G.fühlt

* born to be mild *


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g.lebt

♫♬♩✰♥✰♫♬♩

Schlammassel –  „schwierige, verfahrene Situation, in die jemand aufgrund eines ärgerlichen Missgeschicks gerät“ – [Duden]

Mit beiden Beinen stehe ich mitten im Schlammassel. So weit das Auge reicht nichts als dickflüssiger Schlamm. Eine warme Substanz zum Glück, das tut meinem Körper gerade sehr gut.
Bis zum Halse stand ich darin, wie erstarrt. Nun steht er mir gerade mal noch bis zu den Knien, so kann ich mich einigermaßen fortbewegen durch das Leben auf dieser Ebene. Langsam, Schritt für Schritt, bewege ich mich vorwärts, raus aus der Starre, beende das innehalten, verharren, schreite voran. Nach vorne, der Nase nach, immer ein Stückchen weiter. Doch wohin? Ich sehe nichts als Schlamm und suche die Brille, die mir zur klaren Weitsicht verhilft. Wahrscheinlich fiel sie herab, als ich „toter Mann“ spielte. Spielen, das sagt man so, es fühlte sich aber nicht an wie ein Spiel, es war echt, wahr, ich konnte wirklich nicht mehr anders als mich hinlegen in die Wärme, mich hingeben dem mich wohlig dampfend umfangenden Matsch.
Ja und JETZT?

Ich sitze auf einer moosbewachsenen Wiese, so weich, so angenehm duftend nach der Natur die ich so liebe. Mit den Fingern streiche ich über die weiche Oberfläche, berühre das taufrische Gras. Lebendig spüre ich das Pulsieren der Erde unter mir. Ein warmer Mittsommertag, Blumen überall, ein leiser Wind, emsiges Vogelgezwitscher in den Bäumen über mir. Und der Himmel, einfach nur blau und wolkenlos, das Bild nur ab und zu unterbrochen von einem Schwarm Vögel. Möwen. Es scheint ein Fluss ganz in der Nähe zu sein, kann ihn nicht sehen vor lauter Bäumen und nehme mir vor, mich aufzumachen um ihn zu suchen. Aber später. Erst einmal geniesse ich die Zeit hier, erhebe mich und gehe beschwingt und fröhlich singend auf den größten Baum zu, den ich hier entdecken kann. Er ist nicht zu übersehen mit seinem mächtigen Stamm, seiner üppigen Krone. Es ist unverkennbar eine alte Eiche. Beide Hände lege ich an den Stamm, lehne mich an die urige Rinde und spüre das Leben im Baum, fühle, wie weitläufig und tief die Wurzeln bis in die Erde reichen. Fühle, wie hoch hinaus die Krone gewachsen ist, wie sich die einzelnen Äste des Baumes der Sonne, dem Himmel, entgegenstrecken.
Ein wunderbares Gefühl, so erdig, verbunden, ich genieße es … und bald fühle ich mich wie der Baum. Tief, fest und weit verwurzelt, sicher verbunden mit der Erde, dem Himmel so nah, mächtig und groß, unerschütterlich, unumstößlich, standhaft, lebendig, saftig und frisch trotz der Jahre. Das nenn‘ ich Gesundheit, oh, lange hatte ich das Gefühl von Gesundheit verloren, nun kann ich es wieder fühlen, langsam, auch wenn es erst mal nur ein Gefühl ist. Ich bleibe in diesem Gefühl … es ist wunderbar anders als das Gefühl der letzten Monate.
Ein frischer Wind weht den Duft von sprudelndem Wasser, Ufer, Fluss zu mir herüber. Reizend! Es kann nicht weit sein, er ist ganz nah, ich fühle mich gerufen.
„Komm in den Fluss.“ flüstert der Wind.
„Ja doch.“ denke ich etwas genervt. Weil ich doch hier gerade so schön stehe an dem Baum und mich so verbunden fühle. So Eins.
Und die schönen Blümchen hier. Die Hummeln und Bienen, die ganzen Insekten, bunte Käferchen, und so viele Vogelarten wie ich sie noch nie gesehen habe. So herrlich ihr Zwitscherkonzert. Der Specht sorgt rhythmisch für die Percussions. Ich möchte das erst alles erforschen bevor ich mich zum Fluss begebe. Darf ich?

Im Fluss … prickelnd sprudelnd treibt das Wasser mich nach vorn, dem Flusslauf nach, lebendig mich Schwan im Flussumspülend mit frischem, vitalisierendem Nass. Aus dieser Perspektive habe ich den totalen Überblick. Rechts und links vom Ufer sehe ich einfach alles was es zu sehen gibt. Bäume, Sträucher, Menschen, Tiere, Buntes, Grünes – alles in allen Größen, Farben und Formen. Vielfalt, Unterschiedlichkeit. Ich ziehe vorbei, sauge alles in mich auf, Eindrücke en masse.
Ein Baumstamm quer über der Wasseroberfläche, ein Ast an dem ich mich festhalten kann: das mache ich! Ich steige mal kurz aus, gehe noch einmal auf die Wiese, an die schöne alte Eiche zum Auftanken, Aufwärmen, mich verbinden.

