g.geht

28. Mai 2012 um 20:02 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Dankbarkeit, FÜLLE, FRIEDEN, Gegenwart, GLÜCK, Heilung, JETZT, Leben, TIERE, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 3 Kommentare
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Heute habe ich Marla ausgeführt. Drachengleich bietet Platz genug für zwei, und es war ihm recht, Marla mitzunehmen. Über den Flug, und wie es Marla den Atem nahm, mit Drachengleich durch die Lüfte zu jagen – darüber berichte ich vielleicht ein anderes Mal. Ich bat meinen Drachen, am Eingang des Waldes Halt zu machen und uns dort abzusetzen. Er kennt das Elfentor, welches ich schon so oft allein durchschritten habe – doch nun bin ich in Begleitung und ich freue mich schon jetzt wie ein Kind, Marla all die Kostbarkeiten des Waldes zu zeigen, die ich schon entdecken durfte. So rutschen wir an Drachengleich’s Vorderbein herunter und landen auf dem braunen, wohlriechenden schmalen Waldweg gleich vor dem Elfentor. Drachengleich grummelt und stößt einen dunklen Ton aus, ich blicke zu ihm hoch und er versteht ohne Worte, was ich ihm sage. Ich bedanke mich für den wunderbaren Flug und bitte ihn, uns zu gegebener Zeit hier wieder abzuholen. “Alles gut?” frage ich Marla, sie ist ein wenig blaß um die Nasenspitze. “Ja, doch …” antwortet sie lächelnd. Ich sehe ihr an, dass sie immer noch kaum fassen kann, was sie gerade erlebt hat. Ich freue mich. Endlich konnte ich sie einmal überreden, mitzufliegen. Staunend betrachtet sie das Elfentor. Es besteht aus zwei alten Bäumen, die rechts und links am Wege stehen, und deren Äste sich hoch oben über dem Weg wie eine Brücke miteinander verbunden, ineinander verschlungen haben. Es sieht wunderschön aus, gerade jetzt zu dieser Jahreszeit, wo das heilende Grün in den Wald zurückkehrt und überall zum Vorschein kommt. Langsam gehen wir los. Rechts und links vom Weg ist der Boden bedeckt mit grünen Blättern, mit Waldklee, Brennesseln und die ersten Farne zeigen sich. Ich lasse Marla vorgehen auf dem schmalen Weg, damit sie einen freien Blick auf die Schönheit des Waldes hat und die Energie ganz ungestört aufnehmen kann. “Mit jedem Schritt den du tust, lasse etwas von deinem Schmerz los.” sage ich “Lasse deinen Schmerz einfach hier im Wald.” Ich weiß selbst nicht, warum ich das sage, aber ich sage es. Marla kramt ein Tuch aus ihrer Tasche. Ich glaube sie weint ein bisschen, und ich weiß, sie trägt großen Schmerz. Sie putzt sich die Nase, dreht sich kurz zu mir um, blickt in meine Augen. Wir gehen weiter und ich bin mir gewiss, dass sie nun jeden Schritt im Bewusstsein des Loslassens geht. Blätter rascheln unter unseren Schritten, heruntergefallene Äste und Stöckchen knistern und knarren. Nussschalen, Blätter, Äste, Erde, jedes für sich trägt einen eigenen Ton, sowohl farblich, als auch auf den Klang bezogen. Das sind die Töne des Waldes, der Wald ist ein uralter Künstler, der wunderbare Konzerte gibt. Schon allein, wenn ein starker Wind durch die Blätter der Bäume weht, jeder Baum klingt anders. Und wie sie knarren, die Alten, wenn sich im Wind der Stamm bewegt. Die verschiedenen Töne der vielen Vogelarten, die der Wald beherbergt, runden das Konzert ab. Der Gesang der Amsel, das Klopfen der Spechte, das Gurren der Tauben, krähen und krächzen von Elstern und Raben, und ab und an der Ruf eines Kuckucks, der Schrei eines Käuzchens. Marla geht ein Stückchen vom Weg ab in den Wald hinein und schaut nach einem größeren, frisch ausgehobenen Loch. “Ich hab geschaut, ob es ein Fuchsbau ist.” sagt sie erklärend als sie zurückkommt und meinen fragenden Blick sieht. Wir gehen langsam und betrachten eingehend alles was wächst. Taubnessel in gelber Blüte, saftig grüner Waldklee und Felder von Maiglöckchen. Einige blühen schon und ihr Duft weht zu uns herüber.

In einiger Entfernung springt ein großes Reh durch den Wald. Wir bleiben stehen und schauen dem Reh so lange hinterher, bis wir es nicht mehr sehen können. Im Weitergehen erfreut ein weißer Blütenteppich unsere Herzen. Auch Fingerhut und Feilchen hier und da setzen einen Farbklecks in das grün-braun des Waldes. Wir kommen an eine kleine Gabelung, Baumstämme liegen kreuz und quer auf dem Waldboden. Viele alte Birken haben sich im letzten Winter der Kraft des Windes gebeugt und sind zu Boden gefallen. Ein besonders langer Stamm liegt genau mitten im Weg. Marla zögert nicht, steigt auf den Stamm und balanciert von hinten bis vorne darüber. So im Gleichgewicht, als hätte sie nie etwas anderes getan. Leichtfüßig hüpft sie am Ende wieder herunter. “Du kannst es noch!” sage ich erfreut. Auch Marla ist voller Freude. Ihre 70 Erdenjahre sieht man ihr nicht an. Ich bewundere sie, ihre Verbundenheit mit der Natur schätze ich so sehr, und das sage ich ihr auch: “Toll, wie verbunden du mit der Natur bist, das finde ich so schön!” sage ich. “Aber das ist doch ganz natürlich.” sagt sie. “Längst nicht für jeden.” sage ich. “Aber für dich, und das ist gut so.” Wir gehen eine Weile schweigend, blicken nach rechts, nach links, nach oben, nach unten. Überall gibt es etwas zu sehen. Baumstämme, deren Rinde aufgebrochen ist und ein ganz neues Bild darbieten. Eine Moosart, die Marla noch nie gesehen hat, Dickicht mit viel Unterschlupf für Wildtiere, und alles in allem eine Energie voller Leichtigkeit und Frieden im Wald, so weit der Blick reicht.

Der Weg führt über einen kleinen Hügel und Marla entdeckt weiter links wieder ein Loch, geht hin und schaut, ob es ein Fuchsbau ist. Ich gehe hinter ihr her. “Es ist kein Fuchsbau.” sagt sie. “Das würde man sehen.” Sie erklärt mir auch, woran man das erkennen könnte und, dass Fuchsbaue immer mehrere Ausgänge haben und noch einiges mehr. Und während sie so erzählt erreichen wir einen Platz, den ich Marla unbedingt zeigen wollte. “Schau, das ist der König der Bäume!” sage ich, und zeige auf einen mächtigen Baum auf der gegenüberliegenden Seite des Weges. Marla staunt, sagt aber nichts. “Lass uns hingehen.” sage ich, und wir gehen ein kleines Stück in den Wald hinein, um dem König der Bäume einen Besuch abzustatten. Sein Stamm ist so groß, dass ich jedesmal stumm bin vor Staunen, und auch Marla schweigt ehrfürchtig. Wir gehen mehrmals um den Baum herum und suchen eine Stelle, um uns gemütlich anzulehnen. Einige Baumbewohner, große Waldmücken, fliegen in Scharen aus kleinen Schlitzen am Fuße des Baumes heraus. Marla entdeckt eine kleine Höhle unten am Boden, die in den Baum hinein führt. “Ein schöner Unterschlupf für Tiere.” sagt sie. Mir ist ein bisschen mulmig ob der vielen großen Mücken, die aus der Rinde herausfliegen und ich habe beinahe keine Lust mehr, mich anzulehnen. Marla neckt mich dazu auch noch ein wenig: “Die Mücken fliegen heraus, weil sie Nahrung wittern, sie möchten stechen.” Ich mache einen ablehnenden Gesichtsausdruck. Marla grinst, und befühlt den Baumstamm rundherum. “Hier ist eine gute Stelle.” sagt sie. “Ganz ohne Mücken.” Und wir lehnen uns an, vergessen alle Zeiten.

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G.kocht

23. März 2012 um 18:40 | Veröffentlicht in FÜLLE, food, Gedanken, Gegenwart, Gesundheit, JETZT, Leben, LIEBE, Mann, Symbolik, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 2 Kommentare
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Ach wißt ihr, heute habe ich zum ersten Mal zutiefst bedauert, dass es kein *blaues Gemüse* gibt.

Lauchzwiebelchen fein geschnitten, Knoblauchzehen gepresst, Ingwer minifein gewürfelt, Mohrrübelchen in Scheiben, Kartoffelstifte, Fenchel- und Selleriewürfel, Tomaten … und das Fenchelkraut gebe ich erst zum Ende der Garzeit  hinein.

Drei Lorbeerblätter aus Mamas Garten schwimmen in der Suppe, und mit ordentlich Curry habe ich dem Ganzen einen kräftiggelben touch gegeben. Himalayasalzlösung, Chillipfeffer, bisschen Kümmel, Thymian, Rosmarin – fast fertig. ;-)

Diesmal habe ich auf Bambussprossen verzichtet. Lieber immer mal was anderes in die Suppe. Ich koch’ halt gern Suppe.

Manchmal verdreht mein Freund die Augen, wenn ich frage: “Rate mal, was es heute zu essen gibt??” “Suppe.” sagt er dann, in einem Ton, den niemand nachmachen kann. Was allein in diesem Wort *Suppe* liegt, wenn er es ausspricht, darüber könnte ich einen Roman schreiben.

Die ganze Welt und *alles was es gibt* liegt in einem Wort.

Außerdem hat man mindestens zwei Tage was davon, wenn man Suppe kocht. Meist quillt der Topfinhalt fast  über, ich koche immer noch für ein paar imaginäre Wesen mit.*zwinker

Wenn ich von der Arbeit komme, habe ich selten noch Lust mich eine Stunde hinzusetzen und Gemüse zu schnibblen, du etwa? Also ich nicht.

Wenn mein Freund kocht, gibt es meist Vollkornnudeln mit Tomatensoße. Selbstgemachte Soße natürlich. Oder Gemüsepfanne, oder überbackene Tomatenbrote. Salat nicht zu vergessen. Das sind so unsere Standardgerichte, wechselnde Gemüsepfannen mit Reis oder Nudeln, Nudeln mit Tomatensoße, Gemüsesuppe, Salate. ;-) )))

*Oh* – der Marienkäferwecker klingelt … ich geh grad mal nach den orangefarbenen Linsen schauen, die köcheln im Topf nebendran.

Farben verführen mich.

Ich hätte sonst niemals Linsen gekauft, wenn da nicht diese kleinen feinen Orangefarbenen gewesen wären. Als ich sie das erste Mal kochte war ich etwas enttäuscht darüber, dass sie gegart so fad aussehen wie viele andere Linsensorten auch. Wirklich enttäuscht. Ich hatte mir das so schön vorgestellt, in grünlastiger Suppe orangefarbene Linschen auf dem Löffel zu haben …

Tja, man macht so seine Erfahrungen.

Blaues Gemüse, das fehlt mir jetzt. Gut, ich könnte noch Broccoli nehmen oder ne grüne Paprika … aber ich hätte so gerne was Blaues drin.

Hm … und das denke ich allen Ernstes … So eine Vielfalt an Möglichkeiten, so ein Überfluss, in jedem Geschäft ALLES zu haben … und ich wünsch’ mir Blaues.;-)

*

Heute hat mein Freund einfach nur gelacht und gelächelt als ich ihn fragte: “Rate mal, was es heute zu essen gibt??” und er “Suppe.” sagte.

Ja, so ist das. Nichts bleibt wie es ist. Alles ändert sich.

Die Suppe sieht morgen anders aus als heute.

*

SchreibLUST … manchmal hab’ ich *einfach* SchreibLUST.

Mara :-)

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MaRaJa

18. März 2012 um 09:04 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Heilung, HERZ, JETZT, Leben, LIEBE, SEELE, Spiritualität, Symbolik, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 4 Kommentare
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Schule der Priesterinnen

von Lilia Soreia für Mara

Der Name der dich ruft, der Name der Priesterschaft lautet:

RAJA-NUR

Tochter und Priesterin der magischem Kräfte

Wenn du als Priesterin der magischen Kräfte voll in deiner Kraft und Macht stehst, gäbe es gar nichts mehr zu sagen, nur zu SEIN in der Einfachheit und Liebe des Lebens. Deine Energien sind wie ein Fluss, der unaufhörlich und stetig fließt unabhängig von der Landschaft wo er durchfließt und unabhängig von den Jahreszeiten…unabhängig welches Bild sich durch alle Jahrhunderte zeigt, fließt und plätschert er leise und verlässlich weiter dem großen Meer zu, denn er weiß, dass es seine Bestimmung ist, einst darin aufzugehen und mit ihm zu verschmelzen.

Er weiss es so sehr, dass er es jetzt schon fühlen kann und somit wird er auch von seinem letzten großen Ziel unabhängig.

Die Priesterschaft der magischen Kräfte tragen Geborgenheit und Verlässlichkeit in die Welt und darin liegt ihr großes Geschenk der Heilung. Sie lassen sich nicht schnell beeindrucken, sind jedoch zutiefst berührbar in ihrem stillen SEIN.

Dieses Aufgehen und Fliessen ist das Geheimnis ihrer Magie und alles was sie anfassen, gelingt ihnen auch.

Dadurch dass sie fließen, scheint es oft, als hätten sie nicht viel zu sagen. Dem ist aber ganz und gar nicht so: Im Gegenteil, in Ihnen liegen tiefe Welten in Welten und sie sind Meister im Wahrnehmen.

Als Priesterschaft ist es für Dich wichtig zu erkennen wie unendlich reich du bist und das du der Welt viel zu geben hast.

Mache dich auf, deine Gaben unter die Menschen zu bringen, dass ist deine ganz eigene Kunst der Magie, zu bezaubern, zu berühren, zu heilen.

Wenn du diese Erfahrung machst, gehen in dir unendliche Kanäle auf und du wirst eine stille Ekstase erleben, wie du sie nie zuvor erlebt hast. Dies zu fühlen ist deine Bestimmung als Priesterin, denn dann wirst du als Lichtsäule stehend die Menschen mit Lichtfunken berühren, die wie Samenkörner der Quelle sind.

In vielen Inkarnationen hast du als Merlin gewirkt in stiller Zurückgezogenheit und von dort aus den Verlauf der Welt mitgelenkt.

In dir sind hohe Kräfte der Magie verankert.

Doch nun ist es an der Zeit mitten unter Menschen deine Gaben zu verteilen.

Sie suchen Dich.

 Nimm deinen Platz ein!

Du hast  unendlich viel zu schenken.

Schule der Priesterinnen

G.spürt

18. März 2012 um 07:54 | Veröffentlicht in Bewusstsein, FRIEDEN, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich bin Kundschafterin, unterwegs mit einem Begleiter den ich spüre, aber nicht sehen kann.

Gerade unternehmen wir einen Streifzug durch eine Welt mit kühlen, bekritzelten Wänden. Kein Himmel, keine Erde, nur Wasser und Beton. Diese Welt ist eckig eingezäunt, im großen Rahmen zwar, aber alle sind gefangen. Kaum jemand weiß es, denn das Areal ist unendlich weit und groß, so dass niemand jemals die hohen kalten Mauern zu sehen bekommt.

Ich bin hier, um hineinzuspüren in diese Welt. Meine Aufgabe ist es, Frieden aufzuspüren, zu erkunden, wie weit der Frieden hier in die Herzen der Wesen eingezogen ist. Wie weit das Friedliche die Macht zurückerhalten hat und ob es schon an der Zeit ist für das, was geschehen wird. Viele Flüsse gibt es hier, beinahe alles ist von Wasser umgeben. Das ist gut! Denn Wasser ist mein Element. Ich nähere mich einer der Mauern und gelange in einen hellen Raum.

Ich blicke in einen großen Spiegel und sehe einen Mann. Er wirkt wie ein Arzt, ist ganz in weiß gekleidet, und kümmert sich um ein Wesen auf einer Behandlungsliege. Es ist entweder ein blonder Junge oder ein Hund, ich kann es nicht genau sehen. Ich spüre keinerlei Gefahr, die Schwingung ist wohlwollend und gütig. Fast überall in dieser Welt ist dies an jeder Stelle die vorherrschende Schwingung, und so kann ich meine Mission bald beenden, brauche nur noch den Ausgang zu finden, um ihn allen zu zeigen.

Ich streiche mit den Händen über die Mauer und schon bald fühle ich die Stelle, die sich öffnen wird zu gegebener Zeit. Im Geiste beschrifte ich diese Stelle, damit sie leicht findbar wird.

