What on earth is going on in my heart
Has it turned as cold as stone
Seems these days I don’t feel anything
Less it cuts me right down to the bone
What on earth is going on in my heart
My oh my
You know it just don’t stop
It’s in my mind
I wanna tear it up
I’ve tried to fight it
Tried to turn it off
But it’s not enough
It takes a lot of love
It takes a lot of love my friend
To keep your heart from freezing
To push on till the end
My oh my
What on earth is going on in my head
You know I used to be so sure
You know I used to be so definite
Thought I knew what love was for
I look around these days and I’m not so sure
No, nah nah
My oh my
You know it just don’t stop
It’s in my mind
I wanna tear it up
I’ve tried to fight it
Tried to turn it off
But it’s not enough
It takes a lot of love
It takes a lot of love my friend
To keep your heart from freezing
To push on to the end
My oh my
You know I just can’t win
I burn it down
It comes right back again
What kind of world is this we’re living in
Where you never win
It takes a lot of love
It takes a lot of love these days
To keep your heart from freezing
To keep your spirit free
Ah, my oh my
My oh my
You know it just don’t stop
It’s in my mind
I wanna tear it up
I’ve tried to fight it
Tried to turn it off
But it’s not enough
It takes a lot of love
It takes a lot of love my friend
To keep your heart from freezing
To push on to the end
My oh my
You know it just don’t stop
My oh my
You know it just don’t stop
My oh my
You know it just don’t stop
My oh my
You know it just don’t stop
ich bin nackt, sitze gemütlich auf einem stuhl vor einem doppelbett. auf der einen hälfte sitzt ein dunkelhaariger mann masturbierend im schneidersitz. er sieht dem mann sehr ähnlich, der sich in meiner kindheit lange jahre *um mich kümmerte*. sein linkes bein stört mich, auch die bettdecke behindert meine sicht. ich bin neugierig und will sehen was er da macht. wie von selbst rutscht die decke herunter und er dreht sich etwas frontaler zu mir, so daß ich besser sehen kann. er schaut mich an, ohne freude im gesichtsausdruck, so als handele er unter zwang. in mir breitet sich eine sexuelle erregung aus, ein unbekanntes verlangen. wir sprechen nicht, verständigen uns über blicke. ich begebe mich auf die andere hälfte des doppelbetts. auf den matratzen liegen allerhand kleinigkeiten herum. ich bedeute dem mann mit blicken, dass ich nicht auf der besucherritze liegen will und nun räumt er die sachen mal hierhin und mal dorthin, damit wir miteinander schmusen können. oder schlafen. ja. seine blicke werden durchdringend und unangenehm. die prozedur des hin- und herräumens der gegenstände auf dem bett ist so technisch und langwierig das bald alle erregung aus mir weicht und einem mächtigen schamgefühl raum gibt. ich habe ein schlechtes gewissen und bin ernüchtert. ich schäme mich wirklich sehr, dass ich da nackt sitze auf der einen hälfte des bettes. und, dass der mann es mir, oder uns, nicht rechtmachen kann. ich schaue lange in seine freudlosen augen, zu zweit in einem bett, getrennt durch diese besucherritze die wie eine kluft und auch wie ein schutz zwischen uns liegt.
dann ERWACHE ich und weiß, was meine innere FREUDE in der letzten zeit gebremst hat. dieses alte schamgefühl welches ich tief in meinem herzen trage. mein schlechtes gewissen, was sich mir in diesen tagen zeigt. AN’ANASHA ! – das heißt *danke* in der sprache der ELOHIM.
also das ist es, was in mir brodelt(e).
ich, und nicht nur ich, trage alles erdenkliche in meinem herzen. ALLES, wirklich ALLES, von der größtmöglichen FREUDE bis hin zum größtmöglichen schmerz, den man *seelischen schmerz* nennt, der aber die SEELE unangetastet läßt.
es ist das HERZ, das ALLE gesammelten erfahrungen trägt.
die SEELE ist rein, hell, leuchtend, nie weiter als einen atemzug von mir ( uns ) entfernt.
die seele ist das, was mich ( uns ) mit der QUELLE, mit Allem-Was-Ist, verbindet, sie ist der strahlende STRAHL, der uns führt wohin wir auch gehen, mich ( uns ) nie allein läßt, auch wenn wir uns noch so allein fühlen. sie ist die an-bindung an das göttliche selbst.
die seele ist nie verwundet, auch wenn das im kollektiv so ausgesprochen wird.
es ist das HERZ, was verwundet ist und beladen mit vielen dunklen geschichten, zuweilen vernarbt zu einem harten klumpen. ja, alles in mir, mein herz, hat sich zusammengezogen in letzter zeit …
ich ( man ) kann die narben erweichen, das herz erhellen, die geschichten beLEUCHTEN, so daß es wieder hell mit der seele im einklang strahlen kann. für eine gewisse weile. so lange, bis wieder eine narbe ( erfahrung ) nach erlösung drängt. so, wie das jetzt gerade bei mir der fall ist. und es kommt eine zeit, da all die dunklen geschichten transformiert sind, früher oder später, ganz so wie es richtig ist, eine hellstrahlende zeitepoche.
flapsig und trotzig wie ein kind sage ich, das ich *mein schamgefühl*, *mein schlechtes gewissen*, “loswerden will”.
doch die WEISE FRAU in mir, meine SEELE sagt, ich wiege es sanft was sich mir zeigt, lasse es sanft und demütig ziehen zur transformation in göttliches LICHT.
JETZT wundere ich mich nicht mehr über diesen seltsamen zustand in dem ich mich befand, diese vielen lebhaften träume in der letzten zeit.
ich freue mich über diesen klaren traum in der nacht, der mir die erkenntnis für diese zeit bringt.
die liebe und freude in meinem herzen fühle ich gerade nur latent, peripher, auch keine trauer, traurigkeit, nichts außer einer lauen wärme. noch nicht einmal dankbarkeit – mein verstand würde das für angebracht halten.
was ich fühle ist, das alles gut ist, wie es ist, das ich dankend annehme was ist. wirklich g.fühlt.
und das ist schon eine ganze menge.
vorsichtshalber nehme ich mir eine ladung papiertaschentücher mit zu diesen veranstaltungen heute und morgen, vielleicht ne ganze tempobox. obwohl eigentlich überflüssig, denn ich heiße meine tränen herzlich willkommen, wenn sie denn kommen wollen, bzw. wenn ich es ihnen erlaube, und lasse sie so gern einfach kullern, das wißt ihr ja bestimmt.
gestern abend noch bevor ich ins bett ging hab ich n brief an die FREUDE verfaßt und wollte ihn ursprünglich heute morgen noch etwas ausfeilen … du lieber GOTT, was hatte ich danach für einen traum, der kommt dann später …
*
guten morgen, liebste FREUDE, GOTT zum gruße, du!
ach, wie hast du mir zuweilen gefehlt in den letzten tagen, wochen, monaten, LEBEN, inkarnationen …
also grüße ich dich, ENGEL der FREUDE, wo immer du auch sein magst, und lade dich ein mein begleiter zu sein, JETZT und für immer.
du darfst dich gern bei mir breit machen, das erlaube ich längst nicht jedem!*zwinker
nimm all deinen FROHSINN zusammen und richte dich bei mir ein, mit dir würde ich einen dauerhaften vertrag eingehen, du bist so herzlich willkommen!
ich weiß wirklich gerade nicht, wo du dich befindest, ich bin in der ganzen wohnung herumgelaufen, ich hab schon überall nachgeschaut sogar unter der couch.
hier und da spüre ich einen klitzekleinen aspekt deiner selbst, doch finde ich gerade nicht all deine freudvollen anteile.
ich weiß, du bist nicht weiter als einen atemzug von mir entfernt. vielleicht beginne ich den morgen damit, mit jedem atemzug FREUDE zu atmen. vielleicht kommst du dann in voller gänze wieder. vielleicht.
viel leicht macht auch schwer.[S.G.]
ach stimmt ja, ich muß nicht im außen suchen … ich bräucht ja nur in mich hineinzuspüren, hineinzuschauen, ein bisschen buddeln vielleicht?
dann hätte ich dich schon gefunden.
jetzt ist nur die frage, soll ich das mit bloßen händen tun oder nehme ich mir lieber einen gegenstand zu hilfe?
ein löffelchen vielleicht, oder wie wärs mit einer mistgabel?
ui … wenn du in meinem herzen wärst, dann müßte ich damit aber besonders vorsichtig graben, wie kann mir ein solcher gegenstand in den sinn kommen, wenn es um mein herz geht?
und ach, wenn du in meinem herzen wärst, dann würde ich dich doch gar nicht suchen müssen so wie jetzt.
du hast dich wirklich gut versteckt.
wenn das ein spiel sein soll, dann hör bitte auf der stelle damit auf, ja?
und dein gegenpol ist trauer? also den müsste ich beinahe noch länger suchen als dich, lieber möchte ich DICH leben als deinen gegenpol, dazu habe ich mich längst entschieden, an dir bin ich so viel näher dran, das glaub mal! ;- )
hey, da kommt mir gerade die ERLEUCHTUNG!
ich habe ein *schlechtes gewissen*.
echt jetzt. jetzt hab ich mich aber grad selbst überrascht!
was ist das überhaupt genau, ein “schlechtes gewissen”, woraus setzt sich das zusammen?
muß ich mal nachlesen irgendwo … aber moment, nicht so weit weg, in mir schauen, da finde ich die antwort die am nächsten liegt.
ich habe zum beispiel ein schlechtes gewissen, weil ich (wieder) rauche.
weil ich manchmalfresseesse bis ich fast platze und selbst dann noch was in mich reinstopfe, auch wenn es längst nicht mehr lecker schmeckt.
und qualmen tu ich auch des öfteren wenn ich, bzw. irgendwas in mir, eigentlich schon gar nicht mehr möchte.
also da wo der genuß aufhört und das maßlose beginnt, da fängt mein schlechtes gewissen an.
puh, gut dass ich jetzt erkannt habe wie ich den freudenstrom selbst behindere.
sabotage.
ich bin es selbst, die meiner freude die steinchen in den weg legt. soso.
und das ist jetzt kein vorwurf an mich ( oder doch? ), es ist eine ERKENNTNIS.
auf dieser wundervollen seite( ich werdse gleichma verlinken ! ) habe ich eine karte gezogen, gestern, sie paßte genau zu meinem thema, so ein *zufall*. ;- )
hast du verlangen nach bestimmtem essen, sexualität, was auch immer, erfülle es dir so gut es eben geht. weil du das leben in allen facetten erfahren wolltest, bist du hier. alle unerfüllten bedürfnisse ziehen dich immer wieder in eine weitere inkarnation. also verbiete dir nichts, achte nur in allem auf ein gesundes maß.
*
dann bräuchte ich ja nur damit aufzuhören maßlos zu sein, und schon wärst du wieder da, FREUDE!
gut zu wissen, dass ich das selbst in der hand habe.
(dachte ich etwa, das es irgendetwas in meinem leben zu klären gibt, das ich nicht selbst in den hand habe? )
ach weißt du, ich werd dich schon finden, mein freudiger begleiter.
jetzt hab ich noch etwas zusätzliches gefunden, oder mir das zur zeit wichtigste überhaupt, was ich “mitnehmen” kann zum Tag Der Heilung am sonntag.
mein *schlechtes gewissen*.
ich könnte es vorher noch ein bisschen schaukeln, bevor es dann geht.
ja, warum nicht.
das beruhigt und bringt in einklang.
* eben hab ich mir im traum bei TANA’SAN den kopf gewaschen. – in *echt* lag ich im bett mit henna aufm kopf und einer erdbeermaske im gesicht. -
alle im haus wollten in köln karneval feiern gehen, dazu hatte ich aber keine lust und ging dann mit nassem haar, ein handtuch um den kopf geschlungen, nach hause.
ach, schönen juten abend, liebe mitLIEBEnden
- und dann fuhr ich mit meinem auto irgendwo herum wo ich schon einmal gewesen bin. links sah ich ein großes neues gebäude, an dem ich ganz sicher auch schon einmal vorbeigefahren war. ich duckte mich ein bisschen auf dem fahrersitz um besser sehen zu können, worum es sich handelte.
zuerst dachte ich, es sei ein überdimensional großes china-restaurant, weil das dach so typisch gebaut war. ein paar clowngesichter hingen um das große eingangstor herum und draußen gab es eine schiffschaukel und allerhand kinderspielgeräte.
irgendein `kinderland´ oder so was.
ich fuhr dann weiter und begegnete meiner schadenfreude. ich sah links auf einer weide einen rund eingezäunten paddock auf dem einige zirkuspferdchen, zwergponys, im kreis herumliefen, gesattelt, gezäumt, und ein paar kinder saßen darauf. eines der ponys hatte sich aus dem kreis begeben, bockte, trat aus und warf das kind ab, das auf ihm saß.
nicht unbedingt ein grund zur freude, aber … ich hab mich trotzdem gefreut.
die ponys sahen sehr verschwitzt aus und ich machte mir so meine gedanken zu meiner einstellung zum “im kreis herumlaufen”, vor allem wennn’s um ponys geht.
ich fuhr langsam an der stelle vorbei und sah den beiden männern die die ponys antrieben – zwei dunkelhäutige zirkusleute – dabei tief in die augen.
*
ansonsten … ist alles still und ruhig.
heute dachte ich einmal kurz: da stimmt doch was nicht.
und dann dachte ich: oder vielleicht stimmt alles und DAS zu fühlen ist un-gewohnt.
denn … wann fühlt sich schon mal alles im leben stimmig an?
und dieses empfinden habe ich schon etwas länger, diese ruhe und dieser frieden in mir, diese innere freiheit, nichts in mir wo es hakt, stoppt, zähfließend forwärts geht.
wie ein offener trichter, frisch gereinigt. das ist so un-gewohnt.
ich hab bestimmt schon so gut wie alles erfahren, auch die ganze palette emotionalen schmerzes, nein, nicht dass ich es vermissen würde, aber ich bemerke das nichtvorhandensein dessen was als “ganz normal” betrachtet werden könnte.
