G.fühlt

* born to be mild *


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G.reimt

 ✿ Einen wunderschnuckeligen guten Morgen ALLerseits,

ganz gemäß meinem neuen Motto

*Am liebsten nehme ich alles mit Humor ernst.*

kam hier dieser Reim … viel Spaß damit 🙂

Ja, ja, für das Leid sind alle Menschen offen

doch öffne dich der Freude nun

sie ist genau so nah

atme tief sie zu dir hin

und du wirst sehn: schon ist sie DA!

sie gibt dir Kraft, trägt dich ein Stück

und geht bald Hand in Hand  

mit dir in dein SeelenLand.  

Verschmolzen werdet ihr dann sein

so wie ICH BIN, und das ist fein!

Atme dich raus aus künstlichem Drama

sei weise wie der Dalai Lama

raus aus der Rübe, rein ins Herz  

und vorbei ist aller Schmerz.  

Es ist doch wirklich nur im Kopf

und dieses ist ein alter Zopf

schneid ihn ab und weg damit

und schon beginnt dein FreudenRitt

hinein in wundervolle Zeiten

die Engel werden dich geleiten

und eines Tages wird dir klar

dass es niemals anders war

denn WEM nützet dieses dümpeln

in den dunklen trüben Tümpeln?

Und auch du, du darfst mal bitten

damit’s geschieht mit großen Schritten

Gänsemarsch das ist vorbei

die Deckel weg, und *ab juchei*!

Steig aus und betrachte dich: wie dir die Tränen kullern.  

Was einmal durch die Augen fliesst, braucht man nicht mehr zu pullern.

herzlich, freudig, kraftvoll, liebend, blumig, lustig, schelmisch:   ✿ Gerti G.


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G.leitet

❤  ✰  ❤ Drei Hunde sind meine Begleiter.
Es sind nicht „meine Hunde“ in dem Sinne, sie sind einfach bei mir und mit mir wohin ich auch gehe.
Ein großer schwarzer Hund mit glänzendem Fell, so groß dass er vielen leichte Furcht einflößt, doch ich weiß wie lammfromm und brav er ist. So große Hunde sieht man aber auch selten. Er hat genau die Größe, wie ich sie mir bei einem Hund vorstelle: ganz bequem kann ich mit meiner Hand an seinem Nackenfell fühlen wenn er neben mir steht. Er ist sehr kräftig und wachsam.
Die Mittlere ist eine Retrieverhündin mit hellem Fell, aufmerksam, sanft, ein wunderbares Wesen.
Der Kleine ist von einer Rasse die ich nicht kenne. Etwas größer als ein Jack Russel würde ich sagen.
Es ist ein sehr verspielter, quirliger Hund.

Es macht Spaß mit ihnen unterwegs zu sein und es ist, als wäre es nie anders gewesen. Beeindruckend für mich und auch für viele Menschen denen ich begegne ist, dass sie sich nicht ablenken lassen von Situationen, selbst wenn etwas gleich vor ihrer Nase geschieht. Auch nicht von anderen Hunden oder Tieren. Nicht, dass sie dies nicht bemerken würden, sie bleiben einfach „bei sich“ könnte man fast sagen. Ein schwarzer Rabe fliegt in einer gewissen Nähe mit uns.
Manchmal zeigen die drei Hunde einiges von dem „was sie können“ und stellen sich übereinander wie die berühmten Bremer Stadtmusikanten. So auch als ich aus dem Kino komme. Ich habe mir gerade den Film: *Jesus liebt dich* angeschaut und darf nun staunend den Turm aus Hunden betrachten, den sie für mich gemacht haben.
Viele Menschen strömen aus dem Kino, bleiben stehen und schauen sich das Schauspiel an, bis der Kleinste den Anfang macht und herunterspringt.
Jedesmal geht mein Herz auf wenn ich diese drei kostbaren Schätze sehe, ob sie nun gerade ein Kunststück machen oder nicht.
Wir begrüßen uns freudig als hätten wir uns lange nicht gesehen.

❤ ✰ ❤ Gerti G.