Irgendwie lande ich in dem Raum, den ich zuvor im Spiegel gesehen habe, mit Arzt und … Hund, wie sich herausstellt. Hundefutter, glibberige Würstchen in Plastikhülle, die ich näher betrachte. Für eine Wurst ist sie wirklich nicht gerade fest, mit vielen exakt viereckigen rosaroten Stückchen. Ich frage mich, ob Hunde so ein matschiges Gefühl in der Schnauze mögen.

Ich führe ein längeres Gespräch mit dem Arzt, kann mich leider an kein Wort erinnern, weiß nur noch, dass dieser Mann ein Verbündeter ist. Zuletzt kommen wir auf die Elemente zu sprechen und ich sage:

 ”Ich kann das Wasser beherrschen.”

Keine Ahnung warum das wichtig ist zu erwähnen hier unten, doch ich spreche es aus.

“Du kannst eine Welle erzeugen?”

 ”Ja, das kann ich.” sage ich, “da, wo es erforderlich ist.”

“Zeig es mir!” sagt der Arzt.

In mir spricht es, dass ich dies nur zum Wohle von ALLem-Was-Ist und nicht zu Demonstrationszwecken tun sollte, doch ich fühle mich gerufen es zu tun.

Wir verlassen den Raum und der Fluss liegt vor uns. Er strömt langsam aber stetig, seine Tiefe ist nicht zu erkennen. Ich setze mich ans Ufer, konZentriere mich, verbinde mich mit dem ELement Wasser und spüre auch schon, wie der Fluss sein Strömen verändert. Wir sind verbunden und ich kann ihn leiten, so wie der Fluss mich leiten kann.

Ich frage mich noch einmal innerlich, ob ich es wirklich tun soll, es ist mir nicht geheuer, ich will mit meinen Fähigkeiten nicht protzen, ich weiß nicht, zu welchem Zweck das hier dienen soll. Es ist etwas im Blick des Arztes, das mich weitermachen und fühlen lässt, das es richtig ist was ich tue, und das es sehr wohl einen Sinn hat. Die Wasseroberfläche bewegt sich, das Wasser begibt sich ganz in meine Hand und mit meinen Gedanken bringe ich es in die Form einer großen Welle, die sich nicht ergießen wird, sondern einfach wieder hinabsinken.

Und so geschieht es, das Wasser zieht sich sichtbar und geräuschvoll weiter zurück, um in der Mitte zu einer großen runden Welle zu werden. Sie “steht” und wartet auf weitere Führung. Ich lasse sie sanft wieder in den Strom eintauchen und kurz bevor das Wasser sich gänzlich wieder beruhigt hat, sehe ich vor meinem inneren Auge wie etwas aufbricht, geboren wird: wie eine Blüte tut sich an einer Stelle die Wasseroberfläche auf und ein Wesen kommt hervor, sitzt im Schutze von schillernd bunten Fäden umhüllt von Wasser.

Das Wesen ist männlich, ein Freund, wie ein Engel.

In diesem Moment weiß ich, dass ich nicht die Einzige bin, die dies gesehen hat – und ERWACHE.

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G.grillt

14. März 2012 um 18:53 | Veröffentlicht in Auto, Bewusstsein, Erkenntnis, Gedanken, JETZT, Leben, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich stehe am Gleis und beobachte, wie unterschiedlich die Wartenden Menschen auf den herannahenden Zug reagieren. Die meisten bewegen sich näher an die Gleise heran. Der Mann mit dem Roller steht wieder genau an dem Punkt, wo die Tür des letzten Wagons sich gleich auftun wird. Als der Zug anhält lassen sie gerade mal so viel Platz, das die ankommenden Fahrgäste durch ein schmales Spalier gehen können. In EinerReihen.

Ich stehe ein bisschen abseits und habe ganz besonders heute nicht die Spur von Eile. Bisher bin ich noch immer in jeden Zug reingekommen. Und auf dem Rückweg bekomme ich auch immer einen Sitzplatz, so what? ;-)

Ich mag nicht immer am selben Platz stehen, ich mag nicht immer die gleiche Haltung beim Warten einnehmen. Ich lehne mich mal hier und mal da an, gehe mal auf dem Gleis nebenan spazieren, stehe mal so mal so. Die Monotonie des Wartens bis man endlich nach Hause gekarrt wird – mag ich nicht mitmachen.

Nun sind alle ausgestiegen und die Wartenden stürmen den Zug. Es ist ein … Doppeldecker … ich weiß nicht wie diese Züge heißen, ich nenne ihn einfach mal Doppeldecker. Ganz langsam gehe ich vorwärts, heute werde ich mal nicht von allen Seiten gedrückt und geschubst, eine Frau lässt mir sogar den Vortritt.

 Im Wagon setze ich mich auf die linke Seite, ich wähle einen Vierer und setze mich neben den jungen Mann am Fenster links. Der Mann mir gegenüber hebt seinen Rucksack hoch und will mir den zweiten Fensterplatz freimachen.

“Och nö, danke, ich setz’ mich hier hin.” sage ich, während ich Platz nehme.

Er sagt nichts. Hat auch gar nichts gehört. Wie konnte ich auch annehmen, mich hier mit jemandem unterhalten zu können?*zwinker* :-) Er ist natürlich verstöpselt, der junge Mann. Hat Musik auf den Ohren, nicht so laut, dass ich sie hören würde.

Ich mache es mir gemütlich auf meinem Platz und schaue mich um. Der junge Mann neben mir tippt auf seinem Handy herum. Mein Gegenüber kramt jetzt auch sein technisches Etwas aus der Tasche und tippt.

Es klingelt, beziehungsweise: ein Musikstück erklingt. Mein Nebenmann geht zu schnell dran, als dass ich das Musikstück hätte erkennen können.

“Hallo?” sagt er, und beginnt ein Gespräch. Er kann heute Abend nicht, weil er unbedingt zu einer Probe muss. Mit seiner Band. Sie haben am Wochenende einen Auftritt bei einer WG-Party. Da kommen wichtige Leute, da muss er unbedingt noch mal zur Probe erscheinen. Es ist nämlich auch jemand dabei, der irgendwas mit den Toten Hosen zu tun hat. Plattenladen. Aber wie wärs denn mit Morgen? Wenn so schönes Wetter wäre wie angesagt, könnte man doch die Grillsaison eröffnen. (das finde ich auch!:-)

Ich komme mir vor wie ein Exot. Ich nehme mein Notizbuch aus der Tasche und habe Lust aufzuschreiben was ich sehe. So richtig mit Kuli auf Papier. Das habe ich in der Bahn auch schon anders gesehen.

Rechts gegenüber klingelt es. “Hallo?” Drei blonde junge Frauen und ein blonder junger Mann sitzen zusammen. Sie unterhalten sich nicht miteinander, sondern jeder für sich mit dem Handy. Die Mädels sprechen, der Mann blickt von einer zur anderen.

Ab und zu zieht mein Gegenüber die Nase geräuschvoll hoch und tippt weiter auf seinem technischen Teil herum.

Tüdeldüt.

Jemand hat eine SMS bekommen.

Ahh … mein Nachbar links.

Oh, ich stelle fest, dass sich zwei Menschen tatsächlich miteinander unterhalten. Ich dachte schon sie telefonieren. Hätte ja sein können. Ich schaue mich genauer um. Kaum ein Mensch, der nicht sein Handy in der Hand hält und tippt oder telefoniert …

Zielbahnhof erreicht. Ich steige aus und gehe gemütlich langsam zum Parkplatz. Als ich die Treppe hochgehe bemerke ich einen Mann neben mir, der die letzten paar Stufen gleichzeitig mit mir geht und mich die ganze Zeit betrachtet. Ich gehe rechts, er links. Wie ich sehe wird er nach rechts gehen, ich möchte links herum, und so kreuzen sich unsere Blicke, unsere Wege. Er ist grauhaarig, lächelt mich an.

“Tschuldigung.” sagt er. Ich weiß nicht warum.

“Nix passiert.” sage ich lächelnd, gehe zum Kiosk und später zum Auto.

 Ich fahre auf die erste Ampel zu. Auf dem Gehweg rechts bemerke ich einen Mann mit Stöpseln in den Ohren, ein viereckiges Teil in seinen Händen, in das er hineinspricht.

Ich schaue geradeaus. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung geht eine Frau und telefoniert gerade per Handy. Der Rest der Strecke ist menschenleerer. Auch habe ich genug gesehen.

 Der Mensch macht sich mehr und mehr zum Sklaven der Technik.

G.braucht

29. Februar 2012 um 09:48 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gegenwart, GLÜCK, GOTT, Heilung, HERZ, Leben, LIEBE, Menschen, Musik, SEELE, Spiritualität, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 2 Kommentare
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Ver – BRAUCHER  – KONSUMent  – MASTgans

Hallo VerBRAUCHER – hallo KONSUMent, WAS brauchst du WIRKLICH?

Ja, hast du schon einmal darüber nachgedacht, was DU (DU!!!!!) wirklich BRAUCHST?
Frag’ einmal dein Herz – was sagt es dir?

Oh mein GOTT, wenn ich mir in den Sinn hole was hier auf dem Planeten Erde so los ist, zumindest das, wovon ich erfahre und weiß, das, was ich in meinem Umfeld beobACHTEN kann … holla!

Schon von Kindesbeinen an werden wir Menschen konditioniert und trainiert, ein VerBRAUCHER zu SEIN, ein guter KONSUMent zu werden … ;-)

Durch Medien wie TV, Radio, Zeitungen, Magazine, KäseWerbeBlättchen, erfahren wir, was uns glücklich macht, werden Wünsche geweckt, die wir eigentlich nie hatten. Das sind so viele Dinge, diese aufzuzählen würde den Rahmen sprengen … aber IHR wißt bestimmt was ich meine.

Wir lassen uns verführen von einem Überangebot an Waren … und fallen darauf herein, weil wir es nicht (mehr)besser/anders wissen. Schließlich machen das alle so. Alle besitzen dies oder das, dem möchte kaum jemand hinterherhinken, und so beschafft man sich das ebenfalls. Aber schnell gibt es wieder Neues, Anderes, und das “braucht” man dann auch, weil es ja alle HABEN.

Wieviel Geld investiert wird um Werbung zu betreiben für ALL die Dinge, die uns verführen sollen, die unsere *Wünsche wecken*, die uns angeboten werden um uns glücklich und vollständig zu fühlen … jesses.

Was man mit diesen Unsummen alles beWIRKEN könnte … nicht auszudenken!

Alles oberflächlich, so oberflächlich wie das vermeintliche GLÜCK, was sich dadurch einstellt.

Güter, Waren, Spielzeug, Kleidung, Technik, “Nahrungsmittel” … Kosmetik, Fortbewegungsmittel …

Was brauchst du WIRKLICH?

Vor ein paar Tagen BRAUCHTE ich ein Stückchen Dekostoff, so fuhr ich nach langer Zeit mal wieder in die Stadt, Fußgängerzone, EINKAUFSmeile.
Jesses, was für ein Überangebot an Kleidung …
Ich durfte wieder einmal erkennen, dass “shoppen” nicht mein Ding ist. Ich weiß was ich brauche, und vor allem, was ich nicht brauche. Dennoch lockte mich ein meergrünes Oberteil mit Spitze und Volant im Schaufenster eines Warenhauses.
Ich bin aus diesem Laden beinahe rückwärts wieder herausgegangen.
Es roch (stank) ganz extrem nach Plastik, so künstlich, und ich rümpfte gleich die Nase. Eine gelangweilte Verkäuferin saß an der Kasse und schaute sich am Flat-Fernseher irgendwas an.
Ich glaube, sie hat sogar zurückgegrüßt, als ich hereinkam – bin mir aber nicht sicher.
Buahh, dieser Geruch, darin könnte ich nicht den ganzen Tag verweilen. Da mag ich es beinahe lieber, nach Pommesbude zu riechen, als nach Plastik.

Ja, was brauchen wir eigentlich wirklich, wenn es um Äußerlichkeiten geht?
Warum gehen wir “mit der Mode”?
Eigentlich keine Frage … ich habs ja oben schon geschrieben … das Leben läuft bei vielen Menschen so fremdgesteuert ab, dass sie gar nicht mehr unterscheiden können zwischen ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen, und denen, die ihnen *eingetrichtert* werden wie einer Mastgans.

Und so wie Mastgänse fühlen sich auch die meisten Menschen, die, die un-bewusst durch das Leben gehen.

Die, die aus ihrem DornRöschenSchlaf noch nicht ERWACHT sind.

Ich schaue Menschen ins Gesicht und sehe wie es ihnen geht.

Den meisten geht es halt so wie einer Mastgans.
Unfreiwillig angefüllt mit Dingen, die sie nicht brauchen. Überlagert von Überflüssigem.

Überlagert, ja, viele Menschen sind einfach überlagert von allem. Vergleichbar mit dem Boden einer Mülldeponie, unter deren Müllberg fruchtbare Erde darauf wartet, WUNDERBARES hervorzubringen. Wie sollen die ROSEN erblühen, vor lauter Müll obenauf?

Genau DAS ist es, was mit der künstlichen WünscheWeckKampagne verhindert werden soll.

Nämlich, dass die Menschen, jeder Einzelne, sein wunderbares Potential hervorbringt, dem Leben schenkt. Das Erblühen der *Rose in Dir*.

Immer mehr Menschen erwachen aus diesem Schlaf, aus diesem Traum(a) des Lebens, so wie es läuft … schaufeln den Müll beiseite und beginnen, ihr Potential zu sehen und zu fühlen … beginnen zu wirken mit ihren Herzqualitäten …

Also: WAS brauchst DU wirklich?
Magst mal darüber nachdenken?

Gemessen rein an deinen ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen … schau mal ob du soweit zurückgehen kannst, in die Reinheit deiner Selbst.

Schau nach deinen verschütteten Visionen und Herzenswünschen … erlaube, dass sie sich erfüllen, sich manifestieren, Schritt für Schritt auf dem Weg in deine persönliche INNERE Freiheit.

Auf dem Fest der Engel in Frankfurt letzten Sonntag gab unter anderem Jeanne Ruland einen wundervollen Beitrag. Sie sprach davon, wie es wäre, wenn jeder Mensch ins Leben einbrächte was er am besten kann, was ihm am meisten liegt, was ihm voll und ganz entspricht.
Es würde keine Konkurrenz mehr geben, keinen Neid, keine Eifersucht, weil jeder von Herzen zufrieden wäre mit seinem eigenen Schaffen und mit den Schöpfungen anderer Menschen.

Und der Tauschhandel könnte beginnen.

Mara <3

www.namara-music.de

G.tier

28. Februar 2012 um 07:00 | Veröffentlicht in FÜLLE, FRIEDEN, GLÜCK, Leben, LIEBE, Natur, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM | Hinterlasse einen Kommentar
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Nah am Ufer eines Sees, zwischen den Wurzeln eines großen alten Baumes, fand ich
unzählige Jungtiere, eine große Schar von kuschelig weichen Entchen mit gelb-braunen Flaumfederchen. Zwischen ihnen im Kreis zum schlafen eingerollt hatte sich eine Schar von mindestens 20 kleinen grauen Mäusen.
Auch wenn sie alle schliefen, so war doch einiges an Bewegung in diesem Bild. Hier und da zuckte es, es öffnete sich mal ein Äugelchen um gleich anschließend wieder zuzufallen. Es wurde mal ein Füßchen in die Höhe gestreckt um gleich wieder zurückzusinken. Ach war das ein “Bild”! Ich habe es lange betrachtet.

Und dann dieser Brand, ganz nah an dem Haus in dem ich wohne. Nachbarsjungen hatten aus Ästen und Holzlatten ein Indianerzelt gemacht. Ich schaute aus dem Fenster und sah die Feuerzungen schon oben aus der Spitze lodern. Irgendjemand musste die Feuerwehr angerufen haben, sie bogen schon mit Blaulicht um die Ecke und würden gleich da sein. Es brannte wirklich lichterloh, sie hatten vermutlich im Inneren des Indianerzeltes Heuballen zum Sitzen verwendet.

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G.wälzt

19. Februar 2012 um 11:13 | Veröffentlicht in Erkenntnis, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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In meinem Werkzeugkeller entdecke ich ein kleines Aquarium. Ein paar besonders große und einige kleinere Fische schweben darin herum. Goldfische sind es, doch haben sie die Form von Rochen. Ich betrachte sie eine Weile. Es geht kein Weg daran vorbei, das Aquarium bedarf unbedingt mal wieder der Reinigung. So hebe ich also den Deckel ab, es riecht etwas moderig, und mit Hilfe eines Schlauches lasse ich das Wasser größtenteils ab.