AHHH … und JETZT gerade ist mir DIE idee gekommen, wie ich mein wundergrünes bild weiterbearbeiten werde … ich hab da eben mit einem schwamm schon etwas goldstaub drübergestrichen, das sieht aber zu ungleichmäßig aus und das werd ich jetzt mal schnell mit einem breiten pinsel korrigieren.
…
gesagt, getan … jetzt bin ich gespannt wie es aussieht wenn der goldstaub getrocknet ist.
ich habs mir ganz anders vorgestellt.
aber das geschieht ja oft, das etwas anders kommt als man es sich vorgestellt hat.
und manchmal hat man auch gar keinen “plan” und dennoch stellt sich heraus, dass es den vorstellungen – die man gar nicht hatte, außer vielleicht un-bewußt – nicht ent-spricht.
naja … ich freu mich jedenfalls schon wenns trocken ist. ich könnte schon mal den gold-lackstift schütteln, damit ich dann gleich anschließend die linien zeichnen kann, die mir gerade in den sinn gekommen sind.
ob man da mit dem fön mal drüberblasen kann?
eigentlich schade um die farbe … es sieht immer noch so ungleichmäßig aus.
manchmal ist es doch besser man legt sich gleich das perfekte werkzeug zu.
vielleicht bin ich auch zu un-geduldig herangegangen.
zu zack-zack schnell-schnell.
weil – nochmal kann ich das bild nicht übermalen. da ist ja schon blau, orange und gelb darunter, aus dem ich dann das wundergrün gemacht habe.
aber … wenn das erste bild mal fertig ist, dann hab ich aus meinen kunstfehlern so viel gelernt dass das nächste dann gleich so ist wie es ursprünglich werden sollte.
*
jesses … ich kann wirklich ein dussel sein … jetzt hab ich da doch tatsächlich über das feuchte bild eine linie gezogen und mehr als drübergekratzt hat der lackstift nicht.
ich warte besser bis morgen früh – wäre ich doch gleich geduldiger gewesen, manno.
wieder um eine erfahrung reicher.
wenn mich jemand fragt kann ich jetzt sagen, dass man besser, beziehungsweise UNBEDINGT, warten soll, bis die farbe völlig trocken ist.
so, das beste ist ich gehe jetzt was meditieren, wer weiß was ich sonst mit dem bild noch alles anstelle. sonst taugts nachher nur noch für den keller.
das wär wirklich zu schade.
also machts jut. liebe mitLIEBEnden, kuschelt fein und laßt oich gut zudecken!
*hach* wat freu ich mich auf morgen. *smile*
naja … irgendwas ist im anmarsch, ich weiß nur noch nicht was.
so eine ko(s)mische ruhe in mir, und dennoch brodelt da etwas.
ganz ruhig und gleichmäßig.
vielleicht ne fette blockade die nach auflösung drängt?
ich spüre nichts, fühle nicht viel, das ist meist ein anzeichen dafür.
komm raus, du, ich erwarte dich schon sehnsüchtig!
das wird ein richtig dickes ding sein. etwas was schon lange irgendwo sitzt, sich so gut versteckt dass ich es kaum bemerke.
unmöglich eigentlich, das sich ein großer brocken meiner wachsamkeit so entziehen kann.
vielleicht rede ich mir da auch nur was ein.
und wenn, dann habe ich es hiermit ins leben gerufen.
tataaaa …
vielleicht hängt das ganze auch mit dem nächsten wochenende zusammen, energetische vorbereitungen seit meine absicht klar ist, an diesen heilsamen veranstaltungen teilzuhaben. ein live-channeling und am nächsten tag ein Tag der Heilung .
und jetzt ist bastelstunde … heute – und nicht nur heute – habe ich schon morgens angefangen mir einen freudigen tag zu basteln. das beginnt schon damit, dass ich mich freue wenn mein auto anspringt wenn ich mich reinsetze. nein, nicht jetzt ohne den schlüssel im schloß umzudrehen, das wärs ja noch … einfach nur so, große freude.
und dann überkam mich plötzlich eine große freude beim gedanken an meinen feierabend, ach was hab ich mich gefreut.
und ich konnte den ganzen tag in dieser freude bleiben, während ich meinen job machte.
nur ein, zwei mal als ich mich zufällig im spiegel sah fand ich, dass mir die freude nicht im gesicht geschrieben stand, ich war halt sehr beschäftigt, viel los im job, viel zu tun … und irgendwas ist, dachte ich.
aber nichtsdestotrotz mache ich mich immer wieder daran, mir einen freudigen tag zu basteln.
das lohnt sich.
wenn ich da an die salzteigfigürchen denke, die ich mal gebastelt habe. da war ich noch verheiratet und das ist wirklich lange her. und hier und da hängen die teile immer noch bei bekannten und verwandten an den wänden.
selbstgebasteltes hält manchmal ewig.
gute nacht liebe mitLIEBEnden, deckt euch gut zu und kuschelt fein, ja?
kurz nach dem ich im bett liege öffnet sich knarrend die tür von meinem schlafzimmerschrank. das ist ein bisschen unheimlich und ich überlege, ob ich ihr einen stups geben soll, damit sie sich wieder schließt. über diese gedanken schlafe ich ein und träume …
ich befinde mich in einem alten dunklen fabrikgebäude. eine große schiebetüre schließt oder öffnet sich langsam. ich sehe schatten. später stelle ich fest, das das nur ein güterzug ist der am fabrikgelände vorbeifährt. gerade verschliesse ich das gittertor zum fabrikgebäude, als ein auto mit zwei oder drei männern vorfährt. ich trage nur eine hose und gehe mit nacktem oberkörper auf dem gelände herum. das ist mir jetzt unangenehm, als ich die männer im auto bemerke. ich schaue nicht in ihre richtung und ziehe mir einfach die jacke von meinem arbeitsanzug über, bekleckert mit viel farbe. die männer machen bemerkungen und es sieht so aus, als wollen sie in das firmengebäude eindringen.
ich überlege kurz wie sicher das ganze ist, nachdem ich abgeschlossen habe. und komme zu dem schluss, das man mit einer kneifzange leicht den zaun durchschneiden kann, wenn man das will. so greife ich unauffällig zu meinem handy, das ich an meinem fahrrad untergebracht habe, und will jemanden anrufen.
ich entscheide mich erst einmal für erzengel michael und werde dann wach.
und dann durchströmte mich im wachzustand mindestens zwei mal ein starkes angstgefühl bevor ich wieder einschlief und weiterträumte …
ein mann saß an einer alten nähmaschine.
zuerst war es mein ehemaliger ehemann, dann verwandelte sich sein gesicht in mal diesen und mal jenen mir unbekannten menschen.
ich wollte ein experiment mit ihm machen, oder einfach nur seine aura sehen, ich weiß es nicht mehr genau. er saß jedenfalls da und ich sah seine aura.
erst nur wenig, ein paar zentimeter über seinem kopf und seitlich an seinem körper, dann sah ich sie größer, weiter und es zeigten sich symbole in dem entstandenen lichtfeld um ihn herum.
die symbole veränderten ihre form, waren sie zuerst unklar und undeutlich, so zeigten sie sich kurz darauf als schmetterling, vögelchen, blume, schneckenhaus.
das visuelle spielchen gefiel mir und es hörte erst auf als ich plötzlich auf meinem schoß mit der hand auf einen gegenstand klatschte. ich öffnete die augen und sah, das dort das schneckenhaus lag, was ich zuvor in der aura gesehen hatte. es war riesengroß, mindestens 40 cm lang und violett-schwarz gestreift. es war eine von diesen länglichen, leicht gewölbten meeresschnecken und die oberfläche glänzte ganz wunderbar.
da wurde mir bewußt, dass ich zum ersten mal etwas materialisiert hatte und ich war wirklich stolz.
der mann öffnete dann auch die augen und glaubte mir nicht so recht.
meinte, ich hätte die schnecke irgendwo hergeholt, aus dem hut gezaubert sozusagen.
die schnecke verwandelte sich kurzzeitig in eine gewürzmühle mit mehreren frischen gewürzen darin.
ein datum stand drauf, 6.06.06. später wurde dann wieder die muschel daraus und ich überlegte, wo in meinem wohnzimmer ich sie wohl unterbringen würde. auf meinem holzschrank vor meinen gesammelten teddybären könnte das zu unruhig aussehen. ich wußte noch nicht so genau was ich tun würde, aber ich wußte, dass ich die sache mit dem materialisieren, jetzt wo das so wunderbar funktioniert hatte, wiederholen würde. und zwar würde ich als nächstes geldscheine materialisieren. und zwar diese, die man nicht so oft sieht. 200-euroscheine, 500-euroscheine, und 1000euroscheine. die würde ich mir dann erst genauer betrachten und dann mal weitersehen …
* ich gehe in das bankgebäude hinein, es ist kurz vor mittag.
mein ältester bruder steht an einem nichtbesetzten schalter und füllt irgendwas aus. ich begrüße ihn erfreut aus der entfernung und setze mich dann mit meiner kontoführerin zusammen.
ich finde sie sehr sympathisch, nicht nur im traum.
wir sprechen über mein konto, freuen uns gemeinsam darüber, dass jetzt das geld immer schon um den 23. eines monats eintrifft und dass auch nebenher noch was reinkommt.
ich nehme 100 euro mit, damit komme ich erst mal aus.
ich verabschiede mich von meinem bruder und verlasse das bankgebäude. irgendwie bleibe ich mit einem gürtel oder sonstwas komisch an irgendwas hängen und meine bankkarte reißt es mitten durch, knapp vor dem goldenen chip.
sowas.
ich gehe gleich noch mal rein, obwohl ich nicht vorhabe die karte in nächster zeit zu benutzen.
mein bruder geht gleichzeitig mit mir zum schalter, wir können uns nicht einigen wer zuerst sein anliegen vorträgt.
ich will ihm genauso den vortritt lassen wie er mir.
ein bankangestellter kommt herbei und will einen von uns bedienen, da wir uns nicht einigen können setzt er sich wieder auf seinen platz.
eine bankangestellte kommt und bedient mich, schaut sich meine zerrissene bankkarte an und ordert mir gleich ne neue.
dauert aber einen tag, sagt sie.
ist mir recht, sag ich.
und wache auf.
schönen juten morjen, liebe mitLIEBEnden, heute ist ein schöner tag, ROsenMOntag, überall gibt es karnevalszüge und hoffentlich schön stabiles wetter … petrus hat`s versprochen.
diesmal spielte mein traum in der wohnung, in der ich wirklich wohne.
zwei männer waren zu besuch und einer davon sah sich meinen alten holzschrank im flur näher an, bevor er die wohnung verließ. die schranktür schloß wohl nicht richtig und er drückte ganz fest dagegen.
ich sagte er solle damit aufhören, und ich hatte meinen grund dazu.
als er endlich aufhörte öffnete ich die tür und zeigte ihm das aquarium was hinter der tür sich befand. nun hatte es einen riß durch sein starkes drücken bekommen und das wasser lief heraus.
ich mußte dringend handeln, das arme tier darin! es war ein stacheliges etwas was man hätte fisch nennen können. mit einer blase vor dem mäulchen in der eine kugel schwamm. das war quasi ein lebendiges futterdepot. eine kekskugel damit er permanent fressen konnte wenn ihm danach war.
der kekskugelfisch lag nur noch halb im wasser, die vordere scheibe des aquariums hatte sich komplett gelöst und drohte ganz nach vorn zu kippen.
der mann verließ die wohnung und ich hatte jetzt zu tun.
ich rief meine tochter, sie sollte schon mal wasser in die badewanne laufen lassen, wo sollte ich nun so schnell ein intaktes aquarium herzaubern? ich weiß nicht wie es kam, aber plötzlich war noch einer von diesen kekskugelfischen da und nun waren sie zugleich hund, kaninchen und fisch. das weibchen hatte 5 jungtiere die trocken am boden lagen. meine tochter nahm das weibchen was schon krächzte und setzte es in die badewanne. sie konnte kaum abtauchen, war beinahe wie aufgeblasen als sie ins wasser tauchte und ging dann aber doch unter. das männchen bekam ein klatschnasses handtuch über den nacken gelegt, er mußte warten bis das weibchen wieder draußen war, wir hatten gerade schon genügend jungtiere. manchmal schaute es mich an wie ein hund mit braunen augen und bellte. das fand ich ungehörig und fing gleich an ihm das abzutrainieren. immer wenn ich ihn ansprach und er bellte daraufhin, dann gab es keine belohnung. wenn er aber still war und keinen mucks von sich gab während ich mit ihm sprach, dann gab es ein kleines leckerchen.
an alles weitere kann ich mich nicht erinnern, aber ich leg mich jetzt noch mal hin, sonntags 7.30 in doitschland, wer weiß was noch kommt.
zons ist mein geburtsort.
ich fuhr mit meinem alten gölfchen zur arbeit. das dienstgebäude befand sich an der biegung einer straße, mit blick genau auf die zonser altstadt, kirche, mühle, von dort aus war alles gut einsehbar.
ich parkte auf der museumstraße und ging dann ins geschäft.
während der arbeit schaute ich einmal kurz aus dem fenster und sah zwei männer, die langsam um meinen golf schlenderten und laut sprachen.
*ach, die n. hat ja gleich hinter mir geparkt.*, dachte ich.
n. ist eine meiner kolleginnen und auch n’s fahrzeug wurde von den beiden männern näher betrachtet.
ich mußte dann viel länger arbeiten als mein dienstplan es vorgesehen hatte, und auch als meine übrigen kolleginnen viel zu spät zur ablösung kamen hängte ich noch 2 stunden dran.
* boa kuck mal a. *, sagte ich, * es ist ja schon halb sechs!*
* ja sagte sie, wir haben heute wirklich viel arbeit. *
das stimmte, die arbeit wollte kein ende nehmen.
ich ging in das hinterste zimmer und verabschiedete mich endlich von meiner chefin.
sie hatte überall das licht in den räumen ausgeschaltet und saß mit ein paar kindern in schummriger atmosphäre an einem tisch und spielte ein gesellschaftsspiel.
