G.fühlt

* born to be mild *


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G.rennt

Hui, das war ein Traum von einem Traum! -) GOTT zum Gruße, liebe MitLiebenden, einen schönen Sonntag wünsch ich euch!

Boa bin ich sportlich … traumhaft! : -) Ich war mit meiner Freundin unterwegs, und wahrscheinlich auch mit einer Gruppe Kinder, die ich aber nicht sah. Wir kamen an einer großen Wiese mit Spielplatz an. Er war ganz neu hergerichtet, gestern war er noch nicht da, nicht so, das wußte ich ganz genau. Angedeutet eingezäunt war der Spielplatz mit grünbunt bemaltem Holz, und haargenau in der Mitte befand sich ein Spielgerät das wie ein PEACE-Zeichen aussah. Es war so eine Drehscheibe auf der einem schwindelig wurde, da wäre ich eh nicht draufgegangen, aber es sah wunderschön aus. PEACE … toll! Und so schön bunt angemalt! Wie mochten „sie“ das über Nacht gemacht haben, fragte ich mich, und genoss diesen schönen Platz. Von weitem sah ich, wie meine Freundin sich auf eine Mauer setzte und ein überdimensional großes Buch in den Händen hielt. Außen war es so bemalt, dass es offensichtlich auch zu diesem Spielplatz gehörte, aber nicht für Kinder gedacht war. Es war an einem verborgenen Ort hinterlegt, wo Kinder es nicht erreichen konnten.
„Was ist das für ein Buch?“ fragte ich meine Freundin und ging näher zu ihr heran. Dieses große Buch zog mich magisch an.
„Es handelt von PAN.“ sagte sie. Ich war begeistert und freute mich schon auf den Moment, da sie es ablegen würde und ich darin lesen könnte. So geschah es dann auch irgendwann später. Sie legte das Buch wieder zurück an den verborgenen Ort, hoch oben auf eine Mauer gleich unter dem Blumenfenster eines Wohnhauses. Ich reckte mich hoch und nahm es herunter um mir ebenfalls einen gemütlichen Platz auf einer Mauer zu suchen, damit ich darin lesen könnte. Ein paar Männer saßen auf dieser Mauer und ich setzte mich zwischen sie. Sie rückten näher und ich fühlte mich ziemlich eingequetscht von ihnen. Auf der gegenüberliegenden Seite säumten Menschenmengen die Straße. Ach ja, es würde gleich ein Zug hier vorbeigehen, eine Prozession mit Pferdekarren und Menschen in Kostümen. Ich klappte das Buch auf, und da sah ich ihn: PAN.
Mein Sitznachbar rechts fragte: „Was ist das für ein Buch?“
„Es handelt von PAN.“ sagte ich.
„Und wer ist PAN?“
„Was, du kennst PAN nicht?“ Er schüttelte den Kopf. *Wird Zeit dass die Menschen etwas über PAN erfahren.* dachte ich und sagte: „PAN ist eine GOTTHEIT. Er ist der Hüter der Anderswelt, der Hüter der Naturwesen, Elfen, Feen und Einhörner.“
„Ach ja?“ sagte der Mann, und ich spürte, dass er das was ich sagte, und den Inhalt des Buches für ein Märchen hielt. „Das ist kein Märchen,“ sagte ich, „doch ist PAN hier so dargestellt, wie wir Menschen uns ihn vorstellen. Schau mal.“ Und ich blätterte in den dünnen Seiten und gewährte ihm einen kurzen Einblick. Mir wurde ganz heiß und langsam wurde mir das zu eng mitten zwischen diesen Herren. „Rutsch mal ein Stück,“ sagte ich, „du quetschst mich ein.“ Er hatte noch genügend Platz neben sich, so nah musste er mir wirklich nicht auf die Pelle rücken. Er rutschte so weit weg, dass ich kaum noch verstand was er anschließend zu mir sprach. Und das war viel. Er redete förmlich wie ein Wasserfall auf mich ein, dabei veränderte sich sein Gesicht und hatte er zuvor dunkles glattes Haar, so wuschelten nun braune Locken auf seinem Kopf und um sein Gesicht herum.

Die ersten Wagen der Prozession kamen vorbei, und seine erzählende Stimme ging im lauten Geräusch des Pferdegetrappels unter. Ich wollte ihm noch sagen, dass ich ihn nicht absichtlich nicht verstand, dass ich ein leicht vermindertes Hörvermögen habe, ich ließ es aber dann und widmete mich noch kurz dem Buch, bis ich es an den verborgenen Ort zurücklegte.

*

In hoher Geschwindigkeit war ich mit meinem Fahrrad unterwegs. Es war wie ein Rennen. Viele Fahradfahrer und auch Autos waren daran beteiligt. Es gab einige brenzlige Situationen, beinahe hätte ich mal jemanden „geschnitten“ und zu Fall gebracht, und umgekehrt. Aber eben nur beinahe und nie fühlte es sich unangenehm an. Es ging alles gut aus. Ein dunkelhäutiges Mädchen beugte sich am Straßenrand zu den Blumen herunter um ihren Duft besser aufnehmen zu können. Sie tat das gefährlich nah am herannahenden Fluß der Autos und Fahrradfahrer und später bekam sie auch deswegen etwas Ärger mit einer Frau, obwohl nichts passiert war. Sie hatte sportliche, muskulöse Beine.

Ganz allein fuhr ich zum Schluss auf einer schmalen, geschwungenen Straße die steil bergab führte. Auf dicken Pflastersteinen spürte ich jeden kleinen Ruck. Eigentlich wollte ich wie immer rechts an der Seite mit dem Fahrrad heruntergleiten und ein bisschen durch die Luft fliegen, doch heute sah ich einen Absturz vor meinem inneren Auge und nahm lieber den normalen Weg. Langsam begann ich zu bremsen um die enorme Geschwindigkeit ein wenig zu drosseln, schaute an meinem Fahrrad herunter und stellte fest, dass ich auf *Babe* saß, meinem alten rosanen Rad. Die Bremsen von *Babe* waren nicht die besten, funktionierten eigentlich gar nicht und seltsam, denn eigentlich hatte ich mein rosanes Rad kürzlich verschenkt. Wie dem auch war, nun saß ich halt auf *Babe* und musste irgendwie schauen, wie ich die Geschwindigkeit drosseln konnte, während ich rasend über die Plastersteine nach unten ruckelte …

