G.fühlt

* born to be mild *

G.spargelt

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*
ALLaaf, liebe mitLIEBEnden! 🙂
bitteschön, das kommt davon wenn frau früh frei hat. dann hat sie zeit sich hinzulegen, ein schläfchen zu machen, ein träumelein zu haben. während andere karneval fEIERn.

ein tor tut sich auf, ich sehe eine gestalt. schönheit strahlt sie aus, auch wenn ich ihr gesicht nicht sehen kann. es ist relativ dunkel um sie herum, und die gestalt selbst ist in eine mittelblaue, samtige kutte gehüllt. die kapuze ist weit ins gesicht gezogen. ich sehe nur den verhüllten oberkörper. sie ist mir zugewandt, hat den kopf scheinbar leicht gesenkt.
dieses gefühl von schönheit und einer gewissen erhabenheit und unberührbarkeit ist faszinierend !
das bild verschwimmt, sobald mein „wollen“ mit einspielt.
*hey, laß doch mal die kapuze herunter. ich möchte dich sehen, wer bist du? zeig dich!*

es wird dunkler und dunkler und ich kann nichts mehr sehen, der lichtausschnitt verschwindet, vermischt sich mit allem was ich sehe … so zieht es nun an mir vorbei, zuerst langsam, dann immer schneller und beginnt sich zu drehen.

ICH BIN irgendwo draußen in der natur.
eine frau steht unwahrscheinlich nah vor mir und hält mir ein paar zettelchen oder karten unter die nase. sie sind seltsam eingepackt, an den seiten umhüllen sie kleine korkplättchen. rechts und links sind sie mit je einer büroklammer am kork befestigt.
sie kommt von einem bauern und will uns prozente auf den spargel geben, den sie bald ernten werden.
das angebot klingt gut, doch weiß ich nicht ob es sich lohnt, mir so viele gutscheine zu geben, weil ich selbst sicher nicht so viel spargel kaufen werde.
*da frag ich lieber mal meine kollegin.* , sage ich erfreut über dieses angebot, und doch verwundert darüber, wie ich zu der ehre komme.

über die wiese gehe ich auf das hintere ende meines traumes zu, dorthin wo ich meine kollegin vermute. schon von weitem sehe ich sie, doch sie wendet mir den rücken zu. irgendwo hinten links vor dem gewässer, was ich von hier aus schon sehen kann, befindet sich ein kleiner hügel.
die frau, in der ich meine kollegin zu erkennen meine, kauert auf dem hügel und läßt sich von dem breiten wasserstrahl eines wasserfalles berieseln. es wirkt fast wie ein reinigungsRITUAL. sie trägt ein dunkelgrün gemustertes kleid. auch naß sieht es schön aus. als ich an ihr vorbeigehe dreht sie mir ihr gesicht zu und lächelt mich an. sie ist schlank, hat braunes längeres haar und ein sehr hübsches gesicht.

ich finde dass das nicht der richtige zeitpunkt ist, sie mit gutscheinen für spargel zu behelligen und gehe einfach noch ein stückchen weiter auf das wasser zu. die bäuerin folgt mir, nehme ich an.
ich gehe weiter und betrachte das märchenhafte land, diesen teil davon der wirkt, als habe man jeden stein, jeden strauch, jeden baum dort so angelegt und hingepflanzt, damit dieses fleckchen erde diesen märchenhaften perfekten touch bekommt.
es wirkt geradezu unnatürlich in seiner perfektion.
und genau das ist es, was mich dazu veranlaßt zu denken, dieser teil des gartens würde meinem freund nicht gefallen, führte ich ihn einmal dort hin.
er mag es lieber ursprünglich, urwüchsig, urig, natürlich gewachsen und gerne auch durcheinander.
denke ich.

dennoch … zum zweiten mal in diesem traum bin ich fasziniert von schönheit!
es ist so schön, dass ich es mit worten kaum beschreiben kann, und so versuche ich das auch erst gar nicht.

das wasser scheint nicht besonders tief zu sein, gleich vorn liegen hintereinander zwei große, recht glitschige dicke schieferplatten darin. ich setze einen fuß auf den ersten stein um zu testen ob er stabil im wasser liegt, oder etwa wackelig ist. er ist stabil und so nehme ich meinen zweiten fuß noch hinzu.
ich schaue mich um.
die natur zeigt sich an diesem ort in verschiedenen wundergrünen farbtönen. ich atme tief durch und freue mich über das was ich sehe, über das was ich da gerade entdecke, diesen ort an dem ich nie zuvor war. das wasser ist erstaunlich klar und eine unmenge kleingetier befindet sich darin. unter anderem viele verschiedene frosch- und krötenarten. manche vielleicht sogar giftig, jedenfalls solche die man sonst nur in aquarien sieht.
ich möchte vogelgezwitscher hören, doch es ist still.
unendlich still hier.
der zweite stein liegt gleich hinter dem ersten, und so kann ich ihn mühelos betreten. erschrocken stelle ich fest, dass ich auf einen frosch getapst bin. OH GOTT, hoffentlich habe ich ihn nicht verletzt, denke ich, und schüttele ihn vorsichtig von meinem fuß.
er klatscht ins wasser, aber ich höre das geräusch nicht. zum glück hat er die begegnung mit mir unbeschadet überstanden, langsam bewegt er sich im wasser weiter.
wirklich, der teich ist übersäht von fröschen. manche haben sogar stacheln.

nach diesem kleinen erlebnis möchte ich die natur dort lieber nicht länger stören … ich drehe um, springe zurück über die steine ans ufer und mache mich schnell davon. die bäuerin ist nicht mehr da, auch sonst sehe ich niemanden.

und so ERWACHE ich aus diesem traum, falls ich überhaupt geschlafen habe.
wer weiß das schon so genau.

*

na dann feiert mal schön, liebe jecken und narren und närrinnen … *g

jute N8 sacht

MaRa 🙂

*

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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