G.fühlt

* born to be mild *


Ein Kommentar

G.nährt

Huhu liebe MitLiebenden

…ob ihr es nun wollt oder nicht, ich erzähle euch jetzt mal von der unfreiwilligen DarmReinigungsAktion, die mich vor ein paar Tagen heimsuchte, und die mich etwas in Verwirrung gebracht hat.

Vor 4 Wochen habe ich eine Nichtraucher-Hypnosebehandlung gemacht…und in Windeseile 3 kg zugenommen. Dabei hatte ich gerade erst recht viele Wochen dafür gebraucht, um 3 kg weniger auf der Waage zu sehen…tja, so kann’s gehen. 😉

Ja und am Montag kurz nach Mitternacht bat ich in meiner „Verzweiflung“ aufgrund der Gewichtszunahme (und mit einem ziemlichen Völlegefühl) meine Geistführer um Unterstützung, was mein Essverhalten betrifft.

Ich glaube es dauerte keine Minute, da durfte ich ins Bad rennen…was ich in der Nacht noch einige Male wiederholte. Oft genug lohnte es gar nicht, den Weg wieder ins Schlafzimmer zu gehen…und so verbrachte ich die meiste Zeit der Nacht bis 4.30 Uhr auf dem Lokus. Mein hübscher Putzeimer wurde in dieser Nacht erstmalig zweckentfremdet, ich ließ mir das Essen also auch ordentlich durch den Kopf gehen…bis wirklich restlos alles nach aussen gekehrt war…und nur noch heiße Luft kam…sozusagen. 😉

Ach ja: war das nun schon eine Entgiftung, kann dazu jemand etwas sagen?

Die nächsten beiden Tage verbrachte ich fast komplett schlafend und immer mal ein Schlückchen Wasser trinkend. Spät am ersten Abend aß ich ein kleines Äpfelchen und eine Banane, ganz langsam, ganz genüßlich. Ein Hungergefühl hatte ich nicht, aber Esslust, Gelüste, Erinnerungen an Gewohnheiten…

Als ob ich mir nicht schon oft genug Gedanken darum gemacht hätte, wie nahrhaft das wirklich ist, was ich meinem Körper zuführe, wird dies gerade noch einmal ganz intensiv zu (m)einem Thema.

=> Knackige Informationen eurerseits sind mir herzlich Willkommen!

Ich fühle mich latent wie neu geboren…innerlich wie ein unbeschriebenes Blatt, rein und jüngfräulich was die Nahrungsaufnahme betrifft, und ich sammle gerade Informationen – auch aus meinem inneren WissensSpeicher – was wirklich wirklich gut ist für so einen heutiges sensibles und mitunter hochschwingendes SeelenSchiff, um es mal so auszudrücken.

Vielleicht werde ich ja doch noch mal zum MüsliTyp 

Schon seit Monaten habe ich Brot vom Speiseplan gestrichen und ersetzt durch Leicht&Krass Knäcke Roggen/Vollkorn als Träger für z. B. Meerrettich mit Bananenscheiben. Mal sehen ob ich mir das abgewöhnen kann…

Was nun also in Frage kommt ist:

  • Haferflocken/brei,
  • Buchweizen,
  • Nüsse, Kerne, Körner,
  • frisches BioObst (die Birnen sind reif),
  • BioGemüse, Salat, (es gibt noch Gurken, Bohnen, Kürbisse, Tomaten im Garten), frische Kräuter (davon gibt es noch eine Menge im Garten),
  • gute BioÖle wie Kokos- oder KürbiskernÖl,
  • gute Gewürze

…mehr fällt mir gerade nicht ein, und viel mehr ist es wahrscheinlich auch nicht, bis auf die gerade angesagten superFoods und sonstiges schmückendes Beiwerk was bestimmt gesund ist: Chiasamen und Flohsamen/schalen. Hab ich am Start. Und von dem grünen Pulver redet gerade gar niemand mehr, fällt mir gerade ein, wie hieß es noch, Maringo oder Meringa? Komme ich jetzt nicht drauf, jedenfalls hört man nix mehr davon. Oder nur ich nicht. 😉

Was mir klar ist: je lichtvoller die Nahrung, je mehr Sonne das Obst/Gemüse gesehen hat, desto besser für den (Licht)Körper. Und auch klar: hauptsächlich vertrauenswürdige BioProdukte verwenden. Und Knoblauch: ja, frisch aus dem Garten, plus die Frage: gibt es einen guten Grund, Zwiebeln zu essen?