Ich sehe, wie anschließend der gesamte Boden des Aquariums wie umgewälzt wird, sehr sorgfältig und keinen Millimeter auslassend. Algen, Steinchen und Sand wirbeln durcheinander. Ich sehe einfach nur zu, denn das geschieht alles von selbst.
Macht sogar irgendwie Spaß zuzuschauen … der Boden dreht sich spiralförmig Zentimeter für Zentimeter. Fische sehe ich keine, sie werden schon wissen wohin, wenn der Boden gereinigt wird.
Nach einiger Zeit bewegt sich nichts mehr. Ganz langsam sinkt der aufgewühlte Grund zu Boden und das restliche Wasser sieht schon wieder sehr klar aus.

So gebe ich eine Menge wohltemperiertes Wasser hinzu. Wunderschön sieht es jetzt aus. Die großen Fische sind nicht mehr vorhanden, als ob sie sich in Luft aufgelöst hätten. Es schwimmen jetzt nur noch ein paar ganz kleine an der Wasseroberfläche und offensichtlich geht es ihnen gut.

Ich bekomme einen Schrecken, als ich das Aquarium ein wenig anders positioniere und es mir beinahe umkippt und überschwappt – kann aber die Situation schnell retten. Nichts passiert. Ein paar weiche Schwämme liegen unter dem Aquarium, es ist gut platziert, jetzt kann ich die Fische in Ruhe weiterbeobachten, wenn ich mal wieder im Keller bin.

das nenn’ ich mal eine TRAUMhafte GrundReinigung … danke

;-)

G.schult

18. Februar 2012 um 18:49 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Heilung, JETZT, Kind, Leben, LIEBE, Menschen, Musik, SEELE, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Schule. Ich sitze ganz rechts in der hintersten Bank, kann den Lehrer nicht sehen, und er mich auch nicht. Naja, sitzen ist gelinde ausgedrückt, ich habe mich eher gemütlich und leger in den Stuhl gefläzt. Ob wir gerade Musikunterricht haben? Ich trage Kopfhörer, höre *Amin nora de san* und es gefällt mir. Dabei blättere ich in einem großen Buch, in dem ich viel über Musik engetragen habe, auch viele Zeichnungen sind darin enthalten.

Erst sehr spät bemerke ich, dass der Lehrer nach hinten kommt und neben mir Platz nimmt. Ich nehme schnell Haltung an. Das ist auch wirklich nicht gut für den Rücken, wie ich da auf dem Stuhl hänge. Er fragt mich etwas zum Unterrichtsstoff, aber wie hätte ich davon etwas mitbekommen sollen? Ich weiß wirklich nicht, was er uns gerade erzählt hat. Er beginnt, in meinem Buch zu blättern und macht einen zufriedenen bis erstaunten Gesichtsausdruck. Besonders bei den Zeichnungen. Dann höre ich ihn murmeln, dass darüber noch verhandelt werde …
Ich verstehe nicht, was er damit meint, frage aber nicht nach, auch hat er den Platz neben mir längst verlassen …

In der großen Pause gehe ich in den Aufenthaltsraum. Dort wird Essen ausgegeben. Es gibt ein großes Buch zur Menüauswahl, und so blättere ich darin, um mir mein Mittagsmahl auszusuchen. Aber es ist leer, keine einzige Seite ist beschrieben. Noch dazu ist das Buch über und über bekleckert mit Orangensaft, und ich fasse es nur mit spitzen Fingern an, in der Hoffnung, doch noch was für mich aussuchen zu können. Überall gehen Menschen mit vollen Tabletts herum, es gibt türkische Spießchen, wie ich sehe. Was immer das auch sein mag.

In der Pause hatte ich ein Treffen mit einer Frau und ihren beiden Kindern. Sie trug einen pinkfarbenen Bademantel. Wir hatten jetzt 1 1/2 Stunden Mittagspause und sie wollte mich mitnehmen, irgendwo hin. Ich kannte mich in der Gegend besser aus als sie. Sie fuhr in Richtung Dormagen. Wir fuhren am Bayerwerk vorbei und ich hörte die laute Stimme des Bademeisters im Freibad über Mikrofon über die Straßen hallen.
“Wir könnten ins Freibad gehen.”, sagte ich. Die beiden Kleinen freuten sich. Wie alt mochten sie sein, der große vielleicht 4, die Kleine so um die 3 Jahre.
Wir hielten am Freibad. Es gab eine wundersame Treppe mit Metallstangen. Unten gab es einen Gang, der uns unter der Straße her zum Freibad führen würde. Ich wußte das, ich kannte mich aus.

Die Frau mit dem pinkfarbenen Bademantel ging an den Metallstangen hinunter. Ihre beiden Kinder saßen oben auf dem Gemäuer, gefährlich nah am Abgrund. Ich schob sie etwas aus der vermeintlichen Gefahrenzone heraus und fühlte ein wenig von meiner Höhenangst.
Dann ging auch ich an den Stangen hinunter. Eine Frau kam mir entgegen.
“Da haben Sie sich aber einen tollen Ort für ihren Filmdreh ausgesucht.”, sagte sie, “und so originelle Einzelheiten wie das eingeklemmte Mädchen.” Ich wußte nicht wovon sie sprach, sah aber gleich das Mädchen eingeklemmt zwischen den Metallstangen, als ich unten angelangt war.

Das Mädchen schaute mich mit ängstlichem Blick an, seltsam sah das aus, wie sie da oben zwischen den Stangen hing, aber offensichtlich hatte sie schon jemand befreit, sie begann gerade langsam herauszuklettern.

Ich schaute an mir herunter. Ich trug eine weiß-schwarz gestreifte Radlerhose, darunter noch eine Radlerhose im Leopardenlook, die nur wenige Zentimeter herausschaute. Mein Oberteil war weiß, knapp, und ich überlegte mir gerade, ob ich in diesem Aufzug überhaupt schwimmen wollte. Das knappe weiße Oberteil ließ den Blick frei auf einen meiner Rettungsringe. Im Traum war ich schlanker als real, das war mir eine Freude. Aber natürlich war ich immer noch nicht schlank genug. ;-)

Ich sehe ganz deutlich ein Bild vor meinem inneren Auge, es sieht nach einem Facebookeintrag aus: Or Gasmus hat ein Video an meine Pinnwand gepostet: Gerti-outdoor-flash.  Das war der Titel.

Darüber wurde ich wach und verspürte unendlichen Hunger. Ich ging in die Küche, schnitt mir eine Scheibe Brot ab, steckte es in den Toaster. In der nächsten Sekunde holte ich es wieder heraus und aß es trocken, ohne alles, so wie es war.

Alaaf. :-)

G.gleicht

17. Februar 2012 um 09:32 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, HERZ, JETZT, Leben, LIEBE, Menschen, Musik, Natur, Spiritualität, Symbolik, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Jedem Jeck sing Pappnas – hoch lebe der Karneval im Rheinland – ALAAF – LAMETTAAA – ich habe ein langes Wochenende, juhuuu! :-)

“Vergleiche dich nicht mit Anderen.”

Dieser Satz beschäftigt mich gerade und ich entdecke für mich, dass im Vergleich meiner Selbst mit Anderen, bzw. im Vergleich von Diesem mit Jenem, vielerlei Erkenntnisse und Entdeckungen bereit liegen.
Das Wort “verGLEICHen” enthält Gleichheit, obwohl es doch eigentlich eher darauf abzielt, die Unterschiede zu verdeutlichen, bzw. erkennbar zu machen.

Denn was ist schon wie das Andere, wenn es um zwei unterschiedliche Dinge geht?

Wenn ich zum Beispiel eine rote Rose mit einer roten Tulpe vergleiche, so kann ich auf den ersten Blick vielerlei Unterschiede (sowie Gemeinsamkeiten) erkennen. Doch mindert dies nicht den Wert. Das nur, wenn ich be-urteilen und meinen persönlichen Maßstab ansetzen würde, was zum Beispiel Schönheit, Grazie und Duft betrifft.
Die Tulpe trägt ein etwas anderes rot als die Rose, sie duftet anderes, hat einen anders beschaffenen Stiel, die Blüten und Blätter unterscheiden sich nicht erst, wenn man daran fühlt.

Was sie *gemeinsam* haben ist auch klar: sie sind *Natur*, es sind Blumen. Jede für sich eine Schönheit, jede für sich voller Zauber. Der Mensch hat mit der Natur die VariationenVielfalt und Unterschiedlichkeit gemeinsam. :-)

Schaut euch nur mal das Innenleben einer Tulpe an, das ist immer einen langen, intensiven Blick Wert!

Das Innenleben einer Tulpe

Ja und SO ist das auch im Vergleich von Mensch zu Mensch. Wir haben das MenschSein gemeinsam, das pulsierende Leben in uns – unendlich viel gemeinsam, doch auch unendlich vieles, was uns voneinander unterscheidet. Ich wende mich einfach – wie bei den beiden Blumen – kurz den offensichtlichen Unterschieden zu. Das Haar schon allein, fein, voll, gelockt, glatt, kurz, lang, braun, blond, rot, schwarz … Die Augenfarbe und Form. Die Körpergröße und Form. Und auch diese Unterschiedlichkeiten mindern nicht den Wert. Sofern ich es nicht be-urteile, sondern einfach nur unterscheide und SO-SEIN lasse.

Und so ist das auch mit der Singstimme – und hier komme ich gerade beim Grund an, warum ich mich überhaupt mit dem Thema “Vergleich” beschäftige …
Ich habe eine so wunderbare Frauenstimme gehört … kraftvoll, voller Liebe, voller Leben, voller Ausdruck, die Frau EINS mit dem Gesang ihres Herzens, ihrer Seele, ihres SEINS. Mich hats “weggeblasen”, das, was ich bisher von ihr gehört habe. WOW. ICH BIN beGEISTert!

Unbelievable … was diese Frau hervorbringt! *Remedy* ist mein FAV, da bekomme ich gleich von ihren ersten Tönen an eine Engelhaut allover, die gar nicht mehr vergeht.

Also *Hut ab*, LEEZAH !

Als mein Bruder mir *Leezah* auf die Ohren gab, stand ich erst mal da mit meiner Stimme, die so ganz anders ist. ;-)

*

Es kam mir der Gedanke, dass die individuelle Singstimme eines Menschen unter anderem mit der Schreibschrift vergleichbar ist, eben weil dies alles so unterschiedlich und individuell ist.
Es gibt viele schöne Schreibschriften, wenn man den Leuten mal so über die Finger schaut. Eine schöner als die Andere, jede steht für sich. Die Schreibschrift, die Singstimme, alles ein Aspekt der *persönlichen Signatur*, des Eindrucks, den man damit verschafft.

Meine schöne Schrift ist nicht immer gleich schön. Es kommt auf den Stift an. Es gibt Kulis, damit kann ich wunderbar schnörkelig oder schnörkellos schreiben, mit manchen wiederum wirkt es wie gekritzelt – oder ich müsste mich anstrengen, doch das tu ich nicht gern. Ich habs gern mühelos, leicht.

Was für die schöne Schrift der passende Stift ist, ist für die Singstimme das richtige Mikrofon, wenn die Stimme auf Grund der Raumgröße etc. technische Unterstützung benötigt, damit die Menschen auch in den hintersten Reihen erreicht werden können. ;-) Da kann die Stimme noch so schön sein, die Schrift noch so angenehm, wenn das Werkzeug nicht stimmt wird es mühselig …

YEAH, ich bin gespannt wann mein neues Mikrofon ankommt … danke *BRUDER* … denn wir – NAMARA – haben erstmalig einen größeren Auftritt vor uns und ich möchte bei diesem Auftritt nicht kritzeln, sondern *schön schreiben*.

Ich stelle große Erwartungen an mich selbst und freue mich jedesmal wenn ich bemerke, wie ich toleranter, langsam gnädiger im Umgang mit mir selbst werde. Wie ich es mir im gleichen Moment verzeihe, wenn die Stimme einmal etwas *daneben* liegt, das ist eine schöne Entwicklung.

Alaaf!
Mara :-)

G.dauert

5. Februar 2012 um 10:31 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Dankbarkeit, FÜLLE, FRIEDEN, Gegenwart, GLÜCK, Heilung, HERZ, JETZT, LIEBE, Musik, Natur, SEELE, Spiritualität, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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… gedauert hat es … 9 Monate … und nun halten wir unser *Baby* frisch gepresst in den Händen:

Elvanis Nagua – Musik in 432 Her(t)z

Herzensmusik von Nama'El'Hambras und Mara
*Elvanis Nagua*

 

Verbunden mit dem strahlenden Licht welches du bist und immer sein wirst, tauche ein in die Töne der Musik. Lass dich wiegen in lichtvollen Erinnerungen.
Alles ist gut.

HörMal:

Auf unserer Homepage www.namara-music.de findest du einige Übersetzungen und auch Erklärungen zu der Stimmung, in der die Musik schwingt.

ALLes Liebe
Mara <3

G.leuchtet

8. Januar 2012 um 20:53 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, GOTT, Heilung, Humor, JETZT, Leben, LIEBE, Menschen, SEELE, Spiritualität, Symbolik, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 1 Kommentar
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Ein Thema, um das ich mir wirklich noch nie nie Gedanken gemacht habe … da hab ich nix mit am Hut, das interessiert mich überhaupt nicht, und ausgerechnet heute, und gerade JETZT, wo ich eigentlich kochen wollte … also:

 Was ist eigentlich Erleuchtung – und warum zum Kuckuck habe ich genau DAS  Thema heute im Sinn?

 Hm … ERLEUCHTUNG ist irgendwas HELLES jedenfalls. :-)

Ich stelle mir einen dunklen Raum vor, du öffnest die Tür, knipst das Licht an, und im Raum wird es nur ein ganz klein wenig heller.

Nicht, weil die Glühbirne zu schwach ist, also das Licht nicht stark genug wäre, nein, sondern weil ein dichter, dunkler Vorhang irgendwie genau vor der Lampe hängt.

So machst du dich also daran, den Vorhang abzuhängen oder wie auch immer zu entfernen, damit es schön hell im Raum ist.

Was soll auch ein Vorhang direkt vor der Deckenleuchte?

Es dauert eine ganze Weile … Stunden, Tage … den alten, dicken, staubigen Samtvorhang von seinem Platz zu entfernen.

Ist der schwer gewesen, das ging nicht ohne Hilfe.

Aber nun ist es geschafft, der Vorhang fällt zu Boden.

Doch nicht dass es jetzt wesentlich heller wäre, weit gefehlt, nein … der Vorhang, der nun beiseite geschoben, bzw. gefallen ist, legt die Sicht frei auf einiges – längst nicht auf alles – was sich im Raum befindet. Ein besonders hoher Schrank zum Beispiel. Ein Regal und dieses und jenes.

So schiebt man also hin und her, rückt hier und da zurecht, und ja, plötzlich wird es deutlich heller, wenn auch noch nicht so, wie es sein könnte.

Stellt man sich zum Beispiel einen leeren Raum vor, knipst das Licht an, der wäre gleich hell ERLEUCHTET.

Eigentlich mag ich auch gern Glühwürmchenschummerlicht.

Und das Wort *eigentlich* finde ich auch gar nicht mehr „schlimm“.

Wenn man das * t * ein wenig verschiebt ergibt das EigenLichT – eine neue, frisch erfundene Wortkreation, aber bestimmt ist vor mir oder in irgendeiner Parallelwelt oder anderen Dimension schon jemand auf die Idee mit dem EigenLichT gekommen.

Wie auch immer … wenn du einen hell *ERLEUCHTETEN* Raum möchtest, sollte so wenig wie möglich drinstehen … ;-)

… jetzt mal so im übertragenen Sinne gesagt … das ALLes … *hihi

 GMG :-)

 

 

 

G.sackt

8. Januar 2012 um 09:59 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, GOTT, Heilung, HERZ, JETZT, Leben, LIEBE, Menschen, Natur, Spiritualität, Symbolik, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Der Eine Garten …

Wir Menschen tragen diesen *Sack voll Erinnerungen und Gedankensalat* mit uns herum, und der Inhalt beeinflusst unser Leben.

Das Gewicht, die Schwere, lastet auf uns solange, bis wir da mal hineinschauen und aussortieren.

Man kann sich den Inhalt so vorstellen wie Samenkörner, jede Erinnerung und jeder Gedanke ist wie ein Samenkorn und wir können uns ausmalen, was aus jedem dieser Gedanken wächst.

Also ich würde mir ein paar wundervolle Samen heraussuchen, denn es gibt schöne, wertvolle Gedanken, und daraus erwachsen die schönsten Blumen, die prächtigsten Bäume neu in deinem Feld.

Wieviel Raum steht uns zur Verfügung, und womit möchten wir uns im Garten unseres Lebens JETZT umgeben?

Beispielsweise wenn du wirklich glücklicher Besitzer eines Gartens bist, machst du dir einen Plan wo du welchen Baum pflanzt, welches Gemüse und welche Kräuter und Blumen in deinem Garten Platz finden.

