G.fühlt

* born to be mild *


Hinterlasse einen Kommentar

G.blickt

Ich ging die Treppen hinunter, ganz unten durch eine Zwischentür und stellte fest, dass der Schlüssel außen steckte. Ich warf einen Blick auf die Tür nach draußen, ging aber nicht hinaus. Ich wußte nicht mehr, was mich da erwartete.
Den Schlüssel zog ich ab und steckte ihn nun innen an die Tür, schloß den Raum ab und ging die Treppen wieder hinauf.

Oben kam ich in Omas Wohnung an. Der Leiter des Kommunikationszentrums tat gerade seine Arbeit und ich wollte ihn keinesfalls stören.
So ging ich in den obersten Raum des Hauses und schaute aus dem Fenster.
Ein wunderschöner zierlicher Vogel mit einem orangenen Federkleid, so einen wie ich ihn noch niemals gesehen hatte, war plötzlich in meinem Blick.
Aus dem Nichts erschien er vor dem Fenster und breitete seine Flügel aus wie ein Schmetterling. Ich konnte jede einzelne Feder seiner Flügel sehen, denn er blieb wie in Zeitlupe in meinem Blick „stehen“ wie Kolibris das machen. Für einen Kolibri war er aber eigentlich zu groß.

So konnte ich eine Weile diesen Vogel betrachten. Orange mit ausgebreiteten Flügeln, stehend in der Luft.
Doch dann flog er langsam davon, und zwar auf so besondere Art, wie ich noch nie einen Vogel hatte fliegen sehen.
Er schwebte und bewegte sich wellenförmig wie ein Delfin durch Wasser.
Ich schaute ihm so lange nach bis er aus meinem Blickfeld verschwunden und ganz in den Himmel eingetaucht war.

Nun schaute ich nach unten auf die kleine Insel mitten im See und entdeckte einen Biber, offensichtlich ein Weibchen. Die Biberin kam gerade aus ihrem Bau, und nun folgten auch ein paar ihrer Jungen. Mindestens drei konnte ich erkennen, so klein hatte ich Biber noch nie gesehen, wie niedlich!
Es musste wohl Gefahr im Anmarsch sein, denn die Bibermutter legte sich schützend mit ihrem großen Körper über ihre Kleinen und versperrte mir die Sicht.

Ich ging die Treppen wieder hinunter in den Raum meiner Oma. Auch da schaute ich aus dem Fenster und wunderte mich, denn es hatte stark geschneit. Mindestens 10 cm frischer Schnee bedeckte alles was ich sehen konnte in der kurzen Zeit die ich oben am Fenster verbracht hatte.
Alles zeigte sich mir so hellstrahlend und weiß.
Auch in der Wohnung war es hell.

Im Flur auf Omas Telefonbänkchen lag ebenfalls Schnee, zumindest sah es auf den ersten Blick so aus. Ich ging näher heran und stellte fest, dass es weißes, weiches Pulver war. Ich strich mit meinen Händen darüber weil ich wissen wollte wie sich dieses Pulver anfühlt. Natürlich war es alles andere als kalt.
Während ich darüberstrich und das Pulver hin- und herbewegte kam Schmuck zum Vorschein, ein goldener Ring und einige goldene Ketten und Armbänder.
Schön, der Anblick gefiel mir, doch dann deckte ich den Schmuck wieder zu, denn der Leiter des Kommunikationszentrums kam aus dem Wohnzimmer und sagte dass er fertig sei.
„Es hat geschneit.“ sagte ich zu ihm und holte ihn ans Fenster, damit er den Schnee sehen konnte.
Doch kaum blickten wir aus dem Fenster, ging der Schneefall in strömenden Regen über. All der Schnee der im Garten und überall lag, schmolz augenblicklich zu Wasser und überflutete alles.
Die Regentropfen klatschten kräftig in die entstandenen Pfützen hinein.
Wie schnell das ging, wundersam …

*Gerti G.

