G.fühlt

* born to be mild *


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G.zottelt

Ich arbeitete auf einem sehr großen weiten Gelände, es war ein Freizeit- und Vergnügungspark und ich kümmerte mich um verwahrloste Tiere und Menschen.
Mit einem kleinen Jungen kletterte ich eine enorm hohe Eisenleiter hoch. Es war ein nicht erklärbares Fungerät, und der Junge wollte von oben herunterspringen. Ganz oben angekommen und kurz vor seinem Sprung sagte er, dass er seine Digi-Cam vergessen habe, und ohne die Digi-Cam wollte er nicht springen. Er hatte geplant seinen Sprung während des Fallens zu fotografieren.
Gut … stiegen wir die Leiter halt wieder hinab.

Es gab einen Ort der Begegnung, einen Treffpunkt, den ich zusammen mit zwei oder drei anderen Menschen bewirtete, bewachte und sauber hielt. Menschen und Tiere trafen sich dort, durften dort leben und wohnen so lange sie wollten, groß genug war dieser Ort und das zu ermöglichen.

Ein Truthahnpaar mit Deformierungen an den Hälsen lebte an diesem Ort, man würde sie als „unansehlich“ bezeichnen, sähe man sie auf Erden. Auch einige größere Katzen die kaum zu bändigen waren, hatten hier ihr Quartier gefunden, es war an mir darauf zu achten, dass diese Tiere nicht aneinandergerieten, sich friedlich oder gar nicht begegneten.
Das funktionierte sehr gut, ich hatte das voll im Griff, es war als könnte ich durch Wände sehen.

Schon bevor etwas geschah, bevor eine Begegnung stattfinden würde die den Betreffenden nicht zuträglich war, konnte ich Katze oder Vogel, was es auch immer gerade war, in eine andere Richtung dirigieren und so manch eine Konfrontation mit unklarem Ausgang verhindern.
Es war recht düster in den meisten Räumen, dennoch machte mir dieser Job großen Spaß und ich ließ mich von diesem Mangel an Licht nicht beirren.

Einmal kamen neue Menschen herein und ich ging gleich hinunter zu einem Wesen, dass schon lange an diesem Ort wohnte. Ein Mensch, ein Mann, mit zotteligem Haar, sein Gesicht war vor lauter Haar kaum zu erkennen. Er sprach nie, er brummte nur und wirkte auf Fremde furchterregend.
Doch war er ein gutmütiges Geschöpf unter Gottes Sonne. Keiner Fliege hatte er je etwas zu Leide getan, er unterstützte mich sehr, half mir mit all den Tieren.

Doch wenn neue Menschen zu uns kamen, sprach ich mit ihm und leitete ihn in andere Räume, damit diese neuen Menschen ihm nicht gleich begegneten und Angst bekämen. Ich brauchte nicht viel zu sagen, wir verstanden uns über Blicke, und so verließ er seinen Platz und begab sich brummend in andere Räume.
Die neuen Menschen ließen wir erst einmal sich eingewöhnen, Fuß fassen, all die Tiere sehen, die an diesem Ort lebten, das war für Fremdlinge schon Eindruck genug.
Bisher waren noch immer alle zufrieden mit dieser Lösung, auch das zottelige Menschenwesen selbst.

Ein Kollege, der erst kürzlich zu uns gekommen war um uns zu unterstützen, gefiel mir besonders gut.
Wir hatten uns als Paar zusammengetan. Ich war ungebunden und frei, als ich ihm begegnete und so kam er mir gerade recht.
Er war groß, blond, kräfitg, schön.
Das war aber auch schon alles, wie sich herausstellen sollte. Es gab schon zwei Situationen in denen ich feststellte, dass wir einfach nicht kompatibel waren und nicht zusammen passten.

Und dann kam die dritte Situation, die sich in meinem Jugendzimmer abspielte. Wir wollten feiern gehen, machten uns gerade für die Party zurecht. Zwei Frauen waren gekommen um mitzugehen. Dieser Mann benahm sich so unmöglich, sprach so unmögliche Dinge, unvorstellbar, so dass ich die Beziehung augenblicklich beendete.
„Es ist besser wenn du jetzt gehst.“ sagte ich, während eine der Frauen unbedarft weiter drauflos plapperte. Er nahm seine Jacke und ging zur Tür.
„Wir küssen uns nicht mehr?“ fragte er zum Abschied.
„Nein, ganz bestimmt nicht.“ sagte ich.
Und so stolzierte er von dannen. Einen arroganten Gang legte er an den Tag, so arrogant sah ich noch nie einen Menschen davon watscheln. Hocherhobenen Hauptes, watschelnd wie eine Ente.

