G.fühlt

* born to be mild *


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G.schenkt

ॐ  Ein Blümchen:

für den MonTag, für dich, für mich, für uns, für euch, für WIR, für ihr, für DIR, für Sie, für FÜR, für MIT, für JA, für Neues, für JETZT, für SEIN, für Freude, für jedes Lachen, für vollkommen UnVollkommenes, für Bleibendes, für Kommendes, für Gehendes, für die Melodie des Lebens, für alles was isst,

FÜR ALLes Was Ist.

ॐ Gerti G.

gaensebluemchen

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G.herzt

Irgendwas ist anders geworden, hier auf dieser Plattform … seltsamerweise sehe ich darin erst mal keine Verbesserung, ist das der Trend, die Dinge zu komplizieren statt sie zu vereinfachen? Ein herzliches *Hallo liebe MitLiebenden* ! 🙂

Stille spricht
in meinem Blog
seit Mitte August.

Was sich ALLes ereignet hat, von August bis Dezember, innerhalb von 4 Monaten … ich kann es kaum rekonstruieren.:-)
Wenn ich mich versuche zu erinnern, höre ich viel Musik in der Stille, Gesang

Lachen

Doch gibt es auch Zeiten, in denen die Freude sich auf einer Ebene versteckt, zu der ich keinen Zugang habe.
Das macht aber nix weiter, das ist dann einfach so …

Wellenförmig fließt das Leben, strömt, plätschert, rauscht rasend … weiter.
Wie schnell zwei Wochen vergehen sehe ich daran, dass ich schon wieder mit dem Putzen des Hausflurs dran bin.
Das ist ein An-halts-punkt. 😉

Heute Nacht war ich in einem Schwimmbad, erstaunlich spät für meine sonstigen Gepflogenheiten. Ich war mit einem Mann und einer Frau unterwegs. Der Mann hatte zwei Piercings in der Unterlippe, symmetrisch irgendwie. Er hatte eine besondere Ausstrahlung.
„Unter den Exoten bist du normal, aber unter den Normalen bist du ein Exot.“ sagte ich zu ihm.
Eine leichte Röte überflog sein Gesicht.
Ich überlegte, ob ich wirklich noch mit ins Schwimmbad gehen sollte, es war schon nach 22 Uhr, ich hatte gerade mal noch eine viertel Stunde Zeit zum Schwimmen bis meine Bahn kam. Ob sich das noch lohnte?
Es blieb keine Zeit mehr, darüber nachzudenken und dies abzuwägen, denn ich fand mich im nächsten Moment schon im Bikini in der Badeanstalt wieder. Das Schwimmen machte mir solchen Spaß, dass ich sogar noch eine Bahn später nach Hause fuhr …
doch genau kann ich das nicht mehr sagen, denn ich erwachte aus meinen Träumen und sah den Raum, kaum einen Meter über mir, symmetrisch übersät mit fein geränderten transparenten Kugeln, rechts oberhalb jeder Kugel eine 4-stellige Zahlenkombination.
Wie immer beeindruckend, die Symmetrie, das Geschenk, so etwas zu sehen.
Das Bild löste sich auf und weiter oben, ganz dicht an die Zimmerdecke projiziert, erschien ein weiteres symmetrisches Bild aus dickeren Linien. Ich habe einfach den Anblick sehr genossen und mich bedankt bei meinen himmlisch lichtvollen Begleitern. 😉

Das wars erst mal in Kürze, ein neuer Anfang ist gemacht …

Danke … fürs Lesen und Betrachten.

Habt nen schönen Samstag
Gerti G. 🙂


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G.schiebt

Das Gute an der Zeitumstellung ist: JETZT geht die Uhr in meinem Auto wieder richtig. : -)

Heute war ich zum zweiten Mal mit Omma im Rollstuhl unterwegs.
Schon letzten Sonntag hatte ich sie ausgeführt, das war ihre erste Fahrt mit ihrem neuen Bewegungsapparat. Macht Spaß mit so einer *alten Dame* (95 jährig) die wirklich fast permanent einen Grund zum Lachen findet. Schon bei der letzten Ausfahrt fragte sie beinahe jeden Menschen der uns entgegen kam: „Leben Sie noch gern?“

Oft kam sie, kamen wir, dadurch in ein kurzes Gespräch mit den Leuten. Und jeden grüßt sie freundlich, die meisten grüßen auch zurück. „Ach was ist das ein freundlicher junger Mann!“ sagte sie heute, nachdem dieser junge Mann ein herzliches *JA* auf ihre Frage antwortete.

