G.fühlt

Eierkuchen LebensArt

Februar 6, 2008 · 2 Kommentare

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seid gegrüßt, liebe mitliebenden,

aus dem reich der bedingungslosen liebe möchte ich euch etwas über mich erzählen, und ich freue mich über euer zuhören! AN’ANASHA

ich hatte in meinem leben noch nie einen grund zu kämpfen, und ich habe noch nie im leben um etwas gekämpft. ich habe ein paar gelebte regeln für mich aufgestellt, unbewußt sind sie wie implantiert in meine art zu SEIN übergegangen.

da wäre als erstes mein lebensmotto:

“if it doesn’t come naturally, leave it”

was mir einst Al Stewart mit dem gleichnamigen songtitel geflüstert hat. da war ich ungefähr 17 jahre alt.

Well nothing that’s forced can ever be right
If it doesn’t come naturally, leave it
That’s what she said as she turned out the light

( heute müßte es eher “as she turned ON the light” heißen…. *g) und das sagt eigentlich schon alles. wenn etwas nicht auf natürliche weise zu mir kommt, ich strenge mich nicht an, dann soll das nicht so sein. ich lebe die mühelosigkeit und leichtigkeit. alles was für mich gedacht ist, das kommt mühelos und mit leichtigkeit auf mich zu. davon bin ich überzeugt, und so ist es.

ist nicht so, als hätte mir diese art zu leben keine schmerzen bereitet, doch natürlich, aber ich wollte noch nie wirklich etwas erzwingen, was nicht für mich bestimmt ist…dann war das halt so…und mein hauptwunsch war immer, und wird es immer sein, mich wieder in das glück zurückzubringen. und damit auch die menschen in meiner nächsten nähe.und zwar bedächtig, mit leichtigkeit und schnellstmöglich. denn von meiner zufriedenheit profitieren alle anderen auch.

denkt nur mal an eine unzufriedene, unglückliche einzelhandeskauffrau ( oder wie die heißen ). na? also nein, so etwas wollte ich nie für mich und schon gar nicht für andere.

also schnell unliebsame situationen verlassen, vor allem auch im kopf, denn da tobt zumeist das kino, und wenn man die augen öffnet dann ist um einen herum alles friedlich und gut. und das drama findet nur im kopf statt. und man strickt fleißig weiter, wenn man den gedanken nicht einhalt gebietet. und das kann man. was ich kann, das könnt ihr auch.

und dann hätten wir da noch meinen leitsatz:

was du nicht willst dass man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

“veto” höre ich jemanden rufen….aber nix einspruch, nein, so ist es. manchmal tut es not, den dingen, warum sie passieren, auf den grund zu gehen, und wenn man bis in die ursprünge geht, dann liege ich mit diesem satz so wie ich ihn interpretiere…für mich im frieden. weil ich an meiner zufriedenheit genauso herzlich interessiert bin, wie an der zufriedenheit der menschen um mich herum. und oft erschließt sich einem der sinn erst später, wenn man raus ist aus einer verzweiflung oder einem anderen zustand, in dem man sich verfangen und verstrickt hat. oder wenn man sich einfach mal daneben stellt und alles von einem anderen standpunkt aus begutäugelt.

und natürlich macht es auch sinn, einmal so richtig in die verzweiflung zu gehen, oder in einen anderen zustand. um sich selbst bewußt zu machen, dass genau das ein zustand ist, den man gerne gegen das SEIN im reich der bedingungslosen liebe austauscht. also: schleunigst austauschen, das war schon immer mein bestreben. und hat auch immer funktioniert.

und heute ist es so, dass es kaum mehr als 5 minuten dauert, bis ich eine “belastende situation” loslassen kann und wieder in der freude der bedingungslosen liebe bin. “früher” waren es monate, wochen…und *bedingungslose liebe*, ja davon hatte ich mal gehört, das war aber auch schon alles. und ich sage euch, es ist gut, sich mit dem thema zu beschäftigen. denn irgendwann bist du auf einmal drin ( *ich bin drin, so einfach ist das* ) und hast es noch nicht mal gemerkt. zumindest ging das bei mir so, weil ich ja so lebe, mühelos. drum kommt bei mir auch alles so wie es kommt, wie zugeflogen.

und heute morgen hatte ich dieses gefühl, was sich über sämtliche körper ausdehnte: NICHTS.

