G.hört

14. August 2008 at 19:43 | In Dankbarkeit, Erkenntnis, FRIEDEN, FÜLLE, Gedanken, LIEBE, Leben, Mann, Menschen, SEELE, Sehnsucht, Spiritualität, Symbolik | Leave a Comment
Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

.

.

hallöchen,liebe mitLIEBEnden, gestern sind mir beachtenswerte worte zugetragen worden, von einer jungen fotografin aus england.

 

erstens: sei kein schönwetterfotograf.

 

das zu hören hat mir, die ich immer danach trachte *dass das licht stimmt*, die augen geöffnet, oder besser … die sicht geweitet. klar liegt ein nicht unbeträchtliches kunstpotential darin, ein gutes bild bei nicht so „schönem“ wetter zu machen … und außerdem wartet da  noch ein model darauf , von mir bei strömendem regen bis zum klatschnaßsein fotografiert zu werden – das kam mir dadurch wieder in den sinn.

 

und, dass ich das auch wechselseitig mit dieser fotografin machen könnte, regenfotoduell. die chancen stehen nicht schlecht … in unseren breiten hier.

 

zweitens: weiß ist das neue schwarz.

 

das muß man sich mal auf der zunge zergehen lassen. es ging in erster linie  um die farbe der bekleidung, die wir bei einem shooting tragen würden … aber ich konnte nicht umhin, diesen bezeichnenden ausspruch gleich auf mutter erde und das gesamte universum auszuweiten. das beinhaltet für mich nichts anderes, als dass die helligkeit einzug hält auf der erde … bzw. dass das licht sein potential ausdehnt und die dunklen anteile quasi absorbiert. denn das weiß … ist ja eigentlich schon da. and so it is.

 

die sache mit dem schwarz … ich bin doch tatsächlich seit tagen damit beschäftigt, mehr und mehr kleidungsstücke  in schwarz auszusortieren, fühle mich darin einfach nicht mehr wohl?!   die *lady in black* – zeiten sind vorbei.

 

schwarz ist das alte weiß. das weiß das schwarz. *g – denn … es gibt ja nur licht, es gab schon immer nichts als licht … und wird auch nie etwas anderes geben … in wirklichkeit. ;- ) hm … ach lassen wir das einfach so stehen …

 

 

was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich mindestens noch zwei junge damen kenne, denen es genauso geht wie mir, denen das alte weiß ebenfalls nicht mehr behaglich ist. mit der zeit werde ich meinen kompletten kleiderschrankinhalt farblich umkrempeln. Amen.

 

 

und vorgestern … war ich mal eben auf einem blumenfeld. ein üppiger busch mit unzähligen gelben blüten hatte es mir angetan … und ein mann, den ich beim blumenschneiden beobachtete.

 

 

 

 

 

die leidenschaft mit der er sich um die blümchen kümmerte war nicht zu übersehen. er brachte einen strauß zum tisch an der kasse und kam zurück, um einen nächsten blumenstrauß zu kreieren.

 

der mann hatte eine auffallend angenehm-positive ausstrahlung. wir kamen kurz ins gespräch, er sagte so etwas wie: “ ist das nicht eine pracht, die vielen blüten hier?“  und sortierte mit einem freudigen lächeln die abgeschnittenen blumen.

mein blick fiel auf seine aufwändigen bunten tätowierungen in beiden  armbeugen und ich stellte mir kurz  vor, wie schmerzhaft die stiche gerade an dieser stelle gewesen sein mußten. „küchenkräuter gibt es hier auch. und was hier alles herum kreucht und fleucht, haben sie gesehen?“ fragte er, sichtlich begeistert. klar, hatte ich, als fotografin, sowas entgeht mir nicht.

„was machen sie denn mit den blumen?“ wollte ich wissen.

„ein strauß ist fürs weibchen“, lächelte er,“der andere fürs geschäft“.

 

so ein männchen möchte ich auch, dachte ich bei mir, und lächelte zurück.

 

„da wird das … weibchen …  sich aber freuen“, sagte ich. und ich stellte mir kurz vor, was die beiden wohl für eine schöne beziehung führen mochten … da war ich mir ganz sicher. der mann bewegte sich auf dem blumenfeld in purer liebe zur natur.

 

als ich das gelände verließ, war er gerade mit den küchenkräutern beschäftigt, pflückte schnittlauch und petersilie … *hachja*

 

das hast du jetzt gehört, liebes Universum, ja? so ein männchen möchte ich auch … um jetzt mal bei diesem ausdruck zu bleiben … eines, das sich mit liebe der natur zuwendet. aber warte, das war jetzt keine bestellung, das ist noch nicht alles … mir fällt da bestimmt noch mehr von dem ein, was es „mitbringen“ könnte, mein nächstes männchen.

 

hupps … ich sollte wirklich ein bisschen achtsamer sein. nicht auszudenken … wenn ich das so formuliere! dann muß ich mich doch  nicht wundern, wenn die crew von der universellen bestellannahme mir … einen HUND liefert.

 

 

also bitte, das war noch kein „cosmic ordering“. ich trage da erst noch ein paar kleinigkeiten zusammen, das habt ihr gehört, ja?

 

 

 

ach aproPOs, kuckt mal, neulich hatten wir einen family-grillnachmittag. einer meiner lieblinxbrüder stellte vertrauensvoll seinen teller mit dem knusprigen garneelenspieß und dem klatsch veganer kräuterbutter auf die wiese. hat nicht an die unerzogene kora gedacht, s. o., die 16jährige mischlinxdame, die meiner oma in unbeobachteten momenten die wurst vom tisch holt. und auch schon mal ein halbes hähnchen. hört kaum noch was, sieht nicht mehr viel, kaum noch zäng in der schnüss … aber fressen, dat kannse. ich glaub, ab einem gewissen alter löst sich auch beim hund der knigge-filter in luft auf.

 

als sie dann einmal beim garneelengenuß war, wurde sie auch nicht mehr weiter bei ihrem tun gestört. oma wurde eingeschärft, ihr dann heute aber nichts mehr zu fressen zu geben … und ich warf mich auf die knie um jeden biß den kora  – ohne ihre zahlreichen vom tierarzt gezogenen zähne  - noch in der lage war zu tun, fotografisch zu verewigen.

 

Dä:

 

 

Ich glaub, ich hab das family-sit-in als erste verlassen, ich hatte noch nen erdheiler-termin. fernheilung. licht- und liebesenergie gebündelt mit vereinten kräften zum kölner dom senden. Lady Gaia geht eben vor. So ist es.

 

ach so … in diesem zusammenhang … ihr wisst ja: ich hab ne ecke ab.

J

 

Noch keine Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Kommentieren

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.