G.fühlt

* born to be mild *

G.füllt

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Der Wind klingt heute anders, klirrend kalt weht sein Ton durch den Wald. Ich sehe wie er mit den Bäumen spielt, kühl durch ihre Wipfel braust. Der Schnee auf den Ästen fällt herab und es schaut aus, als würde es erneut schneien. Wie Hans-Guck-in-die Luft beobachte ich das Schauspiel und gehe weiter, ziehe dabei den Reißverschluss meiner warmen Jacke bis oben hin zu und ziehe meine Kapuze auf. Der Schnee knirscht unter meinen Schuhen, ein ungewohntes Geräusch noch, denn der Winter ist gerade erst hereingekommen.

ich befinde mich im haus meiner eltern, genauer in der wohnung meiner oma. sie ist auch da. wir lehnen uns aus dem fenster und sehen auf dem balkon gegenüber die gesichter von zwei nonnen … oma schaut mich an und fragt:
*was war denn das?*
ich sag: *weiß nicht so genau, komm wir schauen noch mal.*
wir lehnen uns noch mal hinaus, schauen zum balkon hin, sehen aber nichts mehr außer einer juccapalme und einer anderen zimmerpflanze. plötzlich halte ich eine handtasche in den händen, gold-orangefarben, in weichem leder-textil materialmix. sie gehört meiner nachbarin, da bin ich ganz sicher! ich öffne die tasche, sehe gleich auf anhieb einige geldscheine lose in der tasche liegen und blättere in den scheinchen.
es sind vier 50-euro scheine, zwei 20er, ein 10er und zwei 5er.
*holla.* denke ich, soviel hatte ich lange nicht im portemonnaie. ein kleines zettelchen liegt noch lose in der tasche, und ein grüner FÜLLEr steckt in einem fach. ich frage mich, wie die tasche zu mir kommen konnte…ich habe sie nicht von irgendwo mitgenommen,  und auch war meine nachbarin nicht da so dass sie sie bei mir hätte vergessen können. seltsam. ich streichle über das weiche material und frage mich was ich tun soll … spiele mit dem gedanken, die tasche nebst inhalt einfach zu behalten … male mir aus was das energetisch bewirkt, und beschliesse dann, sie genau so wieder zurückgehen zu lassen wie sie gekommen ist. das muss ich aber denn erst mal herausfinden.

es klingelt an der haustür, ich öffne … und meine nachbarin steht an der tür.
*sagen sie, ist meine handtasche bei ihnen?* fragt sie mich. *ich bin lehrerin und schreibe gerade an einer wichtigen arbeit. mein FÜLLEr ist in der tasche, ich brauche ihn für diese arbeit.*

🙂

Autor: Gerti G.

www.namara-music.de

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