Heute habe ich Omma mal so richtig durch ihre alte Heimat geschoben, die hat sie lange nicht mehr so richtig gesehen. Ich schob sie vor den Toren der Altstadt runter an der alten Stadtmauer vorbei. Oma wußte mir erstaunlich viel über Zons zu erzählen, unterbrach aber immer wieder, weil sie wieder jemanden fragen „musste“ ob er noch gerne lebt.  Eine leichte Anhöhe hoch, da wurde es für mich ein bisschen brenzelig, sandiger Boden, schwere Oma – obwohl sie nicht dick ist – und rutschige Schuhe. „Oma, wenn ich jetzt ausrutsche dann simmer jeliefert.“ sach ich zu Oma, und sie lacht sich kaputt. Wir hatten jedenfalls einen schönen, lustigen Rundgang.

„Leben Sie noch gern?“ rief sie einer vorbeieilenden Dame hinterher. Diese drehte sich um und sagte fröhlich: „Ja!“
„Wie heißen Sie denn?“ fragt Oma.
„Annemie.“ sagt sie.
„Das ist aber ein schöner Name!“ sagt Oma.
„Schöne Menschen tragen schöne Namen.“ sagt sie, lacht, und Oma – logisch – lacht auch.
Der nächste bei dem sie sich nach der Lebenslust erkundigt bleibt ein bisschen länger bei uns stehen. Er nennt Oma „Madame“, das gefällt ihr und erinnert sie an Charme und Schick aus vergangenen Zeiten.
„Wie heißen Sie denn?“ fragt Oma, nachdem der Mann mich ausdrücklich darum gebeten hatte, Oma doch ruhig noch ein wenig mit ihm sprechen zu lassen. So bleiben wir stehen, mitten auf der Straße in der Altstadt, und der Mann sagt: „Manfred.“
„Und weiter?“ fragt Oma.
„Knispel.“ sagt er. ( Nachname von der *Redaktion* geändert *g)
„Aha.“ sagt Oma, und dann erzählt sie, dass sie jeden Morgen im Bett „Großer GOTT wir loben dich.“ singt, und fängt auch schon an zu singen.
„Herr wir preisen deine Stärke.
Vor dir neischt die Erde sich,
und bewundert deine Werke.“
Und so weiter. 🙂
Sie singt das wirklich jeden Morgen. Manfred und Oma wechseln noch einige Worte. Er wünscht ihr noch viel Gesundheit und Freude im Leben und Oma wünscht ihm „Alles Erdenkliche.“ – was immer sie damit auch gemeint haben mag.

Oma ist so neugierig wie ein Kind was gerade sprechen und fragen lernt … und erfährt heute einiges. Ob sie das morgen noch weiß ist fraglich aber auch nicht relevant. Hauptsache sie hat JETZT ihren Spaß und ihr Vergnügen.  Oma ist voll im JETZT. Hat fast alle ihre ehemaligen Sorgen vergessen. Als wir schon wieder auf dem Rückweg sind, spricht sie eine flotte ältere Dame an … fragt ob sie noch gerne lebt, nun ja, Oma stellt halt immer die gleichen Fragen, dies scheint sie speziell zu interessieren.
Erfreut antwortet die Dame: „Aber natürlich, ja, Sie sind aber noch gut dabei!“
„Ja.“ sagt Oma, „Ich will doch 100 werden.“
Und ich sage zu der Dame:“Oma bittet jeden Abend GOTT, er möge sie am nächsten Morgen wieder aufwachen lassen.“
„Ach wie schön.“ sagt die Dame. „Meine Mutter ist 91 und betet jeden Abend zu Gott er möge sie einschlafen lassen.“ Oma lacht.
„Ich lebe doch noch so gern.“ sagt sie. Die Frau geht ein Stück mit uns, sagt, sie hätte jetzt gerne ihre Mutter dabei, aber diese hätte nicht mitkommen wollen. Will nicht mehr die Treppe heruntergehen, will eigentlich gar nichts mehr. Sie sei aber gesund und ihr tue nichts weh. Tja, so ist das, der Eine so, der Andere so … Oma ist wirklich ein gutes Beispiel für Lebensfreude. Ich kenne einige Menschen, die sich einst ein Bild von Oma gemacht haben, als sie noch nicht so umgänglich, voller Lebensfreude und Lachen war, und als sie noch all ihre Sorgen im wahrsten Sinne des Wortes *IM KOPF* hatte. Das hat sich längst geändert, doch weiß ich dass manche Menschen an dem Bild was sie sich einmal gemacht haben fest und starr … festhalten. Und das gilt nicht nur für die Sache mit Oma …