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

G.parkt

ich wußte, es würde gefährlich werden, ich konnte hier nicht mehr lange bleiben.
sie hatten meine fähigkeiten entdeckt.
meine tochter war gut versorgt, sie arbeitete am stand mit den zwei frauen zusammen, und so konnte ich beruhigt fliehen und kam schnell am großen see an.
es war schon dunkel.
ein blaues parkhaus hatten sie vor dem see erbaut, es mußte neu sein, ich hatte es noch nicht gesehen und es versperrte mir den ausblick auf das wasser.
der weg hoch zum see war verschneit, auch das parkhaus war leicht schneebedeckt.
ich entschied mich, am parkhaus hochzuklettern um so über den see zu kommen.

das parkhaus hatte drei etagen, es gelang mir leicht und schnell daran hochzuklettern und nun stand ich oben und hatte ausblick auf den see.
es war als wüßte ich nicht genau um meine fähigkeiten, ich zweifelte ein wenig ob ich das wirklich könnte was ich jetzt vorhatte zu tun.
diese gedanken wunderten mich, weil ich mir meiner fähigkeiten durchaus bewusst war und sicher damit umgehen konnte.
so hob ich also ab und flog los.
ich schwebte über den see und genoss den anblick ohne dabei zu vergessen dass ich auf der flucht war.
es würde einen kampf geben dem ich zu gerne entrinnen würde, ich wollte so weit wie möglich weg.
auf der flucht traf ich einen verbündeten.
ich spürte gleich , dieser mann trug die gleichen fähigkeiten in sich  wie ich. ich traf ihn in einer kneipe und er stellte mich verschiedenen leuten vor bevor wir zu ihm nach hause gingen.

meine widersacher hatte ich vor meinem weggang gesehen, einer von ihnen besaß einen großen gefährlichen spürhund. früher oder später würde er mich ausfindig machen.
bei dem mann zu hause angekommen stellte ich fest, das er sehr offene fenster hatte und man von außen in seine wohnung schauen konnte, vor allem im dunkeln wenn das licht eingeschaltet war.

da wir nun zu zweit waren würden wir das schon schaffen, sollte sich ein kampf ergeben.
auch der mann hielt seine fähigkeiten vor der außenwelt geheim.
einzig die wenigen menschen mit denen er mich kurz zuvor bekannt gemacht hatte, wußten davon und waren vertrauenswürdig.

es dauerte nicht lange, da witterte die katze des mannes draußen etwas ungewöhnliches.
sie sprang leichtfüßig an die wohnzimmerfensterscheibe und verlor ihre form, sie wurde schmaler und schmaler bis sie eins war mit dem fensterglas und nicht mehr zu sehen.

was machen wir nun? –  fragte ich den mann mit einem blick.
er erhob sich und drehte sich in einen vorhang ein. es gab noch einen weiteren vorhang am fenster, der war aber zu schmal als dass man sich hätte eindrehen können, so hüllte ich mich mit meinem verbündeten ein.
ich zitterte am ganzen körper und auch er stand nicht ruhig da.
wenn das mal gut geht, dachte ich.

ein älteres ehepaar erschien draußen vor den fensterscheiben. es waren zwei von den menschen mit denen ich zuvor bekannt gemacht wurde. sie hatten wohl einen schlüssel zur wohnung, denn schon bald standen sie im wohnzimmer und wir drehten uns wieder aus dem vorhang heraus, setzten uns mit ihnen an den tisch, tranken wein und erzählten.
*

*ich habe wenig geld.*
… hörte ich eine innere stimme sagen, als ich ERWACHTE.
sie klang weder bedauerlich noch bedauernswert, sondern neutral als reine aussage.
eigentlich waren das die worte einer jungen frau in einem bus … ich rekonstruiere jetzt mal den nächsten traum.

ich war mit einem silbernen auto in köln unterwegs, das heißt, eigentlich fuhr ich, und ein paar freunde saßen im fahrzeug.
wir kurvten durch köln.
ich weiß weder woher wir kamen noch wohin wir wollten.
plötzlich sah ich eine so sehr fotogene hauswand das ich sagte: *hier könnt ihr mich rauslassen.* obwohl eigentlich ICH die fahrerin war – und das war nicht das einzig paradoxe, ver-kehrte in diesem traum.

