G.fühlt

* born to be mild *

G.plant

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mein chef befand sich gut zugedeckt und aufrecht sitzend ( ich habe keinen chef! *g ) in seinem bett.
ein weißes laken bedeckte ihn und ich saß am fußende, ebenfalls zugedeckt.
ich wunderte mich über sein weißes gesicht. es war blütenweiß und sehr ebenmäßig und er trug eine ROKOKOfrisur. um sein gesicht herum kringelten sich graue löckchen und auch die restfrisur war sehr lockig, aber nicht ganz so grau. er war jung und seine ausstrahlung war insgesamt sehr schön.

auch seine hände waren so ungewöhnlich weiß, wie gepudert.
einmal beugte er sich nach vorn und ich sah, dass es creme war, die sein gesicht so weiß erscheinen ließ. sein rechtes auge war geschwollen, nunja, es war früh am morgen, da sieht mann schon mal etwas verknautscht aus, oder nicht?

ich war jedenfalls sehr nachsichtig mit allem was ich an ihm so bemerkte.
wir unterhielten uns, es war wie eine ausgedehnte teambesprechung.
*der hefeteig ist mir leider nicht gelungen.* sagte er bedauernd.
er hatte am vortag einen hefezopf backen wollen, davon wußte ich.
und dann hielt er mir ein buch vor die nase: *der scheich*.
auf dem buchumschlag war das gebräunte gesicht eines mannes im profil abgebildet, ein viereckiges transparentes stück mull überzog nase und wangen, darunter lag ein weißer tupfer.
ein verletzter scheich also.

wir sprachen über dies und das, die themen wurden aber alle nicht ausdiskutiert sondern nur eben mal angesprochen. mein chef nahm ein kleines reinweißes gästehandtuch vom nachttisch und sagte:
*davon werde ich noch 12 stück bestellen.*
das fand ich gut, die konnten wir gebrauchen.

und dann ging mir der praxisablauf durch den sinn. wir hatten vier räume und zwei ärzte. jedem arzt folgte eine schar assistentinnen. ich überlegte wie ich die damen anders verteilen könnte, damit die sache ausgeglichen war. und ich dachte darüber nach wie man etwas markieren könnte nachdem es gereinigt war, damit die nächste nicht noch einmal die gleiche arbeit verrichtete.

irgendwann war er dann aus, der traum.

🙂

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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