Dann ist das halt so.

🙂


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G.küsst

heute morgen … hat mich jemand wachgeküsst. schönen juten abend, liebe mitLIEBEnden. was will FRAU mehr, als morgens wachgeküsst zu werden? *smile*

er hatte einen so unwahrscheinlich glatten oberlippenbart der weder in irgendeiner weise piekste noch sonstwie störend war. *hach* was hat der mich geküsst im ganzen gesicht. er lag so halb an mir, auf mir könnte man fast sagen und war zärtlich und behutsam bis zum gehtnichtmehr.
bis ich wach wurde.
da war er dann weg.
ich hab noch eine weile vor mich hingeschmunzelt und mich über diesen glatten schnurrbart gewundert.

träume sind wirklich eine nette ein-richtung! und vor allem immer wieder erstaunlich. im traum hab ich’s echt viel und oft mit männern zu tun, im leben im moment eher weniger.

inhaltlich wars n schöner tag heute, wetterbezogen eher nicht so. ich war mit meiner *kleinen* im wald, sie hatte lust auf ein shooting.

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vorher war ich … dann doch nicht bei meiner ärztin, das kann warten bis april, dann lohnt auch die praxisgebühr … aber bei meinem personl-mechaniker war ich dann wirklich. die prognosen für meinen golf stehen gar nicht mal so schlecht und GOTTseiDANK sind im motorraum akut nur ein paar kleinigkeiten in ordnung zu bringen.
mein mit heißluft gefüllter geldboitel freut sich.

die sonne lugte ab und zu mal durch die wolken und wir konnten ein paar nette aufnahmen machen. hat spaß gemacht.

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und kuckt mal, wie man mit einem filter und einem klick im nu aus einer rothaarigen eine blonde machen kann:

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und das noch, das find ich richtig stark. das bild und die frau. mein mädchen. weil sie innen mindestens genauso schön ist wie außen.

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irgendwann zog sich der himmel dermaßen zu und ein mächtiger wind rauschte durch die bäume so dass ich meinte “ wir müssen jetzt schnell weg hier „, hatten wir doch gestern durch das wohnzimmerfenster einen unglaublichen platzregen beobachten können.
auf dem rückweg hagelte es dezent. hier und da fiel mir ein kleines weißes hagelkörnchen vor die füße und ich meinte, hagel wär gut, so würden wir wenixtenz nicht naß.

wir haben uns den ganzen rückweg lang wirklich ganz arg kaputtgelacht. ich hab mich gekrümmt vor lachen und mußte kurz stehen bleiben. jesses. dabei entgleisen mir sämtliche gesichtszüge, wenn ich einmal so *im lachen* bin. ich glaub da öffnet sich bei mir dann so ein kanal den man *albern* nennen könnte. wenn der einmal offen ist, dann bin ich drin, dann komm ich da auch so schnell nicht mehr raus. man kann das mit einem „anfall“ vergleichen, das kommt völlig unverhofft … und ich kann da echt nix machen.
das hab ich dann auch meiner kleinen gesagt.
“ mensch maus, ich kann gar nicht mehr aufhören zu lachen „.
und ich glaub, sie weiß dann ganz genau was sie sagen „muß“, damit das weitergeht.