die hauswand war wunderblau gestrichen, es gab auch ein weißes quadrat. am haus standen ein paar bäume deren blätter sich schon herbstlich rot-gelb gefärbt hatten und eine kletterpflanze schlängelte sich farbenfroh um das haus.
es war dieser schöne kontrast, der mich veranlasste die „insassen zum anhalten aufzufordern“.
ich fuhr allein weiter und fand gleich in der nähe einen schneebedeckten parkplatz für mein auto. ich schaute kurz an mir herunter um zu prüfen ob ich passend gekleidet wäre für eine fototour durch köln, denn  ich wußte nicht das es geschneit hatte.
mal trug ich ein t-shirt und mal hatte ich darüber meine herbstjacke gezogen, es wandelte sich vor meinen augen. ich entschied dass es okay wäre so wie es ist.

der erste parkplatz den ich ansteuerte war leider ein behindertenparkplatz, das weiße zeichen auf dem asphalt konnte man durch den schnee nicht auf den ersten blick sehen, so fuhr ich auf die gegenüberliegende seite, wo gerade ein fahrzeug den platz verließ und nahm seinen platz ein.

man musste hier sein auto anketten oder mit einem schloss befestigen, und damit hatte ich so meine not. als ich fertig war mit meinem ersten versuch, lag mein auto auf dem rücken in einer höhle aus schnee.
seltsam.
ein älteres ehepaar kam mit ihren fahrrädern vorbei, der mann sagte etwas zu der art wie ich das fahrzeug angekettet hatte. so könnte man das hier nicht machen, da hätte man „sie“ gleich auf der pelle.
„wen“ wußte ich zwar nicht, machte mich aber gleich daran zu schaffen, das schloss noch einmal zu öffnen um es richtiger zu machen.
langsam drehte sich mein auto wieder in den normalzustand … irgendwie klappte jetzt auch alles und kalt war mir auch nicht.
so ging ich dann wohl los und machte meine fototour …

*

ich wohnte im haus meiner eltern, zumindest war ich DA, oben unter dem dach, dort wo ich mir mit meinem bruder die ebene unter dem dach teilte.
sein zimmer war etwas größer als meines.
seltsam, das haus fühlte sich „leerstehend“ an was es aber definitiv nicht war, denn ich hatte kurz bevor ich die treppe hinauf ging noch unten im wohnzimmer mit meiner mutter gesprochen.

ich hörte stimmen im zimmer meines bruders und öffnete dir zimmertür.
ein dunkelhaariger junger mann und eine kräftige junge frau mit zopffrisur saßen da, der mann hielt einen koffer auf dem schoß.
*wir wollen nach griechenland.* sagte er *bis wir einen flug haben dürfen wir hier wohnen. wir möchten unbedingt vor der geburt in griechenland sein, das kind soll dort geboren werden.*
erst jetzt sah ich, dass die frau die ich für „kräftig“ gehalten hatte, ein KIND unter ihrem HERZen trug.
*und wann wollen Sie weg?* fragte ich.
*sobald wir das ticket haben. wir haben noch 13 tage zeit, dann wird das kind geboren.* sagte der mann.
*haben Sie internetanschluß?* fragte ich – obwohl ich wußte dass es sowas hier im zimmer meines bruders nicht gab.
*nein.* sagte der mann.
ich sah ihn in verschiedenen zeitschriften, zeitungen und büchern blättern.
*warten Sie, ich besorge Ihnen was!* sagte ich und verließ den raum.
ich wollte die treppe hinunter gehen und bemerkte, dass die zweite stufe gefährlich lose war. ich wohnte lange genug in diesem haus um den trick zu kennen, damit man gefahrlos die treppe hinunter gehen konnte, aber die beiden neuankömmlinge da oben, die wußten das sicher nicht …
ich würde es ihnen bei nächster gelegenheit sagen.

