G.fühlt

* born to be mild *

G.quakt

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*
also … „gequakt“ ist wirklich ein-malig. gequakt hab‘ ich noch nie. *g
schönen juten abend, LIEBE 🙂

die dicke, relativ große krötenmutter, traf ich in der nacht auf einem campingplatz. es war ein recht großer campingplatz, zweigeteilt durch einen fluß der sich mitten hindurch schlängelte.
man konnte den fluß jeweils von beiden seiten nur bis 21.30 uhr überqueren. das erfuhr ich, weil ich Y. besuchen wollte. sie hatte mir einen zettel hinterlassen auf der die ersten 4 zahlen ihrer handynummer geschrieben standen. die übrigen zahlen hatte sie vergessen. ich hätte sie ihr bringen mögen. leider war es schon nach halb zehn und SIE bewohnte die andere seite des flusses. diesen *großen* auftrag konnte ich also leider nicht erfüllen. *smile*
so traf ich an einer quelle auf meiner seite des flusses eine dicke dunkelgrünbraune kröte. sie lag auf einem großen stein, über den das quellwasser stetig hinwegrann. nicht weit neben ihr sah ich etwas, was ich als „jungen frosch“ bezeichnet hätte … das kleine tierchen hatte jedoch ungewöhnlich dicke oberschenkelchen – oder sagen wir: froschschenkel, das ist zutreffender. eine frau stand am stein und ich trat zu ihr heran um mir die kröte und den kleinen frosch näher anzusehen.
dass kröten „lebendgebärende“ sind war mir völlig neu!!
jedenfalls konnte ich beobachten, wie aus der krötenmutter eine kleine kröte herausquoll. eben genau so eine kleine, die ich zuvor als „jungen frosch“ bezeichnet hatte.
die krötenmutter ließ sich durch nichts aus der ruhe bringen. sie lag entspannt und gelassen auf dem stein und ließ sich vom frischen quellwasser berieseln. selbst als die frau am stein mit ihrer hand ihr ganz nah kam um eines von den frisch geborenen anzufassen, rührte sie sich keinen milimeter.
doch darüber war ich außer mir!
„sie wollen doch nicht etwa … so ein tierchen anfassen!?!“ sagtefragte ich beinahe drohend, und entsprechend durchdringend blickte ich sie an. was sie dazu veranlasste ihre hand unverrichteter dinge zurückzuziehen.
also ehrlich. ein bisschen respekt in so einer situation ist doch nur natürlich, oder?
ich schaute der kröte noch lange zu. aus jeder ihrer „hautunebenheiten“, warzenähnliche poren, quoll eine dieser kleinen kröten heraus und hüpfte alsbald von dannen.
ich konnte mich gar nicht sattsehen.
schon allein die verwirrende tatsache, dass kröten „lebendgebärende“ sind … wie man merkt, so staune ich auch JETZT noch darüber! 🙂
ich weiß nicht wie lange ich zugeschaut habe … wirklich lange jedenfalls.
ich bemerkte noch nicht einmal, wie die frau am stein verschwand.
es kann sogar sein, dass ich immer noch dort stehe und staunend betrachte,
ich hab‘ mich nicht weggehen sehen.

*quak*

MARA 🙂

 

*

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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