G.weg
30. September 2010 um 20:21 | Veröffentlicht in Erkenntnis, Gedanken, Gegenwart, KRYON, Leben, TIERE | 1 Kommentarn’amd liebe mitLIEBEnden, hier kommt ein kleiner miniwinziger verspäteter morgeneintrag, ohne traum und pipaPO:
die ersten worte die ich heute spreche sind:
*geh weg*.
dabei wedele ich mit der hand und verscheuche die fliege, die auf meinem bildschirm sitzt.
zum ersten mal sehe ich live und in farbe, wie eine fliege ihren schiss absetzt.
ausgerechnet auf meinen bildschirm.
vorgestern noch hatte ich ihn fein abgewischt … und nun kommt da diese fliege daher, die mir kackdreist
im wahrsten sinne des wortes vor meinen augen ihren schiss hinterlässt.
8 punkte hat sie auf dem glas hinterlassen.
ich bin immer noch empört.
daher kommt das also … man kennt ja diese punkte an den fentsterscheiben – allerdings
kann man das nur beobachten wenn man sie lange genug nicht putzt.
also … ich kann das immer recht gut beobachten an all meinen fenstern – um es mal so zu sagen.
*
jute N8, deckt euch gut zu, ist kalt geworden …
sMARAgda
G.parkt
27. September 2010 um 08:47 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FÜLLE, Gedanken, Gegenwart, JETZT, Kind, KRYON, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: 13, Auto, baum, blätter, brüder, bus, fähigkeiten, fliegen, flucht, flugtraum, frau, frauen, geburt, glitzerkram, glitzifitzi, griechenland, haus, hauswand, herbstfarben, hund, internet, köln, Kind, kontrast, Mann, mädchen, möglichkeiten, mutter, parken, parkhaus, raum, reise, schminke, schnee, schwangerschaft, schweben, see, spürhund, stufen, tochter, TRAUM, treppe, verbündeter, verTRAUEN, vorhang, wasser, widersacher, wohnung, zimmer
*
ich wußte, es würde gefährlich werden, ich konnte hier nicht mehr lange bleiben.
sie hatten meine fähigkeiten entdeckt.
meine tochter war gut versorgt, sie arbeitete am stand mit den zwei frauen zusammen, und so konnte ich beruhigt fliehen und kam schnell am großen see an.
es war schon dunkel.
ein blaues parkhaus hatten sie vor dem see erbaut, es mußte neu sein, ich hatte es noch nicht gesehen und es versperrte mir den ausblick auf das wasser.
der weg hoch zum see war verschneit, auch das parkhaus war leicht schneebedeckt.
ich entschied mich, am parkhaus hochzuklettern um so über den see zu kommen.
das parkhaus hatte drei etagen, es gelang mir leicht und schnell daran hochzuklettern und nun stand ich oben und hatte ausblick auf den see.
es war als wüßte ich nicht genau um meine fähigkeiten, ich zweifelte ein wenig ob ich das wirklich könnte was ich jetzt vorhatte zu tun.
diese gedanken wunderten mich, weil ich mir meiner fähigkeiten durchaus bewusst war und sicher damit umgehen konnte.
so hob ich also ab und flog los.
ich schwebte über den see und genoss den anblick ohne dabei zu vergessen dass ich auf der flucht war.
es würde einen kampf geben dem ich zu gerne entrinnen würde, ich wollte so weit wie möglich weg.
auf der flucht traf ich einen verbündeten.
ich spürte gleich , dieser mann trug die gleichen fähigkeiten in sich wie ich. ich traf ihn in einer kneipe und er stellte mich verschiedenen leuten vor bevor wir zu ihm nach hause gingen.
meine widersacher hatte ich vor meinem weggang gesehen, einer von ihnen besaß einen großen gefährlichen spürhund. früher oder später würde er mich ausfindig machen.
bei dem mann zu hause angekommen stellte ich fest, das er sehr offene fenster hatte und man von außen in seine wohnung schauen konnte, vor allem im dunkeln wenn das licht eingeschaltet war.
da wir nun zu zweit waren würden wir das schon schaffen, sollte sich ein kampf ergeben.
