G.fühlt

* born to be mild *


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AVALON

Huhu ihr Lieben,

hier könnt ihr AVALON instrumental – in 432 Hertz by NamaRa – in voller Länge anhören und dabei die schönen Fotos aus meiner LieblingsAgentur Photocase.com anschauen.

Mehr Musik findet ihr auf unserer Homepage www.namara-music.de – wir freuen uns auf euren Besuch! 🙂

Lieb grüßt Gerti G.

 

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g.lebt

♫♬♩✰♥✰♫♬♩

Schlammassel –  „schwierige, verfahrene Situation, in die jemand aufgrund eines ärgerlichen Missgeschicks gerät“ – [Duden]

Mit beiden Beinen stehe ich mitten im Schlammassel. So weit das Auge reicht nichts als dickflüssiger Schlamm. Eine warme Substanz zum Glück, das tut meinem Körper gerade sehr gut.
Bis zum Halse stand ich darin, wie erstarrt. Nun steht er mir gerade mal noch bis zu den Knien, so kann ich mich einigermaßen fortbewegen durch das Leben auf dieser Ebene. Langsam, Schritt für Schritt, bewege ich mich vorwärts, raus aus der Starre, beende das innehalten, verharren, schreite voran. Nach vorne, der Nase nach, immer ein Stückchen weiter. Doch wohin? Ich sehe nichts als Schlamm und suche die Brille, die mir zur klaren Weitsicht verhilft. Wahrscheinlich fiel sie herab, als ich „toter Mann“ spielte. Spielen, das sagt man so, es fühlte sich aber nicht an wie ein Spiel, es war echt, wahr, ich konnte wirklich nicht mehr anders als mich hinlegen in die Wärme, mich hingeben dem mich wohlig dampfend umfangenden Matsch.
Ja und JETZT?

Ich sitze auf einer moosbewachsenen Wiese, so weich, so angenehm duftend nach der Natur die ich so liebe. Mit den Fingern streiche ich über die weiche Oberfläche, berühre das taufrische Gras. Lebendig spüre ich das Pulsieren der Erde unter mir. Ein warmer Mittsommertag, Blumen überall, ein leiser Wind, emsiges Vogelgezwitscher in den Bäumen über mir. Und der Himmel, einfach nur blau und wolkenlos, das Bild nur ab und zu unterbrochen von einem Schwarm Vögel. Möwen. Es scheint ein Fluss ganz in der Nähe zu sein, kann ihn nicht sehen vor lauter Bäumen und nehme mir vor, mich aufzumachen um ihn zu suchen. Aber später. Erst einmal geniesse ich die Zeit hier, erhebe mich und gehe beschwingt und fröhlich singend auf den größten Baum zu, den ich hier entdecken kann. Er ist nicht zu übersehen mit seinem mächtigen Stamm, seiner üppigen Krone. Es ist unverkennbar eine alte Eiche. Beide Hände lege ich an den Stamm, lehne mich an die urige Rinde und spüre das Leben im Baum, fühle, wie weitläufig und tief die Wurzeln bis in die Erde reichen. Fühle, wie hoch hinaus die Krone gewachsen ist, wie sich die einzelnen Äste des Baumes der Sonne, dem Himmel, entgegenstrecken.
Ein wunderbares Gefühl, so erdig, verbunden, ich genieße es … und bald fühle ich mich wie der Baum. Tief, fest und weit verwurzelt, sicher verbunden mit der Erde, dem Himmel so nah, mächtig und groß, unerschütterlich, unumstößlich, standhaft, lebendig, saftig und frisch trotz der Jahre. Das nenn‘ ich Gesundheit, oh, lange hatte ich das Gefühl von Gesundheit verloren, nun kann ich es wieder fühlen, langsam, auch wenn es erst mal nur ein Gefühl ist. Ich bleibe in diesem Gefühl … es ist wunderbar anders als das Gefühl der letzten Monate.
Ein frischer Wind weht den Duft von sprudelndem Wasser, Ufer, Fluss zu mir herüber. Reizend! Es kann nicht weit sein, er ist ganz nah, ich fühle mich gerufen.
„Komm in den Fluss.“ flüstert der Wind.
„Ja doch.“ denke ich etwas genervt. Weil ich doch hier gerade so schön stehe an dem Baum und mich so verbunden fühle. So Eins.
Und die schönen Blümchen hier. Die Hummeln und Bienen, die ganzen Insekten, bunte Käferchen, und so viele Vogelarten wie ich sie noch nie gesehen habe. So herrlich ihr Zwitscherkonzert. Der Specht sorgt rhythmisch für die Percussions. Ich möchte das erst alles erforschen bevor ich mich zum Fluss begebe. Darf ich?

