G.fühlt

* born to be mild *


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G.gleicht

Jedem Jeck sing Pappnas – hoch lebe der Karneval im Rheinland – ALAAF – LAMETTAAA – ich habe ein langes Wochenende, juhuuu! 🙂

„Vergleiche dich nicht mit Anderen.“

Dieser Satz beschäftigt mich gerade und ich entdecke für mich, dass im Vergleich meiner Selbst mit Anderen, bzw. im Vergleich von Diesem mit Jenem, vielerlei Erkenntnisse und Entdeckungen bereit liegen.
Das Wort „verGLEICHen“ enthält Gleichheit, obwohl es doch eigentlich eher darauf abzielt, die Unterschiede zu verdeutlichen, bzw. erkennbar zu machen.

Denn was ist schon wie das Andere, wenn es um zwei unterschiedliche Dinge geht?

Wenn ich zum Beispiel eine rote Rose mit einer roten Tulpe vergleiche, so kann ich auf den ersten Blick vielerlei Unterschiede (sowie Gemeinsamkeiten) erkennen. Doch mindert dies nicht den Wert. Das nur, wenn ich be-urteilen und meinen persönlichen Maßstab ansetzen würde, was zum Beispiel Schönheit, Grazie und Duft betrifft.
Die Tulpe trägt ein etwas anderes rot als die Rose, sie duftet anderes, hat einen anders beschaffenen Stiel, die Blüten und Blätter unterscheiden sich nicht erst, wenn man daran fühlt.

Was sie *gemeinsam* haben ist auch klar: sie sind *Natur*, es sind Blumen. Jede für sich eine Schönheit, jede für sich voller Zauber. Der Mensch hat mit der Natur die VariationenVielfalt und Unterschiedlichkeit gemeinsam. 🙂

Schaut euch nur mal das Innenleben einer Tulpe an, das ist immer einen langen, intensiven Blick Wert!

Das Innenleben einer Tulpe

Ja und SO ist das auch im Vergleich von Mensch zu Mensch. Wir haben das MenschSein gemeinsam, das pulsierende Leben in uns – unendlich viel gemeinsam, doch auch unendlich vieles, was uns voneinander unterscheidet. Ich wende mich einfach – wie bei den beiden Blumen – kurz den offensichtlichen Unterschieden zu. Das Haar schon allein, fein, voll, gelockt, glatt, kurz, lang, braun, blond, rot, schwarz … Die Augenfarbe und Form. Die Körpergröße und Form. Und auch diese Unterschiedlichkeiten mindern nicht den Wert. Sofern ich es nicht be-urteile, sondern einfach nur unterscheide und SO-SEIN lasse.

Und so ist das auch mit der Singstimme – und hier komme ich gerade beim Grund an, warum ich mich überhaupt mit dem Thema „Vergleich“ beschäftige …
Ich habe eine so wunderbare Frauenstimme gehört … kraftvoll, voller Liebe, voller Leben, voller Ausdruck, die Frau EINS mit dem Gesang ihres Herzens, ihrer Seele, ihres SEINS. Mich hats „weggeblasen“, das, was ich bisher von ihr gehört habe. WOW. ICH BIN beGEISTert!

Unbelievable…was diese Frau hervorbringt! *Remedy* ist mein FAV, da bekomme ich gleich von ihren ersten Tönen an eine Engelhaut allover, die gar nicht mehr vergeht.

Also *Hut ab*, LEEZAH !

Als mein Bruder mir *Leezah* auf die Ohren gab, stand ich erst mal da mit meiner Stimme, die so ganz anders ist. ; -)

Es kam mir der Gedanke, dass die individuelle Singstimme eines Menschen unter anderem mit der Schreibschrift vergleichbar ist, eben weil dies alles so unterschiedlich und individuell ist.
Es gibt viele schöne Schreibschriften, wenn man den Leuten mal so über die Finger schaut. Eine schöner als die Andere, jede steht für sich. Die Schreibschrift, die Singstimme, alles ein Aspekt der *persönlichen Signatur*, des Eindrucks, den man damit verschafft.

Meine schöne Schrift ist nicht immer gleich schön. Es kommt auf den Stift an. Es gibt Kulis, damit kann ich wunderbar schnörkelig oder schnörkellos schreiben, mit manchen wiederum wirkt es wie gekritzelt – oder ich müsste mich anstrengen, doch das tu ich nicht gern. Ich habs gern mühelos, leicht.