*bis morgen*, sagte ich.
unten angekommen ging ich erst mal in ein geschäft und kaufte mir einen zweiten campingstuhl.
ich hatte schon einen davon, umgerüstet zu einem fahrzeug, dass mich überall hinbrachte wo ich hinwollte. ich konnte damit durch die engsten winkel reisen und sogar die höchsten mauern problemlos meistern. deswegen bemerkte ich auch nicht gleich, das mein golf nicht mehr da war.
ich verstaute meinen neuen campingstuhl in dem alten, legte auch noch meinen rucksack mit meinem ganzen hab und gut hinein und verschnürte alles ganz fest.
dann flitzte ich erst mal ein bisschen herum, traf ein paar leute, erklärte ihnen wie gut und leicht das funktionierte.
ein busfahrer lächelte mich aus seinem fahrerhaus an. beinahe hätte es einen zusammenstoß gegeben.
wir fuhren frontal aufeinander zu, im letzten moment lenkte er nach links und ich lenkte nach rechts.
ich war wirklich mindestens so schnell wie ein herkömmliches auto mit meinem fahrbaren untersatz.
er wurde vor allem mit willenskraft angetrieben, aber auch ein wenig mit muskelkraft in den oberschenkeln und waden.
ich brauchte nur leicht mit den versen ein bestimmtes teil anzutippen und schon ging es los.
es war spät geworden und ich wollte nach hause.
ich fuhr nun erst einmal zu der stelle an der ich meinen golf geparkt hatte, aber er stand nicht da.
*vielleicht hab ich ihn woanders abgestellt?* dachte ich, nicht mehr sicher wo ich ihn morgens geparkt hatte.
ich suchte überall wo ich sonst schon mal parkte.
ein älterer mann begegnete mir und fragte, ob ich den golf meinte, der am autohaus stehen würde, der wäre auch schon so alt.
er beschrieb die marke und ich sagte:
* nein, das ist nicht meiner. ich fahre einen golf memphis. *
tja.
weg war er, mein golf.
inzwischen kam n. aus dem geschäft.
auch sie fand ihr auto nicht. sie telefonierte mit ihrem mann um zu berichten. ich dachte dann an die beiden männer, die so auffällig langsam um unsere autos gestrichen waren, ich hätte sie der polizei zumindest in etwa beschreiben können.
beide waren in jeans gekleidet, dunkelhaarig. der eine trug einen graue flache kappe und beide hatten einen französischen akzent.
ich ging dann noch einmal zu fuß ein stück in die altstadt hinein.
plötzlich war ich von mauern umgeben, hatte kurz meinen rucksack und alles verloren was ich besaß, und mußte mich nun irgendwo oben an einem haken knapp unter der raumdecke festhalten, um aus diesem gemäuer herauskommen zu können.
mir schmerzten sämtliche knochen und glieder vor anstrengung und ich ging erst mal wieder zu boden. spürte, dass ich die kraft nicht hätte, mich da oben festzuhalten. dann kam mir eine andere idee, es war die leichtere variante.
ich ging ganz langsam durch die wand, wie in zeitlupe, wie durchsichtig, mit allem was ich bei mir trug. und noch bevor ich am anderen ende herauskam wachte ich auf.
*
ich war wie gerädert als ich erwachte. mußte meine knochen einzeln sortieren. ich sah blaue flecken an meinen oberarmen. beim nächsten blick darauf waren sie aber verschwunden. jesses…hab ich wieder einen muskelkater jetzt.
* dat mit den häusern, treppen und leitern und immer wieder wasser wasser wasser in meinem träumen – dat nimmt wirklich überhand. *g – schönen juten morjen, liebe mitLIEBEnden, jut jeschlafen?
gestern habe ich knoblauchcreme selbstgemacht.
ich weiß nur noch nicht, wohin ich sie wegschütten soll. die ist wirklich ungenießbar.
ich glaube das liegt an der olivenölmajonnaise die dem ganzen zugrunde liegt, das öl ist einfach zu kräftig im geschmack, um daraus eine milde, aber dennnoch knoblauchscharfe creme herzustellen.
demnäxt mache ich das mal nach rezept, dann gelingt es bestimmt besser.
meine ehemals weiße leinwand habe ich gestern beinahe finalisiert. ich hatte da schon petrolblaugrün und feurige farben wie orange und ein mildes gelb aufgetragen.
je nach dem wie man es drehte sah das feurige einer palme ähnlich, oder einer langblättrigen pflanze, wenn man es auf den kopf stellte.
und nun habe ich ein wirkliches wundergrün angemischt und aufgetragen.
von dem feurigen und all den anderen farben ist nun nichts mehr zu sehen.
außer mir weiß das gerade mal meine tochter, die auch mit ein paar pinselstrichen daran beteiligt war.
nun ist das bild beinahe vergleichbar mit einem menschen den man gerade erst kennenlernt.
*
ich wohnte in einem großen geräumigen haus und war für alles allein verantwortlich.
eine treppe führte hoch in eine obere etage, eine leiter führte noch weiter hoch. ich hatte zwei kinder, zwei kleine mädchen. zusammen machten sie mir einiges durcheinander in dem haus.
die eine war zickig und stiftete mit ihren taten unfrieden wo sie nur konnte, die andere war ganz ruhig und gelassen und sorgte durch ihre ruhe oft für das ausgleichen von all dem, was die zickige durcheinander brachte.
ich hatte einiges damit zu tun, die beiden mädchen zu beschäftigen.
die ruhige wollte gerne lesen und ich gab ihr ein channeling in die hand.
das sah die kleine zickige und wollte gleich unbedingt laute musik hören.
im gleichen raum, versteht sich.
sie warf sich auf den boden auf dem der flache alte cassettenrecorder stand und drückte die playtaste.
die musik dudelte gleich laut los.
die mädchen hatten ihre getränke verschüttet, ihre babyflaschen.
von der leiter ganz oben tropfte und rann flüssigkeit herunter, ebenso von der treppe, vor allem an den seiten.
und ich hatte gerade erst das ganze haus in ordnung gebracht, da konnte ich also wieder von vorn anfangen und mußte nachschauen, wo ihre fläschchen herumlagen.
ich bin ein kind, gerade mal acht jahre alt, ich stehe am waldrand und mein blümchenkleid flattert im wind. eine baumwurzel löst sich langsam und leise knarrend aus dem waldboden heraus, über und über mit grünem weichmoos bewachsen. die wurzel bewegt sich in meine richtung, kriecht an mir hoch, windet sich um mich wie eine spirale. ganz sanft zieht sie mich hin zum baum, der sich als so nachgiebig und biegsam wie gummi erweist während ich mich an ihn schmiegen darf, oder muß, die wurzel führt mich ja. was für eine schöne begrüßung, hallo baum! der baum schüttelt sich vor freude, dann stellt das wurzelchen mich wieder auf den boden zurück.
schon von weitem sehe ich GRIZZLY über den baumwipfeln auf mich zufliegen. der boden bebt ein wenig, als er neben mir aufsetzt. er brummt etwas zur begrüßung. ich schaue in seine gutmütigen braunen augen und im nächsten moment kralle ich mich an seinem fell fest. er hält mich mit seinen pranken und hebt ab. ich hab mich noch nie gefragt wie er das macht. er kann wirklich alles und ist überall dabei wenn ich ihn rufe. er kann schwimmen, klettern, treppen steigen rauf und runter. und fliegen wie gerade jetzt.
ich fühle mich so wohl, so geborgen und kuschele mich an sein bärenfell. auch wenn er mich nur mit einer einzigen pranke hält, ich weiß er läßt mich niemals fallen. er hält mich, ich kann mich auf ihn verlassen wie auf einen guten alten freund. ein wenig selbst-mitleid überkommt mich, ein paar tränchen steigen in mir auf, nicht in dem fröhlichen kind sondern in mir frau, die da nackt eingehüllt in ihrer frischgewaschenen kuscheldecke liegt und gerade unverhofft einen flug mit ihrem krafttier unternimmt. muß ich erst träumen, um mich so wohl und geborgen und beschützt zu fühlen … fragt mein herz … und wir fliegen weiter. über wiesen und wälder, hügel und felder. noch bevor wir irgendwo landen wache ich auf.
*
ich befinde mich mit einem mann in einem haus. ich kenne ihn, er ist der mann von einer kollegin. sie haben ein kleines baby.
der mann greift sich in den schritt und zeigt mir seine blutige hand. er schmiert sich das blut ab und es spritzt auf den boden. dann holt er ein langes fransiges tau aus seinem hosenstall. es ist völlig unblutig. wir fragen uns, wo das blut herkommen könnte.
ich gehe hinter das haus, dort gibt es eine sanddüne und nicht weit davon sehe ich das meer. ich lasse mich mit den knien in den weichen sand fallen und streiche mit meinen händen darin herum. dann gehe ich weiter zum strand. links von mir sehe ich eine kleine öffnung im sand, wie ein mauseloch aber was da rausschaut sieht aus wie der kopf einer schlange. ich bin wohl etwas zu neugierig nah herangegangen, jedenfalls fährt die schlange, sie ist hellgrün, langsam aus ihrem loch heraus während ich mich in vorsichtiger geschwindigkeit von ihr entferne. sie entpuppt sich als große echse und noch bevor sie sich in den bau zurückzieht trägt sie den panzer einer schildkröte und sieht auch ganz so aus. nun sieht man wieder nichts mehr als ihren schmalen kopf. irgendetwas behütet sie da, denke ich und beschliesse, diese stelle einmal mit einem mann der weniger ängstlich ist als ich, aufzusuchen.
dann laufe ich zum haus zurück. es ist sonnig, der sand warm und weich. aus dem haus fliegt ein großer holzgegenstand. der mann der darin wohnt hat ihn herausgeworfen. sieht aus wie eine schubkarre aber groß wie ein himmelbett, aus holzlatten kunstvoll und sauber zurechtgeschreinert. eigentlich ne schande sowas aus dem fenster zu werfen. darin könnte doch euer baby schlafen, sagte ich zu dem mann. ja das weiß ich, sagte er.
ich schaue aus dem fenster, ein paar kinder kommen wie fluchtartig vom strand hergelaufen. es beginnt stark zu regnen.
einen wunderschnuckeligen guten morgen, liebe mitLIEBEnden, es ist samstag, 4 uhr 20 in deutschland und nix hält mich mehr im bett. dieser traum und gefühle haben mich an meinen schreibplatz katapultiert.
und nun sitz ich da während ich mir heut mal ausnahmsweise einen echten espresso koche, obwohl ich seit wochen finde, kaffee schmeckt richtig *bah*.
es ist nur das drumherum was ihn schmackhaft macht, zucker, milch …
zuerst war ich bei einem mann, verheiratet, wir durften uns eigentlich nicht treffen, denn wehe seine frau würde das herausfinden.
dabei mochten wir uns nur sehr, völlig unsexuell, und hatten uns viel zu sagen.
wir trafen uns in einem fremden haus und ich hatte plötzlich die vision, das seine frau bekleidet mit schwarzen nylons und hochhackigen schuhen die treppe hinaufgestackst kam. ich dagegen trug meinen üblichen schlabberlook, bequem und vielleicht ein bisschen unerotisch.
klack, klack, klack hörte ich ein trappeln auf den stufen.
*ich glaub da kommt deine frau*,
sagte ich zu meinem freund und er schaute durch den spion, schaute mich an und ging in eines der hinteren zimmer.
er kam sitzend in einem hundeschlitten zurück, gezogen von mindestens 10 grauen wölfen. er jagte damit quasi durch die luft und bedeutete mir einzusteigen. der sitz war aus breiten braunen lederriemen gefertigt, schön ergonomisch an ein menschliches hinterteil angepaßt, dennoch flog ich die ersten paar meter erst einmal heraus und saß irgendwie daneben in der luft sozusagen, bis ich meinen platz fest und sicher einnahm.
mit dem hundeschlitten ging es dann eine treppe hinunter, alles ohne bodenberührung und blitzschnell.
ach war das alles schön mit diesem meinem guten freund an meiner seite.
gedanken kamen mir in den sinn, warum mein freund vor der konfrontation mit seiner frau flüchtete, wir hatten uns doch einfach nur lieb, was war dagegen einzuwenden und was würde ein mensch, ein partner, daran nicht verstehen können, oder was würde einem partner daran mißfallen … darauf konnte ich mir während der schlittenfahrt keinen reim machen und die gedanken flogen aber auch gleich wieder beiseite. das war nicht mein thema, schließlich saß ich gemütlich und rasend schnell in diesem hundeschlitten und der wind fuhr mir wild durchs haar.
ich wurde bei meiner kollegin abgeliefert und ging die treppe hinauf zu ihrer wohnung. ich besaß einen schlüssel und schloß die tür auf.
*ach was hast du eine schöne wohnung*,
begrüßte ich sie und betrat den raum. es duftete nach kuchen, sie stand in der küche und schnitt gerade den kuchen auf dem blech in stücke. es gab viele pflanzen in ihrer wohnung, sie schrien nach wasser und ich begann sie zu gießen. sie waren alle wunderschön, hatten aber wirklich nicht genug wasser. meine kollegin erzählte von einem 4-wöchigen urlaub, in dem sie die pflege der pflanzen einer anderen person überlassen hätte. sie wären allesamt beinahe eingegangen, weil sie zu viel wasser bekommen hätten in der zeit, seitdem sei sie mit dem gießen vorsichtig geworden.
dennoch … sie blühten förmlich auf als ich mich an ihnen zu schaffen machte. der teppich war auf einmal an vielen stellen sehr nass und ich nahm ein auf dem boden liegendes bettlaken, legte es auf die nassen stellen und trat mit dem fuß darauf, um das wasser aufzusaugen.
