G.denkt

22. Oktober 2010 um 08:17 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, Gesundheit, GLÜCK, Heilung, HERZ, JETZT, KRYON, Leben, Menschen, SEELE, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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jesses, was für eine nacht, die Arkturianer lassen mich nicht schlafen, und mir ist es recht.
in ihren *sendepausen* gehen mir gedanken durch den sinn, ich denke über dieses und jenes nach,
und auch das ist mir recht.
ich denke über das denken nach und ich freunde mich mehr und mehr damit an:
mit dem denken, den gedanken selbst, und mit meinem verstand.
es geschieht einig-sein, eins-sein, auch damit.
die sonne geht auf, und langsam erhellen ihre strahlen
Alles-Was(in mir)-Ist, so auch das denken und den einst *verpönten* verstand.
was zuvor im dunkeln lag, wird beleuchtet und darf SEIN.
langsam, ganz so wie das ist, wenn die sonne aufgeht.
der verstand beginnt mit dem herzen zu verschmelzen, und so entsteht ein lichtvolles zusammen-wirken, ein herz-denken und herz-verstehen.
es spielt keine rolle mehr woher worte kommen, wenn die bereitschaft da ist, den fokus zu lenken und ausgerichtet zu halten auf
*in-liebe-sein* mit ALLem.

die schleusen öffnen sich mehr und mehr, und legst du nicht selbst hand an, geschieht es einfach mit dir.
so oder so, du bist dabei, kannst zuschauen, mitwirken:
die schleusen öffnen sich, und der emotionale fluss rauscht in dir, durch dich durch, aus dir heraus.
emotionen, die aus den tiefsten tiefen deines persönlichen miniUNIVERSUMS hervorkommen, aus den hintersten winkeln deiner selbst.
und denke nicht, dass dies allein deine emotionen sind, multidimensionales wesen.
so wie du verbunden bist mit Allem-Was-Ist, so bist du verbunden mit allen Emotionen-Die-Sind.

und nun fühle einmal, welchen dienst du dir und der welt erweist, wenn du dich um deinen emotionalen fluss kümmerst.

fühle wie sehr du verbunden bist, fühle was es bedeutet:
du bist nicht allein.
ist das nicht wunderbar wie einfach es ist, für dich selbst, für die welt, für die menschheit, im dienst zu sein, einen dienst zu tun?
doch, das ist es!
du brauchst dazu keine weiten reisen zu unternehmen, nein, das brauchst du nicht, doch denke nicht es wäre etwas dagegen einzuwenden.
reise, wenn dir danach ist, und wisse, deinen TiefTaucherUrlaub nach innen kannst du überall machen.

und was tust du nun mit den emotionen, jetzt, wo sie da sind?

du kannst mit ihnen umgehen wie mit einem scheuen, schüchternen, hausbewohner, der eines tages ganz aus sich heraus, ohne einladung und ohne vorankündigung, endlich mal zum kaffeetrinken vorbeikommt und ein paar nette worte mit dir wechseln möchte.

so heiße ihn willkommen, lass’ ihn einfach zu dir herein, vergiss dass er sich nicht an die konventionen gehalten hat und nutze diese kontaktFREUDIGE gelegenheit.

und so wie ein nachbar der zu besuch kommt, bleiben emotionen auch nicht ewig,
und kommen auch nicht andauernd wieder, aber ab und zu kannst du mit ihnen rechnen.

wie häufig, das kann man nicht sagen, sie brauchen halt individuell einen entsprechenden umgang.

nachbarn und emotionen kann man gut miteinander vergleichen,
schenken wir ihnen unser vertrauen und schauen einfach was geschieht.

G.spannt

21. Oktober 2010 um 07:38 | Veröffentlicht in Erkenntnis, food, Gedanken, Kind, KRYON, Leben, Mann, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar

„WER SIND SIE, UND WAS WOLLEN SIE???“ 
fragte ich laut in den raum und wurde wach von der eigenen stimme.
mein partner neben mir zuckte ein wenig, so laut sprechen hört er mich selten oder nie.*g

eigentlich fühlte ich mich schon wach als ich laut die stimme erhob und sprach,
ich wußte genau was ich tat,
doch glaube ich eher,
dass es sich um eine schlummerebene handelte,
wo der verstand doch noch nicht so ganz da ist …
und natürlich kamen mir sämtliche traumsequenzen in den sinn,
haarklein,
ich wär’ besser gleich aufgestanden, ihr wißt ja wie das ist.
*manno …

russischer geheimdienst, in manchen eimern mit nahrungsmitteln roch es nach gewehr- oder gewehrpatronenöl,
das war ein sicheres zeichen dafür, dass der russische geheimdienst im spiel war.
jeder wußte es, doch keiner wagte sich, darüber zu sprechen.

