G.fühlt

* born to be mild *


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G.rennt

Hui, das war ein Traum von einem Traum! -) GOTT zum Gruße, liebe MitLiebenden, einen schönen Sonntag wünsch ich euch!

Boa bin ich sportlich … traumhaft! : -) Ich war mit meiner Freundin unterwegs, und wahrscheinlich auch mit einer Gruppe Kinder, die ich aber nicht sah. Wir kamen an einer großen Wiese mit Spielplatz an. Er war ganz neu hergerichtet, gestern war er noch nicht da, nicht so, das wußte ich ganz genau. Angedeutet eingezäunt war der Spielplatz mit grünbunt bemaltem Holz, und haargenau in der Mitte befand sich ein Spielgerät das wie ein PEACE-Zeichen aussah. Es war so eine Drehscheibe auf der einem schwindelig wurde, da wäre ich eh nicht draufgegangen, aber es sah wunderschön aus. PEACE … toll! Und so schön bunt angemalt! Wie mochten „sie“ das über Nacht gemacht haben, fragte ich mich, und genoss diesen schönen Platz. Von weitem sah ich, wie meine Freundin sich auf eine Mauer setzte und ein überdimensional großes Buch in den Händen hielt. Außen war es so bemalt, dass es offensichtlich auch zu diesem Spielplatz gehörte, aber nicht für Kinder gedacht war. Es war an einem verborgenen Ort hinterlegt, wo Kinder es nicht erreichen konnten.
„Was ist das für ein Buch?“ fragte ich meine Freundin und ging näher zu ihr heran. Dieses große Buch zog mich magisch an.
„Es handelt von PAN.“ sagte sie. Ich war begeistert und freute mich schon auf den Moment, da sie es ablegen würde und ich darin lesen könnte. So geschah es dann auch irgendwann später. Sie legte das Buch wieder zurück an den verborgenen Ort, hoch oben auf eine Mauer gleich unter dem Blumenfenster eines Wohnhauses. Ich reckte mich hoch und nahm es herunter um mir ebenfalls einen gemütlichen Platz auf einer Mauer zu suchen, damit ich darin lesen könnte. Ein paar Männer saßen auf dieser Mauer und ich setzte mich zwischen sie. Sie rückten näher und ich fühlte mich ziemlich eingequetscht von ihnen. Auf der gegenüberliegenden Seite säumten Menschenmengen die Straße. Ach ja, es würde gleich ein Zug hier vorbeigehen, eine Prozession mit Pferdekarren und Menschen in Kostümen. Ich klappte das Buch auf, und da sah ich ihn: PAN.
Mein Sitznachbar rechts fragte: „Was ist das für ein Buch?“
„Es handelt von PAN.“ sagte ich.
„Und wer ist PAN?“
„Was, du kennst PAN nicht?“ Er schüttelte den Kopf. *Wird Zeit dass die Menschen etwas über PAN erfahren.* dachte ich und sagte: „PAN ist eine GOTTHEIT. Er ist der Hüter der Anderswelt, der Hüter der Naturwesen, Elfen, Feen und Einhörner.“
„Ach ja?“ sagte der Mann, und ich spürte, dass er das was ich sagte, und den Inhalt des Buches für ein Märchen hielt. „Das ist kein Märchen,“ sagte ich, „doch ist PAN hier so dargestellt, wie wir Menschen uns ihn vorstellen. Schau mal.“ Und ich blätterte in den dünnen Seiten und gewährte ihm einen kurzen Einblick. Mir wurde ganz heiß und langsam wurde mir das zu eng mitten zwischen diesen Herren. „Rutsch mal ein Stück,“ sagte ich, „du quetschst mich ein.“ Er hatte noch genügend Platz neben sich, so nah musste er mir wirklich nicht auf die Pelle rücken. Er rutschte so weit weg, dass ich kaum noch verstand was er anschließend zu mir sprach. Und das war viel. Er redete förmlich wie ein Wasserfall auf mich ein, dabei veränderte sich sein Gesicht und hatte er zuvor dunkles glattes Haar, so wuschelten nun braune Locken auf seinem Kopf und um sein Gesicht herum.

