G.fühlt

* born to be mild *


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G.mauert

 

ganz am ende ALL meiner träume in der nacht … von holzinsekten, die nicht nur fliegen sondern auch sprechen konnten … von großen plastikfahrzeugen, einer gruppe menschen im speisesaal, üppigem nahrungsmittelangebot, dreiecksbeziehungen,
also ganz am ende sah ich eine sehr hohe mauer vor meinem inneren auge.
im vollbildmodus, ungewöhnlich lang- und hochgezogen.
die mauersteine hatten die farbe bronze bis kupfer, sie schimmerten schön und ich konnte ganz deutlich jeden einzelnen stein und den grauen mörtel dazwischen sehen.
einmal bekam ich einen kleinen ausschnitt der mauer ganz nah zu sehen, aus ungefähr 9 steinen, dieses bild wurde hervorgehoben und kam auf mich zu.
ich öffnete einmal kurz die augen – ich war ja schon wach und wollte eigentlich aufstehen – und sah so wunderschön und deutlich das (*mein*) gelb-grün-goldene gitternetz oben an der zimmerdecke.
die zwischenräume zeigten sich in einem kräftigen lila.
das gitternetz darf man sich als eine reihe von unzähligen, sich berührenden kugeln oder kreisen vorstellen.
über dieser reihe dann versetzt berührt diese reihe wieder ebenso viele aneinanderliegende kugeln – und so weiter und so fort.
so ist dieses gitternetz strukturiert – und an einer stelle gibt es ein kleines zentrum.

ich schliesse die augen wieder … sehe die überaus hohe mauer erneut vor meinen augen, und plötzlich beginnt das ganze bild, die mauer, sich unwahrscheinlich schnell auf und ab zu bewegen. auf und ab und nach rechts und links in einer großen schnelligkeit so dass es am ende fast wie ein rotieren ausschaut und sich auch so anfühlt.

und dann erscheinen unten rechts im bild leuchtende symbole, eines nach dem anderen. jedes einzelne symbol umgibt ein strahlen das wie gezeichnet wirkt.
wie mit einem fell ist jedes symbol gleichmäßig mit lichtfäden überzogen.
ich kann mir zwei symbole merken: ein herz und eine schatulle.

ich konnte die symbole von anfang an nicht ganz klar sehen, weil etwas, etwas ganz kleines, im weg war.
so, wie wenn der mauszeiger gerade genau dort draufzeigt wo man hinschauen möchte, ja so ungefähr könnte man es beschreiben.
es schillerte und schmimmerte alles so schön, sie symbole strahlten, leuchteten, ich sehe sie bestimmt wieder.
😉

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G.killt

mahlzeit, liebe mitLIEBEnden 🙂

*yeah* – die ganze woche dienst nur bis mittag, und ab nächster woche gibts dann richtig URLAUB … tataaaa … 🙂

gestern morgen … habe ich vorsätzlich während einer meditation eine fliege erschlagen. nicht ohne ihr das vorher anzukündigen und die möglichkeit offen zu halten, dass sie mich nicht weiter belästigen möge. sie hat sich nichts aus meinen worten gemacht. *klatsch*. mein kaltblütiger mord an der stubenfliege kam mir den ganzen tag immer wieder in den sinn. es ist wirklich nicht meine art, fliegen zu killen. oder überhaupt: tiere, egal welcher größe.