Was für die schöne Schrift der passende Stift ist, ist für die Singstimme das richtige Mikrofon, wenn die Stimme auf Grund der Raumgröße etc. technische Unterstützung benötigt, damit die Menschen auch in den hintersten Reihen erreicht werden können. 😉 Da kann die Stimme noch so schön sein, die Schrift noch so angenehm, wenn das Werkzeug nicht stimmt wird es mühselig …

YEAH, ich bin gespannt wann mein neues Mikrofon ankommt … danke *BRUDER* … denn wir – NAMARA – haben erstmalig einen größeren Auftritt vor uns und ich möchte bei diesem Auftritt nicht kritzeln, sondern *schön schreiben*.

Ich stelle große Erwartungen an mich selbst und freue mich jedesmal wenn ich bemerke, wie ich toleranter, langsam gnädiger im Umgang mit mir selbst werde. Wie ich es mir im gleichen Moment verzeihe, wenn die Stimme einmal etwas *daneben* liegt, das ist eine schöne Entwicklung.

Alaaf!
Gerti G. 🙂

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G.sackt

Der Eine Garten …

Wir Menschen tragen diesen *Sack voll Erinnerungen und Gedankensalat* mit uns herum, und der Inhalt beeinflusst unser Leben. Das Gewicht, die Schwere, lastet auf uns solange, bis wir da mal hineinschauen und aussortieren. Man kann sich den Inhalt so vorstellen wie Samenkörner, jede Erinnerung und jeder Gedanke ist wie ein Samenkorn und wir können uns ausmalen, was aus jedem dieser Gedanken wächst. Also ich würde mir ein paar wundervolle Samen heraussuchen, denn es gibt schöne, wertvolle Gedanken, und daraus erwachsen die schönsten Blumen, die prächtigsten Bäume neu in deinem Feld.

Wieviel Raum steht uns zur Verfügung, und womit möchten wir uns im Garten unseres Lebens JETZT umgeben?

Beispielsweise wenn du wirklich glücklicher Besitzer eines Gartens bist, machst du dir einen Plan wo du welchen Baum pflanzt, welches Gemüse und welche Kräuter und Blumen in deinem Garten Platz finden. Es gibt zahllose Möglichkeiten, unzählige Tütchen mit Samenkörnern und du kannst entscheiden, WAS du pflanzen und gedeihen lassen möchtest in deinem Garten. Und wenn du dir nun diesen Sack voll Erinnerungen und Gedanken anschaust und die Wahl hast, was du daraus in deinem Garten des Lebens gedeihen lassen möchtest, wofür entscheidest du dich? 

Alles was du mit dir herumträgst wächst stetig in deinem Feld.

Du hast viele Möglichkeiten.

Du kannst dich anfreunden mit allem was du jemals erlebt hast, bestenfalls sagen: „JA – es war so und sollte so sein, um mich dahin zu bringen wo ICH jetzt BIN.“, den Sack an die Straße stellen und ihn einfach mitnehmen lassen.

Um Frisches, Neues, zu pflanzen.

Du weißt ja JETZT, was du möchtest, du hast dir einen Plan gemacht, dir BEWUSST gemacht, was im Garten deines Lebens wachsen darf, und daran hältst du dich.

Oder magst du an Erinnerungen und Gedanken festhalten, die dich beschweren?

Dann trag ihn weiter, er wird schwerer und schwerer von Tag zu Tag, niemand wird dir diese Last abnehmen können, tragen helfen, zumindest nicht wirklich. Jemand könnte dir einen größeren Sack nähen, damit mehr von dem hineinpasst was du mit dir herumtragen möchtest. Das machen Viele so, du kannst weiter mitmachen, kein Thema. Es ist ganz allein dir überlassen. 🙂 Ja, es ist an dir. Du hast es in der Hand. „Es“…oder wie hier…„ihn“, den Sack. Du entscheidest, ob du festhalten möchtest oder loslassen. Ich sag’s noch mal: nimm dir das Beste raus!

Lass Gedanken der Liebe und Zuversicht erblühen in deinem Feld und Früchte für dich tragen. 

Ich beziehe mich hier einzig auf das Elend und Leid, was der Mensch „sich selbst erschafft“ durch das Festhalten, nicht auf das Elend und Leid der Welt – obwohl es in gewissem Zusammenhang steht, weil Alles mit Allem verbunden ist. Doch wo kommen wir hin, wenn wir nun alle in diesem Elend der Welt versumpfen, würde es sich dadurch verändern?

