G.fühlt

* born to be mild *


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G.zückt

Ich befand mich an einem fremden Ort, mit meiner besten Freundin übernachtete ich in einem Raum.

Mitten in der Nacht wurde ich wach, verließ das Gebäude, eine Art Bungalow, und begab mich nach draussen. Ein lauer Wind und angenehme Wärme umfing mich. Die Nacht war dunkel, doch erhellte der weiße Sand nicht nur den Boden, ein wenig trug er auch dazu bei, dass ich mich im Dunkeln zurecht finden konnte. Auch der sternklare Himmel strahlte hell.

Ich hatte Sehnsucht nach Natur, die Nähe der Bäume zu spüren, und so schlenderte ich ganz nah an ihnen vorbei, genoss ihren Duft und das Gefühl des feinen Sandes unter meinen nackten Füßen. Im Dunkeln konnte ich nicht sogleich erkennen, was da durch die Blätter folg, ein Schwarm Fledermäuse dachte ich zuerst. Sie schwebten  ganz nah zu mir heran, so nah dass ich sie anfassen konnte. Und tatsächlich hielt ich meine offene Hand in den Schwarm und es setzte sich ein Tier darauf. Eine Mini-Ente, so niedlich klein, mit Flaum überzogen – eigentlich können sie so jung noch gar nicht fliegen. Sie betrachtete mich ohne Scheu und eine weitere kleine Ente landete auf meiner Handfläche. Ich wäre fast geplatzt vor Entzücken über so viel Niedlichkeit, Liebreiz.

Ich staunte, als ich bemerkte, dass sich in Augenhöhe eine Art Nest in diesem Baum befand und ich sollte entdecken, dass weitere junge Tiere darin lebten. Es waren mindestens 10 übereinandergestapelte Kartons, gefüllt mit frischem Heu und Stroh, an den Seiten mehrere kleine Eingänge. Ein Minihund und winzig kleine Kaninchen krochen aus den unteren Kisten und schauten vom Boden nach oben. Ich nahm sie auf und wirklich – ich kam beinahe um vor Entzücken. So liebreizend, so brav blieben sie auf meiner Hand sitzen. Sie hatten irgendwie alle die gleiche Größe, waren einfach Mini und Jungtiere, die aber keinen unbeholfenen Eindruck machten. Sie waren ganz ohne Scheu, zutraulich, voller Vertrauen.

Es flog noch mal ein Schwarm mit zartgelben Mini-Enten an meinem Gesicht vorbei – bevor ich wachwurde. 😉

Was frau nicht alles träumt … 🙂

Gerti G.

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G.tropft

Ich liege in meinem Hotelbett, bin gerade frisch ERWACHT und schaue lange auf die helle Wand. Plötzlich beginnt sich ein Bild zu entwickeln. In einem großen sonnengelben Fleck entsteht eine helle Gestalt in langem Gewand, ihr Haupt ist in Licht gehüllt, ich sehe weiße Wolken erscheinen und erkenne später, dass es ihre Flügel sind. Jetzt ist das Bild ganz klar, ein wunderbares Lichtwesen in verschiedenen Gelbtönen steht vor mir, zum Greifen nah. Dann verschwimmt das Bild und ein anderes, ähnliches, entsteht, doch in zartem Grün diesmal. Ich mag nicht aufstehen, so lange sich mir noch Bilder zeigen. Sicher bin ich mit den anderen im Hotel verabredet, doch ich komme einfach nicht los von diesen wundervollen Erscheinungen. Ich schließe die Augen und sehe Wasser, Wasser, überall Wasser, nichts sonst. Eine Wasseroberfläche kommt ganz nah an meinen Blick heran, sie ist ganz ruhig und beginnt sich langsam zu bewegen. Einen dicken Tropfen sehe ich hineinplatschen und wieder herauskommen aus dem Wasser. Jetzt folgen weitere Tropfen, es wirkt wie Regen auf einem See. Ich frage mich kurz, ob dies mein Tränenmeer ist und schaue dann weiter zu. Herrliche kleine Kreise zeigen sich auf der Wasseroberfläche, Kreise in Kreisen … zu schön.

Im nächsten Moment bin ich unten vor dem Hoteleingang und spreche mit einer Freundin. Wir beschließen, uns irgendwo Kaffee zu besorgen um ihn im Bett zu trinken. Die Vorstellung, Kaffee im Bett zu trinken finden wir gerade ganz wunderbar. Ich bemerke, dass ich für den Tag viel zu leicht angezogen bin, gehe wieder ins Hotel zurück und finde mein Zimmer nicht. Eine Frau mit weißen Locken nimmt mich an die Hand. „Ich finde meinen Schlafraum nicht.“ sage ich. Und sie führt mich zu einer Treppe nach oben. Ich sehe einen kleinen Tunnel und alle Wege hier kommen mir nicht bekannt vor. Eine weitere Frau gesellt sich zu uns, nimmt mich ebenfalls an die Hand. Irgendwo oben angekommen liegt eine weiche Matte, von dort aus können wir nach unten auf meinen Schlafraum blicken, doch es führt weder eine Treppe noch eine Leiter dort hin. „Springen wir einfach.“ sage ich. Und wir springen. Die Matte fliegt gleich mit, und unten landen wir weich. Doch statt in meinen Schlafraum zu gehen, mich umzuziehen und mir ein paar Sachen mitzunehmen, gehe ich einfach daran vorbei wieder nach unten. Jetzt ist es zu spät um wieder zurück zu gehen. Alle sind schon versammelt und ich gehe mit. Ich fühle in meine Hosentasche und zähle die Münzen. 20 Euro, damit werde ich wohl auskommen.