anschließend waren wir dann noch kurz einkaufen, verschiedenes gemüse und unbedingt schoko-doppelkexe.
n korb brauner champignons hatte es uns angetan und die maus meinte, dass das essen heute sehr champingnon-lastig werden würde. es sollte eine knoblauch-champignon-soße geben,
“ mit reis *für dich* “ sagte sie, weil sie weiß wie gerne ich reis zum gemüse mag.
und ich meinte “ ist doch gut geregelt, ne? du kochst und ich spüle.“
ja, das findet sie auch.
den abwasch macht sie nicht so gern, und ich habs halt nicht so mit dem kochen. das ergänzt sich prima. solange sie noch da ist, meine maus. es ist zwar noch kein *ende* abzusehen, aber in planung ist es schon länger. und so lange … genieße ich einfach dass es noch so ist wie es ist.

„MAMA?“ rief sie von der gemüsetheke zu mir rüber und hielt ein paar knackige junge zuchinis hoch, während ich im paprikamix wühlte und mir was passendes raussuchen wollte. ich finds irgendwie komisch wenn sie „mama“ sagt – mittlerweile. aber … ich bin nun mal *mama*, und eben ihre, obwohl ich sie seit einiger zeit eher als freundin sehe. naja, vielleicht ist das ja auch nur einseitig, für sie bin ich halt *mama*, und sie wird auch immer mein *kind* sein … doch irgendwie hat sich da was in mir verändert, ihr gegenüber, ich bin raus aus dieser „mutter-kind“ geschichte. obwohl ich bestimmt auch schon mal voll die mutter raushängen lasse. wahrscheinlich.

„ihhh“ sagte ich, als ich in eine matschige grüne eingetütete paprikaschote fasste. darauf kam sie zu mir und schaute was ich in der hand hielt.
„kuck ma!“ sagte ich, und zeigte ihr die bunte dreierpackung, wovon die grüne geschrumpft und matschig war. sie drückte einmal auf das matschige ding und ein stinkender strahl spritzte durch die perforierte plastiktüte.
„wehe du hast mich jetzt versaut.“ sagte ich, und inspizierte meine schwarze weste.
„boa, ja, du hast mich versaut.“ sagte ich, als ich einen kleinen nassen fleck auf dem stoff entdeckte. und wir hatten wieder was zum grinsen.

nach dem köstlichen mahl hab ich n kleines abendschläfchen gemacht. der wecker hat dann wohl so gegen 20 uhr *in eins durch* geklingelt und ich bin erst gegen 22 uhr wieder aufgestanden. wahrscheinlich, weil ich nicht aus dem traum rauswollte. schon wieder ein mann, aber ein anderer als der, der mich am morgen wachgeküsst hatte.
ein dunkelhaariger, dunkle augenbrauen, schwarzes haar, ein ausländischer akzent, weder türkisch noch italienisch, eher französisch. er brachte mein mobiliar ein wenig durcheinander. den wohnzimmertisch stellte er in die küche, und noch irgendwas veränderte er in der wohnung, was ich nicht mehr weiß. wir lagen auf der couch und küssten uns. ich wunderte mich darüber, weil er mir fremd vorkam obwohl wir ein paar waren. ich war irgendwie distanziert obwohl wir da küssend und innig auf der couch lagen. seltsam. es war abend, wochenende und er wollte feiern gehen, das wußte ich. so eine frage wie “ wo gehen wir denn heute abend hin?“ lag in der luft. und so ein “ ich bleib lieber zu hause.“ als antwort von mir.
„meinst du das würde unserer beziehung schaden, wenn ich allein losziehe? “ meinte er.
ich fand die frage völlig daneben weil … nichts wirkliches kann jemals zerstört werden, dachte ich im traum. und entweder eine beziehung ist ne wahrhaftige oder nicht. was für ein komischer dialog.
kann schon sein dass er losgezogen ist, ich hoffe es hat ihm spaß gemacht. ich wurde dann nämlich wach und werde das wohl nie erfahren. und bin schon gespannt auf den nächsten traum-mann. *g

so, dann werd ich mal … noch was lesen in drunvalo melchizedek’s „Aus Dem Herzen Leben“. schlaft jut, liebe mitLIEBEnden und … laßt oich jut zudecken, kuschelt fein und all das.

gerti g.