Da mir der gestrige Buchweizenbrei nicht so wirklich gemundet hat, habe ich heute aus dem Rest Bratlinge gemacht. Mit einer richtig amtlichen Menge Kräutern, Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel, Basilikum, einem guten EL KokosMehl, gut 200g gemahlenen Cashews und Mandeln, Kurkuma, Curry, HimalayaSalz, 1 EL Quark und 1 freilaufenden Ei vom Bauern um die Ecke habe ich den gekochten Buchweizen verquirlt und anschließend die Bratlinge geformt.

Sieht doch lecker aus, oder? Mit Gurke, Paprika und Tomätchen aus dem Garten. 😉

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Ich bin ja nun gerade noch dabei, mein SeelenSchiff wieder an Nahrung zu gewöhnen. Leider…mag es auch schon wieder Stückchenweise Schokolade (weil ich sie noch im Haus hatte) und auch ein paar BioChips „vegan“ (weil ich sie noch im Haus hatte). Es erfordert also echt Disziplin in der Umgewöhnungsphase, es gibt einige Dinge die ich mir angewöhnt hatte, und die ich nun umprogrammieren möchte und werde.

Apropos „vegane Chips“, *Bio rinatura vegane KesselChips*, das klingt doch beinahe, als hätte man seinem Körper was gesundes zugefügt, oder? Da braucht man doch kein schlechtes Gewissen zu haben, oder?

BIO und dann auch noch VEGAN! Darüber habe ich mit dem Filialleiter ordentlich gewitzelt, neulich als ich sie kaufte, auch über die leckeren BIO-Dinkelchen, mit Schoko überzogenes Dinkelgepuffs. :-)))))

Was will ich mit all dem überhaupt sagen?

Gute Frage – frage ich mich auch! 😉 Vielleicht meldet sich hier die oder der Spezialist, kennt ein tolles Video wo vieles erklärt wird was mit dem Thema zu tun hat, und ich komme wieder noch ein Stück weiter auf meinem ganzheitlichen Weg. 😉

Im Grunde…spüre ich und weiß ich, dass wir gar nicht sooo viel Nahrung benötigen, nicht diese Mengen die ich mir/wir uns ANGEWÖHNT haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir dieses „3x täglich Essen und mindestens 1x warm“ in der Form physisch überhaupt nicht brauchen. Es kann sogar sein, dass dies ganz individuell ist und für jeden etwas anderes gilt.

Fleisch ist wohl klar, das kommt mir schon lange nicht mehr in den Körper. Obwohl ich nicht wirklich ganz auf TOTES TIER verzichtet hatte. Ab und an gabs in letzter Zeit TOTEN FISCH auf dem Tisch.

Doch jetzt ist erst mal wieder alles Neu, Neustart, und in dem Bewusstsein, dass ich Verwesung mit mir herumtrage bis TOTES TIER verdaut, verarbeitet, verteilt (bäh…) und wieder ausgeschieden ist, und dass das über eine Woche dauern kann und sich vielleicht noch in den Darmwindungen absetzt und da gammelt bis zum SanktNimmerlandsTach…naja, vielleicht kann ich mich ja doch dauerhaft umgewöhnen! 🙂

Und dann schön auf das Essverhalten achten. Verdauung beginnt im Mund, also ordentlich kauen und nicht schon den nächsten Bissen reinstopfen, wenn vom Happen zuvor noch die Hälfte im Mund ist. Und nicht sprechen beim Essen. Das Essen WERTSCHÄTZEN.

Bestenfalls echt meditativ: essen wenn man isst.

Ich sags euch: das macht es, oder mich, nicht geselliger…was für meinen Hang zur Stille ebenso gilt. Ist aber SINNvoller.