Einer Freundin möchte ich von meinen Bildern erzählen, doch sie blockt meine Worte ab und sagt, sie möchte nur noch von Dingen hören, die ihr dienlich sind. Ich bin etwas traurig, zu gerne hätte ich ihr von den Engelbildern und von dem Wasser erzählt …

Mit zwei Frauen liege ich auf einer Wiese. Mein Haar ist nass, ich nehme Shampoo und wasche es genüsslich. Nun sitze ich da mit Schaumkronen auf dem Kopf und frage meine Freundinnen, wie ich denn jetzt den Schaum abgespült bekomme, so ganz ohne Wasser.

Wir gehen an einem kleinen Flüsschen vorbei, eine Gruppe Schwimmer ist gerade beim Morgensport. Die Anführerin gibt gnadenlose Kommandos und ich denke: „Ob das Spaß macht in diesem Ton?“.
Da sehe ich, wie ein kleiner gelber Stein auf mich zugeflogen kommt, ich sehe genau wie er fliegt, bevor er in meinem linken Auge landet. Ganz schwach und mit wenig Wucht trifft er mich. Interessant, dass ich ihn voher habe fliegen sehen. Und nun fällt er einfach herunter.

In einer Küche springt mir ein kleines braunes Kaninchen in den Rücken. Es hält mich fest und ich spüre ganz deutlich seinen warmen Körper. Es fühlt sich größer an als ein kleines Kaninchen. Ich fühle mich etwas beengt, und jetzt fängt es auch noch an mit seinen kleinen Nagerzähnchen an meinem Kronenchakra zu knabbern … das lasse ich mir nicht lange gefallen und streife das Tier irgendwie ab.

Träume halt …

😉


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G.bucht

in einer kiste fand ich zwei bücher. sie gehörten meinem vater, er hatte sie mir irgendwann einmal geschenkt. ich stöberte ein wenig in den büchern herum, klappte eines auf und fand zwischen den seiten zwei geldscheine, 15 euro. prima, das kam mir gelegen!
ich zeigte den fund meiner oma. an ihrer mimik und gestik konnte ich sehen dass sie mir nicht glaubte. nicht glaubte, dass ich das geld einst von meinem vater bekam. sie drehte ihr gesicht weg und schaute meine mutter an mit diesem speziellen blick. das ärgerte mich, ich mochte es noch nie, wenn man mir nicht glaubte, vor allem dann nicht, wenn ich mir total sicher und der wahrheit 100% bewußt war. meine wut verrauchte schnell und wandelte sich um in ein: „dann glaubt sie mir halt nicht. hauptsache ich weiß dass es wahr ist.“
und der traum löste sich auf.

wir hatten vier kaninchen die sich zu unbestimmten zeiten in andere nager wie nutria und chinchilla verwandelten. ich weiß also nicht wirklich, was das genau für eine tierart war. jedenfalls begaben wir uns mit unseren 4 tieren auf eine reise. „uns“ das heißt: meine tochter und ich. sie war die besitzerin der tiere.
wir landeten auf einem zeltplatz.
ich ging ein bisschen spazieren, die vier tiere folgten mir. ich wußte nicht wie zahm sie waren, ob sie wieder mit mir zurückkehren würden und ob sie den gefahren die sich boten standhalten könnten … und ließ es darauf ankommen. auf einer großen, breiten straße angekommen begegneten wir einem fuchs. der war allerdings halb so groß wie unsere kaninchen, so stellte er keine gefahr dar sondern lief nur ein wenig quer, könnte man sagen. während die kaninchen abwechselnd einen großen kreis oder eine große acht über die gesamte breite der straße verteilt liefen, ging er langsam und gemächlich genau entgegengesetzt. mit hoch erhobenem schnäuzchen.
unsere tiere – jetzt war wieder so ein moment gekommen in dem sie sich permanent verwandelten – legten nunmehr eine rasende geschwindigkeit an den tag und ich fragte mich wie lange das spielchen wohl noch fortgeführt würde.
langsam wollte ich zurückkehren und rief eines der kaninchen zu mir. es löste sich aus der acht und kam tatsächlich angehoppelt.