Der Garten der Welt, wie stellt er sich uns dar, wenn nicht Einer mal beginnt auf seinem fruchtbaren Boden die Blüten und Blumen erwachsen zu lassen? Ein wundervoller Garten wird entstehen, „Der Eine Garten“ sozusagen … wohlduftend und übersäht mit Blumen der prächtigsten Sorte, je mehr Menschen es dir nachtun. Schaust du mal zum Nachbarn rüber? Du darfst dich an deiner eigenen Saat und Ernte erfreuen, auch wenn es in anderen Gärten nicht rosig aussieht!

Schenke deinem Nachbarn die Samen und Ableger deiner kostbarsten Gewächse und hilf ihm ein wenig bei der Gestaltung seines Gartens, doch nur, wenn er möchte!

Gerti Gruisinga 🙂


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Mausgeschichten

Mit großen Schritten hält der Frühling Einzug in die Herzen der Menschen.
Bunt färbt er das triste Wintergrau mit seinen leuchtenden Farben. Das Weiß der Schneeglöckchen ist das erste was ich sehe. Wohin man auch schaut, es bedeckt den Waldboden mit kleinen leuchtenden Punkten. Und das Gelb der Forsythien ist überall in den Städten zu sehen, auf den Inseln zwischen den Straßen strecken uns die Narzissen ihre blühenden Köpfchen entgegen. Farbenpracht.

Die Sonne strahlt so schön und erinnert mich an *Frühlingsputz*. Könnte ich mir mal auf den GÖTTLICHEN PLAN schreiben.

Ich mag die Maus, die am Barbarossaplatz wohnt. Kaum stehe ich einen Moment nah bei den Gleisen, kommt sie von irgendwoher heraus und bewegt sich flink über die Schienen. Sie ist so niedlich mit ihren kleinen, spitzen Öhrchen. Auf die Hand nehmen würde ich sie nicht, Mäuse sind so wuselig, so schnell und ruhelos irgendwie. Aber betrachten mag ich sie.
Einmal sah ich sie schon mit einem Freund auf den Gleisen fangen spielen. Da braucht man einen scharfen Blick, denn die Farbe dieser Mäuse ist mit dem trockenen Laub zwischen den Schienen identisch. Deswegen sieht man sie auch nicht immer sofort, die Mäuse sind echt gut getarnt.

Diese eine Maus, ich glaube wirklich es ist immer die gleiche, kommt oft ganz nah an die Mauer ran, manchmal meine ich sie wird gleich hochklettern oder springen. Aber dann kommt auch schon die Bahn und ich frage mich wie das Geräusch der herannahenden Bahn wohl auf sie wirkt. Das muss für so eine Maus ein regelrechtes Donnerkrachen sein, wenn so eine Bahn anrollt. Es macht jedenfalls Spaß sie zu beobachten. Jedesmal denke ich daran, ein Stückchen von meinem Brot abzubrechen und ihr etwas hinzuwerfen … bisher ist es bei diesem Gedanken geblieben. Irgendwas schnappt sie sich immer, die Maus, nimmt es zwischen ihre klitzekleinen Pfötchen und knabbert daran. Eigentlich sehe ich sie ja lieber im Wald oder auf Wiesen … Mäuse. Sie scheinen sich aber gut mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Sie machen für sich das Beste aus dem WAS IST … und das ist gut so.

Ganz anders als manche Menschen. Ich sehe morgens am Bahnhof meist immer die gleichen mürrischen Gesichter. Es gibt unter den Wartenden auch einige Menschen mit zufriedener Ausstrahlung, ich interessiere mich mehr für die Mürrischen unter ihnen und lausche ihren Gesprächen. Sie meckern und beschweren sich, dass die Bahn wieder Verspätung hat.

Ich spiegele mich in ihren Worten und erkenne, es macht mir überhaupt nichts aus. Sie haben es sich zur Gewohnheit gemacht, jeden Morgen die gleichen Worte über die Verspätung der Bahn zu machen. Tja …
Ich find’s un-fruchtbar … ich mach’s wie die Mäuse, ich mache für mich das Beste draus. Bisher ist ja noch immer eine Bahn gekommen in der ich dann einen Platz finde und die mich bringt wohin ich möchte. Erst mal zu der Maus am Barbarossaplatz, und dann zur Arbeit.

