G.fühlt

* born to be mild *

G.flügelt

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 einen wunderschnuckeligen guten morgen, liebe mitLIEBEnden, heute gibt es erneut traummaterial. ich hab echt meinem inneren auge kaum getraut, so real, so wirklich waren die trauminhalte.

mit meinem knipsfroind N. fahre ich in einem lkw-cabrio nach wevlinghoven. im bequem luftigen führerhaus sitze ich am steuer. ich kenne mich nicht aus, so muß er mir den weg weisen.
wir fahren auf einen verbarrikadierten tunnel zu, ausgerechnet dort hätten wir hineinfahren wollen. mit kreuz und quer angebrachten brettern ist die durchfahrt unmöglich gemacht worden. vor dem tunnel führt eine straße nach rechts und eine nach links.
„müssen wir rechts oder links?“ frage ich.
„rechts oder links.“ sagt er. solche witze kann er gut. :- )
ich schaue ihn an und entscheide, so lange im kreis zu fahren bis er mir gesagt hat in welche richtung wir müssen.
er steigt kurz aus weil vor dem tunnel ein paar interessante grünblaue pilze wachsen, wie wir sie noch nie gesehen haben.
die werden nun erst einmal fotografiert.
ich habe meine kamera nicht dabei und schaue mir die pilze um so intensiver an.
er steigt wieder ein.
nach einer weile zeigt er nach rechts oder links.
ich weiß es nicht mehr – und so setzen wir unsere reise in diese richtung fort.

tolle bilder hat er auf seiner kamerakarte dabei, vom letzten shooting. beim nächsten stopp zeigt er sie mir.
jedes motiv hat er mit 70 bildern in der sekunde aufgenommen. so schaue ich mir alles quasi 70 mal an, doch wirkt es jeweils wie ein film.
ich sag nur: daumenkino.
jesses habe ich gestaunt, das man *so etwas* vor die linse bekommt: drei engel schweben spielend freudig einen wasserfall hinunter.
sie sind jung, zart wie elfen und dennoch strahlen sie eine weise unerschütterliche kraft von unendlich vielen jahren aus.
ihre freude strahlt aus den bildern heraus und ergreift mich, jeden, der sie anschaut.
sie sind nackt, aber ich nehme nichts von ihren formen wahr.
sie sind von einer unerklärlichen transparanz und wirken geschlechtslos.

der mittlere engel ist rothaarig und hat viele niedliche sommersprossen. schade, dass man bei der kamera von meinem knispfreund keinen ton zuschalten kann, denn er singt. er wirkt wie ein/e sängerIn der nie etwas anderes getan hat als in freude zu sein und zu singen.
ich hätte zu gern seine worte verstanden.
und jetzt sehe ich zum ersten mal wie ein engel seine flügel ausbreitet.
sie bestehen aus unwahrscheinlich vielen kleinen federn. sehr viel weiß und ein ganz klein wenig grau. für ihre größe sind sie erstaunlich beweglich, biegsam. so schüttelt der engel kurz seine flügel, wahrscheinlich um das wasser des wasserfalls zu entfernen, setzt sich am fuße des wasserfalls nieder, schaut mich strahlend an und wiegt dabei den kopf leicht hin und her während er mich mit seinem blick
an sich bindet.

dann stehe ich plötzlich mit einem kleinen mädchen, meiner tochter wahrscheinlich, an einem zaun auf einer anhöhe. unten liegen ein paar schlafende große hunde, ich bin mir nicht sicher ob eine gefahr von ihnen ausgeht. meine mutter steht unten und reicht mir eine kleine feldmaus. ich nehme die maus und stecke sie in eine plastiktüte. einer der hunde wird wach und blickt zu mir hoch. wir gehen los, einen feldweg entlang. ich möchte die maus irgendwo freilassen. ich unterhalte mich mit dem kleinen mädchen und bleibe dann abrupt stehen.
„hey, hast du das gesehen?“ frage ich und drehe mit ihr um, gehe ein stück zurück. während wir sprachen sah ich auf der linken seite im feld einen eispalast, kristallpalast, ein eiskristallfarbener weg, so weiß wie schnee, mit ein paar stufen die hinauf zum palast führten. als wir aber zurückgehen ist nichts mehr davon zu sehen. wir sehen nur noch ein paar traktorspuren, eine schneise im feld.
„ich hab mich wohl geirrt.“ sage ich, und wir gehen weiter und lassen die maus irgendwo laufen. das kristallbild bleibt mir im sinn.

wat man nicht alles träumt, ne?

und während ich nun meine blogseite öffne prangert mir auf der web.de seite die frage entgegen:
ist angelina eine miese intrigantin?

also wirklich … was die welt sich für fragen stellt … *kopfschüttel*

habt nen schönen sonntach, liebe mitLIEBEnden, und laßt et oich gut gehen!

beibei

Gerti G. 🙂

 

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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