Die ersten Wagen der Prozession kamen vorbei, und seine erzählende Stimme ging im lauten Geräusch des Pferdegetrappels unter. Ich wollte ihm noch sagen, dass ich ihn nicht absichtlich nicht verstand, dass ich ein leicht vermindertes Hörvermögen habe, ich ließ es aber dann und widmete mich noch kurz dem Buch, bis ich es an den verborgenen Ort zurücklegte.

*

In hoher Geschwindigkeit war ich mit meinem Fahrrad unterwegs. Es war wie ein Rennen. Viele Fahradfahrer und auch Autos waren daran beteiligt. Es gab einige brenzlige Situationen, beinahe hätte ich mal jemanden „geschnitten“ und zu Fall gebracht, und umgekehrt. Aber eben nur beinahe und nie fühlte es sich unangenehm an. Es ging alles gut aus. Ein dunkelhäutiges Mädchen beugte sich am Straßenrand zu den Blumen herunter um ihren Duft besser aufnehmen zu können. Sie tat das gefährlich nah am herannahenden Fluß der Autos und Fahrradfahrer und später bekam sie auch deswegen etwas Ärger mit einer Frau, obwohl nichts passiert war. Sie hatte sportliche, muskulöse Beine.

Ganz allein fuhr ich zum Schluss auf einer schmalen, geschwungenen Straße die steil bergab führte. Auf dicken Pflastersteinen spürte ich jeden kleinen Ruck. Eigentlich wollte ich wie immer rechts an der Seite mit dem Fahrrad heruntergleiten und ein bisschen durch die Luft fliegen, doch heute sah ich einen Absturz vor meinem inneren Auge und nahm lieber den normalen Weg. Langsam begann ich zu bremsen um die enorme Geschwindigkeit ein wenig zu drosseln, schaute an meinem Fahrrad herunter und stellte fest, dass ich auf *Babe* saß, meinem alten rosanen Rad. Die Bremsen von *Babe* waren nicht die besten, funktionierten eigentlich gar nicht und seltsam, denn eigentlich hatte ich mein rosanes Rad kürzlich verschenkt. Wie dem auch war, nun saß ich halt auf *Babe* und musste irgendwie schauen, wie ich die Geschwindigkeit drosseln konnte, während ich rasend über die Plastersteine nach unten ruckelte …

*

Ich wohnte in einem großen weißen Haus. Es klingelte an der Tür. Die Kinderfrau kam. Ich nahm sie herzlich in die Arme, sie ließ sich das auch kurz gefallen, schob mich aber dann weg und es fühlte sich an als habe sie mich in Herzhöhe gekniffen. Ein kleiner Schmerz durchfuhr mich in der Herzgegend, dem ich aber keine weitere Bedeutung beimaß. Es begann zu regnen und ich beschloss einen Lauf durch den Regen zu machen. Als ich einmal unterwegs war gefiel mir das so gut, dass ich einen wirklich ausgedehnten Lauf unternahm. Mir war gar nicht bewusst dass ich so schnell laufen kann, es war fast wie fliegen, und schön erfrischend der prasselnde Regen dazu. Ich sprang leichtfüßig und langbeinig über parkende Fahrzeuge, eins nach dem anderen. Es machte solchen Spaß! Einmal sprang ich über ein Auto und berührte es mit meinem Oberschenkel. Das war wohl doch etwas zu hoch für mich, und wie in Zeitlaupe flog ich zurück und nahm einen anderen Weg. Herrlich, ich lief schwebend über Wiesen und Straßen im Regen.

Als ich wieder zu Hause ankam ging ich gleich in den Raum, in dem mein schönes weißes Auto in der wunderbar weißen Garage stand. So schön hell, weiß und sauber, dass es schon fast unwirklich aussah. Ich öffnete den Kofferraum, nahm ein kleines weißes Päckchen heraus und klappte die Haube leise wieder zu.
So weich war das alles, wie das weicheste Leder was man sich vorstellen kann.

Gerti G.

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Wunder & Bares

Einen wunderschönen guten Tag, liebe MitLIEBEnden! 🙂

Ein wunderbares Jahr 2011 wünsche ich ALLen die hier vorbeischauen!

Also gut, selbst wenn ich das nun schon mindestens fünf Menschen erzählt habe, ich tu’s einfach hier auch noch mal: zu dem Wörtchen *wunderbar* ist mir eine Worterklärung in den Sinn gekommen, die ich gerade für das neue Jahr, aber auch für alle wunderbaren Wünsche generell passend finde.
Wunderbar = viele Wunder und viel Bares.
Das können wir doch ALLe gebrauchen, oder?