ich habe nichts gespürt, und doch war es so deutlich und präsent, dass ich es anfassen konnte, beinahe, dieses NICHTS. ich glaube, ich hatte sogar das gefühl…ich bin NICHTS. und zwar, weil nichts anderes da war als mein körper. ich meine…ich hab meinen körper ganz klar gefühlt, und ansonsten fühlte ich nur frieden, frieden, ruhe, stille. und es fühlte sich beinahe so an, als ob NICHTS … FÜLLE ist, kann das sein? weil, ich war so erfüllt von diesem NICHTS-SEIN.ich weiß nicht, wie ich das anderes beschreiben soll.

und das hat sich alles so ergeben, wie die bedienung der gangschaltung und der pedale im auto….ohne dass ich über diesen zustand jemals einmal hätte nachdenken müssen….

ich danke euch fürs lauschen meiner worte!

ich editiere…stunden später, jetzt wird mir klar: ich glaube, ich bin/war in meiner ICH-BIN gegenwart…hm…was für ein gefühl!

 

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@Rote Rosen Regen

ich bin genauso klatschnaß geworden, wie ich das wollte. bis auf die haut sozusagen. das war ein sehr reinigender gang durch den regen, mit vielen gedanken, auch an meinen ehemaligen ehemann, aber rumpelmaus, sorry, das möcht noch etwas warten, in der mittagspause morgen vielleicht. es sei denn, ich hätte da etwas besseres zu tun, als an meinen ehemaligen ehemann zu denken. ich glaube aber nicht. er fuhr sogar während meines spaziergangs an mir vorbei…mit seinem LKW, und ich hätte mich nicht gewundert, wenn er im kreisverkehr gedreht hätte, um mich klatschregennass mitzunehmen….der kelch ging zum glück an mir vorüber. ich habs ja so gewollt. :- )

ohne brille, das war lustig. lesen klappt wunderbar, aber gesichter erkenne ich nur verschwommen ab 5 meter abstand. und so hätte ich beinahe koffeinfreien kaffee gekauft, da mußte ich schon ziemlich nah mit der nase dran. und an der kasse, beim nochmaligen draufschauen auf den “balance-wohlfühl-kaffee” las ich: halbkoffeiniert. ach, gibt es jetzt auch kaffee-light? na wunderbar. nein danke, also den schnell wieder ins regal gestellt, denn wenn schon, dann auch die volle umdrehungszahl.

das war nicht das letzte mal, dass ich mich so naßregnen lassen werde, ich kann mir grad nix schöneres vorstellen.

gute nacht liebe mitliebenden, träumt was schönes und deckt euch gut zu! *knicks

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Kategorien: auto · erkenntnis · frieden · gedanken · gott · herz · leben · liebe · menschen · seele · spiritualität · symbolik · vertrauen
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2 Antworten so far ↓

  • degen29 // Februar 19, 2008 um 2:57 Uhr vormittags

    Hallo Gertigeh,

    hab gerade mal im www nach dem Begriff “nass bis auf die Haut” gesucht, da ich eben so nass nach einem nächtlichen Fahrradausflug nach Hause kam. …na und da bin ich über Dein Erlebnis gestolpert und muss sagen mir ging es genau so. Obwohl ich mich hätte unterstellen können bin ich einfach weitergefahren und genoss wie der Regen langsam bis auf die haut durchdringt. Trotz oder gerade wegen einer Lufttemperatur von nur 3°+ empfand ich es einfach schön wie die Tropfen nur so auf mich klatschten und mich bis auf den letzten Faden durchweichten. Das ließ die Situation und mich selbst als sehr bewust und damit lebendig erscheinen. Der Regen bildete dabei mit seinem Rauschen einen Geräuschfilter der alles schluckte und so konnte ich vom Regen “umhüllt” frei und nur ich selbst seiend dahinradeln. Nach ner heißen Brause fühl ich mich jetzt wie neu geboren. Dein Bericht trifft es einfach sehr gut “ich kann mir grad nix schöneres vorstellen”

  • gertigeh // Februar 19, 2008 um 5:30 Uhr vormittags

    hallo degen,
    hey, dann warst du aber spät unterwegs. bzw…früh.
    das ist ein schöner beitrag, gut beschrieben!
    ich kann das gut nachvollziehen, das gefühl *just be* und weiter nichts. ich freu mich auch schon auf den nächsten regen. *zwinker
    danke :- )

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