GESEGNETE MAHLZEIT! 🙂

Disziplin ist das Zauberwort…

Schön dass es dich gibt, Disziplin, ich liebe Dich! Komm zu mir, tanz mit mir, bleib bei mir, sei immer mein! :-)))))))

DANKE³ an meinen Körper, meine Geistführer, fürs Aufrütteln und bewusst machen…DANKE³

Ja, ich glaub erst mal habe ich dem nix mehr hinzuzufügen.

Lasst es euch gut gehen, gehabt euch wohl und schlaft schön! 😉

Alles Liebe –

Gerti G.

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G.häkelt – XXL-Garn FilzTeppich

Huhu liebe MitLiebenden! 🙂

Junge Junge…kein Wunder dass die Besucherzahlen in diesem meinem Blog *G.fühlt* zurückgegangen sind. Wie innen so aussen. Ich still, ihr still. 😉 Nun möchte ich euch heute die freudige Mitteilung machen, dass sich zu der Liebe zum Singen  eine andere KreaKtivitäTigkeit hinzugesellt hat…das Häkeln. Hauptsächlich stelle ich FilzWerke her in Form von FilzSchluppys, Schlappys, Kugeln, Taschen, Schlüsselanhänger, Teppiche, Decken und noch mehr. 😉 Es begann irgendwann 2014, verständlich dass weitere kreaKtive Quellen in der Zeit etwas zum versiegen kamen…;-) Ihr findet mich als HäkelFee Gerti G. bei DaWanda und auch auf meiner FacebookKreaKtivitätenSeite Zwei Hände und 1000 Ideen – Gerti G. – ich freue mich sehr über einen Besuch auf meinen Seiten, schaut euch gerne um. 😉

Nu darf ich mich erst mal wieder hier durchfummeln, die Linkliste aktualisieren, ein paar neue Bildchen hochladen (wie geht das noch??:O) und so. Ihr merkt schon, ich leere gerade meinen Verstand. 😉 Schon den ganzen Tag schreibe ich im Geiste, das war nicht mehr zum aushalten quasi, und nu sitze ich hier am Birnbaum abends um 21 Uhr, der Rasensprenger weht ein frisches kühles feuchtes Windchen zu mir herüber und ich werde euch gleich mein heutiges Projekt vorstellen:

Kleiner RundTeppich aus XXL Filzgarn – super einfach auch für Anfänger

Was du brauchst: Lust auf Luftmaschen, Wollreste, Häkelnadel

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Ich habe eine Luftmaschenkette aus Filzgarn von SUPERGARNE gehäkelt, das Garn hat eine Lauflänge von 50m/50g, im o. g. OnlineWollShop findet ihr eine super Farbauswahl und echt gute Preise! 😉 Das fette Knäuel wog am Ende 1 Kilo, so hatte ich 1000 Meter Garn verhäkelt. Ein paar Stündchen braucht man dafür. Die Luftmaschen müssen nicht super exakt gehäkelt sein, es darf auch ein wenig unregelmäßig werden, Hauptsache nicht so fest, je dicker die Häkelnadel, desto lockerer wird es. Empfehlenswert wäre für die von mir verwendete Filzwolle eine NadelStärke 8-9. Ich habe 7 gewählt, weil ich recht locker häkle. Du kannst aus jedem x-beliebigen Garn XXL-Garn herstellen, klar. Und z. B. tolle Teppiche, Körbe, Sitzauflagen daraus herstellen. Hier erkläre ich einfach mal das RUNDHÄKELN mit festen Maschen, so wie ich es heute gemacht habe. Meine dickste Häkelnadel hat Stärke 12 – das XXL Garn damit schöööön locker häkeln!

FM= feste Masche KM= Kettmasche WM= Wendeluftmasche, die Arbeit nicht wenden, jede Runde wird mit einer KM geschlossen, die nächste Runde wird jeweils mit einer WM begonnen.

