G.fühlt

* born to be mild *


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G.kauft

Schönen juten Tach liebe MitLIEBEnden 🙂 Jesses, ich hab mich verliebt heute, auf der Stelle, ratz-fatz … Liebe auf den ersten Blick! Himmel nääää …

Ich schau ihr ins Gesicht und sie strahlt so eine Wärme aus, so eine Lieblichkeit. Sie hat langes schwarzes Haar und ich weiß auch schon wie es sich anfühlt. Wunderbar weich. Sie trägt ein grünes Gewand, hier und da sind ein paar Federchen angebracht, auch an ihren Schuhen. Ohrschmuck aus Pfauenfedern, Perlen am Kleid und im Haar, überall Fransen … so wundersüß. Sie ist eine Indianerin … braune, ebenmäßige Haut … lieblicher Ausdruck … ich konnte ihr nicht wiederstehen … könnt ihr das verstehen? *hihi*

Eine Indianerpuppe, aber sowat von wundersüß! Ich bin gleich rein in den Laden und hab gefragt:
„Kann ich mir mal Ihre Indianer ansehen?“
„Aber klar!“ sagt die Dame „Wir haben aber grad nicht viele da.“
„Macht nichts“ sag ich „ich will nur die Eine.“ Sie flitzt zu den Indianern im Schaufenster und fragt:
„Welche möchten Sie denn?“
Ich sag: „Wie, sind da mehrere?“
„Ja, da unten sitzt noch eine, ne Weiße.“ Und wirklich, ich hatte sie gar nicht gesehen, in meiner plötzlichen Verliebtheit. Gleich die rosarote Brille auf und nix mehr gepeilt … Aber nein, die Grüne isses, die möchte ich mir mal näher anschauen und checken ob sie, näher betrachtet, immer noch so liebreizend auf mich wirkt. Und das tut sie, das fühle ich gleich. Viel Zeit habe ich nicht in meiner Mittagspause, aber für sonen Spontankauf reicht sie gerade. Dummerweise habe ich mir mein dickes Portemonnaie nicht eingesteckt, sondern einfach nur n 10-Euro Schein um die Geburtstagspflanze für ne liebe Kollegin zu bezahlen, die morgen Geburtstag hat. Hm … und ich Dussel frag auch noch: „Kann man bei Ihnen mit Karte zahlen?“ Und hab sie gar nicht dabei. So stehe ich also an der Kasse, trage die Puppe auf dem Arm und habe nicht das Geld dabei, um sie zu bezahlen.:-(
„Können Sie mir die Indianerin bis morgen zurücklegen?“ frage ich, und „Soll ich sie anzahlen?“
Sagt die Dame: „Nein, Sie brauchen keine Anzahlung zu machen. Sie sind heiß drauf, das merkt man.“

„Ja, merkt man das?“ frage ich und grinse verliebt. Sie nickt. Ihr Mann auch, er steht schmunzelnd neben ihr. „Bin ich auch.“ sag ich „Aber voll.“ 🙂  Und dann schau ich mich um in dem Laden, er ist voller Kostbarkeiten … da werde ich mich mal genauer umschauen demnächst, mit etwas mehr Zeit und Geld im Gepäck.

Sobald die SonnenGÖTTIN sich wieder blicken lässt gibt es Bilder von der wunderschönen Indianerin.

Habt noch einen schönen Abend, ihr Lieben … ja, in der Zwischenzeit ist der Tach rum, aber die Luft noch nicht raus.
Ich bin dann mal weg.
🙂