jemand wollte in meine wohnung eindringen und ich mußte die tür zuhalten weil sie sich nicht abschliessen liess. ich hörte wie jemand an der haustür rappelte … dann hörte ich die holztreppe knarren, stufe für stufe. nicht, dass der eindringling sich leise verhalten hätte, das war schon nicht mehr unvorsichtig, das war schon dreist wie er hereindonnerte in mein haus.
und ich machte mich bereit, umschloss mit beiden händen die türklinke, zog die tür zu mir heran, aber noch ohne kraft aufzuwenden, die würde ich noch brauchen. ich erzeugte nur schon mal so eine gewisse spannung und setzte dazu einen fuß vor die wand, damit ich mich abstützen konnte für den fall, dass dieser „jemand“ die tür öffnen wollte …

ich spürte den atem des fremden, der jetzt ganz still war.
er stand genau vor mir, getrennt von mir durch die wohnungseingangstür.
das war der moment in dem ich laut rief:
„WER SIND SIE, UND WAS WOLLEN SIE???“

*hihi* … ich hab lange nicht mehr bewusst im schlaf gesprochen. das ist was besonderes für mich. *gg

-

wirklich schade, dass ich mich nicht an *mehr* erinnere, wäre ne nette geschichte draus entstanden.
es gab eine autofahrt im schnee, parken an einer kuhweide, einen großen, mächtigen hund, lammlieb, vergleichbar mit einem menschen, hellbraun, soooo kräftig und muskulös … ein toller hund!

dann gab es noch einen steinpilz, der so groß war dass er die ganze pfanne mit seinem dächle ausfüllte, er wurde *falschherum* gebraten, und noch dazu *so wie er ist*.
mit erde, nicht gewaschen, nicht geputzt, mit allem drum und dran lag er in der pfanne und brutzelte. ich hob ihn leicht an und rief meine tochter, das sollte sie sich mal anschauen, so einen riesenpilz. und sie staunte auch sehr, bekam große augen und der anblick des pilzes entlockte ihr ein langgezogenes:“booooooaaaa!!“

G.filmt

19. Oktober 2010 um 22:31 | Veröffentlicht in Erkenntnis, Gedanken, kino, KRYON, Mann | Hinterlasse einen Kommentar
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hallo, schönen juten abend liebe mitLIEBEnden … na? ;-)

so … heute hab ich mir mal wieder einen film gegönnt, einen worüber es sich lohnt ein paar worte zu schreiben …
*eat, pray, love* frisch gekuckt.
schön, ruhig, still … kaum mehr als 10 – 20 zuschauer im kino, vielleicht trug das dazu bei, dass ich den film als so ruhig empfunden habe.
erst als er zu ende war merkte ich, wie tief ich versunken war im *film* selbst, und wie dennoch alles in mir reflektierte, kommunizierte, mit dem was der film vermittelte, bzw. mit meinen interpretations-mechanismen und sonstigem inneren *an-klang*.

amüsant war … der kinokassenmann empfing uns 3 meter vor der kasse schon mit:
„sie gehen bestimmt in den selbstfindungsfilm.“ und meinte weiter:
„da würd’ ich lieber 4 mal in *den da* gehen.“ und zeigte auf das filmplakat von „ich, unverbesserlich“.*g
„nee, also ich mag die schauspielerin nicht, die Julia Roberts, schon allein deswegen würde ich nicht reingehen.“
und ich so: „aber sie kennen sie doch gar nicht.“
und er: „nee, nee, aber so als schauspielerin mag ich die nicht. dieses zahnfleischlächeln, sowas geht bei mir gar nicht.“
und er machte einen versuch, das lächeln von Julia Roberts nachzumachen. stand ihm gut, sah lustig aus.
er hat uns trotzdem viel spaß gewünscht, und den hatten wir, ja doch, es gab einiges zu beschmunzeln … und zu bestaunen.
ich kanns nur nicht in worte fassen … ;-)