Und was machst DU so? 😉

Gerti G.


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G.bäumt

GOTT, ist das LEBEN schön! 🙂

Seit ich in Köln arbeite, also seit einigen Monaten, bin ich BahnfahrerIn. So viele schöne Begegnungen hatte ich schon in und außerhalb der Bahn.

An einer Haltestelle steht ein wunderprächtiges Exemplar von einem Baum. Er hat einen sooooo dicken Stamm, und doch ist er irgendwie unscheinbar. Man könnte ihn mit einem Laternenpfahl verwechseln, obwohl er so wesentlich breiter ist. Er hat sich farblich dem Asphalt angepasst, das ist der Grund warum man ihn kaum sieht. Jedenfalls gehen die meisten achtlos an ihm vorbei und nehmen seine Pracht nicht wahr.

Neulich sah ich einen kleinen Jungen mit Schultasche, angelehnt an den Stamm des Baumes … und seither mache ich das auch so. Jedesmal wenn ich noch ein paar Minuten an der Haltestelle warten darf, berühre ich ihn mit meinen Händen und lehne mich mit dem Rücken an.

Sein Stamm hat einen Umfang von mindestens 3 Meter (das habe ich gerade mit dem Zollstock in der „Luft“ ausgemessen) er bietet also genügend Platz zum gemütlichen Anlehnen.
Er ist eingebettet in ein Karree aus Pflastersteinen, knapp 20 Zentimeter um seinen Stamm herum. Erde ist dort kaum zu sehen und so hab ich mir schon des öfteren die Frage gestellt, wovon er sich nährt und wie sein WurzelWerk beschaffen sein mag. Vielleicht verlaufen seine Wurzeln sogar bis unter die Schienen, oder unter den Rasen gleich nebendran.

Dazu hat mein Bruder mir neulich was tolles erklärt, ich war fasziniert von seinen Schilderungen.
Manche Bäume haben Fallwurzeln, die direkt bis hinunter ins Grundwasser reichen.
Na, das freut mich für den Baum! Denn Bäume dieser Größe können schon mal bis zu 1000 Liter Wasser am Tag gebrauchen. Hat mein Bruder gesagt.
Und wenn man hochschaut in die Astgabelungen, so kann es sein, dass diese ein Spiegel des unterirdischen Wurzelwerkes sind.
Das ist doch toll, oder?
Wie oben so unten.
Wie innen so außen.
Da hat mein Bruder mit ein tolles Bild geliefert!

Nun weiß ich nur noch nicht, was für eine Sorte Baum das ist … es ist jedenfalls keine Eiche, Linde, Erle, Birke, Platane, Lärche. Und auch keine Kastanie. Ne Tanne schon mal gar nicht, auch keine Kiefer. Kein Ahorn, keine Esche, zumindest keine „schmalblättrige“ – ich bin gerade dabei mich bei Wiki schlau zu machen. *g
Was bleibt denn da noch? Mal schauen …

Oh – das ist ja interessant! Es gibt sogar GÖTTERbäume, auch Himmelsbäume genannt (oder Bitteresche … aber das klingt nicht so … himmlisch … ).
Und tatsächlich, wenn ich mir das Blattwerk bei Wiki so anschaue … und die Blüten dazu … hm … das könnte sein! Er beginnt nämlich gerade tatsächlich zu blühen, noch nicht so prächtig wie auf dem Bild, was ich gerade bei Wiki betrachte … aber schon mal annähernd so.
GÖTTERbaum … selbst wenn es keiner ist, ich nenne ihn jetzt einfach so. 🙂

Toll, so kann ich mich nun jedesmal noch mehr freuen, wenn ich ein paar Minuten Zeit zum Warten am Baum habe! 🙂


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Der Club der weißen Wölfe

Schönen juten Morgen liebe MitLIEBEnden,

sicher kennt ihr alle die Geschichte von den zwei Wölfen, die einst ein weiser Cherokee-Indianer seinem Enkel erzählte … ja?

Neulich bin ich mit meiner Freundin zwei Stunden im Wald versunken, ja *versunken* das ist der richtige Ausdruck.
Wir gingen schnell ab von den Wegen, querwaldein, und erfreuten uns an dem heilenden Grün der Bäume, des Farns und an allem was uns der Wald zu geben hatte. Es war ein entspannter Gang, ganz ohne Zeitdruck und ohne jegliches Ziel.
Ein stilles Geben und Nehmen in der Natur.

