let it flow
23. April 2008 at 11:12 | In Erkenntnis, FRIEDEN, GLÜCK, Gedanken, HERZ, Kind, Kindheit, LIEBE, Leben, Menschen, SEELE, Symbolik, verTRAUEN | 6 CommentsTags: dialog, frau, gefühl, gefühlvoll, große jungs weinen, HERZ, junge, kinder, Kindheit, Mann, mutter, trauer, tränen, weinen
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einen wunderschnuckeligen juten morjen liebe mitLIEBEnden *lächel*, ich brenne mir gerade das channeling, was mich gleich über 50 minuten aufs rad bringen wird, und nehme mir grad kurz zeit über das zu schreiben, was mir gerade im sinn ist und am herzen liegt. das war nämlich so …
neulich stand eine junge mutter vor mir, ihr kleiner sohn, vielleicht 5 jahre alt, weinte herzzerreißend und die mutter setzte alles daran, ihn von seinem weinen abzubringen. als ich dieses altbekannte „große junx weinen nicht“ hörte, fühlte ich mich animiert, mit der mutter zu sprechen.
„hörense mal frau dingens“, sagte ich, „haben sie schon mal … einen mann weinen sehen, ihren vielleicht sogar? weil er gerührt war, oder traurig? weil ihm das herz aus irgendeinem grund aufging, oder weil er sonst einen grund aus tiefster ebene hatte … zu weinen ?“.
mit großen schönen augen schaute sie mich an: “ ja, hm… hmmm… ja eigentlich. selten. doch. hmm…“, stammelte sie.
„und wie finden sie das, frau dingens, wenn ein mann derart gefühl zeigt?“, fragte ich sie.
„ja … hm … das ist eigentlich schön, wenn. das tut gut, das verbindet irgendwie, das ist so … menschlich“, war die antwort …
es ging noch ein bisschen hin und her bis ihr deutlich das licht aufging und sie sagte: “ sie haben völlig recht“ und ich sie nachdenklich zurückließ.
und ich wußte in dem moment, dass sie jetzt jedesmal an unseren kleinen dialog denken würde, wenn der kleine mal wieder weint und sie versucht wäre, dieses “ große junx weinen nicht“ vom stapel zu lassen. falls sie es noch mal tun würde. und ich wünschte mir, sie würde ebenfalls mütter so ansprechen, wie ich das mit ihr tat, die diesen spruch von sich geben …
es sind die kleinen dinge …
*pling* – die cd ist fertig. an dieser stelle wollte ich den song „the greatest love of all“ einfügen, finde aber grad noch keine version, die ich passend finde. und möchte dafür jetzt keine zeit verplempern. später vielleicht. also, ich sag mal tschüss.
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6 Kommentare »
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Ja da hast Du Recht, eine Mutter hat es in der Hand, ob es einen Gefühlsbetonten Mann wird, oder ob es einen Macho mehr auf dieser Welt hat. Es ist eben sehr schwer den Mittelgrat zwischen fordern und fördern zu finden.
Liebe Grüsse zentao
Kommentar von zentao — 24. April 2008 #
hey zentao: was ich am wenigsten will ist „recht haben“ *smile*
ich bin unschlüssig, wie ich auf deine antwort reagieren möchte … so wie du jedenfalls deine antwort formulierst ist das rein *deine interpretation* dessen, was ich von mir gegeben habe.