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G.tropft

Ich liege in meinem Hotelbett, bin gerade frisch ERWACHT und schaue lange auf die helle Wand. Plötzlich beginnt sich ein Bild zu entwickeln. In einem großen sonnengelben Fleck entsteht eine helle Gestalt in langem Gewand, ihr Haupt ist in Licht gehüllt, ich sehe weiße Wolken erscheinen und erkenne später, dass es ihre Flügel sind. Jetzt ist das Bild ganz klar, ein wunderbares Lichtwesen in verschiedenen Gelbtönen steht vor mir, zum Greifen nah. Dann verschwimmt das Bild und ein anderes, ähnliches, entsteht, doch in zartem Grün diesmal. Ich mag nicht aufstehen, so lange sich mir noch Bilder zeigen. Sicher bin ich mit den anderen im Hotel verabredet, doch ich komme einfach nicht los von diesen wundervollen Erscheinungen. Ich schließe die Augen und sehe Wasser, Wasser, überall Wasser, nichts sonst. Eine Wasseroberfläche kommt ganz nah an meinen Blick heran, sie ist ganz ruhig und beginnt sich langsam zu bewegen. Einen dicken Tropfen sehe ich hineinplatschen und wieder herauskommen aus dem Wasser. Jetzt folgen weitere Tropfen, es wirkt wie Regen auf einem See. Ich frage mich kurz, ob dies mein Tränenmeer ist und schaue dann weiter zu. Herrliche kleine Kreise zeigen sich auf der Wasseroberfläche, Kreise in Kreisen … zu schön.

Im nächsten Moment bin ich unten vor dem Hoteleingang und spreche mit einer Freundin. Wir beschließen, uns irgendwo Kaffee zu besorgen um ihn im Bett zu trinken. Die Vorstellung, Kaffee im Bett zu trinken finden wir gerade ganz wunderbar. Ich bemerke, dass ich für den Tag viel zu leicht angezogen bin, gehe wieder ins Hotel zurück und finde mein Zimmer nicht. Eine Frau mit weißen Locken nimmt mich an die Hand. „Ich finde meinen Schlafraum nicht.“ sage ich. Und sie führt mich zu einer Treppe nach oben. Ich sehe einen kleinen Tunnel und alle Wege hier kommen mir nicht bekannt vor. Eine weitere Frau gesellt sich zu uns, nimmt mich ebenfalls an die Hand. Irgendwo oben angekommen liegt eine weiche Matte, von dort aus können wir nach unten auf meinen Schlafraum blicken, doch es führt weder eine Treppe noch eine Leiter dort hin. „Springen wir einfach.“ sage ich. Und wir springen. Die Matte fliegt gleich mit, und unten landen wir weich. Doch statt in meinen Schlafraum zu gehen, mich umzuziehen und mir ein paar Sachen mitzunehmen, gehe ich einfach daran vorbei wieder nach unten. Jetzt ist es zu spät um wieder zurück zu gehen. Alle sind schon versammelt und ich gehe mit. Ich fühle in meine Hosentasche und zähle die Münzen. 20 Euro, damit werde ich wohl auskommen.

Einer Freundin möchte ich von meinen Bildern erzählen, doch sie blockt meine Worte ab und sagt, sie möchte nur noch von Dingen hören, die ihr dienlich sind. Ich bin etwas traurig, zu gerne hätte ich ihr von den Engelbildern und von dem Wasser erzählt …

Mit zwei Frauen liege ich auf einer Wiese. Mein Haar ist nass, ich nehme Shampoo und wasche es genüsslich. Nun sitze ich da mit Schaumkronen auf dem Kopf und frage meine Freundinnen, wie ich denn jetzt den Schaum abgespült bekomme, so ganz ohne Wasser.

Wir gehen an einem kleinen Flüsschen vorbei, eine Gruppe Schwimmer ist gerade beim Morgensport. Die Anführerin gibt gnadenlose Kommandos und ich denke: „Ob das Spaß macht in diesem Ton?“.
Da sehe ich, wie ein kleiner gelber Stein auf mich zugeflogen kommt, ich sehe genau wie er fliegt, bevor er in meinem linken Auge landet. Ganz schwach und mit wenig Wucht trifft er mich. Interessant, dass ich ihn voher habe fliegen sehen. Und nun fällt er einfach herunter.

