G.ärgert
1. September 2008 at 19:57 | In FRIEDEN, FÜLLE, Gedanken, Leben, Menschen, verTRAUEN | 4 CommentsTags: deutsch, erklären, frisöse, friseur, frisur, gurkenscheiben, haar, hals, länge, mißverständnis, pony, schneiden, stöckchen, unverständnis, verstehen
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schönen juten tach, liebe mitLIEBEnden … tach die damen, hätte ich beinahe gesagt, denn ja echt, das ist heute eher was für mädchen.
ich war nämlich beim frisör.
normalerweise gehe ich ja nur ein mal im jahr, so ungefähr. aber heute war ich das zweite mal innerhalb von 4 tagen. oder so. da bekommt man doch schon gleich ne leise ahnung, oder? *soifz*
naja … und ich sach noch zu der ( aufgesetzt ) froindlichen frisörin: ich kann leider kein frisördoitsch, weil ich nur einmal im jahr zum frisör gehe, verstehen sie mich trotzdem?
also so wie ich aussehe hat sie mich jedenfalls nicht verstanden. offensichtlich. was nicht heißen soll, dass ich schlecht aussehe … aber wir haben wohl aneinander vorbeigeredet.
vor 4 tagen hab ich mir das haar mindestens … 20 cm schneiden lassen. so bis minimal auf die schulter aufkommend. aber irgendwas stimmte da nicht, stellte ich zu hause fest. links war irgendwie mehr haar als rechts. und … außerdem wollte ich die obere stufe noch n bisschen höher angesetzt haben, hinten son angedoiteten bogen, hinten kürzer als vorne, und die ponyfransen so, dass sie auf der wange mittig aufkommen, knapp unterhalb der nasenspitze.
“das kann ja auch sein, dass die links anders wachsen als rechts”, meint die frisöse. und weil ich ja n bisschen *natur* drin hätte. kann ja auch sein, dass meine natur links anders ist als rechts.
ich hab ihr das wirklich alles haarklein erklärt. sie verdrehte sogar ein paar mal die augen.
“jetzt sagen sie mal, bin ich heute ihre komplizierteste kundin?”, frage ich. “neeeeein”, sagt sie KAUGUMMIKAUEND lächelnd (aufgesetzt). ich meine … wenn man schon so DIREKT gefragt wird, dann kann man das doch ruhig zugeben, oder? ich hätte nix dagegen gehabt. ich bin für die ehrliche linie.
und sie schnippelte und schnippelte …
“was machen sie denn da?”, frage ich. “ja ich muß das doch angleichen!”, sagt sie ” ich muß das so machen wie ich das gelernt habe.”
und ich denke: “wenn ich so fotografieren würde, wie andere das gelernt haben…” nur so als beispiel. jetzt nix gegen gelernte fotografen/innen – aber … son bisschen individueller locker-leicht-style, das schadet doch nix, oder?
irgendwann sag ich: “moment jetzt mal”. boig mich nach vorne, wuschel durch mein haar. ausgangsposition pony: 5 cm unterhalb vom kinn. JETZT: pony links … länger als rechts. länger gefällt mir besser. weil auf der wange mittig aufkommend wie gewünscht. immerhin. rechts viel kürzer. da … kann man erst mal nix mehr machen.
sagt sie: “aber das ist doch ungleichmäßig.” sag ich: ”aber ich wollte das so wie die lange seite, also bleibt das jetzt so.” worauf sie wieder die augen verdreht. ich sag: “das andere wäxt wieder bei, ich möchte nicht, dass mir BEIDE seiten nicht gefallen.”
und sie sagt: “sehen sie, jetzt ist das hinten wieder so durchsichtig geworden, so wollten sie das ja eigentlich gar nicht.” recht hatte sie, so wollte ich das eigentlich gar nicht. aber … warum macht sie’s dann so??
ahja, richtig … sie hatte das ja so gelernt. das man das angleichen muß. so ist die regel. und … dann ist das egal, ob man verstanden hat, was die kundin will oder nicht. hauptsache man … bleibt schön normgetroi.
als sie mir den umhang entfernte, hatte ich einen ziemlichen hals. erstens wegen der haare die daran kitzelten und zweitens wegen allem anderen.
“eine anständige frisur muß man fönen. und tüchtig wax rein. oder gel.” sagt sie noch. und ich sag:”ich bin eher der typ *waschen, trocknen lassen, fertig*. das ging bisher auch.”
naja … ich leg das jetzt mal zu den akten. sooo übel sieht es ja nicht aus. GOTT sein dank. vielleicht find ich die tage ne frisöse, die mir den rest noch so korrigiert, dass ich zufrieden bin …
jetzt … leg ich mir erst mal n paar jurkenscheibchen aufs gesicht, lümmel mich auf die couch und lausche den drum-szenarios …
beibei loite
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edith 21 uhr: ich habe ein indiskretes stöckchen bekommen mit der frage, wen ich liebe und wer mich liebt. tss … wie indiskret!
so viel schon mal: ich liebe meine frisöse. den rest gibts morgen. *g.smilt
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4 Kommentare »
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Entries and comments feeds.
Herzliches Beil…äh…Mitgefühl!
Ich werd auch immer mal komisch angekuckt wenn ich sage: Kein Gel. Ich weiss, das das toll aussieht, aber wie lange? Und für welchen Preis? Das ich mir das alles wieder aus den Haaren popel? Für paar Stunden? Ach nö, da spar’ ich mir (und der Umwelt) lieber den Chemniecocktail.
Tino.
Kommentar von Tino Schwarze — 1. September 2008 #
Du Liebe, nach all deinen Frisöse-Abenteuern
Ich bin schon gespannt und freue mich auf deine Antwort!
Ich hoffe, du hast dich nur über deine Frisöse und nicht auch über das Stöckchen geärgert…!?
Eine liebe Umarmung von Elisabeth
Kommentar von Elisabeth — 1. September 2008 #
wie ich das kenne
dreimal abgeschnitten und noch zu kurz…
)
und die Seiten ungleich schneiden kann ich selbst
ich war vorm Urlaub auch beim Frisör
jo, die wachsen ja wieder
Liebe Gerti ich grüß dich herzlich!
Kommentar von die Chrissi — 3. September 2008 #
hey ihr drei, danke fürs schreiben! *froi*
@tino: der dritte besuch beim frisi hats dann gerichtet. :- )
@elisabeth: ich hab mich ja auch nicht wirklich über die frisöse geärgert … und über das stöckchen schon eh nicht. ich hab mich noch gar nicht bedankt. DANKE sag ich hier mal :- )
@chrissi: danke, darüber hab ich mich jetzt echt amüsiert.
ach … du warst vorher noch beim frisi? kenne ich … kurz vorm urlaub noch mal schnell, und sich dann die ganze zeit ärgern, dass mans getan hat. *gg
beibei.g
Kommentar von Gerti G. — 3. September 2008 #