Im Fluss … prickelnd sprudelnd treibt das Wasser mich nach vorn, dem Flusslauf nach, lebendig mich Schwan im Flussumspülend mit frischem, vitalisierendem Nass. Aus dieser Perspektive habe ich den totalen Überblick. Rechts und links vom Ufer sehe ich einfach alles was es zu sehen gibt. Bäume, Sträucher, Menschen, Tiere, Buntes, Grünes – alles in allen Größen, Farben und Formen. Vielfalt, Unterschiedlichkeit. Ich ziehe vorbei, sauge alles in mich auf, Eindrücke en masse.
Ein Baumstamm quer über der Wasseroberfläche, ein Ast an dem ich mich festhalten kann: das mache ich! Ich steige mal kurz aus, gehe noch einmal auf die Wiese, an die schöne alte Eiche zum Auftanken, Aufwärmen, mich verbinden.

Und was machst DU so? 😉

Gerti G.


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Und täglich grüßt … die LIEBE

Bonjour liebe Mitliebenden…*hachja*, meine innere Uhr macht vor dem Wochenende nicht Halt. Das Gute daran ist, das mein vor lauter Worten überquellendes SEIN sich an diesen arbeitsfreien Tagen ergiessen kann und die Tastatur zum Klimpern bringt. 🙂

Ich schrieb ja schon mal über Gewohnheiten, meine, die von Anderen…darüber, dass die meisten Menschen, die man morgens wartend am Bahnhof antrifft, immer an der gleichen Stelle stehen, immer die gleiche Position und Haltung einnehmen, den Kaffee immer auf die gleiche Weise halten und trinken…was mich dazu veranlasste, mein eigenes Gewohnheitsverhalten zu überprüfen. Zumindest ist mir nun noch bewusster, wenn auch ich diesem GewohnheitsTrott erliege. 😉

Jeden Morgen, wenn ich nicht mit der Bahn fahre, nimmt eine Freundin mich mit. Natürlich immer zur gleichen Uhrzeit: 6.30 Uhr. Und so kommt es, dass wir jeden Morgen um 6.54 Uhr in Köln die *Unzertrennlichen* sehen, und es ist jedes Mal eine reine Freude.

ER ist wohl schon im Rentenalter, ein schlanker, drahtiger Mann mit weißem Haar. SIE, etwas jünger, blond, schlank, sportlich. Jeden Morgen überqueren sie gerade die Straße, wenn wir wartend an der Ampel stehen. SIE scheint noch berufstätig zu sein, und ER begleitet sie zum Bahnhof. Sie gehen Hand in Hand, eng aneinander, wie verschmolzen wirken sie in ihrem *füreinander DA sein*.

ER trägt ihre Tasche über der Schulter, manchmal auch noch einen Beutel in der Hand, so dass sie frei von allem Ballast und leicht neben ihm hergehen kann. Gestern regnete es, SIE war besonders schick angezogen. ER hielt natürlich den Regenschirm, und so gingen sie noch enger aneinander als sonst.

Jedesmal wenn ich die beiden sehe, tauchen Geschichten in mir auf. Ob sie auch gemeinsam Hand in Hand die Treppe in ihrem Wohnhaus zur Haustür heruntergehen? Bestimmt bereitet ER morgens fürsorglich das Frühstück, das Ei so weich wie SIE es mag, die Brötchen knusprig warm und der Kaffee wird eingeschenkt, sobald SIE am Frühstückstisch Platz nimmt. Und dann sitzen sie schweigend und freuen sich schon auf den gemeinsamen Nachmittag, wenn SIE von der Arbeit kommt.