So wunderschön fand ich die verschiedenen Beläge auf dem Waldboden. Eine längere Strecke gingen wir über abgefallene Dolden, knubbelige, gelbe Teile, die den Boden ganz bedeckten. Es sah einfach wunderschön aus, so gleichmäßig verstreut, abgefallen von den Bäumen.
Manchmal knirschte es ein bisschen unter den Füßen und fühlte sich so überraschend anders an, als über herabgefallenes Laub zu gehen. Oder über die Tannennadeln …
Ich bemerkte einige Ahornblätter, die besonders arg wackelten obwohl es gar nicht windig war. Ich hielt das einfach für ein Winken, ja, die Blätter der Bäume winkten uns zu.

Wir kamen auch an ein schmales Trampelpfädchen, so schmal, dass keine zwei Menschen nebeneinander hergehen konnten. Es war gesäumt von einem ganzen Heer grünblättriger Pflanzen, die so schön waren, dass ich nicht umhin konnte ihnen über die Oberfläche zu streichen. Es war so, als hätten sie gerufen dies zu tun.

Lange, lange verweilten wir bei diesen saftiggrünen Pflanzen und streichelten mit unseren Handflächen sanft über ihre Blätter. Sie waren so zart, so weich, so fein … wirklich kaum spürbar an den Händen. Sie fühlten sich beinahe an wie NICHTS, und dennoch spürte ich ihre feine Kraft.
*Hach* das war so schön, mein Inneres Kind war ganz in seinem Element. Ich konnte mich kaum loslösen von diesen Grünlingen, am liebsten wäre ich ewig in ihnen versunken. Aber natürlich kam dann doch der Moment, der uns weitergehen ließ, quer über den nächsten Waldweg in ein Gebiet hinein, wo wirklich sehr selten Menschen gehen. Ein paar umgestürzten Bäumen schenkten wir unsere Aufmerksamkeit, und auch einigen mit wundertollem Rindenmuster.
War das herrlich … wie im Märchen! Interessant fand ich auch die unterschiedlichen Energien die wir fühlen konnten, je nach dem in welcher Region des Waldes wir uns befanden. So konnten wir an manchen Stellen besonders kraftvolle, magische Energien wahrnehmen, an anderen wiederum zarte, flirrende, feine Energie.

Plötzlich machte meine Freundin vor mir eine innehaltende Bewegung und auch ich wurde ganz still und rührte mich nicht von der Stelle. Sie zeigte auf eine Bewegung in etwa 20 Meter Entfernung und dann sah ich es auch: Fast wie ein Kaninchen hoppelte da ein kleines braunes Etwas, und dann noch eins und noch eins, für uns kaum identifizierbar. Bis Mutter Fuchs sich zeigte und mit aufmerksam gespitzten Ohren in unsere Richtung schaute.
Eine Fuchsfamilie!
Was für ein Geschenk … wirklich, wann habe ich jemals in unseren Breiten, im Rheinland, einen Fuchs gesehen, noch dazu mit Jungtieren?
Im Leben nicht! Meine Freundin wollte sich noch ein Stück näher heranwagen. Die Fuchsfamilie fühlte sich offensichtlich von uns nicht gestört. Zwei Welpen zeigten sich auf einer kleinen Lichtung und schauten uns an als hätten sie noch nie einen Menschen gesehen.
Respekt gesellte sich zu mir … eine Füchsin mit Jungtieren in der Natur, nein, ich wollte sie nicht länger stören in ihrem Terrain, und so drehten wir leise um und ließen die Tiere hinter uns.
Das waren wirklich schöne Momente … diese leichte flirrende Energie herrschte besonders dort vor, wo die Füchse sich befanden. So leicht, und doch tragend.
Bald trafen wir eine uralten Baum, so mächtig sein Stamm, dass sich mindestens 10 Menschen nebeneinander rundherum an ihn hätten schmiegen können.
Ich lehnte mich an den Baum und begann ihm ein Lied zu singen: „Shiva Shiva Shiva Shambhooooohohooo …“ und meine Freundin stimmte mit ein.
Zuerst sangen wir leise, wurden aber stetig lauter und inbrünstiger, und ließen uns auch nicht von einem Spaziergänger mit Hund von unserem Gesang abhalten. Der Baum stand nah am Weg und der Hund blieb stehen und schaute interessiert … Herrchen hatte Mühe, ihn von uns wegzulocken. So etwas hatte der Mann bestimmt auch noch nicht erlebt, zwei Mädels singend an einem Baum … und der Hund erst recht nicht. Irgendwann während unseres Spaziergangs erzählte meine Freundin mir die Geschichte von den zwei Wölfen, kurz und knapp …

Die zwei Wölfe

Eines Abend erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt.
Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten,
die in jedem von uns wohnen.