Es gibt zahllose Möglichkeiten, unzählige Tütchen mit Samenkörnern und du kannst entscheiden, WAS du pflanzen und gedeihen lassen möchtest in deinem Garten.

Und wenn du dir nun diesen Sack voll Erinnerungen und Gedanken anschaust und die Wahl hast, was du daraus in deinem Garten des Lebens gedeihen lassen möchtest, wofür entscheidest du dich? 

Alles was du mit dir herumträgst wächst stetig in deinem Feld.

Du hast viele Möglichkeiten.

Du kannst dich anfreunden mit allem was du jemals erlebt hast, bestenfalls sagen: „JA – es war so und sollte so sein, um mich dahin zu bringen wo ICH jetzt BIN.“, den Sack an die Straße stellen und ihn einfach mitnehmen lassen.

Um Frisches, Neues, zu pflanzen.

Du weißt ja JETZT, was du möchtest, du hast dir einen Plan gemacht, dir BEWUSST gemacht, was im Garten deines Lebens wachsen darf, und daran hältst du dich.

Oder magst du an Erinnerungen und Gedanken festhalten, die dich beschweren?

Dann trag ihn weiter, er wird schwerer und schwerer von Tag zu Tag, niemand wird dir diese Last abnehmen können, tragen helfen, zumindest nicht wirklich.

Jemand könnte dir einen größeren Sack nähen, damit mehr von dem hineinpasst was du mit dir herumtragen möchtest. Das machen Viele so, du kannst weiter mitmachen, kein Thema. Es ist ganz allein dir überlassen. :-)

Ja, es ist an dir. Du hast es in der Hand. „Es“ … oder wie hier … „ihn“, den Sack.

Du entscheidest, ob du festhalten möchtest oder loslassen.

Ich sag’s noch mal: nimm dir das Beste raus!

Lass Gedanken der Liebe und Zuversicht erblühen in deinem Feld und Früchte für dich tragen. 

Ich beziehe mich hier einzig auf das Elend und Leid, was der Mensch “sich selbst erschafft” durch das Festhalten, nicht auf das Elend und Leid der Welt – obwohl es in gewissem Zusammenhang steht, weil Alles mit Allem verbunden ist.

Doch wo kommen wir hin, wenn wir nun alle in diesem Elend der Welt versumpfen, würde es sich dadurch verändern?

Der Garten der Welt, wie stellt er sich uns dar, wenn nicht Einer mal beginnt auf seinem fruchtbaren Boden die Blüten und Blumen erwachsen zu lassen?

Ein wundervoller Garten wird entstehen, „Der Eine Garten“ sozusagen … wohlduftend und übersäht mit Blumen der prächtigsten Sorte, je mehr Menschen es dir nachtun.

Schaust du mal zum Nachbarn rüber?

Du darfst dich an deiner eigenen Saat und Ernte erfreuen, auch wenn es in anderen Gärten nicht rosig aussieht!

Schenke deinem Nachbarn die Samen und Ableger deiner kostbarsten Gewächse und hilf ihm ein wenig bei der Gestaltung seines Gartens, doch nur, wenn er möchte!

Gerti Mara Gruisinga :-)

G.leitet

10. Dezember 2011 um 09:23 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Erkenntnis, FRIEDEN, GLÜCK, GOTT, Heilung, HERZ, JETZT, Leben, LIEBE, Spiritualität, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Hallo liebe MitLiebenden,

dieses wunderbare Bild habe ich heute bei Facebook gefunden, der Künstler ist mir nicht bekannt, also hier ohne Urheberangabe:

 

Künstler (mir) nicht bekannt

BlauStrahlendLeuchtendeKraft - tief im Herzen

Und auch diese Worte habe ich gefunden, ich mag sie nicht “Gebote” nennen, ein “Gebot” liegt so nah am Verbot … hab nen Widerstand, was diese beiden Worte betrifft, und ein für mich leichteres, stimmigeres, gefunden, was mir nicht passt habe ich gestrichen. *g – der – mir ebenfalls unbekannte – Urheber möge mir verzeihen! :-)

So ersetze ich “Gebot” durch Leitfaden.

Das ist leicht, ohne Zwang.
Lass dich leiten von dem Faden oder nicht.
Handle ganz nach deinem Willen. ;-)

♥  ☮  ♥  レ o √ 乇 ☮ ♥  ☮  レ o √ 乇 ☮  ♥  ☮   レ o √ 乇  ☮ ♥ ☮   レ o √ 乇 ♥ ☮  ♥  

LeitFäden – Wege in die Neue Zeit

1. Folge immer Deinem Herzen – es ist Dein Wegweiser und bester Ratgeber!

2. Lasse Dich von Liebe, Freude und Freiheit leiten!

3. Sei immer Du selbst und gehe Deinen Weg. Es gibt keinen Mittelweg – sei also geradlinig, schreite mutig voran und bleibe Dir treu!

4. Sei ehrlich, aufrichtig und wahrhaftig … zu Dir selbst und zu allen anderen – aber bleibe immer herzlich!

5. Liebe Dich selbst, so wie Du bist – mit all Deinen positiven und negativen Aspekten – aber gib immer den positiven Anteilen in Dir die Aufmerksamkeit, damit sie so die Nahrung bekommen, um sich zu vermehren!

6. Liebe alle Menschen und jedes Lebewesen auf der Erde – aber verliere dich nicht und gib Dich selbst niemals auf!

7. Urteile und richte nicht … über nichts und niemanden – am wenigsten über Dich selbst!

8. Entwickele Dein einzigartiges, vollkommenes Potenzial und glaube Deiner eigenen inneren Wahrheit – denn nur Deine eigene Wahrheit führt Dich ans Ziel Deiner Träume!

9. Achte auf Dein Bewusstsein und bleibe im Augenblick – suche in jeder Situation das Geschenk, das Dir der jeweilige Moment offenbart!

10. Vertraue Gott und dem Fluss des Lebens, bei allem, was geschieht.
Alles ist gut, wie es ist – es gibt nichts zu befürchten, alles geschieht zu Deinem Besten – also sorge Dich nicht und schöpfe immer wieder neuen Mut!

 ♥  ☮  ♥  レ o √ 乇  ☮ ♥  ☮   レ o √ 乇  ☮  ♥  ☮   レ o √ 乇  ☮ ♥ ☮   レ o √ 乇 ♥ ☮  ♥  

ALLes Liebe
Gerti Mara :-)

G.herzt

10. Dezember 2011 um 08:42 | Veröffentlicht in Bewusstsein, Erkenntnis, FRIEDEN, Gegenwart, GLÜCK, Humor, JETZT, Leben, LIEBE, Mann, SEELE, Spiritualität, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Irgendwas ist anders geworden, hier auf dieser Plattform … seltsamerweise sehe ich darin erst mal keine Verbesserung, ist das der Trend, die Dinge zu komplizieren statt sie zu vereinfachen? Ein herzliches *Hallo liebe MitLiebenden* ! :-)

Stille spricht
in meinem Blog
seit Mitte August.

Was sich ALLes ereignet hat, von August bis Dezember, innerhalb von 4 Monaten … ich kann es kaum rekonstruieren.:-)
Wenn ich mich versuche zu erinnern, höre ich viel Musik in der Stille, Gesang

Lachen

Doch gibt es auch Zeiten, in denen die Freude sich auf einer Ebene versteckt, zu der ich dann keinen Zugang habe.
Das macht aber nix weiter, das ist dann einfach so …

Wellenförmig fließt das Leben, strömt, plätschert, rauscht rasend … weiter.
Wie schnell zwei Wochen vergehen sehe ich daran, dass ich schon wieder mit dem Putzen des Hausflurs dran bin.
Das ist ein An-halts-punkt. ;-)

Heute Nacht war ich in einem Schwimmbad, erstaunlich spät für meine sonstigen Gepflogenheiten. Ich war mit einem Mann und einer Frau unterwegs. Der Mann hatte zwei Piercings in der Unterlippe, symmetrisch irgendwie. Er hatte eine besondere Ausstrahlung.
“Unter den Exoten bist du normal, aber unter den Normalen bist du ein Exot.” sagte ich zu ihm.
Eine leichte Röte überflog sein Gesicht.
Ich überlegte, ob ich wirklich noch mit ins Schwimmbad gehen sollte, es war schon nach 22 Uhr, ich hatte gerade mal noch eine viertel Stunde Zeit zum Schwimmen bis meine Bahn kam. Ob sich das noch lohnte?
Es blieb keine Zeit mehr, darüber nachzudenken und dies abzuwägen, denn ich fand mich im nächsten Moment schon im Bikini in der Badeanstalt wieder. Das Schwimmen machte mir solchen Spaß, dass ich sogar noch eine Bahn später nach Hause fuhr …
doch genau kann ich das nicht mehr sagen, denn ich erwachte aus meinen Träumen und sah den Raum, kaum einen Meter über mir, symmetrisch übersät mit fein geränderten transparenten Kugeln, rechts oberhalb jeder Kugel eine 4-stellige Zahlenkombination.
Wie immer beeindruckend, die Symmetrie, das Geschenk, so etwas zu sehen.
Das Bild löste sich auf und weiter oben, ganz dicht an die Zimmerdecke projiziert, erschien ein weiteres symmetrisches Bild aus dickeren Linien. Ich habe einfach den Anblick sehr genossen und mich bedankt bei Artée von Arkturus. ;-)

Das wars erst mal in Kürze, ein neuer Anfang ist gemacht …

Danke … fürs Lesen und Betrachten.

Habt nen schönen Samstag
Gerti Mara :-)

G.schickt

19. August 2011 um 08:04 | Veröffentlicht in Auto, Gedanken, Leben, Menschen, Natur, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Blitze zucken über die Häuser, es leuchtet überall. Donner grollt aus der Ferne und auch ganz nah grummelt der Himmel. Regen prasselt auf die Dächer, es wäre zu mild ausgedrückt zu sagen: Es schüttet wie aus Eimern.
Denn ganze OZEANE ergießen sich über die Welt. Sturzbäche entstehen und tauchen alles ein in WASSER.

Ich befinde mich in einem großen Raum mit vielen Menschen. Es wird gefeiert, getrunken und gelacht.
Es ist schon spät und langsam möchte ich nach Hause. Ich finde meinen Schlüssel nicht, auch nicht meine Handtasche. Alles weg.
Ich schaue mich überall um, doch nirgends finde ich meine Habseligkeiten.
Etwas traurig bin ich, denn wie soll ich jetzt nach Hause kommen? Wie konnte das überhaupt geschehen, dass ich alles verlor?
Ich gehe nach draußen und steige in mein Auto. Die Tür muss ich vorsichtig öffnen, denn eine schmale Gestalt sitzt an die Innenseite der Fahrertür gelehnt quer über den Vordersitzen.
Also öffne ich langsam die Tür, damit sie nicht gleich erschrocken herausfällt.
Sie ist gehüllt in ein schwarzes Gewand und trägt ein schwarzes Tuch um ihr schmales Gesicht gebunden. Sie hat ein wirklich schmales Gesicht und schaut mich mit dunklen Augen an, während sie auf den Beifahrersitz rutscht.
“Kannst du mich ein Stück mitnehmen?” fragt sie.
“Ja klar.”, sage ich, obwohl ich etwas verwundert bin. “Ich habe keinen Cent dabei, das sage ich dir gleich.”
Ich habe ein komisches Gefühl, und dennoch scheint es völlig normal, dass sie in meinem Auto sitzt.
“Ich möchte nur ein Stück mit dir fahren.” sagt sie.
Als sie spricht sehe ich im Augenwinkel, wie sich ein junger Mann auf die nasse Straße legt, die Arme von sich streckt, so, als wolle er einen Unfall simulieren.
Ich drücke den Knopf an der Autotür herunter und hoffe dass meine Begleiterin das nicht bemerkt. Sie muss nicht wissen, dass mir mulmig ist, ich etwas Angst habe, und schon gar nicht, dass ich vermute dass die beiden Komplizen sind. Was spinne ich mir da nur zurecht?
Während wir losfahren kommt uns ein Auto entgegen, genau auf den jungen Mann zufahrend, der auf der Straße liegt. Ich fahre weiter, kümmere mich nicht darum und ziehe den Knopf der Zentralverriegelung wieder hoch.

Wir fahren ein Stück und steigen am Straßenrand aus. Ein paar Bäume stehen dort und wir gehen hindurch. Eine wunderschöne steinige Landschaft erwartet uns. Wir gehen an einer Steinmauer entlang, sie ist weiß und dicke Steine schauen vereinzelt aus der Mauer heraus. Sie sind spitz wie Glas und wir müssen aufpassen uns nicht zu verletzen. Ein paar Menschen sitzen gemütlich in Liegestühlen, mit bunten Mixgetränken und Obst auf den Tischen.
Sauber sieht das hier aus. Sauber und rein.
Der Weg den wir gehen ist aus Marmor, er führt an einem Swimmingpool vorbei, der sich wie ein Bach bis hinten zum Ende hinzieht.
Es wirkt sehr privat und ich fühle mich hier nicht willkommen. Die Leute schauen zwar entspannt, aber auch ein bisschen komisch und ich habe das Gefühl, als Eindringling betrachtet zu werden. Auch ist hier alles so sauber, und wir hinterlassen matschige Fußspuren.
Ich mache lieber kehrt. Die schmale Gestalt geht mit mir.
Wir gehen zurück, ich betrachte noch einmal die Schönheit der Steinmauer und sehe, wie zwei Äpfel aufgespießt sind an den spitzen Steinen.
Ziemlich nah am Straßenrand müssen wir ein wenig klettern, damit wir zum Auto kommen. Gläser stehen da, und es bedarf einiger Geschicklichkeit, an ihnen vorbeizugehen ohne sie umzustoßen.

Ich werde wach vom Geräusch des starken Regens. Ich wohne auf zwei Etagen und von der oberen Etage tropft es durch den Speicher herunter. Das hat es hier noch nie gegeben! Der Keller war schon mal überschwemmt, ja, aber dass der Speicher sich so arg mit Wasser füllt, das hätte ich nie gedacht! Ich denke an all die Sachen, die ich dort gelagert habe, und wie sie nun alle klatschnaß werden.
Das Wasser tropt über und überall durch die Decke, es ist, als würde es im Raum regnen. Jesses. Was mache ich nur? Es tropft und tropft, alles wird naß, meine Bettdecken, alle kuscheligen Sitzgelegenheiten.
Wie bekomme ich das bloß alles wieder trocken?
Erst mal sollte der Regen aufhören … dann schaue ich, was ich tun kann.

G.kichert

25. Juli 2011 um 18:18 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, GLÜCK, Humor, JETZT, Leben, LIEBE, Menschen, Natur, Symbolik, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Es war einmal …

Es war einmal ein Stückchen Erde, und dieses Stückchen Erde war sehr fruchtbar.
Im Zusammenspiel mit der Sonne und dem Wind, einigen Insekten und einem Menschenkind, ließ die Erde an dieser Stelle viele wunderschöne Blumen wachsen. Ein ganzer Busch mit Riesenklatschmohn war dort zu finden, und sooo viele andere Pflanzen, klein und groß, mit wunderschönen Blüten. Calendula, Borretsch, Schmuckkörbchen, Rosen, Nachtkerzen, Schwarzkümmel, Zinien und noch einige andere Gewächse.
Doch die großen Mohnblumen waren etwas ganz besonderes unter den Besonderen.
Ganz jung sehen sie aus wie kleine, stachelige Wesen mit einem roten Mund.

Immer wenn ich an diesem Riesenklatschmohnbusch vorbei ging, kicherte es darin, so dass ich nicht umhin konnte stehen zu bleiben und zu schauen. Eines Tages entdeckte ich, woher dieses Gekicher kam.

Es war eine Mohnknospe die sich geöffnet hatte, und einen kleinen Clown oder Spaßvogel zum Vorschein brachte.

Was es genau war konnte ich nicht herausfinden, jedenfalls war es ein sehr fröhliches Wesen, was wohl ständig einen Grund zum Kichern fand.

Ich fand ihn so niedlich, dass ich ihn einmal noch genauer betrachten wollte, und so nahm ich das kleine Wesen zwischen die Finger, wenn es auch etwas stachelig war. Und es lächelte ein zufriedenes Lächeln. Das schien ihm zu gefallen, es war wohl nicht an der Tagesordnung, einmal so vorsichtig angefasst zu werden, wie ich erfahren sollte. :-) Das Wesen hatte eine lustige Frisur und ganz dicke Bäckchen, aus der Nähe betrachtet. Seine Augen waren nicht so deutlich erkennbar, aber seine kleine Knubbelnase allemal, sehr ihr?