In einer Küche springt mir ein kleines braunes Kaninchen in den Rücken. Es hält mich fest und ich spüre ganz deutlich seinen warmen Körper. Es fühlt sich größer an als ein kleines Kaninchen. Ich fühle mich etwas beengt, und jetzt fängt es auch noch an mit seinen kleinen Nagerzähnchen an meinem Kronenchakra zu knabbern … das lasse ich mir nicht lange gefallen und streife das Tier irgendwie ab.

Träume halt …

😉


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Wunder & Bares

Einen wunderschönen guten Tag, liebe MitLIEBEnden! 🙂

Ein wunderbares Jahr 2011 wünsche ich ALLen die hier vorbeischauen!

Also gut, selbst wenn ich das nun schon mindestens fünf Menschen erzählt habe, ich tu’s einfach hier auch noch mal: zu dem Wörtchen *wunderbar* ist mir eine Worterklärung in den Sinn gekommen, die ich gerade für das neue Jahr, aber auch für alle wunderbaren Wünsche generell passend finde.
Wunderbar = viele Wunder und viel Bares.
Das können wir doch ALLe gebrauchen, oder?

Ich hatte sie mir längst abgewöhnt, diese *guten Vorsätze* für ein neues Jahr, doch tatsächlich habe ich mir nachträglich zum Jahreswechsel ausnahmsweise einmal etwas vorgenommen. Vielleicht merken meine von mir wirklich sehr geschätzten – meist *anonymen Leser* – gerade schon, worum es sich handelt?
Die ganz Feinsinnigen und Aufmerksamen unter euch, die, denen nichts, aber auch gar nichts entgeht, die haben es schon bemerkt, wetten? 😉

Ich wandle mich von der „bekennenden Kleinschreiberin“ und werde wieder normal. *smile*
Ich passe mich an, ich gebe das Bedürfnis auf, Dingen zu trotzen, die durchaus sinnvoll sind. Wie das ganz normale beachten der Groß- und Kleinschreibung zum Beispiel.
Ganz schön ungewohnt!
Immer wieder darf ich ein paar Buchstaben zurückgehen um einen Großen aus einem Kleinen zu machen. Und nun darf ich mich zudem damit auseinandersetzen, ob nun das eine oder andere Wort in einem gewissen Zusammenhang groß oder klein geschrieben wird. Durch mein permanentes Kleinschreiben – außer im Job versteht sich – konnte ich solche Überlegungen einfach umgehen. Eigentlich ist es gar nicht meine Art, es mir bewusst „schwer“ zu machen. Aber ein kleines bisschen mehr fordern möchte ich mich schon.
Tja, was habe ich mir da nur eingebrockt?

Eigentlich wollte ich ein Buch schreiben, in Kleinschrift. Ich habe auch schon einen Titel:
*Komm, wir gehen über’n Rasen!* sollte es heißen, doch die dafür eingerichteten Seiten blieben bislang leer. Einzig „Wenn ich ein Buch schreiben würde, wer um HIMMELS WILLEn würde es lesen?“ stand auf einer Seite.
Es liegt daran, dass in mir soooo viele interessante Themen sind, und ich einfach keinen Anfang finde.
„Komm, wie gehen über’n Rasen!* ist ein „Insider“ … mein Partner sagte das im Sommer oft zu mir, wenn wir auf die Haustüre zugingen. Hier vor unserem Haus gibt es so einen Vorgarten mit deutschem Rasen, auf dem unsichtbar ein Schild „betreten verboten“ angebracht ist. Annähernd vergleichbar mit diesem unsichtbaren Verbotsschild finde ich das deutsche Urheberrechtsgesetz in Sachen Text- und Bildverwendung. Auch wenn kein Copyrightvermerk an einem Text oder Bild angebracht ist, so ist das Werk dennoch als geistiges Eigentum des Autors oder Fotografen urheberrechtlich geschützt. Wenn man über so einen deutschen Rasen läuft kann einem schlimmstenfalls passieren, dass der Rasenmäher das Fenster öffnet und ruft: „Runter vom Rasen!“.
Text- oder Bilderklau wird schon etwas anders geahndet, viele spezialisierte Anwälte gibt es, um sich diesem Thema anzunehmen.
Aber davon genug.
Vertrauen ist auch gut, oder? 😉
Ich gebe zu, dass ich ein bisschen stolz war, als der erste große Bilderklau eines meiner Galeriebilder in der wohl bekanntesten Fotocommunity aufgedeckt wurde. Das ich mich daran überhaupt noch erinnere, denn es ist schon ewig her. Da hatte doch glatt ein Fotograf aus irgendwo – ich glaube es war Italien – eine Fotoausstellung mit unzähligen Fotos abgehalten, deren Urheber er nicht war!
So was könnte ich gar nicht, mich mit fremden Federn schmücken. Ich schau, dass meine eigenen Federn glänzen, und dass ich voll und ganz zu dem stehen kann, was ich texte, was ich fotografiere … So geht es wohl den meisten Menschen.
Manchmal „braucht“ Erkenntnis vielleicht den ein oder anderen diebischen Vorfall. Wenn man das so sehen möchte.