  1. In einen Fadenring 6 FM häkeln, mit einer KM die Runde schließen, 1WM
  2. in jede FM der Vorrunde 2 FM häkeln, so dass du am Ende der Runde 12 Maschen hast
  3. FM, in jede 2. FM der Vorrunde 2 FM
  4. FM, in jede 3. FM der Vorrunde 2 FM
  5. FM, in jede 4. FM der Vorrunde 2 FM
  6. FM, in jede 5. FM der Vorrunde 2 FM
  7. ab Runde 7 die doppelten FM Zunahmen im Wechsel versetzen, so dass du in Runde 7 mit 2 FM beginnst, in die 3. FM der Vorrunde 2 FM, dann in jede 6. FM der Vorrunde 2 FM, am Ende der Runde noch 3 FM
  8. FM, in jede 7. FM der Vorrunde 2 FM
  9. 3 FM, in die 4. FM der Vorrunde 2 FM, in jede 8. FM der Vorrunde 2 FMund so weiter bis die gewünschte Größe erreicht bzw. das Garn verhäkelt ist. 😉

Bei meinem Projekt XXL Teppich habe ich bis zur 19. Masche zugenommen, der Teppich hat ungewaschen einen Durchmesser von 87 cm. Sobald er gewaschen ist, zeige ich euch das Endergebnis, bin sehr gespannt wie klein er wird. 😉 (update: siehe ganz unten…)

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Naja, rundhäkeln kann eigentlich jeder etwas geübte Häkelfan…und doch wollte ich das hier nicht unerwähnt lassen. Mit der gleichen Technik kann man z. B. auch Kugeln häkeln, ausstopfen mit Füllwatte oder Wollresten, oder Styroporkugeln mit Filzwolle behäkeln und in der Waschmaschine verfilzen.

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Na dann wünsch ich euch viel Spaß bei allem so… 😉

Gutt Neit!

Update, a few days later: nun schaut euch das Prachtexemplar mal fix und fertig am Ort seiner Bestimmung an. Er ist rund 20 cm geschrumpft auf 67 cm – gewaschen habe ich ihn – wie all meine FilzWerke – bei 60° genau 1 Stunde und 40 Min in der Waschma.

Es ist ein Wohlgefühl, barfuß auf dem Teppich zu stehen, so macht das Zähneputzen noch mehr Spaß! 😉

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Und was ich noch sagen wollte: wenn man ab Runde 7 die MaschenZunahme nicht versetzt, erhält man ein 6eckiges Ergebnis wie oben auf dem Hauptbild zu sehen. 😉

beibei ♥

 


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G.gießt

Der spirituelle Jahrmarkt und dein Innerer Schatz

Betrachte einmal das, was in dir angelegt ist, deine Gaben, Talente, deine Bestimmung, deine Aufgabe(n) auf Erden, kurz: deinen Inneren Schatz – als ein zartes Pflänzchen, oder auch als eine schon kraftvolle Blume mit duftender Blüte und saftig grünen Blättern.
Da braucht es natürlich ab und an etwas Wasser.
Und du beginnst zu gießen, zu gießen, zu gießen, gießen, gießen, gießen bis ins Unendliche… schließlich möchtest du deine Gaben an den Tag befördern, deine Bestimmung erkennen und leben, glücklich und im Frieden sein und andere daran teilhaben lassen.
Und noch viel mehr Gutes möchtest du für dich und alle.
Doch eines Tages, siehe da, ist das Pflänzchen ertränkt, entwurzelt vor lauter Wasser, schwimmt oben, hat keinen Halt mehr, man weiß nicht was daraus werden soll. So leicht geschieht es, und das Pflänzchen wird erdrückt unter Wassermassen so umspült von all dem äusseren, dass es kaum noch zu sehen ist.
Ein Beispiel für *zu viel des Guten*.

Sei achtsam, sei wachsam, sei aufmerksam.
Sei feinfühlig, frei und klar für dich selbst und wäge sorgsam ab,
was du wirklich brauchst,
um deinen Inneren Schatz
nach aussen in die Welt zu tragen
und dein Potenzial zu leben.

Das Göttliche ist einfach.
GOTT sei Dank.
✿ Gerti G.