Noch nicht mal ein Regenguss konnte das Wesen vom Kichern und Fröhlichsein abhalten.
Daran wollte ich mir ein Beispiel nehmen.
Denn so ein Regenguss hatte ja durchaus auch immer etwas Nützliches!
So war die kleine Mohnknospe anfangs noch geschützt durch ihre Artgenossen. Wenn es regnete fingen sie die meisten Tropfen auf, schützten den Kleinen, und er hatte das Glück, ganz trocken davon zu kommen. Doch das währte natürlich nicht für alle Ewigkeit, das wusste wohl auch das kleine Mohnwesen. Denn nachdem ich einmal eine Woche nicht in den Garten ging, hatte sich alles total verändert. Es hatte viel geregnet, und keine einzige Mohnblume konnte ich mehr entdecken. Allesamt hatten sie die Blütenblätter verloren, die mich einst mit ihrer Farbe und ihrem prächtigen Innenleben so erfreut und zum staunen gebracht hatten!

Aus den Mohnblumen waren Sterne geworden … Sterne auf grünen Kapseln. Von oben betrachtet sehen sie SO aus:

So wunderschön ist das, wie gezeichnet, oder?
Und vielleicht zeigt dieses Bild ja sogar genau das kleine Kicherwesen, welches mir so gut gefiel – wer weiß das schon so genau?

Und wenn noch etwas mehr Zeit vergangen ist, dann sehen sie SO aus … so schön:

Ich trauerte ihm jedenfalls nicht nach, das wäre sicher auch nicht in seinem Sinne gewesen. Wußte ich doch, nächstes Jahr um die Zeit würde ich wieder besondere Wesen in dem Riesenklatschmohnbusch entdecken …

Ach, ich habe schon viele kleine Tiere in Mondblumen gesehen. Ja ich nenne Mohnblumen so gerne Mondblumen … das fällt kaum auf, keiner merkts wenn man Mondblumen sagt … jedenfalls nicht die Un-Aufmerksamen … *lächel* . Eine Mondschlange, seht ihr wie sie züngelt? Ich war leider etwas spät dran mit dem drücken des Auslösers … sonst hätte ich euch das jetzt ganz und gar zeigen können …

und sogar den Grobi von der Sesamstrasse habe ich mal auf einem Mondblumenfeld getroffen  … die Bekanntschaft mit *ihm* gemacht zu haben, darauf bin ich besonders stolz:

Und wenn die Mohnblumen verblüht sind und das Kichern verschwindet, dann gibt es immer noch Oma ( … die hier kichert weil ich auf dem Gartenweg liege um sie zu fotografieren … ) 

und durch den Garten geht und schaut ob alles schön wächst und grünt.

Oma ist im Juli 96 Jahre alt geworden. Ich glaube, sie hat schon viele Riesenklatschmohnbüsche wachsen und wieder vergehen sehen, und einiges andere. Manchmal nimmt sie einen Eimer mit Abfall mit auf ihren Wagen und schüttet ihn hinten auf dem Komposthaufen aus.

Es sind die *Kleinen* Dinge …

:-)

M.omentgeschenk

25. Juni 2011 um 08:00 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, GOTT, JETZT, Leben, Natur, Symbolik, TIERE, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Manchmal (manchmal?? – eigentlich ständig …) schenkt der Himmel mir prallgefüllte Momente … dieser hier dauerte vielleicht 3 Minuten:

Piepsend und flötend fliegen zahllose Schwalben zum Teil ganz nah vor mir durch die Lüfte. Links unter unserem Dach haben sie – wie jedes Jahr – ein paar Nester gebaut. 
Ich sitze auf dem Balkon und beobachte in der großen Tanne gegenüber, wie zwei junge Tauben auf einem Ast sitzen und sich füttern lassen von Mama oder Papa Taube … das ist für mich über die Straße hinweg nicht erkennbar.
Sie scheinen erst vor einigen Tagen das Nest verlassen zu haben, ich sehe das an ihrem noch etwas unbeholfenen Flug.

Da sich um diesen Baum herum und in den Ästen so viele Elstern tummeln, vermute ich, dass auch die Elstern dort ihr Nest haben. Auch unter ihnen gibt es ein paar noch unbeholfene Flugschüler … ;-)
Zudem erkenne ich die Jungvögel auch daran, dass sie zwar fast so groß wie die Elterntiere sind, aber etwas aufgeplustert und pummelig wirken. Sie geben sich noch so schutzbedürftig, eine Elster schmiegt sich an das Regenwasserrohr und kuschelt sich ganz nah an die Mauer.

Nun werden also die Jungtauben gerade gefüttert, drei Elstern fliegen nah an sie heran, hüpfen unruhig auf den umliegenden Ästen herum – da setzt sich ein Reiher majestätisch auf das Dach des Hauses neben dem Baum.
Eine schwarze Katze läuft über das Garagendach unter dem Baum, wird von einer mutigen Elster attackiert, duckt sich und verschwindet.

Der Reiher erhebt sich und ich erwische gerade noch seinen Abflug mit der Kamera.
Und das alles in einem Moment …

Danke! :-)

G.blickt

23. Juni 2011 um 17:44 | Veröffentlicht in Leben, Mann, Natur, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich ging die Treppen hinunter, ganz unten durch eine Zwischentür und stellte fest, dass der Schlüssel außen steckte. Ich warf einen Blick auf die Tür nach draußen, ging aber nicht hinaus. Ich wußte nicht mehr, was mich da erwartete.
Den Schlüssel zog ich ab und steckte ihn nun innen an die Tür, schloß den Raum ab und ging die Treppen wieder hinauf.

Oben kam ich in Omas Wohnung an. Der Leiter des Kommunikationszentrums tat gerade seine Arbeit und ich wollte ihn keinesfalls stören.
So ging ich in den obersten Raum des Hauses und schaute aus dem Fenster.
Ein wunderschöner zierlicher Vogel mit einem orangenen Federkleid, so einen wie ich ihn noch niemals gesehen hatte, war plötzlich in meinem Blick.
Aus dem Nichts erschien er vor dem Fenster und breitete seine Flügel aus wie ein Schmetterling. Ich konnte jede einzelne Feder seiner Flügel sehen, denn er blieb wie in Zeitlupe in meinem Blick “stehen” wie Kolibris das machen. Für einen Kolibri war er aber eigentlich zu groß.

So konnte ich eine Weile diesen Vogel betrachten. Orange mit ausgebreiteten Flügeln, stehend in der Luft.
Doch dann flog er langsam davon, und zwar auf so besondere Art, wie ich noch nie einen Vogel hatte fliegen sehen.
Er schwebte und bewegte sich wellenförmig wie ein Delfin durch Wasser.
Ich schaute ihm so lange nach bis er aus meinem Blickfeld verschwunden und ganz in den Himmel eingetaucht war.

Nun schaute ich nach unten auf die kleine Insel mitten im See und entdeckte einen Biber, offensichtlich ein Weibchen. Die Biberin kam gerade aus ihrem Bau, und nun folgten auch ein paar ihrer Jungen. Mindestens drei konnte ich erkennen, so klein hatte ich Biber noch nie gesehen, wie niedlich!
Es musste wohl Gefahr im Anmarsch sein, denn die Bibermutter legte sich schützend mit ihrem großen Körper über ihre Kleinen und versperrte mir die Sicht.

Ich ging die Treppen wieder hinunter in den Raum meiner Oma. Auch da schaute ich aus dem Fenster und wunderte mich, denn es hatte stark geschneit. Mindestens 10 cm frischer Schnee bedeckte alles was ich sehen konnte in der kurzen Zeit die ich oben am Fenster verbracht hatte.
Alles zeigte sich mir so hellstrahlend und weiß.
Auch in der Wohnung war es hell.

Im Flur auf Omas Telefonbänkchen lag ebenfalls Schnee, zumindest sah es auf den ersten Blick so aus. Ich ging näher heran und stellte fest, dass es weißes, weiches Pulver war. Ich strich mit meinen Händen darüber weil ich wissen wollte wie sich dieses Pulver anfühlt. Natürlich war es alles andere als kalt.
Während ich darüberstrich und das Pulver hin- und herbewegte kam Schmuck zum Vorschein, ein goldener Ring und einige goldene Ketten und Armbänder.
Schön, der Anblick gefiel mir, doch dann deckte ich den Schmuck wieder zu, denn der Leiter des Kommunikationszentrums kam aus dem Wohnzimmer und sagte dass er fertig sei.
“Es hat geschneit.” sagte ich zu ihm und holte ihn ans Fenster, damit er den Schnee sehen konnte.
Doch kaum blickten wir aus dem Fenster, ging der Schneefall in strömenden Regen über. All der Schnee der im Garten und überall lag, schmolz augenblicklich zu Wasser und überflutete alles.
Die Regentropfen klatschten kräftig in die entstandenen Pfützen hinein.
Wie schnell das ging, wundersam …

***

G.rennt

19. Juni 2011 um 09:34 | Veröffentlicht in Auto, Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Hui, das war ein Traum von einem Traum! :-)

GOTT zum Gruße, liebe MitLiebenden, einen schönen Sonntag wünsch ich euch!

Boa bin ich sportlich … traumhaft! :-)
*

Ich war mit meiner Freundin unterwegs, und wahrscheinlich auch mit einer Gruppe Kinder, die ich aber nicht sah.
Wir kamen an einer großen Wiese mit Spielplatz an.
Er war ganz neu hergerichtet, gestern war er noch nicht da, nicht so, das wußte ich ganz genau.
Angedeutet eingezäunt war der Spielplatz mit grünbunt bemaltem Holz, und haargenau in der Mitte befand sich ein Spielgerät das wie ein PEACE-Zeichen aussah.
Es war so eine Drehscheibe auf der einem schwindelig wurde, da wäre ich eh nicht draufgegangen, aber es sah wunderschön aus.
PEACE … toll!
Und so schön bunt angemalt!
 Wie mochten “sie” das über Nacht gemacht haben, fragte ich mich, und genoss diesen schönen Platz.

Von weitem sah ich, wie meine Freundin sich auf eine Mauer setzte und ein überdimensional großes Buch in den Händen hielt. Außen war es so bemalt, dass es offensichtlich auch zu diesem Spielplatz gehörte, aber nicht für Kinder gedacht war.
Es war an einem verborgenen Ort hinterlegt, wo Kinder es nicht erreichen konnten.
“Was ist das für ein Buch?” fragte ich meine Freundin und ging näher zu ihr heran.
Dieses große Buch zog mich magisch an.
“Es handelt von PAN.” sagte sie.
Ich war begeistert und freute mich schon auf den Moment, da sie es ablegen würde und ich darin lesen könnte. So geschah es dann auch irgendwann später.
Sie legte das Buch wieder zurück an den verborgenen Ort, hoch oben auf eine Mauer gleich unter dem Blumenfenster eines Wohnhauses.

Ich reckte mich hoch und nahm es herunter um mir ebenfalls einen gemütlichen Platz auf einer Mauer zu suchen, damit ich darin lesen könnte.
Ein paar Männer saßen auf dieser Mauer und ich setzte mich zwischen sie. Sie rückten näher und ich fühlte mich ziemlich eingequetscht von ihnen. Auf der gegenüberliegenden Seite säumten Menschenmengen die Straße. Ach ja, es würde gleich ein Zug hier vorbeigehen, eine Prozession mit Pferdekarren und Menschen in Kostümen.

Ich klappte das Buch auf, und da sah ich ihn: PAN.
Mein Sitznachbar rechts fragte:
“Was ist das für ein Buch?”
“Es handelt von PAN.” sagte ich.
“Und wer ist PAN?”
“Was, du kennst PAN nicht?” Er schüttelte den Kopf. *Wird Zeit dass die Menschen etwas über PAN erfahren.* dachte ich und sagte: “PAN ist eine GOTTHEIT. Er ist der Hüter der Anderswelt, der Hüter der Naturwesen, Elfen, Feen und Einhörner.”
“Ach ja?” sagte der Mann, und ich spürte, dass er das was ich sagte, und den Inhalt des Buches für ein Märchen hielt.
“Das ist kein Märchen,” sagte ich, “doch ist PAN hier so dargestellt, wie wir Menschen uns ihn vorstellen. Schau mal.”
Und ich blätterte in den dünnen Seiten und gewährte ihm einen kurzen Einblick. Mir wurde ganz heiß und langsam wurde mir das zu eng mitten zwischen diesen Herren.
“Rutsch mal ein Stück,” sagte ich, “du quetschst mich ein.”
Er hatte noch genügend Platz neben sich, so nah musste er mir wirklich nicht auf die Pelle rücken.
Er rutschte so weit weg, dass ich kaum noch verstand was er anschließend zu mir sprach.
Und das war viel.
Er redete förmlich wie ein Wasserfall auf mich ein, dabei veränderte sich sein Gesicht und hatte er zuvor dunkles glattes Haar, so wuschelten nun braune Locken auf seinem Kopf und um sein Gesicht herum.

Die ersten Wagen der Prozession kamen vorbei, und seine erzählende Stimme ging im lauten Geräusch des Pferdegetrappels unter.
Ich wollte ihm noch sagen, dass ich ihn nicht absichtlich nicht verstand, dass ich ein leicht vermindertes Hörvermögen habe, ich ließ es aber dann und widmete mich noch kurz dem Buch, bis ich es an den verborgenen Ort zurücklegte.

***

In hoher Geschwindigkeit war ich mit meinem Fahrrad unterwegs.
Es war wie ein Rennen.
Viele Fahradfahrer und auch Autos waren daran beteiligt. Es gab einige brenzlige Situationen, beinahe hätte ich mal jemanden “geschnitten” und zu Fall gebracht, und umgekehrt. Aber eben nur beinahe und nie fühlte es sich unangenehm an.
Es ging alles gut aus.
Ein dunkelhäutiges Mädchen beugte sich am Straßenrand zu den Blumen herunter um ihren Duft besser aufnehmen zu können. Sie tat das gefährlich nah am herannahenden Fluß der Autos und Fahrradfahrer und später bekam sie auch deswegen etwas Ärger mit einer Frau, obwohl nichts passiert war. Sie hatte sportliche, muskulöse Beine.

Ganz allein fuhr ich zum Schluß auf einer schmalen, geschwungenen Straße die steil bergab führte. Auf dicken Pflastersteinen spürte ich jeden kleinen Ruck. Eigentlich wollte ich wie immer rechts an der Seite mit dem Fahrrad heruntergleiten und ein bisschen durch die Luft fliegen, doch heute sah ich einen Absturz vor meinem inneren Auge und nahm lieber den normalen Weg.
Langsam begann ich zu bremsen um die enorme GEschwindigkeit ein wenig zu drosseln, schaute an meinem Fahrrad herunter und stellte fest, dass ich auf *Babe* saß, meinem alten rosanen Rad. Die Bremsen von *Babe* waren nicht die besten, funktionierten eigentlich gar nicht und seltsam, denn eigentlich hatte ich mein rosanes Rad kürzlich verschenkt.
Wie dem auch war, nun saß ich halt auf *Babe* und musste irgendwie schauen, wie ich die Geschwindigkeit drosseln konnte, während ich rasend über die Plastersteine nach unten ruckelte …

***

Ich wohnte in einem großen weißen Haus. Es klingelte an der Tür. Die Kinderfrau kam. Ich nahm sie herzlich in die Arme, sie ließ sich das auch kurz gefallen, schob mich aber dann weg und es fühlte sich an als habe sie mich in Herzhöhe gekniffen. Ein kleiner Schmerz durchfuhr mich in der Herzgegend, dem ich aber keine weitere Bedeutung beimaß.
Es begann zu regnen und ich beschloss einen Lauf durch den Regen zu machen.
Als ich einmal unterwegs war gefiel mir das so gut, dass ich einen wirklich ausgedehnten Lauf unternahm. Mir war gar nicht bewusst dass ich so schnell laufen kann, es war fast wie fliegen, und schön erfrischend der prasselnde Regen dazu.
Ich sprang leichtfüßig und langbeinig über parkende Fahrzeuge, eins nach dem anderen.
Es machte solchen Spaß!
Einmal sprang ich über ein Auto und berührte es mit meinem Oberschenkel. Das war wohl doch etwas zu hoch für mich, und wie in Zeitlaupe flog ich zurück und nahm einen anderen Weg. Herrlich, ich lief schwebend über Wiesen und Straßen im Regen.

Als ich wieder zu Hause ankam ging ich gleich in den Raum, in dem mein schönes weißes Auto in der wunderbar weißen Garage stand.
So schön hell, weiß und sauber, dass es schon fast unwirklich aussah.
Ich öffnete den Kofferraum, nahm ein kleines weißes Päckchen heraus und klappte die Haube leise wieder zu.
So weich war das alles, wie das weicheste Leder was man sich vorstellen kann.

G.rEinigt

18. Juni 2011 um 08:43 | Veröffentlicht in Auto, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Leben, LIEBE, Menschen, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Das schöne an Wochenenden ist unter anderem, dass ich Zeit und Lust habe, meine umfassenden Traumerinnerungen niederzuschreiben … *hach* das macht soooon Spaß!

