G.fühlt

* born to be mild *


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G.freut

♫ ♬ ♩ ❀

Bei allen Widrigkeiten
in turbulenten Zeiten
hab ich im Sinn die Freud‘.
Das kann ich nur empfehlen
auch euch ihr lieben Leut‘
mit Freude zu beseelen
das Leben JETZT und heut.
Vergiss die pure Freude nie
denn nichts ist kraftvoll so wie sie.
Das Lächeln und das Freundlichsein
lass‘ stets in dein Leben ein.
Lass die Funken überspringen
den Engel der Freude mit dir singen
Loblieder auf des Lebens Tanz
beschwingt und fröhlich voll und ganz.
Kannst Freude jemand and’rem schenken
mit lieben Worten ihn bedenken
denn fröhlich sein und Freundlichkeit
hat großen Wert in dieser Zeit.
So ist’s und war es immer schon
der Frohsinn ist des Lebens Lohn.
In Freude: Gerti G.

♫ ♬ ♩ ❀

zauberschön


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G.reimt

 ✿ Einen wunderschnuckeligen guten Morgen ALLerseits,

ganz gemäß meinem neuen Motto

*Am liebsten nehme ich alles mit Humor ernst.*

kam hier dieser Reim … viel Spaß damit 🙂

Ja, ja, für das Leid sind alle Menschen offen

doch öffne dich der Freude nun

sie ist genau so nah

atme tief sie zu dir hin

und du wirst sehn: schon ist sie DA!

sie gibt dir Kraft, trägt dich ein Stück

und geht bald Hand in Hand  

mit dir in dein SeelenLand.  

Verschmolzen werdet ihr dann sein

so wie ICH BIN, und das ist fein!

Atme dich raus aus künstlichem Drama

sei weise wie der Dalai Lama

raus aus der Rübe, rein ins Herz  

und vorbei ist aller Schmerz.  

Es ist doch wirklich nur im Kopf

und dieses ist ein alter Zopf

schneid ihn ab und weg damit

und schon beginnt dein FreudenRitt

hinein in wundervolle Zeiten

die Engel werden dich geleiten

und eines Tages wird dir klar

dass es niemals anders war

denn WEM nützet dieses dümpeln

in den dunklen trüben Tümpeln?

Und auch du, du darfst mal bitten

damit’s geschieht mit großen Schritten

Gänsemarsch das ist vorbei

die Deckel weg, und *ab juchei*!

Steig aus und betrachte dich: wie dir die Tränen kullern.  

Was einmal durch die Augen fliesst, braucht man nicht mehr zu pullern.

herzlich, freudig, kraftvoll, liebend, blumig, lustig, schelmisch:   ✿ Gerti G.


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G.schneit

 Schnee von gestern

Wenn dir der *Schnee von gestern* eiskalt den Buckel runterrutscht … mach dir bewusst:

ES IST *Schnee von gestern*. schnee
Längst geschmolzen, nicht mehr DA, dem SonnenLicht erlegen, hat sich aufgelöst, verflüssigt.

Was bringt es dir heute ein, wenn du über die Mühen nachdenkst, die die Schneemengen dir bereitet hatten?
Die Schneeschipperei, das Freischaufeln, die Ausrutscher, die Stürze, die Kälte und alles was damit verbunden war, holst du herbei
in das JETZT.

 

In das JETZT, in dem die Sonne dir lacht und Regen dich erfrischt und belebt.
In das JETZT, in dem Blütenpracht dich beglückt.
In das JETZT, in dem Begegnungen mit Menschen dich erfreuen.
In das JETZT, in dem Musik dich fühlen lässt, wie dein Herz sich weiten kann.
In das JETZT, in dem du so spürbar getragen bist auf deinem Weg.
ALLe Vergangenheit ist … Schnee von gestern.
So ist es.
herzlich: Gerti G.
http://www.namara-music.de

 


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G.glückt

   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ 

GLUTROT versinkt die Sonne am Firmament. GLUTROT wie lange nicht gesehen, feurig fast, rot belebend, Kraft gebend.
Und die Wildgänse kehren zurück, in Scharen. Aus den Wolken ertönt ihr emsiges Geschnatter, sie fliegen gemeinsam zurück und versammeln sich auf den Feldern. 
Wie schnell das alles geht.
Es ist, als wären sie gerade erst weggeflogen …

Das war gestern … oder vorgestern? Es hatte mich so beeindruckt, dass ich es aufschreiben mochte …

Heute … habe ich eine Orchidee gerettet.
Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort …