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g.lebt

♫♬♩✰♥✰♫♬♩

Schlammassel –  „schwierige, verfahrene Situation, in die jemand aufgrund eines ärgerlichen Missgeschicks gerät“ – [Duden]

Mit beiden Beinen stehe ich mitten im Schlammassel. So weit das Auge reicht nichts als dickflüssiger Schlamm. Eine warme Substanz zum Glück, das tut meinem Körper gerade sehr gut.
Bis zum Halse stand ich darin, wie erstarrt. Nun steht er mir gerade mal noch bis zu den Knien, so kann ich mich einigermaßen fortbewegen durch das Leben auf dieser Ebene. Langsam, Schritt für Schritt, bewege ich mich vorwärts, raus aus der Starre, beende das innehalten, verharren, schreite voran. Nach vorne, der Nase nach, immer ein Stückchen weiter. Doch wohin? Ich sehe nichts als Schlamm und suche die Brille, die mir zur klaren Weitsicht verhilft. Wahrscheinlich fiel sie herab, als ich „toter Mann“ spielte. Spielen, das sagt man so, es fühlte sich aber nicht an wie ein Spiel, es war echt, wahr, ich konnte wirklich nicht mehr anders als mich hinlegen in die Wärme, mich hingeben dem mich wohlig dampfend umfangenden Matsch.
Ja und JETZT?

Ich sitze auf einer moosbewachsenen Wiese, so weich, so angenehm duftend nach der Natur die ich so liebe. Mit den Fingern streiche ich über die weiche Oberfläche, berühre das taufrische Gras. Lebendig spüre ich das Pulsieren der Erde unter mir. Ein warmer Mittsommertag, Blumen überall, ein leiser Wind, emsiges Vogelgezwitscher in den Bäumen über mir. Und der Himmel, einfach nur blau und wolkenlos, das Bild nur ab und zu unterbrochen von einem Schwarm Vögel. Möwen. Es scheint ein Fluss ganz in der Nähe zu sein, kann ihn nicht sehen vor lauter Bäumen und nehme mir vor, mich aufzumachen um ihn zu suchen. Aber später. Erst einmal geniesse ich die Zeit hier, erhebe mich und gehe beschwingt und fröhlich singend auf den größten Baum zu, den ich hier entdecken kann. Er ist nicht zu übersehen mit seinem mächtigen Stamm, seiner üppigen Krone. Es ist unverkennbar eine alte Eiche. Beide Hände lege ich an den Stamm, lehne mich an die urige Rinde und spüre das Leben im Baum, fühle, wie weitläufig und tief die Wurzeln bis in die Erde reichen. Fühle, wie hoch hinaus die Krone gewachsen ist, wie sich die einzelnen Äste des Baumes der Sonne, dem Himmel, entgegenstrecken.
Ein wunderbares Gefühl, so erdig, verbunden, ich genieße es … und bald fühle ich mich wie der Baum. Tief, fest und weit verwurzelt, sicher verbunden mit der Erde, dem Himmel so nah, mächtig und groß, unerschütterlich, unumstößlich, standhaft, lebendig, saftig und frisch trotz der Jahre. Das nenn‘ ich Gesundheit, oh, lange hatte ich das Gefühl von Gesundheit verloren, nun kann ich es wieder fühlen, langsam, auch wenn es erst mal nur ein Gefühl ist. Ich bleibe in diesem Gefühl … es ist wunderbar anders als das Gefühl der letzten Monate.
Ein frischer Wind weht den Duft von sprudelndem Wasser, Ufer, Fluss zu mir herüber. Reizend! Es kann nicht weit sein, er ist ganz nah, ich fühle mich gerufen.
„Komm in den Fluss.“ flüstert der Wind.
„Ja doch.“ denke ich etwas genervt. Weil ich doch hier gerade so schön stehe an dem Baum und mich so verbunden fühle. So Eins.
Und die schönen Blümchen hier. Die Hummeln und Bienen, die ganzen Insekten, bunte Käferchen, und so viele Vogelarten wie ich sie noch nie gesehen habe. So herrlich ihr Zwitscherkonzert. Der Specht sorgt rhythmisch für die Percussions. Ich möchte das erst alles erforschen bevor ich mich zum Fluss begebe. Darf ich?