*hey, das funktioniert aber gut*,
sagte meine kollegin und meinte, diese methode sollte ich mir patentieren lassen.
ihr sohn ging plötzlich mit seiner freundin durchs wohnzimmer. mutter und sohn hatten einen kurzen wortwechsel und damit gleich einen kleinen konflikt. wir erwarteten noch einige menschen zu einem spirituellen treffen. nach und nach trafen sie im wohnzimmer ein, während ich in diesem raum auf dem lokus saß. das hatte ich vor zwei tagen schon mal geträumt: ich sitz aufm lokus und ein paar menschen die ich kenne scharen sich um mich herum.
nun erhob ich mich von meinem “thron”und brach mein “geschäft” ab weil ich dabei lieber ungestört sein wollte, nicht so vielen blicken ausgesetzt.
eine mutter und ein vater saßen an einem bett, ein mädchen lag darin, es krächzte, hatte fieber und halsschmerzen. eine frau sprach laut in einer männlichen frauenstimme. das hörte ich aus der entfernung, ging in das zimmer und fragte ruhig was denn hier los sei. die eltern waren sehr unzufrieden mit der behandlung. die frau mit der männlichen frauenstimme – die ich im traum ganz laut hören konnte – stand auf einer leiter und nahm eine tablette aus ihrer gesäßtasche. sie war verpackt in einem winzigen plastikdöschen. ich öffnete die kleine dose und schaute mir die tablette an, die etwas braun angelaufen war.
*so ist das halt, wenn man tabletten in der hosentasche aufbewahrt*,
sagte die frau auf der leiter. ich war mir nicht schlüssig, ob ich dem mädchen diese tablette verabreichen sollte. ich legte meine hand auf ihr herz und maß ihren puls. als nächstes sah ich im traum ihre mundhöhle, ihren rachen im vollbildmodus. daraufhin ging ich in die küche, in der nun meine ehemalige chefin leibhaftig stand und einen kuchen mit halben pfirsischscheiben belegte. um sie herum standen so unwahrscheinlich viele unwahrscheinlich große frischgrüne bunte tulpen das es eine augenweide war. die blätter glänzten wunderglitzernd grün.ich sagte ihr, sie möge doch bitte dem mädchen mal in den hals schauen. mißmutig ließ sie von ihrem tun ab und begab sich in das zimmer, in dem das mädchen lag.
dabei erwachte ich.
*
ich fühle mich wie in einer kapsel.
abgekapselt.
ich möchte niemanden berühren, niemand soll mich berühren.
ich bin für mich allein, in meinem durchsichtigen kokon, zurückgezogen, in mich gekehrt.
diese schützende hülle verlasse ich nur, wenn mir danach ist, wenn ich einen impuls verspüre aus mir heraus zu gehen.
nichts und niemand kommt an mich heran.
ich sehe und fühle, nehme alles wahr was um mich herum geschieht, ich verspüre nicht oft ein bedürfnis mich in diese geschehnisse hineinzubegeben.
ich bleibe wo ich bin.
bei mir selbst.
in mir ist kraft und freude.
nicht (mehr) euphorisch, sondern gleichförmig spürbar da.
wenn mir danach ist, dann schlüpfe ich heraus aus meiner hülle und erfülle was zu tun ist.
und dann ziehe ich mich wieder zurück.
Nicht gehen,
bevor man steht,
aber gehen,
wenn man geht.
Und singen,
wenn man singt
und essen,
wenn man isst.
Und immer nur tun,
was zu tun ist.
[Vreni Merz]
*
so, das mußte raus. *g
und jetzt hülle ich mich nackt in meine frischgewaschene kuscheldecke und lege mich auf eine meiner neuen couchen. ich weiß noch nicht auf welche von den beiden. ich kann ja einen zählreim machen. ippetippetapp und du bist ab. ab bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist …
hm … ich weiß nicht wie alt sie sind. ich nehm’ einfach … die eine oder andere.
*
habt nen schönen tag, liebe mitLIEBEnden, und viel spaß im karneval heute, falls ihr feiern geht oder einen zuch kucken. zieht euch warm an!
alaaf du schaf, helau du FRAU *g,
schönen juten tach liebe närrinnen und hofnarren *konfettiiiiiiwerf*
hey, am nachmittag war ich bei meinem papa, der hatte den fernseher eingeschaltet und da kam grad son karnevalslied. nach kurzem recherchieren hab ich mich sehr über das diesjähriege kölsche sessionsmotto amüsiert und g.froit:
was lachste denn so? fragte papa zwei oder drei mal.
ich mußte einfach so lachen als ich das lied hörte, vorgetragen von marie-luise nikuta, wegen dem text, hat mich echt amüsiert. leider finde ich diesen speziellen text trotz googeln nicht … könnt ja mal reinhören, also der text ist wirklich niedlich.
Wenn de Engelcher ens Fastelovend fiere,
dunn se sich wie mir em Himmel amüsiere.
Se singe stolz dem Ostermann sing kölsche Tön,
un selvs dr herrjott säht sich: nä wat es dat schön!
das amüsante daran ist meine vorstellung davon. wie die ENGEL “hinter dem schleier” quasi “zeitgleich” mit all den jecken fiere, sich zuprosten, ausgelassen tanzen und … selvs dr HERRJOTT… amüsiert sich, was für eine lustige vision …
die kölsche karnevalszüge sind entsprechend dem motto sehr ENGELorientiert in diesem jahr.
eine ENGELtruppe kenne ich persönlich, nach anfänglicher be-geisterung konnt ich mich aber doch nicht wirklich aufraffen mitzumachen.
ich freue mich auf ein paar schöne bilder von diesem event.
tätärätätätätäää, tätärätätäääätä *sing*
*
un jetzt wat anders:
mensch, gestern abend hätte ich beinahe die gelegenheit gehabt und genutzt mich über mich selbst zu ärgern. wegen der sache mit der nahrunxaufnahme.
das war nämlich so.
gegen 22.30, kann auch später gewesen sein, ich mir noch n channeling für inne wanne ausjedruckt, das badewasser lief schon, da bekam ich noch mal so richtig appetit auf was herzhaftes.
hatte gestern grad frisches brot gekauft und frisch schmecken die kniften ja besonders lecker, Ne?
also … ich da fett allioli-knobicreme ( möcht ich übrigens bald mal selber machen ) draufgeschmiert, dann sehr viel schnittlauch und anschließend ne scheibe tilsiter drauf quasi zur versiegelung, damit das schnittlauch nicht in der wanne rumschwimmt … ihr versteht, das fällt schon mal vom brot.
naja, ich die brote fertig geschmiert, geh nach dem badewasser kucken, geh wieder in die küche, nehme das brettchen mit den broten, beiß’ schon mal rein, gehe von der küche ins wohnzimmer … und auf einmal kuck ich und denk: ey, wo sind denn die brote??
ich hab ne weile ganz verstört auf das leere brettchen geschaut, echt jetzt … bis mir dämmerte … mensch, die hab ich wie weggeatmet. zack, weg, verschlungen. keine drei meter wegstrecke. dabei hatte ich mir das so gemütlich vorgestellt, kauend in der wanne zu liegen.
und das war der moment wo ich die gelegenheit dann aber doch nicht genutzt hab mich über mich zu ärgern sondern mir kam ganz schnell in den sinn was jetzt das gute daran war … nämlich, dass ich beide hände frei hatte um mein channeling ungestört lesen und umblättern zu können, ganz ohne fett~ oder nassfinger oder so … ja.
un noch wat anderes:
lieber GOTT, mach dass ich heute noch die wäsche in den keller bringe und kucke ob noch wat in der waschmaschine steckt. oder auf der wäscheleine hängt. das könnte nämlich durchaus sein.
“am besten, du gehst JETZT gleich.” sagt meine innere stimme …
also dann … schlaft jut und troimt wat schönes *zwinker*
* einen wunderfeinen guten TAGTRAUM,
ich möchte dir jetzt mal DANKE sagen, denn ohne dich wär’ die nacht leblos und grau.
du machst mein nacht-LEBEN bunt, jede nacht bist du bei mir wie mein liebster FREUND, kommst mit vielerlei FARBEN und beflügelst meinen schlaf.
bringst mir DÜFTE, die ich im leben noch nicht gerochen habe.
machst mich mit MENSCHEN bekannt, die ich im leben noch nicht gesehen habe.
läßt mich wege gehen, die ich im leben noch nicht gegangen bin.
und DANKE für die vielen *zärtlichen momente*, die ich durch dich in der TRAUM-WIRKLICHKEIT schon erleben durfte. fühlbare GEBORGENHEIT, wellen der LIEBE.
selbst schnee fühlt sich warm an, wenn du ihn zu mir hereinbringst.
läßt mich gleichzeitig hier und da sein, und im nächsten moment schon wieder ganz woanders.
sogar das fliegen bringst du mir bei und ich kann die TRAUMWELT von oben betrachten.
läßt mich in unbekannten gewässern schwimmen, ohne dass mir auch nur das geringste geschieht.
und selbst wenn … dann war das alles … *nur ein TRAUM*.
und am schönsten ist, wenn du mir die ERINNERUNG gleich mitservierst für den morgen danach.
ich bin so frei
ich fühle mich so
gut
leicht
locker
licht
keine verdichtung in sicht
durchgängig
gelöst
fließend
offen
weit
hell
bereit … für das
nachtleben
bereit für den
nächsten traum
also komm
zier dich nicht
ströme ein
in mein
bewußtes sein
ich warte schon
das hat sich gelohnt! ich war gestern abend schon um 20.45 im bett. oder 21.15, so genau weiß ich es nicht mehr, aber wirklich megafrüh. und so bin ich recht ausgeschlafen um 5.55 aufgestanden. schönen juten morjen, LIEBE :- )
und schön getroimt hab ich wieder … von einem elefanten, von überfluteten wiesen, von dem schönen weißen haus in dem ich wohne ( im traum ), von einem schwimmbad im haus … ich beginne mal:
ich fuhr mit meiner ehemaligen nachbarin ( ich wohnte mit ihr gleich tür an tür ) in einem geländewagen durch die gegend. wir wollten spazieren gehen. sie fuhr querfeldein, obwohl ich ihr einen ganz anderen weg weisen wollte, einen, der uns direkt zum fluß führen würde. wir fuhren über eine wiese und bald kamen wir an eine überschwemmte kreuzung, das sah aus wie ein wasserunterlaufenes kruzifix, und wir konnten nicht mehr weiter. ein biber schwamm in dem wasser herum und wenn wir nicht dort hingefahren wären, hätten wir den biber nicht gesehen. das war das gute daran. wir kehrten aber um und gingen den schmalen weg zum fluß entlang.
als nächstes besichtigte ein ehepaar das haus in dem ich wohnte. von außen durch die fenster sah ich, wie ein paar kinder gerade die notenhefte des kirchenchors im keller auslegte. ich wußte gar nicht, das es dort versammlungen gab. ich ging hinein und überall standen druckbehälter die tee beinhalteten. ich stand vor einem dieser behälter und ein strahl erwischte mich genau am pony und drückte mein haar senkrecht nach oben. das war aber nicht weiter schlimm, muß sogar lustig ausgesehen haben.
der kellerraum war ungewohnt aufgeräumt, ordentlich, weiß gestrichen, frisch tapeziert, nicht so staubig wie ich ihn in erinnerung hatte. ich verließ den raum und ging ein stück des weges. die frau die sich für das haus interessierte kam mir hinterher und ging dann neben mir. sie war irgendwie doch eher ein mann, ihr gesicht beinahe durchsichtig und sie trug ein weißes gewand.
wir unterhielten uns. sie hatte das schwimmbad im haus entdeckt, was ich in all den jahren die ich dort wohnte noch nicht besucht hatte. ich sollte mal schwimmen gehen, meinte ich, das ist bestimmt gut für meinen muskelkater. wir kamen an einer schranke an, ein holzkarren stand davor und die stange mit der man den karren ziehen konnte ragte über die schranke hinaus. die frau stieg in den karren und war nun ein blondes junges mädchen. ihr mann rief uns hinterher und bekundete, wie gut ihm die hellen kellerräume gefallen würden, doch die tapete hätte ich bestimmt nicht selbst ausgesucht, zwinkerte er. sie hatte so ein altes muster, nein, so etwas hätte ich wirklich nicht ausgesucht, da lag er richtig.
ich saß mit (m)einem traumfreund draußen beim frühstück. ein elefant kam vorbei, wir kannten ihn, er war unser ständiger begleiter. der elefant stellte sich mit seinem hinterteil ganz dicht hinter den stuhl, auf dem mein freund saß. ich sagte: schau mal nach oben, wann hat man schon mal die gelegenheit einem elefant genau aufs ar******* zu kucken. und er schaute nach oben. der elefant wedelte mit seinem dünnen schwänzchen.
so, das wars, und dann werd ich mal. ich freu mich schon auf den moment, wenn ich wieder zu hause bin.
himmel, hab ich einen muskelkater, wie nach einer wilden liebesnacht, oder nach einer bergwandertour wenn man gerade nicht im training ist, oder vielleicht meldet sich auch gerade meine fibromyalgie wieder, da war wirklich lange ruhe. stimmt, son paar triggerpunkte kann ich deutlich spüren, berührunxschmerz …
ach ja, hallo, guten abend liebe mitLIEBEnden. jesses, wat is dat leben spannend, sogar in der nacht. ich hatte einen regelrechten angst-traum.
ich war mit meinem fahrrad unterwegs und stellte es irgendwo am wegrand im gras ab. es war abend und dunkelte schon. ich ging dann in ein gebäude hinein, schummerig dunkel ging es da tief runter, es hatte mindestens 7 stockwerke … aber unterirdisch. ich ging also die treppen runter und reihte mich in eine lange warteschlange von menschen ein. ganz unten befand sich ein lokal und eine gruppe von 39 leuten hatte reserviert, jemand feierte dort seinen geburtstag, drum gab es wohl auch diesen rückstau auf der treppe. ich sprach mit einer frau, ihr wurde das dann auch zu lange und sie ging mit mir nach oben. wir verließen das gebäude und erst da erkannte ich dass es die mutter meiner nichte war.
