G.fühlt

* born to be mild *


Ein Kommentar

G.nährt

Huhu liebe MitLiebenden

…ob ihr es nun wollt oder nicht, ich erzähle euch jetzt mal von der unfreiwilligen DarmReinigungsAktion, die mich vor ein paar Tagen heimsuchte, und die mich etwas in Verwirrung gebracht hat.

Vor 4 Wochen habe ich eine Nichtraucher-Hypnosebehandlung gemacht…und in Windeseile 3 kg zugenommen. Dabei hatte ich gerade erst recht viele Wochen dafür gebraucht, um 3 kg weniger auf der Waage zu sehen…tja, so kann’s gehen. 😉

Ja und am Montag kurz nach Mitternacht bat ich in meiner „Verzweiflung“ aufgrund der Gewichtszunahme (und mit einem ziemlichen Völlegefühl) meine Geistführer um Unterstützung, was mein Essverhalten betrifft.

Ich glaube es dauerte keine Minute, da durfte ich ins Bad rennen…was ich in der Nacht noch einige Male wiederholte. Oft genug lohnte es gar nicht, den Weg wieder ins Schlafzimmer zu gehen…und so verbrachte ich die meiste Zeit der Nacht bis 4.30 Uhr auf dem Lokus. Mein hübscher Putzeimer wurde in dieser Nacht erstmalig zweckentfremdet, ich ließ mir das Essen also auch ordentlich durch den Kopf gehen…bis wirklich restlos alles nach aussen gekehrt war…und nur noch heiße Luft kam…sozusagen. 😉

Ach ja: war das nun schon eine Entgiftung, kann dazu jemand etwas sagen?

Die nächsten beiden Tage verbrachte ich fast komplett schlafend und immer mal ein Schlückchen Wasser trinkend. Spät am ersten Abend aß ich ein kleines Äpfelchen und eine Banane, ganz langsam, ganz genüßlich. Ein Hungergefühl hatte ich nicht, aber Esslust, Gelüste, Erinnerungen an Gewohnheiten…

Als ob ich mir nicht schon oft genug Gedanken darum gemacht hätte, wie nahrhaft das wirklich ist, was ich meinem Körper zuführe, wird dies gerade noch einmal ganz intensiv zu (m)einem Thema.

=> Knackige Informationen eurerseits sind mir herzlich Willkommen!

Ich fühle mich latent wie neu geboren…innerlich wie ein unbeschriebenes Blatt, rein und jüngfräulich was die Nahrungsaufnahme betrifft, und ich sammle gerade Informationen – auch aus meinem inneren WissensSpeicher – was wirklich wirklich gut ist für so einen heutiges sensibles und mitunter hochschwingendes SeelenSchiff, um es mal so auszudrücken.

Vielleicht werde ich ja doch noch mal zum MüsliTyp 

Schon seit Monaten habe ich Brot vom Speiseplan gestrichen und ersetzt durch Leicht&Krass Knäcke Roggen/Vollkorn als Träger für z. B. Meerrettich mit Bananenscheiben. Mal sehen ob ich mir das abgewöhnen kann…

Was nun also in Frage kommt ist:

  • Haferflocken/brei,
  • Buchweizen,
  • Nüsse, Kerne, Körner,
  • frisches BioObst (die Birnen sind reif),
  • BioGemüse, Salat, (es gibt noch Gurken, Bohnen, Kürbisse, Tomaten im Garten), frische Kräuter (davon gibt es noch eine Menge im Garten),
  • gute BioÖle wie Kokos- oder KürbiskernÖl,
  • gute Gewürze

…mehr fällt mir gerade nicht ein, und viel mehr ist es wahrscheinlich auch nicht, bis auf die gerade angesagten superFoods und sonstiges schmückendes Beiwerk was bestimmt gesund ist: Chiasamen und Flohsamen/schalen. Hab ich am Start. Und von dem grünen Pulver redet gerade gar niemand mehr, fällt mir gerade ein, wie hieß es noch, Maringo oder Meringa? Komme ich jetzt nicht drauf, jedenfalls hört man nix mehr davon. Oder nur ich nicht. 😉

Was mir klar ist: je lichtvoller die Nahrung, je mehr Sonne das Obst/Gemüse gesehen hat, desto besser für den (Licht)Körper. Und auch klar: hauptsächlich vertrauenswürdige BioProdukte verwenden. Und Knoblauch: ja, frisch aus dem Garten, plus die Frage: gibt es einen guten Grund, Zwiebeln zu essen?