Hallo liebe MitLIEBEnden, GOTT zum Gruße! :-)

<3

Das letzte Bild aus meinem ersten Traum war ein knuffelig-knubbelig-kompaktbraun-kräftig-muskulöser Hund, der mit all seinen Kräften einen Staubsaugerschlitten hinter sich herzog. Der Hund trug ein Ledergeschirr wie Pferde vor einem Karren, und ich hielt die Zügel.
“Halten Sie gut fest!” sagte der Mann, dem der Hund gehörte.
Und tatsächlich, ich musste arg aufpassen mich auf den Beinen zu halten, der Hund hatte eine enorme Kraft. Lustig sah das aus, ich wußte gar nicht wie mir geschah, ich dachte schon fast: ich träume! *hihi

Der Hund hatte nicht nur eine enorme Kraft sondern legte auch eine rasante Geschwindigkeit an den Tag, und der Raum in dem wir staubsaugten war groß!
Was war das für ein Raum, in dem ich da war?
Sehr groß, ein schöner Teppich als Bodenbelag, aber ziemlich verschwommen und staubig. Das würde eine Weile dauern, bis wir das in Ordnung gebracht hätten.
Dieser große leere Raum wirkte trotz fehlendem Mobiliar nicht ungemütlich.

Der Staubsauger war sehr sehr saugfähig, so einen starken Sog hatte ich bei einem solchen Gerät noch nie gesehen.
Prädikat Stiftung Staubsaugertest: sehr gut!

Und wenn ich nicht aufgewacht wär … dann würde ich jetzt immer noch hinter diesem Hund herlaufen und mit ihm saugen was das Zeug hält. ;-)

***

Ich war verheiratet, und meine Schwiegermutter kam überraschend zu Besuch.
Ich war regelrecht erschrocken, als ich die Tür öffnete und sie vor mir stand. Nicht etwa weil ich sie nicht mochte, sondern weil sie sich wirklich immer anmeldete und ich nicht wußte, was ihr unangemeldeter Besuch zu bedeuten hatte.
Außerdem wunderte mich, warum mein Schwiegervater nicht dabei war, sie kam nie ohne ihn.
“Komm doch herein.” sagte ich verstört.
Sie lächelte und sagte: “Ich möchte meine weiße Bluse bei dir zusammenfalten, wo kann ich das tun?”
“Dein Sohn schläft noch.” sagte ich und führte sie ins Kinderzimmer um ihn nicht zu stören. Und doch landeten wir in dem Raum in dem er schlief. Er trug eine überdimensinal große Brille, das fiel mir auf, erwachte aber nicht, als wir ins Zimmer reinplatzten.

Das ich mich in der eigenen Wohnung verirrte, trug noch mehr zu meiner Verwirrung bei. Ich spürte die Neutralität meiner Schwiegermutter, ihr war das gleichgültig, sie bemerkte es zwar, kommentierte meine Verwirrung aber nicht.
Sie hatte einzig im Sinn, die weiße Bluse zu falten.
So führte ich sie ins Kinderzimmer und ließ sie dort tun was sie zu tun gedachte.

Auf dem Rückweg ins Wohnzimmer entdeckte ich einen Raum in meiner Wohnung, in dem ich noch nie gewesen war. Der Eingang war verbarrikadiert mit einem rosanen Kinderbuggy und ein klappbares Holzteil lag in de Mitte quer im Weg. Ich hätte schwören können, dass dies unser Badezimmer war, doch kannte ich es nicht mehr wieder, so wie es sich mir zeigte.

Meine Schwiegermutter kam aus dem Zimmer und ich zeigte ihr den Kinderwagen.
“Den hast du immer noch?” fragte sie erstaunt.
Recht hatte sie mir ihrer Frage, meine Tochter war längst ausgezogen, warum fand ich nun bloß ihren alten Buggy in meiner Wohnung?
Der Wagen war alt aber eigentlich noch brauchbar, nur hätte ich niemanden gewußt, dem ich ihn hätte schenken können.

“Ich könnte ihn fotografieren.” sagte ich, öffnete die Haustür und zeigte auf die unendlich tiefe Treppe, die gleich an der Haustür mit unzähligen Stufen nach unten führte.
Ich stellte mir gleich vor wie ich mit einem Assistenten den Kinderwagen die Treppe runterfahren ließ, ich untenstehend mit der Kamera in Bereitschaft. Solch ein Bild hätte bestimmt noch niemand gesehen …

Über diesen Gedankenspaziergang hinweg fand ich mich plötzlich bei sehr guten Freunden wieder. Viele Menschen waren bei ihnen und gingen durch die Räume.
Auf einem großen Tisch standen hoch aufgetürmt zahllose goldene Pakete und Päckchen, meine Freundin sah meinen fragenden Blick und sagte:
“Wir haben gerade eine Erbschaft gemacht.”, und zeigte auf all die Päckchen.
Goldene Pralinenbüchsen, goldene Kaffeepakete einer Marke, die eigentlich eine Schnapsmarke war.
Wie Goldbarren wirken sie allesamt so aufgetürmt.
Sie wollte all die Menschen die bei ihr waren damit beschenken.

“Ich brauch keine Pralinen.” sagte ich, und schnappte mir trotzdem eine aus einer offenen Dose, steckte sie lächelnd in den Mund und ging weiter durch die Räume.
Da sah ich drei Hunde in einem Hundekorb. Meine Freundin hatte keine Hunde, so mussten sie auch bei ihr abgegeben worden sein.
Es waren wundersame Geschöpfe, außergewöhnliche Tiere! Der größte von ihnen sprang aus dem Korb und ließ sich bereitwillig von mir kraulen.
Er war weiß und hatte ein sehr dichtes, kuscheliges Fell, ungewöhnlich lange Ohren wie ein Widderkaninchen. Ein älterer Herr kam mit seinem kleinen Enkelsohn vorbei, der Junge kletterte in den Korb und stellte sich neben einen Hund, der genauso aussah wie er selbst.

“Der Junge sieht ja genauso aus wie der Hund!”, sagte ich.
Doch das hörte der Mann nicht gern, zog den Jungen aus dem Korb und ging.
Ja tatsächlich, der Hund hatte das gleiche Gesicht wie der Junge, wenn auch einen Hundekörper. Ein ungewöhlich kleines, liebliches Gesichtchen mit dunkelbraunem Strubbelhaar und dunkler Gesichtsfarbe.
Der dritte Hund sah aus wie eine Katze, war aber ein Hund, ganz eindeutig.

Plötzlich spürte ich etwas rechts an meiner Seite. Eine Bekannte hatte ein Gerät an meinem Haar angesetzt … und mir damit das Haar geschnitten. Einfach so, ohne zu fragen!

“Hey was machst du denn da?” fragte ich.
“Ich hab dir nur den Spliss rausgeschnitten.” sagte sie, und ich schaute auf ein paar kleine Häufchen Haare, höchstens 1,5 cm lang.
Sie hatte ein ganz tolles Gerät zum entfernen von Spliss, etwas ganz Neues was die Welt so noch nicht gesehen hatte.
Aber trotzdem hätte sie mich vorher fragen können.

Ich ging zu einem Spiegel und betrachtete meine rechte Seite.
Mein Haar war lang und wallte wie Wasser. Überall dort wo sie mir den Spliss entfernt hatte, kringelte sich die Haarsträhnen und sahen aus wie goldenes Kräuselband! Schick sah das aus mit goldenen Strähnen im Haar, die linke Seite sollte sie mir auch noch so schön machen, doch musste ich erst eine Weile suchen, bis ich sie in den zahlreichen Räumen wiederfand.

Ich fand sie unter einigen Frauen, die auf Frisierstühlen saßen. Alle hatten blondes, langes Haar und trugen weiße Gewänder.
Wie Engel sahen sie aus, und hatten so schönes Haar dass ich mich fragte, wieso sie es frisieren lassen wollten. Dazwischen saß meine Bekannte und konnte mir nun die linke Seite nicht mehr schönmachen, weil sie gleich selbst an der Reihe sein würde …
Ich hatte keine Lust zu warten. *Dann halt ein anderes Mal*, dachte ich, ging noch einmal durch die Räume, warf einen letzten Blick auf die goldenen Pakete, stieg wieder in mein Auto und fuhr nach Hause.

Doch so einfach war das gar nicht, alles sah plötzlich ganz anders aus, so als hätte ich mich verfahren.
Irgendwo hielt ich an, ein undurchsichtiger Vorhang versperrte mir den Weg.
Ein Junge spielte dort mit seinen Eltern, die schon etwas älter waren für so einen kleinen Jungen.
Vielleicht waren es seine Großeltern, ich fragte nicht danach.
Ich schob den Vorhang beiseite, der Stoff war gestreift und sehr schwer.
Hätte ich doch bloß mein Auto nicht aus den Augen gelassen … der Junge war wohl ein kleiner Frechdachs und holte den Staubsaugerschlauch aus meinem Auto.
Gespielt autoritär blickte ich den Jungen an und bedeutete ihm, den Schlauch wieder in das Auto zurückzulegen. Erst als seine Eltern ihn dazu aufforderten, folgte er meiner “Bitte” … um als nächstes ein Messer unter meinem Sitz hervorzuholen, das wohl schärfste Messer was es auf Erden gab.
Es gehörte meinem Freund, Tomaten ließen sich wunderbar glatt und schnell damit schneiden.

Ich warf einen Blick auf die beiden Erwachsenen, schnell hatte man sich mit diesem Messer geschnitten.
Es war beinahe so, als wollten mir diese beiden Personen über Blicke vermitteln, dass es ja wohl unmöglich sei, ein solch scharfes Messer im Auto zu transportieren.

Der Junge steckte das Messer wieder zurück und ich machte mich schnell davon.
Die hintere Autotür war noch offen, sie würde sich schon gleich schließen wenn ich kurz bremste, denn wie hätte ich sie sonst während der Fahrt schließen können?

So fuhr ich am Vorhang vorbei weiter nach Hause.
Doch ich hatte mich scheinbar verfahren.
Die Gegend kam mir nicht bekannt vor.
Plötzlich wechselte der Straßenbelag und ich durfte den ersten Schnee sehen. *Na sowas*, … dachte ich, hatte aber kein Problem mich mit den plötzlich sich ändernden Gegebenheiten zu arrangieren.
Am Ende der Straße standen draußen im Schnee ein paar Tische und Stühle im Kreis. Außen genug Platz um mit dem Auto drumherum zu fahren. So fuhr ich in gemächlichem Tempo rund um den Stuhlkreis durch den Schnee, um wieder zurück zu gelangen.
Endlich kam ich in eine Wohngegend die mir wieder vertraut war und meinte mein Haus gefunden zu haben. Mit ein paar Männern ging ich zum Eingang, und erst da merkte ich, dass es die falsche Hausnummer war.
Es wr die 19 und ich wollte zur 29.
So ging ich halt noch mal zurück, stieg wieder ins Auto, es konnte ja nicht mehr weit sein.

Ich sah alle möglichen Zahlen, doch keine 29. Ich sah auf der linken Seite der Straße die Häuser mit den ungeraden Zahlen. 25, 27 … die 29 gab es hier wohl nicht.
Die geraden Zahlen auf der rechten Seite sollten mich nicht interessieren, dennoch sah ich jede einzelne.
Sogar eine 28 und eine 29 a, doch meine Hausnummer war weit und breit nicht zu sehen.

G.bäumt

13. Juni 2011 um 06:12 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, Gedanken, Gegenwart, JETZT, Leben, LIEBE, Natur, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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GOTT, ist das LEBEN schön! :-)

Seit ich in Köln arbeite, also seit einigen Monaten, bin ich BahnfahrerIn.
So viele schöne Begegnungen hatte ich schon in und außerhalb der Bahn.

An einer Haltestelle steht ein wunderprächtiges Exemplar von einem Baum. Er hat einen sooooo dicken Stamm, und doch ist er irgendwie unscheinbar. Man könnte ihn mit einem Laternenpfahl verwechseln, obwohl er so wesentlich breiter ist. Er hat sich farblich dem Asphalt angepasst, das ist der Grund warum man ihn kaum sieht. Jedenfalls gehen die meisten achtlos an ihm vorbei und nehmen seine Pracht nicht wahr.

Neulich sah ich einen kleinen Jungen mit Schultasche, angelehnt an den Stamm des Baumes … und seither mache ich das auch so. Jedesmal wenn ich noch ein paar Minuten an der Haltestelle warten darf, berühre ich ihn mit meinen Händen und lehne mich mit dem Rücken an.

Sein Stamm hat einen Umfang von mindestens 3 Meter (das habe ich gerade mit dem Zollstock in der “Luft” ausgemessen) er bietet also genügend Platz zum gemütlichen Anlehnen.
Er ist eingebettet in ein Karree aus Pflastersteinen, knapp 20 Zentimeter um seinen Stamm herum. Erde ist dort kaum zu sehen und so hab ich mir schon des öfteren die Frage gestellt, wovon er sich nährt und wie sein WurzelWerk beschaffen sein mag. Vielleicht verlaufen seine Wurzeln sogar bis unter die Schienen, oder unter den Rasen gleich nebendran.

Dazu hat mein Bruder mir neulich was tolles erklärt, ich war fasziniert von seinen Schilderungen.
Manche Bäume haben Fallwurzeln, die direkt bis hinunter ins Grundwasser reichen.
Na, das freut mich für den Baum! Denn Bäume dieser Größe können schon mal bis zu 1000 Liter Wasser am Tag gebrauchen. Hat mein Bruder gesagt.
Und wenn man hochschaut in die Astgabelungen, so kann es sein, dass diese ein Spiegel des unterirdischen Wurzelwerkes sind.
Das ist doch toll, oder?
Wie oben so unten.
Wie innen so außen.
Da hat mein Bruder mit ein tolles Bild geliefert!

Nun weiß ich nur noch nicht, was für eine Sorte Baum das ist … es ist jedenfalls keine Eiche, Linde, Erle, Birke, Platane, Lärche. Und auch keine Kastanie. Ne Tanne schon mal gar nicht, auch keine Kiefer. Kein Ahorn, keine Esche, zumindest keine “schmalblättrige” – ich bin gerade dabei mich bei Wiki schlau zu machen. *g
Was bleibt denn da noch? Mal schauen …

Oh – das ist ja interessant! Es gibt sogar GÖTTERbäume, auch Himmelsbäume genannt (oder Bitteresche … aber das klingt nicht so … himmlisch … ).
Und tatsächlich, wenn ich mir das Blattwerk bei Wiki so anschaue … und die Blüten dazu … hm … das könnte sein! Er beginnt nämlich gerade tatsächlich zu blühen, noch nicht so prächtig wie auf dem Bild, was ich gerade bei Wiki betrachte … aber schon mal annähernd so.
GÖTTERbaum … selbst wenn es keiner ist, ich nenne ihn jetzt einfach so. :-)

Toll, so kann ich mich nun jedesmal noch mehr freuen, wenn ich ein paar Minuten Zeit zum Warten am Baum habe! :-)

G.zottelt

2. Juni 2011 um 04:38 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, Kind, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich arbeitete auf einem sehr großen weiten Gelände, es war ein Freizeit- und Vergnügungspark und ich kümmerte mich um verwahrloste Tiere und Menschen.
Mit einem kleinen Jungen kletterte ich eine enorm hohe Eisenleiter hoch. Es war ein nicht erklärbares Fungerät, und der Junge wollte von oben herunterspringen. Ganz oben angekommen und kurz vor seinem Sprung sagte er, dass er seine Digi-Cam vergessen habe, und ohne die Digi-Cam wollte er nicht springen. Er hatte geplant seinen Sprung während des Fallens zu fotografieren.
Gut … stiegen wir die Leiter halt wieder hinab.

Es gab einen Ort der Begegnung, einen Treffpunkt, den ich zusammen mit zwei oder drei anderen Menschen bewirtete, bewachte und sauber hielt. Menschen und Tiere trafen sich dort, durften dort leben und wohnen so lange sie wollten, groß genug war dieser Ort und das zu ermöglichen.

Ein Truthahnpaar mit Deformierungen an den Hälsen lebte an diesem Ort, man würde sie als “unansehlich” bezeichnen, sähe man sie auf Erden. Auch einige größere Katzen die kaum zu bändigen waren, hatten hier ihr Quartier gefunden, es war an mir darauf zu achten, dass diese Tiere nicht aneinandergerieten, sich friedlich oder gar nicht begegneten.
Das funktionierte sehr gut, ich hatte das voll im Griff, es war als könnte ich durch Wände sehen.

Schon bevor etwas geschah, bevor eine Begegnung stattfinden würde die den Betreffenden nicht zuträglich war, konnte ich Katze oder Vogel, was es auch immer gerade war, in eine andere Richtung dirigieren und so manch eine Konfrontation mit unklarem Ausgang verhindern.
Es war recht düster in den meisten Räumen, dennoch machte mir dieser Job großen Spaß und ich ließ mich von diesem Mangel an Licht nicht beirren.