Und nu mache ich ne wunderbare Meditation, verbinde mich mit dem Himmel und mit der Erde …
N schönes Wochenende wünsche ich euch …

Gerti G.

www.namara-music.de

🙂


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G.giesst

ich bin aufgewacht und nun habe ich keine gelegenheit mehr, den schmuckkörbchen noch wasser zu bringen …das hätten sie wirklich dringend gebraucht.

ich hatte sie vor längerer zeit in einen großen blumentopf gepflanzt, und als ich oben aus dem schlafzimmerfenster meiner eltern schaute, sah ich wie ALL ihre blüten über den rand des topfes hingen. GOTT sei dank waren die blätter und stengel noch saftig und fest …
ich suchte meine mutter im garten zu entdecken um sie zu bitten, für mich diesen blumen wasser zu geben, doch ich konnte sie nirgends sehen.

die schmuckkörbchen waren nicht die einzigen blumen, die mir in diesem garten gehörten, denn ich hatte ein großes stück garten von meinen eltern zum bewirtschaften übertragen bekommen und hatte mich entschieden, wiese, blumen und sträucher anzupflanzen. das war aber nun schon eine weile her und ich konnte quasi schon den schönen anblick ernten, den ich gesät hatte. durch das grün eines bonsai-bäumchens wuchsen blaue kleine blüten hindurch, im grunde waren da zwei pflanzen in einer bonsai-schale. das gehörte wohl nicht so, mir gefiel das aber und ich konnte das so lassen. blaue blüten … die rupfe ich doch nicht einfach aus. ich war sowieso für wildwuchs im garten. wildwuchs mit einer gewissen ordnung.

doch nun stand ich oben am fenster, betrachtete die hängenden schmuckkörbchen und hatte die giesskanne vergessen. wie kam ich da bloß jetzt wieder herunter? eigentlich müsste ich das doch wissen, schliesslich wohnte ich in diesem haus. doch der gedanke wieder hinunter in den garten zu gehen, bzw. ihn zu finden, bereitete mir unbehagen …

ich ging in meinen raum, in dem ein großer, mehrteiliger schrank als raumteiler diente. einige leute befanden sich auf der seite, die nicht meine war. ich teilte den raum mit meinen brüdern. sie hatten besuch von einem mann, der energetisch arbeitete. zum beispiel konnte ich gerade beobachten, wie er mental mit gedankenkraft die zeiger der kuckucksuhr zurückdrehte und wie es ihm auch gelang, die goldenen ketten, an denen schwere vergoldete tannenzapfen hingen, zu bewegen. er ließ die goldketten am ende schräg unter der kuckucksuhr herunterbaumeln … vom gesetz der schwerkraft her völlig unmöglich, doch sah ich das mit meinen eigenen augen.

ich wußte, dass diese fähigkeiten auch in mir lagen, d. h. dinge mit mentaler kraft zu bewegen, doch konnte ich mich nicht erinnern, diese fähigkeit jemals eingesetzt zu haben, es war noch nicht nötig bisher. mein blick wurde auf meinen glitzi-fitzi schminkkram gezogen und ich befasste mich eine weile mit ALL meinen bunten, glitzernden sachen. ich wollte wohl noch ausgehen abends …
ich verlor mich geradezu in diesem tun und dachte nicht mehr an die schmuckkörbchen …
als ich wieder *bei mir* war blickte ich auf den mann mit der mentalen kraft und fragte ihn:
*kannst du auch den raumteiler bewegen?*
*klar!* sagte er, stand auf und schob den kompletten schrank von einer wand an die andere. ich musste lachen, denn ich hatte es ja eigentlich anders gemeint.
*hey, du weißt wie ich das meine.* sagte ich lachend, *komm, zeig es mir.*
er nahm sich den schrank von der anderen seite vor und schob ihn, wieder mit körperkraft, an die gegenüberliegende seite. ich war sehr amüsiert, fühlte mich auf angenehme weise veräppelt.
*er will also nicht.* dachte ich, *dann eben nicht.* und nun schob er die drei teile des schranks so auseinander, dass sie den raum nicht mehr teilten, sondern dass er sich quasi öffnete und sich vermischte mit den teilen die zuvor durch den schrank getrennt waren.