Ich hatte sie mir längst abgewöhnt, diese *guten Vorsätze* für ein neues Jahr, doch tatsächlich habe ich mir nachträglich zum Jahreswechsel ausnahmsweise einmal etwas vorgenommen. Vielleicht merken meine von mir wirklich sehr geschätzten – meist *anonymen Leser* – gerade schon, worum es sich handelt?
Die ganz Feinsinnigen und Aufmerksamen unter euch, die, denen nichts, aber auch gar nichts entgeht, die haben es schon bemerkt, wetten? 😉

Ich wandle mich von der „bekennenden Kleinschreiberin“ und werde wieder normal. *smile*
Ich passe mich an, ich gebe das Bedürfnis auf, Dingen zu trotzen, die durchaus sinnvoll sind. Wie das ganz normale beachten der Groß- und Kleinschreibung zum Beispiel.
Ganz schön ungewohnt!
Immer wieder darf ich ein paar Buchstaben zurückgehen um einen Großen aus einem Kleinen zu machen. Und nun darf ich mich zudem damit auseinandersetzen, ob nun das eine oder andere Wort in einem gewissen Zusammenhang groß oder klein geschrieben wird. Durch mein permanentes Kleinschreiben – außer im Job versteht sich – konnte ich solche Überlegungen einfach umgehen. Eigentlich ist es gar nicht meine Art, es mir bewusst „schwer“ zu machen. Aber ein kleines bisschen mehr fordern möchte ich mich schon.
Tja, was habe ich mir da nur eingebrockt?

Eigentlich wollte ich ein Buch schreiben, in Kleinschrift. Ich habe auch schon einen Titel:
*Komm, wir gehen über’n Rasen!* sollte es heißen, doch die dafür eingerichteten Seiten blieben bislang leer. Einzig „Wenn ich ein Buch schreiben würde, wer um HIMMELS WILLEn würde es lesen?“ stand auf einer Seite.
Es liegt daran, dass in mir soooo viele interessante Themen sind, und ich einfach keinen Anfang finde.
„Komm, wie gehen über’n Rasen!* ist ein „Insider“ … mein Partner sagte das im Sommer oft zu mir, wenn wir auf die Haustüre zugingen. Hier vor unserem Haus gibt es so einen Vorgarten mit deutschem Rasen, auf dem unsichtbar ein Schild „betreten verboten“ angebracht ist. Annähernd vergleichbar mit diesem unsichtbaren Verbotsschild finde ich das deutsche Urheberrechtsgesetz in Sachen Text- und Bildverwendung. Auch wenn kein Copyrightvermerk an einem Text oder Bild angebracht ist, so ist das Werk dennoch als geistiges Eigentum des Autors oder Fotografen urheberrechtlich geschützt. Wenn man über so einen deutschen Rasen läuft kann einem schlimmstenfalls passieren, dass der Rasenmäher das Fenster öffnet und ruft: „Runter vom Rasen!“.
Text- oder Bilderklau wird schon etwas anders geahndet, viele spezialisierte Anwälte gibt es, um sich diesem Thema anzunehmen.
Aber davon genug.
Vertrauen ist auch gut, oder? 😉
Ich gebe zu, dass ich ein bisschen stolz war, als der erste große Bilderklau eines meiner Galeriebilder in der wohl bekanntesten Fotocommunity aufgedeckt wurde. Das ich mich daran überhaupt noch erinnere, denn es ist schon ewig her. Da hatte doch glatt ein Fotograf aus irgendwo – ich glaube es war Italien – eine Fotoausstellung mit unzähligen Fotos abgehalten, deren Urheber er nicht war!
So was könnte ich gar nicht, mich mit fremden Federn schmücken. Ich schau, dass meine eigenen Federn glänzen, und dass ich voll und ganz zu dem stehen kann, was ich texte, was ich fotografiere … So geht es wohl den meisten Menschen.
Manchmal „braucht“ Erkenntnis vielleicht den ein oder anderen diebischen Vorfall. Wenn man das so sehen möchte.