Natürlich holt er sie auch nach der Arbeit am Bahnhof ab. Während SIE arbeitet richtet ER die Wohnung her, damit sie es gemütlich haben und SIE nichts mehr zu tun braucht, wenn SIE nach Hause kommt. Ein Leben lang schaffen…da ist es eine Erleichterung, wenn die Arbeit gerecht und sorgsam aufgeteilt wird. Schön ist bei den beiden, dass es Hand in Hand geht, dass kein Wort darüber verloren werden braucht…für IHN ist es eine Selbstverständlichkeit und Normalität. Jeden Tag lässt er sich ein leckeres Menü einfallen und während SIE sich nach der Arbeit kurz entspannt, bereitet ER das Essen zu. Anschließend machen sie einen Spaziergang, Hand in Hand versteht sich.

Sie haben sich wirklich sehr lieb. Sie haben ihre Antennen liebevoll zueinander gelenkt…und die Wellen der Liebe strömen von IHM zu IHR und zurück, und verstärken das Feld der Liebe, in dem sie leben. Was sie sonst noch so machen, die beiden…da könnte ich nur weiter spekulieren…doch so viel ist sicher, daran kann man fühlen: sie leben das LEBEN voller LIEBE miteinander. Das ist es, was sie ausstrahlen, und damit erreichen sie auch uns, mich…dich.

Danke 🙂 Gerti G.


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G.least

schönen juten morjen, liebe mitLIEBEnden, ja heute möchte ich euch gern ein paar bücher ans HERZ legen, deren inhalt mich sehr fasziniert …
ich gestehe, dass ich länger keinen bedarf zum lesen hatte … scheinbar hatte ich genug *input* oder nur darauf gewartet, das diese bücher endlich zu mir kommen. 🙂

ein ganz liebes wesen packte jedenfalls neulich im kino ein büchlein aus, ließ mich unwillkürlich eine seite aufklappen und lesen … und siehe da: es passte haargenau zum derzeitigen thema.
es las sich so angenehm, und den titel fand ich auch nicht *ohne*, sodass ich gleich am nächsten tag recherchierte um mir diesen lesestoff zu besorgen.

und so bin ich zur *stolzen besitzerin* von gleich 4 büchern der autorin   Safi Nidiaye      geworden … und möchte sie euch hier vorstellen.

Herz öffnen statt Kopf zerbrechen   (klick)

Die Stimme des Herzens

Aufwachen und Lachen 

Das TAO des Herzens 

ALLes in ALLem stellen die buchinhalte eine wertvolle unterstützung im transformationsvorgang dar, AHA-erlebnisse garantiert, und ich freue mich, dass ich sie in der für mich stimmigen (o. a.) reihenfolge gelesen habe … und, dass man diese bücher ohne die erhebung von versandkosten erstehen kann. sicher sind sie auch in jeder stadtbibliothek zu finden.
prädikat: wirklich lesenswert!

TRANSFORMATION heißt übersetzt: umformung, veränderung, wandlung, umwandlung …

und bedeutet einfach gesagt – auf das menschliche wesen bezogen – die inneren SCHATTENanteile zu verLICHTen, SCHATTEN in LICHT zu wandeln und dadurch den wesenskern, den ganzen menschen zum *leuchten* und *strahlen* zu bringen.

in Safi’s büchern geht es in der hauptsache um HERZ und GEFÜHL.

Darum, wie wir unsere (tiefsten) gefühle *lernen* nicht nur mit dem verstand wahrzunehmen und uns ihrer BEWUSST zu werden, sondern auch, sie zu
FÜHLEN,
wirklich und mit allen sinnen.
ohne die
GEFÜHLE
zu beurteilen, verdammen, verteufeln, abzulehnen, wieder wegzuschieben, unter den teppich zu kehren, so wie wir – die meisten von uns – das gewohnt sind/waren.
sondern: sie anzunehmen, sie zu bejahen ( was nicht bedeutet sie gut-zu-heissen!), sie einfach nur wahrzunehmen als das was sie sind: *unsere* GEFÜHLE.

und dazu zählen nicht nur die GEFÜHLE die wir als negativ bezeichnen, wie z. b.
SCHMERZ,
sondern auch die positiven, wie
FREUDE.

bei ALLer transformationsarbeit und bei ALLem bewusstsein ging es mir persönlich so,
dass ich zum beispiel das gefühl
FREUDE
des öfteren vor allen dingen *wußte*, also mehr mit dem verstand wahr-nahm, als sie mit ganzem körper und mit allen sinnen zu
FÜHLEN.