Einmal kamen neue Menschen herein und ich ging gleich hinunter zu einem Wesen, dass schon lange an diesem Ort wohnte. Ein Mensch, ein Mann, mit zotteligem Haar, sein Gesicht war vor lauter Haar kaum zu erkennen. Er sprach nie, er brummte nur und wirkte auf Fremde furchterregend.
Doch war er ein gutmütiges Geschöpf unter Gottes Sonne. Keiner Fliege hatte er je etwas zu Leide getan, er unterstützte mich sehr, half mir mit all den Tieren.

Doch wenn neue Menschen zu uns kamen, sprach ich mit ihm und leitete ihn in andere Räume, damit diese neuen Menschen ihm nicht gleich begegneten und Angst bekämen. Ich brauchte nicht viel zu sagen, wir verstanden uns über Blicke, und so verließ er seinen Platz und begab sich brummend in andere Räume.
Die neuen Menschen ließen wir erst einmal sich eingewöhnen, Fuß fassen, all die Tiere sehen, die an diesem Ort lebten, das war für Fremdlinge schon Eindruck genug.
Bisher waren noch immer alle zufrieden mit dieser Lösung, auch das zottelige Menschenwesen selbst.

Ein Kollege, der erst kürzlich zu uns gekommen war um uns zu unterstützen, gefiel mir besonders gut.
Wir hatten uns als Paar zusammengetan. Ich war ungebunden und frei, als ich ihm begegnete und so kam er mir gerade recht.
Er war groß, blond, kräfitg, schön.
Das war aber auch schon alles, wie sich herausstellen sollte. Es gab schon zwei Situationen in denen ich feststellte, dass wir einfach nicht kompatibel waren und nicht zusammen passten.

Und dann kam die dritte Situation, die sich in meinem Jugendzimmer abspielte. Wir wollten feiern gehen, machten uns gerade für die Party zurecht. Zwei Frauen waren gekommen um mitzugehen. Dieser Mann benahm sich so unmöglich, sprach so unmögliche Dinge, unvorstellbar, so dass ich die Beziehung augenblicklich beendete.
“Es ist besser wenn du jetzt gehst.” sagte ich, während eine der Frauen unbedarft weiter drauflos plapperte. Er nahm seine Jacke und ging zur Tür.
“Wir küssen uns nicht mehr?” fragte er zum Abschied.
“Nein, ganz bestimmt nicht.” sagte ich.
Und so stolzierte er von dannen. Einen arroganten Gang legte er an den Tag, so arrogant sah ich noch nie einen Menschen davon watscheln. Hocherhobenen Hauptes, watschelnd wie eine Ente.

Heilfroh war ich als er ging, und ich wußte gleich dass ich ihn niemals wiedersehen würde.
Die beiden Frauen machten sich weiter schick, schminkten sich. Eine wollte unten bei meinen Eltern ein Bad nehmen und fragte, ob es eine große Badewanne sei. Ich betrachtete sie, sie war zierlich und klein und ich sagte:
“Da passt du ausgestreckt rein.” Sie war leidenschaftliche Schwimmerin, doch sooo groß war die Badewanne nun auch wieder nicht.

Jedenfalls würden wir drei einen wundervollen Abend haben, das wußte ich.
Als wir alle fertig waren und mein Zimmer verließen, bemerkte ich ein Gefäß aus lackiertem Ton, weiß, auf das ich irgendwann einmal all meinen Goldschmuck gelegt haben musste. Es lag alles noch da, Ketten, Ringe, Perlen. Fasziniert  betrachtete ich meinen goldenen Schmuck eine Weile, als hätte ich ihn lange nicht gesehen, erhob mich anschließend und schloß die Tür hinter mir zu.
Wir hatten eine tolle Party!

Träume halt …

Mara :-)

Der Club der weißen Wölfe

21. Mai 2011 um 05:20 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, GOTT, Heilung, JETZT, Leben, LIEBE, Menschen, Symbolik, TIERE, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Schönen juten Morgen liebe MitLIEBEnden,

sicher kennt ihr alle die Geschichte von den zwei Wölfen, die einst ein weiser Cherokee-Indianer seinem Enkel erzählte … ja?

Neulich bin ich mit meiner Freundin zwei Stunden im Wald versunken, ja *versunken* das ist der richtige Ausdruck.
Wir gingen schnell ab von den Wegen, querwaldein, und erfreuten uns an dem heilenden Grün der Bäume, des Farns und an allem was uns der Wald zu geben hatte. Es war ein entspannter Gang, ganz ohne Zeitdruck und ohne jegliches Ziel.
Ein stilles Geben und Nehmen in der Natur.

So wunderschön fand ich die verschiedenen Beläge auf dem Waldboden. Eine längere Strecke gingen wir über abgefallene Dolden, knubbelige, gelbe Teile, die den Boden ganz bedeckten. Es sah einfach wunderschön aus, so gleichmäßig verstreut, abgefallen von den Bäumen.
Manchmal knirschte es ein bisschen unter den Füßen und fühlte sich so überraschend anders an, als über herabgefallenes Laub zu gehen. Oder über die Tannennadeln …
Ich bemerkte einige Ahornblätter, die besonders arg wackelten obwohl es gar nicht windig war. Ich hielt das einfach für ein Winken, ja, die Blätter der Bäume winkten uns zu.

Wir kamen auch an ein schmales Trampelpfädchen, so schmal, dass keine zwei Menschen nebeneinander hergehen konnten. Es war gesäumt von einem ganzen Heer grünblättriger Pflanzen, die so schön waren, dass ich nicht umhin konnte ihnen über die Oberfläche zu streichen. Es war so, als hätten sie gerufen dies zu tun.

Lange, lange verweilten wir bei diesen saftiggrünen Pflanzen und streichelten mit unseren Handflächen sanft über ihre Blätter. Sie waren so zart, so weich, so fein … wirklich kaum spürbar an den Händen. Sie fühlten sich beinahe an wie NICHTS, und dennoch spürte ich ihre feine Kraft.
*Hach* das war so schön, mein Inneres Kind war ganz in seinem Element.

Ich konnte mich kaum loslösen von diesen Grünlingen, am liebsten wäre ich ewig in ihnen versunken.
Aber natürlich kam dann doch der Moment, der uns weitergehen ließ, quer über den nächsten Waldweg in ein Gebiet hinein, wo wirklich sehr selten Menschen gehen.
Ein paar umgestürzten Bäumen schenkten wir unsere Aufmerksamkeit, und auch einigen mit wundertollem Rindenmuster.
War das herrlich … wie im Märchen!
Interessant fand ich auch die unterschiedlichen Energien die wir fühlen konnten, je nach dem in welcher Region des Waldes wir uns befanden. So konnten wir an manchen Stellen besonders kraftvolle, magische Energien wahrnehmen, an anderen wiederum zarte, flirrende, feine Energie.

Plötzlich machte meine Freundin vor mir eine innehaltende Bewegung und auch ich wurde ganz still und rührte mich nicht von der Stelle. Sie zeigte auf eine Bewegung in etwa 20 Meter Entfernung und dann sah ich es auch: Fast wie ein Kaninchen hoppelte da ein kleines braunes Etwas, und dann noch eins und noch eins, für uns kaum identifizierbar.
Bis Mutter Fuchs sich zeigte und mit aufmerksam gespitzten Ohren in unsere Richtung schaute.
Eine Fuchsfamilie!
Was für ein Geschenk … wirklich, wann habe ich jemals in unseren Breiten, im Rheinland, einen Fuchs gesehen, noch dazu mit Jungtieren?
Im Leben nicht!

Meine Freundin wollte sich noch ein Stück näher heranwagen. Die Fuchsfamilie fühlte sich offensichtlich von uns nicht gestört. Zwei Welpen zeigten sich auf einer kleinen Lichtung und schauten uns an als hätten sie noch nie einen Menschen gesehen.
Respekt gesellte sich zu mir … eine Füchsin mit Jungtieren in der Natur, nein, ich wollte sie nicht länger stören in ihrem Terrain, und so drehten wir leise um und ließen die Tiere hinter uns.
Das waren wirklich schöne Momente … diese leichte flirrende Energie herrschte besonders dort vor, wo die Füchse sich befanden. So leicht, und doch tragend.
Bald trafen wir eine uralten Baum, so mächtig sein Stamm, dass sich mindestens 10 Menschen nebeneinander rundherum an ihn hätten schmiegen können.
Ich lehnte mich an den Baum und begann ihm ein Lied zu singen: “Shiva Shiva Shiva Shambhooooohohooo …” und meine Freundin stimmte mit ein.
Zuerst sangen wir leise, wurden aber stetig lauter und inbrünstiger, und ließen uns auch nicht von einem Spaziergänger mit Hund von unserem Gesang abhalten.

Der Baum stand nah am Weg und der Hund blieb stehen und schaute interessiert … Herrchen hatte Mühe, ihn von uns wegzulocken. So etwas hatte der Mann bestimmt auch noch nicht erlebt, zwei Mädels singend an einem Baum … und der Hund erst recht nicht.

Irgendwann während unseres Spaziergangs erzählte meine Freundin mir die Geschichte von den zwei Wölfen, kurz und knapp …

Die zwei Wölfe

Eines Abend erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt.
Er sagte: “Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten,
die in jedem von uns wohnen.

Einer ist schwarz.

Er ist voller Zorn, Neid, Eifersucht, Mißgunst, Zwietracht, Gier, Arroganz, Lügen, Angst …

Der andere ist weiß.

Er ist Freude, Frohsinn, Friede, Liebe, Hoffnung, Heiterkeit, Vertrauen, Demut, Güte, Versöhnung, Vergebung, Wohlwollen, Zuneigung, Großzügigkeit, Aufrichtigkeit und Mitgefühl.”

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte dann:

“Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?”

Der alte Cherokee antwortete:

“Der, den du fütterst.”

*

So einfach, so leicht, diese Geschichte … und so schön übertragbar in unser Leben.
Und welchen Wolf fütterst DU ?
Mara

G.kauft

16. Mai 2011 um 20:07 | Veröffentlicht in FÜLLE, FRIEDEN, Gegenwart, GELD, GLÜCK, GOTT, HERZ, LIEBE, Menschen | Hinterlasse einen Kommentar
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Schönen juten Tach liebe MitLIEBEnden :-)

Jesses, ich hab mich verliebt heute, auf der Stelle, ratz-fatz …

Liebe auf den ersten Blick!

Himmel nääää …

Ich schau ihr ins Gesicht und sie strahlt so eine Wärme aus, so eine Lieblichkeit.

Sie hat langes schwarzes Haar und ich weiß auch schon wie es sich anfühlt.

Wunderbar weich.

Sie trägt ein grünes Gewand, hier und da sind ein paar Federchen angebracht, auch an ihren Schuhen. Ohrschmuck aus Pfauenfedern, Perlen am Kleid und im Haar, überall Fransen … so wundersüß.

Sie ist eine Indianerin … braune, ebenmäßige Haut … lieblicher Ausdruck …
ich konnte ihr nicht wiederstehen … könnt ihr das verstehen?
*hihi*

Eine Indianerpuppe, aber sowat von wundersüß!
Ich bin gleich rein in den Laden und hab gefragt:
“Kann ich mir mal Ihre Indianer ansehen?”
“Aber klar!” sagt die Dame “Wir haben aber grad nicht viele da.”
“Macht nichts” sag ich “ich will nur die Eine.”
Sie flitzt zu den Indianern im Schaufenster und fragt:
“Welche möchten Sie denn?”
Ich sag: “Wie, sind da mehrere?”
“Ja, da unten sitzt noch eine, ne Weiße.”
Und wirklich, ich hatte sie gar nicht gesehen, in meiner plötzlichen Verliebtheit.
Gleich die rosarote Brille auf und nix mehr gepeilt …

Aber nein, die Grüne isses, die möchte ich mir mal näher anschauen und checken ob sie, näher betrachtet, immer noch so liebreizend auf mich wirkt.
Und das tut sie, das fühle ich gleich.

Viel Zeit habe ich nicht in meiner Mittagspause, aber für sonen Spontankauf reicht sie gerade. Dummerweise habe ich mir mein dickes Portemonnaie nicht eingesteckt, sondern einfach nur n 10-Euro Schein um die Geburtstagspflanze für ne liebe Kollegin zu bezahlen, die morgen Geburtstag hat.
Hm … und ich Dussel frag auch noch: “Kann man bei Ihnen mit Karte zahlen?” Und hab sie gar nicht dabei.
So stehe ich also an der Kasse, trage die Puppe auf dem Arm und habe nicht das Geld dabei, um sie zu bezahlen.:-(
“Können Sie mir die Indianerin bis morgen zurücklegen?” frage ich, und “Soll ich sie anzahlen?”
Sagt die Dame: “Nein, Sie brauchen keine Anzahlung zu machen. Sie sind heiß drauf, das merkt man.”
“Ja, merkt man das?” frage ich und grinse verliebt.
Sie nickt.
Ihr Mann auch, er steht schmunzelnd neben ihr.
“Bin ich auch.” sag ich “Aber voll.” :-)
Und dann schau ich mich um in dem Laden, er ist voller Kostbarkeiten … da werde ich mich mal genauer umschauen demnächst, mit etwas mehr Zeit und Geld im Gepäck.

Sobald die SonnenGÖTTIN sich wieder blicken lässt gibt es Bilder von der wunderschönen Indianerin …

Habt noch einen schönen Abend, ihr Lieben … ja, in der Zwischenzeit ist der Tach rum, aber die Luft noch nicht raus.
Ich bin dann mal weg.
:-)

G.tropft

1. Mai 2011 um 07:30 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GELD, JETZT, Leben, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | 1 Kommentar
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Ich liege in meinem Hotelbett, bin gerade frisch ERWACHT und schaue lange auf die helle Wand. Plötzlich beginnt sich ein Bild zu entwickeln.
In einem großen sonnengelben Fleck entsteht eine helle Gestalt in langem Gewand, ihr Haupt ist in Licht gehüllt, ich sehe weiße Wolken erscheinen und erkenne später, dass es ihre Flügel sind.
Jetzt ist das Bild ganz klar, ein wunderbares Lichtwesen in verschiedenen Gelbtönen steht vor mir, zum Greifen nah. Dann verschwimmt das Bild und ein anderes, ähnliches, entsteht, doch in zartem Grün diesmal.
Ich mag nicht aufstehen, so lange sich mir noch Bilder zeigen. Sicher bin ich mit den anderen im Hotel verabredet, doch ich komme einfach nicht los von diesen wundervollen Erscheinungen.
Ich schließe die Augen und sehe Wasser, Wasser, überall Wasser, nichts sonst. Eine Wasseroberfläche kommt ganz nah an meinen Blick heran, sie ist ganz ruhig und beginnt sich langsam zu bewegen. Einen dicken Tropfen sehe ich hineinplatschen und wieder herauskommen aus dem Wasser. Jetzt folgen weitere Tropfen, es wirkt wie Regen auf einem See. Ich frage mich kurz, ob dies mein Tränenmeer ist und schaue dann weiter zu. Herrliche kleine Kreise zeigen sich auf der Wasseroberfläche, Kreise in Kreisen … zu schön.

Im nächsten Moment bin ich unten vor dem Hoteleingang und spreche mit einer Freundin. Wir beschließen, uns irgendwo Kaffee zu besorgen um ihn im Bett zu trinken. Die Vorstellung, Kaffee im Bett zu trinken finden wir gerade ganz wunderbar.
Ich bemerke, dass ich für den Tag viel zu leicht angezogen bin, gehe wieder ins Hotel zurück und finde mein Zimmer nicht. Eine Frau mit weißen Locken nimmt mich an die Hand.
“Ich finde meinen Schlafraum nicht.” sage ich. Und sie führt mich zu einer Treppe nach oben. Ich sehe einen kleinen Tunnel und alle Wege hier kommen mir nicht bekannt vor. Eine weitere Frau gesellt sich zu uns, nimmt mich ebenfalls an die Hand. Irgendwo oben angekommen liegt eine weiche Matte, von dort aus können wir nach unten auf meinen Schlafraum blicken, doch es führt weder eine Treppe noch eine Leiter dort hin.
“Springen wir einfach.” sage ich.
Und wir springen. Die Matte fliegt gleich mit, und unten landen wir weich. Doch statt in meinen Schlafraum zu gehen, mich umzuziehen und mir ein paar Sachen mitzunehmen, gehe ich einfach daran vorbei wieder nach unten.
Jetzt ist es zu spät um wieder zurück zu gehen. Alle sind schon versammelt und ich gehe mit. Ich fühle in meine Hosentasche und zähle die Münzen. 20 Euro, damit werde ich wohl auskommen.