Da mir der gestrige Buchweizenbrei nicht so wirklich gemundet hat, habe ich heute aus dem Rest Bratlinge gemacht. Mit einer richtig amtlichen Menge Kräutern, Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel, Basilikum, einem guten EL KokosMehl, gut 200g gemahlenen Cashews und Mandeln, Kurkuma, Curry, HimalayaSalz, 1 EL Quark und 1 freilaufenden Ei vom Bauern um die Ecke habe ich den gekochten Buchweizen verquirlt und anschließend die Bratlinge geformt.

Sieht doch lecker aus, oder? Mit Gurke, Paprika und Tomätchen aus dem Garten. 😉

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Ich bin ja nun gerade noch dabei, mein SeelenSchiff wieder an Nahrung zu gewöhnen. Leider…mag es auch schon wieder Stückchenweise Schokolade (weil ich sie noch im Haus hatte) und auch ein paar BioChips „vegan“ (weil ich sie noch im Haus hatte). Es erfordert also echt Disziplin in der Umgewöhnungsphase, es gibt einige Dinge die ich mir angewöhnt hatte, und die ich nun umprogrammieren möchte und werde.

Apropos „vegane Chips“, *Bio rinatura vegane KesselChips*, das klingt doch beinahe, als hätte man seinem Körper was gesundes zugefügt, oder? Da braucht man doch kein schlechtes Gewissen zu haben, oder?

BIO und dann auch noch VEGAN! Darüber habe ich mit dem Filialleiter ordentlich gewitzelt, neulich als ich sie kaufte, auch über die leckeren BIO-Dinkelchen, mit Schoko überzogenes Dinkelgepuffs. :-)))))

Was will ich mit all dem überhaupt sagen?

Gute Frage – frage ich mich auch! 😉 Vielleicht meldet sich hier die oder der Spezialist, kennt ein tolles Video wo vieles erklärt wird was mit dem Thema zu tun hat, und ich komme wieder noch ein Stück weiter auf meinem ganzheitlichen Weg. 😉

Im Grunde…spüre ich und weiß ich, dass wir gar nicht sooo viel Nahrung benötigen, nicht diese Mengen die ich mir/wir uns ANGEWÖHNT haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir dieses „3x täglich Essen und mindestens 1x warm“ in der Form physisch überhaupt nicht brauchen. Es kann sogar sein, dass dies ganz individuell ist und für jeden etwas anderes gilt.

Fleisch ist wohl klar, das kommt mir schon lange nicht mehr in den Körper. Obwohl ich nicht wirklich ganz auf TOTES TIER verzichtet hatte. Ab und an gabs in letzter Zeit TOTEN FISCH auf dem Tisch.

Doch jetzt ist erst mal wieder alles Neu, Neustart, und in dem Bewusstsein, dass ich Verwesung mit mir herumtrage bis TOTES TIER verdaut, verarbeitet, verteilt (bäh…) und wieder ausgeschieden ist, und dass das über eine Woche dauern kann und sich vielleicht noch in den Darmwindungen absetzt und da gammelt bis zum SanktNimmerlandsTach…naja, vielleicht kann ich mich ja doch dauerhaft umgewöhnen! 🙂

Und dann schön auf das Essverhalten achten. Verdauung beginnt im Mund, also ordentlich kauen und nicht schon den nächsten Bissen reinstopfen, wenn vom Happen zuvor noch die Hälfte im Mund ist. Und nicht sprechen beim Essen. Das Essen WERTSCHÄTZEN.

Bestenfalls echt meditativ: essen wenn man isst.

Ich sags euch: das macht es, oder mich, nicht geselliger…was für meinen Hang zur Stille ebenso gilt. Ist aber SINNvoller.

GESEGNETE MAHLZEIT! 🙂

Disziplin ist das Zauberwort…

Schön dass es dich gibt, Disziplin, ich liebe Dich! Komm zu mir, tanz mit mir, bleib bei mir, sei immer mein! :-)))))))

DANKE³ an meinen Körper, meine Geistführer, fürs Aufrütteln und bewusst machen…DANKE³

Ja, ich glaub erst mal habe ich dem nix mehr hinzuzufügen.

Lasst es euch gut gehen, gehabt euch wohl und schlaft schön! 😉

Alles Liebe –

Gerti G.