G.fühlt … na endlich! 🙂

und so  verhält es sich auch mit allen anderen gefühlen die der mensch so fühlen kann … viele davon sind tief verborgen in uns, selten oder nie zugelassen und in der heutigen zeit daher besonders *auf-dringlich*, um endlich ins
LICHT
gehoben zu werden.
wie das kommt und wie das geht wird in den büchern wunderbar leicht und verständlich beschrieben,
auch die ängste und nöte die jeglichem
FÜHLEN
zugrunde liegen können, werden ausführlich bewusst gemacht und behandelt.

ebenso, wie es zu höchst persönlichen psycho-logischen RE-AKTIONEN kommt, die durch bestimmte situationen unbewusst in uns aus-gelöst werden.

sollte sich nun jemand inspiriert FÜHLEN und sich in diese thematik vertiefen, so bitte ich hier um feedback! 🙂

und damit lasse ich es jetzt erst einmal GUT SEIN …

ich wünsche euch einen wunderschnuckeligen tach!

🙂


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loko.M.otive

es war einmal eine lokomotive. schon vieles hatte sie erlebt und auch hatte sie schon ein stolzes alter, doch das sah man ihr nicht an. sie sah aus wie neu und frisch gestrichen. die lok stand irgendwo mitten in einer wunderschönen landschaft auf schienen, die nur sie allein benutzte. sie waren noch ganz silbrig, fabrikneu und unbefahren. auch die weichen waren gestellt. es konnte losgehen. in ihr dampfte und brodelte es. doch die lokomotive blieb stehen.

sie hatte die handbremse angezogen und wußte selbst nicht warum.

viele fragten sich warum die lokomotive sich nicht in gang setzte. denn die landschaft war doch so schön, blumenwiesen und obstbäume rechts und links. dahinter felsige hügel, so ein schöner anblick.
das alles konnte sie von ihrem standpunkt aus überblicken. und offen gestanden wußte sie selbst nicht warum sie stehen blieb. in ihren gedanken suchte sie überall nach den verantwortlichen für ihre „misere“. das war es, worüber sie tag für tag sinnierte. tag für tag, nacht für nacht…dachte sie darüber nach.

eines tages kam ein hund daher, von ganz weit hinten. er wälzte sich im gras, hüpfte über die gleise und ging näher an die lokomotive heran.
„hey, was stehst du hier herum?“, fragte der hund.
„na ja, ist doch schön hier.“, antwortete die lok.
„das stimmt!“, sagte der hund, „aber dort hinten ist es noch viel schöner.“
„ich weiß.“, sagte die lok.
„und warum fährst du nicht einfach los?“ fragte der hund.
„das weiß ich nicht genau.“, sagte die lok, „ich weiß nicht ob es da hinten wirklich so viel schöner ist.“
„dann schau mal nach“, sagte der hund, „fahr‘ los. du bist ja schon ganz heiß gelaufen im stand, also kohle hast du genug. und die weichen sind auch gestellt.“

„ich kann nicht.“, sagte die lok, „ich habe die bremse gezogen.“

DU … hast die bremse gezogen?“, fragte der hund, „na, das ist doch prima! mach sie einfach wieder los und setz‘ dich in bewegung.“
„hm …“, machte die lok, ließ ein bisschen dampf ab, löste die bremse und fuhr ein ganz kleines stückchen … zurück.

„siehst du? geht doch!“, sagte der hund,
hob am nächsten baum sein beinchen, ging wieder seines weges und ließ die lok mit ihren gedanken allein.

so kann’s GEHEN

😉


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G.alakt

 

ICH BIN die kosmische KRAFT, der galaktische MENSCH.
meine energie erREICHt dich, auch wenn du mich nicht siehst.
ich berühre dich, auch wenn wir uns nicht physisch begegnen.
ICH BIN LIEBE, KRAFT und FRIEDEN und diese energien sende ich aus.
ICH BIN von kopf bis fuß auf LIEBE eingestellt.
ich LIEBE dich und dich und dich und mich.

schaue ich in deine augen, so steht LIEBE darin geschrieben, in meinem blick, in deinem blick.
denn du bist LIEBE, so wie ich.
reine pure LIEBE.
wir haben EINE herkunft, wir stammen aus der gleichen QUELLE.
aus der quelle der LIEBE.
du und ich.
jeder MENSCH, jedes WESEN, jede SCHÖPFUNG, jede ERFAHRUNG, jedes DING, jedes DRAMA, jede FRUCHT, jede FURCHT:
wir stammen aus der gleichen quelle.
aus der quelle der LIEBE.
ich und du.
im ursprung REINHEIT, hell und klar,
Göttlicher Kern, tief in ALLem und JEDEM existierend.

