G.fühlt

* born to be mild *


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G.brutzelt

Schönen juten Abend liebe MitLiebenden,
ja wenn ich schon mal was anderes koche als *Kartoffeln mit Salat* (und den Salat auch noch
ohne Dressing weil ich’s gerne *pur* mag), ja also wenn schon, dann möcht ich euch auch teilhaben lassen. Wenn ihr auf leichte Kost steht, leicht im Sinne von *einfach zubereitet*, dann ist das was für euch.
Und: vegan.
Also, heute gabs mal wieder „Gerti’s Abwandlung von Mamas Hirsefrikadellen“ – weil sie mir neulich so gut gelungen sind, zusammenhielten und was das wichtigste war: man konnte sie essen. Genauer gesagt: sie schmeckten.

HirseNussFrikaDellen vegan

– gut 220 g Hirse
– 200g Cashewkerne oder Nussmischung /Walnüsse (naturbelassen)
– 100g kernige Haferflocken (Menge nach Belieben)
– 1 Gläschen Kapern (200g oder eben weniger)
– 7 Cornichons (nach Belieben)
– 4-6 Knoblauchzehen (wer’s mag)
– 1 Lauchzwiebel
– frische Kräuter
Gewürze, Gemüsebrühe (ohne Geschmacksverstärker) für die Hirse

(Wer nicht gerade für „die ganze Straße“ Frikadellen braten möchte kann natürlich etwas weniger von allem variieren.)

Die Hirse nach Anleitung auf der Packung: waschen, 5 Min. kochen (in Gemüsebrühe) und 30 Min. quellen lassen. Kann man morgens oder am Vortag schon erledigen. 😉
Die abgekühlte Hirsemasse in eine große Rührschüssel geben.
Nüsse und Haferflocken im Zerkleinerer fein zerkleinern und ab in die Schüssel.
Kapern schön abtropfen lassen, die fein kleingeschnittenen Gürkchen ebenso, Knoblauch, Zwiebeln, Kräuter, alles fein hacken und in die Schüssel geben. Nach Belieben vllt. noch etwas Senf dazu.
Curry, Himalayasalz, Chili, Ingwer und alles was man noch so dazugeben möchte: ab in die Schüssel.
Ordentlich umrühren, bzw. umwälzen/kneten das Ganze.
Ab und zu mal probieren.
Schmeckt auch ungebraten schon lecker.
Wenn alles gut vermengt ist: die Frikadellen formen.
Die angegebene Menge ergibt ungefähr 17 Frikadellen, also gut zwei Bratdurchgänge.

Hinweis: am besten erst mal ALLE Frikadellen formen, bevor das Braten losgeht.
Sie halten supergut zusammen, das merkt man schon beim Formen.
In Öl braten bis sie schön braun und knusprig sind.

Tataaaa…da wären sie, übrigens auch KALT ein Gedicht!!!
hirsefrikadellen
Juten Appetit!
Herzliche Grüße aus Trude’s Kochstudio *hihi*

Gerti G.🙂

 

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G.killt

mahlzeit, liebe mitLIEBEnden 🙂

*yeah* – die ganze woche dienst nur bis mittag, und ab nächster woche gibts dann richtig URLAUB … tataaaa … 🙂

gestern morgen … habe ich vorsätzlich während einer meditation eine fliege erschlagen. nicht ohne ihr das vorher anzukündigen und die möglichkeit offen zu halten, dass sie mich nicht weiter belästigen möge. sie hat sich nichts aus meinen worten gemacht. *klatsch*. mein kaltblütiger mord an der stubenfliege kam mir den ganzen tag immer wieder in den sinn. es ist wirklich nicht meine art, fliegen zu killen. oder überhaupt: tiere, egal welcher größe.