ein mann war plötzlich bei mir, er wollte mit mir das andere haus besichtigen, welches schön und groß war und unwahrscheinlich viel potential enthielt, aber noch nicht ganz fertig war.
das andere haus konnte man sehen, wenn man in meinem zimmer aus dem fenster schaute.
es sah etwas dunkel aus, aber man konnte auch auf entfernung erkennen wie schön es aufgeteilt war, geräumig und viele möglichkeiten der verwendung beinhaltend.
ich mußte vorsichtig sein mit diesem mann, denn irgendwas war mit dem anderen haus noch nicht so ganz in ordnung, doch das brauchte dieser mann nicht zu wissen.
ich war mir nicht sicher ob ich ihm voll und ganz vertrauen könnte, er hätte dieses wissen gegen das andere haus verwenden können und das wäre zu schade drum gewesen.
so ging ich lieber ganz auf nummer sicher und ließ ihn das andere haus nicht allein besichtigen, so wie er sich das gewünscht hätte.
auf schritt und tritt begleitete ich ihn, bzw.: ich ging vor und das was er nicht sehen sollte zeigte ich ihm nicht.

*

in einem einkaufszentrum begegnete mir ein mädchen mit seiner mutter. das mädchen hatte geburtstag und ich wollte ihm etwas schenken, hatte aber nicht allzuviel geld.
wir standen an einem wühltisch mit diversen tafeln schokolade. ich gab ihr eine tafel schokolade und die paar euro die ich in der tasche hatte.
ihre mutter war sichtlich nicht so zufrieden mit meiner gabe, empfand das geschenk offensichtlich als zu gering. doch für mich war das okay, es lag gerade im bereich meiner möglichkeiten.
mehr ging nicht.

*

ich war in einem bus mit vielen jungen mädchen unterwegs. sie waren schminkbegeistert, sehr auf ihr äußeres erscheinen bedacht, und probierten allerhand glitzerzeug aus. ich hatte auch glitzifitzi-schminkutensilien in der tasche.
sie unterhielten sich zum teil recht vulgär und wußten ganz genau, dass es unziemlich war und nicht im sinne ihrer herrin, die gerade nicht anwesend war.
ich lauschte ihrer unterhaltung und schnappte allerhand verbal-sexuelles auf.
nun war die herrin im anmarsch, die mädchen veränderten augenblicklich ihre gesprächsinhalte, packten eilig ihre schminke weg, und am ende gab ich einem mädchen, was selbst nicht so viel hatte, meinen glitzerkram.
dann erklang dieser satz: *ich habe wenig geld.* – während ich ERWACHTE.

*


Hinterlasse einen Kommentar

M.8

irgendwo unterwegs in einem fernen, nicht fremden, land.
allein.
überall in den straßen gibt es stände mit strickwaren, mützen in regenbogenfarben, bunte schals, handschuhe. alles schön und gut, aber ich habe keine verwendung dafür, ich schaue mir die sachen nur an. so schlendere ich gerade langsam an den auslagen entlang und möchte wieder raus aus dem stand, doch drei männer stellen sich mir in den weg. ich gehe hinüber zu einer anderen seite, und wieder stellen sie sich mir in den weg. ich halte meine linke hand auf den energetisierten stein, den ich in meiner tasche trage, und spähe nach einem ausweg. ein tourist flüstert mir zu:*pass auf, das haben die hier nicht gern wenn man nichts kauft.* ich winde mich irgendwo hindurch und bin draussen.

aus der hintersten ecke des strickwarenstandes höre ich wie mir einer der verkäufer zuruft:
*SELBSTMORD*.
wie ein fluch kommt dieses wort geflogen und klebt sich an meinen körper.
ich schüttle den kopf voller unverständnis, während ich mich zügig entferne.
ich mag die energie hier nicht mehr.
der nette tourist kommt mir hinterhergelaufen.
*hey, die haben dich verflucht. du mußt den BANN stoppen.*
ich verstehe nicht so ganz.
*verstehst du denn nicht?* fragt er. *sie haben einen fluch ausgesprochen, das leben wird dich in kürzester nächster zeit in den selbstmord treiben. der BANN muß unbedingt durchbrochen werden!*

*niemand hat MACHT über mich.* sage ich, kein bisschen beunruhigt.

ich gehe noch ein stück weiter zum feld, dort liegen ein paar große natursteine. ich steige auf einen stein und lasse mich von der energie durchströmen.
*tschüss.* verabschiede ich mich von diesem besorgten touristen und steige langsam auf.
ich lächle ihm feundlich zu, winke kurz und fliege, schwebe, höher und höher.
ich sehe wie seine augen sich weiten vor staunen und auch sein mund öffnet sich und insgesamt trägt er einen extrem erstaunten gesichtsausdruck.

