25. Juni 2011 um 08:00 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, GOTT, JETZT, Leben, Natur, Symbolik, TIERE, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Tags: achtsamkeit, Ast, aufmerksamkeit, Bewusstsein, Dach, Dankbarkeit, Elstern, eltern, FÜLLE, jungtiere, Jungvögel, katze, Kiefer, natur, prallgefüllt, Reiher, Schwalben, Tanne, Tauben, vogel
Manchmal (manchmal?? – eigentlich ständig …) schenkt der Himmel mir prallgefüllte Momente … dieser hier dauerte vielleicht 3 Minuten:
Piepsend und flötend fliegen zahllose Schwalben zum Teil ganz nah vor mir durch die Lüfte. Links unter unserem Dach haben sie – wie jedes Jahr – ein paar Nester gebaut.
Ich sitze auf dem Balkon und beobachte in der großen Tanne gegenüber, wie zwei junge Tauben auf einem Ast sitzen und sich füttern lassen von Mama oder Papa Taube … das ist für mich über die Straße hinweg nicht erkennbar.
Sie scheinen erst vor einigen Tagen das Nest verlassen zu haben, ich sehe das an ihrem noch etwas unbeholfenen Flug.
Da sich um diesen Baum herum und in den Ästen so viele Elstern tummeln, vermute ich, dass auch die Elstern dort ihr Nest haben. Auch unter ihnen gibt es ein paar noch unbeholfene Flugschüler …
Zudem erkenne ich die Jungvögel auch daran, dass sie zwar fast so groß wie die Elterntiere sind, aber etwas aufgeplustert und pummelig wirken. Sie geben sich noch so schutzbedürftig, eine Elster schmiegt sich an das Regenwasserrohr und kuschelt sich ganz nah an die Mauer.
Nun werden also die Jungtauben gerade gefüttert, drei Elstern fliegen nah an sie heran, hüpfen unruhig auf den umliegenden Ästen herum – da setzt sich ein Reiher majestätisch auf das Dach des Hauses neben dem Baum.
Eine schwarze Katze läuft über das Garagendach unter dem Baum, wird von einer mutigen Elster attackiert, duckt sich und verschwindet.
Der Reiher erhebt sich und ich erwische gerade noch seinen Abflug mit der Kamera.
Und das alles in einem Moment …
Danke!
23. Juni 2011 um 17:44 | Veröffentlicht in Leben, Mann, Natur, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Tags: biber, fliegen, hell, himmel, Kolibri, Kommunikationszentrum, licht, oma, raum, regen, schlüssel, schnee, Schneeschmelze, see, treppe, vogel, Wassertropfen
*
Ich ging die Treppen hinunter, ganz unten durch eine Zwischentür und stellte fest, dass der Schlüssel außen steckte. Ich warf einen Blick auf die Tür nach draußen, ging aber nicht hinaus. Ich wußte nicht mehr, was mich da erwartete.
Den Schlüssel zog ich ab und steckte ihn nun innen an die Tür, schloß den Raum ab und ging die Treppen wieder hinauf.
Oben kam ich in Omas Wohnung an. Der Leiter des Kommunikationszentrums tat gerade seine Arbeit und ich wollte ihn keinesfalls stören.
So ging ich in den obersten Raum des Hauses und schaute aus dem Fenster.
Ein wunderschöner zierlicher Vogel mit einem orangenen Federkleid, so einen wie ich ihn noch niemals gesehen hatte, war plötzlich in meinem Blick.
Aus dem Nichts erschien er vor dem Fenster und breitete seine Flügel aus wie ein Schmetterling. Ich konnte jede einzelne Feder seiner Flügel sehen, denn er blieb wie in Zeitlupe in meinem Blick „stehen“ wie Kolibris das machen. Für einen Kolibri war er aber eigentlich zu groß.
So konnte ich eine Weile diesen Vogel betrachten. Orange mit ausgebreiteten Flügeln, stehend in der Luft.
Doch dann flog er langsam davon, und zwar auf so besondere Art, wie ich noch nie einen Vogel hatte fliegen sehen.
Er schwebte und bewegte sich wellenförmig wie ein Delfin durch Wasser.
Ich schaute ihm so lange nach bis er aus meinem Blickfeld verschwunden und ganz in den Himmel eingetaucht war.
Nun schaute ich nach unten auf die kleine Insel mitten im See und entdeckte einen Biber, offensichtlich ein Weibchen. Die Biberin kam gerade aus ihrem Bau, und nun folgten auch ein paar ihrer Jungen. Mindestens drei konnte ich erkennen, so klein hatte ich Biber noch nie gesehen, wie niedlich!
