G.fühlt

* born to be mild *


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G.ledert

geschwebt, geschlängelt, gewunden, gesprungen … so komme ich *oben* an.
zuvor war ich im keller, dort lernte ich johnny kennen, auf dessen tochter ich eine weile aufpassen sollte. eine freundin meiner mutter war gerade mit ihr unterwegs, so durfte ich erst mal mit johnny vorlieb nehmen.

keller … ein seltsamer ort für ein erstes treffen eigentlich.
*hat sie denn heute schon ihre milchflasche bekommen?* frage ich.
*aber klar!* sagt er.
na, prima, dann ist sie ja zumindest satt unterwegs.

und nun betrachte ich johnny etwas genauer, seine mutter steht neben ihm und ich sehe die große ähnlichkeit. er schüttelt jeweils den kopf zu einem „nein“ wenn er anfängt zu sprechen … es sieht jedesmal aus als wollte er etwas negatives, verneinendes von sich geben, doch er spricht über ganz normale dinge, über die man eigentlich nicht den kopf zu schütteln bräuchte. seine gesichtsgestik werde ich schon noch lernen, denke ich.

er hat genauso hellblaue augen wie seine mutter. jetzt mault er gerade ein bisschen über den zustand des kellers.
*das würden wir auch hinbekommen, nicht?* wendet er sich an seine mutter und meint damit, dass es etwas unordentlich sei.
*schaut euch mal den großen garten oben an.* sage ich, *was meint ihr was das alles für ne arbeit ist. für die menge arbeit sieht das hier ganz ordentlich aus. meine mutter macht das alles allein, mein vater ist vor einiger zeit gestorben.* warum helfe ich *ihr* eigentlich nicht? denke ich …
und dann schwebe ich, schlängel‘ mich, winde mich … die kellertreppe hinauf und springe durch das gitter mit den füßen zuerst. ich sehe einige grünfinken über einem weizenfeld fliegen, einer taucht fröhlich und gelb wie ein kanarienvogel ein in den weich wirkenden weizen, dessen oberfläche sich leicht im wind wiegt …

dann bin ich im garten.
die bestuhlung ist ungewohnt und alles ist noch ein wenig nass. es hatte wohl in der nacht geregnet. ungewöhnlich, dass meine mutter die steinplatten abdeckt, jedenfalls tapse ich jetzt über eine fast glitschige, grüne plastikfolie. und dann betrachte ich die stühle näher … eigentlich hätten es braune plastikstühle sein müssen, so habe ich sie in erinnerung, doch es sind gemütliche ledersessel … eher schon relax-liegen … aus holz und braunem leder, das leder im rückenteil symmetrisch geknöpft.
wie einladend, ich hätte mich sogleich in so einen sessel fallen lassen können, doch sind auch sie in einem etwas mitgenommenen zustand durch den regen.

apropos „mitgenommen“ … ich frage mich woher die sessel kommen, ich kenne sie nicht.
*fast schon zu gemütlich oder pompös als gartenstühle, oder?* denke ich. ansonsten hat sich im garten nichts verändert, die wiese saftig grün, ein paar schüppchen und eimerchen in der nähe des sandkastens, ein sieb … ein paar bäume …
ein weg …

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G.alakt

 

ICH BIN die kosmische KRAFT, der galaktische MENSCH.
meine energie erREICHt dich, auch wenn du mich nicht siehst.
ich berühre dich, auch wenn wir uns nicht physisch begegnen.
ICH BIN LIEBE, KRAFT und FRIEDEN und diese energien sende ich aus.
ICH BIN von kopf bis fuß auf LIEBE eingestellt.
ich LIEBE dich und dich und dich und mich.

schaue ich in deine augen, so steht LIEBE darin geschrieben, in meinem blick, in deinem blick.
denn du bist LIEBE, so wie ich.
reine pure LIEBE.
wir haben EINE herkunft, wir stammen aus der gleichen QUELLE.
aus der quelle der LIEBE.
du und ich.
jeder MENSCH, jedes WESEN, jede SCHÖPFUNG, jede ERFAHRUNG, jedes DING, jedes DRAMA, jede FRUCHT, jede FURCHT:
wir stammen aus der gleichen quelle.
aus der quelle der LIEBE.
ich und du.
im ursprung REINHEIT, hell und klar,
Göttlicher Kern, tief in ALLem und JEDEM existierend.