Einer ist schwarz.

Er ist voller Zorn, Neid, Eifersucht, Mißgunst, Zwietracht, Gier, Arroganz, Lügen, Angst …

Der andere ist weiß.

Er ist Freude, Frohsinn, Friede, Liebe, Hoffnung, Heiterkeit, Vertrauen, Demut, Güte, Versöhnung, Vergebung, Wohlwollen, Zuneigung, Großzügigkeit, Aufrichtigkeit und Mitgefühl.“

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte dann:

„Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete:

„Der, den du fütterst.“


So einfach, so leicht, diese Geschichte … und so schön übertragbar in unser Leben.
Und welchen Wolf fütterst DU ?

Gerti G.


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G.parkt

ich wußte, es würde gefährlich werden, ich konnte hier nicht mehr lange bleiben.
sie hatten meine fähigkeiten entdeckt.
meine tochter war gut versorgt, sie arbeitete am stand mit den zwei frauen zusammen, und so konnte ich beruhigt fliehen und kam schnell am großen see an.
es war schon dunkel.
ein blaues parkhaus hatten sie vor dem see erbaut, es mußte neu sein, ich hatte es noch nicht gesehen und es versperrte mir den ausblick auf das wasser.
der weg hoch zum see war verschneit, auch das parkhaus war leicht schneebedeckt.
ich entschied mich, am parkhaus hochzuklettern um so über den see zu kommen.

das parkhaus hatte drei etagen, es gelang mir leicht und schnell daran hochzuklettern und nun stand ich oben und hatte ausblick auf den see.
es war als wüßte ich nicht genau um meine fähigkeiten, ich zweifelte ein wenig ob ich das wirklich könnte was ich jetzt vorhatte zu tun.
diese gedanken wunderten mich, weil ich mir meiner fähigkeiten durchaus bewusst war und sicher damit umgehen konnte.
so hob ich also ab und flog los.
ich schwebte über den see und genoss den anblick ohne dabei zu vergessen dass ich auf der flucht war.
es würde einen kampf geben dem ich zu gerne entrinnen würde, ich wollte so weit wie möglich weg.
auf der flucht traf ich einen verbündeten.
ich spürte gleich , dieser mann trug die gleichen fähigkeiten in sich  wie ich. ich traf ihn in einer kneipe und er stellte mich verschiedenen leuten vor bevor wir zu ihm nach hause gingen.

meine widersacher hatte ich vor meinem weggang gesehen, einer von ihnen besaß einen großen gefährlichen spürhund. früher oder später würde er mich ausfindig machen.
bei dem mann zu hause angekommen stellte ich fest, das er sehr offene fenster hatte und man von außen in seine wohnung schauen konnte, vor allem im dunkeln wenn das licht eingeschaltet war.

da wir nun zu zweit waren würden wir das schon schaffen, sollte sich ein kampf ergeben.
auch der mann hielt seine fähigkeiten vor der außenwelt geheim.
einzig die wenigen menschen mit denen er mich kurz zuvor bekannt gemacht hatte, wußten davon und waren vertrauenswürdig.

es dauerte nicht lange, da witterte die katze des mannes draußen etwas ungewöhnliches.
sie sprang leichtfüßig an die wohnzimmerfensterscheibe und verlor ihre form, sie wurde schmaler und schmaler bis sie eins war mit dem fensterglas und nicht mehr zu sehen.

was machen wir nun? –  fragte ich den mann mit einem blick.
er erhob sich und drehte sich in einen vorhang ein. es gab noch einen weiteren vorhang am fenster, der war aber zu schmal als dass man sich hätte eindrehen können, so hüllte ich mich mit meinem verbündeten ein.
ich zitterte am ganzen körper und auch er stand nicht ruhig da.
wenn das mal gut geht, dachte ich.

ein älteres ehepaar erschien draußen vor den fensterscheiben. es waren zwei von den menschen mit denen ich zuvor bekannt gemacht wurde. sie hatten wohl einen schlüssel zur wohnung, denn schon bald standen sie im wohnzimmer und wir drehten uns wieder aus dem vorhang heraus, setzten uns mit ihnen an den tisch, tranken wein und erzählten.
*

*ich habe wenig geld.*
… hörte ich eine innere stimme sagen, als ich ERWACHTE.
sie klang weder bedauerlich noch bedauernswert, sondern neutral als reine aussage.
eigentlich waren das die worte einer jungen frau in einem bus … ich rekonstruiere jetzt mal den nächsten traum.