G.giesst

16. Oktober 2010 um 08:50 | Veröffentlicht in Auto, Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, KRYON, Leben, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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ich bin aufgewacht und nun habe ich keine gelegenheit mehr, den schmuckkörbchen noch wasser zu bringen …das hätten sie wirklich dringend gebraucht.

ich hatte sie vor längerer zeit in einen großen blumentopf gepflanzt, und als ich oben aus dem schlafzimmerfenster meiner eltern schaute, sah ich wie ALL ihre blüten über den rand des topfes hingen.
GOTT sei dank waren die blätter und stengel noch saftig und fest …
ich suchte meine mutter im garten zu entdecken um sie zu bitten, für mich diesen blumen wasser zu geben, doch ich konnte sie nirgends sehen.

die schmuckkörbchen waren nicht die einzigen blumen, die mir in diesem garten gehörten, denn ich hatte ein großes stück garten von meinen eltern zum bewirtschaften übertragen bekommen und hatte mich entschieden, wiese, blumen und sträucher anzupflanzen.
das war aber nun schon eine weile her und ich konnte quasi schon den schönen anblick ernten, den ich gesät hatte. durch das grün eines bonsai-bäumchens wuchsen blaue kleine blüten hindurch, im grunde waren da zwei pflanzen in einer bonsai-schale. das gehörte wohl nicht so, mir gefiel das aber und ich konnte das so lassen.
blaue blüten … die rupfe ich doch nicht einfach aus. ich war sowieso für wildwuchs im garten. wildwuchs mit einer gewissen ordnung.

doch nun stand ich oben am fenster, betrachtete die hängenden schmuckkörbchen und hatte die giesskanne vergessen.
wie kam ich da bloß jetzt wieder herunter?
eigentlich müsste ich das doch wissen, schliesslich wohnte ich in diesem haus. doch der gedanke wieder hinunter in den garten zu gehen, bzw. ihn zu finden, bereitete mir unbehagen …

ich ging in meinen raum, in dem ein großer, mehrteiliger schrank als raumteiler diente. einige leute befanden sich auf der seite, die nicht meine war.
ich teilte den raum mit meinen brüdern.
sie hatten besuch von einem mann, der energetisch arbeitete. zum beispiel konnte ich gerade beobachten, wie er mental mit gedankenkraft die zeiger der kuckucksuhr zurückdrehte und wie es ihm auch gelang, die goldenen ketten, an denen schwere vergoldete tannenzapfen hingen, zu bewegen.
er ließ die goldketten am ende schräg unter der kuckucksuhr herunterbaumeln … vom gesetz der schwerkraft her völlig unmöglich, doch sah ich das mit meinen eigenen augen.

ich wußte, dass diese fähigkeiten auch in mir lagen, d. h. dinge mit mentaler kraft zu bewegen, doch konnte ich mich nicht erinnern, diese fähigkeit jemals eingesetzt zu haben, es war noch nicht nötig bisher.
mein blick wurde auf meinen glitzi-fitzi schminkkram gezogen und ich befasste mich eine weile mit ALL meinen bunten, glitzernden sachen.
ich wollte wohl noch ausgehen abends …
ich verlor mich geradezu in diesem tun und dachte nicht mehr an die schmuckkörbchen …
als ich wieder *bei mir* war blickte ich auf den mann mit der mentalen kraft und fragte ihn:
*kannst du auch den raumteiler bewegen?*
*klar!* sagte er, stand auf und schob den kompletten schrank von einer wand an die andere. ich musste lachen, denn ich hatte es ja eigentlich anders gemeint.
*hey, du weißt wie ich das meine.* sagte ich lachend, *komm, zeig es mir.*
er nahm sich den schrank von der anderen seite vor und schob ihn, wieder mit körperkraft, an die gegenüberliegende seite.
ich war sehr amüsiert, fühlte mich auf angenehme weise veräppelt.
*er will also nicht.* dachte ich, *dann eben nicht.*
und nun schob er die drei teile des schranks so auseinander, dass sie den raum nicht mehr teilten, sondern dass er sich quasi öffnete und sich vermischte mit den teilen die zuvor durch den schrank getrennt waren.