Im Fluss … prickelnd sprudelnd treibt das Wasser mich nach vorn, dem Flusslauf nach, lebendig mich Schwan im Flussumspülend mit frischem, vitalisierendem Nass. Aus dieser Perspektive habe ich den totalen Überblick. Rechts und links vom Ufer sehe ich einfach alles was es zu sehen gibt. Bäume, Sträucher, Menschen, Tiere, Buntes, Grünes – alles in allen Größen, Farben und Formen. Vielfalt, Unterschiedlichkeit. Ich ziehe vorbei, sauge alles in mich auf, Eindrücke en masse.
Ein Baumstamm quer über der Wasseroberfläche, ein Ast an dem ich mich festhalten kann: das mache ich! Ich steige mal kurz aus, gehe noch einmal auf die Wiese, an die schöne alte Eiche zum Auftanken, Aufwärmen, mich verbinden.

Und was machst DU so? 😉

Gerti G.


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G.schenkt

ॐ  Ein Blümchen:

für den MonTag, für dich, für mich, für uns, für euch, für WIR, für ihr, für DIR, für Sie, für FÜR, für MIT, für JA, für Neues, für JETZT, für SEIN, für Freude, für jedes Lachen, für vollkommen UnVollkommenes, für Bleibendes, für Kommendes, für Gehendes, für die Melodie des Lebens, für alles was isst,

FÜR ALLes Was Ist.

ॐ Gerti G.

gaensebluemchen


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G.sackt

Der Eine Garten …

Wir Menschen tragen diesen *Sack voll Erinnerungen und Gedankensalat* mit uns herum, und der Inhalt beeinflusst unser Leben. Das Gewicht, die Schwere, lastet auf uns solange, bis wir da mal hineinschauen und aussortieren. Man kann sich den Inhalt so vorstellen wie Samenkörner, jede Erinnerung und jeder Gedanke ist wie ein Samenkorn und wir können uns ausmalen, was aus jedem dieser Gedanken wächst. Also ich würde mir ein paar wundervolle Samen heraussuchen, denn es gibt schöne, wertvolle Gedanken, und daraus erwachsen die schönsten Blumen, die prächtigsten Bäume neu in deinem Feld.

Wieviel Raum steht uns zur Verfügung, und womit möchten wir uns im Garten unseres Lebens JETZT umgeben?

Beispielsweise wenn du wirklich glücklicher Besitzer eines Gartens bist, machst du dir einen Plan wo du welchen Baum pflanzt, welches Gemüse und welche Kräuter und Blumen in deinem Garten Platz finden. Es gibt zahllose Möglichkeiten, unzählige Tütchen mit Samenkörnern und du kannst entscheiden, WAS du pflanzen und gedeihen lassen möchtest in deinem Garten. Und wenn du dir nun diesen Sack voll Erinnerungen und Gedanken anschaust und die Wahl hast, was du daraus in deinem Garten des Lebens gedeihen lassen möchtest, wofür entscheidest du dich? 

Alles was du mit dir herumträgst wächst stetig in deinem Feld.

Du hast viele Möglichkeiten.

Du kannst dich anfreunden mit allem was du jemals erlebt hast, bestenfalls sagen: „JA – es war so und sollte so sein, um mich dahin zu bringen wo ICH jetzt BIN.“, den Sack an die Straße stellen und ihn einfach mitnehmen lassen.

Um Frisches, Neues, zu pflanzen.

Du weißt ja JETZT, was du möchtest, du hast dir einen Plan gemacht, dir BEWUSST gemacht, was im Garten deines Lebens wachsen darf, und daran hältst du dich.

Oder magst du an Erinnerungen und Gedanken festhalten, die dich beschweren?

Dann trag ihn weiter, er wird schwerer und schwerer von Tag zu Tag, niemand wird dir diese Last abnehmen können, tragen helfen, zumindest nicht wirklich. Jemand könnte dir einen größeren Sack nähen, damit mehr von dem hineinpasst was du mit dir herumtragen möchtest. Das machen Viele so, du kannst weiter mitmachen, kein Thema. Es ist ganz allein dir überlassen. 🙂 Ja, es ist an dir. Du hast es in der Hand. „Es“…oder wie hier…„ihn“, den Sack. Du entscheidest, ob du festhalten möchtest oder loslassen. Ich sag’s noch mal: nimm dir das Beste raus!

Lass Gedanken der Liebe und Zuversicht erblühen in deinem Feld und Früchte für dich tragen. 