auch der mann hielt seine fähigkeiten vor der außenwelt geheim.
einzig die wenigen menschen mit denen er mich kurz zuvor bekannt gemacht hatte, wußten davon und waren vertrauenswürdig.
es dauerte nicht lange, da witterte die katze des mannes draußen etwas ungewöhnliches.
sie sprang leichtfüßig an die wohnzimmerfensterscheibe und verlor ihre form, sie wurde schmaler und schmaler bis sie eins war mit dem fensterglas und nicht mehr zu sehen.
was machen wir nun? – fragte ich den mann mit einem blick.
er erhob sich und drehte sich in einen vorhang ein. es gab noch einen weiteren vorhang am fenster, der war aber zu schmal als dass man sich hätte eindrehen können, so hüllte ich mich mit meinem verbündeten ein.
ich zitterte am ganzen körper und auch er stand nicht ruhig da.
wenn das mal gut geht, dachte ich.
ein älteres ehepaar erschien draußen vor den fensterscheiben. es waren zwei von den menschen mit denen ich zuvor bekannt gemacht wurde. sie hatten wohl einen schlüssel zur wohnung, denn schon bald standen sie im wohnzimmer und wir drehten uns wieder aus dem vorhang heraus, setzten uns mit ihnen an den tisch, tranken wein und erzählten.
*
*ich habe wenig geld.*
… hörte ich eine innere stimme sagen, als ich ERWACHTE.
sie klang weder bedauerlich noch bedauernswert, sondern neutral als reine aussage.
eigentlich waren das die worte einer jungen frau in einem bus … ich rekonstruiere jetzt mal den nächsten traum.
ich war mit einem silbernen auto in köln unterwegs, das heißt, eigentlich fuhr ich, und ein paar freunde saßen im fahrzeug.
wir kurvten durch köln.
ich weiß weder woher wir kamen noch wohin wir wollten.
plötzlich sah ich eine so sehr fotogene hauswand das ich sagte: *hier könnt ihr mich rauslassen.* obwohl eigentlich ICH die fahrerin war – und das war nicht das einzig paradoxe, ver-kehrte in diesem traum.
die hauswand war wunderblau gestrichen, es gab auch ein weißes quadrat. am haus standen ein paar bäume deren blätter sich schon herbstlich rot-gelb gefärbt hatten und eine kletterpflanze schlängelte sich farbenfroh um das haus.
es war dieser schöne kontrast, der mich veranlasste die “insassen zum anhalten aufzufordern”.
ich fuhr allein weiter und fand gleich in der nähe einen schneebedeckten parkplatz für mein auto. ich schaute kurz an mir herunter um zu prüfen ob ich passend gekleidet wäre für eine fototour durch köln, denn ich wußte nicht das es geschneit hatte.
mal trug ich ein t-shirt und mal hatte ich darüber meine herbstjacke gezogen, es wandelte sich vor meinen augen. ich entschied dass es okay wäre so wie es ist.
der erste parkplatz den ich ansteuerte war leider ein behindertenparkplatz, das weiße zeichen auf dem asphalt konnte man durch den schnee nicht auf den ersten blick sehen, so fuhr ich auf die gegenüberliegende seite, wo gerade ein fahrzeug den platz verließ und nahm seinen platz ein.
man musste hier sein auto anketten oder mit einem schloss befestigen, und damit hatte ich so meine not. als ich fertig war mit meinem ersten versuch, lag mein auto auf dem rücken in einer höhle aus schnee.
seltsam.
ein älteres ehepaar kam mit ihren fahrrädern vorbei, der mann sagte etwas zu der art wie ich das fahrzeug angekettet hatte. so könnte man das hier nicht machen, da hätte man “sie” gleich auf der pelle.