ENERGIEn verbinden uns miteinander, wie durch feinfädrige kanäle sind wir miteinander verknüpft.
energetisch, unsichtbar mit jeder pore unseres SEINs.
du mit mir.
ich mit dir.
wir mit uns.
ALLes mit ALLem.
jedes mit jedem.
wir entscheiden, was durch diese kanäle fließt und wie weit sie sich öffnen.
die LIEBE ist die stärkste ENERGIE, die durch diese verbindungen fließen kann.
der KRAFTvollste FLUß ist die LIEBE.

was fließt durch deine kanäle?
was MÖCHTEST DU, dass durch deine kanäle fließt?
was möchtest du geben?
so lass es geschehen …

deine energie erREICHT mich, auch wenn ich dich nicht sehe.
und unsere ENERGIEn verschmelzen zu EINem LICHT.

heller und heller wird es auf unserem *PLANETEN*, je mehr MENSCHen erwachen, je mehr MENSCHen im EINheitsgefühl sind, EINS sind, im HERZen EINS.
je mehr MENSCHen sich ausrichten, WAHRHAFTIG mit dem fokus auf die KLARheit der LIEBE.
eine große lichtvolle verNETZung findet statt.
gemeinsame LIEBE, gemeinsamer FRIEDEN, gemeinsame KRAFT.
und einst kommt der tag, da das nicht-HELLE badet im HERZensLICHT der LIEBE ALLer.
und *seine* SEHNSUCHT hat ein
ENDE.

Gerti G.

 


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G.blümt

*

 
schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden 🙂

in der nacht war ich in griechenland … scheinbar hatte ich mich entschlossen, die letzte woche des großen sommerurlaubes dort zu verbringen. GOTT, war das schön!

aber es gab auch noch andere jecke TRAUMsequenzen …

GOTT, was war das für ein niedlicher, kleiner, pummeliger hund! und er gehörte mir! sowas von süß! hellbraun, so groß, bzw. klein, wie *schnuffel*, unser kleiner brauner rammler.
der kleine hund war etwas wackelig auf den beinen, tolpatschig war er. die wohnzimmertür stand offen und ich sah noch, wie er sich durch den schmalen spalt meiner schlafzimmertür schob.
*oh je, die ratten!* dachte ich …
im schlafzimmer stand der rattenstall wie immer offen … der kleine hund sprang in den stall und machte sich über die schwächere der beiden ratten her. wahrscheinlich wollte er nur spielen, folgte seinem instinkt. ich sah wie er der ratte in die kehle biß, aber nicht um sie zu verletzen. die stärkere ratte schnappte sich den hund, umklammerte ihn fest und spritzte ihm gift ein, wie eine spinne. ich kam gerade noch zur rechten zeit um ihn aus ihren fängen zu befreien. er hatte keinen schaden genommen von dieser begegnung, jedenfalls torkelte er nicht mehr herum als zuvor. ich beschloß, ab sofort den rattenstall immer geschlossen zu halten.

ach, was war der schön weich, der kleine! 🙂

*

ein herrenloser hund ging hinter mir her. ich ging an einer hohen, dicken mauer vorbei und wußte, dass der hund irgendwie zu dieser mauer gehörte. er nahm nie einen anderen weg als diesen, direkt an der mauer entlang. ich vermutete seinen besitzer darin.
dann hörte ich ein geräusch in der mauer, so als würde darin gearbeitet. ganz am ende gab es eine kleine treppe mit einer unsichtbaren tür. dort stand ich gerade und aus diesem bereich flog ein in plastikfolie gehüllter zettel aus der unsichtbaren türe heraus. er flatterte direkt vor meiner nase zu boden. ich hob ihn auf. an einigen stellen war er verkokelt, angebrannt, doch konnte ich lesen was darauf stand. ich las den namen des hundes, den namen seines besitzers und ein paar weitere zeilen. ich ahnte, dass sein besitzer in der mauer eingeschlossen war. es war wie ein hilferuf.
ich streichelte den hund, er war scheu und hatte sehnsucht nach seinem herrchen.