Es musste wohl Gefahr im Anmarsch sein, denn die Bibermutter legte sich schützend mit ihrem großen Körper über ihre Kleinen und versperrte mir die Sicht.
Ich ging die Treppen wieder hinunter in den Raum meiner Oma. Auch da schaute ich aus dem Fenster und wunderte mich, denn es hatte stark geschneit. Mindestens 10 cm frischer Schnee bedeckte alles was ich sehen konnte in der kurzen Zeit die ich oben am Fenster verbracht hatte.
Alles zeigte sich mir so hellstrahlend und weiß.
Auch in der Wohnung war es hell.
Im Flur auf Omas Telefonbänkchen lag ebenfalls Schnee, zumindest sah es auf den ersten Blick so aus. Ich ging näher heran und stellte fest, dass es weißes, weiches Pulver war. Ich strich mit meinen Händen darüber weil ich wissen wollte wie sich dieses Pulver anfühlt. Natürlich war es alles andere als kalt.
Während ich darüberstrich und das Pulver hin- und herbewegte kam Schmuck zum Vorschein, ein goldener Ring und einige goldene Ketten und Armbänder.
Schön, der Anblick gefiel mir, doch dann deckte ich den Schmuck wieder zu, denn der Leiter des Kommunikationszentrums kam aus dem Wohnzimmer und sagte dass er fertig sei.
„Es hat geschneit.“ sagte ich zu ihm und holte ihn ans Fenster, damit er den Schnee sehen konnte.
Doch kaum blickten wir aus dem Fenster, ging der Schneefall in strömenden Regen über. All der Schnee der im Garten und überall lag, schmolz augenblicklich zu Wasser und überflutete alles.
Die Regentropfen klatschten kräftig in die entstandenen Pfützen hinein.
Wie schnell das ging, wundersam …
***
19. Juni 2011 um 09:34 | Veröffentlicht in Auto, Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Tags: Auto, autos, babe, buch, Drehscheibe, fahrrad, HERZ, Herzschmerz, holz, laufen, männer, Menschen, P A N, PAN, PEACE, Pferdegetrappel, pflastersteine, Radrennen, regen, rennen, Scheibe, Schmerz, spielplatz, TRAUM, verborgen
Hui, das war ein Traum von einem Traum!
GOTT zum Gruße, liebe MitLiebenden, einen schönen Sonntag wünsch ich euch!
Boa bin ich sportlich … traumhaft!
*
Ich war mit meiner Freundin unterwegs, und wahrscheinlich auch mit einer Gruppe Kinder, die ich aber nicht sah.
Wir kamen an einer großen Wiese mit Spielplatz an.
Er war ganz neu hergerichtet, gestern war er noch nicht da, nicht so, das wußte ich ganz genau.
Angedeutet eingezäunt war der Spielplatz mit grünbunt bemaltem Holz, und haargenau in der Mitte befand sich ein Spielgerät das wie ein PEACE-Zeichen aussah.
Es war so eine Drehscheibe auf der einem schwindelig wurde, da wäre ich eh nicht draufgegangen, aber es sah wunderschön aus.
PEACE … toll!
Und so schön bunt angemalt!
Wie mochten „sie“ das über Nacht gemacht haben, fragte ich mich, und genoss diesen schönen Platz.
Von weitem sah ich, wie meine Freundin sich auf eine Mauer setzte und ein überdimensional großes Buch in den Händen hielt. Außen war es so bemalt, dass es offensichtlich auch zu diesem Spielplatz gehörte, aber nicht für Kinder gedacht war.
Es war an einem verborgenen Ort hinterlegt, wo Kinder es nicht erreichen konnten.
„Was ist das für ein Buch?“ fragte ich meine Freundin und ging näher zu ihr heran.
Dieses große Buch zog mich magisch an.
„Es handelt von PAN.“ sagte sie.
Ich war begeistert und freute mich schon auf den Moment, da sie es ablegen würde und ich darin lesen könnte. So geschah es dann auch irgendwann später.
Sie legte das Buch wieder zurück an den verborgenen Ort, hoch oben auf eine Mauer gleich unter dem Blumenfenster eines Wohnhauses.
Ich reckte mich hoch und nahm es herunter um mir ebenfalls einen gemütlichen Platz auf einer Mauer zu suchen, damit ich darin lesen könnte.
Ein paar Männer saßen auf dieser Mauer und ich setzte mich zwischen sie. Sie rückten näher und ich fühlte mich ziemlich eingequetscht von ihnen. Auf der gegenüberliegenden Seite säumten Menschenmengen die Straße. Ach ja, es würde gleich ein Zug hier vorbeigehen, eine Prozession mit Pferdekarren und Menschen in Kostümen.
Ich klappte das Buch auf, und da sah ich ihn: PAN.