“wen” wußte ich zwar nicht, machte mich aber gleich daran zu schaffen, das schloss noch einmal zu öffnen um es richtiger zu machen.
langsam drehte sich mein auto wieder in den normalzustand … irgendwie klappte jetzt auch alles und kalt war mir auch nicht.
so ging ich dann wohl los und machte meine fototour …
*
ich wohnte im haus meiner eltern, zumindest war ich DA, oben unter dem dach, dort wo ich mir mit meinem bruder die ebene unter dem dach teilte.
sein zimmer war etwas größer als meines.
seltsam, das haus fühlte sich “leerstehend” an was es aber definitiv nicht war, denn ich hatte kurz bevor ich die treppe hinauf ging noch unten im wohnzimmer mit meiner mutter gesprochen.
ich hörte stimmen im zimmer meines bruders und öffnete dir zimmertür.
ein dunkelhaariger junger mann und eine kräftige junge frau mit zopffrisur saßen da, der mann hielt einen koffer auf dem schoß.
*wir wollen nach griechenland.* sagte er *bis wir einen flug haben dürfen wir hier wohnen. wir möchten unbedingt vor der geburt in griechenland sein, das kind soll dort geboren werden.*
erst jetzt sah ich, dass die frau die ich für “kräftig” gehalten hatte, ein KIND unter ihrem HERZen trug.
*und wann wollen Sie weg?* fragte ich.
*sobald wir das ticket haben. wir haben noch 13 tage zeit, dann wird das kind geboren.* sagte der mann.
*haben Sie internetanschluß?* fragte ich – obwohl ich wußte dass es sowas hier im zimmer meines bruders nicht gab.
*nein.* sagte der mann.
ich sah ihn in verschiedenen zeitschriften, zeitungen und büchern blättern.
*warten Sie, ich besorge Ihnen was!* sagte ich und verließ den raum.
ich wollte die treppe hinunter gehen und bemerkte, dass die zweite stufe gefährlich lose war. ich wohnte lange genug in diesem haus um den trick zu kennen, damit man gefahrlos die treppe hinunter gehen konnte, aber die beiden neuankömmlinge da oben, die wußten das sicher nicht …
ich würde es ihnen bei nächster gelegenheit sagen.
ein mann war plötzlich bei mir, er wollte mit mir das andere haus besichtigen, welches schön und groß war und unwahrscheinlich viel potential enthielt, aber noch nicht ganz fertig war.
das andere haus konnte man sehen, wenn man in meinem zimmer aus dem fenster schaute.
es sah etwas dunkel aus, aber man konnte auch auf entfernung erkennen wie schön es aufgeteilt war, geräumig und viele möglichkeiten der verwendung beinhaltend.
ich mußte vorsichtig sein mit diesem mann, denn irgendwas war mit dem anderen haus noch nicht so ganz in ordnung, doch das brauchte dieser mann nicht zu wissen.
ich war mir nicht sicher ob ich ihm voll und ganz vertrauen könnte, er hätte dieses wissen gegen das andere haus verwenden können und das wäre zu schade drum gewesen.
so ging ich lieber ganz auf nummer sicher und ließ ihn das andere haus nicht allein besichtigen, so wie er sich das gewünscht hätte.
auf schritt und tritt begleitete ich ihn, bzw.: ich ging vor und das was er nicht sehen sollte zeigte ich ihm nicht.
*
in einem einkaufszentrum begegnete mir ein mädchen mit seiner mutter. das mädchen hatte geburtstag und ich wollte ihm etwas schenken, hatte aber nicht allzuviel geld.
wir standen an einem wühltisch mit diversen tafeln schokolade. ich gab ihr eine tafel schokolade und die paar euro die ich in der tasche hatte.
ihre mutter war sichtlich nicht so zufrieden mit meiner gabe, empfand das geschenk offensichtlich als zu gering. doch für mich war das okay, es lag gerade im bereich meiner möglichkeiten.
mehr ging nicht.
*
ich war in einem bus mit vielen jungen mädchen unterwegs. sie waren schminkbegeistert, sehr auf ihr äußeres erscheinen bedacht, und probierten allerhand glitzerzeug aus. ich hatte auch glitzifitzi-schminkutensilien in der tasche.
sie unterhielten sich zum teil recht vulgär und wußten ganz genau, dass es unziemlich war und nicht im sinne ihrer herrin, die gerade nicht anwesend war.
ich lauschte ihrer unterhaltung und schnappte allerhand verbal-sexuelles auf.
nun war die herrin im anmarsch, die mädchen veränderten augenblicklich ihre gesprächsinhalte, packten eilig ihre schminke weg, und am ende gab ich einem mädchen, was selbst nicht so viel hatte, meinen glitzerkram.
dann erklang dieser satz: *ich habe wenig geld.* – während ich ERWACHTE.
