G.schiebt

27. März 2011 um 20:44 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gegenwart, GOTT, Heilung, Humor, JETZT, Kind, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, SEELE, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 2 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

 

Das Gute an der Zeitumstellung ist: JETZT geht die Uhr in meinem Auto wieder richtig. :-)

Heute war ich zum zweiten Mal mit Omma im Rollstuhl unterwegs.
Schon letzten Sonntag hatte ich sie ausgeführt, das war ihre erste Fahrt mit ihrem neuen Bewegungsapparat.
Macht Spaß mit so einer *alten Dame* (95 jährig) die wirklich fast permanent einen Grund zum Lachen findet.
Schon bei der letzten Ausfahrt fragte sie beinahe jeden Menschen der uns entgegen kam:
“Leben Sie noch gern?”

Oft kam sie, kamen wir, dadurch in ein kurzes Gespräch mit den Leuten. Und jeden grüßt sie freundlich, die meisten grüßen auch zurück.
“Ach was ist das ein freundlicher junger Mann!” sagte sie heute, nachdem dieser junge Mann ein herzliches *JA* auf ihre Frage antwortete.

 

Heute habe ich Omma mal so richtig durch ihre alte Heimat geschoben, die hat sie lange nicht mehr so richtig gesehen. Ich schob sie vor den Toren der Altstadt runter an der alten Stadtmauer vorbei. Oma wußte mir erstaunlich viel über Zons zu erzählen, unterbrach aber immer wieder, weil sie wieder jemanden fragen “musste” ob er noch gerne lebt.
 

Eine leichte Anhöhe hoch, da wurde es für mich ein bisschen brenzelig, sandiger Boden, schwere Oma – obwohl sie nicht dick ist – und rutschige Schuhe.
“Oma, wenn ich jetzt ausrutsche dann simmer jeliefert.” sach ich zu Oma, und sie lacht sich kaputt.
Wir hatten jedenfalls einen schönen, lustigen Rundgang.

“Leben Sie noch gern?” rief sie einer vorbeieilenden Dame hinterher. Diese drehte sich um und sagte fröhlich: “Ja!”
“Wie heißen Sie denn?” fragt Oma.
“Annemie.” sagt sie.
“Das ist aber ein schöner Name!” sagt Oma.
“Schöne Menschen tragen schöne Namen.” sagt sie, lacht, und Oma – logisch – lacht auch.
Der nächste bei dem sie sich nach der Lebenslust erkundigt bleibt ein bisschen länger bei uns stehen. Er nennt Oma “Madame”, das gefällt ihr und erinnert sie an Charme und Schick aus vergangenen Zeiten.
“Wie heißen Sie denn?” fragt Oma, nachdem der Mann mich ausdrücklich darum gebeten hatte, Oma doch ruhig noch ein wenig mit ihm sprechen zu lassen. So bleiben wir stehen, mitten auf der Straße in der Altstadt, und der Mann sagt:
“Manfred.”
“Und weiter?” fragt Oma.
“Knispel.” sagt er. ( Nachname von der *Redaktion* geändert *g)
“Aha.” sagt Oma, und dann erzählt sie, dass sie jeden Morgen im Bett “Großer GOTT wir loben dich.” singt, und fängt auch schon an zu singen.
“Herr wir preisen deine Stärke.
Vor dir neischt die Erde sich,
und bewundert deine Werke.”
Und so weiter. :-)
Sie singt das wirklich jeden Morgen.
Manfred und Oma wechseln noch einige Worte. Er wünscht ihr noch viel Gesundheit und Freude im Leben und Oma wünscht ihm “Alles Erdenkliche.” – was immer sie damit auch gemeint haben mag.

Oma ist so neugierig wie ein Kind was gerade sprechen und fragen lernt … und erfährt heute einiges. Ob sie das morgen noch weiß ist fraglich aber auch nicht relevant. Hauptsache sie hat JETZT ihren Spaß und ihr Vergnügen.
Oma ist voll im JETZT.
Hat fast alle ihre ehemaligen Sorgen vergessen.
Als wir schon wieder auf dem Rückweg sind, spricht sie eine flotte ältere Dame an … fragt ob sie noch gerne lebt, nun ja, Oma stellt halt immer die gleichen Fragen, dies scheint sie speziell zu interessieren.
Erfreut antwortet die Dame:
“Aber natürlich, ja, Sie sind aber noch gut dabei!”
“Ja.” sagt Oma, “Ich will doch 100 werden.”
Und ich sage zu der Dame:”Oma bittet jeden Abend GOTT, er möge sie am nächsten Morgen wieder aufwachen lassen.”
“Ach wie schön.” sagt die Dame. “Meine Mutter ist 91 und betet jeden Abend zu Gott er möge sie einschlafen lassen.”
Oma lacht.
“Ich lebe doch noch so gern.” sagt sie.
Die Frau geht ein Stück mit uns, sagt, sie hätte jetzt gerne ihre Mutter dabei, aber diese hätte nicht mitkommen wollen. Will nicht mehr die Treppe heruntergehen, will eigentlich gar nichts mehr. Sie sei aber gesund und ihr tue nichts weh.