*hui, was für eine raumweite…*, dachte ich. das war mir bisher gar nicht so aufgefallen, denn ich als einzelne person hatte eigentlich nur ein kleines stück raum hinter dem schrank für mich …
ich ließ den anblick eine weile auf mich wirken.
dann kamen mir die blumen wieder in den sinn, die dringend wasser benötigten.
die sonne schien und ich hatte das gefühl, mich beeilen zu müssen. so stand ich auf, sagte dem mann, er möge den schrank bitte später wieder so hinstellen wie er zuvor stand und machte mich auf den weg nach unten.

ich öffnete die tür und gelangte in ein treppenhaus. es kam mir fremd vor, es war in schummeriges licht getaucht und ich hatte das gefühl, noch nie hier gewesen zu sein.
ich ging also hinunter und nahm gleich 5 oder 6 stufen auf einmal … viele menschen waren im treppenhaus unterwegs, männer, japaner oder chinesen, sie beachteten mich nicht. ich überholte sie alle, sprang von einer treppe hinunter auf die nächste und kam irgendwann unten an.

es gab mehrere ausgänge. ich entschied mich für einen, öffnete die tür und stand auf einer schneebedeckten treppe, die ganz steil nach unten ging, eigentlich war es keine treppe sondern eher eine empore, ein hoher sockel.
eine freundin stand plötzlich neben mir.
wir sprangen hinunter in den schnee, gingen ein stück zusammen und sie begann zu erzählen.
irgendwann stand ich wieder unten im flur und wählte einen anderen ausgang.
eine großstadtszene eröffnete sich mir. keine spur von dem garten, den ich eigentlich aufsuchen wollte. eine vierspurige straße war reichlich befahren mit allerhand fahrzeugen. ich rannte beherzt über die ersten zwei straßen, musste dann aber wieder zurück, weil ich ein heranfahrendes auto übersehen hatte.
dann war die bahn frei und ich konnte hinüberlaufen.
auf der anderen straßenseite angekommen blickte ich zurück und konnte das haus vor lauter häusern nicht mehr entdecken.
ich wusste nicht mehr wie es von aussen aussah.
ein pompöses haus mit runden türmchen, stuck und schnörkel fiel mir besonders auf.
vielleicht war es das?
doch unten auf der ersten etage des hauses drehte sich ein karussell, so wie man das auf rummelplätzen sehen kann. es war ein karussell mit grünen autos, eines wie das andere.
gut dass mein freund in diesem moment kam und mich an die hand nahm.
er wusste bestimmt in welchem haus ich wohnte und könnte mich dort hinführen.

 

 

 
 

G.ringt

13. Oktober 2010 um 08:02 | Veröffentlicht in Erkenntnis, Gedanken, Kind, KRYON, Leben, Menschen, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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uiuiui …das schärfste in dieser traumnacht war der weiß umrandete lichtring der drei mal in meinem linken auge aufflackerte und mir zeigte, zu wem ich mich dazusetzten sollte …

ich war in einer schule, so richtig auf der schulbank, mein freund saß eine reihe vor mir.
obwohl die ersten beiden reihen nicht so dicht besetzt waren, mußte ich mich hin- und herbewegen, damit ich den lehrer im auge hatte, falls das angebracht war.
der lehrer war genauso neu für mich wie das fach, was er unterrichtete.
spanisch.
er sagte etwas von „no tiendes“ oder so, gab uns eine aufgabe und um uns an die neue sprache heranzutasten sollten wir uns jeweils zu zweit zusammensetzen.

„ich dreh’ mich dann einfach zu dir um.“ sagte mein freund, lächelte mich an, drehte sich wieder um und schrieb und schrieb und schrieb.
er kannte die sprache schon ziemlich gut.
„ich such mir lieber jemand anderen.“ sagte ich.
das verstand er, denn ihm beim schreiben zuzuschauen brachte mich jetzt gerade nicht weiter.
so drehte ich mich um und schaute ob ich irgendwo jemanden schlaues entdecken konnte von denen, die diese klasse und das fach schon kannten, und als mein blick auf einen rothaarig gelockten jungen fiel flackerte dieser lichtring drei mal blitzartig vor meinem auge auf.

das war für mich das unmissverständliche zeichen dass ich die richtige wahl getroffen hatte.
es war ein bisschen umständlich, den platz neben dem jungen einzunehmen, alle anderen mussten ein wenig auseinanderrutschen, damit ich da noch reinpasste.
der junge hatte verbände an beiden ohren, außen am weißen mull konnte ich die farbe geronnenen blutes erkennen.