das nächste was ich sah war … unglaublich wunderschön. lange betrachtete ich einen grauen schleier über einer großen fläche erde. es hätte auch ein see sein können, undefinierbar grau überzogen. plötzlich tat sich inmitten dieses schleiers ein hell leuchtendes dreieck auf und ich sah die farben des himmels. hellblau und leuchtend weiß. meine tochter stand in einiger entfernung von mir, ich winkte sie zu mir heran. sie hatte gerade eine kamera geschenkt bekommen und ich fand das bild was sich mir bot überaus fotogen. so kam sie heran, betrachtete mit mir diese lichterscheinung, doch statt zu fotogarfieren begab sie  sich mit einem der kaninchen dort hinein. nun stellte sich heraus das es wohl doch wasser war, von diesem grauen schleier verdeckt. sie schwamm und planschte mit dem tier eine weile in diesem lichtdreieck herum. ich hatte so meine bedenken, weil kaninchen nicht wirklich wassertiere sind. doch alles schien seine richtigkeit zu haben. es gefiel mir gut, sie so vergnügt in dieser helligkeit zu sehen.


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G.schnauzt

jetzt will ich euch mal was sagen, leute, jetzt lernt ihr mich mal kennen *hehe*, von der seite, die sich mir selten zeigt, fast nie, aber die dennoch DA ist wie mir scheint und eben so deutlich wurde als ich mein auto vor der garage abstellte weil ich nur n kurzen boxenstopp *ZU HAUSE* machen wollte/konnte um anschließend fürs *KIND* n päckchen zur post zu bringen und für die kaninchen noch wat leckeres zu holen … also, ich will es nicht so spannend machen … dampf ablassen:

ICH HAB DIE SCHNAUZE VOLL.
aber sowasvon.
und gestrichen.
gestrichen voll!
echt.
ja.
schnauze voll.
AMEN.
so ist es.
tataaaa …

das kam mir während des parkens aus dem bauch.
oder aus dem stammhirn.
was weiß denn ich.
und … soll ich mir diese emotion schönreden, umwandeln wenn es SO da ist wie es ist?
nee!
ich kux mir an.

na *schnauze voll*, woher kommst du?
wie lange möchtest du bei mir bleiben?
und moment mal … wie lange BIST du schon bei mir und ich hab dich nicht bemerkt?
oder wollte nicht, weil … so was „sagt man doch nicht“.
fluchen „tut man doch nicht“, oder?

nu sach schon, was willst du mir zeigen?
ich möchte dich nicht einfach so übersehen,
überhören,
sondern ganz genau reinfühlen wie ich zu der ehre komme
dass du mir begegnest.
*smile*

dazu hab ich dann grad auch seit gestern ein paar passende symptome wie
laufende nase und n bisschen halsping.
na dann werd ich ma voll reingehen,
mich genußvoll reinsteigern,
das *SCHNAUZE VOLL* thema richtig
auskotzen.

hab ich AUSKOTZEN gesagt?
ich meinte natürlich *auskosten*.
auskosten.
ich weiß worum es geht,
konkret,
und wie ich damit umgehe weiß ich auch.
also mach ich das mal …

aber zuerst werde ich mich mit *Momenten der Liebe* verwöhnen, wenn auch „nur“ in form von tee. da gibts wirklich tolle sorten.
alles in momente verpackt: sinnlichkeit, liebe, erholung, ruhe, entspannung.
jesses, soviel kann ich ja gar nicht trinken wie ich davon brauche. *g
ich fange schon mal an. 

*schlürf* – momente der liebe mit milch und zucker und zwei getoasteten waffeln.

und danach werden die kaninchen verwöhnt. mit extrafürsiegekauftem ringelblütenhoi.
ich mach denen ein richtig schönes frisches nest. dazu gibts n kleines möhrchen, n blättchen frisch gewaschenen eisbergsalat und ne handvoll futter.
die werden sich freuen und sich einkuscheln in ihren frischen strohhaufen.

und anschließend werd ICH mich einkuscheln.
in meine kuscheldecke und mindestens ne stunde dahinschlummern und träumen, wie ich mich kenne.
und dann sag ich das noch mal so vor mich hin,
laut: ich hab die schnauze voll.
und horche ob es immer noch so geladen klingt oder ob der schlaf mir schon was genommen hat von der geballten ladung.
daraus mach ich ne meditation.
wo in mir steckst du,  welchen bereichen von mir entspringst du,  *schnauze voll*?
darauf freue ich mich schon jetzt, auf die antworten die daraufhin aus mir herauskommen.

lecker essen gibts auch noch heute, zuchini mit tofuwürfelchen in curry gewälzt und gebraten.
und n paar EIER, dann stimmts auch mit dem cholesterinspiegel.
der verzehr findet heute mal wieder in der badewanne statt, mit nem kühlen ALT-bier frisch vom wannenrand.

so, ich bin dann mal weg, liebe mitLIEBEnden, bis mindestens 20 uhr wird geschlafen.

beibei, smaragda 😉