Tja, so ist das, der Eine so, der Andere so …

Oma ist wirklich ein gutes Beispiel für Lebensfreude.

Ich kenne einige Menschen, die sich einst ein Bild von Oma gemacht haben, als sie noch nicht so umgänglich, voller Lebensfreude und Lachen war, und als sie noch all ihre Sorgen im wahrsten Sinne des Wortes *IM KOPF* hatte. Das hat sich längst geändert, doch weiß ich dass manche Menschen an dem Bild was sie sich einmal gemacht haben fest und starr … festhalten. Und das gilt nicht nur für die Sache mit Oma …

Dann ist das halt so.

:-)

G.schlendert

27. März 2011 um 07:30 | Veröffentlicht in HERZ, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gestern war ich in der Nacht mit meiner Kamera unterwegs, eine wunderbare Fototour. :-)
Ich befand mich auf einem Festgelände, überall Zelte, Buden, Stände, einige Menschen. Gerade wird am Ende des Geländes ein großes schwarzes Gummituch heruntergelassen und kurze Zeit später ergiessen sich Unmengen Wasser darüber.

Über die ganze Fläche des Tuchs verteilt strömt das Wasser herunter wie ein Wasserfall. Da gehe ich natürlich sofort hin, Wasser in Bewegung fotografiere ich gern.
Je näher ich an den Wasserfall herankomme, desto schöner wirkt er auf mich. Von dem schwarzen Gummituch ist nichts mehr zu sehen, vor lauter Wasserstrom. Schön.
Ich mache ein paar Bilder.

Rechts von mir sehe ich eine Steintreppe die nach oben führt, und kaum blicke ich dort hin, stehen auch schon ein paar Engel auf den Stufen, ziemlich in der Mitte. Fünf oder sechs Engel in weißen Gewändern, sie wirken zwar irgendwie wie Schaufensterpuppen, sind aber sehr schön und fotogen, bewegen sich leicht.
Ich mache ein paar ganz tolle Bilder von ihnen, und irgendwann lösen sie sich auf vor meinen Augen.

Ich schlendere wieder zurück und sehe einen Mann und eine Frau Arm in Arm über das Gelände spazieren. Auf der Schulter der Frau sitzt ein brauner kleiner Plastikhund mit großen blauen Knopfaugen. An einem Mülleimer halten sie an, die Frau nimmt den Hund von der Schulter und lässt ihn über den Mülleimerdeckel gehen.
Langsam nähere ich mich den beiden, klar, dass ich den Plastikhund fotografieren möchte, wann bekommt man sowas schon mal zu sehen!

Die beiden scheinen mich zuerst nicht zu bemerken, ich nähere mich langsam und nehme schon mal einige Kameraeinstellungen vor. Jetzt bin ich ziemlich nah an ihnen dran und möchte die Frau gerade um Erlaubnis bitten, da gibt der Mann ihr ein Zeichen, deutet auf mich und sie schaut mich an.
Sie hat hellblondes Haar, fast weiß, eine ganz helle Gesichtshaut, etwas rötlich, und auch sehr helle Augen. Sie sieht tieftraurig aus und spricht Englisch zu mir. Sie möchte nicht dass ich ihren Hund fotografiere, das erklärt sie mir ganz ausführlich.
Ich verstehe, und dennoch übersetzt sie das ganze noch in Deutsch. Sie spricht nun so zu mir, als hätte sie bei Google auf den Knopf “in Deutsch übersetzen” gedrückt, ziemlich zusammenhanglos und durcheinander, aber Deutsch.

Die Message hatte ich ja eh schon verstanden. Wir blicken uns in die Augen, und ihre Traurigkeit schwappt über. Meine Augen füllen sich mit Tränen und ich fühle ganz deutlich, dass es IHRE Trauer ist, nicht meine. Ich lasse das Gefühl schnell vergehen, lasse ihre Tränen in ihrer Energie und gehe weiter.

Ich komme an einem offenen Zelt vorbei, zwei ältere Damen mit Kapuzenmänteln sitzen an einem Tisch, kehren mir den Rücken zu. Ich höre ein seltsames Geräusch, wie ein Schmatzen. Eine der Damen steht auf, dreht sich etwas zu mir um, und unter der Kapuze sehe ich einen schwarzen kleinen Hund ziemlich nah an ihrem Herzen liegen.