mein langes kleid flattert um meine beine herum, kurz frage ich mich ob man meinen spitzenunterrock von unten sehen kann, aber wirklich interessieren tut mich das nicht.

ich fliege langsam über die häuser, ich fliege und fliege,
lasse mich treiben,
es war schon immer so.
😉


Hinterlasse einen Kommentar

G.stillt

ich sah zwei wesen etwa 1 meter über dem boden schweben, sie waren jung, unabhängig von mir und unabhängig voneinander. wir lächelten uns freundlich an, vielleicht sprachen wir sogar miteinander. nein, das nicht, sie stellten mir keinerlei fragen, unsere kommunikation fand über blicke statt. überaus freundliche und liebevolle blicke. und dann hob ich ab. ich hielt meine flughöhe erst einmal auf einem unteren level, gerne wollte ich mit diesen beiden wesen noch ein bisschen zusammensein. später jedoch, ich mußte schließlich weiter, ging es dann richtig in die höhe. mit den händen steuerte ich meine flughöhe. drehte ich die handflächen nach oben so ging es hinauf, und hielt ich die handflächen nach unten gerichtet, so sank mein körper hinab, die geschwindigkeit ergab sich aus meiner gedankenkraft. so flog ich also erst einmal über die dächer und stellte fest: ich war keine 100 meter luftlinie von meinem geburtshaus entfernt. ich hielt mich vor allem über dem haus auf, wo es früher – als wir geschwister noch klein waren – getränke an der haustüre zu kaufen gab. auch sonntags. und EIS. so etwas gibt es heute nicht mehr, die zeiten haben sich geändert.

in einer anderen traumsequenz hatte ich gerade ein baby bekommen. vielleicht war es mir *zugeflogen*? ;- ) jedenfalls kam das baby sehr plötzlich, ich war nicht in meiner wohnung und hatte nichts, womit ich es hätte versorgen können. es hatte etwas mundsoor und wirkte überaus hungrig, da mußte ganz zügig was getan werden. so ging ich also in diesem haus herum und fragte die leute bei denen ich mich gerade befand, ob sie milch und windeln hätten. sie hätten alles da was ein baby braucht, sagten sie. es war zwar nicht das was ich gerne gehabt hätte, aber damit konnte ich mir und meinem baby schon weiterhelfen bis ich mir all das besorgen würde, was ich für das kleine für notwendig hielt. das baby war bei mir in allerbesten händen.


Hinterlasse einen Kommentar

G.schLUDERt

ღ♥ღ 2010 ღ♥ღ

einen wunderschnuckelijen juten abend, liebe mitLIEBEnden … ist mir doch grad heiß bewußt geworden, dass ich dieses jahr noch keinen einzigen blogeintrag getätigt habe, *JESUS*,

schande über mein haupthaar!

… jeden tag hab ich was in meinem *SINN*, jeden tag fügen sich in mir ein paar worte zusammen, gesellen sich zu denen, die eh schon da sind ( und warten und warten … ) und bilden zusammen einen voluminösen, mächtigen wortsalat.

wo fange ich an?

hätte ich eine übervolle salatschüssel vor mir, ich würde einfach in der mitte irgendwo hineinpieksen …

mit meinen worten verhält es sich ein wenig anders. sie befinden sich quasi noch in der salatschleuder, fliegen WILD umher, begegnen einander vielleicht zum ersten mal, oder kennen sich schon lange und haben nun EINeS gemeinsam:

warten.

warten bis sie *dran* sind.