Also das mit dem Buch wird wohl jetzt nichts mehr, zumindest nicht in Kleinschrift. Etwas ganz anderes ist hereingekommen in mein Leben. Meine Stimme hat sich wieder gemeldet und seit Mitte Dezember arbeite ich mit meinem Partner an unserer ersten Musik-CD.

Aber davon erzähle ich euch ein anderes Mal … 😉

Gerti G.


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G.füllt

Der Wind klingt heute anders, klirrend kalt weht sein Ton durch den Wald. Ich sehe wie er mit den Bäumen spielt, kühl durch ihre Wipfel braust. Der Schnee auf den Ästen fällt herab und es schaut aus, als würde es erneut schneien. Wie Hans-Guck-in-die Luft beobachte ich das Schauspiel und gehe weiter, ziehe dabei den Reißverschluss meiner warmen Jacke bis oben hin zu und ziehe meine Kapuze auf. Der Schnee knirscht unter meinen Schuhen, ein ungewohntes Geräusch noch, denn der Winter ist gerade erst hereingekommen.

ich befinde mich im haus meiner eltern, genauer in der wohnung meiner oma. sie ist auch da. wir lehnen uns aus dem fenster und sehen auf dem balkon gegenüber die gesichter von zwei nonnen … oma schaut mich an und fragt:
*was war denn das?*
ich sag: *weiß nicht so genau, komm wir schauen noch mal.*
wir lehnen uns noch mal hinaus, schauen zum balkon hin, sehen aber nichts mehr außer einer juccapalme und einer anderen zimmerpflanze. plötzlich halte ich eine handtasche in den händen, gold-orangefarben, in weichem leder-textil materialmix. sie gehört meiner nachbarin, da bin ich ganz sicher! ich öffne die tasche, sehe gleich auf anhieb einige geldscheine lose in der tasche liegen und blättere in den scheinchen.
es sind vier 50-euro scheine, zwei 20er, ein 10er und zwei 5er.
*holla.* denke ich, soviel hatte ich lange nicht im portemonnaie. ein kleines zettelchen liegt noch lose in der tasche, und ein grüner FÜLLEr steckt in einem fach. ich frage mich, wie die tasche zu mir kommen konnte…ich habe sie nicht von irgendwo mitgenommen,  und auch war meine nachbarin nicht da so dass sie sie bei mir hätte vergessen können. seltsam. ich streichle über das weiche material und frage mich was ich tun soll … spiele mit dem gedanken, die tasche nebst inhalt einfach zu behalten … male mir aus was das energetisch bewirkt, und beschliesse dann, sie genau so wieder zurückgehen zu lassen wie sie gekommen ist. das muss ich aber denn erst mal herausfinden.

es klingelt an der haustür, ich öffne … und meine nachbarin steht an der tür.
*sagen sie, ist meine handtasche bei ihnen?* fragt sie mich. *ich bin lehrerin und schreibe gerade an einer wichtigen arbeit. mein FÜLLEr ist in der tasche, ich brauche ihn für diese arbeit.*