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G.brutzelt – SchnittLauchPfannKuchen

SchnittLauchPfannKuchen mit SalatFüllung

Huhu liebe Mitliebenden,

ich habs gerne leicht, einfach und unkompliziert…alles so, nicht nur die Zubereitung von Pfannkuchen. ♥

Da ich nun schon seit einigen Monaten kein herkömmliches Brot mehr im Hause habe und mich mehr und mehr von der somatischen Intelligenz meines Körpers führen lasse (zumindest im Bereich Ernährung…), gibt es jetzt des öfteren Pfannkuchen. Mein Körper holt sich also schon sein Mehl, was ich an anderer Stelle weglasse.;-) Ja und nu möchte ich mein SchnittlauchPfannKuchen-Rezept mit euch teilen.

Das Grundrezept habe ich meinem alten Schulkochbuch entnommen, allerdings minimal abgewandelt. Here we go:

SchnittlauchPfannKuchen mit Salatfüllung

Mann (oder Frau) nehme für das Grundrezept „Eierkuchen“:

  • 100g Dinkelmehl
  • 1 ordentliche Prise Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250ml Wasser (im Buch steht: 125ml Milch, 125 ml Wasser)
  • 2 Eier
  • KokosÖl

die Menge ergibt 3 Pfannkuchen

was man auch noch braucht: 

  • Schnittlauchröllchen, Salat mit Dressing

Zum Mixen verwende ich einen Melissa-Schmusi-Maker. Alle Zutaten zusammen in den Behälter geben, zuschrauben, kurz schütteln und: mixen. Damit es dann auch SchnittLauchPfannKuchen mit Salatfüllung werden:

  • Schnittlauch und Salat pflücken

Schnittlauch waschen und kleinhacken, den Salat ganz normal in einer Schüssel mit deinem LieblingsDressing und gutem Öl zubereiten und gut durchmischen.

Ich verwende Blaubeeressig, HimalayaSalzLake und derzeit HaselNussÖl.

Nun etwa 1 Eßl KokosÖl in die Pfanne geben, auf volle Elle stellen und die gewünschte Menge Schnittlauchröllchen (z.B. 1 Eßl voll) in das Öl geben, sofort danach 1/3 der PfannKuchenTeigMenge nachgießen.

3Mein erster wird immer etwas kleiner, wie man sieht. Obwohl…der Teller ist ein riesengroßer Pizzateller.. 😉

Den Pfannkuchen wenden sobald er sich vom Pfannenboden löst und an den Rändern leicht braun wird. Auf Wunsch kann man die Platte fast schon ausstellen nach dem Wenden.

Den fertigen Pfannkuchen auf einem Teller abkühlen lassen und ihn später einrollen, um Platz für den nächsten zu schaffen. 😉

2Den BratVorgang noch 2 x wiederholen. *g

Wenn die Pfannkuchen abgekühlt sind, eine große Menge Salat auflegen, einrollen und: guten Appetit! Wie ihr seht habe ich mein AbendMahl auch noch mit Borretsch- und CalendulaBlüten verziert…;-)

1Man kann die Pfannkuchen (auch klassisch als Johannisbeer- oder ApfelPfannkuchen) vielseitig belegen oder bestreichen, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Marmelade, Frischkäse, sämige Tomatensoße usw. – für meinen ErnährungsPlan ist wohl im Moment Salat am naheliegendsten und einfach lecker.

Lasst es euch schmecken!

(und sorry für die ziemlich schlechten HandyFotos…es düsterte schon in der Küche. Im Garten dann, wie man sieht, waren mir die SonnenStrahlen noch hold…)

Alles Liebe – Gerti G.


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G.häkelt – XXL-Garn FilzTeppich

Huhu liebe MitLiebenden! 🙂

Junge Junge…kein Wunder dass die Besucherzahlen in diesem meinem Blog *G.fühlt* zurückgegangen sind. Wie innen so aussen. Ich still, ihr still. 😉 Nun möchte ich euch heute die freudige Mitteilung machen, dass sich zu der Liebe zum Singen  eine andere KreaKtivitäTigkeit hinzugesellt hat…das Häkeln. Hauptsächlich stelle ich FilzWerke her in Form von FilzSchluppys, Schlappys, Kugeln, Taschen, Schlüsselanhänger, Teppiche, Decken und noch mehr. 😉 Es begann irgendwann 2014, verständlich dass weitere kreaKtive Quellen in der Zeit etwas zum versiegen kamen…;-) Ihr findet mich als HäkelFee Gerti G. bei DaWanda und auch auf meiner FacebookKreaKtivitätenSeite Zwei Hände und 1000 Ideen – Gerti G. – ich freue mich sehr über einen Besuch auf meinen Seiten, schaut euch gerne um. 😉