 

also gut, ein paar davon krame ich grad mal raus … die worte von irgendwann vor ein paar tagen:

 

„LIEBE ist weit mehr als *ich liebe meinen mann, meine kinder, meinen hund, meine katzen, mein haus, meinen garten, mein auto. und das buch was ich gerade lese.*

LIEBE ist weit mehr.“

„ach ja?“

„ja.“

„LIEBE kann man *ganz schön* kompliziert machen. doch auch ebenso leicht und einfach.“

„das liebe kompliziert sein kann, das weiß ich. davon kann ich ein liedchen singen.“

„dann sing mal los.“

„du weißt was ich meine, du kennst mich ja.“

„genau. und darum sag ich ja: LIEBE ist weit mehr als dein *ich liebe meinen mann, meine kinder, meinen hund …

„aber das ist doch schon eine ganze menge, oder? wen soll ich denn, deiner meinung nach, noch lieben? außerdem … ich habe gar keinen mann.“

„weiß ich doch. war ja auch nur ein beispiel dafür, wie einige menschen ihre fähigkeit, ihr potential, ihre LIEBE, kleinhalten, begrenzen auf ein paar personen, dinge, und das war’s dann auch schon mit ihrer *liebe*“

 

_____ich brech’ ab. *gg

 

in irgendeiner traum-nacht sah ich schöne häuser, mit dächern grasgrün und gelb. ich hatte zwei wohnungen. eine hatte ich länger nicht bewohnt, meine junge, nette vermieterin hatte mich schon vermisst. zuvor kostete die wohnung 330 euro, nun erhöhte sie den mietpreis auf 500. ohje, wie sollte ich das bewerkstelligen, schließlich bewohnte ich noch eine andere wohnung, die ebenfalls um die 300 euro kostete. so würde ich also eine weile doppelt miete zahlen dürfen, das geld würde schon irgendwo herkommen, dachte ich. außerdem hatte ich mir das selbst so erschaffen und wußte, dass ich zu jeder aufgabe die sich mir im leben stellt, die entsprechende kraft gleich mitgeliefert bekam, um sie zu bewältigen.

 

es ist intensiv-bunt überall, kräftige farben. ein wunderhimmelblau wie ich es lange nicht mehr gesehen habe. in diesem wunderhimmelblau fliegt hoch in der luft ein automobil umher. besetzt mit mindestens 4 personen. eine frau, blond, mittleren alters, fliegt fröhlich hinterher und hält sich irgendwo fest. mutig, finde ich.

„beatrice“ rufen sie sie aus dem fliegenden auto. die dame auf dem beifahrersitz, beatrice’ mutter oder schwiegermutter, nimmt eine gefährliche schräglage ein und ich meine fast, sie fällt jeden moment aus dem auto heraus. es geht aber noch mal gut. beatrice hat so was ähnliches wie flügel, ein wehendes tuch vielleicht, ich kann es nicht genau erkennen. sie bewegt sich jedenfalls sehr sicher in der luft.

ich betrachte das alles von irgendwo. ich weiß nicht ob ich stehe oder selbst fliege.

 

ein paar bilder rauschen an mir vorüber. ein alter krüppeliger, doch wunderschöner baum mit gelben blüten auf einer saftig wundergrünen wiese. ein standbild von einem fluß am hang, eine frau steht im wasser. das bild, die frau, beginnt sich zu bewegen. ich will das gerade genießen, zu sehen, dass bewegung in einem bild ist, doch da verschwimmt es schon vor meinen augen.

 

auf einem enorm grünen blatt vor diesem wunderhimmelblauen hintergrund, macht sich eine schwarze biene abflugbereit. sie zieht ergiebig ihre beine lang und putzt sich hier und da … dann hebt sie ab und fliegt hoch oben genau über der straße, auf der freunde von mir gerade mit ihrem auto losfahren. sie winken zu der biene dort oben hinauf.

soso, sie haben sie also auch gesehen , denke ich.

mit stolzgeschwellter brust fliegt die biene weiter ihren weg …

 

*

 

tja, wat sacht man dazu?

traumgedöns.

aber wirklich: sowas von tolle farben!

 

so, jetzt fühle ich mich nicht mehr so *schLUDERig*, weil ich nun endlich meinem drang nachgekommen bin, den ich schon seit t a g e n verspüre, nämlich, 2010 zu entjungfern … im sinne von: blogeintrag.

 

JETZT bin ich zufrieden. Bin ich sowieso …

 

und schön finde ich, und DANKE sage ich, dass dennoch so viele leseWESEN sich hier einfinden und in meinem *old stuff* schmökern. ja, danke sehr!

 

jute nacht, froinde 🙂