*

Ich wohnte in einem großen weißen Haus. Es klingelte an der Tür. Die Kinderfrau kam. Ich nahm sie herzlich in die Arme, sie ließ sich das auch kurz gefallen, schob mich aber dann weg und es fühlte sich an als habe sie mich in Herzhöhe gekniffen. Ein kleiner Schmerz durchfuhr mich in der Herzgegend, dem ich aber keine weitere Bedeutung beimaß. Es begann zu regnen und ich beschloss einen Lauf durch den Regen zu machen. Als ich einmal unterwegs war gefiel mir das so gut, dass ich einen wirklich ausgedehnten Lauf unternahm. Mir war gar nicht bewusst dass ich so schnell laufen kann, es war fast wie fliegen, und schön erfrischend der prasselnde Regen dazu. Ich sprang leichtfüßig und langbeinig über parkende Fahrzeuge, eins nach dem anderen. Es machte solchen Spaß! Einmal sprang ich über ein Auto und berührte es mit meinem Oberschenkel. Das war wohl doch etwas zu hoch für mich, und wie in Zeitlaupe flog ich zurück und nahm einen anderen Weg. Herrlich, ich lief schwebend über Wiesen und Straßen im Regen.

Als ich wieder zu Hause ankam ging ich gleich in den Raum, in dem mein schönes weißes Auto in der wunderbar weißen Garage stand. So schön hell, weiß und sauber, dass es schon fast unwirklich aussah. Ich öffnete den Kofferraum, nahm ein kleines weißes Päckchen heraus und klappte die Haube leise wieder zu.
So weich war das alles, wie das weicheste Leder was man sich vorstellen kann.

Gerti G.

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G.rEinigt

Das schöne an Wochenenden ist unter anderem, dass ich Zeit und Lust habe, meine umfassenden Traumerinnerungen niederzuschreiben … *hach* das macht soooon Spaß!

Hallo liebe MitLIEBEnden, GOTT zum Gruße! 🙂

Das letzte Bild aus meinem ersten Traum war ein knuffelig-knubbelig-kompaktbraun-kräftig-muskulöser Hund, der mit all seinen Kräften einen Staubsaugerschlitten hinter sich herzog. Der Hund trug ein Ledergeschirr wie Pferde vor einem Karren, und ich hielt die Zügel.
„Halten Sie gut fest!“ sagte der Mann, dem der Hund gehörte.
Und tatsächlich, ich musste arg aufpassen mich auf den Beinen zu halten, der Hund hatte eine enorme Kraft. Lustig sah das aus, ich wußte gar nicht wie mir geschah, ich dachte schon fast: ich träume! *hihi

Der Hund hatte nicht nur eine enorme Kraft sondern legte auch eine rasante Geschwindigkeit an den Tag, und der Raum in dem wir staubsaugten war groß! Was war das für ein Raum, in dem ich da war? Sehr groß, ein schöner Teppich als Bodenbelag, aber ziemlich verschwommen und staubig. Das würde eine Weile dauern, bis wir das in Ordnung gebracht hätten. Dieser große leere Raum wirkte trotz fehlendem Mobiliar nicht ungemütlich. Der Staubsauger war sehr sehr saugfähig, so einen starken Sog hatte ich bei einem solchen Gerät noch nie gesehen. Prädikat Stiftung Staubsaugertest: sehr gut!

Und wenn ich nicht aufgewacht wär … dann würde ich jetzt immer noch hinter diesem Hund herlaufen und mit ihm saugen was das Zeug hält. 😉

*

Ich war verheiratet, und meine Schwiegermutter kam überraschend zu Besuch.
Ich war regelrecht erschrocken, als ich die Tür öffnete und sie vor mir stand. Nicht etwa weil ich sie nicht mochte, sondern weil sie sich wirklich immer anmeldete und ich nicht wußte, was ihr unangemeldeter Besuch zu bedeuten hatte.  Außerdem wunderte mich, warum mein Schwiegervater nicht dabei war, sie kam nie ohne ihn. „Komm doch herein.“ sagte ich verstört.  Sie lächelte und sagte: „Ich möchte meine weiße Bluse bei dir zusammenfalten, wo kann ich das tun?“
„Dein Sohn schläft noch.“ sagte ich und führte sie ins Kinderzimmer um ihn nicht zu stören. Und doch landeten wir in dem Raum in dem er schlief. Er trug eine überdimensinal große Brille, das fiel mir auf, erwachte aber nicht, als wir ins Zimmer reinplatzten.

Das ich mich in der eigenen Wohnung verirrte, trug noch mehr zu meiner Verwirrung bei. Ich spürte die Neutralität meiner Schwiegermutter, ihr war das gleichgültig, sie bemerkte es zwar, kommentierte meine Verwirrung aber nicht.  Sie hatte einzig im Sinn, die weiße Bluse zu falten. So führte ich sie ins Kinderzimmer und ließ sie dort tun was sie zu tun gedachte.

Auf dem Rückweg ins Wohnzimmer entdeckte ich einen Raum in meiner Wohnung, in dem ich noch nie gewesen war. Der Eingang war verbarrikadiert mit einem rosanen Kinderbuggy und ein klappbares Holzteil lag in de Mitte quer im Weg. Ich hätte schwören können, dass dies unser Badezimmer war, doch kannte ich es nicht mehr wieder, so wie es sich mir zeigte.

Meine Schwiegermutter kam aus dem Zimmer und ich zeigte ihr den Kinderwagen.
„Den hast du immer noch?“ fragte sie erstaunt.
Recht hatte sie mir ihrer Frage, meine Tochter war längst ausgezogen, warum fand ich nun bloß ihren alten Buggy in meiner Wohnung? Der Wagen war alt aber eigentlich noch brauchbar, nur hätte ich niemanden gewußt, dem ich ihn hätte schenken können. „Ich könnte ihn fotografieren.“ sagte ich, öffnete die Haustür und zeigte auf die unendlich tiefe Treppe, die gleich an der Haustür mit unzähligen Stufen nach unten führte. Ich stellte mir gleich vor wie ich mit einem Assistenten den Kinderwagen die Treppe runterfahren ließ, ich untenstehend mit der Kamera in Bereitschaft. Solch ein Bild hätte bestimmt noch niemand gesehen …