🙂


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G.klärt

ich arbeite in einer riesengroßen praxis.
sie befindet sich in einem tal, gleich davor eine sehr steile hohe steintreppe mit vielen schmalen, breiten stufen. es ist gerade übergabe, ich möchte eine kollegin ablösen. überall sieht es recht chaotisch aus, es muß wohl viel zu tun gewesen sein, oder *viel los* wie man so sagt, denn menschen stehen in einer langen reihe bis hin zu der treppe. 4 jacken liegen auf meinem schreibtisch.
ich bringe sie in den raum für die garderobe, schalte das LICHT ein und hänge sie an einen garderobenständer. dann zeige den wartenden menschen, wo sie ihre sachen aufhängen können.
auch sehe ich, dass das LICHT im wartezimmer nicht eingeschaltet ist. ich habe dieses wartezimmer noch nie gesehen, obwohl ich das gefühl habe schon lange dort in dieser praxis an der steintreppe zu arbeiten. es ist wirklich ein wunderbar großer warteraum, mit sesseln, couch, flachen tischen mit lesematerial. ein bisschen clean vielleicht, alles in weiß gehalten, aber dennoch: gemütlich.
ich schalte also das LICHT ein und schon verteilen sich die vielen menschen, gehen entweder in den garderobenraum, oder nehmen irgendwo im wartezimmer ihren platz ein.

in meinem raum steht ein kleiner eimer farbe, offen, ein stück plexiglas liegt oben statt deckel zum schutz über dem eimer. neugierig schaue ich in den eimer hinein. was habe ich wohl erwartet außer farbe? noch dazu war der farbliche inhalt außen abgedruckt, das hätte ich mir wirklich *sparen* können. dann wären mir auch nicht diese beiden geldstücke in den eimer gefallen. zwei 5-cent-stücke. ich hatte nämlich gerade beide hände voller kleinGELD. ( konnte ich nicht von SCHEINEN träumen? von GELDscheinen versteht sich, kein sonstiger SCHEIN. *g – aber quatsch beiseite: doch wirklich, ich ehre auch den pfennig! )
eines von den beiden 5-cent stücken konnte ich im gleichen moment wieder herausfischen, aber einer tauchte in der farbmasse ab. es war ein angenehm zartes apricot oder pfirsisch, über den farbnamen könnte man jetzt lange diskutieren. sagen wir also apricot.
das geldstück sank tief in die farbe ein, mir war klar dass ich längere zeit benötigen würde, um dieses stück zu finden.

meine chefin kam und nahm mich mit in den keller, um noch ein paar eimer farbe zu holen. ich stellte mir vor wie überrascht sie wohl sein würde, wenn sie die farbe auf die wände auftrug und plötzlich ein geldstück dort klebte.
dann warf ich einen blick auf meinen arbeitsplatz, meinen schreibtisch, und plötzlich saß dort ein  alter klapprig dünner mann der irgendetwas am pc werkelte. ich bedachte meine chefin mit einem kurzen blick und ging dann schnellen schrittes in meinen büroraum.
mit einem mal war alles so bunt, die stühle waren bunt gestreift, der mann trug ein kunterbuntes hawaiihemd. das nahm ich am rande wahr während ich mich auf den mann konzentrierte und darauf, was ich nun zu tun hätte.
*was machen sie denn da, wer sind sie?*
wortlos stand der mann auf während er sich etwas in die tasche steckte, das wie ein usb-stick aussah. langsam ging er zur tür, ein braunes dünnes usb-kabel hing um seinen hals, löste sich langsam und fiel auf meinen schreibtisch. ich folgte ihm, ebenso langsam.
er ging rückwärts und verwandelte sich plötzlich vor meinen augen. wurde mit jeder sekunde jünger, frischer, war nicht mehr so dünn sondern wurde immer kräftiger und stand nun propper und jung vor mir. währenddessen sah ich unzählige symbole in sehr schneller folge, ich erinnere mich ausschließlich an eine feder.
*ich kenn‘ dich doch.* sagte ich. *du bist ’n zonser junge.*
*ja.* sagte er.
*ICH BIN auch aus zons.* sagte ich. *zeig mir was du gemacht hast. du kannst dich nicht einfach hier hersetzen und dich am pc zu schaffen machen. du mußt mir bestätigen, dass du keine praxisdaten übertragen hast.*
*habe ich nicht.* sagte er.
*das mußt du mir unterschreiben.* sagte ich. *gib mir deine adresse, falls noch fragen aufkommen.*
die szene löste sich auf und …
ich ging mit einem kleinen jungen oben auf dem hügel spazieren. es hatte starken schneefall gegeben. ein junger mann kam mit seinem sohn auf einem schlitten an uns vorbeigerast und erzählte mir im vorbeihuschen irgendwas über das wetter, über den plötzlichen schnee und das man das ausnutzen müsse, wenn es gerade einmal geschneit habe.
der junge an meiner hand trug sandalen und hatte nackte füße darin. kalt war es nicht. wir sprangen herum und hatten großes vergnügen.
dann gingen wir vorsichtig die schneebedeckten stufen der steintreppe hinunter zu der großen praxis und ich übergab den kleinen seiner mutter.

