What on earth is going on in my heart
Has it turned as cold as stone
Seems these days I don’t feel anything
Less it cuts me right down to the bone
What on earth is going on in my heart
My oh my
You know it just don’t stop
It’s in my mind
I wanna tear it up
I’ve tried to fight it
Tried to turn it off
But it’s not enough
It takes a lot of love
It takes a lot of love my friend
To keep your heart from freezing
To push on till the end
My oh my
What on earth is going on in my head
You know I used to be so sure
You know I used to be so definite
Thought I knew what love was for
I look around these days and I’m not so sure
No, nah nah
My oh my
You know it just don’t stop
It’s in my mind
I wanna tear it up
I’ve tried to fight it
Tried to turn it off
But it’s not enough
It takes a lot of love
It takes a lot of love my friend
To keep your heart from freezing
To push on to the end
My oh my
You know I just can’t win
I burn it down
It comes right back again
What kind of world is this we’re living in
Where you never win
It takes a lot of love
It takes a lot of love these days
To keep your heart from freezing
To keep your spirit free
Ah, my oh my
My oh my
You know it just don’t stop
It’s in my mind
I wanna tear it up
I’ve tried to fight it
Tried to turn it off
But it’s not enough
It takes a lot of love
It takes a lot of love my friend
To keep your heart from freezing
To push on to the end
My oh my
You know it just don’t stop
My oh my
You know it just don’t stop
My oh my
You know it just don’t stop
My oh my
You know it just don’t stop
ich bin nackt, sitze gemütlich auf einem stuhl vor einem doppelbett. auf der einen hälfte sitzt ein dunkelhaariger mann masturbierend im schneidersitz. er sieht dem mann sehr ähnlich, der sich in meiner kindheit lange jahre *um mich kümmerte*. sein linkes bein stört mich, auch die bettdecke behindert meine sicht. ich bin neugierig und will sehen was er da macht. wie von selbst rutscht die decke herunter und er dreht sich etwas frontaler zu mir, so daß ich besser sehen kann. er schaut mich an, ohne freude im gesichtsausdruck, so als handele er unter zwang. in mir breitet sich eine sexuelle erregung aus, ein unbekanntes verlangen. wir sprechen nicht, verständigen uns über blicke. ich begebe mich auf die andere hälfte des doppelbetts. auf den matratzen liegen allerhand kleinigkeiten herum. ich bedeute dem mann mit blicken, dass ich nicht auf der besucherritze liegen will und nun räumt er die sachen mal hierhin und mal dorthin, damit wir miteinander schmusen können. oder schlafen. ja. seine blicke werden durchdringend und unangenehm. die prozedur des hin- und herräumens der gegenstände auf dem bett ist so technisch und langwierig das bald alle erregung aus mir weicht und einem mächtigen schamgefühl raum gibt. ich habe ein schlechtes gewissen und bin ernüchtert. ich schäme mich wirklich sehr, dass ich da nackt sitze auf der einen hälfte des bettes. und, dass der mann es mir, oder uns, nicht rechtmachen kann. ich schaue lange in seine freudlosen augen, zu zweit in einem bett, getrennt durch diese besucherritze die wie eine kluft und auch wie ein schutz zwischen uns liegt.
dann ERWACHE ich und weiß, was meine innere FREUDE in der letzten zeit gebremst hat. dieses alte schamgefühl welches ich tief in meinem herzen trage. mein schlechtes gewissen, was sich mir in diesen tagen zeigt. AN’ANASHA ! – das heißt *danke* in der sprache der ELOHIM.
also das ist es, was in mir brodelt(e).
ich, und nicht nur ich, trage alles erdenkliche in meinem herzen. ALLES, wirklich ALLES, von der größtmöglichen FREUDE bis hin zum größtmöglichen schmerz, den man *seelischen schmerz* nennt, der aber die SEELE unangetastet läßt.
es ist das HERZ, das ALLE gesammelten erfahrungen trägt.