jetzt war ich plötzlich mit dem jungen in einem separaten raum und er schaltete den fernseher an.
eine seiner katzen sprang mich von hinten an und legte sich seitlich wie ein halber gürtel um meine taille.
und sie wollte nicht loslassen.
ich würde nicht gern ihre krallen zu spüren bekommen, und so versuchte ich sanft sie irgendwie von meinem körper wieder loszubekommen.

ich hatte noch kein einziges wort in mein vokabelheft eingetragen. der junge hatte seinen kopf ins spanischbuch gesenkt, der fernseher lief und zeigte gerade irgendein tier mit braunem fell.
es rauschte und summte aus dem fernseher heraus …
„sag mal, kannst du den ausmachen?“ fragte ich und zeigte auf den fernseher.
„wieso, der läuft immer.“ sagte der junge von dem ich spanisch lernen sollte.

ich hatte wieder mit der katze zu tun.
ich spürte wie ihre krallen stellenweise leicht über meine haut fuhren und ich konnte mir vorstellen wie das ausarten könnte, wenn ich aufhören würde zu spielen und sie mit gewalt von mir entfernen würde.
sie war aufs äußerste hartnäckig und zum glück sprang sie irgendwann von selbst ab.
der junge hatte mittlerweile eine überdimensional große dose bier in der hand, geschickt angestellt kam aus der dose, wenn man sie richtig hielt, eine bierflasche zum vorschein, und ein stiefel aus glas, in den man das bier schütten konnte.
ich lernte tolle sachen, zumindest zu sehen und zu beobachten, nur kein spanisch, an diesem tag.

irgendwie wars als wären wir in einer jugendherberge gewesen. ich befand mich gerade in den sanitären anlagen und hatte festgestellt, dass alle toiletten verstopft waren, ein benutzbares klo hatte ich dann doch noch gefunden.
ich stand gerade am waschbecken und wusch mir die hände, da kam ein vater herein, ich kannte ihn, er hieß pascal.
er trug ein kind im babytragekorb und ein kind ging an seiner hand.

„versuchen sie es gar nicht erst, die klos sind alle verstopft. sie gehen besser gleich auf die herrentoilette.“
so drehte er auf dem absatz kehrt, lächelte freundlich und nahm die nächste tür.
mir kamen bilder in den sinn mit eingen der anblicke die ich ihm erspart hatte … son shize. ;- )

und schon stand die reinemachefrau mitten im waschraum.
auf dem kopf trug sie unendlich viele spiralförmige reinigungsteile … als hätte sie sich diese auf dem kopf aufgesteckt umd sich ihrer schneller bedienen zu können.
„alle mal herhören!“ rief sie in den raum, in dem allerdings nur ich anwesend war. „sämtliche klos auf der damentoilette sind verstopft!“ rief sie weiter.
und bot jedem eine von diesen spiralen an, rot waren sie.
was diese bewirken sollten, ich wußte es nicht und war auch froh dass ich es gar nicht erst ausprobieren musste, ich hatte ja schon alles erledigt.

irgendwann war ich wieder im klassenraum und alles war wie gehabt, mein freund saß vor mir und schrieb emsig, und ich hatte nicht ein wort in meinem heft stehen.

G.tourt

9. Oktober 2010 um 08:27 | Veröffentlicht in Erkenntnis, Gedanken, Gesundheit, Kind, KRYON, Leben, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
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in der nacht war ich in spanien unterwegs. ich war zu besuch bei meiner freundin und ihren kindern. sie wohnten in einem großen gebäude neben einem campingplatz. eigentlich fühlte es sich an wie ein krankenhaus, einige krankenschwestern liefen herum, ich konnte ein paar dialoge mithören und die waren inhaltlich nicht sehr freundlich, oder sagen wir lieber: sie waren DIREKT.

eine sagte zum beispiel zu einer frau, die ihre krankheiten ausführlich schilderte, auf die frage hin wie es ihr gehe:
„pflegen sie nur ruhig weiter ihre krankheiten, jaja, es ist wirklich ganz schlimm was sie da haben.“
und das sehr ironisch.
die kranke wollte wohl nicht auf die alternativen eingehen, die die schwester ihr anbot zu ihrem wohlbefinden.

irgendwie fand ich zu meiner freundin und ihrem sohn, und da sah es so rein gar nicht nach krankenhaus aus. ich weiß also in wirklichkeit nicht, wie ich darauf komme. sie machten einfach urlaub in spanien und ihnen stand jeder komfort und luxus zur verfügung.
und was trieb mich bloß dazu, ihren sohn mitzunehmen als ich ging?