ich war mit einem silbernen auto in köln unterwegs, das heißt, eigentlich fuhr ich, und ein paar freunde saßen im fahrzeug.
wir kurvten durch köln.
ich weiß weder woher wir kamen noch wohin wir wollten.
plötzlich sah ich eine so sehr fotogene hauswand das ich sagte: *hier könnt ihr mich rauslassen.* obwohl eigentlich ICH die fahrerin war – und das war nicht das einzig paradoxe, ver-kehrte in diesem traum.

die hauswand war wunderblau gestrichen, es gab auch ein weißes quadrat. am haus standen ein paar bäume deren blätter sich schon herbstlich rot-gelb gefärbt hatten und eine kletterpflanze schlängelte sich farbenfroh um das haus.
es war dieser schöne kontrast, der mich veranlasste die „insassen zum anhalten aufzufordern“.
ich fuhr allein weiter und fand gleich in der nähe einen schneebedeckten parkplatz für mein auto. ich schaute kurz an mir herunter um zu prüfen ob ich passend gekleidet wäre für eine fototour durch köln, denn  ich wußte nicht das es geschneit hatte.
mal trug ich ein t-shirt und mal hatte ich darüber meine herbstjacke gezogen, es wandelte sich vor meinen augen. ich entschied dass es okay wäre so wie es ist.

der erste parkplatz den ich ansteuerte war leider ein behindertenparkplatz, das weiße zeichen auf dem asphalt konnte man durch den schnee nicht auf den ersten blick sehen, so fuhr ich auf die gegenüberliegende seite, wo gerade ein fahrzeug den platz verließ und nahm seinen platz ein.

man musste hier sein auto anketten oder mit einem schloss befestigen, und damit hatte ich so meine not. als ich fertig war mit meinem ersten versuch, lag mein auto auf dem rücken in einer höhle aus schnee.
seltsam.
ein älteres ehepaar kam mit ihren fahrrädern vorbei, der mann sagte etwas zu der art wie ich das fahrzeug angekettet hatte. so könnte man das hier nicht machen, da hätte man „sie“ gleich auf der pelle.
„wen“ wußte ich zwar nicht, machte mich aber gleich daran zu schaffen, das schloss noch einmal zu öffnen um es richtiger zu machen.
langsam drehte sich mein auto wieder in den normalzustand … irgendwie klappte jetzt auch alles und kalt war mir auch nicht.
so ging ich dann wohl los und machte meine fototour …

*

ich wohnte im haus meiner eltern, zumindest war ich DA, oben unter dem dach, dort wo ich mir mit meinem bruder die ebene unter dem dach teilte.
sein zimmer war etwas größer als meines.
seltsam, das haus fühlte sich „leerstehend“ an was es aber definitiv nicht war, denn ich hatte kurz bevor ich die treppe hinauf ging noch unten im wohnzimmer mit meiner mutter gesprochen.

ich hörte stimmen im zimmer meines bruders und öffnete dir zimmertür.
ein dunkelhaariger junger mann und eine kräftige junge frau mit zopffrisur saßen da, der mann hielt einen koffer auf dem schoß.
*wir wollen nach griechenland.* sagte er *bis wir einen flug haben dürfen wir hier wohnen. wir möchten unbedingt vor der geburt in griechenland sein, das kind soll dort geboren werden.*
erst jetzt sah ich, dass die frau die ich für „kräftig“ gehalten hatte, ein KIND unter ihrem HERZen trug.
*und wann wollen Sie weg?* fragte ich.
*sobald wir das ticket haben. wir haben noch 13 tage zeit, dann wird das kind geboren.* sagte der mann.
*haben Sie internetanschluß?* fragte ich – obwohl ich wußte dass es sowas hier im zimmer meines bruders nicht gab.
*nein.* sagte der mann.
ich sah ihn in verschiedenen zeitschriften, zeitungen und büchern blättern.
*warten Sie, ich besorge Ihnen was!* sagte ich und verließ den raum.
ich wollte die treppe hinunter gehen und bemerkte, dass die zweite stufe gefährlich lose war. ich wohnte lange genug in diesem haus um den trick zu kennen, damit man gefahrlos die treppe hinunter gehen konnte, aber die beiden neuankömmlinge da oben, die wußten das sicher nicht …
ich würde es ihnen bei nächster gelegenheit sagen.

ein mann war plötzlich bei mir, er wollte mit mir das andere haus besichtigen, welches schön und groß war und unwahrscheinlich viel potential enthielt, aber noch nicht ganz fertig war.
das andere haus konnte man sehen, wenn man in meinem zimmer aus dem fenster schaute.
es sah etwas dunkel aus, aber man konnte auch auf entfernung erkennen wie schön es aufgeteilt war, geräumig und viele möglichkeiten der verwendung beinhaltend.
ich mußte vorsichtig sein mit diesem mann, denn irgendwas war mit dem anderen haus noch nicht so ganz in ordnung, doch das brauchte dieser mann nicht zu wissen.
ich war mir nicht sicher ob ich ihm voll und ganz vertrauen könnte, er hätte dieses wissen gegen das andere haus verwenden können und das wäre zu schade drum gewesen.
so ging ich lieber ganz auf nummer sicher und ließ ihn das andere haus nicht allein besichtigen, so wie er sich das gewünscht hätte.
auf schritt und tritt begleitete ich ihn, bzw.: ich ging vor und das was er nicht sehen sollte zeigte ich ihm nicht.