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G.spürt

Ich bin Kundschafterin, unterwegs mit einem Begleiter den ich spüre, aber nicht sehen kann.

Gerade unternehmen wir einen Streifzug durch eine Welt mit kühlen, bekritzelten Wänden. Kein Himmel, keine Erde, nur Wasser und Beton. Diese Welt ist eckig eingezäunt, im großen Rahmen zwar, aber alle sind gefangen. Kaum jemand weiß es, denn das Areal ist unendlich weit und groß, so dass niemand jemals die hohen kalten Mauern zu sehen bekommt.

Ich bin hier, um hineinzuspüren in diese Welt. Meine Aufgabe ist es, Frieden aufzuspüren, zu erkunden, wie weit der Frieden hier in die Herzen der Wesen eingezogen ist. Wie weit das Friedliche die Macht zurückerhalten hat und ob es schon an der Zeit ist für das, was geschehen wird. Viele Flüsse gibt es hier, beinahe alles ist von Wasser umgeben. Das ist gut! Denn Wasser ist mein Element. Ich nähere mich einer der Mauern und gelange in einen hellen Raum.

Ich blicke in einen großen Spiegel und sehe einen Mann. Er wirkt wie ein Arzt, ist ganz in weiß gekleidet, und kümmert sich um ein Wesen auf einer Behandlungsliege. Es ist entweder ein blonder Junge oder ein Hund, ich kann es nicht genau sehen. Ich spüre keinerlei Gefahr, die Schwingung ist wohlwollend und gütig. Fast überall in dieser Welt ist dies an jeder Stelle die vorherrschende Schwingung, und so kann ich meine Mission bald beenden, brauche nur noch den Ausgang zu finden, um ihn allen zu zeigen.

Ich streiche mit den Händen über die Mauer und schon bald fühle ich die Stelle, die sich öffnen wird zu gegebener Zeit. Im Geiste beschrifte ich diese Stelle, damit sie leicht findbar wird.

Irgendwie lande ich in dem Raum, den ich zuvor im Spiegel gesehen habe, mit Arzt und … Hund, wie sich herausstellt. Hundefutter, glibberige Würstchen in Plastikhülle, die ich näher betrachte. Für eine Wurst ist sie wirklich nicht gerade fest, mit vielen exakt viereckigen rosaroten Stückchen. Ich frage mich, ob Hunde so ein matschiges Gefühl in der Schnauze mögen.

Ich führe ein längeres Gespräch mit dem Arzt, kann mich leider an kein Wort erinnern, weiß nur noch, dass dieser Mann ein Verbündeter ist. Zuletzt kommen wir auf die Elemente zu sprechen und ich sage:

 „Ich kann das Wasser beherrschen.“

Keine Ahnung warum das wichtig ist zu erwähnen hier unten, doch ich spreche es aus.

„Du kannst eine Welle erzeugen?“

 „Ja, das kann ich.“ sage ich, „da, wo es erforderlich ist.“

„Zeig es mir!“ sagt der Arzt.

In mir spricht es, dass ich dies nur zum Wohle von ALLem-Was-Ist und nicht zu Demonstrationszwecken tun sollte, doch ich fühle mich gerufen es zu tun.

Wir verlassen den Raum und der Fluss liegt vor uns. Er strömt langsam aber stetig, seine Tiefe ist nicht zu erkennen. Ich setze mich ans Ufer, konZentriere mich, verbinde mich mit dem ELement Wasser und spüre auch schon, wie der Fluss sein Strömen verändert. Wir sind verbunden und ich kann ihn leiten, so wie der Fluss mich leiten kann.

Ich frage mich noch einmal innerlich, ob ich es wirklich tun soll, es ist mir nicht geheuer, ich will mit meinen Fähigkeiten nicht protzen, ich weiß nicht, zu welchem Zweck das hier dienen soll. Es ist etwas im Blick des Arztes, das mich weitermachen und fühlen lässt, das es richtig ist was ich tue, und das es sehr wohl einen Sinn hat. Die Wasseroberfläche bewegt sich, das Wasser begibt sich ganz in meine Hand und mit meinen Gedanken bringe ich es in die Form einer großen Welle, die sich nicht ergießen wird, sondern einfach wieder hinabsinken.