am späten nachmittag war ich abends im garten bei MA und Oma. MA hatte ihren  wenig romantischen, aber seine funktion erfüllenden elektrogrill aktiviert und dazu gab es gemischten salat mit gurken und bohnen ausem garten. gegen allerhand getier, wie das zu dieser jahreszeit draußen so ist, schützte Oma ihre butterbrote mit einem teller, den sie falschherum über die brote legte.
und während ich mich so über tomaten und weißkraut hermachte setzte sich eine fliege auf den mittelfinger meiner linken hand, genau auf den fingernagel. nachdem ich sie eine weile beobachtet hatte sagte ich:
*kuck ma Oma*, und bewegte den finger auf dem die fliege saß in ihre richtung.
*machst du die nicht weg?* fragte sie.
*nö, warum, die tut doch nix.* sagte ich und widmete weiter meine aufmerksamkeit dem kleinen tierchen.
die fliege putzte sich emsig und ließ sich durch nichts, durch keine bewegung beirren. schnell rieb sie ihre vorderbeine aneinander, bezog ab und zu den kopf mit ein, beugte ihn und rieb blitzschnell mit den beinchen darüber. dann vollzog sie das gleiche mit den hinterbeinen und putzte mit je einem bein über die flügel. auch fuhr sie ihren kleinen rüssel aus und rieb mit den vorderbeinchen darüber. sie hatte ein paar nach hinten wachsende härchen auf dem rücken.
ungefähr eine viertel stunde saß sie vertrauensvoll auf meinem finger und ich war fasziniert, dass sie sich durch nichts erschüttern ließ. ich strich ihr mit einem finger der anderen hand über einen flügel. das ließ sie zwar innehalten in ihrem tun, doch veranlasste sie das nicht zum wegfliegen. einmal flog sie dann doch weg um kurz darauf wieder auf dem gleichen fingernagel zu landen.
irgendwann war sie dann wohl fertig mit der körperpflege, flog weg und ward nicht mehr gesehen.
seltsam und erstaunlich, sone zahme fliege hatte ich echt noch nicht erlebt.
ich hab mich die ganze zeit ein bisschen geschämt … wegen der greueltat an ihrem artgenossen am morgen … ehrlich.

abends als ich mich hinlegte hatte ich dann wieder son richtiges lichtspektakel vor augen. ich las noch ein paar seiten in einem buch und machte dann das licht aus. sogleich breitete sich ein dichter hellweißer nebel in meinem raum aus. fasziniert davon bemerkte ich, dass dieses licht so dicht war, dass ich nichts in meinem zimmer erkennen konnte, weder das bild an der wand gegenüber, noch sonstwas. und so schaute ich mir dieses weiße licht einfach an und hätte nichts dagegen gehabt, wenn es form angenommen hätte in irgendeiner weise. mittlerweile kann ich die augen ungewöhnlich lange offen halten ohne sie auch nur einmal kurz schließen zu müssen. so starrte ich ins licht bis es sich langsam lichtete und ich alles was im zimmer war wieder sehen konnte. erst dann ließ ich meine augen zufallen. um sie kurze zeit später wieder zu öffnen. es ist wie eine aufforderung die ich nicht umgehen kann, bzw. will. wie ein sternenhimmel zeigt sich das lichtspektakel in der oberen hälfte meines schlafzimmers. ein dunkles  tiefblau-violett mit unzähligen gleißend weißen lichtpunkten wie kleine sternchen. zuerst stehen sie kurz still. dann beginnen sie zu tanzen. miteinander. sie drehen sich, wirbeln. sie verbinden sich miteinander, ein grüner blitz flackert jeweils auf wenn sie verschmelzen um weitere kleine lichtpunkte entstehen zu lassen. ein weißgleißender dickerer lichtfaden kommt in regelmäßigen abständen von links geflogen, weitere grüne blitze, weiß sprühende funken. das geht so lange, bis die lichtpunkte sich ausdehnen, auseinandertreiben, bis sich eine verschwimmende bunte lichtmasse entwickelt. normalerweise sehe ich ein zentrum in das die lichtfäden hineinströmen, gestern war keines da. ich schlief dann ein, hab auch nix weltbewegendes geträumt anschließend, nix woran ich mich erinnern könnte. dieses lichtspiel ist echt ne attraktion …

jetzt … kurz bevor ich eine meditation beginne, hab ich schon wieder zwei so lästige stubenfliegen in der wohnung. unaufgefordert kitzeln sie mich hier und da, was ich aber keineswegs lustig finde. ich bin gespannt, ob ich diesmal drumherum komme, die fliegenklatsche zu benutzen. ich wünsche es mir – und ihnen vor allem.

habt nen schönen warmen tach, liebe mitLIEBEnden … laßt et euch gutgehen … 😉

beibei 🙂