Mein Sitznachbar rechts fragte:
„Was ist das für ein Buch?“
„Es handelt von PAN.“ sagte ich.
„Und wer ist PAN?“
„Was, du kennst PAN nicht?“ Er schüttelte den Kopf. *Wird Zeit dass die Menschen etwas über PAN erfahren.* dachte ich und sagte: „PAN ist eine GOTTHEIT. Er ist der Hüter der Anderswelt, der Hüter der Naturwesen, Elfen, Feen und Einhörner.“
„Ach ja?“ sagte der Mann, und ich spürte, dass er das was ich sagte, und den Inhalt des Buches für ein Märchen hielt.
„Das ist kein Märchen,“ sagte ich, „doch ist PAN hier so dargestellt, wie wir Menschen uns ihn vorstellen. Schau mal.“
Und ich blätterte in den dünnen Seiten und gewährte ihm einen kurzen Einblick. Mir wurde ganz heiß und langsam wurde mir das zu eng mitten zwischen diesen Herren.
„Rutsch mal ein Stück,“ sagte ich, „du quetschst mich ein.“
Er hatte noch genügend Platz neben sich, so nah musste er mir wirklich nicht auf die Pelle rücken.
Er rutschte so weit weg, dass ich kaum noch verstand was er anschließend zu mir sprach.
Und das war viel.
Er redete förmlich wie ein Wasserfall auf mich ein, dabei veränderte sich sein Gesicht und hatte er zuvor dunkles glattes Haar, so wuschelten nun braune Locken auf seinem Kopf und um sein Gesicht herum.
Die ersten Wagen der Prozession kamen vorbei, und seine erzählende Stimme ging im lauten Geräusch des Pferdegetrappels unter.
Ich wollte ihm noch sagen, dass ich ihn nicht absichtlich nicht verstand, dass ich ein leicht vermindertes Hörvermögen habe, ich ließ es aber dann und widmete mich noch kurz dem Buch, bis ich es an den verborgenen Ort zurücklegte.
***
In hoher Geschwindigkeit war ich mit meinem Fahrrad unterwegs.
Es war wie ein Rennen.
Viele Fahradfahrer und auch Autos waren daran beteiligt. Es gab einige brenzlige Situationen, beinahe hätte ich mal jemanden „geschnitten“ und zu Fall gebracht, und umgekehrt. Aber eben nur beinahe und nie fühlte es sich unangenehm an.
Es ging alles gut aus.
Ein dunkelhäutiges Mädchen beugte sich am Straßenrand zu den Blumen herunter um ihren Duft besser aufnehmen zu können. Sie tat das gefährlich nah am herannahenden Fluß der Autos und Fahrradfahrer und später bekam sie auch deswegen etwas Ärger mit einer Frau, obwohl nichts passiert war. Sie hatte sportliche, muskulöse Beine.
Ganz allein fuhr ich zum Schluß auf einer schmalen, geschwungenen Straße die steil bergab führte. Auf dicken Pflastersteinen spürte ich jeden kleinen Ruck. Eigentlich wollte ich wie immer rechts an der Seite mit dem Fahrrad heruntergleiten und ein bisschen durch die Luft fliegen, doch heute sah ich einen Absturz vor meinem inneren Auge und nahm lieber den normalen Weg.
Langsam begann ich zu bremsen um die enorme GEschwindigkeit ein wenig zu drosseln, schaute an meinem Fahrrad herunter und stellte fest, dass ich auf *Babe* saß, meinem alten rosanen Rad. Die Bremsen von *Babe* waren nicht die besten, funktionierten eigentlich gar nicht und seltsam, denn eigentlich hatte ich mein rosanes Rad kürzlich verschenkt.
Wie dem auch war, nun saß ich halt auf *Babe* und musste irgendwie schauen, wie ich die Geschwindigkeit drosseln konnte, während ich rasend über die Plastersteine nach unten ruckelte …
***
Ich wohnte in einem großen weißen Haus. Es klingelte an der Tür. Die Kinderfrau kam. Ich nahm sie herzlich in die Arme, sie ließ sich das auch kurz gefallen, schob mich aber dann weg und es fühlte sich an als habe sie mich in Herzhöhe gekniffen. Ein kleiner Schmerz durchfuhr mich in der Herzgegend, dem ich aber keine weitere Bedeutung beimaß.
Es begann zu regnen und ich beschloss einen Lauf durch den Regen zu machen.
Als ich einmal unterwegs war gefiel mir das so gut, dass ich einen wirklich ausgedehnten Lauf unternahm. Mir war gar nicht bewusst dass ich so schnell laufen kann, es war fast wie fliegen, und schön erfrischend der prasselnde Regen dazu.