ENERGIEn verbinden uns miteinander, wie durch feinfädrige kanäle sind wir miteinander verknüpft.
energetisch, unsichtbar mit jeder pore unseres SEINs.
du mit mir.
ich mit dir.
wir mit uns.
ALLes mit ALLem.
jedes mit jedem.
wir entscheiden, was durch diese kanäle fließt und wie weit sie sich öffnen.
die LIEBE ist die stärkste ENERGIE, die durch diese verbindungen fließen kann.
der KRAFTvollste FLUß ist die LIEBE.

was fließt durch deine kanäle?
was MÖCHTEST DU, dass durch deine kanäle fließt?
was möchtest du geben?
so lass es geschehen …

deine energie erREICHT mich, auch wenn ich dich nicht sehe.
und unsere ENERGIEn verschmelzen zu EINem LICHT.

heller und heller wird es auf unserem *PLANETEN*, je mehr MENSCHen erwachen, je mehr MENSCHen im EINheitsgefühl sind, EINS sind, im HERZen EINS.
je mehr MENSCHen sich ausrichten, WAHRHAFTIG mit dem fokus auf die KLARheit der LIEBE.
eine große lichtvolle verNETZung findet statt.
gemeinsame LIEBE, gemeinsamer FRIEDEN, gemeinsame KRAFT.
und einst kommt der tag, da das nicht-HELLE badet im HERZensLICHT der LIEBE ALLer.
und *seine* SEHNSUCHT hat ein
ENDE.

Gerti G.

 


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G.flackert

ich machte mich auf den weg zu einer feier und verließ mein haus. ich befand mich auf der straße, hörte stimmen hinter mir und drehte mich um. da blitze und flackerte vor meinem inneren auge plötzlich ein lichtring auf. blitzte und flackerte. und blieb.
löste sich nicht auf, veränderte sich nicht. blieb. er kam mit tönen zu mir herein, rauschend wie ein tusch.
wenn ich noch nie rosanes feuer gesehen hatte, so sah ich es jetzt. rosa mit weiß züngelten die flammen, loderte das licht rund um diesen ring. so wie man sich den feuerring vorstellt, durch den ein tiger im zirkus springt. so einen flammenden ring hatte ich nun permanent vor meinem inneren auge und hörte nicht auf ihn zu sehen. es war gerade so am rande dessen, dass es nicht hinderlich war mit den physischen augen ganz normal und wie üblich weiterzusehen. will sagen, ich arrangierte mich schnell mit dieser lichterscheinung und fand einen weg zu sehen ohne das es hinderlich gewesen wäre. so trug ich nun dieses licht bei mir und alles was meinen augen begegnete, traf auch dieses licht.

ich hatte mich längst zu den menschen gesellt, die ich hinter mir sprechen hörte. ich kannte sie zwar nicht, doch besuchten sie die gleiche feier wie ich. das fest fand in einer kirche statt. wir waren alle sehr beweglich und konnten klettern oder fliegen nach belieben, diese fähigkeiten waren in diesem fall erforderlich weil der eingang zur kirche gut 100 m über der erde lag. ich entschied mich für klettern, einige andere flogen. ich war flink, überaus flink und wir kamen gleichzeitig oben an. wir mußten uns durch ein gitter zwängen, um das gebäude begehen zu können. und dann war ich wieder allein in meinem sinn, ganz bei mir, schottete mich ab, machte mich stark, denn ich hatte einen auftrag zu erfüllen.

es war schummerig im raum, viele menschen saßen still in den reihen. rechts in einer ecke saß die mutter des mädchens, das heute gefeiert wurde. das mädchen selbst war nicht anwesend. jeder hatte verständnis dafür. das mädchen pubertierte und war nicht dazu zu bewegen, an der feier teilzunehmen. so ging ich also zu ihrer mutter und sprach längere zeit mit ihr. der lichtring flackerte stark und energien wurden übertragen.
als ich gesagt hatte was zu sagen war ging ich bis zur mitte des raumes. die reihe war dort etwas breiter. weiße tischdecken lagen auf dem boden und verdeckten einen spalt, eine kluft, die es im raum gab. ich mußte aufpassen nicht hineinzufallen und vorsichtig bewegte ich mich an der kluft entlang und ging über die weißen tischdecken zu dem gitter, durch das ich mich nun hinauszwängte um die kirche wieder zu verlassen.
der lichtring benetzte alles was ich sah mit seinem rosa-weißen licht.