G.fühlt

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SelbstRegulation

Februar 20, 2008 · Keine Kommentare

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liebe mitliebenden, hallo, ich bin froh, dass der tag sich heute so trüb zeigt…so kann ich in meinem schnuckeligen nest guten gewissens schön nach plan alles erledigen was ich vorhabe. yeah. angefangen mit einem ordentlichen kaffee ohne milch, so wie gestern. ich war zwar einkaufen, die milch habe ich aber bewußt weggelassen, wenn ich zwei/drei tage kaffee ohne milch trinke…dann kann ich das auch noch n paar tage länger so tun, ganz wie es mir beliebt….:- )

auf die öhrchen dazu:


ich möchte übrigens ab sofort nur noch in der ich-form erzählen. ich habe vor ein paar tagen eine mail gelesen, die mir bewußt gemacht hat, wie unangenehm das ist, wenn mir jemand mit “man braucht dies” und “man braucht das nicht” kommt. ich fühle mich dann so, als würde das für mich unbedingt auch gültigkeit haben, so, als wollte mir jemand etwas überstülpen, mit dem ich gar nicht konform gehe. das paßt mir nicht. absolut nicht. ich weiß das wirklich selbst am besten, was ich brauche. also…von nun an in der ich-form. so bin ich auch näher bei mir in meinen erzählungen.

wenn sich mir eine belastende situation zeigt, an der ich nichts ändern kann - heute nicht, und auch nicht morgen - dann ändere ich meine einstellung dazu. und zwar ziemlich zügig. nach diesem prinzip lebe ich schon lange. ich sehe einfach nicht (mehr) ein, hirn, körper, seele, herz, zu strapazieren mit dingen, die ich eh nicht ändern kann. ich habe keine lust auf kreisrunde endlos-gedankenspaziergänge.

das hat nichts mit “schönreden” zu tun, ich sehe einfach nicht ein, dass mich unabänderliches aus der freude bringt.

ich glaube, ich habe dieses muster in mir aufgelöst, lust daran zu haben, mich selbst zu quälen.

dieses gewisse portiönchen masochismus, das in vielen von uns wohnt und unterschiedlich ausgeprägt ist.

zur zeit gibt es für mich keine belastenden situationen, da kommt auch nichts mehr, da bin ich sehr sicher. und wenn - ich benötige gerade mal ein paar minuten, um meine einstellung zu ändern, die sache loszulassen. ich bin auf der beschleunigungsspur in diesen dingen, darin kann ich mich glücklich schätzen, und das tu ich auch.

und gestern habe ich beschlossen, dass ich kein dickes fell mehr benötige. ich möchte mich von niemandem mehr verletzen lassen, und wenn es doch dazu kommen sollte, dann möchte ich darüber gleich reden, oder… zack einen riegel davor schieben…mir das nicht mehr gefallen lassen.

auf keinen fall mehr dieses “in mich ‘reinfuttern”…das kennen wohl viele von uns, liebe mitliebenden: die einen essen dann übermäßig viel, die anderen übermäßig wenig. ich konnte beides. aber…auch in sachen *dickes fell* möchte ich in balance SEIN. mein fell ist ungefähr 5 kilogramm zu dick. *g

und damit wären wir beim thema selbstregulation. ich werde mir auch heute wieder die zeit nehmen, 33,33 minuten auf meinem ergometer zu verbringen. und von nun an wird es längere zeit keinen tag mehr geben, an dem ich das nicht tun werde. weil ich es mir wert bin. *g - wißt ihr, wenn ich es einmal *satt* bin, dann bin ich es satt. darauf kann man sich verlassen.

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heute habe ich erst mal mit der pflicht begonnen, mit lust. gestern hätte ich keine lust gehabt. ich tu wirklich nie dinge ohne lust daran. wenn es mal sein müßte, wenn es etwas unabänderliches wäre, dann….siehe oben…*g

so, ich schwinge mich jetzt mal aufs rad. ich weiß noch nicht, ob ich anschließend gleich meditiere oder erst mal den 30 minuten-tiefschlaf mache…ich bin mir noch nicht sicher, was sinnvoller ist. ich habe ja nun über eine halbe stunde zeit mir das gut zu überlegen…also, bis dann denn, liebe mitliebenden, danke fürs zuhören und bis später vielleicht. :-)

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Strick Dir Einen

Februar 3, 2008 · Keine Kommentare

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das ist nämlich so, liebe mitliebenden….schnöden guten abend, ich hab mal wieder ne erkenntnis für euch:

wenn ein pullover gestrickt werden soll, dann wird der gestrickt.

man könnte quasi einen strickpullover dem göttlichen plan zuordnen. es gibt ja auch pullover, die sollen einfach nicht fertig werden, die fliegen dann irgendwo rum , vorderteil fertig, linker arm fertig, der rest nicht….und irgendwann ist die wolle mal so dermaßen out…das man die dann nur noch in die tonne drückt, die angefangenen teile. ja, man macht sich noch nicht einmal mehr die mühe, die wolle wieder zu einem knäuel zu machen. es gibt nämlich echt dinge, die lohnen die mühe nicht!

mit den pullovern die gestrickt werden sollen ist das völlig anders.

die werden gestrickt.

über kurz oder lang.

so oder so.

und sie werden. glaubt mir, liebe mitliebenden. sie werden.

okay, du kannst mal einen tag so gar keine lust zum stricken haben. vielleicht verlierst du ungeduldig ein paar maschen und wirfst das zeug vorübergehend in die ecke.

oder es werden versehentlich oder mit absicht ein paar reihen aufgeriffelt……

doch…das alles verzögert nur die sache.

denn: wenn es der göttlichen ordnung, dem göttlichen plan entspricht, dann wird der pullover gestrickt. zack.

da könnt ihr euch auf den kopf stellen und mit den beinen hurra schreien

( das hat mein ehemaliger ehemann immer gesagt wenn es dinge gab, an denen “kein weg dran vorbei ging”, jawoll )

es ist einfach so. ES IST.

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Erkenntnis

Januar 18, 2008 · Keine Kommentare

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meine erkenntnis des tages:

[clevershittermodus/ein]
manchmal weiß man, warum man etwas nicht mehr will, erst wenn man es wieder tut.
[clevershittermodus/aus]

ein beispiel gefällig? meine niedlichen kleinen sneakers, schwarzes velourleder mit pinkfarbenen streifchen. die stehen ewig im schrank herum und ich denk morgens oft - wenn ich mir die natogrünen mit den eierschalefarbenen streifen anziehe - “wieso ziehste nich mal wieder die kleinen schwarzen an?” schon gestern abend dachte ich, ich könnt sie mal wieder tragen.
und wißt ihr wie froh ich war, als ich endlich wieder raus aus den schuhen konnte?

nach ca. 6 stunden drücken die wie sau - das hatte ich völlig vergessen.

die erkenntnis läßt sich allumfassend übertragen - und ich muß jetzt erst was in meine kuscheldecke.

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