Über diesen Gedankenspaziergang hinweg fand ich mich plötzlich bei sehr guten Freunden wieder. Viele Menschen waren bei ihnen und gingen durch die Räume.  Auf einem großen Tisch standen hoch aufgetürmt zahllose goldene Pakete und Päckchen, meine Freundin sah meinen fragenden Blick und sagte: „Wir haben gerade eine Erbschaft gemacht.“, und zeigte auf all die Päckchen. Goldene Pralinenbüchsen, goldene Kaffeepakete einer Marke, die eigentlich eine Schnapsmarke war. Wie Goldbarren wirken sie allesamt so aufgetürmt. Sie wollte all die Menschen die bei ihr waren damit beschenken. „Ich brauch keine Pralinen.“ sagte ich, und schnappte mir trotzdem eine aus einer offenen Dose, steckte sie lächelnd in den Mund und ging weiter durch die Räume. Da sah ich drei Hunde in einem Hundekorb. Meine Freundin hatte keine Hunde, so mussten sie auch bei ihr abgegeben worden sein. Es waren wundersame Geschöpfe, außergewöhnliche Tiere! Der größte von ihnen sprang aus dem Korb und ließ sich bereitwillig von mir kraulen. Er war weiß und hatte ein sehr dichtes, kuscheliges Fell, ungewöhnlich lange Ohren wie ein Widderkaninchen. Ein älterer Herr kam mit seinem kleinen Enkelsohn vorbei, der Junge kletterte in den Korb und stellte sich neben einen Hund, der genauso aussah wie er selbst. „Der Junge sieht ja genauso aus wie der Hund!“, sagte ich.
Doch das hörte der Mann nicht gern, zog den Jungen aus dem Korb und ging.  Ja tatsächlich, der Hund hatte das gleiche Gesicht wie der Junge, wenn auch einen Hundekörper. Ein ungewöhlich kleines, liebliches Gesichtchen mit dunkelbraunem Strubbelhaar und dunkler Gesichtsfarbe. Der dritte Hund sah aus wie eine Katze, war aber ein Hund, ganz eindeutig. Plötzlich spürte ich etwas rechts an meiner Seite. Eine Bekannte hatte ein Gerät an meinem Haar angesetzt … und mir damit das Haar geschnitten. Einfach so, ohne zu fragen! „Hey was machst du denn da?“ fragte ich.
„Ich hab dir nur den Spliss rausgeschnitten.“ sagte sie, und ich schaute auf ein paar kleine Häufchen Haare, höchstens 1,5 cm lang. Sie hatte ein ganz tolles Gerät zum entfernen von Spliss, etwas ganz Neues was die Welt so noch nicht gesehen hatte. Aber trotzdem hätte sie mich vorher fragen können. Ich ging zu einem Spiegel und betrachtete meine rechte Seite.
Mein Haar war lang und wallte wie Wasser. Überall dort wo sie mir den Spliss entfernt hatte, kringelte sich die Haarsträhnen und sahen aus wie goldenes Kräuselband! Schick sah das aus mit goldenen Strähnen im Haar, die linke Seite sollte sie mir auch noch so schön machen, doch musste ich erst eine Weile suchen, bis ich sie in den zahlreichen Räumen wiederfand.

Ich fand sie unter einigen Frauen, die auf Frisierstühlen saßen. Alle hatten blondes, langes Haar und trugen weiße Gewänder. Wie Engel sahen sie aus, und hatten so schönes Haar dass ich mich fragte, wieso sie es frisieren lassen wollten. Dazwischen saß meine Bekannte und konnte mir nun die linke Seite nicht mehr schönmachen, weil sie gleich selbst an der Reihe sein würde …
Ich hatte keine Lust zu warten. *Dann halt ein anderes Mal*, dachte ich, ging noch einmal durch die Räume, warf einen letzten Blick auf die goldenen Pakete, stieg wieder in mein Auto und fuhr nach Hause. Doch so einfach war das gar nicht, alles sah plötzlich ganz anders aus, so als hätte ich mich verfahren. Irgendwo hielt ich an, ein undurchsichtiger Vorhang versperrte mir den Weg.
Ein Junge spielte dort mit seinen Eltern, die schon etwas älter waren für so einen kleinen Jungen.
Vielleicht waren es seine Großeltern, ich fragte nicht danach.
Ich schob den Vorhang beiseite, der Stoff war gestreift und sehr schwer. Hätte ich doch bloß mein Auto nicht aus den Augen gelassen…der Junge war wohl ein kleiner Frechdachs und holte den Staubsaugerschlauch aus meinem Auto. Gespielt autoritär blickte ich den Jungen an und bedeutete ihm, den Schlauch wieder in das Auto zurückzulegen. Erst als seine Eltern ihn dazu aufforderten, folgte er meiner „Bitte“…um als nächstes ein Messer unter meinem Sitz hervorzuholen, das wohl schärfste Messer was es auf Erden gab. Es gehörte meinem Freund, Tomaten ließen sich wunderbar glatt und schnell damit schneiden.

Ich warf einen Blick auf die beiden Erwachsenen, schnell hatte man sich mit diesem Messer geschnitten. Es war beinahe so, als wollten mir diese beiden Personen über Blicke vermitteln, dass es ja wohl unmöglich sei, ein solch scharfes Messer im Auto zu transportieren. Der Junge steckte das Messer wieder zurück und ich machte mich schnell davon. Die hintere Autotür war noch offen, sie würde sich schon gleich schließen wenn ich kurz bremste, denn wie hätte ich sie sonst während der Fahrt schließen können? So fuhr ich am Vorhang vorbei weiter nach Hause. Doch ich hatte mich scheinbar verfahren. Die Gegend kam mir nicht bekannt vor. Plötzlich wechselte der Straßenbelag und ich durfte den ersten Schnee sehen. *Na sowas*, … dachte ich, hatte aber kein Problem mich mit den plötzlich sich ändernden Gegebenheiten zu arrangieren.
Am Ende der Straße standen draußen im Schnee ein paar Tische und Stühle im Kreis. Außen genug Platz um mit dem Auto drumherum zu fahren. So fuhr ich in gemächlichem Tempo rund um den Stuhlkreis durch den Schnee, um wieder zurück zu gelangen. Endlich kam ich in eine Wohngegend die mir wieder vertraut war und meinte mein Haus gefunden zu haben. Mit ein paar Männern ging ich zum Eingang, und erst da merkte ich, dass es die falsche Hausnummer war. Es war die 19 und ich wollte zur 29. So ging ich halt noch mal zurück, stieg wieder ins Auto, es konnte ja nicht mehr weit sein.