mein fahrrad war nicht mehr da. hätte ich es mal besser abgeschlossen. nunja, ging ich halt zu fuß und allein weiter. kaum war ich ein stückchen unterwegs, da sah ich zwei männer die sich mit einem alten dicken schäferhund beschäftigten. einer der männer, nicht der hundebesitzer, machte dem hund einen luftröhrenschnitt, stach ihm mit dem messer in die kehle. der hund war wohl asthmatisch und bekam keine luft … sie überlegten ob sie ihn töten sollten, der hundebesitzer willigte ein und der andere stach zu … da hab ich aber nicht hingeschaut und bin weitergegangen.
der messerstecher kam mir hinterher, nahm mich in den arm als wären wir alte freunde und auch ich legte meinen arm um ihn. fühlte sich okay an. wir gingen ein stück und kamen an einem schulhof vorbei. der stand total unter wasser. ein paar kinder fuhren mit rollern und sonstigen kinderfahrzeugen durch das kniehohe wasser. ich wunderte mich um die zeit noch so viele spielende kinder anzutreffen, es war halb 12 abends und dunkel. ein türkisfarbenes auto, ein sportlicher schlitten, stand halb unter wasser. ich fragte mich ob der besitzer das wüßte. jemand war als aufpasser für die kinder angestellt. sie hatten das wasser eigens für die kinder angeschüttet. es wurde ein lied gespielt, irgendwas mit “sexy”. im traum hörte ich es ganz deutlich, weiß aber nicht mehr genau, welches lied das war.
wir gingen weiter, um die nächste ecke. auf dieser straße lag schnee. ich bemerkte erst jetzt, dass ich die ganze zeit barfuß ging. der schnee war warm und rutschig wie schlagsahne. an der ecke wollte mein begleiter sich von mir verabschieden.ich sah weiter hinten genau vor meinem realen elternhaus einen dunkelhaarigen mann stehen der auf mich wartete. er wurde gleich auf unangenehme art zudringlich, umarmte mich als ob wir uns kannten. der mann drängte mich in seinen türkisfarbenen lkw. ein toll lackiertes fahrzeug mit großen hängenden schneekristallen überall rundherum. ich dachte das wären echte kristalle, später sah ich dass es lichterkettenkristalle waren.
nichtdestotrotz wurde ich gefangen genommen von diesen beiden männern, der eine fuhr los und mit dem anderen unterhielt ich mich einfach, wurde mir aber bewußt dass es kein entrinnen gab. als mir das klar wurde, erwachte ich so halb und bekam richtige echte angst die ich körperlich spüren konnte. das war wirklich nicht lustig. körperliche angst ist ein heftiges gefühl. hatte ich lange nicht mehr in dieser intensität. und vor allem nicht so kurz nach oder während eines traumes in der aufwachphase.
ich hab dann jemanden “angerufen” einen von meinen geistigen helfern sozusagen, und das angstgefühl strömte aus mir heraus von einer sekunde zur anderen. kurz danach hörte ich am linken ohr einen männliche stimme. das hörte gar nicht mehr auf zu reden, es waren ganz deutliche worte, ich kann mich aber leider an kein einziges mehr erinnern. nach diesem körperlichen angstgefühl hatte ich jetzt wirklich genug von all dem und bat inständig, das möge aufhören. es war dann, als würde man einen radiosender verstellen, es rauschte noch ein bisschen verschrabbelt und verstummte dann.
ich überlegte, ob ich gleich aufstehen sollte um den traum niederzuschreiben, hörte dann aber ein komisches geroisch im wohnzimmer und ließ es lieber bleiben. außerdem war ich eh im halbschlaf und über meine überlegungen schlief ich dann wieder ein. und träumte von jungen flußpferden im rhein. zwei jungtiere hatten auf der anderen rheinseite ihren platz. ich dort hingeschwommen, die flußpferde kamen auf mich zu und ein mann kam angeschwommen der meinte, so niedlich sie auch wären, man müßte doch aufpassen wie man sich dem maul nähert, ihnen keine bissfläche liefern. ein nilpferd stupste mich sanft und schob mich durch das wasser.
ja und heute morgen kam ich kaum aus dem bett, wegen diesem muskelkater am ganzen körper. vielleicht wars ja auch vom ungewohnten schwimmen? *g
jedenfalls … es bleibt spannend! wenn man auf diese art reste von ängsten transformieren kann, bitte schön, ich freu mich schon auf meinen nächsten traum!
dann jute N8, liebe mitLIEBEnden … troimt was schönes, Ne? ;- )
„Wissen Sie, ich finde es bedauerlich, dass man mit Toten nicht sprechen kann. Ich meine, über das, was nach dem Tod geschieht, was dann mit ihnen geschieht.
Ich wüsste wirklich gern was danach kommt, wie das ist.“
„Wie kommen Sie denn jetzt darauf?“
„Nun ja, eine gute Bekannte von mir liegt im Sterben, ich habe sie in der letzten Zeit oft im Krankenhaus besucht. Die Ärzte können nichts mehr für sie tun, sie haben sie … aufgegeben.“
„Oh, das tut mir leid!
Und sie selbst, hat sie sich auch … aufgegeben? Spüren Sie etwas, wenn sie am Krankenbett sitzen?“
„Sie stellen Fragen … Hm … es ist friedlich im Zimmer wenn ich es betrete. Sie leidet nicht, wird schmerzbehandelt, kann aber auch nicht mehr sprechen. Nur manchmal öffnet sie die Augen und es ist ein besonderer Glanz darin.
Frieden und Ruhe, ja doch, das spüre ich. Und ich glaube, sie möchte gehen.“
„Wissen Sie? Ich finde es … seltsam, von „Toten“ zu sprechen. Ich meine, das Wort selbst. Wenn ein Mensch stirbt, klar, wir nennen es <tot sein> aber in WIRKLICHKEIT verlässt ja die Seele nur die physische Hülle.“
„Das sagen Sie so leicht.“
„Ja tut mir leid, dass ich das jetzt in dem Zusammenhang so sage, aber … es ist nun mal so, ich weiß es.“
„Wie können Sie da so sicher sein?“
„Waren Sie schon mal in einer Sache so richtig sicher? Und können Sie dann erklären, warum und woher Sie so eine Sicherheit empfinden? Und ist es dann nicht so, wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass man beinahe sagen könnte, Sie SIND … personifizierte Sicherheit?“
„Ja stimmt. Ich erinnere mich da gerade an etwas … und ja, das hätte ich auch nicht erklären können, auch nicht erklären wollen, ich wußte einfach dass es so ist und war mir sicher.“
„Sehen sie, so meine ich das, so stark ist meine Empfindung zu der Sache mit dem Tod, dem Sterben, dem Totsein, dem Ab-Leben, es ist beinahe schon eine Art Wissen.“
„Ich kann Ihnen folgen.“
„Das müssen Sie nicht, Sie können auch neben mir hergehen.“
„Sie machen Witze.“
„Ja, mache ich, aber sie sind ernst gemeint.“
„Sie mögen das also nicht, dass ich sagte ich fände es schade, das man mit Toten nicht sprechen kann?“
„Es ist nur das Wort, was mich ein wenig stört. Aber wir Menschen nennen es halt so, das macht die Sache mit dem um-denken nicht gerade leicht, weil diese Worte so tief verankert sind im kollektiven Bewusstsein und vor allem im kollektiven Sprachschatz.“
„Da mögen Sie recht haben. Und weil das so tief sitzt macht man da einfach mit. Ohne groß darüber nachzudenken schwimmt man einfach mit.“
„Sagen Sie nicht <man>, Sagen Sie <ich>, dann weiß ich, wen sie meinen. Und dann fühle ich mich nicht so einbezogen. Ich bin nämlich rausgeklettert aus diesem Brei, ich schwimme da nicht mehr mit.“
„Brei?
Ach so, ich verstehe. Also gut, dann sag ich’s noch mal anders. Ich will Sie ja nicht vergraulen, bin ja froh dass ich Sie hier so zufällig getroffen habe. Und, dass wir gleich über solche Dinge sprechen können. Mit Ihnen fällt mir das leicht.“
„Das freut mich.“
„Also … ICH schwimme da einfach mit, in dem kollektiven Wort- und sonstigem Brei, übernehme die Worte die ich und alle anderen schon so oft gehört habe, ohne sie zu hinterfragen.“
„Ja, so gefällt mir das besser.
Sie .. dürfen natürlich reden und formulieren wie Sie wollen, aber für mich gilt das ebenso. Darum verzeihen Sie also wenn ich ab und an eine solche Äußerung mache.“
„Wo waren wir eigentlich?
Ach ja, bei dem Moment, in dem die Seele den Körper verlässt und wo Sie meinen, man könnte danach keinen Kontakt mehr zu dieser Seele die die Erde verlassen hat, haben. Das ist aber nicht wirklich so.“
„Nein? Wie ist es denn?“
„Nun, ja, Sie haben doch sicher schon von Aufgestiegenen Meistern gehört.“
„Ja, habe ich. Mal was im Internet gelesen.“
„Toll, das Internet, nicht wahr? Ja, so bin ich auch an das Thema herangeführt worden. Zufällig.“
„Ich auch, ganz zufällig.“
„Und wenn Sie schon von Aufgestiegenen Meistern gehört haben, dann müsste Ihnen doch eigentlich etwas dämmern.“
„Ich gestehe, mit dämmert da wirklich gerade etwas, jetzt, wo ich mich mit Ihnen darüber unterhalte. Die Aufgestiegenen Meister haben ja auch in dieser oder jener Form als Menschen auf Erden gelebt. Wie ich gelesen habe, haben viele von ihnen große Dinge auf Erden bewegt.
Ich kann allerdings jetzt kein Beispiel nennen.“
„Das müssen Sie auch nicht. Aber ich bin erstaunt, dass sie nicht skeptisch sind, wenn Sie von Aufgestiegenen Meistern sprechen.
Und mich wundert jetzt umso mehr ihr Bedauern darüber, dass man mit … Toten, also Wesen die ihre körperliche Hülle verlassen haben, nicht sprechen können soll.
Bei den Aufgestiegenen Meistern handelt es sich um nichts anderes. Wesen, die ihr Seelenkleid auf Erden abgelegt haben. Und nicht nur EINMAL. Und wir sind nichts anderes. Wir sind nur grad hier unten und tun unseren Dienst auf Erden. Wir Meister sind also gerade leibhaftig HIER anzutreffen. Alle Menschen sind Seelen im menschlichen Körper.“
„Ich weiß ja jetzt dass Sie Ihre Witze ernst meinen.“
„Sie bringen mich zum schmunzeln.“
„Das sehe ich. Und … Sie mich auch.“
„Passen Sie auf was Sie sagen. Sie erinnern mich da an diesen kollektiven Spruch <Sie können mich mal>.“
„Wir kommen aber auch wirklich gerade vom Hölzchen aufs Stöckchen. Ich gestehe Ihnen ganz offen, dass mir das Spaß macht.
Und ebenfalls offen gestanden finde ich jetzt so im Laufe unseres Gesprächs meinen Eingangssatz sogar etwas albern.“
„Das macht gar nichts. Wir alle geben alberne Dinge von uns. Gott sei Dank. Schön, wenn wir aufmerksam sind und uns selbst belächeln können.“
„Ja, aber zurück zu den Menschen, zu den Seelen … lesen Sie denn keine Mild-Zeitung?“
„Nein, lese ich nicht.“
„Ehrlich gesagt dachte ich mir das.
Also … wir sollen Meister sein auf Erden? Dann lesen Sie mal die Botschaften auf der ersten Seite. Da ist von Mord und Todschlag und Diebstahl und Katastrophen die Rede. Was sind denn das für Menschen, die für solche Schlagzeilen sorgen, die gehören doch wohl zu einer anderen Sorte, oder?“
„Nun ja, wenn man das so möchte, dann kann man natürlich aufteilen in <gut> und <böse>, aber im Grunde, also wenn man Beurteilungen und Kategorisierungen weglässt, dann sind diese Menschen auch nicht weniger als Seelen, die ihren Erdendienst absolvieren.“
„Sie machen mich nachdenklich. Sofern man nicht betroffen ist, nicht involviert in solche aktuellen Geschehnisse, dann kann man das leicht sagen, so, wie Sie das tun.
Über Seelen als solche, und über meine Seele im speziellen habe ich auch wirklich noch nie so richtig nachgedacht. Wie und wann auch? Vor lauter … Arbeit, Familie. Wo soll ich mir da die Zeit abzwacken, über solche Dinge nachzudenken?“
„Wenn Sie das wirklich wollen, dann findet sich schon eine Lücke, ganz gewiß.“
„Ihre Antwort kannte ich schon, noch bevor Sie sie ausgesprochen hatten. Und ja, Sie haben ja recht.
Man … ich … rede mich damit nur heraus. Ich habe für alles Zeit, wofür ich mir die Zeit nehme. Und für das Thema <Seele> habe ich mir bisher einfach noch keine Zeit genommen.
Ja wie ist das denn überhaupt? Wie denken Sie denn darüber, wo kommen denn all die Seelen her?“
„Ich könnte Ihnen das einmal ausmalen, so, wie es mir gerade in den Sinn kommt.“
„Nur zu, ich hab Zeit und bin ganz Ohr.“
„Also gerade jetzt würde ich das mit den Seelen SO beschreiben:
Unser Ursprung ist Gott, ist eine Große Liebe, das Eine Herz, die Quelle. Stellen Sie sich nun einmal eine ganz Große Liebe vor, eine mächtig Riesengroße Liebe, von der unzählige, goldene Bänder ausgehen, die sich von dieser Großen Liebe, dem Einen Herz, entfernen. Entfernen aber dennoch mit dieser Quelle verbunden mit diesem goldenen Band.“
„Und das sind also die Seelen, wir Seelen, diese goldenen Bändel?“
„Ja, so würde ich das jetzt beschreiben, Sie wollten es doch.“
„Ich sag ja gar nichts dagegen, ich wollte jetzt nur hören ob ich das richtig verstehe.“
„Sie haben das vollkommen richtig verstanden.