Ich beziehe mich hier einzig auf das Elend und Leid, was der Mensch „sich selbst erschafft“ durch das Festhalten, nicht auf das Elend und Leid der Welt – obwohl es in gewissem Zusammenhang steht, weil Alles mit Allem verbunden ist. Doch wo kommen wir hin, wenn wir nun alle in diesem Elend der Welt versumpfen, würde es sich dadurch verändern?

Der Garten der Welt, wie stellt er sich uns dar, wenn nicht Einer mal beginnt auf seinem fruchtbaren Boden die Blüten und Blumen erwachsen zu lassen? Ein wundervoller Garten wird entstehen, „Der Eine Garten“ sozusagen … wohlduftend und übersäht mit Blumen der prächtigsten Sorte, je mehr Menschen es dir nachtun. Schaust du mal zum Nachbarn rüber? Du darfst dich an deiner eigenen Saat und Ernte erfreuen, auch wenn es in anderen Gärten nicht rosig aussieht!

Schenke deinem Nachbarn die Samen und Ableger deiner kostbarsten Gewächse und hilf ihm ein wenig bei der Gestaltung seines Gartens, doch nur, wenn er möchte!

Gerti Gruisinga 🙂


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G.herzt

Irgendwas ist anders geworden, hier auf dieser Plattform … seltsamerweise sehe ich darin erst mal keine Verbesserung, ist das der Trend, die Dinge zu komplizieren statt sie zu vereinfachen? Ein herzliches *Hallo liebe MitLiebenden* ! 🙂

Stille spricht
in meinem Blog
seit Mitte August.

Was sich ALLes ereignet hat, von August bis Dezember, innerhalb von 4 Monaten … ich kann es kaum rekonstruieren.:-)
Wenn ich mich versuche zu erinnern, höre ich viel Musik in der Stille, Gesang

Lachen

Doch gibt es auch Zeiten, in denen die Freude sich auf einer Ebene versteckt, zu der ich keinen Zugang habe.
Das macht aber nix weiter, das ist dann einfach so …

Wellenförmig fließt das Leben, strömt, plätschert, rauscht rasend … weiter.
Wie schnell zwei Wochen vergehen sehe ich daran, dass ich schon wieder mit dem Putzen des Hausflurs dran bin.
Das ist ein An-halts-punkt. 😉

Heute Nacht war ich in einem Schwimmbad, erstaunlich spät für meine sonstigen Gepflogenheiten. Ich war mit einem Mann und einer Frau unterwegs. Der Mann hatte zwei Piercings in der Unterlippe, symmetrisch irgendwie. Er hatte eine besondere Ausstrahlung.
„Unter den Exoten bist du normal, aber unter den Normalen bist du ein Exot.“ sagte ich zu ihm.
Eine leichte Röte überflog sein Gesicht.
Ich überlegte, ob ich wirklich noch mit ins Schwimmbad gehen sollte, es war schon nach 22 Uhr, ich hatte gerade mal noch eine viertel Stunde Zeit zum Schwimmen bis meine Bahn kam. Ob sich das noch lohnte?
Es blieb keine Zeit mehr, darüber nachzudenken und dies abzuwägen, denn ich fand mich im nächsten Moment schon im Bikini in der Badeanstalt wieder. Das Schwimmen machte mir solchen Spaß, dass ich sogar noch eine Bahn später nach Hause fuhr …
doch genau kann ich das nicht mehr sagen, denn ich erwachte aus meinen Träumen und sah den Raum, kaum einen Meter über mir, symmetrisch übersät mit fein geränderten transparenten Kugeln, rechts oberhalb jeder Kugel eine 4-stellige Zahlenkombination.
Wie immer beeindruckend, die Symmetrie, das Geschenk, so etwas zu sehen.
Das Bild löste sich auf und weiter oben, ganz dicht an die Zimmerdecke projiziert, erschien ein weiteres symmetrisches Bild aus dickeren Linien. Ich habe einfach den Anblick sehr genossen und mich bedankt bei meinen himmlisch lichtvollen Begleitern. 😉

Das wars erst mal in Kürze, ein neuer Anfang ist gemacht …

Danke … fürs Lesen und Betrachten.

Habt nen schönen Samstag
Gerti G. 🙂