G.fühlt

* born to be mild *

G.knubbelt

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ich trage viele verschiedene hüllen und bewege mich mit unzähligen unterschiedlichen fahrzeugen irgendwo im NICHTS.
genau weiß ich nicht mehr wo wir uns befinden, vielleicht während eines waldspaziergangs … jedenfalls gräbt meine tochter am boden eine höhle frei. ein großer bau, einem fuchsbau ähnlich. ich sehe sie gerade geäst und lehmklumpen mit den händen herausschaufeln.
„was für ein tier mag wohl da drin sein?“ fragt sie mich.
„hm … ich weiß nicht, wir schauen einfach mal.“ sage ich.
sie gräbt weiter, und legt ein größeres lebewesen frei. wie ein klumpen sieht es aus, zusammengerollt.
„eine gans.“ sagt sie. „ich glaube sie ist tot.“
gespannt schaue ich auf dieses undefinierbare etwas, was nun anfängt zu quietschen oder grunzen, jedenfalls macht es geräusche.
„das kann nicht tot sein, hör doch.“ sage ich.
deutlich vernehmen wir eine art inneres recken und strecken dieser kleinen gestalt, sie wird etwas größer und wir sehen dabei zu wie sie langsam form annimmt. es wirkt fast wie eine geburt. sie entpuppt sich förmlich als ein kleines, noch nie zuvor gesehenes, erdwesen. sie schüttelt sich und steht plötzlich als kleines pummeliges nacktes wesen mit diversen speckröllchen leibhaftig vor uns und lächelt uns an. sie hat ein knubbelnäschen und lustige runde wangen. ihr langes, braungelocktes haar beginnt knapp über dem ohr zu wachsen. sie hat also oben herum einen kahlen kopf.
so steht sie nun da, erde haftet an ihrem ganzen körper.
„OMAR TA SATT.“ begrüße ich sie freundlich und wiederhole es noch mal: „OMAR TA SATT.“
„nein, nicht.“ sagt sie, und wehrt meinen gruß ab, obwohl ihr die worte nicht unbekannt sind.
„was ist das für eine sprache?“ fragt sie mich.
„das ist die sprache der ELOHIM.“ sage ich. „Engelsprache.“
„ich weiß.“ antwortet sie, so als würde sie sich gerade erst erinnern.
es scheint, als sei ihr die energie der worte irgendwie zu mächtig in ihrem gerade erst erwachten zustand.
wir betrachten uns lange gegenseitig. was für ein lustiges, knubbeliges wesen. sie ist noch nicht einmal einen meter groß, aber ziemlich breit. sehr ungewöhnlich, aber sympathisch.
dann ist er aus, der traum.

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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