G.flackert

14. März 2010 um 09:11 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, GOTT, Heilung, KRYON, Leben, LIEBE, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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ich machte mich auf den weg zu einer feier und verließ mein haus. ich befand mich auf der straße, hörte stimmen hinter mir und drehte mich um. da blitze und flackerte vor meinem inneren auge plötzlich ein lichtring auf. blitzte und flackerte. und blieb.
löste sich nicht auf, veränderte sich nicht. blieb. er kam mit tönen zu mir herein, rauschend wie ein tusch.
wenn ich noch nie rosanes feuer gesehen hatte, so sah ich es jetzt. rosa mit weiß züngelten die flammen, loderte das licht rund um diesen ring. so wie man sich den feuerring vorstellt, durch den ein tiger im zirkus springt. so einen flammenden ring hatte ich nun permanent vor meinem inneren auge und hörte nicht auf ihn zu sehen.
es war gerade so am rande dessen, dass es nicht hinderlich war mit den physischen augen ganz normal und wie üblich weiterzusehen. will sagen, ich arrangierte mich schnell mit dieser lichterscheinung und fand einen weg zu sehen ohne das es hinderlich gewesen wäre.
so trug ich nun dieses licht bei mir und alles was meinen augen begegnete, traf auch dieses licht.

ich hatte mich längst zu den menschen gesellt, die ich hinter mir sprechen hörte. ich kannte sie zwar nicht, doch besuchten sie die gleiche feier wie ich.
das fest fand in einer kirche statt. wir waren alle sehr beweglich und konnten klettern oder fliegen nach belieben, diese fähigkeiten waren in diesem fall erforderlich weil der eingang zur kirche gut 100 m über der erde lag.
ich entschied mich für klettern, einige andere flogen.
ich war flink, überaus flink und wir kamen gleichzeitig oben an. wir mußten uns durch ein gitter zwängen, um das gebäude begehen zu können.
und dann war ich wieder allein in meinem sinn, ganz bei mir, schottete mich ab, machte mich stark, denn ich hatte einen auftrag zu erfüllen.

es war schummerig im raum, viele menschen saßen still in den reihen. rechts in einer ecke saß die mutter des mädchens, das heute gefeiert wurde. das mädchen selbst war nicht anwesend. jeder hatte verständnis dafür. das mädchen pubertierte und war nicht dazu zu bewegen, an der feier teilzunehmen. so ging ich also zu ihrer mutter und sprach längere zeit mit ihr. der lichtring flackerte stark und energien wurden übertragen.
als ich gesagt hatte was zu sagen war ging ich bis zur mitte des raumes. die reihe war dort etwas breiter. weiße tischdecken lagen auf dem boden und verdeckten einen spalt, eine kluft, die es im raum gab. ich mußte aufpassen nicht hineinzufallen und vorsichtig bewegte ich mich an der kluft entlang und ging über die weißen tischdecken zu dem gitter, durch das ich mich nun hinauszwängte um die kirche wieder zu verlassen.
der lichtring benetzte alles was ich sah mit seinem rosa-weißen licht.

G.plant

10. März 2010 um 10:01 | Veröffentlicht in Erkenntnis, Gedanken, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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mein chef befand sich gut zugedeckt und aufrecht sitzend ( ich habe keinen chef! *g ) in seinem bett.
ein weißes laken bedeckte ihn und ich saß am fußende, ebenfalls zugedeckt.
ich wunderte mich über sein weißes gesicht.
es war blütenweiß und sehr ebenmäßig und er trug eine ROKOKOfrisur. um sein gesicht herum kringelten sich graue löckchen und auch die restfrisur war sehr lockig, aber nicht ganz so grau.
er war jung und seine ausstrahlung war insgesamt sehr schön.

auch seine hände waren so ungewöhnlich weiß, wie gepudert.
einmal beugte er sich nach vorn und ich sah, dass es creme war, die sein gesicht so weiß erscheinen ließ. sein rechtes auge war geschwollen, nunja, es war früh am morgen, da sieht mann schon mal etwas verknautscht aus, oder nicht?

ich war jedenfalls sehr nachsichtig mit allem was ich an ihm so bemerkte.
wir unterhielten uns, es war wie eine ausgedehnte teambesprechung.
*der hefeteig ist mir leider nicht gelungen.* sagte er bedauernd.
er hatte am vortag einen hefezopf backen wollen, davon wußte ich.
und dann hielt er mir ein buch vor die nase: *der scheich*.
auf dem buchumschlag war das gebräunte gesicht eines mannes im profil abgebildet, ein viereckiges transparentes stück mull überzog nase und wangen, darunter lag ein weißer tupfer.
ein verletzter scheich also.