Ich sprang leichtfüßig und langbeinig über parkende Fahrzeuge, eins nach dem anderen.
Es machte solchen Spaß!
Einmal sprang ich über ein Auto und berührte es mit meinem Oberschenkel. Das war wohl doch etwas zu hoch für mich, und wie in Zeitlaupe flog ich zurück und nahm einen anderen Weg. Herrlich, ich lief schwebend über Wiesen und Straßen im Regen.
Als ich wieder zu Hause ankam ging ich gleich in den Raum, in dem mein schönes weißes Auto in der wunderbar weißen Garage stand.
So schön hell, weiß und sauber, dass es schon fast unwirklich aussah.
Ich öffnete den Kofferraum, nahm ein kleines weißes Päckchen heraus und klappte die Haube leise wieder zu.
So weich war das alles, wie das weicheste Leder was man sich vorstellen kann.
18. Juni 2011 um 08:43 | Veröffentlicht in Auto, Erkenntnis, FÜLLE, FRIEDEN, Gedanken, Leben, LIEBE, Menschen, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Tags: Auto, Bluse, Buggy, engel, freundin, geschenke, Goldbarren, hund, hunde, junge, kamera, Kind, kuschelig, Mann, Pakete, päckchen, Pralinen, raum, Sauger, Schätze, Schwiegermutter, Staubsauger, streicheln, TRAUM, traumraum, treppe, verirren, verwirrt
Das schöne an Wochenenden ist unter anderem, dass ich Zeit und Lust habe, meine umfassenden Traumerinnerungen niederzuschreiben … *hach* das macht soooon Spaß!
Hallo liebe MitLIEBEnden, GOTT zum Gruße!
<3
Das letzte Bild aus meinem ersten Traum war ein knuffelig-knubbelig-kompaktbraun-kräftig-muskulöser Hund, der mit all seinen Kräften einen Staubsaugerschlitten hinter sich herzog. Der Hund trug ein Ledergeschirr wie Pferde vor einem Karren, und ich hielt die Zügel.
„Halten Sie gut fest!“ sagte der Mann, dem der Hund gehörte.
Und tatsächlich, ich musste arg aufpassen mich auf den Beinen zu halten, der Hund hatte eine enorme Kraft. Lustig sah das aus, ich wußte gar nicht wie mir geschah, ich dachte schon fast: ich träume! *hihi
Der Hund hatte nicht nur eine enorme Kraft sondern legte auch eine rasante Geschwindigkeit an den Tag, und der Raum in dem wir staubsaugten war groß!
Was war das für ein Raum, in dem ich da war?
Sehr groß, ein schöner Teppich als Bodenbelag, aber ziemlich verschwommen und staubig. Das würde eine Weile dauern, bis wir das in Ordnung gebracht hätten.
Dieser große leere Raum wirkte trotz fehlendem Mobiliar nicht ungemütlich.
Der Staubsauger war sehr sehr saugfähig, so einen starken Sog hatte ich bei einem solchen Gerät noch nie gesehen.
Prädikat Stiftung Staubsaugertest: sehr gut!
Und wenn ich nicht aufgewacht wär … dann würde ich jetzt immer noch hinter diesem Hund herlaufen und mit ihm saugen was das Zeug hält.
***
Ich war verheiratet, und meine Schwiegermutter kam überraschend zu Besuch.
Ich war regelrecht erschrocken, als ich die Tür öffnete und sie vor mir stand. Nicht etwa weil ich sie nicht mochte, sondern weil sie sich wirklich immer anmeldete und ich nicht wußte, was ihr unangemeldeter Besuch zu bedeuten hatte.
Außerdem wunderte mich, warum mein Schwiegervater nicht dabei war, sie kam nie ohne ihn.
„Komm doch herein.“ sagte ich verstört.
Sie lächelte und sagte: „Ich möchte meine weiße Bluse bei dir zusammenfalten, wo kann ich das tun?“
„Dein Sohn schläft noch.“ sagte ich und führte sie ins Kinderzimmer um ihn nicht zu stören. Und doch landeten wir in dem Raum in dem er schlief. Er trug eine überdimensinal große Brille, das fiel mir auf, erwachte aber nicht, als wir ins Zimmer reinplatzten.
Das ich mich in der eigenen Wohnung verirrte, trug noch mehr zu meiner Verwirrung bei. Ich spürte die Neutralität meiner Schwiegermutter, ihr war das gleichgültig, sie bemerkte es zwar, kommentierte meine Verwirrung aber nicht.
Sie hatte einzig im Sinn, die weiße Bluse zu falten.
So führte ich sie ins Kinderzimmer und ließ sie dort tun was sie zu tun gedachte.
