G.fliesst
16. Mai 2009 um 08:08 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, GLÜCK, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, SEELE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: aufschieberitis, bilder, dampf, drittes auge, fantasieren, fluß, Mann, meditation, natur, TRAUM, visuelles, zelt
*
guten morgen, guten morgen, liebe mitLIEBEnden ![]()
holla, jetzt hab ich wieder über ne woche nix geschrieben, hat mich jemand vermisst?
ach … es gibt hier genügend zu stöbern auch wenn es nicht ganz taufrisch ist. ich lese ja manchmal selbst ältere beiträge in meinem blog und frag mich *wer* das geschrieben hat.
nicht, dass ich nicht zu meinem wort stehen würde, nein, so ist das nicht gemeint, dennoch *wundere* ich mich sometimes über meine worte…
jesses, was hatte ich wieder interessante bilder vor meinem inneren auge, als ich heute morgen ERWACHTE.
auf hellblauem grund sah ich dunkelblaue schrift, einen text, und versuchte darin zu lesen.
“vier” stand da, und ein wortfragment “vian” – wahrscheinlich vivian.
das war es leider schon was sich mir zu erkennen gab.
- so ist das auch mit den stimmen die ich höre, ich kann kein einziges wort genauer heraushören, sie sind überdimensional laut, beinahe wie durcheinandergewürfelte buchstaben. -
und dann kam von rechts ein laufband sozusagen, mit symbolen in hellbunten farben, ich konnte die symbole auf der rechten seite sehen, sobald sie genau in mein sichtfeld kamen waren sie nicht mehr zu identifizieren.
ich habs einfach genossen.
es waren auch ein paar blümchen dabei, eine zartrote tulpe zum beispiel.
…eine frage der zeit, bis ich all das entschlüsseln kann was sich mir da zeigt.
*
ich möchte jetzt im zelt liegen, unter ein paar bäumen. geweckt werden vom vogelgezwitscher und vom plätschern des schmalen flusses, an dessen ufer das zelt aufgebaut ist. ich ziehe leise den reißverschluß auf und werfe einen blick auf das wasser. es ist noch recht kühl an diesem morgen, leichter dampf liegt stellenweise über dem wasser, genau dort wo die morgensonne sich mit ihren strahlen den weg schon durch die bäume gebahnt hat kann ich ihn sehen.
ich nehme einen tiefen atemzug morgenluft, geniesse das SEIN in der natur und weiß schon jetzt was für ein wundervoller tag das wird.
ich streiche mit den fingern über das gras. es ist noch ganz feucht, vom morgentau und vom nächtlichen regen. in der nacht wurde ich kurz wach und hörte jeden einzelnen tropfen auf das zelt prasseln. ich liebe dieses geräusch – vor allem wenn ich weiß dass mein zelt dicht ist und dass ich am nächsten morgen innen keine wasserstraßen befürchten muß.
ich finde das toll, dass es hier nur nachts zu regnen scheint. tagsüber ist es angenehm warm, nicht zu heiß, eine wirklich angenehme temperatur. das gras ist noch saftig grün, hier und da ein paar gelbe stellen von abgebauten zelten, die schnell wieder neu belegt werden. das gras wird sich wieder erholen und findet zurück zu seinem saftigen grün, das war schon immer so.
ich ziehe den reißverschluß noch ein stückchen weiter auf um den morgen ganz hereinkommen zu lassen. leise binde ich die beiden stoffteile rechts und links am zelt fest und krieche wieder ganz in den innenraum um mich an meinen mann zu kuscheln. langsam wecke ich ihn mit ein paar zarten küssen.
einer muß ja schließlich brötchen holen. und kaffee kochen. oder tee, je nach dem.
*
so, jetzt hab ich wieder mal kurz aus versehen fantasiert.
ich habe nämlich gar kein zelt (mehr). und einen mann auch nicht.
aber fantasie. immerhin.
puh, da kommt schon wieder ne mail von diesem simplify daily newsletter rein.
“aufschieberitis die zwote”.
den ersten teil über “aufschieberitis” hab ich gleich gelöscht. diesen schau ich mir mal grad an …
aha, ja doch, das gefällt mir.
“erledigen sie einige ihrer arbeiten schnell und schlampig”, steht da geschrieben. “wenn sie nicht ab und zu solche olympischen Unperfektionsstrecken einschieben, hecheln Sie noch nach Jahren Ihrem eigenen Plan hinterher.”
na, da bin ich dabei.
wenigstens ab und zu mal: lieber schnell und schlampig als gar nicht.
?
so ganz kann ich mich mit dem satz doch nicht anfreunden …
aber egal. was machen wir denn heute schönes? wissen wir noch nicht, lassen den tag einfach kommen und schauen was sich ergibt.
als erstes steht eine meditation auf dem ungeschriebenen tagesplan. ich weiß noch nicht einmal welche und lasse das pendel entscheiden.
in diesem sinne – bin ich mal wech und wünsche euch einen stimmigen tag und vor allem Sonne im Herzen.
vielleicht bis später mal,
beibei
Mara :- )
*
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