wir sprachen über dies und das, die themen wurden aber alle nicht ausdiskutiert sondern nur eben mal angesprochen.
mein chef nahm ein kleines reinweißes gästehandtuch vom nachttisch und sagte:
*davon werde ich noch 12 stück bestellen.*
das fand ich gut, die konnten wir gebrauchen.

und dann ging mir der praxisablauf durch den sinn. wir hatten vier räume und zwei ärzte. jedem arzt folgte eine schar assistentinnen. ich überlegte wie ich die damen anders verteilen könnte, damit die sache ausgeglichen war. und ich dachte darüber nach wie man etwas markieren könnte nachdem es gereinigt war, damit die nächste nicht noch einmal die gleiche arbeit verrichtete.

irgendwann war er dann aus, der traum.

:-)

G.irrt

8. März 2010 um 07:10 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, KRYON, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, SEELE, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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heiter
weiter
goldener
reiter

*

 

es war beinahe so, als bewohnte ich allein ein ganzes dorf.
denn die einzelnen räume die zu meinem haus gehörten, lagen unendlich weit auseinander und waren weit verteilt.
für jedes bisschen mußte ich unwahrscheinlich weit gehen. manchmal mußte ich durch eine gruppe von menschen, wenn ich irgendwo hinwollte. es herrschte meist verrauchte kneipenstimmung.
sie sprachen zu mir, alle durcheinander, so dass ich kaum ein wort verstehen konnte. einer wollte mich wohl „auf den arm nehmen“ indem er sagte:
*das ist nicht das badezimmer in dem du wohnst.*, und er grinste dabei. hämisch.
verloren fühlte ich mich, weil die wege so weit waren und weil ich selbst nicht genau wußte wo alles war was ich benötigte.

an diesem abend hatte ich mich entschlossen, noch recht spät mit dem bus in die stadt zu fahren. und während ich irgendwo etwas brauchbares zum anziehen suchte, fragte ich meine mutter um wieviel uhr der bus fährt.
*um kurz nach 11.* meinte sie.
doch ich wollte es ganz genau wissen, ich wollte ganz genau wissen wieviel zeit ich hatte.
*um 23.12 uhr* sagte sie daraufhin.
damit konnte ich etwas anfangen, das war präzise.
so hatte ich also noch gut eine halbe stunde zeit alles zusammenzusuchen, in all den räumen die so weit auseinander lagen.
ich fand auf anhieb weder meine lederjacke noch sonst etwas warmes zum überziehen, und es würde kalt werden um diese zeit, auch wenn ich nur eine gute stunde bleiben wollte.

so irrte ich also in meinen räumen umher und fand stückchen für stückchen das was ich tragen wollte. die goldenen schuhe hatte ich mir schon angezogen. nicht so feine schmale zierliche teile wie man jetzt denken könnte, nein es waren eher schuhe von der gröberen, klobigen sorte. aber sehr schöne, mir gefielen sie und das war die hauptsache.
ich ärgerte mich ein bisschen über den großen fleck auf der oberseite des rechten schuhs. aber daran konnte ich jetzt so kurz bevor der bus kam nichts mehr ändern.
ich konnte sowieso grundsätzlich nichts daran ändern, weil es sich bei dem fleck um kleber handelte, und ich hatte keine ahnung wie das zu beseitigen wäre.
dort wo ich hingehen würde war es eh düster und schummerig, niemandem würde der fleck auf dem schuh ins auge springen.
und selbst wenn, was interessierte mich das schon.
immerhin waren sie goldfarben.

in vielen räumen durchwühlte ich schubladen, öffnete schranktüren und fand alles mögliche, nur diese lederjacke nicht, und die brauchte ich unbedingt. oder zumindest einen dicken pulli. aber ich fand einfach nichts.
hinter zwei schubladenklappen fand ich versteckt tapetenrollen und kleister. lieber hätte mein verstand schriftrollen gefunden, sie auseinandergerollt und darin gelesen. doch im traum waren es eben einfach nur diese tapetenrollen.
ein schweres goldenes shirt fand ich, kurzärmelig und am hals mit grünen edelsteinen besetzt. darunter zog ich ein langarmshirt im grün der edelsteine. das sah schön aus, vor allem paßte es gut zu den schuhen.
so war ich also fast fertig, als ich einen anruf bekam. es war claus. ich kannte ihn eigentlich nicht, hatte aber seinen namen im handytelefonbuchspeicher stehen.
ich verstand kein wort, meine umgebung war gerade so laut, ich konnte wirklich nichts verstehen.
*ich ruf dich zurück.* sagte ich und verließ die laute gegend.