Und so geschieht es, das Wasser zieht sich sichtbar und geräuschvoll weiter zurück, um in der Mitte zu einer großen runden Welle zu werden. Sie „steht“ und wartet auf weitere Führung. Ich lasse sie sanft wieder in den Strom eintauchen und kurz bevor das Wasser sich gänzlich wieder beruhigt hat, sehe ich vor meinem inneren Auge wie etwas aufbricht, geboren wird: wie eine Blüte tut sich an einer Stelle die Wasseroberfläche auf und ein Wesen kommt hervor, sitzt im Schutze von schillernd bunten Fäden umhüllt von Wasser.

Das Wesen ist männlich, ein Freund, wie ein Engel.

In diesem Moment weiß ich, dass ich nicht die Einzige bin, die dies gesehen hat – und ERWACHE.

Gerti G.


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G.grillt

Ich stehe am Gleis und beobachte, wie unterschiedlich die Wartenden Menschen auf den herannahenden Zug reagieren. Die meisten bewegen sich näher an die Gleise heran. Der Mann mit dem Roller steht wieder genau an dem Punkt, wo die Tür des letzten Wagons sich gleich auftun wird. Als der Zug anhält lassen sie gerade mal so viel Platz, das die ankommenden Fahrgäste durch ein schmales Spalier gehen können. In EinerReihen. Ich stehe ein bisschen abseits und habe ganz besonders heute nicht die Spur von Eile. Bisher bin ich noch immer in jeden Zug reingekommen. Und auf dem Rückweg bekomme ich auch immer einen Sitzplatz, so what? ;- ) Ich mag nicht immer am selben Platz stehen, ich mag nicht immer die gleiche Haltung beim Warten einnehmen. Ich lehne mich mal hier und mal da an, gehe mal auf dem Gleis nebenan spazieren, stehe mal so, mal so. Die Monotonie des Wartens bis man endlich nach Hause gekarrt wird – mag ich nicht mitmachen.

Nun sind alle ausgestiegen und die Wartenden stürmen den Zug. Es ist ein…Doppeldecker…ich weiß nicht wie diese Züge heißen, ich nenne ihn einfach mal Doppeldecker. Ganz langsam gehe ich vorwärts, heute werde ich mal nicht von allen Seiten gedrückt und geschubst, eine Frau lässt mir sogar den Vortritt.

Im Wagon setze ich mich auf die linke Seite, ich wähle einen Vierer und setze mich neben den jungen Mann am Fenster links. Der Mann mir gegenüber hebt seinen Rucksack hoch und will mir den zweiten Fensterplatz freimachen. „Och nö, danke, ich setz‘ mich hier hin.“ sage ich, während ich Platz nehme. Er sagt nichts. Hat auch gar nichts gehört. Wie konnte ich auch annehmen, mich hier mit jemandem unterhalten zu können? *zwinker* Er ist natürlich verstöpselt, der junge Mann. Hat Musik auf den Ohren, nicht so laut, dass ich sie hören würde. Ich mache es mir gemütlich auf meinem Platz und schaue mich um. Der junge Mann neben mir tippt auf seinem Handy herum. Mein Gegenüber kramt jetzt auch sein technisches Etwas aus der Tasche und tippt. Es klingelt, beziehungsweise: ein Musikstück erklingt. Mein Nebenmann geht zu schnell dran, als dass ich das Musikstück hätte erkennen können. „Hallo?“ sagt er, und beginnt ein Gespräch. Er kann heute Abend nicht, weil er unbedingt zu einer Probe muss. Mit seiner Band. Sie haben am Wochenende einen Auftritt bei einer WG-Party. Da kommen wichtige Leute, da muss er unbedingt noch mal zur Probe erscheinen. Es ist nämlich auch jemand dabei, der irgendwas mit den Toten Hosen zu tun hat. Plattenladen. Aber wie wärs denn mit Morgen? Wenn so schönes Wetter wäre wie angesagt, könnte man doch die Grillsaison eröffnen. (das finde ich auch!:-)