Ich sah alle möglichen Zahlen, doch keine 29. Ich sah auf der linken Seite der Straße die Häuser mit den ungeraden Zahlen. 25, 27 … die 29 gab es hier wohl nicht.
Die geraden Zahlen auf der rechten Seite sollten mich nicht interessieren, dennoch sah ich jede einzelne. Sogar eine 28 und eine 29 a, doch meine Hausnummer war weit und breit nicht zu sehen.


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G.schnürt

oder: die mit dem schnee spielt … 😉

plötzlich stehe ich auf der weide und sehe dabei zu wie meine tochter reitet. eine ungewöhnlich weiche decke liegt als unterlage unter dem sattel, und auch der rote sattel sieht so weich aus.
sie ist lange nicht geritten, hat aber einen perfekten sitz und ich sehe ihr an wie sie sich freut, nach so langer zeit endlich mal wieder zu reiten. das pferd kenne ich. es ist eine fuchs-stute, sie sieht gepflegt aus und macht einen zufriedenen eindruck, irgendwie wirken die beiden wie ein eingespieltes team … obwohl … so lange ist es her.

wie ich da plötzlich als zuschauerin hingekommen bin, ich weiß es wirklich nicht, denn hätte ich es gewusst ich hätte doch meine kamera dabei gehabt! so stehe ich da und nehme alles mit meinen augen auf, sehe wie meine tochter ihre runden dreht. als sie einmal bei mir anhält sage ich ihr, wie sehr ich bedaure dass ich keine kamera dabei habe.
*das darf eh niemand wissen dass ich hier reite.* flüstert sie als könnte es jemand hören.
ich kann nicht fragen warum, denn sie reitet schon weiter und es ist auch nicht wichtig, ich sehe wie die beiden ihren spaß haben …

plötzlich sitze ich draußen an einem alten gammeligen holztisch, sandiger boden, am tisch noch ein paar andere leute, einige davon kenne ich, wahrscheinlich bin ich sogar mit ihnen verabredet.
der holztisch gehört zu der alten kneipe im western-stil, vor der wir platz genommen haben. die tore sind gerade weit geöffnet und ich sehe die lange holztheke, dahinter eine spiegelwand vor der unten eine reihe flaschen und gläser stehen. große kneipe, doch kein mensch drin. mir ist irgendwie unwohl, ich habe nur 4 euro in der tasche, meine tochter sitzt neben mir, und wir beide haben durst. ich überlege ob ich bier oder etwas anderes trinken möchte und kann mich nicht entscheiden. immerhin habe ich noch einen weiten weg vor mir und zu meiner schande auch noch meine brille vergessen.
ohne diese seh ich im dunklen nix. ich lausche der unterhaltung am tisch, höre nichts nennenswertes und wundere mich auch nicht darüber. mein blick fällt auf ein ebenerdiges dach auf dem noch schnee liegt. der schnee sieht so schön und frisch aus das es fast künstlich wirkt.
ich kann nicht anders, stehe auf, gehe hin und greife zu.  ich nehme mir so viel schnee wie ich mit einer hand fassen kann und gehe zurück zum tisch. seltsam, es ist definitiv schnee, doch fühlt er sich etwas anders an als ich es gewohnt bin. so weich, so zuckerwattig … irgendwie zauberhaft. ich setze mich wieder an den tisch und betrachte den schnee länger … das tun auch die übrigen menschen, die am tisch sitzen. außer meiner tochter wundern sich alle, dass ich mir eine hand voll schnee geholt habe … ich halte die hand hoch und puste in den schnee. sofort lösen sich unzählige schneeflocken, unendlich viele, es ist fast als finge es an zu schneien … doch der klumpen in meiner hand wird nicht kleiner. dann stehe ich auf, erhebe meine hand und drücke auf den schneeklumpen. sofort löst sich eine weiße dichte nebelkugel aus dem schnee und formt in der luft einen großen stern und viele kleine symbole. uns bleiben augen und münder offen stehen, so schön sieht das aus, so zauberhaft ist es. und natürlich wiederhole ich das. erhebe die hand, drücke auf den klumpen: und wieder … ein großer stern und viele symbole an die ich mich nicht erinnere … wir können uns kaum satt sehen.

ein mann fällt mir auf, er sitzt ein paar tische weiter und seit ich mit dem schnee spiele hat sich sein äußeres verändert. einen bart hatte er schon zuvor, auch krauses haar auf dem kopfe, doch nun ist sein bart und sein haar schlohweiß geworden und er wirft einen weisen, gutmütigen blick in meine richtung. zwei kellner kommen, stellen etwas auf dem tisch ab und ich höre wie flüssigkeit eingeschüttet wird, höre auch, wie sich schaum bildet … das klingt nach bier denke ich, endlich bekommen wir was zum trinken. ich bin noch mal aufgestanden um mich umzusehen … doch nun lockt mich das geräusch und ich gehe wieder zurück zum tisch. als ich ankomme sehe ich, was die geräusche verursacht hat. spülwasser. die kellner wollen zusammen draußen ein paar gläser spülen. mit dem schaum liege ich gar nicht so verkehrt … nur das es spülmittel ist konnte ich nicht ahnen.
*und ich dachte ich höre prickelndes, schäumendes bier.* sage ich.
*möchten sie etwas trinken?* fragt einer der kellner.
*na endlich fragt mal einer.* denke ich und betrachte den kellner. ich kenne ihn, er hat langes braunes haar, doch sehe ich bei ihm keine spur des wieder-erkennens.
*ja bitte.* sage ich.