🙂


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G.salzt

 

*

schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden, GOTT bin ich froh, dass ich meine träume aufschreibe … die sind ja meist völlig verrückt!

gerade habe ich mir ein paar davon noch einmal durchgelesen. wirklich, wenn ich sie nicht aufschreiben würde, sie wären einfach weg.

ich hab hier noch was nachzuliefern, vom karnevalsdienstag … MANN ist das schon lange her. so lange schon habe ich nichts mehr geschrieben, und auch nichts bewußt geträumt. also hier, old stuff:

… näää wat hab ich heute dicke suppenaugen! das kommt davon, wenn frau abends um zehn fast drei teller von mutters kürbissuppe vertilgt. meine mutter salzt irgendwie anders. mein körper, ich, hab mich an unsere himalaya-salz-methode gewöhnt. himalayasalz in ein glas, wasser drauf, und fertig ist die sole. läßt sich bequem in jedes gemüse, jedes süppchen reinschütten. naja, das wird schon wieder … zwei stunden und es ist, als wäre nix gewesen. für sonnenbrillen ist einfach noch nicht die zeit …

obwohl … heute nacht hätte ich eine gebrauchen können. ich war an irgendeinem strand unterwegs. spazierte an ein paar menschen vorbei, die gemütlich schlafend oder ruhend im sand lagen. ich kannte sie alle. ich sah ihre braungebrannten körper, ging zwischen ihnen umher und hörte das meer rauschen – gesehen habe ich es nicht.
*da haben sie sich aber einen feinen schlafplatz ausgewählt.* dachte ich, wollte mich aber noch nicht dazulegen, ich war noch nicht müde genug.
ich ging weiter und gelangte auf meinen hof, mein sonnenschirm stand dort in der mitte, genau über meinem brunnen.
ich ging noch einmal zurück in die kneipe aus der ich kam und schaute auf die uhr. halb eins morgens. das war mir dann doch zu spät um noch gesellig ein kölsch zu trinken, und so verließ ich die kneipe wieder, ging nach draußen und gelangte an zwei aufzüge. ein paar leute bestiegen den aufzug gleich mit mir.
*ist das der richtige aufzug zur u-bahn?* fragte ich.
*nein, das ist der andere.* sagten sie und wiesen mir den weg.
sie gingen gleich mit, das fand ich nett.
ich kam dann genau in der u-bahnstation an. über die gleise gingen ein paar frauen, einzeln, langsam. seltsam sah das aus.
ich hatte den namen der stadt vergessen in der ich war, und auch den namen der stadt wohin ich wollte.
das war wirklich dumm.
zwei frauen sprach ich an, fragte sie nach dem namen, doch sie verstanden mich nicht. was war das bloß für ein land, in dem ich da gelandet war?
auf dem gleis standen ein paar jungs. sie sprachen deutsch. aber auch sie wußten den namen der stadt nicht.
die bahn kam. ich stieg ein, gab dem fahrer ein paar plastikgeldstücke und sagte, dass ich nicht weiß wo ich hinwill.
da war der zug aber schon in fahrt.
er verwandelte sich in einen bus.
ortschaften zogen an mir vorbei, sowie wunderschöne landschaft.