*

und nun zu meiner reise nach griechenland …

ich flog schon mal vor, sozusagen. mein freund wollte mit noch einer anderen person von einem anderen ort aus ebenfalls nach griechenland fliegen und sich dort mit mir treffen. am flughafen angekommen fragte man mich, ob ich griechisch oder deutsch spreche, und man sortierte mich entsprechend ein. man fragte mich auch, welche währung ich bei mir trug. ich packte mein portemonnaie aus und schaute hinein. eine große menge geldscheine war darin enthalten. jemand reichte mir noch einen packen geld und ich fügte ihn hinzu.
*EURO* sagte ich.
die leute am flughafen schienen zufrieden zu sein – und ich machte mich auf den weg einen geeigneten treffpunkt zu finden, einen ort, an dem ich meinen freund treffen würde, ohne vorher mit ihm darüber gesprochen zu haben.
auch wußte ich nicht, wann er abflog oder ob er schon dort war.

ich befand mich auf einem großen schulhof, viele viele menschen begegneten mir dort. ich hielt nach einem langhaarigen mann ausschau, konnte ihn aber nirgends sehen.
so erkundete ich dann erst mal die landschaft, mein gefühl sagte mir, dass ich noch etwas zeit hatte.

mein verstand sagte mir, das ich in einem auto fuhr, aber in wirklichkeit flog ich über die straßen.
ich wunderte mich über die schönheit der landschaft.
*soooo schön ist es in griechenland!* dachte ich. *ich sollte wirklich mal wieder verreisen!*
der weg den ich nahm war von bäumen umsäumt, ich flog scheinbar mitten durch einen wald. ich kam an einem wunderschönen haus vorbei. dort lagen steinskulpturen in menschlicher form auf der wiese, in mehreren reihen hintereinander aufgeschichtet. ungewöhnlich, aber schön. es war leicht hügelig und ich bemerkte mehrere senkrechte schlammige schmale pfade, die sogar fußspuren aufwiesen.
*wer konnte sich wohl auf einem solch senkrechten weg so in der waagerechten halten?* fragte ich mich. die fußspuren sahen toll aus, so richtig fett in den schlamm gedrückt. dieses gehen in der waagerechten auf senkrechten wegen war wohl ein sport in dieser gegend hier, denn ich entdeckte viele solcher pfade.

mein ziel war ein wunderschöner garten.
ich traf dort eine ältere dame.
es duftete blumig und ich war von der blumenpracht fasziniert.
eine weile sprach ich mit der frau. dann wurde mir plötzlich bewußt, dass ich vergessen hatte meine kamera mit in den urlaub zu nehmen. das war mir wirklich noch nie passiert. ich betrachtete diese wundervollen blumen und kämpfte mit den tränen. *wegen sowas* wollte ich eigentlich nicht heulen … aber wußte ich, ob ich solch schöne blumen jemals wieder sehen würde? die blütenkelche so üppig und groß mit mustern und ornamenten als hätte sie jemand bestickt. und von einem unbeschreiblich reinen weiß! das gelbe innenleben der blumen hing über den kelchen herab.
die frau sagte irgendwas schlaues zu mir. oder sagen wir … irgendetwas sehr weises. ja, sie strahlte weisheit aus … wahrscheinlich sagte sie sowas wie, dass ich alles mit meinen augen aufnehmen sollte und mich nicht weiter darum zu scheren, die kamera vergessen zu haben.
*das sagen sie so leicht.* sagte ich fast schluchzend und atmete den duft der blumen tief in mich hinein.

ich verließ sie, indem ich rückwärts ging. ich konnte den anblick der dicken weißen blütenkelche nicht loslassen und nahm dieses bild tief in mich auf.
es gab mir kraft, große kraft, und während ich immer weiter rückwärts ging, löste sich mein ärger und meine traurigkeit über die vergessene kamera in luft auf.

zurück zum treffpunkt nahm ich den gleichen weg.
es war, als wäre ich schon oft hier gewesen, denn ich verfuhr, bzw. *verflog* mich kein einziges mal. auch kam ich wieder an dem schönen haus mit den menschlichen steinskulpturen vorbei und wußte, dass ich auf dem richtigen weg war.

*

jaja … macht richtig spaß zu träumen … ne?

habt nen schönen jecken tach, liebe mitLIEBEnden!

MaRa *winkt

*