*hui, was für eine raumweite…*, dachte ich. das war mir bisher gar nicht so aufgefallen, denn ich als einzelne person hatte eigentlich nur ein kleines stück raum hinter dem schrank für mich…ich ließ den anblick eine weile auf mich wirken. dann kamen mir die blumen wieder in den sinn, die dringend wasser benötigten. die sonne schien und ich hatte das gefühl, mich beeilen zu müssen. so stand ich auf, sagte dem mann, er möge den schrank bitte später wieder so hinstellen wie er zuvor stand und machte mich auf den weg nach unten.

ich öffnete die tür und gelangte in ein treppenhaus. es kam mir fremd vor, es war in schummeriges licht getaucht und ich hatte das gefühl, noch nie hier gewesen zu sein. ich ging also hinunter und nahm gleich 5 oder 6 stufen auf einmal … viele menschen waren im treppenhaus unterwegs, männer, japaner oder chinesen, sie beachteten mich nicht. ich überholte sie alle, sprang von einer treppe hinunter auf die nächste und kam irgendwann unten an.

es gab mehrere ausgänge. ich entschied mich für einen, öffnete die tür und stand auf einer schneebedeckten treppe, die ganz steil nach unten ging, eigentlich war es keine treppe sondern eher eine empore, ein hoher sockel. eine freundin stand plötzlich neben mir. wir sprangen hinunter in den schnee, gingen ein stück zusammen und sie begann zu erzählen.
irgendwann stand ich wieder unten im flur und wählte einen anderen ausgang. eine großstadtszene eröffnete sich mir. keine spur von dem garten, den ich eigentlich aufsuchen wollte. eine vierspurige straße war reichlich befahren mit allerhand fahrzeugen. ich rannte beherzt über die ersten zwei straßen, musste dann aber wieder zurück, weil ich ein heranfahrendes auto übersehen hatte. dann war die bahn frei und ich konnte hinüberlaufen. auf der anderen straßenseite angekommen blickte ich zurück und konnte das haus vor lauter häusern nicht mehr entdecken. ich wusste nicht mehr wie es von aussen aussah. ein pompöses haus mit runden türmchen, stuck und schnörkel fiel mir besonders auf. vielleicht war es das? doch unten auf der ersten etage des hauses drehte sich ein karussell, so wie man das auf rummelplätzen sehen kann. es war ein karussell mit grünen autos, eines wie das andere. gut dass mein freund in diesem moment kam und mich an die hand nahm. er wusste bestimmt in welchem haus ich wohnte und könnte mich dort hinführen.


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G.kleistert

 

 guten morgen, liebe mitLIEBEnden 🙂

das ist wirklich über-trieben. es ist gerade mal halb sechs. wie kann ich einfach so aufstehen, vor allem wenn meine hand gerade noch auf dem weichen hinteren teil meines geliebten lag? früher dachte ich, ich würde *nie mehr aufstehen*, wenn ich mal wieder einen mann im haus, bei mir, neben mir, MIT mir, hätte.
mit diesem mann selbst hat das aber nun wirklich nicht im geringsten zu tun *zwinker*, -nein, es ist mein innerer drang der mich so früh aufstehen läßt.
so, dann wollen wir mal … REIN ins vergnügen des tages, und *karneval* für die fußnägel.

mein traum ist aus … und ich möchte mich gerade daran erinnern wo „wir“ waren – während über väterchen  rhein die sonne orangerot aufgeht und der wasserkocher verspricht, dass ich das wasser bald über das pulver sprudeln lassen kann.

die sonne zeigt sich heute so orangerot wie die künstliche gerberablüte auf meiner küchenfensterbank. zwischen basilikum und schnittlauch steht sie da … tagein, tagaus. sie ist pflegeleicht, benötigt kein wasser. sie benötigt eigentlich nichts, rein gar nichts. sie ist ein farbklecks in der küche.

ach …  apropos farbklecks, ich hab was tolles entdeckt – zuvor hole ich aber ein wenig aus, weils paßt …
neulich sprach ich mit meiner nachbarin. es ist nahezu unmöglich darum herumzukommen ihre blumenpracht auf dem balkon zu bewundern  wenn man zur haustür heraus geht.
„mensch, frau dingens, sie haben aber tolle blumen!“ staune ich.
sie stehen wirklich voll im saft, blühen wie jeck, sind prächtig grün, und prächtig bunt.
gut, es sind auch einige geranien dabei, aber in der blütenvielfalt fallen sie beinahe gar nicht ins gewicht. es sind wirklich alle farben der natur vorhanden …
„vor allem die bunten da, frau dingens, die sind toll!“ sag ich.
„die heißen *karneval*“ sagt sie.
„karneval? ich hab auch welche, die heißen *karneval*, aber das sind andere. mohnblumen. verschieden bunt in einem topf.“
„ja, was es nicht alles gibt.“ sagt sie, „die lassen sich was einfallen.“
„stimmt, frau dingens, die welt ist ganz schön bunt geworden.“