Ich komme mir vor wie ein Exot, nehme mein Notizbuch aus der Tasche und habe Lust aufzuschreiben was ich sehe. So richtig mit Kuli auf Papier. Das habe ich in der Bahn auch schon anders gesehen. Rechts gegenüber klingelt es. „Hallo?“ Drei blonde junge Frauen und ein blonder junger Mann sitzen zusammen. Sie unterhalten sich nicht miteinander, sondern jeder für sich mit dem Handy. Die Mädels sprechen, der Mann blickt von einer zur anderen. Ab und zu zieht mein Gegenüber die Nase geräuschvoll hoch und tippt weiter auf seinem technischen Teil herum. Tüdeldüt. Jemand hat eine SMS bekommen. Ahh … mein Nachbar links. Oh, ich stelle fest, dass sich zwei Menschen tatsächlich miteinander unterhalten. Ich dachte schon sie telefonieren. Hätte ja sein können. Ich schaue mich genauer um. Kaum ein Mensch, der nicht sein Handy in der Hand hält und tippt oder telefoniert …

Zielbahnhof erreicht. Ich steige aus und gehe gemütlich langsam zum Parkplatz. Als ich die Treppe hochgehe bemerke ich einen Mann neben mir, der die letzten paar Stufen gleichzeitig mit mir geht und mich die ganze Zeit betrachtet. Ich gehe rechts, er links. Wie ich sehe wird er nach rechts gehen, ich möchte links herum, und so kreuzen sich unsere Blicke, unsere Wege. Er ist grauhaarig, lächelt mich an. „Tschuldigung.“ sagt er. Ich weiß nicht warum. „Nix passiert.“ sage ich lächelnd, gehe zum Kiosk und später zum Auto.

Ich fahre auf die erste Ampel zu. Auf dem Gehweg rechts bemerke ich einen Mann mit Stöpseln in den Ohren, ein viereckiges Teil in seinen Händen, in das er hineinspricht. Ich schaue geradeaus. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung geht eine Frau und telefoniert gerade per Handy. Der Rest der Strecke ist menschenleerer. Auch habe ich genug gesehen.

Der Mensch macht sich mehr und mehr zum Sklaven der Technik.

Gerti G.


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G.gleicht

Jedem Jeck sing Pappnas – hoch lebe der Karneval im Rheinland – ALAAF – LAMETTAAA – ich habe ein langes Wochenende, juhuuu! 🙂

„Vergleiche dich nicht mit Anderen.“

Dieser Satz beschäftigt mich gerade und ich entdecke für mich, dass im Vergleich meiner Selbst mit Anderen, bzw. im Vergleich von Diesem mit Jenem, vielerlei Erkenntnisse und Entdeckungen bereit liegen.
Das Wort „verGLEICHen“ enthält Gleichheit, obwohl es doch eigentlich eher darauf abzielt, die Unterschiede zu verdeutlichen, bzw. erkennbar zu machen.

Denn was ist schon wie das Andere, wenn es um zwei unterschiedliche Dinge geht?

Wenn ich zum Beispiel eine rote Rose mit einer roten Tulpe vergleiche, so kann ich auf den ersten Blick vielerlei Unterschiede (sowie Gemeinsamkeiten) erkennen. Doch mindert dies nicht den Wert. Das nur, wenn ich be-urteilen und meinen persönlichen Maßstab ansetzen würde, was zum Beispiel Schönheit, Grazie und Duft betrifft.
Die Tulpe trägt ein etwas anderes rot als die Rose, sie duftet anderes, hat einen anders beschaffenen Stiel, die Blüten und Blätter unterscheiden sich nicht erst, wenn man daran fühlt.

Was sie *gemeinsam* haben ist auch klar: sie sind *Natur*, es sind Blumen. Jede für sich eine Schönheit, jede für sich voller Zauber. Der Mensch hat mit der Natur die VariationenVielfalt und Unterschiedlichkeit gemeinsam. 🙂

Schaut euch nur mal das Innenleben einer Tulpe an, das ist immer einen langen, intensiven Blick Wert!