Also das mit dem Buch wird wohl jetzt nichts mehr, zumindest nicht in Kleinschrift. Etwas ganz anderes ist hereingekommen in mein Leben. Meine Stimme hat sich wieder gemeldet und seit Mitte Dezember arbeite ich mit meinem Partner an unserer ersten Musik-CD.

Aber davon erzähle ich euch ein anderes Mal … 😉

Gerti G.


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G.least

schönen juten morjen, liebe mitLIEBEnden, ja heute möchte ich euch gern ein paar bücher ans HERZ legen, deren inhalt mich sehr fasziniert …
ich gestehe, dass ich länger keinen bedarf zum lesen hatte … scheinbar hatte ich genug *input* oder nur darauf gewartet, das diese bücher endlich zu mir kommen. 🙂

ein ganz liebes wesen packte jedenfalls neulich im kino ein büchlein aus, ließ mich unwillkürlich eine seite aufklappen und lesen … und siehe da: es passte haargenau zum derzeitigen thema.
es las sich so angenehm, und den titel fand ich auch nicht *ohne*, sodass ich gleich am nächsten tag recherchierte um mir diesen lesestoff zu besorgen.

und so bin ich zur *stolzen besitzerin* von gleich 4 büchern der autorin   Safi Nidiaye      geworden … und möchte sie euch hier vorstellen.

Herz öffnen statt Kopf zerbrechen   (klick)

Die Stimme des Herzens

Aufwachen und Lachen 

Das TAO des Herzens 

ALLes in ALLem stellen die buchinhalte eine wertvolle unterstützung im transformationsvorgang dar, AHA-erlebnisse garantiert, und ich freue mich, dass ich sie in der für mich stimmigen (o. a.) reihenfolge gelesen habe … und, dass man diese bücher ohne die erhebung von versandkosten erstehen kann. sicher sind sie auch in jeder stadtbibliothek zu finden.
prädikat: wirklich lesenswert!

TRANSFORMATION heißt übersetzt: umformung, veränderung, wandlung, umwandlung …

und bedeutet einfach gesagt – auf das menschliche wesen bezogen – die inneren SCHATTENanteile zu verLICHTen, SCHATTEN in LICHT zu wandeln und dadurch den wesenskern, den ganzen menschen zum *leuchten* und *strahlen* zu bringen.

in Safi’s büchern geht es in der hauptsache um HERZ und GEFÜHL.

Darum, wie wir unsere (tiefsten) gefühle *lernen* nicht nur mit dem verstand wahrzunehmen und uns ihrer BEWUSST zu werden, sondern auch, sie zu
FÜHLEN,
wirklich und mit allen sinnen.
ohne die
GEFÜHLE
zu beurteilen, verdammen, verteufeln, abzulehnen, wieder wegzuschieben, unter den teppich zu kehren, so wie wir – die meisten von uns – das gewohnt sind/waren.
sondern: sie anzunehmen, sie zu bejahen ( was nicht bedeutet sie gut-zu-heissen!), sie einfach nur wahrzunehmen als das was sie sind: *unsere* GEFÜHLE.

und dazu zählen nicht nur die GEFÜHLE die wir als negativ bezeichnen, wie z. b.
SCHMERZ,
sondern auch die positiven, wie
FREUDE.

bei ALLer transformationsarbeit und bei ALLem bewusstsein ging es mir persönlich so,
dass ich zum beispiel das gefühl
FREUDE
des öfteren vor allen dingen *wußte*, also mehr mit dem verstand wahr-nahm, als sie mit ganzem körper und mit allen sinnen zu
FÜHLEN.

G.fühlt … na endlich! 🙂

und so  verhält es sich auch mit allen anderen gefühlen die der mensch so fühlen kann … viele davon sind tief verborgen in uns, selten oder nie zugelassen und in der heutigen zeit daher besonders *auf-dringlich*, um endlich ins
LICHT
gehoben zu werden.
wie das kommt und wie das geht wird in den büchern wunderbar leicht und verständlich beschrieben,
auch die ängste und nöte die jeglichem
FÜHLEN
zugrunde liegen können, werden ausführlich bewusst gemacht und behandelt.

ebenso, wie es zu höchst persönlichen psycho-logischen RE-AKTIONEN kommt, die durch bestimmte situationen unbewusst in uns aus-gelöst werden.

sollte sich nun jemand inspiriert FÜHLEN und sich in diese thematik vertiefen, so bitte ich hier um feedback! 🙂

und damit lasse ich es jetzt erst einmal GUT SEIN …

ich wünsche euch einen wunderschnuckeligen tach!