*

in einem einkaufszentrum begegnete mir ein mädchen mit seiner mutter. das mädchen hatte geburtstag und ich wollte ihm etwas schenken, hatte aber nicht allzuviel geld.
wir standen an einem wühltisch mit diversen tafeln schokolade. ich gab ihr eine tafel schokolade und die paar euro die ich in der tasche hatte.
ihre mutter war sichtlich nicht so zufrieden mit meiner gabe, empfand das geschenk offensichtlich als zu gering. doch für mich war das okay, es lag gerade im bereich meiner möglichkeiten.
mehr ging nicht.

*

ich war in einem bus mit vielen jungen mädchen unterwegs. sie waren schminkbegeistert, sehr auf ihr äußeres erscheinen bedacht, und probierten allerhand glitzerzeug aus. ich hatte auch glitzifitzi-schminkutensilien in der tasche.
sie unterhielten sich zum teil recht vulgär und wußten ganz genau, dass es unziemlich war und nicht im sinne ihrer herrin, die gerade nicht anwesend war.
ich lauschte ihrer unterhaltung und schnappte allerhand verbal-sexuelles auf.
nun war die herrin im anmarsch, die mädchen veränderten augenblicklich ihre gesprächsinhalte, packten eilig ihre schminke weg, und am ende gab ich einem mädchen, was selbst nicht so viel hatte, meinen glitzerkram.
dann erklang dieser satz: *ich habe wenig geld.* – während ich ERWACHTE.

*


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G.schLUDERt

ღ♥ღ 2010 ღ♥ღ

einen wunderschnuckelijen juten abend, liebe mitLIEBEnden … ist mir doch grad heiß bewußt geworden, dass ich dieses jahr noch keinen einzigen blogeintrag getätigt habe, *JESUS*,

schande über mein haupthaar!

… jeden tag hab ich was in meinem *SINN*, jeden tag fügen sich in mir ein paar worte zusammen, gesellen sich zu denen, die eh schon da sind ( und warten und warten … ) und bilden zusammen einen voluminösen, mächtigen wortsalat.

wo fange ich an?

hätte ich eine übervolle salatschüssel vor mir, ich würde einfach in der mitte irgendwo hineinpieksen …

mit meinen worten verhält es sich ein wenig anders. sie befinden sich quasi noch in der salatschleuder, fliegen WILD umher, begegnen einander vielleicht zum ersten mal, oder kennen sich schon lange und haben nun EINeS gemeinsam:

warten.

warten bis sie *dran* sind.

 

also gut, ein paar davon krame ich grad mal raus … die worte von irgendwann vor ein paar tagen:

 

„LIEBE ist weit mehr als *ich liebe meinen mann, meine kinder, meinen hund, meine katzen, mein haus, meinen garten, mein auto. und das buch was ich gerade lese.*

LIEBE ist weit mehr.“

„ach ja?“

„ja.“

„LIEBE kann man *ganz schön* kompliziert machen. doch auch ebenso leicht und einfach.“

„das liebe kompliziert sein kann, das weiß ich. davon kann ich ein liedchen singen.“

„dann sing mal los.“

„du weißt was ich meine, du kennst mich ja.“

„genau. und darum sag ich ja: LIEBE ist weit mehr als dein *ich liebe meinen mann, meine kinder, meinen hund …

„aber das ist doch schon eine ganze menge, oder? wen soll ich denn, deiner meinung nach, noch lieben? außerdem … ich habe gar keinen mann.“

„weiß ich doch. war ja auch nur ein beispiel dafür, wie einige menschen ihre fähigkeit, ihr potential, ihre LIEBE, kleinhalten, begrenzen auf ein paar personen, dinge, und das war’s dann auch schon mit ihrer *liebe*“

 

_____ich brech’ ab. *gg

 

in irgendeiner traum-nacht sah ich schöne häuser, mit dächern grasgrün und gelb. ich hatte zwei wohnungen. eine hatte ich länger nicht bewohnt, meine junge, nette vermieterin hatte mich schon vermisst. zuvor kostete die wohnung 330 euro, nun erhöhte sie den mietpreis auf 500. ohje, wie sollte ich das bewerkstelligen, schließlich bewohnte ich noch eine andere wohnung, die ebenfalls um die 300 euro kostete. so würde ich also eine weile doppelt miete zahlen dürfen, das geld würde schon irgendwo herkommen, dachte ich. außerdem hatte ich mir das selbst so erschaffen und wußte, dass ich zu jeder aufgabe die sich mir im leben stellt, die entsprechende kraft gleich mitgeliefert bekam, um sie zu bewältigen.