am späten nachmittag war ich abends im garten bei MA und Oma. MA hatte ihren  wenig romantischen, aber seine funktion erfüllenden elektrogrill aktiviert und dazu gab es gemischten salat mit gurken und bohnen ausem garten. gegen allerhand getier, wie das zu dieser jahreszeit draußen so ist, schützte Oma ihre butterbrote mit einem teller, den sie falschherum über die brote legte.
und während ich mich so über tomaten und weißkraut hermachte setzte sich eine fliege auf den mittelfinger meiner linken hand, genau auf den fingernagel. nachdem ich sie eine weile beobachtet hatte sagte ich:
*kuck ma Oma*, und bewegte den finger auf dem die fliege saß in ihre richtung.
*machst du die nicht weg?* fragte sie.
*nö, warum, die tut doch nix.* sagte ich und widmete weiter meine aufmerksamkeit dem kleinen tierchen.
die fliege putzte sich emsig und ließ sich durch nichts, durch keine bewegung beirren. schnell rieb sie ihre vorderbeine aneinander, bezog ab und zu den kopf mit ein, beugte ihn und rieb blitzschnell mit den beinchen darüber. dann vollzog sie das gleiche mit den hinterbeinen und putzte mit je einem bein über die flügel. auch fuhr sie ihren kleinen rüssel aus und rieb mit den vorderbeinchen darüber. sie hatte ein paar nach hinten wachsende härchen auf dem rücken.
ungefähr eine viertel stunde saß sie vertrauensvoll auf meinem finger und ich war fasziniert, dass sie sich durch nichts erschüttern ließ. ich strich ihr mit einem finger der anderen hand über einen flügel. das ließ sie zwar innehalten in ihrem tun, doch veranlasste sie das nicht zum wegfliegen. einmal flog sie dann doch weg um kurz darauf wieder auf dem gleichen fingernagel zu landen.
irgendwann war sie dann wohl fertig mit der körperpflege, flog weg und ward nicht mehr gesehen.
seltsam und erstaunlich, sone zahme fliege hatte ich echt noch nicht erlebt.
ich hab mich die ganze zeit ein bisschen geschämt … wegen der greueltat an ihrem artgenossen am morgen … ehrlich.

abends als ich mich hinlegte hatte ich dann wieder son richtiges lichtspektakel vor augen. ich las noch ein paar seiten in einem buch und machte dann das licht aus. sogleich breitete sich ein dichter hellweißer nebel in meinem raum aus. fasziniert davon bemerkte ich, dass dieses licht so dicht war, dass ich nichts in meinem zimmer erkennen konnte, weder das bild an der wand gegenüber, noch sonstwas. und so schaute ich mir dieses weiße licht einfach an und hätte nichts dagegen gehabt, wenn es form angenommen hätte in irgendeiner weise. mittlerweile kann ich die augen ungewöhnlich lange offen halten ohne sie auch nur einmal kurz schließen zu müssen. so starrte ich ins licht bis es sich langsam lichtete und ich alles was im zimmer war wieder sehen konnte. erst dann ließ ich meine augen zufallen. um sie kurze zeit später wieder zu öffnen. es ist wie eine aufforderung die ich nicht umgehen kann, bzw. will. wie ein sternenhimmel zeigt sich das lichtspektakel in der oberen hälfte meines schlafzimmers. ein dunkles  tiefblau-violett mit unzähligen gleißend weißen lichtpunkten wie kleine sternchen. zuerst stehen sie kurz still. dann beginnen sie zu tanzen. miteinander. sie drehen sich, wirbeln. sie verbinden sich miteinander, ein grüner blitz flackert jeweils auf wenn sie verschmelzen um weitere kleine lichtpunkte entstehen zu lassen. ein weißgleißender dickerer lichtfaden kommt in regelmäßigen abständen von links geflogen, weitere grüne blitze, weiß sprühende funken. das geht so lange, bis die lichtpunkte sich ausdehnen, auseinandertreiben, bis sich eine verschwimmende bunte lichtmasse entwickelt. normalerweise sehe ich ein zentrum in das die lichtfäden hineinströmen, gestern war keines da. ich schlief dann ein, hab auch nix weltbewegendes geträumt anschließend, nix woran ich mich erinnern könnte. dieses lichtspiel ist echt ne attraktion …

jetzt … kurz bevor ich eine meditation beginne, hab ich schon wieder zwei so lästige stubenfliegen in der wohnung. unaufgefordert kitzeln sie mich hier und da, was ich aber keineswegs lustig finde. ich bin gespannt, ob ich diesmal drumherum komme, die fliegenklatsche zu benutzen. ich wünsche es mir – und ihnen vor allem.

habt nen schönen warmen tach, liebe mitLIEBEnden … laßt et euch gutgehen … 😉

beibei 🙂