G.fühlt

* born to be mild *

G.kleistert

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 guten morgen, liebe mitLIEBEnden 🙂

das ist wirklich über-trieben. es ist gerade mal halb sechs. wie kann ich einfach so aufstehen, vor allem wenn meine hand gerade noch auf dem weichen hinteren teil meines geliebten lag? früher dachte ich, ich würde *nie mehr aufstehen*, wenn ich mal wieder einen mann im haus, bei mir, neben mir, MIT mir, hätte.
mit diesem mann selbst hat das aber nun wirklich nicht im geringsten zu tun *zwinker*, -nein, es ist mein innerer drang der mich so früh aufstehen läßt.
so, dann wollen wir mal … REIN ins vergnügen des tages, und *karneval* für die fußnägel.

mein traum ist aus … und ich möchte mich gerade daran erinnern wo „wir“ waren – während über väterchen  rhein die sonne orangerot aufgeht und der wasserkocher verspricht, dass ich das wasser bald über das pulver sprudeln lassen kann.

die sonne zeigt sich heute so orangerot wie die künstliche gerberablüte auf meiner küchenfensterbank. zwischen basilikum und schnittlauch steht sie da … tagein, tagaus. sie ist pflegeleicht, benötigt kein wasser. sie benötigt eigentlich nichts, rein gar nichts. sie ist ein farbklecks in der küche.

ach …  apropos farbklecks, ich hab was tolles entdeckt – zuvor hole ich aber ein wenig aus, weils paßt …
neulich sprach ich mit meiner nachbarin. es ist nahezu unmöglich darum herumzukommen ihre blumenpracht auf dem balkon zu bewundern  wenn man zur haustür heraus geht.
„mensch, frau dingens, sie haben aber tolle blumen!“ staune ich.
sie stehen wirklich voll im saft, blühen wie jeck, sind prächtig grün, und prächtig bunt.
gut, es sind auch einige geranien dabei, aber in der blütenvielfalt fallen sie beinahe gar nicht ins gewicht. es sind wirklich alle farben der natur vorhanden …
„vor allem die bunten da, frau dingens, die sind toll!“ sag ich.
„die heißen *karneval*“ sagt sie.
„karneval? ich hab auch welche, die heißen *karneval*, aber das sind andere. mohnblumen. verschieden bunt in einem topf.“
„ja, was es nicht alles gibt.“ sagt sie, „die lassen sich was einfallen.“
„stimmt, frau dingens, die welt ist ganz schön bunt geworden.“

aber nun zu meiner entdeckung … gestern war ich mal wieder einkaufen, es gibt ja doch dinge die ich nicht bei otto, amazon oder ebay bestellen kann. mir wäre das echt zu lästig, gerade an diesen heißen tagen, mich vorwiedend in umkleidekabinen von geschäften aufzuhalten. außerdem erschlägt mich das überangebot und erleichtert mir nicht wirklich meine auswahl.
so habe ich gestern etwas für mich ganz neues entdeckt: buntstifte für finger- und fußnägel! hier würde jetzt das „die lassen sich was einfallen.“ von frau dingens wieder passen.
die stifte heißen eigentlich *nail stylist*, und ich habe mich für *electric blue* und *extreme lilac* entschieden. dazu zwei nagellacke in grüntönen. *shockful* und *artful* haben sie die farben genannt. ursprünglich hatte ich vor, vor allem die fußnägel im wechsel damit zu lackieren. doch dann sah ich diese stifte und malte mir im geiste blümchen aus, die ich auf die nägel malen würde.
so werde ich also heute ein fußbad in meinem geräumigen kleistereimer nehmen – jesses, wie lange der schon hält! ich glaube, den besitze ich schon gut 10 jahre und er hat mir schon für so manches gedient. nicht jeder putzeimer bietet ausreichend platz um die füße bequem darin zu baden. dieser kleistereimer aber schon. zudem scheint er unkaputtbar.
hat sich echt gelohnt  die investition, damals.

und nun zu meinem träumelein …
zuletzt befanden wir uns auf der rückreise. wir saßen in einem bus auf der rückbank, da wo die coolen sitzen. ich war mit drei männern unterwegs, sie waren sehr unterschiedlich, hatten aber alle etwas gemeinsam: sie hatten „etwas am herzen“.

ich ließ noch einmal revue passieren wo wir alle gerade herkamen, doch es wollte mir nicht einfallen. ich weiß nur noch: wir vier stiegen in einen tümpel, mit wasserlinsen bedeckt.
wir tauchten ganz und gar unter …

wo mögen wir gewesen sein, und was mag geschehen sein? ich weiß es nicht mehr. ich weiß nur noch: auf der rückreise im bus waren alle froh, glücklich und gesund. einer der herren war etwas ungeduldig und bewunderte meine ruhe, denn wir würden bald die letzte haltestelle erreichen, dennoch machte ich nicht die spur von einem anzeichen dafür, aufstehen zu wollen. einige mitreisende standen schon am ausstieg, hielten sich an den metallstangen fest.
ich rutschte ein stück beiseite und dort wo ich gesessen hatte war es naß, ein paar wasserlinsen lagen auf der sitzbank.

so, und nun REIN ins vergnügen des tages, und *karneval* für die fußnägel.

🙂

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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