Am Vormittag hatte ich die vergessene Wäsche von gestern im Keller besucht, genau zur richtigen Zeit um die Kellertreppe hochzugehen, als meine Nachbarin zur Türe heraus ging und den Topf mit der Orchidee in der Hand hielt.
„Was machen Sie mit ihr?“ frage ich und betrachte die – wie ich finde – wunderschöne Pflanze. 
„Die schmeiß‘ ich in die Mülltonne.“ sagt sie.
„Aber sie hat doch zwei Knospen!!“ sage ich – und fühle, wie sich viele Fragezeichen in meinen Augen bilden, um meine Verständnislosigkeit zu bekräftigen.
„Ja, die Knospen hat sie schon seit zwei Monaten, sie gehen nicht auf.“ antwortet Frau Nachbars.
„Aber woher wollen Sie das denn wissen? Die Blätter sind doch noch ganz grün.“ meine ich, und meine Nachbarin rupft an den Blättern um mir zu zeigen wie schlapp sie sind. Doch sehe ich mindestens eines, was noch richtig kraftvoll ist, und schon nehme ich den Topf und halte ihn in den Händen. 
„Ich nehme sie mal mit.“ sage ich.
Frau Nachbars ists zufrieden. „Sie können sie ja immer noch wegschmeißen.“ sagt sie. Sehe ich auch so. *smile*
„Bestimmt wollte sie einfach nur zu mir.“ sage ich.
Meine Nachbarin  lacht. Woher soll sie auch wissen, dass ich das richtig ernst gemeint habe. Und ausserdem … halte ich nix davon, die Flinte ins Korn zu werfen wenn die Funken nur so sprühen, die auf Gelingen hindeuten. 😉
Endlich eine Orchidee. *freu*

In der Wohnung angekommen, habe ich mich erst mal um die Pflanze gekümmert. Also … mit Orchideen kenne ich mich überhaupt nicht aus, und mit Pflanzen ansich auch eigentlich nicht, ich gieße sie halt, pflege sie, brause sie manchmal ab, sofern sie noch in die Badewanne passen, spreche mit ihnen, mal telepathisch, mal laut … streichle über ihre Blätter, liebe sie alle sehr, hüte sie wie Schätze – so wie mich. An meinen Pflanzen kann ich im Grunde ein wenig sehen, wie es mir selbst geht. Vor Jahren sind mir mal einige Pflanzen „eingegangen“ – da ging es mir auch nicht gut. Ich verlor den Draht … zu ihnen, den ich normalerweise intuitiv habe.

Oh, nun aber zurück zu orchid … warum ich das tat weiß ich nicht, ich hab zuerst mal den gesamten Topfinhalt geleert und ihr ein bisschen Luft gemacht, den Inhalt mit den Händen gut durchgerührt und sie anschließend wieder eingepflanzt. Das sah so stickig aus von aussen in ihrem durchsichtigen Plastiktopf. Dabei konnte ich sehen, dass ihre Wurzeln sehr wohl lebendig und zum Teil sehr jung und frisch aussehen. Na prima. Nun steht sie erst mal auf der Wohnzimmerfensterbank zwischen all den anderen, zwischen Steinen und Herzchen, Schlangen, Muscheln, Schnecken, Moos und Specksteinen. Wenn sie blüht mache ich bestimmt mal ein Bild von ihr. 🙂

Ach, das hat mich sehr gefreut, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, einfach so. Solche klein erscheinende Ereignisse empfinde ich als *ganz groß*, sie lassen mich erkennen, dass es nicht nur mit der unverhofften Rettung von Orchideen so geht, sondern mit allem, mit den kleinen und großen Dingen, so geschehen sie.

So setzt sich alles zusammen, begegnet sich was sich begegnen soll, fügt sich alles beizeiten … wenn es so weit ist, zum Guten und Besten. 

Also … alles ganz einfach fließen lassen und vertrauen – das wird schon.

Alles Liebe – Gerti G. 🙂

ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ   ॐ    


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G.schenkt

ॐ  Ein Blümchen:

für den MonTag, für dich, für mich, für uns, für euch, für WIR, für ihr, für DIR, für Sie, für FÜR, für MIT, für JA, für Neues, für JETZT, für SEIN, für Freude, für jedes Lachen, für vollkommen UnVollkommenes, für Bleibendes, für Kommendes, für Gehendes, für die Melodie des Lebens, für alles was isst,

FÜR ALLes Was Ist.

ॐ Gerti G.

gaensebluemchen


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G.lockt

Im Laufschritt ziehe ich ein Baby im Buggy zum Spielplatz. Ich laufe rückwärts und halte beim Laufen die Hand an den Bügel über dem Sitz und habe ständig Blickkontakt mit dem Kleinen. Ich kenne den Weg, weiss wo es hingeht und brauche nicht nach vorn zu schauen.

