ErektioN

29. März 2008 at 20:34 | In Gedanken, LIEBE, Leben, Menschen, Sehnsucht | Leave a Comment
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das fing schon gut an heute morgen, liebe mitliebenden, guten abend *smile* – ich wollte die zuckerdose auffüllen und schüttete den zucker in das kaffeepulver. und ansonsten … jesses, ich hatte heute einiges vor.

was für ein perfektes wetter, alles stand parat, die kameratasche gepackt, dickes portemonnaie, schick fertig angezogen, *hach* was wollte ich alles kaufen … da kam es auf einmal über mich vergleichbar mit einer plötzlich und unerklärlich abflauenden erektion, obwohl rundherum alles stimmig ist.

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komisch … ich hatte echt richtig lust. bis zu dem moment. an dem ich eben einfach keine mehr hatte.

da gefiel mir auf einmal NIX mehr.

was hatte ich mir denn DA angezogen? viel zu viel puder im gesicht … ist das ne frisur? und solche mädchensachen … tja, wat machste da, wennde plötzlich keine lust mehr hast? läßte es halt bleiben. plan B kam dann zum einsatz. mit dem „restlichen ständer“ lag ich dann viel zu lange unschlüssig in der badewanne, unmengen bilder hab ich gemacht, von meinen rotlackierten fußnägeln/füßen, die diesen runden silbernen überlaufschutzdingsdeckel umrahmten … und dann diese üblichen bilder „dicken zeh aus dem badeschaum herausschauen lassen“ und so weiter. aber alles nur mit den augen. passiert mir oft dass ich an etwas hängen bleibe und das quasi innerlich fotografiere. tss … naja, das verstehen nur leidenschaftliche fotografen, solche, die mindestens einmal in ihrem leben schon als kamera inkarnierten. *hihi*

zu plan B gehörten nach dem baden die schlabberklamotten, die man nicht mal zum „autowaschen“ trägt wenn die möglichkeit bestünde jemanden zu treffen, den man kennen könnte, oder den man vielleicht kennen lernen wollte.

so hab ich dann ein paar lebensmittel gekauft und noch auf dem weg mit dem auto ins nächstgelegene dorf fragte ich mich, wieso ich denn nicht in meinem wohnort einkaufen gehe … es gab aber keine wendemöglichkeit. und die sonne schien so schön.

nach dem einkaufen hab ich dann noch vergessen zu meinen eltern zu fahren, wo ich einmal in der nähe war. das merkte ich, als ich wieder zu hause war. da war’s dann aber schon zu spät …

nicht ganz in der spur gewesen, würde ich sagen. ich schwinge mich jetzt auf mein rad, da gibts nur eine richtung, kein vertun.

schlaft schön, liebe mitliebenden, Ne? :- )

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