*
G.fischt
24. September 2010 um 10:46 | Veröffentlicht in Erkenntnis, food, Gedanken, Gegenwart, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: aquarium, besuch, brustbehaarung, diebstahl, einkaufszentrum, eisstiele, fische, fischfutter, fluß, frau, frösche, koch, löwe, löwin, Mann, Menschen, messer, muckefuck, pfand, pflanzen, portemonnaie, schlüssel, schokokekse, streicheln, stufen, tasche, taschendieb, TIERE, tochter, treppe, verlaufen, wasser
jedesmal wenn ich mir meinen MUCKEFUCK rühre denke ich an schokokekse.
diese doppeldinger, ihr wißt schon.
nachdem ich nun auch dafür gesorgt habe dass KEINE schokolade mehr im haus ist, wäre das meine letzte rettung gewesen …
schönen juten morgen liebe mitLIEBEnden … ![]()
für heute schreibe ich mir das auf den PLAN: schokokekse kaufen.
für meinen geschmacksSINN.
oh GOTT, wo fang ich an, das war wirklich ein multitraum …
ich hatte drei aquarien. zwei recht kleine, im traum sprach ich von 8 litern – was aber nicht sein kann, so kleine gibts bestimmt nicht. oder es waren 10er und ich hatte sie nur mit 8 liter wasser befüllt.
jedenfalls betrachtete ich die aquarien aufmerksam und interessiert … eines nach dem anderen, denn ich konnte mich gar nicht daran erinnern dass ich welche hatte.
so war es als hätte ich sie noch nie gesehen, als ich mir das innenleben anschaute und nach und nach entdeckte was sie alles enthielten.
die aquarien waren innen blitzsauber, ungewöhnlich, denn eigentlich setzen sie schnell algen an. hier war aber davon keine spur, die dekosteine und auch die kleinen steinchen am boden waren blank. die verschiedenen pflanzen gefielen mir, einige bewegten sich im wasser seicht schaukelnd als berührte sie der wind.
niedlich … zwei frösche kamen unter ein paar gleich am boden wachsenden blättern hervor, ein kleiner schmaler und ein richtig dicker kleiner knubbelfrosch, aber auch nur ein paar zentimeter groß. das hätte ich gerne meiner tochter gezeigt, ich dachte im traum an sie, weil sie auch so gerne tiere aller arten mag.
im zweiten miniaquarium gab es einige fische. sie legten zum teil eine seltsame schwimmtechnik an den tag, manche schwammen auf dem rücken wie tot, waren aber quicklebendig. ich hatte das verhalten meiner fische lange nicht studiert, sonst wüßte ich nun was das zu bedeuten hatte.
das dritte aquarium war ein richtig großes, größer noch als das 80er was ich einmal hatte. irgendwie war es sogar begehbar, zwischen der technik und dem wasser gab es einen schmalen innenraum.
interessantes getier gab es in diesem großen wasserbecken. schlangenartiges und undefinierbare fische die sich am boden aufhielten. sie hatten eine ziemliche spannweite und einen breiten kopf. eine frau neben mir langte mit der hand ins aquarium und streichelte diesen weiblichen fisch und seinen männlichen kollegen, der daraufhin auch aus seinem versteck kam.
erstens weiß ich nicht wo die frau herkam, und zweitens war ich noch nie im leben auf die idee gekommen die sorte fisch zu streicheln, die sich am grund aufhielten. klar, die anderen, die oben schwimmenden wie zum beispiel meine zutraulichen blaupunktbarsche hatte ich des öfteren gestreichelt, sie waren an der wasseroberfläche leicht zu erreichen.
ich verließ kurz meinen platz. als ich wiederkam war die frau weg und an ihrer stelle stand da nun ein mann mit seiner tochter. ich war eigentlich nicht so damit einverstanden dass ich ständig besuch in meiner wohnung hatte, den ich offensichtlich nicht eingeladen hatte und so schaute ich auch nicht gerade freundlich drein. und dieser mann entpuppte sich als sehr speziell und fordernd.
die kurze zeit in der ich weg war hatte er genutzt um innen am aquarium eine tür mit dem schlüssel aufzuschließen der mein ganz persönlicher war. ich nahm ihm den schlüssel aus der hand, etwas erbost schon und schaute nach ob er die tür wieder verschlossen hatte. er sagte zwar das habe er getan, dem war aber nicht so. dafür erntete er von mir einen bösen blick.
und plötzlich kam eine junge LÖWIN aus dem begehbaren teil des aquariums.