Auf dem Rückweg ins Wohnzimmer entdeckte ich einen Raum in meiner Wohnung, in dem ich noch nie gewesen war. Der Eingang war verbarrikadiert mit einem rosanen Kinderbuggy und ein klappbares Holzteil lag in de Mitte quer im Weg. Ich hätte schwören können, dass dies unser Badezimmer war, doch kannte ich es nicht mehr wieder, so wie es sich mir zeigte.
Meine Schwiegermutter kam aus dem Zimmer und ich zeigte ihr den Kinderwagen.
„Den hast du immer noch?“ fragte sie erstaunt.
Recht hatte sie mir ihrer Frage, meine Tochter war längst ausgezogen, warum fand ich nun bloß ihren alten Buggy in meiner Wohnung?
Der Wagen war alt aber eigentlich noch brauchbar, nur hätte ich niemanden gewußt, dem ich ihn hätte schenken können.
„Ich könnte ihn fotografieren.“ sagte ich, öffnete die Haustür und zeigte auf die unendlich tiefe Treppe, die gleich an der Haustür mit unzähligen Stufen nach unten führte.
Ich stellte mir gleich vor wie ich mit einem Assistenten den Kinderwagen die Treppe runterfahren ließ, ich untenstehend mit der Kamera in Bereitschaft. Solch ein Bild hätte bestimmt noch niemand gesehen …
Über diesen Gedankenspaziergang hinweg fand ich mich plötzlich bei sehr guten Freunden wieder. Viele Menschen waren bei ihnen und gingen durch die Räume.
Auf einem großen Tisch standen hoch aufgetürmt zahllose goldene Pakete und Päckchen, meine Freundin sah meinen fragenden Blick und sagte:
„Wir haben gerade eine Erbschaft gemacht.“, und zeigte auf all die Päckchen.
Goldene Pralinenbüchsen, goldene Kaffeepakete einer Marke, die eigentlich eine Schnapsmarke war.
Wie Goldbarren wirken sie allesamt so aufgetürmt.
Sie wollte all die Menschen die bei ihr waren damit beschenken.
„Ich brauch keine Pralinen.“ sagte ich, und schnappte mir trotzdem eine aus einer offenen Dose, steckte sie lächelnd in den Mund und ging weiter durch die Räume.
Da sah ich drei Hunde in einem Hundekorb. Meine Freundin hatte keine Hunde, so mussten sie auch bei ihr abgegeben worden sein.
Es waren wundersame Geschöpfe, außergewöhnliche Tiere! Der größte von ihnen sprang aus dem Korb und ließ sich bereitwillig von mir kraulen.
Er war weiß und hatte ein sehr dichtes, kuscheliges Fell, ungewöhnlich lange Ohren wie ein Widderkaninchen. Ein älterer Herr kam mit seinem kleinen Enkelsohn vorbei, der Junge kletterte in den Korb und stellte sich neben einen Hund, der genauso aussah wie er selbst.
„Der Junge sieht ja genauso aus wie der Hund!“, sagte ich.
Doch das hörte der Mann nicht gern, zog den Jungen aus dem Korb und ging.
Ja tatsächlich, der Hund hatte das gleiche Gesicht wie der Junge, wenn auch einen Hundekörper. Ein ungewöhlich kleines, liebliches Gesichtchen mit dunkelbraunem Strubbelhaar und dunkler Gesichtsfarbe.
Der dritte Hund sah aus wie eine Katze, war aber ein Hund, ganz eindeutig.
Plötzlich spürte ich etwas rechts an meiner Seite. Eine Bekannte hatte ein Gerät an meinem Haar angesetzt … und mir damit das Haar geschnitten. Einfach so, ohne zu fragen!
„Hey was machst du denn da?“ fragte ich.
„Ich hab dir nur den Spliss rausgeschnitten.“ sagte sie, und ich schaute auf ein paar kleine Häufchen Haare, höchstens 1,5 cm lang.
Sie hatte ein ganz tolles Gerät zum entfernen von Spliss, etwas ganz Neues was die Welt so noch nicht gesehen hatte.
Aber trotzdem hätte sie mich vorher fragen können.
Ich ging zu einem Spiegel und betrachtete meine rechte Seite.
Mein Haar war lang und wallte wie Wasser. Überall dort wo sie mir den Spliss entfernt hatte, kringelte sich die Haarsträhnen und sahen aus wie goldenes Kräuselband! Schick sah das aus mit goldenen Strähnen im Haar, die linke Seite sollte sie mir auch noch so schön machen, doch musste ich erst eine Weile suchen, bis ich sie in den zahlreichen Räumen wiederfand.
Ich fand sie unter einigen Frauen, die auf Frisierstühlen saßen. Alle hatten blondes, langes Haar und trugen weiße Gewänder.