 

M.ausgeschichten

19. März 2011 um 09:47 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, GLÜCK, HERZ, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Menschen, Musik, SEELE, Spiritualität, TIERE, TRANSFORMATION, verTRAUEN | 3 Kommentare
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

Mit großen Schritten hält der Frühling Einzug in die Herzen der Menschen.
Bunt färbt er das triste Wintergrau mit seinen leuchtenden Farben. Das Weiß der Schneeglöckchen ist das erste was ich sehe. Wohin man auch schaut, es bedeckt den Waldboden mit kleinen leuchtenden Punkten. Und das Gelb der Forsythien ist überall in den Städten zu sehen, auf den Inseln zwischen den Straßen strecken uns die Narzissen ihre blühenden Köpfchen entgegen. Farbenpracht.

Die Sonne strahlt so schön und erinnert mich an *Frühlingsputz*. Könnte ich mir mal auf den GÖTTLICHEN PLAN schreiben.

Ich mag die Maus, die am Barbarossaplatz wohnt. Kaum stehe ich einen Moment nah bei den Gleisen, kommt sie von irgendwoher heraus und bewegt sich flink über die Schienen. Sie ist so niedlich mit ihren kleinen, spitzen Öhrchen. Auf die Hand nehmen würde ich sie nicht, Mäuse sind so wuselig, so schnell und ruhelos irgendwie. Aber betrachten mag ich sie.
Einmal sah ich sie schon mit einem Freund auf den Gleisen fangen spielen. Da braucht man einen scharfen Blick, denn die Farbe dieser Mäuse ist mit dem trockenen Laub zwischen den Schienen identisch. Deswegen sieht man sie auch nicht immer sofort, die Mäuse sind echt gut getarnt.

Diese eine Maus, ich glaube wirklich es ist immer die gleiche, kommt oft ganz nah an die Mauer ran, manchmal meine ich sie wird gleich hochklettern oder springen.
Aber dann kommt auch schon die Bahn und ich frage mich wie das Geräusch der herannahenden Bahn wohl auf sie wirkt. Das muss für so eine Maus ein regelrechtes Donnerkrachen sein, wenn so eine Bahn anrollt.

Es macht jedenfalls Spaß sie zu beobachten.
Jedesmal denke ich daran, ein Stückchen von meinem Brot abzubrechen und ihr etwas hinzuwerfen … bisher ist es bei diesem Gedanken geblieben.
Irgendwas schnappt sie sich immer, die Maus, nimmt es zwischen ihre klitzekleinen Pfötchen und knabbert daran.

Eigentlich sehe ich sie ja lieber im Wald oder auf Wiesen … Mäuse. Sie scheinen sich aber gut mit den Gegebenheiten zu arrangieren.
Sie machen für sich das Beste aus dem WAS IST …
und das ist gut so.

Ganz anders als manche Menschen. Ich sehe morgens am Bahnhof meist immer die gleichen mürrischen Gesichter. Es gibt unter den Wartenden auch einige Menschen mit zufriedener Ausstrahlung, ich interessiere mich mehr für die Mürrischen unter ihnen und lausche ihren Gesprächen. Sie meckern und beschweren sich, dass die Bahn wieder Verspätung hat.

Ich spiegele mich in ihren Worten und erkenne, es macht mir überhaupt nichts aus.
Sie haben es sich zur Gewohnheit gemacht, jeden Morgen die gleichen Worte über die Verspätung der Bahn zu machen. Tja …
Ich find’s un-fruchtbar … ich mach’s wie die Mäuse, ich mache für mich das Beste draus.
Bisher ist ja noch immer eine Bahn gekommen in der ich dann einen Platz finde und die mich bringt wohin ich möchte.
Erst mal zu der Maus am Barbarossaplatz, und dann zur Arbeit.

Und nu mache ich ne wunderbare Meditation, verbinde mich mit dem Himmel und mit der Erde …
hört euch das mal an, das ist wirklich wunderfantastisch!
Etwas für *jeden Tag* …

http://www.heikowenig.de/page/berichte/erdmeditation.html

N schönes Wochenende wünsche ich euch …

Mara

Ahja, und das hier, hast du schon gehört?

www.namara-music.de

:-)

G.tönt

3. März 2011 um 19:41 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, GLÜCK, GOTT, Heilung, HERZ, JETZT, KRYON, Leben, LIEBE, Menschen, Musik, SEELE, Sehnsucht, Spiritualität, TRANSFORMATION, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hey, Alaaf und Hallo liebe MitLIEBEnden!

Wir freuen uns, euch die Hörproben zu unserer CD

Mono dobé – Mantras der Neuen Zeit,
gesungen in der Sprache der Elohim,

vorstellen zu dürfen! Tataaaaa:

 
Wenn ihr möchtet, besucht unsere Homepage www.NAMARA-Music.de.

Dort findet ihr Informationen über Mantras und über unsere CD,
Übersetzung der Texte und Interpretation der Inhalte.

Danke fürs Anschauen und Lauschen! :-)

Mara und Nama’El’Hambras

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool von Borja Fernandez.
Einträge und Kommentare Feeds.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.