Und diese Seelen schwingen in den Bereichen dieser Großen Liebe, sind die Liebe selbst. Und viele davon, nicht alle, ziehen nun aus, um das Leben zu erfahren. Sie werden geboren als Menschen aus Fleisch und Blut, inkarnieren, so nennt man das, und machen ihre Erfahrungen auf Erden. Oder tun ihren Dienst, wie wir das eben formuliert haben.“
„Nicht alle? Und was machen die anderen?“
„Sie bewegen sich in den unendlichen kosmischen Welten und wirken dort. Aber das würde jetzt zu viel, lassen wir das einfach mal so stehen.“
„Ja, ist mir recht, bleiben wir bei den Seelen die entscheiden, sich auf die Erde zu begeben.
Also bin auch ich mit der Quelle verbunden? Das hört sich ja fast an wie ein Puzzle, so, als ob ich Teil von einem Großen Ganzen Puzzle wäre.“
„Und genau so ist es.“
„Ich stelle mir gerade ein riesengroßes Herz vor und sehe, wie die goldenen Bänder, wir Seelen, überall herumschwirren, oder schwingen, wie Sie das nennen.“
„Danke, das Bild sehe ich jetzt auch. Im Moment wüsste ich nicht, wie ich es Ihnen anders deutlich machen könnte … Sie scheinen zu verstehen.“
„Gott. Ich bin also mit Gott verbunden.“
„Sind Sie. Ja. So wie auch ich, und so wie alle anderen Seelen. Es gibt da nicht noch etwas anderes, womit <eine andere Sorte Mensch> verbunden sein könnte. Es gibt nur diesen einen Ursprung. Dieses liebevolle Zu Hause, ja, so könnte man es nennen.“
„Und wenn ich mir das jetzt so vorstelle … all die goldenen Bändel … dann … sind ja alle die da mit dranhängen miteinander verbunden.“
„Es ist so, ja. Es gibt niemanden, der nicht verbunden ist.“
„Ach, jetzt kommt dieses <Alles ist Eins>, das habe ich auch schon oft im Internet gelesen.“
„Jetzt wissen Sie schon zum zweiten Mal, was ich sagen wollte. Sie haben ja geradezu telepathische Fähigkeiten. Alle Achtung!“
„ Kommen Sie, darauf trinken wir noch einen.
Köbes, ein Kölsch.“
„Na denn: Prost! Auf … <Zu Hause>!“
„Auf <Zu Hause>, ja!
Warten Sie, ich fasse mal eben zusammen. Wir sind also alle einen Ursprungs, als Seelen durch Gott miteinander verbunden und schwirren im Universum herum bis wir uns entscheiden als Menschen geboren zu werden und das zu erfahren, was wir dann erfahren.“
„Gut, ja, genau so ist es.“
„Und … wie kommt es zu einer solchen Entscheidung? Ich meine … wer bestimmt welche Seele wo und wie oft inkarniert und was sie erfahren möchte?“
„Im Grunde bestimmt das die Seele selbst. Es gibt da einen so genannten Göttlichen Plan der all das führt und lenkt. Ich gestehe, dass es mir da an Erklärungspotential mangelt. Das ist etwas, da bekomme ich quasi kein Bild. Oder eines, an dem ich so meine Zweifel habe.
Das es so ist, also das ein Plan erstellt wurde und um die höheren Zusammenhänge, da bin ich mir sicher. Doch wie genau das geschehen ist, das kann ich mit kosmischen Worten nicht ausdrücken.“
„Müssen Sie ja auch nicht. Machen Sie es einfach mit … irdischen Worten sozusagen.“
„Sie machen es mir leicht. Aber … meine Erklärung dazu ist noch nicht reif. Das spüre ich gerade. Verzeihen Sie, ich kann Ihnen wirklich dazu nur sagen, dass es einen Plan gibt an dessen Erstellung alle Menschenseelen dieser Erde mitgewirkt haben.“
„Sie meinen, wir haben mit Gott an einem Tisch gesessen und Aufgaben verteilt?“
„Ja, mit der Liebe Gottes an einem Tisch. So in etwa.“
„Das muß aber ein langer Tisch gewesen sein.“
„Genau. Und zwar so unvorstellbar groß, dass ich da ausnahmsweise mal passen möchte, was meine Fantasie diesbezüglich betrifft. Was ich weiß ist, das wir nicht nur entschieden haben diese Erderfahrungen zu machen, sondern auch, all unsere Abkommen und Übereinkünfte mit dem Einzug in die Erdatmosphäre … zu vergessen.“
„Ach. Doch, das leuchtet mir ein. Denn … sonst würden wir darüber nun auch nicht so rätseln müssen, wenn wir es noch wüssten.“
„Sehen Sie? Wir sind also durch den Schleier des Vergessens gegangen und nun … sind wir hier.
Aber … lassen Sie uns nun wieder zurückgehen zu der Stelle mit den Aufgestiegenen Meistern. Haben Sie schon mal ein Channeling gelesen?“
„Ja, habe ich. Findet man ja auf diesen spirituellen Seiten im Internet.“
„Nun, da spricht also eine kosmische Wesenheit, eine Seele, und bedient sich eines menschlichen Kanals um die Worte zu übermitteln. Es ist quasi ein gegenseitiges Dienen. Der Mensch dient als Kanal, und die Wesenheit dient als Überbringer von Botschaften. Oder Nachrichten. Und das sind wirklich Nachrichten die für mich von Interesse sind. Botschaften von Zu Hause, sozusagen.“
„Wissen Sie, ich habe da auch schon allerhand gelesen, was mir … eher komisch als kosmisch vorkommt.“
„Ich denke, dass es genau so ist, wie Sie es empfinden. Wenn in Ihrem Inneren etwas <nein> zu dem sagt, was Sie lesen, dann ist es auch … <nein>. Verstehen Sie? Nicht alles was Sie lesen ist … das was es vorgibt zu sein. Mein Körper, meine Seele sagt mir letztendlich, was wahrhaftig ist.“
„Wahrhaftig, ja, solche Botschaften habe ich auch schon gelesen. Ich bekomme dabei oft so ein feines kribbeln am ganzen Körper. So ein wundervolles Gefühl, so geborgen und eingehüllt. Ich hab mich einmal sogar richtig erschrocken darüber und gleich aufgehört zu lesen.“
„Dann war es Ihnen wohl beinahe ZU wahrhaftig, was? Aber trauen Sie sich ruhig noch mal ran. Geben Sie mir mal Ihre email-adresse. Ich schicke Ihnen dann ein paar links zu Seiten, deren Inhalte wirklich wahrhaftig sind. Aber … entscheiden Sie selbst, ob Sie sich dort wohlfühlen oder nicht.
Diese Liebe die dem Leser dort entgegenströmt, ist manchmal nicht gleich von Anfang an leicht anzunehmen. Gerade für Mild-Leser wie Sie. Wir Menschen waren Liebe in dem Maße lange nicht gewohnt. Nun kommt sie aber herein und ist nicht mehr aufzuhalten. Wirklich nicht. Durch nichts und niemand. Und … glauben Sie mir, es ist die Liebe Gottes die immer schon da war, aber jetzt verstärkt die Erde überströmt.“
„Apropos Erde … was für eine Rolle spielt die Erde eigentlich bei dem Ganzen?“
„Oh je, Mutter Erde, ja, was ich Ihnen dazu zu sagen hätte wäre wahrlich abendfüllend. Und ich möchte jetzt bald nach Hause. Verzeihen Sie, aber vielleicht treffen wir uns ja noch einmal … zufällig.“
„Wir könnten uns sogar verabreden.“
„Könnten wir, ja, ich hab ja nun Ihre email-Adresse.“
„Haben Sie, ja.
Wissen Sie was? Ich werde das meiner Bekannten einmal erzählen. Bei meinem nächsten Besuch an ihrem Krankenbett. Ich weiß nicht, ob sie mich hört, aber … ich werde es ihr erzählen. Und ihre Hand dabei halten.“
„Machen Sie das, das wird ihr gut tun, ganz sicher.“
„Ja, ich sagte ja schon, sie liegt so friedlich da. So, als wäre sie schon ganz woanders. So, als hätte sie ihren Auftrag auf Erden schon erfüllt. Ob sie wohl weiß, das sie <nach Hause> geht?“
„Das ist durchaus möglich, ich denke ja. Und es wird ihr gut tun zu hören, dass Sie das auch wissen. Dass sie wissen, sie begibt sich wieder in den Bereich von Gottes Liebe auf der anderen Seite des Schleiers. Und dass sie als Seele nun dort weiter wirken wird.“
„Sie, das war wirklich angenehm, diese Dinge mit Ihnen einmal von einer anderen, eher ungewohnten Seite zu betrachten. Ich will Sie jetzt mal nicht länger aufhalten. Machen Sie es gut, wir hören voneinander!“
„Auf jeden Fall. Und … sagen Sie Ihrer Bekannten einen lieben Gruß von Mara.“
„Das werde ich tun. Und … danke! Auf Wiedersehen, es war schön mit Ihnen zu sprechen.“
manchmal, oft, fange ich abends das zeichnen an. ich bemale die große weiße leinwand, die über meiner couch im wohnzimmer hängt. einmal habe ich verschiedene blautöne ausgewählt und einfach mit dem pinsel von rechts nach links die farbe über die ganze fläche gestrichen. auch ein bisschen weiß nahm ich dazu, um ein paar lichte akzente zu setzten. und ein anderes mal mochte ich lieber grüntöne nehmen. ganz viele verschiedene. ich mische sie einfach auf einem teller, hier einen klecks und da einen klecks aus der tube auf den teller gedrückt und rein mit dem pinsel. ich benutze mehrere pinsel. zuerst einen ganz dicken und wenn das bild dann fast fertig ist, dann nehme ich die feineren um linien zu zeichnen, die sein müssen. landschaften kann ich auch gut. fröhlich bunt sieht das aus, und immer gibt es auch einen klaren blau-grünen see im bild. tiere, menschen, blumenwiesen, bäume. himmel mit schäfchenwolken und ein paar möwen oder was sich gerade anbietet. manchmal wird es auch sehr abstrakt. dann male ich symbole, irgendwelche zeichen die mir gerade in den sinn kommen und die es vielleicht gar nicht gibt. es kommt auch vor, dass ich ein fertiges bild einfach mit einer farbe überstreiche. so, als wäre dort nie etwas anderes gewesen, nicht die spur, nicht einmal eine blasse ahnung lasse ich übrig. ich verrühre auch schon mal alle farben, das allein macht schon spaß. ich ziehe mit einem pinselrücken kreise auf dem teller, verbinde die farben miteinander und genieße lange den anblick bis sie sich komplett miteinander zu einer einzigen farbe verbunden haben. natürlich zeichne ich auch gerne herzen, das habt ihr euch doch wohl denken können, oder? auch hab ich einen see in herzform gemalt. das gefiel mir dann aber doch nicht und ich habs dann wie oben beschrieben übermalt und niemand weiß, dass ich jemals so einen herzigen see gepinselt habe. manchmal schlafe ich auch ein, noch bevor ich einen einzigen pinselstrich getan habe. morgens wenn ich aufstehe, dann geht mein blick oft zu der großen weißen leinwand hin, die über meiner couch hängt.
sie ist noch nie mit farbe in berührung gekommen.
obwohl sie eigens dafür geschaffen wurde.
wie mag sie sich fühlen, meine leinwand, so leer.
schönen juten abend, liebe KINDER DER LIEBE *zwinker* ja, das lied ging mir durch den kopf als ich heute abend vom job nach hause fuhr … hatte noch an der tankstelle halt gemacht, weil mein gölfchen seit längerem wieder son komisches motorgeräusch, son klackern, von sich gab … und so hab ich mal wieder ein bisschen öl nachgekippt, nicht groß auf die menge geachtet, weil im kanister nicht mehr viel drin war und im golf wahrscheinlich so gut wie nix mehr. nun, wenn kein öl drin ist, kann auch der motorraum nicht verschmieren, oder?
und anschließend kam mir halt diese musik in den sinn … ich hatte den song oft geträllert früher, konnte mich gar nicht erinnern, dass die dame so “hoch” singt. und sone frisur hatte ich auch mal. *kicher* und an diesen grünen lidschatten kann ich mich auch erinnern, da war ich 16 und der vater eines nachbarjungen fragte mich ob ich in einen farbtopf gefallen wäre. das war aber auch n schrilles grün und ich hatte es echt bis zu den augenbrauen aufgetragen … naja … war halt so zu der zeit. das dauert halt, bis man ein gefühl bekommt für die schminkerEI. *lächel*, kuckt und hört mal:
[Kinder Der Liebe, Su Kramer 1974]
hier der text:
Niemals würde es ein Leben
hier bei uns auf der Erde geben
es wär’ öd’ und leer
heut und immer
gäbe es die Liebe nicht.
Keine Uhren würden schlagen
und kein Strauch würde Früchte tragen
wenn es Sommer wird
heut und immer
gäbe es die Liebe nicht.
Kinder der Liebe sind wir alle auf der Welt
ob wir nun arm sind oder reich
am Anfang sind wir alle gleich.
Kinder der Liebe sind wir alle auf der Welt
und das ist schön
so wunderschön.
Keine Vögel würden fliegen
und kein Mann andere besiegen
weil er stärker ist
heut und immer
gäbe es die Liebe nicht.
Niemand würde Bilder malen
und kein Fest hell im Licht erstrahlen
wenn Musik erklingt
heut und immer
gäbe es die Liebe nicht.
Kinder der Liebe sind wir alle auf der Welt
ob wir nun arm sind oder reich
am Anfang sind wir alle gleich.
Kinder der Liebe sind wir alle auf der Welt
und das ist schön
so wunderschön.
[Kinder der Liebe, Su Kramer 1974]
*
ist doch was wahres dran, ne? ((( – also bis auf den abschnitt wo ich nicht verstehe was ein starker mann mit vögeln zu tun hat, und wer war jetzt der stärkere, der mann oder der besiegte? … wie das jetzt gemeint ist, das ist mir zu hoch. ich denke … das reimte sich halt so schön.)))
ein Kind Der Liebe zu SEIN… bestimmt hat das schon jeder mal in irgendeiner lebenssituation angezweifelt … doch da jibbet nix: es ist so. jeder einzelne von uns ist ein Kind Der Liebe.
weil LIEBE unser aller ursprung ist, die QUELLE unseres SEINS ist LIEBE und LICHT. GOTT ist LIEBE, das hammer ja alle schon mal gehört und gelesen. und ich meine natürlich GOTT frei von jeglicher institutionalisierten (oder wie das heißt) religion, das wißt ihr ja, wie ich über GOTT denke.