Wie Engel sahen sie aus, und hatten so schönes Haar dass ich mich fragte, wieso sie es frisieren lassen wollten. Dazwischen saß meine Bekannte und konnte mir nun die linke Seite nicht mehr schönmachen, weil sie gleich selbst an der Reihe sein würde …
Ich hatte keine Lust zu warten. *Dann halt ein anderes Mal*, dachte ich, ging noch einmal durch die Räume, warf einen letzten Blick auf die goldenen Pakete, stieg wieder in mein Auto und fuhr nach Hause.
Doch so einfach war das gar nicht, alles sah plötzlich ganz anders aus, so als hätte ich mich verfahren.
Irgendwo hielt ich an, ein undurchsichtiger Vorhang versperrte mir den Weg.
Ein Junge spielte dort mit seinen Eltern, die schon etwas älter waren für so einen kleinen Jungen.
Vielleicht waren es seine Großeltern, ich fragte nicht danach.
Ich schob den Vorhang beiseite, der Stoff war gestreift und sehr schwer.
Hätte ich doch bloß mein Auto nicht aus den Augen gelassen … der Junge war wohl ein kleiner Frechdachs und holte den Staubsaugerschlauch aus meinem Auto.
Gespielt autoritär blickte ich den Jungen an und bedeutete ihm, den Schlauch wieder in das Auto zurückzulegen. Erst als seine Eltern ihn dazu aufforderten, folgte er meiner „Bitte“ … um als nächstes ein Messer unter meinem Sitz hervorzuholen, das wohl schärfste Messer was es auf Erden gab.
Es gehörte meinem Freund, Tomaten ließen sich wunderbar glatt und schnell damit schneiden.
Ich warf einen Blick auf die beiden Erwachsenen, schnell hatte man sich mit diesem Messer geschnitten.
Es war beinahe so, als wollten mir diese beiden Personen über Blicke vermitteln, dass es ja wohl unmöglich sei, ein solch scharfes Messer im Auto zu transportieren.
Der Junge steckte das Messer wieder zurück und ich machte mich schnell davon.
Die hintere Autotür war noch offen, sie würde sich schon gleich schließen wenn ich kurz bremste, denn wie hätte ich sie sonst während der Fahrt schließen können?
So fuhr ich am Vorhang vorbei weiter nach Hause.
Doch ich hatte mich scheinbar verfahren.
Die Gegend kam mir nicht bekannt vor.
Plötzlich wechselte der Straßenbelag und ich durfte den ersten Schnee sehen. *Na sowas*, … dachte ich, hatte aber kein Problem mich mit den plötzlich sich ändernden Gegebenheiten zu arrangieren.
Am Ende der Straße standen draußen im Schnee ein paar Tische und Stühle im Kreis. Außen genug Platz um mit dem Auto drumherum zu fahren. So fuhr ich in gemächlichem Tempo rund um den Stuhlkreis durch den Schnee, um wieder zurück zu gelangen.
Endlich kam ich in eine Wohngegend die mir wieder vertraut war und meinte mein Haus gefunden zu haben. Mit ein paar Männern ging ich zum Eingang, und erst da merkte ich, dass es die falsche Hausnummer war.
Es wr die 19 und ich wollte zur 29.
So ging ich halt noch mal zurück, stieg wieder ins Auto, es konnte ja nicht mehr weit sein.
Ich sah alle möglichen Zahlen, doch keine 29. Ich sah auf der linken Seite der Straße die Häuser mit den ungeraden Zahlen. 25, 27 … die 29 gab es hier wohl nicht.
Die geraden Zahlen auf der rechten Seite sollten mich nicht interessieren, dennoch sah ich jede einzelne.
Sogar eine 28 und eine 29 a, doch meine Hausnummer war weit und breit nicht zu sehen.
13. Juni 2011 um 06:12 | Veröffentlicht in Dankbarkeit, Erkenntnis, FÜLLE, Gedanken, Gegenwart, JETZT, Leben, LIEBE, Natur, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Tags: anlehnen, baum, Baumliebe, erde, Götterbaum, haltestelle, köln, S-Bahn, wachsen, warten, Wurzeln
GOTT, ist das LEBEN schön!
Seit ich in Köln arbeite, also seit einigen Monaten, bin ich BahnfahrerIn.
So viele schöne Begegnungen hatte ich schon in und außerhalb der Bahn.
An einer Haltestelle steht ein wunderprächtiges Exemplar von einem Baum. Er hat einen sooooo dicken Stamm, und doch ist er irgendwie unscheinbar. Man könnte ihn mit einem Laternenpfahl verwechseln, obwohl er so wesentlich breiter ist. Er hat sich farblich dem Asphalt angepasst, das ist der Grund warum man ihn kaum sieht. Jedenfalls gehen die meisten achtlos an ihm vorbei und nehmen seine Pracht nicht wahr.
