G.fühlt

* born to be mild *

G.bucht

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in einer kiste fand ich zwei bücher. sie gehörten meinem vater, er hatte sie mir irgendwann einmal geschenkt. ich stöberte ein wenig in den büchern herum, klappte eines auf und fand zwischen den seiten zwei geldscheine, 15 euro. prima, das kam mir gelegen!
ich zeigte den fund meiner oma. an ihrer mimik und gestik konnte ich sehen dass sie mir nicht glaubte. nicht glaubte, dass ich das geld einst von meinem vater bekam. sie drehte ihr gesicht weg und schaute meine mutter an mit diesem speziellen blick. das ärgerte mich, ich mochte es noch nie, wenn man mir nicht glaubte, vor allem dann nicht, wenn ich mir total sicher und der wahrheit 100% bewußt war. meine wut verrauchte schnell und wandelte sich um in ein: „dann glaubt sie mir halt nicht. hauptsache ich weiß dass es wahr ist.“
und der traum löste sich auf.

wir hatten vier kaninchen die sich zu unbestimmten zeiten in andere nager wie nutria und chinchilla verwandelten. ich weiß also nicht wirklich, was das genau für eine tierart war. jedenfalls begaben wir uns mit unseren 4 tieren auf eine reise. „uns“ das heißt: meine tochter und ich. sie war die besitzerin der tiere.
wir landeten auf einem zeltplatz.
ich ging ein bisschen spazieren, die vier tiere folgten mir. ich wußte nicht wie zahm sie waren, ob sie wieder mit mir zurückkehren würden und ob sie den gefahren die sich boten standhalten könnten … und ließ es darauf ankommen. auf einer großen, breiten straße angekommen begegneten wir einem fuchs. der war allerdings halb so groß wie unsere kaninchen, so stellte er keine gefahr dar sondern lief nur ein wenig quer, könnte man sagen. während die kaninchen abwechselnd einen großen kreis oder eine große acht über die gesamte breite der straße verteilt liefen, ging er langsam und gemächlich genau entgegengesetzt. mit hoch erhobenem schnäuzchen.
unsere tiere – jetzt war wieder so ein moment gekommen in dem sie sich permanent verwandelten – legten nunmehr eine rasende geschwindigkeit an den tag und ich fragte mich wie lange das spielchen wohl noch fortgeführt würde.
langsam wollte ich zurückkehren und rief eines der kaninchen zu mir. es löste sich aus der acht und kam tatsächlich angehoppelt.

das nächste was ich sah war … unglaublich wunderschön. lange betrachtete ich einen grauen schleier über einer großen fläche erde. es hätte auch ein see sein können, undefinierbar grau überzogen. plötzlich tat sich inmitten dieses schleiers ein hell leuchtendes dreieck auf und ich sah die farben des himmels. hellblau und leuchtend weiß. meine tochter stand in einiger entfernung von mir, ich winkte sie zu mir heran. sie hatte gerade eine kamera geschenkt bekommen und ich fand das bild was sich mir bot überaus fotogen. so kam sie heran, betrachtete mit mir diese lichterscheinung, doch statt zu fotogarfieren begab sie  sich mit einem der kaninchen dort hinein. nun stellte sich heraus das es wohl doch wasser war, von diesem grauen schleier verdeckt. sie schwamm und planschte mit dem tier eine weile in diesem lichtdreieck herum. ich hatte so meine bedenken, weil kaninchen nicht wirklich wassertiere sind. doch alles schien seine richtigkeit zu haben. es gefiel mir gut, sie so vergnügt in dieser helligkeit zu sehen.

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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