GOTT ist was ganz eigenständiges, ein ding für sich … un-abhängig von allem was wir je gehört, gelernt, gelesen haben. hm … mir fehlen da grad n bisschen die worte, denn “für sich” und “eigenständig” triffts nicht wirklich, GOTT ist ja das was wir als QUELLE bezeichnen. und LIEBE ebenso. und WIR sind auch ALL das.
egal was wir tun, wer oder wie wir sind … wir sind LICHTKINDER, Kinder GOTTES, LIEBE.
zweifelsohne.
ja, da besteht noch n erklärungsbedarf … aber mir ists jetzt zu spät, ich möcht jetzt noch was anders tun.
zum beispiel meine suppe essen, um nur eins zu nennen . :- )
gute nacht, liebe LICHTKINDER. troimt wat schönes!
beibei, MARA
*
hey, ich sag euch was … ich bin wirklich nicht nach-tragend, aber heute gibts mal einen nach-trag … dennoch *g
also erstens … schade, ich hätte gern gewußt wer der 19999 zixte leser in meinem blog war. nun sind es schon 20020. manno. *schmoll*
und … heute fiel mein blick auf ein wort und ich dachte wieder einmal: es sind die kleinen dinge. das wort war *Küchen*. ein prospekt. ich ließ die beiden ü-striche weg und schon hatte ich *Kuchen* ist doch toll ne? wie ich darauf kam … weiß der kuckuck.
guten tag herr kuckuck! ich habe schon oft von Ihnen gehört, ich bewundere Sie! Sie müssen ein besonders schlaues wesen sein. denn wie oft bin ich schon auf sie verwiesen worden, oder habe selbst auf sie hingewiesen und einfach behauptet SIE wüßten das! da haben Sie sich aber eine aufgabe auferlegen lassen. alles zu wissen, holla! wie kommt es eigentlich zu dieser kollektiven meinung über Sie, können Sie sich einen reim darauf machen?
und warum spreche ich Sie eigentlich mit “HERR” an, Sie könnten durchaus genausogut weiblicher natur sein.
schönen juten morjen, liebe mitLIEBEnden, na, alles jut bei euch? *lächel* ich fühl mich noch n bisschen verschlafen könnte man so sagen, ja, so um die augen vor allem, die wollen noch nicht so ganz. GOTT sei dank kann ich mich später noch mal ins bett legen, dienstbeginn ist heut erst um 12. ich will nur “schnell” meinen traum aufschreiben, bevor ich all das vergessen habe.
*
es war eine klare nacht und ich lehnte mich gemütlich aus dem fenster. ich betrachtete das weiß gestrichene haus. gegenüber sah ich das fenster meiner tochter sperrangelweit auf und es brannte noch LICHT. es war 4.45 uhr, kühl, und sie war wohl eingeschlafen ohne das LICHT vorher auszuschalten. in gedanken ging ich rüber um das LICHT auszumachen. das fenster ließ ich offen um sie nicht zu wecken.
dann blickte ich zum himmel und sah einen REGENBOGEN so schön wie ich noch nie einen gesehen hatte. schimmerndes perlmutt, metallisch fast und in wunderschönen pastelltönen. genau über unserem dach teilte er sich in zwei bahnen, wie eine weggabelung, und er war so groß dass er beinahe mein gesamtes sichtfeld ausfüllte. ich holte schnell meine kamera und ging nach draußen, um dieses schöne bild festzuhalten.
meine vermieterin war gerade dabei ihren balkon österlich zu schmücken. ein mann kletterte eine holzleiter hinauf und trug einen korb mit rosafarbenen osterEIERn. *klingelingeling, klingelingeling, hier kommt der EIERmann*, summte ich fröhlich im traum. auch das fand ich knipsenswert und war froh, die kamera in der hand zu halten. irgendwann kletterte ich dann selbst die holzleiter hoch, eine frau hielt sie für mich fest, die sprossen waren marode und wackelig. ich wußte nicht was ich da tun wollte, und der REGENBOGEN ward auch nicht mehr gesehen …
als nächstes fuhr ich mit meinem motorrad durch die straßen. ich fuhr ohne LICHT und ohne den motor gestartet zu haben, rollte einfach leise über die dunklen straßen. ein paar motorrollerfahrer kamen mir entgegen. sie hatten mich wohl nicht gesehen, einer fuhr so nah an mir vorbei dass ich seine berührung am arm im traum spüren konnte. ich hörte wie sie sich darüber unterhielten was “das” gewesen sein könnte. ich beschloß ein bisschen mit ihnen herumzufahren, warf den motor an und knatterte laut durch die nächtlichen straßen. das war ein schönes gefühl, so nachts mit dem motorrad herumzufahren. ich saß ganz locker auf der kiste und erntete ein paar bewundernde blicke.
einiges später fuhr ich mit dem motorrad in die werkstatt eines italieners, setzte die karre an die wand und kam nicht mehr weiter. ich wußte nichts mehr, ich konnte den motor nicht mehr starten, weder indem ich den schlüssel herumdrehte, noch mit kupplung ziehen, gasgeben oder sonstwas. auch mit dem fuß konnte ich das ding nicht mehr anwerfen.
es war, als wäre ich in einer SACKgasse gelandet.
*
ach übrigens … die waage sagt heute 61,9 kg und ich hab grad mal in meinem blog nach *ZWIESPRACHE* gestöbert. wie lockerleicht das geht … und fragt mal meine kolleginnen, die machen schon witze darüber wie ich mit dem essen, vor allem mit süßigkeiten umgehe und dennoch so langsam ins gleich-GEWICHT komme. ;- ) sie nehmen sich schon mal einen tag vor um es so zu tun wie ich, nämlich zum frühstück kekse und zwischendurch auch mal schokolade zu sich zu nehmen. allerdings funktioniert das nur, wenn man sich genüsslich und ohne gewissen den gelüsten hingibt. “weißt du wieviele kalorien einer von diesen doppelkeksen hat?” fragte eine kollegin vor ein paar tagen, als ich mir drei von diesen teilen auf ein tellerchen legte. “nö, ich weiß nur wie lecker sie mir schmecken”, sagte ich grinsend. das ist ein bereich, in dem mich zahlen wirklich nicht interessieren. ;- )
*
hey, es hat geschneit, ganz dezent, und schneit NOCH. ganz zarte kleine flöckchen die keine chance haben liegenzubleiben. ich mach mir jetzt mal einen plan. unter anderem steht diese woche “lohnsteuerjahresAUSGLEICH” an. nicht nur für 2008. ich hab da ein bisschen geschlampert, um es mal so zu sagen. also 2007 auch noch. und … das jahr davor hab ich wohl auch … verdrängt bis jetzt. und das ist jetzt erst mal DRAN. hoffentlich find ich noch n formular für 2006. *bestell*
so, ich werd dann mal … machts jut liebe mitLIEBEnden, habt nen schönen tach und laßt es oich jutjehen!
* schönen juten abend, liebe mitLIEBEnden … jesses, heute morgen hab ich mir kurz aufm balkon eine durchgezogen und hätte danach am liebsten die rollos wieder runtergelassen und mich ins bett gelegt. tataaa … es war mir so nach *abend* heute morgen, echt.
alles so schön gemütlich schummerig in der wohnung, wärme, ne dampfende teetasse, n leuchtendes kerzchen … naja … ich bin dann doch ganz normal in den tag gestartet. irgendwie bin ich zu spät aufgestanden. kurz vor knapp quasi.
hab dann noch fix nem weisen herrn von dem ich lange nix jehört hatte ne mail geschrieben und grad eben mal nachgekuckt was ich da so verzapft hatte. aber ging so, würd ich sagen.
ich hätte echt beinahe vergessen rechtzeitig ins bad zu gehen. ist mir aber gerade noch so gelungen. alles was ich mir im halbERWACHEN vorgenommen hatte zu tun war dann leider nicht mehr drin. hab ich dann im auto gemacht. mein gebet gesprochen mit kühlem fahrtwind. einmal laut und einmal nonverbal.
und alles andere mach ich dann gleich noch. nachdem ich das süppchen aufgegessen hab und n bisschen geschlafen.
blumenkohlcremesuppe, gestern frisch gekocht. ich könnte sie noch ein wenig feiner püriert vertragen, aber ich hüte mich den pürierstab zu schwingen. da trau ich mich erst mal nicht mehr ran, nachdem ich vor ein paar tagen das ding aus meiner lauchcremesuppe gehoben habe und die messerchen noch rotierten. das meiste hat der dicke chromfarbene toaster abgefangen, und die milotta [name von der redaktion geändert] filtertütenschachtel. aber n bisschen ging halt doch noch an die tapete, was sich aber GOTT sei dank leicht abwischen ließ.
*
so … süppchen gegessen, nett telefoniert … dann starte ich mal in meinen abend den ich FÜLLE mit *schlafen*, *meditieren*, *baden*.
ach ja: heute werde ich mein geburtstagsgeschenk das erste mal ausprobieren.
wellnessloichten.
underwater LICHT.
mit farbwechsler.
tüchtisch (nicht-tierversuchgetestetes)schaumzeug in das badewasser geben, vielleicht was zu lesen mit in die wanne nehmen, vielleicht n bisschen alkohol am wannenrand platzieren … und dann relaxen. nachos mit käsesoße wären auch noch vorhanden.
aber als erstes ist schlafen angesagt, also, jute nacht ihr LIEBEn, macht et oich jemütlich, kuschelt fein, laßt oich jut zudecken, und vor allem: troimt wat schönes !
Es haben bereits über 7600 Menschen (Stand 31.1.2009) mitgezeichnet. Bei einer derzeitigen Gesamtanzahl von ca. 440 Petitionen in der Mitzeichnung und in der parlamentarischen Prüfung ist die BGE-Petition damitdie meistunterstützte und die meistdiskutierte Bundestags-Onlinepetition. Je mehr Abrufe und Unterstützer die Petition erhält, umso deutlicher wird dem Petitionsausschuss (http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/fotoliste.html) das Themeninteresse der Bevölkerung.
Falls Ihnen die BGE-Idee unbekannt sein sollte, fragen Sie die Suchmaschinen nach “Grundeinkommen” oder “Bürgergeld”. Sie werden bemerken, dass Politiker, Parteien und Wissenschaftler das BGE schon längst diskutieren. Aber erst ein breites Interesse beim Wähler wird die Gesetzgebungsmaschinerie in Gang setzen. Falls Sie mit der Idee sympathisieren, zeichnen Sie mit und verbreiten Sie diesen oder ähnliche Hinweise in Ihren Online-Communities. Je schneller und früher desto wirkungsvoller! Setzen Sie ein Zeichen, dass Sie das BGE für eine diskussionswürdige Idee halten!
bietet Materialien zum “Bedingungslosen Grundeinkommen”:
Ein Grundeinkommen ist ein
allen Menschen individuell zustehendes und garantiertes,
in existenzsichernder Höhe (Armut verhindernd, gesellschaftliche Teilnahme ermöglichend),
ohne Bedürftigkeitsprüfung (Einkommens-/Vermögensprüfung),
ohne Arbeitszwang und -verpflichtung bzw. Tätigkeitszwang und -verpflichtung
vom Staat ausgezahltes Grund-Einkommen. Weitere Einkommen sind anrechnungsfrei möglich. Alle genannten Kriterien kennzeichnen das Grundeinkommen als ein bedingungsloses.
Es gibt schlicht und ergreifend keine Bedingung für den Bezug des Grundeinkommens. Dadurch unterscheidet sich ein Grundeinkommen von einer Grund- oder Mindestsicherung. Ein Grundeinkommen ist kein sozialpolitisches Projekt, welches versucht, Marktdefekte zu reparieren. Es ist ein Projekt für mehr Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Es weist über die bestehende Gesellschaft hinaus. [ Quelle ]
Es klingelte an der Tür.
“Wer kann das denn sein?”, dachte sie, legte die Fernbedienung beiseite, ging zur Tür und schaute durch den Spion.
“Du ahnst es nicht!”, sagte sie erfreut während sie die Tür öffnete.
“Mein Brüderchen! Was machst du denn hier?” Sie lächelte ihn strahlend an.
“Ich war grad in der Nähe, wann bin ich denn schon mal in Köln.”, sagte er, ebenfalls lächelnd und drückte seine Schwester fest an sich. Dann schob er sie ein Stück beiseite und sagte ehrlich erstaunt:
“Du bist ja ganz in weiß, hey, was ist los?”
Die beiden lächelten förmlich um die Wette.
“Ich wollte gerade ein Ritual machen. Dabei trage ich immer weiß.”
“Hey, das glänzt ja richtig!”, meinte ihr Bruder.
“Satäng glänzt halt.”, grinste sie.
“Satäng … sinnierte er. Manchmal vermisse ich diesen Slang. Ehrlich.”
“Ich weiß. Drum hab ich’s ja auch extra für dich so betont.” Sie lächelte.
“Jetzt komm endlich rein.” sagte sie, und er betrat die Wohnung. Sie hatten sich bestimmt über ein halbes Jahr nicht gesehen, er war viel unterwegs, beruflich und privat, und es wäre auch ein Wunder gewesen, wenn er sich vorher angemeldet hätte.
“Soso, ein Ritual.”, meinte er, und schaute sich dabei im Wohnzimmer um. “Meine Schwester, ein weißes Hexchen.” Er zog die Luft mehrmals hörbar durch die Nase. “Sag, was ist das für ein … Duft?”
“Weihrauch.”, gab sie zurück. “Ich möchte jetzt gerne anfangen. Ich bin verabredet. Wenn du zusehen möchtest, dann mach es dir einfach auf der Couch gemütlich. Es dauert nicht lange.”
“Verabredet?”, fragte ihr Bruder. ” Störe ich? Ich meine…ich bin ein paar Tage hier, ich könnte später noch einmal wiederkommen. Oder morgen.”