Neulich sah ich einen kleinen Jungen mit Schultasche, angelehnt an den Stamm des Baumes … und seither mache ich das auch so. Jedesmal wenn ich noch ein paar Minuten an der Haltestelle warten darf, berühre ich ihn mit meinen Händen und lehne mich mit dem Rücken an.
Sein Stamm hat einen Umfang von mindestens 3 Meter (das habe ich gerade mit dem Zollstock in der „Luft“ ausgemessen) er bietet also genügend Platz zum gemütlichen Anlehnen.
Er ist eingebettet in ein Karree aus Pflastersteinen, knapp 20 Zentimeter um seinen Stamm herum. Erde ist dort kaum zu sehen und so hab ich mir schon des öfteren die Frage gestellt, wovon er sich nährt und wie sein WurzelWerk beschaffen sein mag. Vielleicht verlaufen seine Wurzeln sogar bis unter die Schienen, oder unter den Rasen gleich nebendran.
Dazu hat mein Bruder mir neulich was tolles erklärt, ich war fasziniert von seinen Schilderungen.
Manche Bäume haben Fallwurzeln, die direkt bis hinunter ins Grundwasser reichen.
Na, das freut mich für den Baum! Denn Bäume dieser Größe können schon mal bis zu 1000 Liter Wasser am Tag gebrauchen. Hat mein Bruder gesagt.
Und wenn man hochschaut in die Astgabelungen, so kann es sein, dass diese ein Spiegel des unterirdischen Wurzelwerkes sind.
Das ist doch toll, oder?
Wie oben so unten.
Wie innen so außen.
Da hat mein Bruder mit ein tolles Bild geliefert!
Nun weiß ich nur noch nicht, was für eine Sorte Baum das ist … es ist jedenfalls keine Eiche, Linde, Erle, Birke, Platane, Lärche. Und auch keine Kastanie. Ne Tanne schon mal gar nicht, auch keine Kiefer. Kein Ahorn, keine Esche, zumindest keine „schmalblättrige“ – ich bin gerade dabei mich bei Wiki schlau zu machen. *g
Was bleibt denn da noch? Mal schauen …
Oh – das ist ja interessant! Es gibt sogar GÖTTERbäume, auch Himmelsbäume genannt (oder Bitteresche … aber das klingt nicht so … himmlisch … ).
Und tatsächlich, wenn ich mir das Blattwerk bei Wiki so anschaue … und die Blüten dazu … hm … das könnte sein! Er beginnt nämlich gerade tatsächlich zu blühen, noch nicht so prächtig wie auf dem Bild, was ich gerade bei Wiki betrachte … aber schon mal annähernd so.
GÖTTERbaum … selbst wenn es keiner ist, ich nenne ihn jetzt einfach so.
Toll, so kann ich mich nun jedesmal noch mehr freuen, wenn ich ein paar Minuten Zeit zum Warten am Baum habe!
2. Juni 2011 um 04:38 | Veröffentlicht in Erkenntnis, FRIEDEN, Gedanken, Gegenwart, GLÜCK, Kind, Leben, LIEBE, Mann, Menschen, Symbolik, TIERE, TRANSFORMATION, TRAUM, verTRAUEN | Hinterlasse einen Kommentar
Tags: Arroganz, badewanne, Begegnungsstätte, eltern, elternhaus, feiern, frauen, Fremdlinge, gold, Jugendzimmer, junge, katze, klettern, Mann, Menschen, paar, Party, Perlen, schmuck, TIERE, TRAUM, Truthahn, Vergnügungspark, vogel, Zottelwesen
Ich arbeitete auf einem sehr großen weiten Gelände, es war ein Freizeit- und Vergnügungspark und ich kümmerte mich um verwahrloste Tiere und Menschen.
Mit einem kleinen Jungen kletterte ich eine enorm hohe Eisenleiter hoch. Es war ein nicht erklärbares Fungerät, und der Junge wollte von oben herunterspringen. Ganz oben angekommen und kurz vor seinem Sprung sagte er, dass er seine Digi-Cam vergessen habe, und ohne die Digi-Cam wollte er nicht springen. Er hatte geplant seinen Sprung während des Fallens zu fotografieren.
Gut … stiegen wir die Leiter halt wieder hinab.
Es gab einen Ort der Begegnung, einen Treffpunkt, den ich zusammen mit zwei oder drei anderen Menschen bewirtete, bewachte und sauber hielt. Menschen und Tiere trafen sich dort, durften dort leben und wohnen so lange sie wollten, groß genug war dieser Ort und das zu ermöglichen.