*

weiter weiß ich nicht mehr.
ja, wenn ich’s nicht gleich aufschreibe, dann ent-gehen mir die einzelheiten.
schade, da war noch was mit dem brunnen und mit den fahrgästen im bus.
aber egal. warten wir einfach auf den nächsten verrückten traum.

so, dann habt ein schönes wochenende, liebe mitLIEBEnden, erholt und enspannt euch gut, das hab ich gerade auch nötig.

beibei,

MARAlein 🙂

*


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G.blümt

*

 
schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden 🙂

in der nacht war ich in griechenland … scheinbar hatte ich mich entschlossen, die letzte woche des großen sommerurlaubes dort zu verbringen. GOTT, war das schön!

aber es gab auch noch andere jecke TRAUMsequenzen …

GOTT, was war das für ein niedlicher, kleiner, pummeliger hund! und er gehörte mir! sowas von süß! hellbraun, so groß, bzw. klein, wie *schnuffel*, unser kleiner brauner rammler.
der kleine hund war etwas wackelig auf den beinen, tolpatschig war er. die wohnzimmertür stand offen und ich sah noch, wie er sich durch den schmalen spalt meiner schlafzimmertür schob.
*oh je, die ratten!* dachte ich …
im schlafzimmer stand der rattenstall wie immer offen … der kleine hund sprang in den stall und machte sich über die schwächere der beiden ratten her. wahrscheinlich wollte er nur spielen, folgte seinem instinkt. ich sah wie er der ratte in die kehle biß, aber nicht um sie zu verletzen. die stärkere ratte schnappte sich den hund, umklammerte ihn fest und spritzte ihm gift ein, wie eine spinne. ich kam gerade noch zur rechten zeit um ihn aus ihren fängen zu befreien. er hatte keinen schaden genommen von dieser begegnung, jedenfalls torkelte er nicht mehr herum als zuvor. ich beschloß, ab sofort den rattenstall immer geschlossen zu halten.

ach, was war der schön weich, der kleine! 🙂

*

ein herrenloser hund ging hinter mir her. ich ging an einer hohen, dicken mauer vorbei und wußte, dass der hund irgendwie zu dieser mauer gehörte. er nahm nie einen anderen weg als diesen, direkt an der mauer entlang. ich vermutete seinen besitzer darin.
dann hörte ich ein geräusch in der mauer, so als würde darin gearbeitet. ganz am ende gab es eine kleine treppe mit einer unsichtbaren tür. dort stand ich gerade und aus diesem bereich flog ein in plastikfolie gehüllter zettel aus der unsichtbaren türe heraus. er flatterte direkt vor meiner nase zu boden. ich hob ihn auf. an einigen stellen war er verkokelt, angebrannt, doch konnte ich lesen was darauf stand. ich las den namen des hundes, den namen seines besitzers und ein paar weitere zeilen. ich ahnte, dass sein besitzer in der mauer eingeschlossen war. es war wie ein hilferuf.
ich streichelte den hund, er war scheu und hatte sehnsucht nach seinem herrchen.