Heilfroh war ich als er ging, und ich wußte gleich dass ich ihn niemals wiedersehen würde.
Die beiden Frauen machten sich weiter schick, schminkten sich. Eine wollte unten bei meinen Eltern ein Bad nehmen und fragte, ob es eine große Badewanne sei. Ich betrachtete sie, sie war zierlich und klein und ich sagte:
„Da passt du ausgestreckt rein.“ Sie war leidenschaftliche Schwimmerin, doch sooo groß war die Badewanne nun auch wieder nicht.

Jedenfalls würden wir drei einen wundervollen Abend haben, das wußte ich.
Als wir alle fertig waren und mein Zimmer verließen, bemerkte ich ein Gefäß aus lackiertem Ton, weiß, auf das ich irgendwann einmal all meinen Goldschmuck gelegt haben musste. Es lag alles noch da, Ketten, Ringe, Perlen. Fasziniert  betrachtete ich meinen goldenen Schmuck eine Weile, als hätte ich ihn lange nicht gesehen, erhob mich anschließend und schloß die Tür hinter mir zu.
Wir hatten eine tolle Party!

Träume halt …

Gerti G. 🙂


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G.schnauzt

jetzt will ich euch mal was sagen, leute, jetzt lernt ihr mich mal kennen *hehe*, von der seite, die sich mir selten zeigt, fast nie, aber die dennoch DA ist wie mir scheint und eben so deutlich wurde als ich mein auto vor der garage abstellte weil ich nur n kurzen boxenstopp *ZU HAUSE* machen wollte/konnte um anschließend fürs *KIND* n päckchen zur post zu bringen und für die kaninchen noch wat leckeres zu holen … also, ich will es nicht so spannend machen … dampf ablassen:

ICH HAB DIE SCHNAUZE VOLL.
aber sowasvon.
und gestrichen.
gestrichen voll!
echt.
ja.
schnauze voll.
AMEN.
so ist es.
tataaaa …

das kam mir während des parkens aus dem bauch.
oder aus dem stammhirn.
was weiß denn ich.
und … soll ich mir diese emotion schönreden, umwandeln wenn es SO da ist wie es ist?
nee!
ich kux mir an.

na *schnauze voll*, woher kommst du?
wie lange möchtest du bei mir bleiben?
und moment mal … wie lange BIST du schon bei mir und ich hab dich nicht bemerkt?
oder wollte nicht, weil … so was „sagt man doch nicht“.
fluchen „tut man doch nicht“, oder?

nu sach schon, was willst du mir zeigen?
ich möchte dich nicht einfach so übersehen,
überhören,
sondern ganz genau reinfühlen wie ich zu der ehre komme
dass du mir begegnest.
*smile*

dazu hab ich dann grad auch seit gestern ein paar passende symptome wie
laufende nase und n bisschen halsping.
na dann werd ich ma voll reingehen,
mich genußvoll reinsteigern,
das *SCHNAUZE VOLL* thema richtig
auskotzen.

hab ich AUSKOTZEN gesagt?
ich meinte natürlich *auskosten*.
auskosten.
ich weiß worum es geht,
konkret,
und wie ich damit umgehe weiß ich auch.
also mach ich das mal …

aber zuerst werde ich mich mit *Momenten der Liebe* verwöhnen, wenn auch „nur“ in form von tee. da gibts wirklich tolle sorten.
alles in momente verpackt: sinnlichkeit, liebe, erholung, ruhe, entspannung.
jesses, soviel kann ich ja gar nicht trinken wie ich davon brauche. *g
ich fange schon mal an. 

*schlürf* – momente der liebe mit milch und zucker und zwei getoasteten waffeln.

und danach werden die kaninchen verwöhnt. mit extrafürsiegekauftem ringelblütenhoi.
ich mach denen ein richtig schönes frisches nest. dazu gibts n kleines möhrchen, n blättchen frisch gewaschenen eisbergsalat und ne handvoll futter.
die werden sich freuen und sich einkuscheln in ihren frischen strohhaufen.

und anschließend werd ICH mich einkuscheln.
in meine kuscheldecke und mindestens ne stunde dahinschlummern und träumen, wie ich mich kenne.
und dann sag ich das noch mal so vor mich hin,
laut: ich hab die schnauze voll.
und horche ob es immer noch so geladen klingt oder ob der schlaf mir schon was genommen hat von der geballten ladung.
daraus mach ich ne meditation.
wo in mir steckst du,  welchen bereichen von mir entspringst du,  *schnauze voll*?
darauf freue ich mich schon jetzt, auf die antworten die daraufhin aus mir herauskommen.

lecker essen gibts auch noch heute, zuchini mit tofuwürfelchen in curry gewälzt und gebraten.
und n paar EIER, dann stimmts auch mit dem cholesterinspiegel.
der verzehr findet heute mal wieder in der badewanne statt, mit nem kühlen ALT-bier frisch vom wannenrand.

so, ich bin dann mal weg, liebe mitLIEBEnden, bis mindestens 20 uhr wird geschlafen.

beibei, smaragda 😉