und dann verpaßte ich den bus.
und das nur, weil ein mann mich unbedingt haben wollte.
genau das war es, was mich an ihm so störte: offensichtlich wollte er mich HABEN.
alles was er von mir wollte hielt mich davon ab, mit ihm  zusammen sein zu können. der einzige trumpf den er hatte war seine physische stärke. und die setzte er ein, wann immer er etwas nicht bekam, was er wollte.
so handelte er grundsätzlich.
*laß mich los, ich suche meine lederjacke.* sagte ich.
*soll ich dir suchen helfen?* fragte er albern in einem ton der erkennen ließ, das er ganz bestimmt nicht vorhatte mich zu unterstützen.
er drückte mich nur noch fester an sich und ließ einfach nicht locker.
er würde das niemals verstehen. das es im leben nicht darum ging jemanden HABEN zu wollen um seine bedürfnisse zufrieden zu stellen, sondern darum, jemandes wachstum zu unterstützen, die entwicklung zu fördern.
und wenn zwei diese ansichten und absichten teilen würden, dann könnten sie sich zusammentun. das war meine ansicht. und das paßte nicht zu dem zwanghaften verhalten dieses mannes, der alles mit seiner stärke vermeinte zu erreichen. natürlich gelang es ihm oft unter diesem zwang zu bekommen wonach ihm der sinn stand, ich bildete da eine ausnahme. ich hatte meine prinzipien, und da konnte kommen wer wollte, auch wenn er noch so stark war.
*dein agressionspotential ist mir einfach zu hoch, mit uns das wird nichts.* schrie ich ihn an.
nun … für mich fühlte es sich an wie „schreien“, aber ich sagte es im grunde sehr leise, ich konnte noch nie anders als leise.
es gibt andere methoden, den worten nachDRUCK zu verleihen.
*agressionspotential? was kann das sein?* dachte er wohl. jedenfalls schaute er mich mit dieser frage in den augen an.
das war so ein typischer „ich will doch nur spielen“-typ. wirklich … nix für mich.
er ließ mich los, endlich.

aber der bus war weg.

aus der traum.

:-)

G.steht

3. März 2010 um 06:41 | Veröffentlicht in Auto, Erkenntnis, Gedanken, KRYON, Leben, SEELE, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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gestehen
stehen
still
stand
stop

*

auf dem kargen boden stehen einige vogelkäfige, mindestens 5 an der zahl. komische vögel befinden sich darin. sie können sich nicht fortbewegen, stecken mit ihren leibern in perlmuttfarbenen, dicken, festen muschelschalen. das sieht seltsam aus, kennt man sie doch sonst eher fliegend. die vögel wirken wie angekettet an die schalen. einer macht einen recht gestörten eindruck. er hüpft permanent, und stößt sich den kopf immer an der gleichen stelle. er blutet.

*

am boden liegen viele holzteile herum, kleinere und größere äste. sie liegen mir im weg, alle an einer stelle. ich sammle sie auf und jedes teil was ich hochnehme fügt sich wie ein puzzle dort ein wo ich es halte. eine ganze menge trage ich nun schon aufgeschichtet an meiner linken seite, alles geschickt zwischen arm und körper gepreßt. gerade will ich losgehen und die sachen wegbringen. da kommt meine mutter mit einem riesengroßen flachen stein. ich frage mich wie sie den alleine tragen kann. er ist braun und schillert an der oberfläche in einem schönen dunklen grün. diesen stein soll ich auch noch wegtragen, sagt sie. ich entgegne ihr, dass ich erst einmal die sachen wegbringe, die ich schon im arm halte, und dann erst der stein an die reihe kommt.

*

es ist dunkel. mit einem schicken auto befinde ich mich in einer wohngegend. das fahrzeug bewegt sich keinen milimeter. technisch stimmt alles. der motor läuft, das licht brennt, ich gebe sogar noch etwas licht hinzu und drücke auf das gaspedal, um das motorgeräusch deutlicher zu hören. aber bewegen tut es sich nicht, das fahrzeug. alles scheint in ordnung. aber es geht nicht vorwärts. ich verstehe die welt nicht mehr.
alles ist in ordnung und trotzdem geht es nicht weiter.
als ich ankam an dieser stelle, sah ich einen großen spielplatz. von diesem wohngebiet aus sehe ich nur einen hohen braunen zaun, der spielplatz ist verbarrikadiert und man kann ihn von hier aus nicht erreichen.

*

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