Nu darf ich mich erst mal wieder hier durchfummeln, die Linkliste aktualisieren, ein paar neue Bildchen hochladen (wie geht das noch??:O) und so. Ihr merkt schon, ich leere gerade meinen Verstand. 😉 Schon den ganzen Tag schreibe ich im Geiste, das war nicht mehr zum aushalten quasi, und nu sitze ich hier am Birnbaum abends um 21 Uhr, der Rasensprenger weht ein frisches kühles feuchtes Windchen zu mir herüber und ich werde euch gleich mein heutiges Projekt vorstellen:

Kleiner RundTeppich aus XXL Filzgarn – super einfach auch für Anfänger

Was du brauchst: Lust auf Luftmaschen, Wollreste, Häkelnadel

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Ich habe eine Luftmaschenkette aus Filzgarn von SUPERGARNE gehäkelt, das Garn hat eine Lauflänge von 50m/50g, im o. g. OnlineWollShop findet ihr eine super Farbauswahl und echt gute Preise! 😉 Das fette Knäuel wog am Ende 1 Kilo, so hatte ich 1000 Meter Garn verhäkelt. Ein paar Stündchen braucht man dafür. Die Luftmaschen müssen nicht super exakt gehäkelt sein, es darf auch ein wenig unregelmäßig werden, Hauptsache nicht so fest, je dicker die Häkelnadel, desto lockerer wird es. Empfehlenswert wäre für die von mir verwendete Filzwolle eine NadelStärke 8-9. Ich habe 7 gewählt, weil ich recht locker häkle. Du kannst aus jedem x-beliebigen Garn XXL-Garn herstellen, klar. Und z. B. tolle Teppiche, Körbe, Sitzauflagen daraus herstellen. Hier erkläre ich einfach mal das RUNDHÄKELN mit festen Maschen, so wie ich es heute gemacht habe. Meine dickste Häkelnadel hat Stärke 12 – das XXL Garn damit schöööön locker häkeln!

FM= feste Masche KM= Kettmasche WM= Wendeluftmasche, die Arbeit nicht wenden, jede Runde wird mit einer KM geschlossen, die nächste Runde wird jeweils mit einer WM begonnen.

  1. In einen Fadenring 6 FM häkeln, mit einer KM die Runde schließen, 1WM
  2. in jede FM der Vorrunde 2 FM häkeln, so dass du am Ende der Runde 12 Maschen hast
  3. FM, in jede 2. FM der Vorrunde 2 FM
  4. FM, in jede 3. FM der Vorrunde 2 FM
  5. FM, in jede 4. FM der Vorrunde 2 FM
  6. FM, in jede 5. FM der Vorrunde 2 FM
  7. ab Runde 7 die doppelten FM Zunahmen im Wechsel versetzen, so dass du in Runde 7 mit 2 FM beginnst, in die 3. FM der Vorrunde 2 FM, dann in jede 6. FM der Vorrunde 2 FM, am Ende der Runde noch 3 FM
  8. FM, in jede 7. FM der Vorrunde 2 FM
  9. 3 FM, in die 4. FM der Vorrunde 2 FM, in jede 8. FM der Vorrunde 2 FMund so weiter bis die gewünschte Größe erreicht bzw. das Garn verhäkelt ist. 😉

Bei meinem Projekt XXL Teppich habe ich bis zur 19. Masche zugenommen, der Teppich hat ungewaschen einen Durchmesser von 87 cm. Sobald er gewaschen ist, zeige ich euch das Endergebnis, bin sehr gespannt wie klein er wird. 😉 (update: siehe ganz unten…)

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Naja, rundhäkeln kann eigentlich jeder etwas geübte Häkelfan…und doch wollte ich das hier nicht unerwähnt lassen. Mit der gleichen Technik kann man z. B. auch Kugeln häkeln, ausstopfen mit Füllwatte oder Wollresten, oder Styroporkugeln mit Filzwolle behäkeln und in der Waschmaschine verfilzen.

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Na dann wünsch ich euch viel Spaß bei allem so… 😉

Gutt Neit!

Update, a few days later: nun schaut euch das Prachtexemplar mal fix und fertig am Ort seiner Bestimmung an. Er ist rund 20 cm geschrumpft auf 67 cm – gewaschen habe ich ihn – wie all meine FilzWerke – bei 60° genau 1 Stunde und 40 Min in der Waschma.