beide kellner nehmen ihren spülkram und gehen wieder in das gebäude zurück. sie schliessen das tor. wir warten lange, doch niemand kommt um uns etwas zu bringen. so gehe ich nun selber los um etwas zum trinken zu besorgen. neben dem tor befindet sich eine glastür mit einer durchreiche.
dort kann man bier, limo, cola, im glas kaufen und sich durchreichen lassen. vor mir wird gerade eine junge frau bedient.
*das ist mir irgendwie zu doof.* denke ich und gehe ein paar schritte, finde mich mitten in einer stadt wieder und trage ein langes, glänzendes kleid. ich suche und suche … ohne brille gar nicht so leicht.
da sehe ich einen gang der nach oben führt, blicke hoch und sehe das vorderteil eines grauen fahrzeugs gleich am ende des aufgangs, es hängt ein bisschen über. komisch. ich schaue in einen anderen gang, der ebenfalls nach oben führt und höre züge ankommen und abfahren.
*so nah am bahnhof.* denke ich …
dann spricht mich eine frau an.
*kennst du Marlon?* fragt sie? doch dann schaut sie mich an und meint, mich verwechselt zu haben. sie will sich schon wegdrehen und gehen und ich sage:
*klar kenne ich Marlon.*
sie dreht sich um und sagt meinen vornamen.
*ja genau, hast du mich nicht erkannt?* frage ich.
*im ersten moment nicht.* sagt sie und schaut an mir herunter. ich schaue auch zu boden und sehe, dass ich mir beinahe auf die goldenen schnüre trete. ohje … meine schwarzen overknees sind heruntergerutscht. ich bücke mich damenhaft, greife nach unten und ziehe die goldene schnur aus dem strumpf. dann raffe ich den strumpf und ziehe ihn wieder bis über die knie. und flutsch, schon hängt er wieder unten. eigentlich klar, denn ich trage wohl einen schnürstrumpf und die schnürung gibt dem strumpf den halt. so fädele ich die goldene schnur wieder ein, wir frauen grinsen uns an und während ich einfädele sage ich zu der frau: *am besten gibst du Marlon mal bei google ein. ich weiß weder ihren nachnamen noch habe ich ihre telefonnummer.* und ziehe den strumpf wieder hoch. jetzt sitzt er wieder. auch den anderen ziehe ich noch einmal fest.
alles ist perfekt.
nur weiß ich nicht wohin …


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G.rummelt

ich bin mit einer frau unterwegs, gefühlt ist sie meine freundin. gemeinsam haben wir geplant, den rummelplatz mit den kindern zu besuchen. wir gehen auf das haus meiner eltern zu, vor dem haus am straßenrand steht mein auto. was geschieht da nur?  ich gehe auf den parkplatz zu und sehe, wie meine mutter auf dem fahrersitz im leerlauf gas gibt, während nachbarn den wagen hinten anheben und ein stück nach vorne schieben … seltsam. und nun kommt ein fahrzeug, stellt sich hinter mein auto und ich bin vollends zugeparkt. keine chance, da rauszukommen, vorerst. tja, so werde ich wohl mit dem fahrrad zum rummelplatz fahren müssen. ich gehe auf die garage zu, und schon von weitem sehe ich, das mein fahrrad einen platten hat. so halte ich gleich ausschau nach einer luftpumpe, finde auch eine, doch es ist total kompliziert die luftpumpe zu meinem fahrrad zu transportieren. meine freundin steht am fahrrad, ich will ihr die luftpumpe rübergeben, doch zwischen uns ist eine so große tiefe wasserpfütze die ich unmöglich überqueren kann. ich nehme das alles als zeichen dafür, dass es heute einfach besser ist zu fuß zu gehen.

einen weißen leeren buggy vor mir herschiebend und eine weiße handtasche tragend gehen wir los.  
irgendwas ist mit meiner freundin, bzw. mit ihren kindern, ich weiß es nicht mehr …

so weit ist es eigentlich gar nicht bis zum festgelände, eigentlich gut dass wir zu fuß unterwegs sind.
wir gehen an einer reihe buden vorbei mit buntem angebot, was ich nicht weiter beachte. dann kommen wir an die stelle, an der wir eintritt zahlen müssen. meine mutter ist plötzlich da und zahlt den eintritt für mich, dazu bekommt man ein wunderschönes armband in tannegrün mit dunkelrot, was mir meine begleiterin am linken arm befestigt, und eine flasche prickelnd kühles biermischgetränk.  das setze ich gleich an und trinke einen herzhaft erfrischenden schluck.

als nächstes finde ich mich in einem theater wieder … wie bin ich da nur reingeraten? ich bin irgendwie hinter die bühne gelangt, nachdem ich zuvor der open-air vorstellung einige zeit zugeschaut hatte … es fühlte sich nach kinderbelustigung an … die schauspieler, viele männer, auffallend viele richtig kräftige kameraden dabei, trugen hellblaue hemden und waren mit unterschiedlich vielen orden behangen, an den schulterklappen und auch auf der vorderseite der hemden. manche trugen einen hut gleich auf dem hals, sie waren kopflos, sprachen nicht, bewegten sich nur.
ich fand das eigentlich gar nicht so witzig, vor allem für kinder nicht. manche hemden waren oben am hals zugenäht und an der naht war eine rose befestigt. doch gab es auch herren mit kopf und gesicht … schon bald kam mir einer von ihnen hinterher als ich versehentlich in den raum hinter der bühne gelangte. viele schnüre lagen da herum und ich saß zum glück genau richtig, denn die schnüre hoben sich jeweils, wenn der vorhang sich herabsenkte.  es gehörte zum programm, dass der vorhang sich des öfteren hob und senkte, ich hörte die kinder dabei ausgiebig lachen.

mit einer gruppe menschen nahm der mann mich mit ins anliegende treppenhaus und wir kletterten eine holzkonstruktion hoch. glatt war das.
*das ist ja glatt wie arsch.* sagte ich im traum.
eine frau sah mich gespielt entrüstet an und wir kletterten weiter.


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G.parkt

ich wußte, es würde gefährlich werden, ich konnte hier nicht mehr lange bleiben.
sie hatten meine fähigkeiten entdeckt.
meine tochter war gut versorgt, sie arbeitete am stand mit den zwei frauen zusammen, und so konnte ich beruhigt fliehen und kam schnell am großen see an.
es war schon dunkel.
ein blaues parkhaus hatten sie vor dem see erbaut, es mußte neu sein, ich hatte es noch nicht gesehen und es versperrte mir den ausblick auf das wasser.
der weg hoch zum see war verschneit, auch das parkhaus war leicht schneebedeckt.
ich entschied mich, am parkhaus hochzuklettern um so über den see zu kommen.

das parkhaus hatte drei etagen, es gelang mir leicht und schnell daran hochzuklettern und nun stand ich oben und hatte ausblick auf den see.
es war als wüßte ich nicht genau um meine fähigkeiten, ich zweifelte ein wenig ob ich das wirklich könnte was ich jetzt vorhatte zu tun.
diese gedanken wunderten mich, weil ich mir meiner fähigkeiten durchaus bewusst war und sicher damit umgehen konnte.
so hob ich also ab und flog los.
ich schwebte über den see und genoss den anblick ohne dabei zu vergessen dass ich auf der flucht war.
es würde einen kampf geben dem ich zu gerne entrinnen würde, ich wollte so weit wie möglich weg.
auf der flucht traf ich einen verbündeten.
ich spürte gleich , dieser mann trug die gleichen fähigkeiten in sich  wie ich. ich traf ihn in einer kneipe und er stellte mich verschiedenen leuten vor bevor wir zu ihm nach hause gingen.