Einer Freundin möchte ich von meinen Bildern erzählen, doch sie blockt meine Worte ab und sagt, sie möchte nur noch von Dingen hören, die ihr dienlich sind. Ich bin etwas traurig, zu gerne hätte ich ihr von den Engelbildern und von dem Wasser erzählt …

Mit zwei Frauen liege ich auf einer Wiese. Mein Haar ist nass, ich nehme Shampoo und wasche es genüsslich. Nun sitze ich da mit Schaumkronen auf dem Kopf und frage meine Freundinnen, wie ich denn jetzt den Schaum abgespült bekomme, so ganz ohne Wasser.

Wir gehen an einem kleinen Flüsschen vorbei, eine Gruppe Schwimmer ist gerade beim Morgensport. Die Anführerin gibt gnadenlose Kommandos und ich denke: “Ob das Spaß macht in diesem Ton?”.
Da sehe ich, wie ein kleiner gelber Stein auf mich zugeflogen kommt, ich sehe genau wie er fliegt, bevor er in meinem linken Auge landet. Ganz schwach und mit wenig Wucht trifft er mich. Interessant, dass ich ihn voher habe fliegen sehen. Und nun fällt er einfach herunter.

In einer Küche springt mir ein kleines braunes Kaninchen in den Rücken. Es hält mich fest und ich spüre ganz deutlich seinen warmen Körper. Es fühlt sich größer an als ein kleines Kaninchen. Ich fühle mich etwas beengt, und jetzt fängt es auch noch an mit seinen kleinen Nagerzähnchen an meinem Kronenchakra zu knabbern … das lasse ich mir nicht lange gefallen und streife das Tier irgendwie ab.

Träume halt …

;-)

G.hilft

2. April 2011 um 09:38 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FRIEDEN, Leben, Menschen, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | 3 Kommentare
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Warum träume ich bloß so oft von Hunden?

Mindestens drei Hunde gehörten zu mir … ich habe keine weitere Traumerinnerung, nur dass ich von lieben Hunden umgeben war.
Ich wohnte in einem Haus mit mehreren Menschen zusammen.
Eine Frau verabschiedete sich und sagte:
“Ich geh’ mir ne Pommes holen.”
Und ich sagte: “Du weißt ja, ich geb’ einen aus, ich hab’ heute Geburtstag.”

Nun war das Haus leer, ich ging hinaus auf die Wiese und sah einen weißen Hund, einen Husky, mit wenigen schwarzen Flecken über den Augen. Wolfähnlich war er … Ich kannte ihn nicht … er kam auf mich zugelaufen, wirkte sehr verspielt und lebendig. Er sprang mich an und umklammerte mich. Ein wenig befürchtete ich, er würde mich beissen, so quirlig war er.

Ich fragte mich was das sollte, ein Hund der mich umklammert und nicht loslassen will. Doch ließ ich es still geschehen … und während er mich umklammerte bekam ich die Eingebung dass er zum Sterben zu mir gekommen sei, und ich sei dazu da, ihm Sterbehilfe zu leisten.

Und so kam es dann auch …langsam hörte er auf, so quirlig zu sein, er bewegte sich nicht mehr in meiner Umarmung. Ich sah zu wie das Leben aus seinen Augen strömte … sie färbten sich grau und leblos … er hatte sein Leben ausgehaucht, friedlich in meinen Armen, und ein Gefühl hinterließ er, als habe er mir etwas übertragen.
Auf mich wirkte er eigentlich viel zu jung und quicklebendig um schon zu sterben.
Seltsam …

Ich stieg in den Anhänger eines LKW’s, rückte mir ein paar Kisten und Kästen zurecht, legte eine weiche Sitzunterlage darauf und setzte mich auf die Kisten um über das Geschehen zu meditieren … ich trug einen weiten, weißen Umhang … und wußte nicht wer ich war.

G.schiebt

27. März 2011 um 20:44 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gegenwart, GOTT, Heilung, Humor, JETZT, Kind, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, SEELE, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 2 Kommentare
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Das Gute an der Zeitumstellung ist: JETZT geht die Uhr in meinem Auto wieder richtig. :-)

Heute war ich zum zweiten Mal mit Omma im Rollstuhl unterwegs.
Schon letzten Sonntag hatte ich sie ausgeführt, das war ihre erste Fahrt mit ihrem neuen Bewegungsapparat.
Macht Spaß mit so einer *alten Dame* (95 jährig) die wirklich fast permanent einen Grund zum Lachen findet.
Schon bei der letzten Ausfahrt fragte sie beinahe jeden Menschen der uns entgegen kam:
“Leben Sie noch gern?”

Oft kam sie, kamen wir, dadurch in ein kurzes Gespräch mit den Leuten. Und jeden grüßt sie freundlich, die meisten grüßen auch zurück.
“Ach was ist das ein freundlicher junger Mann!” sagte sie heute, nachdem dieser junge Mann ein herzliches *JA* auf ihre Frage antwortete.

 

Heute habe ich Omma mal so richtig durch ihre alte Heimat geschoben, die hat sie lange nicht mehr so richtig gesehen. Ich schob sie vor den Toren der Altstadt runter an der alten Stadtmauer vorbei. Oma wußte mir erstaunlich viel über Zons zu erzählen, unterbrach aber immer wieder, weil sie wieder jemanden fragen “musste” ob er noch gerne lebt.
 

Eine leichte Anhöhe hoch, da wurde es für mich ein bisschen brenzelig, sandiger Boden, schwere Oma – obwohl sie nicht dick ist – und rutschige Schuhe.
“Oma, wenn ich jetzt ausrutsche dann simmer jeliefert.” sach ich zu Oma, und sie lacht sich kaputt.
Wir hatten jedenfalls einen schönen, lustigen Rundgang.

“Leben Sie noch gern?” rief sie einer vorbeieilenden Dame hinterher. Diese drehte sich um und sagte fröhlich: “Ja!”
“Wie heißen Sie denn?” fragt Oma.
“Annemie.” sagt sie.
“Das ist aber ein schöner Name!” sagt Oma.
“Schöne Menschen tragen schöne Namen.” sagt sie, lacht, und Oma – logisch – lacht auch.
Der nächste bei dem sie sich nach der Lebenslust erkundigt bleibt ein bisschen länger bei uns stehen. Er nennt Oma “Madame”, das gefällt ihr und erinnert sie an Charme und Schick aus vergangenen Zeiten.
“Wie heißen Sie denn?” fragt Oma, nachdem der Mann mich ausdrücklich darum gebeten hatte, Oma doch ruhig noch ein wenig mit ihm sprechen zu lassen. So bleiben wir stehen, mitten auf der Straße in der Altstadt, und der Mann sagt:
“Manfred.”
“Und weiter?” fragt Oma.
“Knispel.” sagt er. ( Nachname von der *Redaktion* geändert *g)
“Aha.” sagt Oma, und dann erzählt sie, dass sie jeden Morgen im Bett “Großer GOTT wir loben dich.” singt, und fängt auch schon an zu singen.
“Herr wir preisen deine Stärke.
Vor dir neischt die Erde sich,
und bewundert deine Werke.”
Und so weiter. :-)
Sie singt das wirklich jeden Morgen.
Manfred und Oma wechseln noch einige Worte. Er wünscht ihr noch viel Gesundheit und Freude im Leben und Oma wünscht ihm “Alles Erdenkliche.” – was immer sie damit auch gemeint haben mag.

Oma ist so neugierig wie ein Kind was gerade sprechen und fragen lernt … und erfährt heute einiges. Ob sie das morgen noch weiß ist fraglich aber auch nicht relevant. Hauptsache sie hat JETZT ihren Spaß und ihr Vergnügen.
Oma ist voll im JETZT.
Hat fast alle ihre ehemaligen Sorgen vergessen.
Als wir schon wieder auf dem Rückweg sind, spricht sie eine flotte ältere Dame an … fragt ob sie noch gerne lebt, nun ja, Oma stellt halt immer die gleichen Fragen, dies scheint sie speziell zu interessieren.
Erfreut antwortet die Dame:
“Aber natürlich, ja, Sie sind aber noch gut dabei!”
“Ja.” sagt Oma, “Ich will doch 100 werden.”
Und ich sage zu der Dame:”Oma bittet jeden Abend GOTT, er möge sie am nächsten Morgen wieder aufwachen lassen.”
“Ach wie schön.” sagt die Dame. “Meine Mutter ist 91 und betet jeden Abend zu Gott er möge sie einschlafen lassen.”
Oma lacht.
“Ich lebe doch noch so gern.” sagt sie.
Die Frau geht ein Stück mit uns, sagt, sie hätte jetzt gerne ihre Mutter dabei, aber diese hätte nicht mitkommen wollen. Will nicht mehr die Treppe heruntergehen, will eigentlich gar nichts mehr. Sie sei aber gesund und ihr tue nichts weh.

Tja, so ist das, der Eine so, der Andere so …

Oma ist wirklich ein gutes Beispiel für Lebensfreude.

Ich kenne einige Menschen, die sich einst ein Bild von Oma gemacht haben, als sie noch nicht so umgänglich, voller Lebensfreude und Lachen war, und als sie noch all ihre Sorgen im wahrsten Sinne des Wortes *IM KOPF* hatte. Das hat sich längst geändert, doch weiß ich dass manche Menschen an dem Bild was sie sich einmal gemacht haben fest und starr … festhalten. Und das gilt nicht nur für die Sache mit Oma …

Dann ist das halt so.

:-)

G.schlendert

27. März 2011 um 07:30 | Veröffentlicht in HERZ, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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Gestern war ich in der Nacht mit meiner Kamera unterwegs, eine wunderbare Fototour. :-)
Ich befand mich auf einem Festgelände, überall Zelte, Buden, Stände, einige Menschen. Gerade wird am Ende des Geländes ein großes schwarzes Gummituch heruntergelassen und kurze Zeit später ergiessen sich Unmengen Wasser darüber.

Über die ganze Fläche des Tuchs verteilt strömt das Wasser herunter wie ein Wasserfall. Da gehe ich natürlich sofort hin, Wasser in Bewegung fotografiere ich gern.
Je näher ich an den Wasserfall herankomme, desto schöner wirkt er auf mich. Von dem schwarzen Gummituch ist nichts mehr zu sehen, vor lauter Wasserstrom. Schön.
Ich mache ein paar Bilder.

Rechts von mir sehe ich eine Steintreppe die nach oben führt, und kaum blicke ich dort hin, stehen auch schon ein paar Engel auf den Stufen, ziemlich in der Mitte. Fünf oder sechs Engel in weißen Gewändern, sie wirken zwar irgendwie wie Schaufensterpuppen, sind aber sehr schön und fotogen, bewegen sich leicht.
Ich mache ein paar ganz tolle Bilder von ihnen, und irgendwann lösen sie sich auf vor meinen Augen.

Ich schlendere wieder zurück und sehe einen Mann und eine Frau Arm in Arm über das Gelände spazieren. Auf der Schulter der Frau sitzt ein brauner kleiner Plastikhund mit großen blauen Knopfaugen. An einem Mülleimer halten sie an, die Frau nimmt den Hund von der Schulter und lässt ihn über den Mülleimerdeckel gehen.
Langsam nähere ich mich den beiden, klar, dass ich den Plastikhund fotografieren möchte, wann bekommt man sowas schon mal zu sehen!

Die beiden scheinen mich zuerst nicht zu bemerken, ich nähere mich langsam und nehme schon mal einige Kameraeinstellungen vor. Jetzt bin ich ziemlich nah an ihnen dran und möchte die Frau gerade um Erlaubnis bitten, da gibt der Mann ihr ein Zeichen, deutet auf mich und sie schaut mich an.
Sie hat hellblondes Haar, fast weiß, eine ganz helle Gesichtshaut, etwas rötlich, und auch sehr helle Augen. Sie sieht tieftraurig aus und spricht Englisch zu mir. Sie möchte nicht dass ich ihren Hund fotografiere, das erklärt sie mir ganz ausführlich.
Ich verstehe, und dennoch übersetzt sie das ganze noch in Deutsch. Sie spricht nun so zu mir, als hätte sie bei Google auf den Knopf “in Deutsch übersetzen” gedrückt, ziemlich zusammenhanglos und durcheinander, aber Deutsch.

Die Message hatte ich ja eh schon verstanden. Wir blicken uns in die Augen, und ihre Traurigkeit schwappt über. Meine Augen füllen sich mit Tränen und ich fühle ganz deutlich, dass es IHRE Trauer ist, nicht meine. Ich lasse das Gefühl schnell vergehen, lasse ihre Tränen in ihrer Energie und gehe weiter.

Ich komme an einem offenen Zelt vorbei, zwei ältere Damen mit Kapuzenmänteln sitzen an einem Tisch, kehren mir den Rücken zu. Ich höre ein seltsames Geräusch, wie ein Schmatzen. Eine der Damen steht auf, dreht sich etwas zu mir um, und unter der Kapuze sehe ich einen schwarzen kleinen Hund ziemlich nah an ihrem Herzen liegen.

 

M.ausgeschichten

19. März 2011 um 09:47 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, GLÜCK, HERZ, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Menschen, Musik, SEELE, Spiritualität, TIERE, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 3 Kommentare
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Mit großen Schritten hält der Frühling Einzug in die Herzen der Menschen.
Bunt färbt er das triste Wintergrau mit seinen leuchtenden Farben. Das Weiß der Schneeglöckchen ist das erste was ich sehe. Wohin man auch schaut, es bedeckt den Waldboden mit kleinen leuchtenden Punkten. Und das Gelb der Forsythien ist überall in den Städten zu sehen, auf den Inseln zwischen den Straßen strecken uns die Narzissen ihre blühenden Köpfchen entgegen. Farbenpracht.

Die Sonne strahlt so schön und erinnert mich an *Frühlingsputz*. Könnte ich mir mal auf den GÖTTLICHEN PLAN schreiben.

Ich mag die Maus, die am Barbarossaplatz wohnt. Kaum stehe ich einen Moment nah bei den Gleisen, kommt sie von irgendwoher heraus und bewegt sich flink über die Schienen. Sie ist so niedlich mit ihren kleinen, spitzen Öhrchen. Auf die Hand nehmen würde ich sie nicht, Mäuse sind so wuselig, so schnell und ruhelos irgendwie. Aber betrachten mag ich sie.
Einmal sah ich sie schon mit einem Freund auf den Gleisen fangen spielen. Da braucht man einen scharfen Blick, denn die Farbe dieser Mäuse ist mit dem trockenen Laub zwischen den Schienen identisch. Deswegen sieht man sie auch nicht immer sofort, die Mäuse sind echt gut getarnt.

Diese eine Maus, ich glaube wirklich es ist immer die gleiche, kommt oft ganz nah an die Mauer ran, manchmal meine ich sie wird gleich hochklettern oder springen.
Aber dann kommt auch schon die Bahn und ich frage mich wie das Geräusch der herannahenden Bahn wohl auf sie wirkt. Das muss für so eine Maus ein regelrechtes Donnerkrachen sein, wenn so eine Bahn anrollt.

Es macht jedenfalls Spaß sie zu beobachten.
Jedesmal denke ich daran, ein Stückchen von meinem Brot abzubrechen und ihr etwas hinzuwerfen … bisher ist es bei diesem Gedanken geblieben.
Irgendwas schnappt sie sich immer, die Maus, nimmt es zwischen ihre klitzekleinen Pfötchen und knabbert daran.

Eigentlich sehe ich sie ja lieber im Wald oder auf Wiesen … Mäuse. Sie scheinen sich aber gut mit den Gegebenheiten zu arrangieren.
Sie machen für sich das Beste aus dem WAS IST …
und das ist gut so.

Ganz anders als manche Menschen. Ich sehe morgens am Bahnhof meist immer die gleichen mürrischen Gesichter. Es gibt unter den Wartenden auch einige Menschen mit zufriedener Ausstrahlung, ich interessiere mich mehr für die Mürrischen unter ihnen und lausche ihren Gesprächen. Sie meckern und beschweren sich, dass die Bahn wieder Verspätung hat.

Ich spiegele mich in ihren Worten und erkenne, es macht mir überhaupt nichts aus.
Sie haben es sich zur Gewohnheit gemacht, jeden Morgen die gleichen Worte über die Verspätung der Bahn zu machen. Tja …
Ich find’s un-fruchtbar … ich mach’s wie die Mäuse, ich mache für mich das Beste draus.
Bisher ist ja noch immer eine Bahn gekommen in der ich dann einen Platz finde und die mich bringt wohin ich möchte.
Erst mal zu der Maus am Barbarossaplatz, und dann zur Arbeit.

Und nu mache ich ne wunderbare Meditation, verbinde mich mit dem Himmel und mit der Erde …
hört euch das mal an, das ist wirklich wunderfantastisch!
Etwas für *jeden Tag* …

http://www.heikowenig.de/page/berichte/erdmeditation.html

N schönes Wochenende wünsche ich euch …

Mara

Ahja, und das hier, hast du schon gehört?

www.namara-music.de

:-)

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