Ego-ismus
24. März 2008 at 10:19 | In Erkenntnis, FRIEDEN, GLÜCK, Gedanken, HERZ, LIEBE, Leben, Menschen, SEELE, Sehnsucht, Spiritualität, verTRAUEN | 1 CommentTags: aufopferung, egoismus, eigenliebe, helfersyndrom, hilfe, Sehnsucht, selbstaufgabe
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ich noch mal – *lächel* – liebe mitliebenden
egoismus, was ist das? schon mal gehört, aber kenne ich nicht.
eigentlich bräuchte man diesem textauszug kaum noch etwas hinzuzufügen:
Fange an, netter, freundlicher und liebevoller zu dir selbst zu sein. Behandle dich mit Achtung und Respekt.Du bist immer bereit, so vieles für andere Menschen zu tun, für deine Familie, für deine Freunde und für deine Arbeitskollegen.
Doch bist du auch bereit, das gleiche für dich selbst zu tun?
Stehst du für dich an allererster Stelle?
Oder kommen erst andere Menschen und irgendwann du selbst? Gibst du dann dir selbst was noch übrig ist? Was glaubst du, beinhaltet der Satz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“? Je mehr du dich selbst achtest, je mehr achtest du auch andere Menschen. Je mehr du dich selbst liebst, desto mehr kannst du andere lieben.
Manchmal fällt es dir schwer, all das für dich selbst anzunehmen.
(das habe ich einem channeling aus der kryonschule entnommen, ich denkma, da liegt auch das ©. es ist so nachvollziehbar formuliert, dass ich es auch mit eigenen worten … wollte ich aber jetzt nicht. )
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ich sag euch mal was: ich find die zeilen genial bis göttlich. echt. ausdrucken und jeden morgen damit in den tag starten, loite! kann ich euch nur empfehlen. ich nehme das gleich mal meiner Ma mit. die kann das nämlich auch gut. sich aufopfern und selbst vergessen.
bis man dann auf dem zahnfleisch kriecht.
wißt ihr wie ich das sehe? die sache mit dem aufopfern und dem beinahe sich-selbst-aufgeben, sich für andere krummlegen, aus höflichkeit und gefälligkeit nie „nein“ sagen, ob man noch platz im plan hat oder nicht, und ob man innerlich schon längst zusammengekracht ist oder nicht?
ich glaube, dass man sich damit die anerkennung, die man sich selbst nicht entgegenbringt, woanders herholen will. das kennen wir doch alle, das man soo lange „macht“ bis von irgendwo her mal ein lob kommt. *juhuu, man hat mich gelobt, na endlich.* oder übertreibe ich jetzt? macht aber nix … so wird jedenfalls verstanden was ich meine.
also aus den fallbeispielen die ich kenne weiß ich, dass man dann auch noch diejenigen verflucht, für die man sich den hintern aufgerissen hat. ich meine dann, wenn man nicht mehr kann. dann wird der spieß umgedreht … dann sind auf einmal die „schuld“ ( dat fiese wort…*g ) für die man *alles getan* hat. ob „die“ das nun verlangt haben oder nicht, das man sich unbewußt aufzwingt, wer will das schon wahr-haben?
was für eine denke, aber das gibt es und ist im grunde, wenn man den ursprüngen dieses verhaltens nachgeht, durchaus nachvollziehbar und verständlich. immerhin ist anerkennung und lob eines der grundbedürfnisse des menschen. und: ich möchte dieses verhalten nicht be- oder ver-urteilen. ich sag nur wie es ist. :- )
wißt ihr, wenn man sich selbst achtet und mit respekt behandelt, und wenn man sich von den menschlichen bedürfnissen schon mal selbst das geben kann was geht, mit leichtigkeit versteht sich, dann bringt man sich gar nicht erst an den rand.
egal an welchen rand. kommt nicht in frage.
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für mich jedenfalls nicht (mehr). ich halte mich am liebsten in der mitte auf. aus der mitte heraus hab ich den vollen überblick. kann rundum sämtliche randerscheinungen betrachten und dabei doimchen drehen, sozusagen. manchmal holt mich die sehnsucht raus aus der mitte, aber auch das hält sich in grenzen und geht nie über den rand hinaus, noch nicht mal bis nah dran. das sind nur anflüge, die mich nach kurzer zeit schon wieder in den warmen pool meiner mitte gleiten lassen …*platsch* – ja, so könnte ich es ausdrücken.
edit: ach ja, meine sehnsucht, ein großes thema, aktuell bei mir in der auflösung begriffen. wenn ich sie auflösen möchte, dann „muß“ ich sie mir ansehen. anders kann ich sie nicht transformieren. also bin ich froh um jede situation, in der sie sich mir zeigt. in der ich spüre, wie sie weniger wird, erträglich(er). sinn-los(er). und ich bemerke, wie pö a pö ein kleines teilchen dieser sehnsucht verpufft in den weiten der universen, und ich das übrige wieder mit zurücknehme in meinen warmen weichen pool. den rest halte ich fest wie meine kuscheldecke. so lange, wie ich das für richtig halte. *lächel*
also noch mal: tut euch gut, und immer schön in der mitte SEIN, ne ?
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ach, liegt noch schnee? ma rauskucken. *g
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Danke für den Stupser. Sehnsucht, ja.
Kommentar von tinoschwarze — 25. Mai 2008 #