aber nun zu meiner entdeckung … gestern war ich mal wieder einkaufen, es gibt ja doch dinge die ich nicht bei otto, amazon oder ebay bestellen kann. mir wäre das echt zu lästig, gerade an diesen heißen tagen, mich vorwiedend in umkleidekabinen von geschäften aufzuhalten. außerdem erschlägt mich das überangebot und erleichtert mir nicht wirklich meine auswahl.
so habe ich gestern etwas für mich ganz neues entdeckt: buntstifte für finger- und fußnägel! hier würde jetzt das „die lassen sich was einfallen.“ von frau dingens wieder passen.
die stifte heißen eigentlich *nail stylist*, und ich habe mich für *electric blue* und *extreme lilac* entschieden. dazu zwei nagellacke in grüntönen. *shockful* und *artful* haben sie die farben genannt. ursprünglich hatte ich vor, vor allem die fußnägel im wechsel damit zu lackieren. doch dann sah ich diese stifte und malte mir im geiste blümchen aus, die ich auf die nägel malen würde.
so werde ich also heute ein fußbad in meinem geräumigen kleistereimer nehmen – jesses, wie lange der schon hält! ich glaube, den besitze ich schon gut 10 jahre und er hat mir schon für so manches gedient. nicht jeder putzeimer bietet ausreichend platz um die füße bequem darin zu baden. dieser kleistereimer aber schon. zudem scheint er unkaputtbar.
hat sich echt gelohnt  die investition, damals.

und nun zu meinem träumelein …
zuletzt befanden wir uns auf der rückreise. wir saßen in einem bus auf der rückbank, da wo die coolen sitzen. ich war mit drei männern unterwegs, sie waren sehr unterschiedlich, hatten aber alle etwas gemeinsam: sie hatten „etwas am herzen“.

ich ließ noch einmal revue passieren wo wir alle gerade herkamen, doch es wollte mir nicht einfallen. ich weiß nur noch: wir vier stiegen in einen tümpel, mit wasserlinsen bedeckt.
wir tauchten ganz und gar unter …

wo mögen wir gewesen sein, und was mag geschehen sein? ich weiß es nicht mehr. ich weiß nur noch: auf der rückreise im bus waren alle froh, glücklich und gesund. einer der herren war etwas ungeduldig und bewunderte meine ruhe, denn wir würden bald die letzte haltestelle erreichen, dennoch machte ich nicht die spur von einem anzeichen dafür, aufstehen zu wollen. einige mitreisende standen schon am ausstieg, hielten sich an den metallstangen fest.
ich rutschte ein stück beiseite und dort wo ich gesessen hatte war es naß, ein paar wasserlinsen lagen auf der sitzbank.

so, und nun REIN ins vergnügen des tages, und *karneval* für die fußnägel.

🙂


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G.kuppelt

ich hatte einen TRAUM im traum. mehrere sogar.
raumtraum. traumraum. so lag ich also da, gleichzeitig in vielen räumen, die ich jemals als *mein zimmer* bezeichnet hätte  –
wie zum beispiel das schlafzimmer, JETZT *mein zimmer*. oder der raum, in dem ich meine kindheit verbracht hatte.
ich lag im schlafzimmer, aber gleichzeitig in diesem früheren raum.
eine wuselige hand tauchte plötzlich auf, ich fürchtete mich ein ganz klein wenig, öffnete kurz die augen und schloss sie dann wieder. aus den fingerspitzen dieser hand strömte eine energie, die sich als blumenkuppel wie schützend über meinen gesamten körper legte. mit abstand von etwa einem meter.
als das gebilde fertig war, verschwand die hand und ich betrachtete nun das spektakel. wie einen zarten film nahm ich die kuppel über mir wahr, übersät mit wunderschönem blumenmuster. hauchtransparent. ich streckte eine hand aus und faßte durch diese transparenz. ich fühlte einen leichten widerstand im gewebe und nahm die hand wieder zurück, soweit, dass ich nun innen, wie an einem zeltdach, mit meinen fingern entlangstreichen konnte. was für ein feines gewebe, wie ein hauch, aber dennoch deutlich vorhanden. ich experimentierte, streichelte einzelne blumen und später küsste ich dann jede, die ich erwischen konnte.
dann öffnete ich die augen wieder und sah ein lichtspiel an der zimmerdecke und im gesamten raum. wunderbar. ein glücksgefühl überkam mich und die traumsequenz löste sich langsam auf …