meine widersacher hatte ich vor meinem weggang gesehen, einer von ihnen besaß einen großen gefährlichen spürhund. früher oder später würde er mich ausfindig machen.
bei dem mann zu hause angekommen stellte ich fest, das er sehr offene fenster hatte und man von außen in seine wohnung schauen konnte, vor allem im dunkeln wenn das licht eingeschaltet war.

da wir nun zu zweit waren würden wir das schon schaffen, sollte sich ein kampf ergeben.
auch der mann hielt seine fähigkeiten vor der außenwelt geheim.
einzig die wenigen menschen mit denen er mich kurz zuvor bekannt gemacht hatte, wußten davon und waren vertrauenswürdig.

es dauerte nicht lange, da witterte die katze des mannes draußen etwas ungewöhnliches.
sie sprang leichtfüßig an die wohnzimmerfensterscheibe und verlor ihre form, sie wurde schmaler und schmaler bis sie eins war mit dem fensterglas und nicht mehr zu sehen.

was machen wir nun? –  fragte ich den mann mit einem blick.
er erhob sich und drehte sich in einen vorhang ein. es gab noch einen weiteren vorhang am fenster, der war aber zu schmal als dass man sich hätte eindrehen können, so hüllte ich mich mit meinem verbündeten ein.
ich zitterte am ganzen körper und auch er stand nicht ruhig da.
wenn das mal gut geht, dachte ich.

ein älteres ehepaar erschien draußen vor den fensterscheiben. es waren zwei von den menschen mit denen ich zuvor bekannt gemacht wurde. sie hatten wohl einen schlüssel zur wohnung, denn schon bald standen sie im wohnzimmer und wir drehten uns wieder aus dem vorhang heraus, setzten uns mit ihnen an den tisch, tranken wein und erzählten.
*

*ich habe wenig geld.*
… hörte ich eine innere stimme sagen, als ich ERWACHTE.
sie klang weder bedauerlich noch bedauernswert, sondern neutral als reine aussage.
eigentlich waren das die worte einer jungen frau in einem bus … ich rekonstruiere jetzt mal den nächsten traum.

ich war mit einem silbernen auto in köln unterwegs, das heißt, eigentlich fuhr ich, und ein paar freunde saßen im fahrzeug.
wir kurvten durch köln.
ich weiß weder woher wir kamen noch wohin wir wollten.
plötzlich sah ich eine so sehr fotogene hauswand das ich sagte: *hier könnt ihr mich rauslassen.* obwohl eigentlich ICH die fahrerin war – und das war nicht das einzig paradoxe, ver-kehrte in diesem traum.

die hauswand war wunderblau gestrichen, es gab auch ein weißes quadrat. am haus standen ein paar bäume deren blätter sich schon herbstlich rot-gelb gefärbt hatten und eine kletterpflanze schlängelte sich farbenfroh um das haus.
es war dieser schöne kontrast, der mich veranlasste die „insassen zum anhalten aufzufordern“.
ich fuhr allein weiter und fand gleich in der nähe einen schneebedeckten parkplatz für mein auto. ich schaute kurz an mir herunter um zu prüfen ob ich passend gekleidet wäre für eine fototour durch köln, denn  ich wußte nicht das es geschneit hatte.
mal trug ich ein t-shirt und mal hatte ich darüber meine herbstjacke gezogen, es wandelte sich vor meinen augen. ich entschied dass es okay wäre so wie es ist.

der erste parkplatz den ich ansteuerte war leider ein behindertenparkplatz, das weiße zeichen auf dem asphalt konnte man durch den schnee nicht auf den ersten blick sehen, so fuhr ich auf die gegenüberliegende seite, wo gerade ein fahrzeug den platz verließ und nahm seinen platz ein.

man musste hier sein auto anketten oder mit einem schloss befestigen, und damit hatte ich so meine not. als ich fertig war mit meinem ersten versuch, lag mein auto auf dem rücken in einer höhle aus schnee.
seltsam.
ein älteres ehepaar kam mit ihren fahrrädern vorbei, der mann sagte etwas zu der art wie ich das fahrzeug angekettet hatte. so könnte man das hier nicht machen, da hätte man „sie“ gleich auf der pelle.
„wen“ wußte ich zwar nicht, machte mich aber gleich daran zu schaffen, das schloss noch einmal zu öffnen um es richtiger zu machen.
langsam drehte sich mein auto wieder in den normalzustand … irgendwie klappte jetzt auch alles und kalt war mir auch nicht.
so ging ich dann wohl los und machte meine fototour …

*

ich wohnte im haus meiner eltern, zumindest war ich DA, oben unter dem dach, dort wo ich mir mit meinem bruder die ebene unter dem dach teilte.
sein zimmer war etwas größer als meines.
seltsam, das haus fühlte sich „leerstehend“ an was es aber definitiv nicht war, denn ich hatte kurz bevor ich die treppe hinauf ging noch unten im wohnzimmer mit meiner mutter gesprochen.

ich hörte stimmen im zimmer meines bruders und öffnete dir zimmertür.
ein dunkelhaariger junger mann und eine kräftige junge frau mit zopffrisur saßen da, der mann hielt einen koffer auf dem schoß.
*wir wollen nach griechenland.* sagte er *bis wir einen flug haben dürfen wir hier wohnen. wir möchten unbedingt vor der geburt in griechenland sein, das kind soll dort geboren werden.*
erst jetzt sah ich, dass die frau die ich für „kräftig“ gehalten hatte, ein KIND unter ihrem HERZen trug.
*und wann wollen Sie weg?* fragte ich.
*sobald wir das ticket haben. wir haben noch 13 tage zeit, dann wird das kind geboren.* sagte der mann.
*haben Sie internetanschluß?* fragte ich – obwohl ich wußte dass es sowas hier im zimmer meines bruders nicht gab.
*nein.* sagte der mann.
ich sah ihn in verschiedenen zeitschriften, zeitungen und büchern blättern.
*warten Sie, ich besorge Ihnen was!* sagte ich und verließ den raum.
ich wollte die treppe hinunter gehen und bemerkte, dass die zweite stufe gefährlich lose war. ich wohnte lange genug in diesem haus um den trick zu kennen, damit man gefahrlos die treppe hinunter gehen konnte, aber die beiden neuankömmlinge da oben, die wußten das sicher nicht …
ich würde es ihnen bei nächster gelegenheit sagen.