🙂


Ein Kommentar

G.weckt

ich schaue aus dem fenster und sehe wie ein sarg, aufgebahrt auf einem vornehmen karren, an meinem haus vorbeigezogen wird.
ich gehe hinaus, der karren hält und ich schaue mir den sarg näher an.
*wer ist es?* frage ich.
*es ist bruno.* bekomme ich zur antwort.
( „bruno“: den namen habe ich geändert, bei dem menschen im sarg handelt es sich um eine mir bekannte person. )
*bruno? den hab ich doch letztens noch gesehen, ich wußte nicht dass er tot ist … * sage ich.
so betrachte ich den sarg. er ist nicht besonders schön, einfach nur zweckmäßig und ungewöhnlich lang, vor allem für bruno, der physisch eher normal groß ist.
ich nehme eine bewegung im sarg wahr, eine bewegung wie einen tiefen atemzug.
*er ist nicht tot.* denke ich, und mache mich daran den sarg zu öffnen.
so klappe ich den deckel hoch und bruno richtet sich auf, atmet tief, lächelt mich an. er trägt jeans und ein kariertes hemd und ich glaube sogar  eine zigarette in seinem mundwinkel zu sehen.
*puh.* sagt er, *das ist ja noch mal gut gegangen.*
*wie lange hast du darin gelegen?* frage ich.
*eine woche ungefähr.* meint er.
*jesses, gutes timing.* sage ich.
bruno reckt und streckt seine glieder, er grinst, ist voller freude.
ich fühle was er denkt.
kürzlich hat seine ehefrau sich von ihm getrennt, oder umgekehrt, und er hatte eine freundin.
er führt ein buch bei sich, in das er seine liebschaften einträgt.
jede liebesbeziehung läßt er nur eine woche andauern.

so ist bruno also auferstanden, vor meinen augen.
seltsamer traum.
😉


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G.plant

mein chef befand sich gut zugedeckt und aufrecht sitzend ( ich habe keinen chef! *g ) in seinem bett.
ein weißes laken bedeckte ihn und ich saß am fußende, ebenfalls zugedeckt.
ich wunderte mich über sein weißes gesicht. es war blütenweiß und sehr ebenmäßig und er trug eine ROKOKOfrisur. um sein gesicht herum kringelten sich graue löckchen und auch die restfrisur war sehr lockig, aber nicht ganz so grau. er war jung und seine ausstrahlung war insgesamt sehr schön.

auch seine hände waren so ungewöhnlich weiß, wie gepudert.
einmal beugte er sich nach vorn und ich sah, dass es creme war, die sein gesicht so weiß erscheinen ließ. sein rechtes auge war geschwollen, nunja, es war früh am morgen, da sieht mann schon mal etwas verknautscht aus, oder nicht?

ich war jedenfalls sehr nachsichtig mit allem was ich an ihm so bemerkte.
wir unterhielten uns, es war wie eine ausgedehnte teambesprechung.
*der hefeteig ist mir leider nicht gelungen.* sagte er bedauernd.
er hatte am vortag einen hefezopf backen wollen, davon wußte ich.
und dann hielt er mir ein buch vor die nase: *der scheich*.
auf dem buchumschlag war das gebräunte gesicht eines mannes im profil abgebildet, ein viereckiges transparentes stück mull überzog nase und wangen, darunter lag ein weißer tupfer.
ein verletzter scheich also.

wir sprachen über dies und das, die themen wurden aber alle nicht ausdiskutiert sondern nur eben mal angesprochen. mein chef nahm ein kleines reinweißes gästehandtuch vom nachttisch und sagte:
*davon werde ich noch 12 stück bestellen.*
das fand ich gut, die konnten wir gebrauchen.

und dann ging mir der praxisablauf durch den sinn. wir hatten vier räume und zwei ärzte. jedem arzt folgte eine schar assistentinnen. ich überlegte wie ich die damen anders verteilen könnte, damit die sache ausgeglichen war. und ich dachte darüber nach wie man etwas markieren könnte nachdem es gereinigt war, damit die nächste nicht noch einmal die gleiche arbeit verrichtete.

irgendwann war er dann aus, der traum.

🙂