im traum war er jünger als er in wirklichkeit ist, so etwa gerade mal ganz knapp zwei jahre alt und manchmal noch etwas wackelig auf den beinen, so daß ich ihn die meiste zeit trug.
ich kam an diesem campingplatz vorbei und fand auch gleich den bahnhof.
im gebäude stand gerade eine aufzugtür offen, zwei männer standen drin, und ich quetschte mich mit dem kleinen jungen auf dem arm noch in den aufzug.
wie freundlich die menschen mit kleinkindern umgehen, dachte ich.
sie lächelten so freundlich, die männer. einer sagte etwas, das verstand ich aber nicht.

unten angekommen verließen wir den aufzug und ich schaute mich um, welchen zug ich nun nehmen müsste um zum flughafen zu kommen. ich traf eine frau die auch zum flughafen wollte, und schon saß ich im richtigen zug.
der kleine war echt brav die ganze zeit, aber langsam fragte ich mich warum ich ihn mitgenommen hatte.
ich konnte ihn doch nicht einfach so weit von seiner mutter entfernen, und schon gar nicht einfach mit nach deutschland nehmen.
seltsam, das ich das tat …

so saßen wir nun im zug, der junge hatte seinen spaß und schaute links und rechts aus dem fenster auf alles was an uns vorbeizog.
wir saßen ganz hinten im allerletzten abteil, irgendwie komisch, eigentlich war es der anfang, aber es war kein lokführer da, oder irgendein antrieb des zuges in sicht.
es war als hätte der zug  „alleinantrieb“, als würde er sich aus sich heraus in bewegung setzen.

plötzlich hielt der zug abrupt an, vor uns tat sich ein abgrund auf und aus dem wagon fielen unten so etwas wie schaufeln oder kurze rutschen heraus, damit wir besser in den abgrund fallen konnten.
beinahe wären wir drei da hinten, bzw. vorne, auf den sitzen herauskatapultiert worden und herunter geflogen, doch das konnten wir gerade noch verhindern, es machte auch keine angst.
ich schaute aus dem fenster und warf einen blick nach hinten und sah wie viele leute ausstiegen.

„hier ist endstation.“ sagte ich zu der frau und dem kleinen jungen den ich auf dem schoß hielt, ob er das nun verstand oder nicht.
die frau  mußte als erste aussteigen und aufpassen, dass sie nicht mit der rutsche in kontakt kam, und auch ich schälte mich vorsichtig aus meinem sitz.
geschafft.
ich schaute mich ein bisschen um, alles karg, steinig, kein grün weit und breit, es gefiel mir irgendwie nicht so. und in dieser trostlosen gegend angelangt wurde mir nun wirklich bewusst dass es ein unding gewesen war, den jungen mitnehmen zu wollen.
hatte ich das überhaupt mit meiner freundin so vereinbart?
ich wußte nicht mehr wie es dazu gekommen war, wollte ihn nur noch so schnell wie möglich wieder zu ihr zurückbringen.

dem kleinen machte das überhaupt nichts aus, nicht bei seiner mutter zu sein.
mal trug ich ihn, mal lief er ein paar schritte allein, doch zum herumspielen blieb uns nun gar keine zeit mehr, eile war geboten, ich hatte keine ahnung auf welchem gleis der zug zurück fahren würde, so ein ganz klein wenig lag die dämmerung schon in der luft, und für mich hieß es später noch, pünktlich meinen flug zu erwischen.

ich stapfte mit dem kleinen durch eine menge menschen und begann ein paar leute zu fragen ob sie die zugnummer wüßten, die mich zum campingplatz zurückbringt.
ach was hatte ich ein glück, ich traf eine kleine truppe junger spanier, drei männer und drei frauen, die einen dolmetscher unter sich hatten.
die frauen waren in saftig grün gekleidet mit lustigen hüten, die männer trugen schwarz mit zylinder.
ich stellte fest, dass eine der frauen ein mann war. er sah aber wirklich ganz so aus wie eine frau. ich merkte es erst als er mir antwortete.
der dolmetscher übersetzte ihm alles was ich sagte und fragte, und er antwortete jeweils etwas.
es dauerte länger bis ich merkte dass sie mich veräppelten.
sie machten ihre witzchen über mich und unterhielten sich über alles andere, nicht aber über meine fragen nach der richtigen zugnummer und auf welchem gleis der wohl abfuhr.