“siehst du?” sagte ich zu dem mann.
die löwin tat nichts weiter als sich mir kurz zu zeigen, dann verschwand sie wieder.
sie war wunderschön, edel, zwar noch jung aber kräftig mit so schönem glatten fell …
plötzlich bemerkte ich, dass ich überhaupt kein fischfutter im haus hatte. ich wußte ja noch nicht mal das ich aquarien hatte, wie konnte ich da mit fischfutter ausgestattet sein.
und so kam ich dem überaus dringenden bedürfnis nach, fischfutter zu kaufen.
als ich aus dem haus kam war eine gute bekannte gleich bei mir. sie ging mit ihrem LÖWEN spazieren wie andere mit ihren hunden. sie erzählte dass es immer mehr schwierigkeiten bereite mit ihm spazieren zu gehen, je größer er werde. aber nicht was sein verhalten betraf, er war tadellos, bedächtig und zahm, hatte fast schon menschliche züge. es waren die menschen denen er begegnete, sie zogen sich gleich zusammen vor lauter furcht wenn er ihnen entgegen kam. er lief immer frei, sie hielt ihn nie an einer leine.
ich nahm meine bekannte im auto mit zum einkaufszenter, der LÖWE war auf einmal veschwunden.
ich war erst ein mal vor langer zeit in diesem einkaufszentrum und fragte meine bekannte wo ich die zoohandlung finden würde.
dann ging jeder für sich los, wir wollten uns später irgendwo wieder treffen.
zuerst ging ich in das eiscafé um mir dort das pfandgeld für meine 5 eisstiele abzuholen. ich kannte die weibliche bedienung persönlich. wenn man eisstiele abgab, mußte man wohl ein abenteuer-heft ausfüllen … dazu hatte ich aber weder lust noch zeit. das sagte ich dann auch, was die männliche bedienung mürrisch werden ließ.
er hatte einen nackten oberkörper, einen ziemlichen bauchansatz und über und über braune kräuselhaare auf der brust. tss …
ich spürte die spannung zwischen meiner bekannten und dem chef. sie hockte mittlerweile unten am boden und sprach aus dieser position mit mir, so als hinge von diesem job ihr leben ab. ich erklärte dem nacktbäuchigen, dass meine bekannte nichts damit zu tun habe wenn ich dieses abenteuerheftchen nicht ausfüllen wolle … und ging dann ohne pfand weiter um die zoohandlung zu finden.
ich hatte mich wohl ein bisschen verlaufen, denn zuerst ging ich mit meinen flipflops einen rutschig gekachelten weg hoch und kam kaum oben an, rutschte immer wieder runter. auf der gegenüberliegenden seite befand sich eine treppe die zu einem fluß hinabführte.
ich ging hinunter.
unten saßen einige menschen, ein turtelndes liebespaar und ein paar andere … auf der treppe rempelte mich ein mann an, hielt mich kurz fest, entschuldigte sich und ging nach oben. ein sympathischer junger mann, dachte ich noch, als ich unten an der letzten stufe angekommen war und das fliessende wasser ganz genau betrachtete.
was wollte ich eigentlich hier?
ich wollte doch fischfutter kaufen, das kam mir gerade wieder in den sinn. während ich die stufen wieder hinaufging und schon fast oben angekommen war, zog ich das messer hinter meinem ohr heraus und wollte es in meine große geräumige umhängetasche legen, doch sie war weg!
ich dachte gleich an all die sachen die ich als basics immer in meiner tasche mit mir herumtrug, an mein portemonnaie und daran, dass ich nun nichts hatte wo ich das messer hineintun könnte, hinters ohr wollte ich es mir nicht mehr stecken.