ich träumte von einer großen garage, in der an einem balken zwei ringe an langen seilen hingen. ich nahm die ringe und machte einige zirkusreife übungen daran. die länge der seile war nicht festzustellen, und auch hatte die garage keinen boden. so konnte ich einige kapriolen machen, an den seilen durch die luft purzeln. erst als ich spürte das ich zuschauer hatte, hörte ich auf, mein können zu präsentieren.
ob gewollt oder nicht, ich „konnte“ nichts mehr.
ich wollte noch einmal irgendwas tolles machen, aber nichts gelang.
ein kleines wesen stand plötzlich bei mir. gefühlt war es meine tochter, sie war jung, klein, vielleicht acht jahre alt. dennoch war dieses wesen weder männlich noch weiblich, weder jung noch alt und ich nannte es „johannes“. das gesicht war extrem schön bemalt, mit kräftigen farben, auf einer wange ein großer kreis aus vielen linien. ich war begeistert von diesem bemalten gesicht. was für eine schönheit. seltsam, das es im grunde geschlechtslos war, dieses wesen.
es legte sich auf den weg neben die garage. es war abend, halbdunkel, doch ein großer runder lichtschein lag über dem kleinen körper und ich fand die szene so überaus fotogen. im geiste packte ich meine kamera aus und fotografierte, wie das wesen sich dort im lichtschein räkelte. es hatte langes, blondes haar und sah wirklich fantastisch aus.


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G.blümt

*

 
schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden 🙂

in der nacht war ich in griechenland … scheinbar hatte ich mich entschlossen, die letzte woche des großen sommerurlaubes dort zu verbringen. GOTT, war das schön!

aber es gab auch noch andere jecke TRAUMsequenzen …

GOTT, was war das für ein niedlicher, kleiner, pummeliger hund! und er gehörte mir! sowas von süß! hellbraun, so groß, bzw. klein, wie *schnuffel*, unser kleiner brauner rammler.
der kleine hund war etwas wackelig auf den beinen, tolpatschig war er. die wohnzimmertür stand offen und ich sah noch, wie er sich durch den schmalen spalt meiner schlafzimmertür schob.
*oh je, die ratten!* dachte ich …
im schlafzimmer stand der rattenstall wie immer offen … der kleine hund sprang in den stall und machte sich über die schwächere der beiden ratten her. wahrscheinlich wollte er nur spielen, folgte seinem instinkt. ich sah wie er der ratte in die kehle biß, aber nicht um sie zu verletzen. die stärkere ratte schnappte sich den hund, umklammerte ihn fest und spritzte ihm gift ein, wie eine spinne. ich kam gerade noch zur rechten zeit um ihn aus ihren fängen zu befreien. er hatte keinen schaden genommen von dieser begegnung, jedenfalls torkelte er nicht mehr herum als zuvor. ich beschloß, ab sofort den rattenstall immer geschlossen zu halten.

ach, was war der schön weich, der kleine! 🙂

*

ein herrenloser hund ging hinter mir her. ich ging an einer hohen, dicken mauer vorbei und wußte, dass der hund irgendwie zu dieser mauer gehörte. er nahm nie einen anderen weg als diesen, direkt an der mauer entlang. ich vermutete seinen besitzer darin.
dann hörte ich ein geräusch in der mauer, so als würde darin gearbeitet. ganz am ende gab es eine kleine treppe mit einer unsichtbaren tür. dort stand ich gerade und aus diesem bereich flog ein in plastikfolie gehüllter zettel aus der unsichtbaren türe heraus. er flatterte direkt vor meiner nase zu boden. ich hob ihn auf. an einigen stellen war er verkokelt, angebrannt, doch konnte ich lesen was darauf stand. ich las den namen des hundes, den namen seines besitzers und ein paar weitere zeilen. ich ahnte, dass sein besitzer in der mauer eingeschlossen war. es war wie ein hilferuf.
ich streichelte den hund, er war scheu und hatte sehnsucht nach seinem herrchen.