: jeder spricht sich selbst :
und: hier zeigt sich mir noch einmal, worüber ich schon klarheit habe, nämlich dass ich/man null und nicht den geringsten einfluß darauf hat, wie die dinge, die man von sich gibt, bei jemand anderem ankommen.
und wie unterschiedlich die re-aktionen sind.
die meisten re-agieren gar nicht. also an dieser stelle: DANKE für dein re-agieren, zentao.
das mit dem *von sich geben*, man könnte auch sagen: schenken, ob man nun geistiges eigentum verschenkt oder bilder, worte, handfestes, n buch, … einer freut sich vielleicht, ein anderer kann gar nichts damit anfangen.
und wieder einer bekommt es in den völlig falschen hals ( wenn man zum beispiel DEO verschenkt ).
oder jemand denkt sich dann wer weiß was, wenn er ein herz geschenkt bekommt. jeder so wie es ihm gerade in den *sinn* möchte.
der spielraum der sich da öffnet ist grenzenlos.
so ist das auch mit worten die man schreibt oder spricht. die message bleibt bestehen, was sie nun dem empfänger sagt liegt im … „im auge des betrachters“ kann ich jetzt nicht wirklich sagen.
vielleicht in der be-wertung des betrachters. oder in der seele, bestenfalls im herzen. :- )
hab ich eigentlich noch verantwortung für das was aus mir rauskommt, wenn es einmal bei jemand anderem angekommen ist? ach was frag ich. NEIN. hab ich nicht. ganz klar.
in diesem sinne wünsch ich ein schönes wochenende :- )
Kommentar von gertigeh — 25. April 2008 #
Kleine Männer, kleine Frauen: Wie weit und steil ist der Weg bis aus ihnen selbstbewußte, reife Erwachsene werden.
Kommentar von rosenlust — 25. April 2008 #
Yes! Super, solche Menschen wie Du sind die Helden von heute!
Viele Männer kämpfen heute mit genau diesen Sch…-Klischees, die ihnen mal anerzogen wurden, die aber gar nicht wahr sind. Immerhin, es tut sich was und ich habe schon einige gereifte Exemplare getroffen, die schon Wärme und Liebe ausstrahlen, nicht mehr Härte (ohne dabei zum Weichei oder Jammerlappen zu verkommen).
Liebe Grüße,
Tino.
Kommentar von tinoschwarze — 27. April 2008 #
*huch*, wie sich das anhört, dein großes lob im übertragenen sinne. ich sage danke! :- )
es tut sich was sagst du, das freut mich, so soll es sein.
und @jammerlappen: ich glaub, man kann weder zum weichei, jammerlappen, noch macho *ver-kommen* das ist nur das, was das kollektiv sagt über menschen, vor allem MÄNNER, die ihr herz offen tragen, verletzlich sind, sich warm und weich zeigen, oder ihre wärme und ihre weichen seiten durch das was im kollektiv *macho* genannt wird, über-tönen.
im grunde sind wir wirklich alle gleich. ich meine, wir, unsere basis. ich glaub, dass jeder mensch ALLes in sich trägt und individuell auslebt was er erfahren „soll“ oder möchte.
hupps … ich schweife wieder ab und möchte nicht zu weit gehen hier, sonst verschrecke ich dich noch gleich, tino.:- )
g.grüßt :- )
Kommentar von gertigeh — 27. April 2008 #
Hehe, mach nur. Ich kann schon bischen was vertragen.
Ich sehe es auch so, dass wir im Grunde gleich sind. Es mag ein paar verschiedene Tendenzen im Detail geben. Aber wer will schon sagen, was davon natürlich oder gesellschaftlich bedingt ist. Es gibt ja auch „männliche Frauen“ und „weibliche Männer“, wo man sieht, dass zumindest von Klischee her, „typische“ Merkmale des anderen Geschlechts deutlich ausgeprägt sind.
Mit dem Weichei meine ich eher den wenig selbstbewussten Mann, der halt nur nach anderer Leute Pfeife tanzt. Kenn ich ja auch von mir.
Der Unterschied zwischen Jammerlappen und Mann: Der Jammerlappen heult rum, bis ihn mal jemand beachtet. Der Mann sagt: „Ach, drück mich mal bitte, das brauch’ ich jetzt.“
Tino.oO(Wieder was rausgefunden.)
Kommentar von tinoschwarze — 27. April 2008 #