ein mann war plötzlich bei mir, er wollte mit mir das andere haus besichtigen, welches schön und groß war und unwahrscheinlich viel potential enthielt, aber noch nicht ganz fertig war.
das andere haus konnte man sehen, wenn man in meinem zimmer aus dem fenster schaute.
es sah etwas dunkel aus, aber man konnte auch auf entfernung erkennen wie schön es aufgeteilt war, geräumig und viele möglichkeiten der verwendung beinhaltend.
ich mußte vorsichtig sein mit diesem mann, denn irgendwas war mit dem anderen haus noch nicht so ganz in ordnung, doch das brauchte dieser mann nicht zu wissen.
ich war mir nicht sicher ob ich ihm voll und ganz vertrauen könnte, er hätte dieses wissen gegen das andere haus verwenden können und das wäre zu schade drum gewesen.
so ging ich lieber ganz auf nummer sicher und ließ ihn das andere haus nicht allein besichtigen, so wie er sich das gewünscht hätte.
auf schritt und tritt begleitete ich ihn, bzw.: ich ging vor und das was er nicht sehen sollte zeigte ich ihm nicht.

*

in einem einkaufszentrum begegnete mir ein mädchen mit seiner mutter. das mädchen hatte geburtstag und ich wollte ihm etwas schenken, hatte aber nicht allzuviel geld.
wir standen an einem wühltisch mit diversen tafeln schokolade. ich gab ihr eine tafel schokolade und die paar euro die ich in der tasche hatte.
ihre mutter war sichtlich nicht so zufrieden mit meiner gabe, empfand das geschenk offensichtlich als zu gering. doch für mich war das okay, es lag gerade im bereich meiner möglichkeiten.
mehr ging nicht.

*

ich war in einem bus mit vielen jungen mädchen unterwegs. sie waren schminkbegeistert, sehr auf ihr äußeres erscheinen bedacht, und probierten allerhand glitzerzeug aus. ich hatte auch glitzifitzi-schminkutensilien in der tasche.
sie unterhielten sich zum teil recht vulgär und wußten ganz genau, dass es unziemlich war und nicht im sinne ihrer herrin, die gerade nicht anwesend war.
ich lauschte ihrer unterhaltung und schnappte allerhand verbal-sexuelles auf.
nun war die herrin im anmarsch, die mädchen veränderten augenblicklich ihre gesprächsinhalte, packten eilig ihre schminke weg, und am ende gab ich einem mädchen, was selbst nicht so viel hatte, meinen glitzerkram.
dann erklang dieser satz: *ich habe wenig geld.* – während ich ERWACHTE.

*


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Marder

wir sind auf dem weg. alles ist überflutet, überschwemmt, und wir wissen noch nicht ob wir mit dem auto hier durchkommen. ein fahrzeug vor uns macht uns deutlich dass es nicht geht. zumindest nicht heute. die nacht sollen wir abwarten und am nächsten morgen schauen wie sich das mit dem hochwasser entwickelt. ich sehe einige wunderbar fotogene szenen … gleich neben mir schaukelt ein bündel von überdimensional großen, tiefroten trauben in den wellen, immer wieder werden sie halb mit wasser bedeckt, die früchte so prall und frisch. etwas weiter entfernt wiegt sich eine bunte luftballontraube im wasser. auch fotogen. ich freue mich schon darauf, die kamera auszupacken. doch zuerst bauen wir für die übernachtung unsere zelte an einem trockenen platz auf einer wiese auf.
WIR … eigentlich SEHE ich niemanden der mich begleitet. meine tochter ist bei mir, das weiß ich. doch auch sie sehe ich nicht, ich fühle sie – und richte ihr einen gemütlichen schlafplatz im zelt ein.
draußen auf der wiese sehe ich ganz unerwartet einen weißen marder.
ich bin erstaunt, sehr! nie zuvor habe ich einen weißen marder gesehen. vor allem nicht so echt und nah an mir dran. er scheint unerschrocken … bleibt in relativ kurzer distanz zu mir und ich höre ihn sogar sprechen. seine stimme klingt etwas lustig … würde ich sagen. er hat eine art mickymausstimme. pipsig. ich verstehe nicht was er sagt, aber er spricht.
in seiner nähe steht ein pappkarton in dem sich noch andere tiere befinden. dicht aneinandergekuschelt liegen sie, vermutlich schlafend. vor meinen augen verwandelt sich der weiße marder nun in einen hund. ein gefühl des bedauerns überkommt mich, denn sein anblick war so schön. doch auch der hund ist eine schönheit, die fellfarbe ähnlich wie die eines fuchses, doch mit weißen streifen durchzogen. er kommt freundlich auf mich zu, läßt sich streicheln. wir kennen uns.
ich werfe einen blick in den pappkarton und bin froh, den weißen marder im hintersten eck zu entdecken … dort, wo der hund zuvor lag. eine interessante art, die plätze zu tauschen, denke ich.


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G.tanzt

eigentlich wollte ich den tanzbär besuchen, abends gegen 21 uhr. ich stand unten an der straße vor dem haus mit meinem royalblauen vw-käfer. oben am fenster bewegten sich die gardinen, kurz darauf kam der sohn vom tanzbär hinunter und ich kurbelte schon mal die scheibe runter, als der junge mann auf mich zukam.
*kann ich einsteigen?* fragte er.
*klar.* sagte ich und öffnete die beifahrertür.
*papa hat geweint als er nach hause kam, und sich dann gleich hingelegt.*
*geweint?* fragte ich mitfühlend.
*ja. geweint. wir hatten uns gestritten.* sagte der sohn vom tanzbär. er sah übrgens aus wie ein engel. SO hatte ich ihn noch nie gesehen. seine haut war ebenmäßig und hatte einen ungewöhnlich elfenbeinfarbenen teint, sein relativ kurzes haar war hellblond, seine augenfarbe intensivblau, beinahe so wie die farbe meines vw-käferchens.
während ich fragte: *magst du darüber reden?* fummelte dieses engelhafte wesen an meiner windschutzscheibe herum.
*was machst du denn da?* fragte ich etwas ungehalten. er hatte es doch tatsächlich geschafft, die große glasscheibe vorn so weit nach unten zu drücken, dass oben nun ein großer spalt geöffnet war!
*ey, seit wann öffnet man windschutzscheiben?* grummelte ich, ungehalten. und schob mit den fingern die fensterscheibe wieder hoch. er zog sie wieder hinunter, diesmal gelang es ihm weiter als zuvor.
*ich wollte mit dir über deinen vater reden, und was machst du??* sagte ich, offen gestanden erstaunt über die vermeintliche dreistigkeit dieses jungen.
doch dann blickte ich aus dem nun offenen vorderen fenster und was ich sah nahm mir fast den atem. es war bunt, funkelnd, schillernd. es war kosmisch, unbeschreiblich, beeindruckend, unvergeßlich. trotzdem weiß ich es nicht mehr genau. *g