als quintessenz kam aus dem gespräch so etwas wie „ficken, fressen, fernsehen.“ (sorry … :- )heraus. erst da merkte ich dass ich veräppelt wurde, schnappte mir den kleinen und zog schnell weiter, ich wollte keine zeit verlieren.
ich ging wohl durch den biergarten, bzw. die außenanlage des bahnhofscafés.
die gäste führten auffallend viele hunde bei sich, die meisten lagen schlafend auf dem boden, zumindest wirkten sie so.
bis ich dann über die hunde steigen mußte, sie lagen überall im weg. ich wurde von jedem von ihnen beäugt und begutachtet, manche waren sogar etwas zu aufdringlich für meinen geschmack.
und sie wurden immer größer.
von dackelgröße angefangen über mittelgroß bis riesendogge.
„nicht beissen.“ sagte herrchen zu seinem hund, als die dogge sich daranmachte aufzustehen und sich mir in voller größe zu präsentieren.
*wie kommt der auf beissen???* dachte ich etwas verschreckt.
man führt doch wohl keine hunde mit sich die beissen, und lässt sie in einem lokal herumliegen wo sie menschen den weg versperren, die einfach nur hindurch wollen.

irgendwie kam ich da raus, natürlich war keiner von den hunden bissig, es waren einfach nur ungewohnt viele.
ich warf einen blick in das bahnhofsgelände, drehte mich um und sah auf den straße einen ungewöhnlichen bus stehen. aus mittelbraunem holz war er, und eine holztreppe führte hinter der glastüre zum fahrer hinauf.
ein paar fahrgäste saßen schon im bus.
mich interessierte ob er zum campingplatz fuhr und was die reise kosten würde.

„sprechen sie deutsch?“ fragte ich durch die glastür.
„ja.“ sagte der fahrer und schaute sich zu einem gast um der gleich hinter ihm stand.
„fahren sie zum campingplatz?“ fragte ich.
„kann ich machen.“ sagte der fahrer.
„was kostet die fahrt, für mich und den kleinen?“ fragte ich.
„da muß ich mal nachschauen.“ sagte der fahrer und klappte ein buch auf in dem er mit dem fahrgast neben ihm ein paar seiten aufschlug.
„2223 pesos.“ sagte er.
komisch, ich hätte schwören können die währung wäre euro gewesen, doch was nützte mir das, er sagte halt pesos.
„und wieviel ist das in euro?“ fragte ich.
„15.“ sagte er. dann schob er ein „16″ hinterher.
*16 euro, das geht ja noch.* dachte ich.
„20.“ sagte der fahrer und grinste den anderen fahrgast an.
ich war etwas erbost.
„sie haben doch 15 gesagt, und dann 16, wie kommen sie jetzt auf 20???“
„20.“ sagte der fahrer.
„ach, fahren sie doch alleine!“ sagte ich, und machte mit dem jungen im arm kehrt.

ich fand das so willkürlich von diesem fahrer, da mitzumachen hatte ich keine lust, absolut nicht.
dann irrte ich lieber noch ein bisschen umher bis ich den richtigen zug gefunden hatte, blieb mir aber treu.
ich lasse mich doch nicht der willkür eines busfahrers zum opfer fallen, wo kämen wir denn da hin?
so nahm ich kurs auf den bahnhof und sah dass er nun durch dicke, durchsichtige, bewegliche plastikvorhänge geschlossen war.
ich ging näher an die vorhänge heran und schaute hindurch. mit einer großen maschine reinigten sie den boden und an den seiten standen gruppen von gleichgekleideten menschen.
es würde eine theateraufführung stattfinden auf dem banhhofsgelände, was als solches nicht mehr zu erkennen war.
und auch wenn da auf dem vorhang stand „bitte seiteneingang benutzen“ klappte ich zwei teile auseinander um mal leise anfragen zu gehen wie ich denn nun zu einem zug kommen würde.

das war dann der moment, in dem mir das alles ziemlich spanisch vorkam und mir so langsam dämmerte, dass das alles nur ein traum gewesen war … ich würde doch niemals den sohn von meiner freundin mitnehmen, außerdem ist er schon einige jahre älter, und theateraufführungen in bahnhöfen … das ist ja der totale nonsens!

:-)

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