es war aber mein bestes, mein schärfstes messer, ich wollte es auch nicht einfach wegwerfen, hierlassen.
ich blickte die treppe hinunter und versuchte etwas großes grünes zu entdecken. es war aber nichts zu sehen. ich ging trotzdem noch einmal runter um genau nachzuschauen. leider fand ich meine tasche dort nicht.
wie wirkte das wohl, eine frau mit einem leicht verzweifelt suchenden blick und einem scharfen messer in der hand?
als ich die stufen wieder hinaufging hatte sich alles verändert … alles war voller wasser, auch die stufen standen unter wasser, obwohl das rein physikalisch aufgrund ihrer schrägen lage gar nicht möglich war, es war aber so.
und zahhlose nackte menschen hielten sich liegend auf den stufen auf. ich mußte über sie hinwegstapfen und sie waren nicht gerade kooperativ was mein durchkommen betraf.
ich hörte sie durcheinander schwätzen.
der fuß einer frau hing in fransen, ihr fehlten sämtliche zehen und ich fand so für mich im stillen, das man das aber gar nicht gut vernäht hatte.
ich ging noch mal in das einkaufszenter hinein. sehr offen konnten die kunden dort durch die großküchen gehen, dafür war eigens ein schmaler seitengang eingerichtet. ich sah schon von weitem eine gruppe lustiger köche die allesamt grüne kochmützen mit der aufschrift *bio* trugen. auch ihre handschuhe waren grün und so wirkten sie auf mich fast wie eine karnevalstruppe.
mit einem von ihnen sprach ich über meine verlorene tasche und dass ich wahrscheinlich einem taschendieb zum opfer gefallen war. ich bat ihn, mir bescheid zu geben falls er jemanden mit meiner tasche sah.
irgendwie hatte ich mich dann noch mal in diesem riesigen center verlaufen und war auf einmal wieder draußen auf der straße.
ich suchte überall, taschendiebe entledigen sich ja schon bald ihrer gestohlenen sachen, zumindest denen die sich nicht gebrauchen konnten. ich kam an einem friedhof vorbei, hinter einer hohen hecke gab es einen parkplatz.
plötzlich spürte ich einen ruck an meiner rechten schulter, ich schaute an mir herunter und siehe da: meine tasche hing wieder an mir. sie war vollkommen leer, bis auf meine geldbörse die in dieser leere nun so leicht zu finden war wie noch nie.
als nächstes sah ich einen weißen 300er mercedes den parkplatz verlassen. der sympathische junge mann der mich auf der treppe angerempelt hatte drehte sich von der rücksitzbank zu mir um und schüttelte lächelnd der kopf.
ich weiß nicht was er damit ausdrücken wollte. vielleicht:”wie kann man sich nur die tasche stehlen lassen.” oder so.
und das nummernschild hab ich mir auch nicht gemerkt.
G.radelt
23. September 2010 um 23:30 | Veröffentlicht in Erkenntnis, KRYON, Leben, LIEBE, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | 2 KommentareSchlagwörter: öffnen, chor, fahrrad, gesang, harmonie, kapelle, melodie, pflastersteine, schliessen, töne, tor, torbogen, TRAUM, weißes tor, weißhaarig
ruckelnd fuhr ich mit dem fahrrad über holperige alte pflastersteine.
eine alte dame, auffallend schlank, mit langem weißgelockten haar, fuhr mit vor mir her, ebenfalls mit dem fahrrad.
wir hatten den gleichen weg.
schon von weitem sah ich einen großen torbogen mit einem ungewöhnlich weißen tor. als die alte dame das tor erreichte stieg sie vom fahrrad und öffnete es, so dass ich einfach nur hindurchzufahren brauchte.
hinter mir verschloss sie es wieder.
und nun sah ich gleich einen weiteren torbogen mit weißem tor auf mich zukommen.
je näher ich kam desto mehr verlangsamte ich mein tempo und brauchte zum öffnen des tores noch nicht einmal abzusteigen.
so hielt ich das tor für die dame hinter mir auf und sie fuhr – etwas klapperig zwar – hindurch.