*

und nun zu meiner reise nach griechenland …

ich flog schon mal vor, sozusagen. mein freund wollte mit noch einer anderen person von einem anderen ort aus ebenfalls nach griechenland fliegen und sich dort mit mir treffen. am flughafen angekommen fragte man mich, ob ich griechisch oder deutsch spreche, und man sortierte mich entsprechend ein. man fragte mich auch, welche währung ich bei mir trug. ich packte mein portemonnaie aus und schaute hinein. eine große menge geldscheine war darin enthalten. jemand reichte mir noch einen packen geld und ich fügte ihn hinzu.
*EURO* sagte ich.
die leute am flughafen schienen zufrieden zu sein – und ich machte mich auf den weg einen geeigneten treffpunkt zu finden, einen ort, an dem ich meinen freund treffen würde, ohne vorher mit ihm darüber gesprochen zu haben.
auch wußte ich nicht, wann er abflog oder ob er schon dort war.

ich befand mich auf einem großen schulhof, viele viele menschen begegneten mir dort. ich hielt nach einem langhaarigen mann ausschau, konnte ihn aber nirgends sehen.
so erkundete ich dann erst mal die landschaft, mein gefühl sagte mir, dass ich noch etwas zeit hatte.

mein verstand sagte mir, das ich in einem auto fuhr, aber in wirklichkeit flog ich über die straßen.
ich wunderte mich über die schönheit der landschaft.
*soooo schön ist es in griechenland!* dachte ich. *ich sollte wirklich mal wieder verreisen!*
der weg den ich nahm war von bäumen umsäumt, ich flog scheinbar mitten durch einen wald. ich kam an einem wunderschönen haus vorbei. dort lagen steinskulpturen in menschlicher form auf der wiese, in mehreren reihen hintereinander aufgeschichtet. ungewöhnlich, aber schön. es war leicht hügelig und ich bemerkte mehrere senkrechte schlammige schmale pfade, die sogar fußspuren aufwiesen.
*wer konnte sich wohl auf einem solch senkrechten weg so in der waagerechten halten?* fragte ich mich. die fußspuren sahen toll aus, so richtig fett in den schlamm gedrückt. dieses gehen in der waagerechten auf senkrechten wegen war wohl ein sport in dieser gegend hier, denn ich entdeckte viele solcher pfade.

mein ziel war ein wunderschöner garten.
ich traf dort eine ältere dame.
es duftete blumig und ich war von der blumenpracht fasziniert.
eine weile sprach ich mit der frau. dann wurde mir plötzlich bewußt, dass ich vergessen hatte meine kamera mit in den urlaub zu nehmen. das war mir wirklich noch nie passiert. ich betrachtete diese wundervollen blumen und kämpfte mit den tränen. *wegen sowas* wollte ich eigentlich nicht heulen … aber wußte ich, ob ich solch schöne blumen jemals wieder sehen würde? die blütenkelche so üppig und groß mit mustern und ornamenten als hätte sie jemand bestickt. und von einem unbeschreiblich reinen weiß! das gelbe innenleben der blumen hing über den kelchen herab.
die frau sagte irgendwas schlaues zu mir. oder sagen wir … irgendetwas sehr weises. ja, sie strahlte weisheit aus … wahrscheinlich sagte sie sowas wie, dass ich alles mit meinen augen aufnehmen sollte und mich nicht weiter darum zu scheren, die kamera vergessen zu haben.
*das sagen sie so leicht.* sagte ich fast schluchzend und atmete den duft der blumen tief in mich hinein.

ich verließ sie, indem ich rückwärts ging. ich konnte den anblick der dicken weißen blütenkelche nicht loslassen und nahm dieses bild tief in mich auf.
es gab mir kraft, große kraft, und während ich immer weiter rückwärts ging, löste sich mein ärger und meine traurigkeit über die vergessene kamera in luft auf.

zurück zum treffpunkt nahm ich den gleichen weg.
es war, als wäre ich schon oft hier gewesen, denn ich verfuhr, bzw. *verflog* mich kein einziges mal. auch kam ich wieder an dem schönen haus mit den menschlichen steinskulpturen vorbei und wußte, dass ich auf dem richtigen weg war.

*

jaja … macht richtig spaß zu träumen … ne?

habt nen schönen jecken tach, liebe mitLIEBEnden!

MaRa *winkt

*