die SEELE ist rein, hell, leuchtend, nie weiter als einen atemzug von mir ( uns ) entfernt.
die seele ist das, was mich ( uns ) mit der QUELLE, mit Allem-Was-Ist, verbindet, sie ist der strahlende STRAHL, der uns führt wohin wir auch gehen, mich ( uns ) nie allein läßt, auch wenn wir uns noch so allein fühlen. sie ist die an-bindung an das göttliche selbst.
die seele ist nie verwundet, auch wenn das im kollektiv so ausgesprochen wird.
es ist das HERZ, was verwundet ist und beladen mit vielen dunklen geschichten, zuweilen vernarbt zu einem harten klumpen. ja, alles in mir, mein herz, hat sich zusammengezogen in letzter zeit …
ich ( man ) kann die narben erweichen, das herz erhellen, die geschichten beLEUCHTEN, so daß es wieder hell mit der seele im einklang strahlen kann. für eine gewisse weile. so lange, bis wieder eine narbe ( erfahrung ) nach erlösung drängt. so, wie das jetzt gerade bei mir der fall ist. und es kommt eine zeit, da all die dunklen geschichten transformiert sind, früher oder später, ganz so wie es richtig ist, eine hellstrahlende zeitepoche.
flapsig und trotzig wie ein kind sage ich, das ich *mein schamgefühl*, *mein schlechtes gewissen*, “loswerden will”.
doch die WEISE FRAU in mir, meine SEELE sagt, ich wiege es sanft was sich mir zeigt, lasse es sanft und demütig ziehen zur transformation in göttliches LICHT.
JETZT wundere ich mich nicht mehr über diesen seltsamen zustand in dem ich mich befand, diese vielen lebhaften träume in der letzten zeit.
ich freue mich über diesen klaren traum in der nacht, der mir die erkenntnis für diese zeit bringt.
die liebe und freude in meinem herzen fühle ich gerade nur latent, peripher, auch keine trauer, traurigkeit, nichts außer einer lauen wärme. noch nicht einmal dankbarkeit – mein verstand würde das für angebracht halten.
was ich fühle ist, das alles gut ist, wie es ist, das ich dankend annehme was ist. wirklich g.fühlt.
und das ist schon eine ganze menge.
vorsichtshalber nehme ich mir eine ladung papiertaschentücher mit zu diesen veranstaltungen heute und morgen, vielleicht ne ganze tempobox. obwohl eigentlich überflüssig, denn ich heiße meine tränen herzlich willkommen, wenn sie denn kommen wollen, bzw. wenn ich es ihnen erlaube, und lasse sie so gern einfach kullern, das wißt ihr ja bestimmt.
gestern abend noch bevor ich ins bett ging hab ich n brief an die FREUDE verfaßt und wollte ihn ursprünglich heute morgen noch etwas ausfeilen … du lieber GOTT, was hatte ich danach für einen traum, der kommt dann später …
*
guten morgen, liebste FREUDE, GOTT zum gruße, du!
ach, wie hast du mir zuweilen gefehlt in den letzten tagen, wochen, monaten, LEBEN, inkarnationen …
also grüße ich dich, ENGEL der FREUDE, wo immer du auch sein magst, und lade dich ein mein begleiter zu sein, JETZT und für immer.
du darfst dich gern bei mir breit machen, das erlaube ich längst nicht jedem!*zwinker
nimm all deinen FROHSINN zusammen und richte dich bei mir ein, mit dir würde ich einen dauerhaften vertrag eingehen, du bist so herzlich willkommen!
ich weiß wirklich gerade nicht, wo du dich befindest, ich bin in der ganzen wohnung herumgelaufen, ich hab schon überall nachgeschaut sogar unter der couch.
hier und da spüre ich einen klitzekleinen aspekt deiner selbst, doch finde ich gerade nicht all deine freudvollen anteile.