auch zum schliessen brauchte ich nicht abzusteigen und irgendwie fand ich das bemerkenswert und praktisch.
es fühlte sich schön an hinter den toren … die luft so anders, frisch, frei …
rechts neben dem zweiten tor befand sich eine kapelle. ich hörte musik erklingen, die einen chor begleitete.
es klang sehr schön, melodisch, harmonisch und ich spielte mit dem gedanken mir den chor einmal anzuschauen, vielleicht würden sie mich aufnehmen.
doch dann hörte ich eine sequenz aus dem gerade gesungenen lied:
“wir erfüllen’s nicht.”
das gefiel mir nicht … es hörte sich so an als würden “wir” – wer immer damit auch gemeint war – irgendetwas nicht “schaffen”.
und so verwarf ich den gedanken im chor mitzusingen.
das war mir zu unpositiv – obwohl ich gar nicht wirklich wußte wovon dieses lied handelte.
G.schreckt
19. September 2010 um 07:29 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, HERZ, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Menschen, SEELE, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: behaupten, bilder, enthaupten, fühlen, foto, grünes heupferd, hören, heuschrecke, sehen, sinn, sinne, strecke, tier, Weg, worte, wortspiel
liebe mitLIEBEnden, einen wunderschnuckeligen *guten morgen* wünsche ich!
heute ist sonntag … wie wunderbar, möge sich der tag für das *arbeitende volk* heute besonders in die länge ziehen!
(***siehe unten)
früh aufgestanden bin ich heute, denn ich hatte beim ERWACHEN so viele worte auf der zunge, mit denen hätte ich unmöglich mich einfach umdrehen und weiterschlafen können.
so hab ich mir meinen * MUCKEFUCK * – oder soll ich lieber sagen *getreidekaffee*? – zubereitet und irgendwo auf dem weg zwischen bad und küche sind mir nun sämtliche worte ent-fallen.
so darf ich mir nun was *aus der nase ziehen* und darauf vertrauen, dass die worte wiederkommen, wenn sie denn *wichtig* waren.
ein wort fühle ich schon schemenhaft in mir, kann es aber noch nicht ganz “lesen” …
es war übrigens für mich eine spannende ent-deckung, dass man WORTE und auch BILDER *in sich* FÜHLEN kann.
dass man worte nicht zu *hören* braucht, und bilder nicht zu *sehen* – und dennoch ist ihr *inneres* vorhandensein zweifellos …
und WEGE gibts, die können sehr lang sein, doch kann man die strecke nicht messen … (trotzdem kann einiges *auf der strecke bleiben*) und unter umständen braucht man sich keinen milimeter zu bewegen um sie zu *gehen*.
(da könnt’ man glatt n sinnspruch draus machen … *g)
ahhhhh … das wort ist da: (sich) be-haupten.
btw.: von ENT-HAUPTEN hab ich jetzt erst mal genug, nachdem *wir* vor ein paar tagen *KÖNIGREICH der HIMMEL* gesehen haben …
von *sich be-haupten* kann man/frau allerdings nicht genug bekommen … um es mal SO zu sagen.
BEWUSST im EIN-SATZ SEIN für sich selbst.
tja … das was ich *ursprünglich* schreiben wollte, will mir nun einfach nicht mehr in den sinn kommen, so lasse ich es dabei bewenden …
*
ach, vor ein paar tagen hatten wir besuch auf dem balkon, jesses, ein riesenTier! mit flügeln … und einem beeindruckenden stachel, berührt hab ich das tierchen nicht, aber gleich die kamera gezückt, kuckt mal:
so habe ich also, ohne es zu wissen, ein *grünes heuPferd* fotografiert … ein weibchen, und der “stachel” entpuppt sich als *legeröhre*. interessant …
habt nen schönen sonntach,
beibei
sMARAgda
***
das meine ich natürlich nicht bezogen auf diejenigen menschen, die z. b. in der gastronomie arbeiten und heute *ran müssen*! für diese gilt selbstverständlich das gegenteil. schlicht und einfach meinte ich den großteil der menschen im berufsleben mit der üblichen 5-tage-woche.
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