Es ist ein Wohlgefühl, barfuß auf dem Teppich zu stehen, so macht das Zähneputzen noch mehr Spaß! 😉

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Und was ich noch sagen wollte: wenn man ab Runde 7 die MaschenZunahme nicht versetzt, erhält man ein 6eckiges Ergebnis wie oben auf dem Hauptbild zu sehen. 😉

beibei ♥

 


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G.segelt

INSPIRATION

oh … darin liegt ein PIRAT verborgen … seh ich grad.

guten morgen, PIRAT!
bist du zufrieden auf deinem schiff, mit deiner crew?
ist das meer heute ruhig oder schaukelt dein heim dich durch unruhiges fahrwasser?
und liebst du den wind jeden tag mit gleicher intensität, magst du ihn auch wenn er dir fast die segel zerreisst?
die sonne scheint in dein verwegenes gesicht, so vieles hast du schon erlebt, erzähl mir doch eine geschichte.
ach könnt‘ ich durch deine augen sehen, nur ein mal, einen tag lang.
wie würde ich es lieben den ganzen tag auf dem schiff zu sein, begleitet von allerhand getier, immer die sonne im gesicht und die hände am ruder, steuermann.
wo geht es denn hin, weißt du das?
oder läßt du dich treiben so wie ich?
mein lächeln begleitet dich heute, ich atme mit dir die turbulenzen des meeres ein,
sowie die ruhe,
– diese vor allem! –
wenn die wogen sich wieder glätten.

*********

hupps … guten morgen, liebe mitLIEBEnden … da geht mir gleich die fantasie spazieren, ausgelöst durch ein kleines wort. ;- ) tja, wat soll ich sagen … das leben ist … so wunderschön. ein paar nette kleinigkeiten, oder kleine nettigkeiten habe ich erlebt, mal sehen wie ich sie nun verpacke. erst mal das, was ganz nah an mir dran ist …

Paps liegt wieder im krankenhaus. es sieht nicht gut aus. am sonntag hab ich ihn gleich besucht und Ma war auch da.
„du siehst so … anders aus. ist irgendwas?“ fragt sie mich.
ich lächle sie an und sage:
„och … ich bin verliebt, weiter nichts.“
„ach soooo …“ lächelt sie und ich erkenne die frage in ihrem blick.
„in mich.“ sag ich und strahle ein bisschen.
nach kurzem zögern meint sie:
„das sieht man.“
und wir lächeln um die wette.
ich bekomme den impuls, Paps energie zu geben, lege ihm die hände an den rücken, verbinde mich mit den frequenzen von Engel Raphael und Engel Gabriel und allen wesen die ihm etwas zu *geben* haben, und es beginnt ordentlich zu kribbeln … später frage ich ob das so okay ist für ihn, die position wo meine hände sich befinden.
„wo sind sie denn, ich merk nix.“ sagt er.
sie sind wie eingetaucht in sein SEIN, haben sich vermischt, aufgelöst irgendwie … das „muß“ man selbst erfahren um es erklären zu können …

einen tag später bin ich noch mal da, gleich nach der arbeit.
nach einer weile sag ich:
„papa, ich war den ganzen tag auf der arbeit und hab irgendwie nix zu erzählen.“
„ich auch nicht“ sagt er „ich lieg den ganzen tag hier rum.“
„na, dann können wir uns ja die hand geben.“ meine ich.
und dann frag ich ihn:
„hast du denn wenigstens was schönes geträumt?“
„nein.“ sagt er zuerst.
„doch, mein größter traum ist, wieder *nach hause* zu gehen.“
„was für ein schöner traum, papa.“ sag ich.
„er wird sich bestimmt erfüllen.“
ich spüre genau, wie er seinen fokus darauf gerichtet hat, *nach hause* zu gehen. das hält ihn in seiner zufriedenheit. ihm tut nix weh, zumindest nicht physisch.
und gestern sagt er zu meiner kleinen und mir:
„das hat bald ein ende, wenn ich wieder zu hause bin braucht ihr mich nicht mehr zu besuchen.“
„nicht mehr im krankenhaus“, schiebt er noch  hinterher.
die doppeldeutigkeit seiner worte entgeht mir nicht.
ich wünsche ihm, er schafft es noch einmal in sein irdisches zu hause, um von dort aus auf die wirkliche heimreise zu gehen …

„was bist du eigentlich, PIRAT, bist du der kapitän?“ frage ich
„ich bin ALLes.“ sagt er. „ich bin der ruderer, der steuermann. ich bin das schiff, der wind und das meer und der himmel zugleich. ich bestimme selbst, wie das meer sich bewegt, wie hoch die wellen wogen und wie nah ich den himmel zu mir hole.“
„hey, das gefällt mir, PIRAT. so bin auch ich, ALLes. und der himmel ist da, wo ich stehe.“

na, dann werd ich mal. einen schönen tach wünsch ich euch, bis demnäxt wieder, in diesem *theater*. 🙂

beibei

smaragda :- )