 

es ist intensiv-bunt überall, kräftige farben. ein wunderhimmelblau wie ich es lange nicht mehr gesehen habe. in diesem wunderhimmelblau fliegt hoch in der luft ein automobil umher. besetzt mit mindestens 4 personen. eine frau, blond, mittleren alters, fliegt fröhlich hinterher und hält sich irgendwo fest. mutig, finde ich.

„beatrice“ rufen sie sie aus dem fliegenden auto. die dame auf dem beifahrersitz, beatrice’ mutter oder schwiegermutter, nimmt eine gefährliche schräglage ein und ich meine fast, sie fällt jeden moment aus dem auto heraus. es geht aber noch mal gut. beatrice hat so was ähnliches wie flügel, ein wehendes tuch vielleicht, ich kann es nicht genau erkennen. sie bewegt sich jedenfalls sehr sicher in der luft.

ich betrachte das alles von irgendwo. ich weiß nicht ob ich stehe oder selbst fliege.

 

ein paar bilder rauschen an mir vorüber. ein alter krüppeliger, doch wunderschöner baum mit gelben blüten auf einer saftig wundergrünen wiese. ein standbild von einem fluß am hang, eine frau steht im wasser. das bild, die frau, beginnt sich zu bewegen. ich will das gerade genießen, zu sehen, dass bewegung in einem bild ist, doch da verschwimmt es schon vor meinen augen.

 

auf einem enorm grünen blatt vor diesem wunderhimmelblauen hintergrund, macht sich eine schwarze biene abflugbereit. sie zieht ergiebig ihre beine lang und putzt sich hier und da … dann hebt sie ab und fliegt hoch oben genau über der straße, auf der freunde von mir gerade mit ihrem auto losfahren. sie winken zu der biene dort oben hinauf.

soso, sie haben sie also auch gesehen , denke ich.

mit stolzgeschwellter brust fliegt die biene weiter ihren weg …

 

*

 

tja, wat sacht man dazu?

traumgedöns.

aber wirklich: sowas von tolle farben!

 

so, jetzt fühle ich mich nicht mehr so *schLUDERig*, weil ich nun endlich meinem drang nachgekommen bin, den ich schon seit t a g e n verspüre, nämlich, 2010 zu entjungfern … im sinne von: blogeintrag.

 

JETZT bin ich zufrieden. Bin ich sowieso …

 

und schön finde ich, und DANKE sage ich, dass dennoch so viele leseWESEN sich hier einfinden und in meinem *old stuff* schmökern. ja, danke sehr!

 

jute nacht, froinde 🙂


Ein Kommentar

G.denkt

*ach* was hatte ich wieder schöne träume … schönen juten morjen, liebe mitLIEBEnden! *smile
ich hab mich mit einem „alten“ freund getroffen, der kam mit seiner roten karre angefahren, ich saß in meinem auto. er stieg fröhlich aus, kam auf mich zu und sagte:
„hier, ich hab dir geld mitgebracht.“
ich hielt ihm beide handflächen entgegen und er ließ es hineinklimpern. es war ein ganz tolles gefühl, dieses *etwas geschenkt bekommen* und ebenso, es *freudig in empfang zu nehmen*.
„das ist doch gar kein geld.“ sagte ich, „das ist plastik.“
ich betrachtete die kleinen länglichen teile und  stellte dann fest, dass es plastikchips von mc dussel waren.
für einen grünen chip bekam man einen fishmac, für einen gelben ne pommes, was orange zu bedeuten hatte weiß ich nicht mehr.
er setzte sich jedenfalls zu mir ins auto und wir haben uns lange *ausgesprochen*. ich weiß zwar kein einziges wort mehr, aber es fühlte sich gut an.