“Ich bin … in einer anderen Dimension verabredet. Also setz dich hin und … sei endlich still. Es dauert nicht lange und tut auch nicht weh. Versprochen.”, sagte sie mit einem zwinkern.
“Hol dir was zu trinken, du weißt ja wo alles steht.”
“Wenn’s nicht lange dauert, dann … werde ich deinem Tun jetzt einfach mal beiwohnen. Alles andere hat Zeit.”, sagte er und machte es sich auf der gemütlichen tannegrünen Ledercouch bequem.
Sie nahm die Fernbedienung und ließ die Musik spielen.
“Was hast du da aufgelegt?”, fragte er.
“Klänge aus der Wirklichkeit.”, antwortete sie. Und dann sagte sie liebevoll, aber dennoch in einem Ton der kein weiteres Wort zuließ: “Sei jetzt Still!”
Die Musik erklang. Zuerst leise, dann kraftvoller werdend. Eine Energie umfaßte ihn, wellenförmig, ähnlich einer Gänsehaut und doch damit nicht zu vergleichen. Und nun verfolgte er gespannt und ruhig dem Szenario was sich ihm bot. Seine Schwester nahm einen Holzstab von einem Tisch, auf dem verschiedene Dinge lagen, die er in ihrer Vielfalt so schnell nicht erfassen konnte. Blätter, Federn, Edelsteine … sie zeigte mit dem Stab in die Luft und benannte eine Himmelrichtung. “Süden!”, sagte sie leise, aber kraftvoll und zeichnete anschließend allerhand unbeschreibliches in die Luft. Dann nahm sie mit der linken Hand einen rundlichen größeren Kieselstein von diesem Tisch und sprach ein paar Worte in einer Sprache von der er nicht wußte, dass sie sie sprach. Und von der er auch nicht wußte, um welche Sprache es sich handelte. Aber es klang mystisch und das war gut. Später schnappte er ein paar Worte auf wie “Sanftheit” und “Frieden”, während sie sich in scheinbar alle Himmelsrichtugen drehte und diese Zeichen in die Luft malte.
“PAN, ich rufe dich an.”, sagte sie nun. Das Telefon stand auf der Teekiste gleich neben der Couch. Er warf kurz einen Blick auf das kleine schwarze Ding und schaute dann wieder herüber zu seiner Schwester. Und nun bemerkte er auch die Steine, die auf dem Holzboden lagen. Steine in Herzform, größere und kleinere, insgesamt acht Stück. Dann sah er, wie sich ein Lächeln auf ihr Gesicht legte, ein Lächeln wie er es an seiner Schwester noch nie gesehen hatte. Und auch er wurde erfaßt von der Energie dieses strahlenden Lächelns, so wahrhaftig dass es ihn gleich mitnahm und er nicht anders konnte als still zu werden und einfach nur dazusitzen und zu lächeln als hätte er gerade das größte Glück erfahren, was ein Mensch je erfahren konnte.
“Es ist vollbracht.” sagte sie nach einer Weile, legte den Holzstab und den Stein zurück auf den Tisch und schaute ihn an.
Er bemerkte dieses funkeln in ihren Augen, auch etwas was er nie zuvor an ihr gesehen hatte. Er tat einen tiefen Atemzug und sie setzte sich zu ihm.
“Schwesterchen, was machst du für Sachen?”, fragte er schmunzelnd und er fühlte sich so unerklärlich glücklich.
“Du siehst so glücklich aus, Herrmann, ach, das freut mich!”, antwortete sie.
“Ja … ich weiß auch nicht.”, meinte er.
“Wahrscheinlich sind es die Energien. Die gehen an keinem spurlos vorüber. Noch nicht mal an meinem Bruderherz.”, grinste sie und boxte ihm auf die Schulter.
Er bewegte seinen Arm in Richtung Tisch um sich den Holzstab näher anzusehen.
“Halt!”, sagte sie bestimmt. “Das ist mein Zauberstab.”
Er hielt mitten in der Bewegung innne.
“Meinen Zauberstab und meinen magischen Stein darfst du bitte nicht berühren. Alles andere gerne.”
Verdattert sagte er:
“Zauberstab? Für mich sieht das aus wie ein Stöckchen. Und … weißt du was? Ich fasse rein gar nichts an von all dem komischen Zeug was du da auf dem Tisch liegen hast.” Er schmunzelte dabei etwas ungelenk.
“Das kenne ich. Das hab ich auch mal gesagt, als mir jemand den Zugriff auf seine magischen Sachen verweigert hatte. Nenn es wie du willst, es ist mein Zauberstab. Den habe ich im Wald gefunden, er hat sich quasi von mir finden lassen und ich hab ein wenig an ihm herumgeschnitzt.”
“Aha.”, sagte er in diesem speziellen Ton, den sie gut von ihrem Bruder kannte.
“Und der Stein?”
“Der ist magisch.”, sagte sie. “Der ist aufgeladen mit magischen Energien.”
“Aha.”, sagte er wieder und setzte dabei einen unerklärlichen Gesichtsausdruck auf.
“Magisch also.”
“Ja, magisch. Ich hab ihn gereinigt bevor er für mich wirken durfte. Alle Energien die sich jemals in diesem Stein befunden haben sind entfernt worden um anschließend auf meinem Altar aufgeladen zu werden mit magischen Energien aus der geistigen Welt.”
“Soso …”, nickte er, “und woher hast du ihn?”
“Er wollte zu mir. *Nimm mich mit*, sagte er als ich ihn das erste Mal sah. Und ich steckte ihn in meine Tasche. Ich hab ihn quasi geklaut. In einem Vorgarten.”
“Hm …”, machte Herrmann, aber es war ihm nicht ungemütlich dabei. Er fand es interessant, was seine Schwester über diese Gegenstände zu sagen hatte und er war gespannt darauf, was alles noch kommen würde.
“Und Maris, ist das dein Freund? Du hast ihm zugeprostet und eben während des Rituals auf sein Wohl getrunken.”
Sie schmunzelte. “Ja, das ist mein Freund. So könnte man es sagen. Ich habe viele neue alte Freunde gewonnen in letzter Zeit.”
“Und diese Lady von der ich hörte, kenne ich sie, kannst du mich mit ihr bekannt machen? Muß ja ein nettes Persönchen sein.”, grinste er nun.
“Wenn du möchtest stelle ich sie dir vor, klar. Was tut man nicht alles für seine Brüder.”, sie kicherte. “Aber eigentlich ist das nicht nötig. Du kennst sie.”
“Ich kenne sie? Echt? Und wieso baust du eine Frau die ich kenne in ein Ritual ein? Willst du mich verkuppeln oder was?” Sie liebte es, wenn sie sich so mit ihrem Bruder unterhalten konnte.
“Die Lady ist dir wirklich gut bekannt. Sie ist genau DIE, die es dir möglich macht, hier zu sein.”
“Hier bei dir?”
“Ja, auch hier bei mir. Aber eigentlich … hier halt. Auf der Erde. In dieser Welt, in dieser Dimension.”
“Hmm…?”
“Lady Gaia. Jetzt sag nicht, du hättest diesen Namen noch nie gehört. Was meinst du denn wohl, was uns trägt, was uns hält, ist dir das nicht bewußt? Wo wären wir, wenn wir Lady Gaia nicht hätten?”
“Also keine Frau, die Lady die du eben in deinem Ritual erwähntest?”
“Keine Frau, aber dennoch eine Lady, DIE Lady schlechthin. Schlechthin … sag mal Herrmann, dieses Wort könnte man eigentlich streichen aus dem planetaren Wortschatz, oder? In Zusammenhang mit der Erde jedenfalls.”
“Erde. Lady Gaia ist also die … Erde?”
“Ja, ist sie. Die Erde. MUTTER ERDE.”
“Puh … jetzt wo du das so sagst … “
“Nicht wahr? Das muß man sich mal vorstellen. Wir alle haben etwas was uns trägt, die gesamte Menschheit. Etwas, was uns beherbergt, was uns hält, was uns überhaupt erst eine Möglichkeit gibt zu SEIN. HIER zu SEIN, zu leben, uns zu bewegen. Von hier nach da.”
“Mensch Mara. So hab ich das noch nie gesehen. Die Erde kann man sich ja echt nicht wegdenken. Was … oder wo … und wie wären wir, wenn wir die Erde nicht hätten?”
“Ich glaub jetzt hat er’s.”, sagte Mara, und schmunzelte wieder dieses Lächeln was ihr so schnell keiner nachmachen konnte.
“Ey, ehrlich, so hab ich das noch nie gesehen. Ich wiederhol’ mich, aber echt … wo wären wir eigenlich, wenn wir die Erde, diesen Planeten nicht hätten?” Er wurde nachdenklich. Sehr nachdenklich.
“Darüber hab ich mir echt noch nie ‘n Kopp gemacht.”
“Mutter Erde. Ich liebe sie, weißt du?” sagte Mara. ”Sag, magst du auch ‘n Schluck Wein? Ist n lieblicher Pfälzer, nix für Männer eigentlich.”
“Immer her damit. Ich mach’ heut mal ganz auf feminin und lieblich.” Sie nahm einen Krug aus ihrem alten französischen Holzschrank und ein angenehmes glucksen war zu vernehmen, während sich das Glas füllte.
*Pling*, tönten die Gläser, als sie sich zuprosteten und tief in die Augen blickten, die Geschwister, die sich so lange nicht gesehen hatten.
“Was machst du eigentlich hier in der Gegend?” fragte Mara, und stellte ihr Weinglas ab.
“Ach, weißt du … ?”, sagte Herrmann, und fing an zu erzählen …
einen wunderschnuckeligen juten morjen, liebe mitLIEBEnden, ich fühl mich grad noch etwas verschlafen und sende euch ein leicht schiefes schmunzeln, *hihi* , mehr geht noch nicht.
*hach* was hatte ich einen schönen traum, inhaltlich multidimensional, könnte man sagen. vom “busfahren mit omma” über “in folie eingepackte kerzen” bis hin zum “geplanten gruppensex”. diese drei inhalte miteinander zu paaren ist gar nicht so leicht … es war auch wirklich sehr verworren, hat aber ein wunderbar blumiges gefühl hinterlassen.
eine große lust auf frühling, auf fotografieren und darauf, die schönheit der natur aus nächster nähe zu betrachten.
mit ein paar mädels im auto fuhren wir auf einem holprigen feldweg der umsäumt war von *vergißmeinnicht*. und was für große blüten! schillernd türkisblau. die stelle wollte ich mir merken und später einmal mit der kamera dort hingehen. schließlich hatte PAN gesagt ich sei gehütet und geschützt. also könnte mir rein gar nichts passieren, selbst wenn ich allein dort hinginge. – warum hat er eigentlich nicht “BE-hütet” gesagt, ist das ein unterschied ob ich BE- oder GE- hütet bin? und warum denke ich jetzt an *schaf* ?*g -
diese blauen blüten waren eine augenweide sonder pillemannshausen! und in der mitte des weges wuchsen weißblütige blumen, viel höher gewachsen. der fahrerin tat es in der seele weh, die blüten mit ihrem fahrzeug zu zerstören, es war aber auch wirklich ein jammer! einmal mußten wir anhalten. ein besonders großer weißer kieselstein lag mitten auf dem weg in den weißblütigen blumen. größer als ein blumenkohlkopf und eiförmig. sie stieg aus, trug den stein zur seite und wir fuhren über die stelle. anschließend stieg sie wieder aus und legte den stein an seinen platz zurück.
wir fuhren an einer gruppe menschen vorbei, es gab einen kindergarten am rand des weges. ein mann mit hellblonden langen haaren trug ein kind in rosafarbener jacke. wir schauten uns durch die fensterscheiben in die augen. ich saß ganz hinten links im auto und mein blickfeld nach vorn war nur ein kleines dreieck. und noch einmal schauten wir uns in die augen und der mann lächelte so liebevoll und freundlich und ging dann leichtfüßig und federnd, beinahe tanzend, seines weges mit dem kind auf dem arm.
später ging ich durch die straßen und schaute mir die blumen in den vorgärten an. in beinahe jedem vorgarten standen kerzen und allerhand fotografierenswerter kitsch. es waren hauptsächlich weihnachtliche kerzen im nikolausdesign, rot-weiß. sie sahen alle noch sehr neu aus, hatten aber mindestens ein mal schon gebrannt, der docht war jeweils schwarz. jede einzelne war in dünne plastikfolie eingeschweißt.
an einem tor hing ein lebensechtes figürchen mit dem gesicht eines berühmten menschen, er trug eine nikolausmütze und sein mund stand offen, so als ob er etwas sagen wollte.
in einem vorgarten wuchsen überdimensional große *vergißmeinnicht*. so etwas hatte ich wirklich noch nicht gesehen, die blüten so groß dass man fast in das blüteninnere hineingehen konnte.
die sache mit dem gruppensex … darüber weiß ich nur noch, dass eine freundin erzählte, dass “die jungens” für den abend so etwas geplant hätten. zu dieser traum-zeit waren wir alle so um die 20 jahre jung. ich war nicht dabei und ich hätte auch nicht dabei sein wollen. ich bin nicht mehr so gierig wie ich einmal war – auf all das. das konnte ich im traum gut spüren, ich fühlte mich ruhig und gelassen wie im richtigen leben.
ja, und dann ging ich mit meiner oma durch die altstadt meines geburtsortes. sie wollte nach hause und wir fuhren eine station mit dem bus. oma hatte eine falsche buskarte entwerten lassen, sie hatte viel zu viel bezahlt für diese fahrt von einer haltestelle zur anderen und so setzten wir uns mit dem busfahrer an einen tisch und er regelte die sache nett und freundlich. ich glaub, sie bekam sogar eine fahrkarte geschenkt.
so, das wars denn mal … nach meinem müsli werde ich mir wohl noch einmal einen traum gönnen, ist so trüb draußen, ich hab noch keine lust auf den tag. vielleicht schnitze ich auch erst was an einem holzstöckchen herum, schließlich bin ich stolze besitzerin des wunderschönsten messers, das die welt je gesehen hat.