ich weiß, du bist nicht weiter als einen atemzug von mir entfernt. vielleicht beginne ich den morgen damit, mit jedem atemzug FREUDE zu atmen. vielleicht kommst du dann in voller gänze wieder. vielleicht.
viel leicht macht auch schwer.[S.G.]
ach stimmt ja, ich muß nicht im außen suchen … ich bräucht ja nur in mich hineinzuspüren, hineinzuschauen, ein bisschen buddeln vielleicht?
dann hätte ich dich schon gefunden.
jetzt ist nur die frage, soll ich das mit bloßen händen tun oder nehme ich mir lieber einen gegenstand zu hilfe?
ein löffelchen vielleicht, oder wie wärs mit einer mistgabel?
ui … wenn du in meinem herzen wärst, dann müßte ich damit aber besonders vorsichtig graben, wie kann mir ein solcher gegenstand in den sinn kommen, wenn es um mein herz geht?
und ach, wenn du in meinem herzen wärst, dann würde ich dich doch gar nicht suchen müssen so wie jetzt.
du hast dich wirklich gut versteckt.
wenn das ein spiel sein soll, dann hör bitte auf der stelle damit auf, ja?
und dein gegenpol ist trauer? also den müsste ich beinahe noch länger suchen als dich, lieber möchte ich DICH leben als deinen gegenpol, dazu habe ich mich längst entschieden, an dir bin ich so viel näher dran, das glaub mal! ;- )
hey, da kommt mir gerade die ERLEUCHTUNG!
ich habe ein *schlechtes gewissen*.
echt jetzt. jetzt hab ich mich aber grad selbst überrascht!
was ist das überhaupt genau, ein “schlechtes gewissen”, woraus setzt sich das zusammen?
muß ich mal nachlesen irgendwo … aber moment, nicht so weit weg, in mir schauen, da finde ich die antwort die am nächsten liegt.
ich habe zum beispiel ein schlechtes gewissen, weil ich (wieder) rauche.
weil ich manchmalfresseesse bis ich fast platze und selbst dann noch was in mich reinstopfe, auch wenn es längst nicht mehr lecker schmeckt.
und qualmen tu ich auch des öfteren wenn ich, bzw. irgendwas in mir, eigentlich schon gar nicht mehr möchte.
also da wo der genuß aufhört und das maßlose beginnt, da fängt mein schlechtes gewissen an.
puh, gut dass ich jetzt erkannt habe wie ich den freudenstrom selbst behindere.
sabotage.
ich bin es selbst, die meiner freude die steinchen in den weg legt. soso.
und das ist jetzt kein vorwurf an mich ( oder doch? ), es ist eine ERKENNTNIS.
auf dieser wundervollen seite( ich werdse gleichma verlinken ! ) habe ich eine karte gezogen, gestern, sie paßte genau zu meinem thema, so ein *zufall*. ;- )
hast du verlangen nach bestimmtem essen, sexualität, was auch immer, erfülle es dir so gut es eben geht. weil du das leben in allen facetten erfahren wolltest, bist du hier. alle unerfüllten bedürfnisse ziehen dich immer wieder in eine weitere inkarnation. also verbiete dir nichts, achte nur in allem auf ein gesundes maß.
*
dann bräuchte ich ja nur damit aufzuhören maßlos zu sein, und schon wärst du wieder da, FREUDE!
gut zu wissen, dass ich das selbst in der hand habe.
(dachte ich etwa, das es irgendetwas in meinem leben zu klären gibt, das ich nicht selbst in den hand habe? )
ach weißt du, ich werd dich schon finden, mein freudiger begleiter.
jetzt hab ich noch etwas zusätzliches gefunden, oder mir das zur zeit wichtigste überhaupt, was ich “mitnehmen” kann zum Tag Der Heilung am sonntag.
mein *schlechtes gewissen*.
ich könnte es vorher noch ein bisschen schaukeln, bevor es dann geht.
ja, warum nicht.
das beruhigt und bringt in einklang.