Das Baby freut sich sichtlich. Es steht kurz vor seinem ersten selbstständigen Schritt, ganz ohne festhalten, ganz ohne Hilfe, das weiss ich ganz genau. Der Spielplatz ist schon in Sicht und ich lockere den Bügel während ich gleichzeitig weiterlaufe. Dieses rasende Tempo ist  ungewohnt für das Baby, es ist sanftes Schaukeln gewöhnt und gemütliche Spaziergänge im Kinderwagen, und doch gefällt ihm der Turbogang den ich einlege ausgesprochen gut, denn die Freude sprudelt nur so heraus aus dem Kleinen.

Pure Freude und große Erwartung auf den Spielplatz, den es nun zum ersten Mal auf eigenen Füßen betreten wird.

*

Mit 4 Kolleginnen stehe ich in einem Raum.

Wir sind alle schick gekleidet, unsere hübschen Blusen glätten sich zuweilen wie von selbst und wandeln sich in enganliegende, pastellfarbene Shirts, dann werden sie wieder zu weichfließenden Flatterblusen – ich bemerke dies nur am Rande und lasse es geschehen während ich mein Haar bürste.

Ich habe langes Haar, dichte blonde Locken wie ein Rauschgoldengel. Es sieht wirklich aus wie Engelshaar. Ich wundere mich zwar, habe mich anders in Erinnerung, doch finde ich es einfach nur wunderschön. Meine Kolleginnen sind ebenfalls damit beschäftigt, sich schick und schön und fein zu machen, es gibt wohl eine Feier.

Eine kommt und öffnet einen uralten Holzschrank. Ach du Schreck: im Inneren dieses alten Schrankes hängt unser Dienstplan mit so viel Brimborium drumherum, das man ihn kaum auf den ersten Blick erkennen kann. Ich lasse mir nicht anmerken wie kitschig ich empfinde was ich sehe, ich staune wirklich sehr über den Inhalt und finde, das sieht aus wie „bei Oma“. Also irgendwie nicht angemessen für so junge Frauen wie wir es sind. Eine dicke große weiße Kerze steht links im Schrank, daneben eine Marienfigur mit Jesuskind, viele viele kleine duftende Blumensträußchen, Blumenväschen gespickt mit bunten Blümchen hängen an der Rückwand des Schrankes und auch links und rechts in den Türen. Es wirkt wie ein kleiner, geheimer Altar, und mittendrin hängt unser Dienstplan.

Wirklich erstaunlich. Ich mache mir Gedanken, ob unserer Chefin das so gefällt.

Gerti G.


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G.leitet

❤  ✰  ❤ Drei Hunde sind meine Begleiter.
Es sind nicht „meine Hunde“ in dem Sinne, sie sind einfach bei mir und mit mir wohin ich auch gehe.
Ein großer schwarzer Hund mit glänzendem Fell, so groß dass er vielen leichte Furcht einflößt, doch ich weiß wie lammfromm und brav er ist. So große Hunde sieht man aber auch selten. Er hat genau die Größe, wie ich sie mir bei einem Hund vorstelle: ganz bequem kann ich mit meiner Hand an seinem Nackenfell fühlen wenn er neben mir steht. Er ist sehr kräftig und wachsam.
Die Mittlere ist eine Retrieverhündin mit hellem Fell, aufmerksam, sanft, ein wunderbares Wesen.
Der Kleine ist von einer Rasse die ich nicht kenne. Etwas größer als ein Jack Russel würde ich sagen.
Es ist ein sehr verspielter, quirliger Hund.

Es macht Spaß mit ihnen unterwegs zu sein und es ist, als wäre es nie anders gewesen. Beeindruckend für mich und auch für viele Menschen denen ich begegne ist, dass sie sich nicht ablenken lassen von Situationen, selbst wenn etwas gleich vor ihrer Nase geschieht. Auch nicht von anderen Hunden oder Tieren. Nicht, dass sie dies nicht bemerken würden, sie bleiben einfach „bei sich“ könnte man fast sagen. Ein schwarzer Rabe fliegt in einer gewissen Nähe mit uns.
Manchmal zeigen die drei Hunde einiges von dem „was sie können“ und stellen sich übereinander wie die berühmten Bremer Stadtmusikanten. So auch als ich aus dem Kino komme. Ich habe mir gerade den Film: *Jesus liebt dich* angeschaut und darf nun staunend den Turm aus Hunden betrachten, den sie für mich gemacht haben.
Viele Menschen strömen aus dem Kino, bleiben stehen und schauen sich das Schauspiel an, bis der Kleinste den Anfang macht und herunterspringt.
Jedesmal geht mein Herz auf wenn ich diese drei kostbaren Schätze sehe, ob sie nun gerade ein Kunststück machen oder nicht.
Wir begrüßen uns freudig als hätten wir uns lange nicht gesehen.

❤ ✰ ❤ Gerti G.