nun … warum die beiden gestritten hatten erfuhr ich nicht mehr, ich sah nur noch die augen des sohnes strahlen bei dem anblick dieser lichterscheinung und dann gab es die nächste traumsequenz.

es regnet leicht. ich bleibe in meinem royalblauen alten vw-käferchen sitzen und esse noch eine banane. ich bin früh dran und sehe sogar einen parkplatz auf den ich mich stellen könnte. die bushaltestelle ist heute recht voll, viele schulkinder stehen da und warten auf den bus, so wie ich. oft wird eine große uhr eingeblendet in meinen traum und die zeit vergeht sehr langsam, fast gar nicht. wie aus dem nichts steht plötzlich eine frau – ganz in weiß gekleidet wie eine krankenschwester –  auf der gegenüberliegenden seite der straße. sie fuchtelt mit den armen, dirigiert wie ein lotse und dann setzt sich auch schon die traube der wartenden schüler an der haltestelle in bewegung. ich fühle, dass der bus heute von einer anderen haltestelle abfährt.  der grund, warum die schüler umgeleitet werden. es werden immer mehr und mehr menschen. aus der mittelgroßen menschentraube wird eine menschenschlange. ganz brav gehen sie zu fünft nebeneinander auf dem bürgersteig. die weiße frau dirigiert.
ich bleibe im auto sitzen, beschließe abzuwarten bis alle an mir vorbei sind um dann langsam hinterher zu tuckern.
so geschieht es dann auch und ich finde einen ganz tollen parkplatz nahe der bushaltestelle.

ich steige aus und bin ganz woanders. ich parke gleich vor der türe des firmengebäudes in dem ich arbeite. zwei tage war ich nicht in der firma, und heute sieht alles so fremd aus, seltsam. ich gehe eine treppe hinauf und auch im gebäude selbst ist alles neu und umstrukturiert. neue wände sind gezogen worden, hellgrau und etwa auf augenhöhe befindet sich ein blauer streifen mit schildern, steckdosen und undefinierbarem, was noch zwei tage zuvor nicht da war. ich staune, wie man so etwas in zwei tagen schaffen kann. die handwerker haben gute arbeit geleistet, denke ich. auch in den räumen sieht alles anders aus, jeder raum gleicht dem anderen und es steht jeweils ein stuhl mit viel technik in blau an der rückenlehne.
ich sehe meinen neuen chef, im blaukarierten anzug, weißes hemd, krawatte. er ist jung und zielstrebig. ich spreche mit einem ehemaligen kollegen. er hat ganz komische neue arbeitszeiten. ungewöhnlich früh, um 5.33 uhr muß er nun täglich seine arbeit aufnehmen. er zeigt mir eine menge komischer zahlen, die wirklich seltsam sind. die neuen arbeitszeiten stehen an den wänden, jedem mitarbeiter namentlich zugeordnet. MARA steht nirgends dort, ich bin in gekündigter stellung und mein name ist nicht mehr aufgeführt.
ich gehe nach draußen auf einen großen balkon. zwei kolleginnen stehen am geländer, ich gehe auf sie zu und spreche mit ihnen. über die arbeit, die neuen anfangszeiten und über den verdienst. ich sage, dass ich in dem betrieb gearbeitet habe weil es mir spaß gemacht hat, und nicht „wegen der kohle“. sie lachen mir noch hinterher als ich schon das gebäude verlasse.
unten angekommen befindet sich kein einziges fahrzeug mehr auf dem parkplatz. mein auto ist weg!
ich laufe wieder hoch, gehe in das büro meines neuen chefs und frage ihn wo mein auto ist.
*abtransportiert.* sagt er.
*aber warum?* frage ich.
*die mitarbeiterparkplätze sind auf dem nebenparkplatz.* sagt er. *kundenparkplätze befinden sich direkt vor dem haus. unberechtigt parkende fahrzeuge lassen wir gleich abtransportieren.*
*soso.* sage ich. *und wohin haben sie mein auto abtransportieren lassen?*
*ach, nicht weit weg.* sagt er. *fragen sie unten bei der polizei nach, die werden es ihnen sagen.*
ich verlasse das firmengebäude, und kaum habe ich einen fuß vor die türe gesetzt, sehe ich an der tankstelle gegenüber meinen royalblauen käfer. aber nicht etwa auf einem parkplatz stehend, sondern halb in einen wohnwagen integriert der gerade an einer der zapfsäulen steht. ich sehe mein nummernschild: NE – EE – 66. mein verstand bildet ein großes fragezeichen und ich sehe nur noch, wie mein auto über die hauptstraße weggefahren wird.
sofort laufe ich zur firmeninternen polizei und schaffe es durch die verzwickte türanlage kaum in den büroraum hereinzukommen, doch dann stehe ich vor dem beamten, der am schreibtisch sitzt. auf dem kopf trägt er einen grünblauen damenbody (?!). er beugt sich kurz vor. der untere teil des body’s, mit drei druckknöpfen versehen, fliegt kurz nach vorn um gleich wieder nach hinten zu klappen.
*was ist denn los?* fragt er. und dann sagt er: *wir kriegen dich schon.*
*ihr sollt nicht „mich“ kriegen, sondern mein auto.* denke ich, sage das aber nicht.
ganz gemütlich kommt der beamte langsam zur sache. wären sie meinem auto gleich hinterhergefahren, hätten sie den dieb längst erwischt. aber er läßt sich zeit und verhört mich umständlich.

aus der traum. 🙂