*

und nun zu meiner reise nach griechenland …

ich flog schon mal vor, sozusagen. mein freund wollte mit noch einer anderen person von einem anderen ort aus ebenfalls nach griechenland fliegen und sich dort mit mir treffen. am flughafen angekommen fragte man mich, ob ich griechisch oder deutsch spreche, und man sortierte mich entsprechend ein. man fragte mich auch, welche währung ich bei mir trug. ich packte mein portemonnaie aus und schaute hinein. eine große menge geldscheine war darin enthalten. jemand reichte mir noch einen packen geld und ich fügte ihn hinzu.
*EURO* sagte ich.
die leute am flughafen schienen zufrieden zu sein – und ich machte mich auf den weg einen geeigneten treffpunkt zu finden, einen ort, an dem ich meinen freund treffen würde, ohne vorher mit ihm darüber gesprochen zu haben.
auch wußte ich nicht, wann er abflog oder ob er schon dort war.

ich befand mich auf einem großen schulhof, viele viele menschen begegneten mir dort. ich hielt nach einem langhaarigen mann ausschau, konnte ihn aber nirgends sehen.
so erkundete ich dann erst mal die landschaft, mein gefühl sagte mir, dass ich noch etwas zeit hatte.

mein verstand sagte mir, das ich in einem auto fuhr, aber in wirklichkeit flog ich über die straßen.
ich wunderte mich über die schönheit der landschaft.
*soooo schön ist es in griechenland!* dachte ich. *ich sollte wirklich mal wieder verreisen!*
der weg den ich nahm war von bäumen umsäumt, ich flog scheinbar mitten durch einen wald. ich kam an einem wunderschönen haus vorbei. dort lagen steinskulpturen in menschlicher form auf der wiese, in mehreren reihen hintereinander aufgeschichtet. ungewöhnlich, aber schön. es war leicht hügelig und ich bemerkte mehrere senkrechte schlammige schmale pfade, die sogar fußspuren aufwiesen.
*wer konnte sich wohl auf einem solch senkrechten weg so in der waagerechten halten?* fragte ich mich. die fußspuren sahen toll aus, so richtig fett in den schlamm gedrückt. dieses gehen in der waagerechten auf senkrechten wegen war wohl ein sport in dieser gegend hier, denn ich entdeckte viele solcher pfade.

mein ziel war ein wunderschöner garten.
ich traf dort eine ältere dame.
es duftete blumig und ich war von der blumenpracht fasziniert.
eine weile sprach ich mit der frau. dann wurde mir plötzlich bewußt, dass ich vergessen hatte meine kamera mit in den urlaub zu nehmen. das war mir wirklich noch nie passiert. ich betrachtete diese wundervollen blumen und kämpfte mit den tränen. *wegen sowas* wollte ich eigentlich nicht heulen … aber wußte ich, ob ich solch schöne blumen jemals wieder sehen würde? die blütenkelche so üppig und groß mit mustern und ornamenten als hätte sie jemand bestickt. und von einem unbeschreiblich reinen weiß! das gelbe innenleben der blumen hing über den kelchen herab.
die frau sagte irgendwas schlaues zu mir. oder sagen wir … irgendetwas sehr weises. ja, sie strahlte weisheit aus … wahrscheinlich sagte sie sowas wie, dass ich alles mit meinen augen aufnehmen sollte und mich nicht weiter darum zu scheren, die kamera vergessen zu haben.
*das sagen sie so leicht.* sagte ich fast schluchzend und atmete den duft der blumen tief in mich hinein.

ich verließ sie, indem ich rückwärts ging. ich konnte den anblick der dicken weißen blütenkelche nicht loslassen und nahm dieses bild tief in mich auf.
es gab mir kraft, große kraft, und während ich immer weiter rückwärts ging, löste sich mein ärger und meine traurigkeit über die vergessene kamera in luft auf.

zurück zum treffpunkt nahm ich den gleichen weg.
es war, als wäre ich schon oft hier gewesen, denn ich verfuhr, bzw. *verflog* mich kein einziges mal. auch kam ich wieder an dem schönen haus mit den menschlichen steinskulpturen vorbei und wußte, dass ich auf dem richtigen weg war.

*

jaja … macht richtig spaß zu träumen … ne?

habt nen schönen jecken tach, liebe mitLIEBEnden!

MaRa *winkt

*