G.fühlt

* born to be mild *

G.kuppelt

Hinterlasse einen Kommentar

ich hatte einen TRAUM im traum. mehrere sogar.
raumtraum. traumraum. so lag ich also da, gleichzeitig in vielen räumen, die ich jemals als *mein zimmer* bezeichnet hätte  –
wie zum beispiel das schlafzimmer, JETZT *mein zimmer*. oder der raum, in dem ich meine kindheit verbracht hatte.
ich lag im schlafzimmer, aber gleichzeitig in diesem früheren raum.
eine wuselige hand tauchte plötzlich auf, ich fürchtete mich ein ganz klein wenig, öffnete kurz die augen und schloss sie dann wieder. aus den fingerspitzen dieser hand strömte eine energie, die sich als blumenkuppel wie schützend über meinen gesamten körper legte. mit abstand von etwa einem meter.
als das gebilde fertig war, verschwand die hand und ich betrachtete nun das spektakel. wie einen zarten film nahm ich die kuppel über mir wahr, übersät mit wunderschönem blumenmuster. hauchtransparent. ich streckte eine hand aus und faßte durch diese transparenz. ich fühlte einen leichten widerstand im gewebe und nahm die hand wieder zurück, soweit, dass ich nun innen, wie an einem zeltdach, mit meinen fingern entlangstreichen konnte. was für ein feines gewebe, wie ein hauch, aber dennoch deutlich vorhanden. ich experimentierte, streichelte einzelne blumen und später küsste ich dann jede, die ich erwischen konnte.
dann öffnete ich die augen wieder und sah ein lichtspiel an der zimmerdecke und im gesamten raum. wunderbar. ein glücksgefühl überkam mich und die traumsequenz löste sich langsam auf …

ich träumte von einer großen garage, in der an einem balken zwei ringe an langen seilen hingen. ich nahm die ringe und machte einige zirkusreife übungen daran. die länge der seile war nicht festzustellen, und auch hatte die garage keinen boden. so konnte ich einige kapriolen machen, an den seilen durch die luft purzeln. erst als ich spürte das ich zuschauer hatte, hörte ich auf, mein können zu präsentieren.
ob gewollt oder nicht, ich „konnte“ nichts mehr.
ich wollte noch einmal irgendwas tolles machen, aber nichts gelang.
ein kleines wesen stand plötzlich bei mir. gefühlt war es meine tochter, sie war jung, klein, vielleicht acht jahre alt. dennoch war dieses wesen weder männlich noch weiblich, weder jung noch alt und ich nannte es „johannes“. das gesicht war extrem schön bemalt, mit kräftigen farben, auf einer wange ein großer kreis aus vielen linien. ich war begeistert von diesem bemalten gesicht. was für eine schönheit. seltsam, das es im grunde geschlechtslos war, dieses wesen.
es legte sich auf den weg neben die garage. es war abend, halbdunkel, doch ein großer runder lichtschein lag über dem kleinen körper und ich fand die szene so überaus fotogen. im geiste packte ich meine kamera aus und fotografierte, wie das wesen sich dort im lichtschein räkelte. es hatte langes, blondes haar und sah wirklich fantastisch aus.

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s