*

in einer weiteren traumsequenz begegneten mir zwei kleine mädchen in einem haus. die kleinste von ihnen, höchstens drei jahre alt, kletterte gerade etwas unbeholfen eine holzwendeltreppe herunter.
die beiden waren ganz allein in diesem großen haus und sie froren.
„zieht euch doch was warmes an.“ meinte ich zu ihnen.
„wir wohnen doch gar nicht hier.“ sagten sie.
irgendwo fand ich etwas für sie zum anziehen, einer gab ich eine leichte decke zum umhängen.

ein herr jones kam auch im traum vor, er hatte sich zu einer behandlung bei einem meiner brüder eingefunden und mußte irgendwann den raum wechseln in dem er sich gerade befand, weil dort zwei mädchen behandelt werden sollten.

ich merke gerade, dass ich meine träume nicht mehr so ganz zusammenbekomme … bzw. dass das niemand mehr verstehen würde, weil es sich eher um im traum verarbeitetes real erlebtes alltagsgeschehen handeln würde – so lasse ich es dabei bewenden. 😉

*

gestern … war ich wieder im park. es regnete blüten. ich öffntete meine kameratasche und schon fielen ein paar von diesen blüten – oder ach, ich weiß nicht wie die dinger heißen – in meine tasche. eine fielsogar hinter mein brillenglas. bis ich das mal bemerkte … irgendwas kitzelte da unter meinem auge. ich nahm die brille ab, wischte es weg und sah dann eines von diesen kleinen gelben dingern runterfallen.

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eine entenmutter hatte genau 11 küken. ich wußte gar nicht, dass die brut schon so weit ist. die kleinen waren so wuselig und es gelang mir kaum, eine gute aufnahme von ihnen zu machen.
schon die kleinen stürzten sich jedenfalls auf das brot was man ihnen fütterte. obwohl da überall steht „helfen sie den tieren, enten bitte nicht füttern“. tja.

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rechtzeitig zu ostern haben sie im park die wasserfontänen und springbrunnen aktiviert … das war mehr ein erfrischender anblick fürs auge als für die kamera. ein brunnen hat mir besonders gefallen:

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und die magnolien …

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ich hätte noch sooo viele bäume und baumrinden fotografieren können …

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hatte dann aber keine lust mehr auf *park*.

es ist so wunderschön, wie die welt erblüht ist. überall ist es so fröhlich bunt, ich liebe es!

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kennt ihr eigentlich schon das buch „Das LOLA-Prinzip“ vom schweizer Ökonom René Egli ?
ich habe es gleich zu beginn seines erscheinens das erste mal gelesen, das war wohl so um 1999. gerade lese ich es noch einmal und weiß fast nicht, wie ich es beschreiben soll.
die essenz aus dem buch ist das, was ich überall lese und erfahre, nämlich, dass der schlüssel zum heil und glück eines jeden menschen in jedem selbst liegt.
und dass es sooo leicht ist, ihn zu finden.
und dass sich die welt in genau dem maß verändert, wie man sich selbst verändert.
was nicht heißen soll, dass man „nicht gut“ ist.
die welt, sich selbst wertfrei betrachten … es ist wichtig, sich vom urteilen zu lösen, vom urteilen über sich selbst und AUCH vom urteilen über andere.
wem dies gelingt, für den ist alles nur noch so WIE ES IST.
all inclusive.

ein satz aus einer kundenrezension hat mir besonders gefallen:

Dieses Buch ist eine Prüfung und eine Herausforderung JENSEITS der NORM zu leben.[F.N.]

jenseits der norm, was heißt das? „die norm“ ist das kollektive bewußtsein.
jenseits der norm befindet sich das *eigene denken*.
frei von allem, was man je gehört hat, frei von allem mit dem viele viele menschen sich tag für tag füttern lassen, nämlich von medien wie radio und tv und käseblättchen.

FREI davon zu leben ist wie *neu geboren* zu SEIN.

jedesmal wenn sich ein mensch bei mir einfindet dann lautet die erste frage fast immer:
HAST DU KEINEN FERNSEHER ???

wißt ihr, es ist möglich dass einem der gesprächsstoff abhanden kommt, wenn man aufhört über diesen und jenen zu reden und zu lästern … na und?
es ist ja sogar den medien gelungen, dass menschen über menschen urteilen, die sie noch nicht einmal kennen.

und wir können sicher sein dass alles so gewollt ist, dass das kollektiv auf diese art und weise gelenkt, GETRIMMT, konditioniert wird und dass genau DAS ergebnis was sich dadurch einstellt so gewünscht ist.

es ist nicht erwünscht, dass menschen *frei* denken.

und zwar deshalb nicht, weil jeder einzelne sich dadurch seiner MACHT bewußt würde.
seiner MACHT und seiner ALLumfassenden LIEBEsfähigkeit.

die kraft der gedanken wird auch in einem kapitel noch einmal sehr deutlich angesprochen. vor allem, dass jeder gedanke in gleichem maß zu dir zurück kommt.

also, was denkst du?

so, ich muß mal. ich meine … ich hab jetzt keine lust das noch weiter auszuführen, lest selbst, oder besser noch: denkt selbst. *zwinker

getragen vom frühmorgendlichen vogelgezwitscher starte ich nun in den tag … ein spannendes shooting steht auf meinem plan, und drumherum viel ruhe und muße für ALLES WAS IST.

schöne EIERtage wünsch ich euch!

beibei 🙂