G.trixt

22. Februar 2009 at 10:13 | In Auto, Dankbarkeit, Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, KRYON, Kind, LIEBE, Leben, Mann, Menschen, SEELE, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Leave a Comment
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*

zons ist mein geburtsort.
ich fuhr mit meinem alten gölfchen zur arbeit. das dienstgebäude befand sich an der biegung einer straße, mit blick genau auf die zonser altstadt, kirche, mühle, von dort aus war alles gut einsehbar.
ich parkte auf der museumstraße und ging dann ins geschäft.
während der arbeit schaute ich einmal kurz aus dem fenster und sah zwei männer, die langsam um meinen golf schlenderten und laut sprachen.
*ach, die n. hat ja gleich hinter mir geparkt.*, dachte ich.
n. ist eine meiner kolleginnen und auch n’s fahrzeug wurde von den beiden männern näher betrachtet.
ich mußte dann viel länger arbeiten als mein dienstplan es vorgesehen hatte, und auch als meine übrigen kolleginnen viel zu spät zur ablösung kamen hängte ich noch 2 stunden dran.
* boa kuck mal a. *, sagte ich, * es ist ja schon halb sechs!*
* ja sagte sie, wir haben heute wirklich viel arbeit. *
das stimmte, die arbeit wollte kein ende nehmen.
ich ging in das hinterste zimmer und verabschiedete mich endlich von meiner chefin.
sie hatte überall das licht in den räumen ausgeschaltet und saß mit ein paar kindern in schummriger atmosphäre an einem tisch und spielte ein gesellschaftsspiel.
*bis morgen*, sagte ich.

unten angekommen ging ich erst mal in ein geschäft und kaufte mir einen zweiten campingstuhl.
ich hatte schon einen davon, umgerüstet zu einem fahrzeug, dass mich überall hinbrachte wo ich hinwollte. ich konnte damit durch die engsten winkel reisen und sogar die höchsten mauern problemlos meistern. deswegen bemerkte ich auch nicht gleich, das mein golf nicht mehr da war.
ich verstaute meinen neuen campingstuhl in dem alten, legte auch noch meinen rucksack mit meinem ganzen hab und gut hinein und verschnürte alles ganz fest.
dann flitzte ich erst mal ein bisschen herum, traf ein paar leute, erklärte ihnen wie gut und leicht das funktionierte.
ein busfahrer lächelte mich aus seinem fahrerhaus an. beinahe hätte es einen zusammenstoß gegeben.
wir fuhren frontal aufeinander zu, im letzten moment lenkte er nach links und ich lenkte nach rechts.
ich war wirklich mindestens so schnell wie ein herkömmliches auto mit meinem fahrbaren untersatz.
er wurde vor allem mit willenskraft angetrieben, aber auch ein wenig mit muskelkraft in den oberschenkeln und waden.
ich brauchte nur leicht mit den versen ein bestimmtes teil anzutippen und schon ging es los. 

es war spät geworden und ich wollte nach hause.
ich fuhr nun erst einmal zu der stelle an der ich meinen golf geparkt hatte, aber er stand nicht da.
*vielleicht hab ich ihn woanders abgestellt?* dachte ich, nicht mehr sicher wo ich ihn morgens geparkt hatte.
ich suchte überall wo ich sonst schon mal parkte.
ein älterer mann begegnete mir und fragte, ob ich den golf meinte, der am autohaus stehen würde, der wäre auch schon so alt.
er beschrieb die marke und ich sagte:
* nein, das ist nicht meiner. ich fahre einen golf memphis. *
tja.
weg war er, mein golf.
inzwischen kam n. aus dem geschäft.
auch sie fand ihr auto nicht. sie telefonierte mit ihrem mann um zu berichten. ich dachte dann an die beiden männer, die so auffällig langsam um unsere autos gestrichen waren, ich hätte sie der polizei zumindest in etwa beschreiben können.
beide waren in jeans gekleidet, dunkelhaarig. der eine trug einen graue flache kappe und beide hatten einen französischen akzent.
ich ging dann noch einmal zu fuß ein stück in die altstadt hinein.
plötzlich war ich von mauern umgeben, hatte kurz meinen rucksack und alles verloren was ich besaß, und mußte mich nun irgendwo oben an einem haken knapp unter der raumdecke festhalten, um aus diesem gemäuer herauskommen zu können.
mir schmerzten sämtliche knochen und glieder vor anstrengung und ich ging erst mal wieder zu boden. spürte, dass ich die kraft nicht hätte, mich da oben festzuhalten. dann kam mir eine andere idee, es war die leichtere variante.

ich ging ganz langsam durch die wand, wie in zeitlupe, wie durchsichtig, mit allem was ich bei mir trug. und noch bevor ich am anderen ende herauskam wachte ich auf.

*

ich war wie gerädert als ich erwachte. mußte meine knochen einzeln sortieren. ich sah blaue flecken an meinen oberarmen. beim nächsten blick darauf waren sie aber verschwunden. jesses…hab ich wieder einen muskelkater jetzt.

*

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