Ein Truthahnpaar mit Deformierungen an den Hälsen lebte an diesem Ort, man würde sie als „unansehlich“ bezeichnen, sähe man sie auf Erden. Auch einige größere Katzen die kaum zu bändigen waren, hatten hier ihr Quartier gefunden, es war an mir darauf zu achten, dass diese Tiere nicht aneinandergerieten, sich friedlich oder gar nicht begegneten.
Das funktionierte sehr gut, ich hatte das voll im Griff, es war als könnte ich durch Wände sehen.
Schon bevor etwas geschah, bevor eine Begegnung stattfinden würde die den Betreffenden nicht zuträglich war, konnte ich Katze oder Vogel, was es auch immer gerade war, in eine andere Richtung dirigieren und so manch eine Konfrontation mit unklarem Ausgang verhindern.
Es war recht düster in den meisten Räumen, dennoch machte mir dieser Job großen Spaß und ich ließ mich von diesem Mangel an Licht nicht beirren.
Einmal kamen neue Menschen herein und ich ging gleich hinunter zu einem Wesen, dass schon lange an diesem Ort wohnte. Ein Mensch, ein Mann, mit zotteligem Haar, sein Gesicht war vor lauter Haar kaum zu erkennen. Er sprach nie, er brummte nur und wirkte auf Fremde furchterregend.
Doch war er ein gutmütiges Geschöpf unter Gottes Sonne. Keiner Fliege hatte er je etwas zu Leide getan, er unterstützte mich sehr, half mir mit all den Tieren.
Doch wenn neue Menschen zu uns kamen, sprach ich mit ihm und leitete ihn in andere Räume, damit diese neuen Menschen ihm nicht gleich begegneten und Angst bekämen. Ich brauchte nicht viel zu sagen, wir verstanden uns über Blicke, und so verließ er seinen Platz und begab sich brummend in andere Räume.
Die neuen Menschen ließen wir erst einmal sich eingewöhnen, Fuß fassen, all die Tiere sehen, die an diesem Ort lebten, das war für Fremdlinge schon Eindruck genug.
Bisher waren noch immer alle zufrieden mit dieser Lösung, auch das zottelige Menschenwesen selbst.
Ein Kollege, der erst kürzlich zu uns gekommen war um uns zu unterstützen, gefiel mir besonders gut.
Wir hatten uns als Paar zusammengetan. Ich war ungebunden und frei, als ich ihm begegnete und so kam er mir gerade recht.
Er war groß, blond, kräfitg, schön.
Das war aber auch schon alles, wie sich herausstellen sollte. Es gab schon zwei Situationen in denen ich feststellte, dass wir einfach nicht kompatibel waren und nicht zusammen passten.
Und dann kam die dritte Situation, die sich in meinem Jugendzimmer abspielte. Wir wollten feiern gehen, machten uns gerade für die Party zurecht. Zwei Frauen waren gekommen um mitzugehen. Dieser Mann benahm sich so unmöglich, sprach so unmögliche Dinge, unvorstellbar, so dass ich die Beziehung augenblicklich beendete.
„Es ist besser wenn du jetzt gehst.“ sagte ich, während eine der Frauen unbedarft weiter drauflos plapperte. Er nahm seine Jacke und ging zur Tür.
„Wir küssen uns nicht mehr?“ fragte er zum Abschied.
„Nein, ganz bestimmt nicht.“ sagte ich.
Und so stolzierte er von dannen. Einen arroganten Gang legte er an den Tag, so arrogant sah ich noch nie einen Menschen davon watscheln. Hocherhobenen Hauptes, watschelnd wie eine Ente.
Heilfroh war ich als er ging, und ich wußte gleich dass ich ihn niemals wiedersehen würde.
Die beiden Frauen machten sich weiter schick, schminkten sich. Eine wollte unten bei meinen Eltern ein Bad nehmen und fragte, ob es eine große Badewanne sei. Ich betrachtete sie, sie war zierlich und klein und ich sagte:
„Da passt du ausgestreckt rein.“ Sie war leidenschaftliche Schwimmerin, doch sooo groß war die Badewanne nun auch wieder nicht.
Jedenfalls würden wir drei einen wundervollen Abend haben, das wußte ich.
Als wir alle fertig waren und mein Zimmer verließen, bemerkte ich ein Gefäß aus lackiertem Ton, weiß, auf das ich irgendwann einmal all meinen Goldschmuck gelegt haben musste. Es lag alles noch da, Ketten, Ringe, Perlen. Fasziniert betrachtete ich meinen goldenen Schmuck eine Weile, als hätte ich ihn lange nicht gesehen, erhob mich anschließend und schloß die Tür hinter mir zu.
Wir hatten eine tolle Party!
Träume halt …
Mara