Das Innenleben einer Tulpe

Ja und SO ist das auch im Vergleich von Mensch zu Mensch. Wir haben das MenschSein gemeinsam, das pulsierende Leben in uns – unendlich viel gemeinsam, doch auch unendlich vieles, was uns voneinander unterscheidet. Ich wende mich einfach – wie bei den beiden Blumen – kurz den offensichtlichen Unterschieden zu. Das Haar schon allein, fein, voll, gelockt, glatt, kurz, lang, braun, blond, rot, schwarz … Die Augenfarbe und Form. Die Körpergröße und Form. Und auch diese Unterschiedlichkeiten mindern nicht den Wert. Sofern ich es nicht be-urteile, sondern einfach nur unterscheide und SO-SEIN lasse.

Und so ist das auch mit der Singstimme – und hier komme ich gerade beim Grund an, warum ich mich überhaupt mit dem Thema „Vergleich“ beschäftige …
Ich habe eine so wunderbare Frauenstimme gehört … kraftvoll, voller Liebe, voller Leben, voller Ausdruck, die Frau EINS mit dem Gesang ihres Herzens, ihrer Seele, ihres SEINS. Mich hats „weggeblasen“, das, was ich bisher von ihr gehört habe. WOW. ICH BIN beGEISTert!

Unbelievable…was diese Frau hervorbringt! *Remedy* ist mein FAV, da bekomme ich gleich von ihren ersten Tönen an eine Engelhaut allover, die gar nicht mehr vergeht.

Also *Hut ab*, LEEZAH !

Als mein Bruder mir *Leezah* auf die Ohren gab, stand ich erst mal da mit meiner Stimme, die so ganz anders ist. ; -)

Es kam mir der Gedanke, dass die individuelle Singstimme eines Menschen unter anderem mit der Schreibschrift vergleichbar ist, eben weil dies alles so unterschiedlich und individuell ist.
Es gibt viele schöne Schreibschriften, wenn man den Leuten mal so über die Finger schaut. Eine schöner als die Andere, jede steht für sich. Die Schreibschrift, die Singstimme, alles ein Aspekt der *persönlichen Signatur*, des Eindrucks, den man damit verschafft.

Meine schöne Schrift ist nicht immer gleich schön. Es kommt auf den Stift an. Es gibt Kulis, damit kann ich wunderbar schnörkelig oder schnörkellos schreiben, mit manchen wiederum wirkt es wie gekritzelt – oder ich müsste mich anstrengen, doch das tu ich nicht gern. Ich habs gern mühelos, leicht.

Was für die schöne Schrift der passende Stift ist, ist für die Singstimme das richtige Mikrofon, wenn die Stimme auf Grund der Raumgröße etc. technische Unterstützung benötigt, damit die Menschen auch in den hintersten Reihen erreicht werden können. 😉 Da kann die Stimme noch so schön sein, die Schrift noch so angenehm, wenn das Werkzeug nicht stimmt wird es mühselig …

YEAH, ich bin gespannt wann mein neues Mikrofon ankommt … danke *BRUDER* … denn wir – NAMARA – haben erstmalig einen größeren Auftritt vor uns und ich möchte bei diesem Auftritt nicht kritzeln, sondern *schön schreiben*.

Ich stelle große Erwartungen an mich selbst und freue mich jedesmal wenn ich bemerke, wie ich toleranter, langsam gnädiger im Umgang mit mir selbst werde. Wie ich es mir im gleichen Moment verzeihe, wenn die Stimme einmal etwas *daneben* liegt, das ist eine schöne Entwicklung.

Alaaf!
Gerti G. 🙂


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G.rennt

Hui, das war ein Traum von einem Traum! -) GOTT zum Gruße, liebe MitLiebenden, einen schönen Sonntag wünsch ich euch!

Boa bin ich sportlich … traumhaft! : -) Ich war mit meiner Freundin unterwegs, und wahrscheinlich auch mit einer Gruppe Kinder, die ich aber nicht sah. Wir kamen an einer großen Wiese mit Spielplatz an. Er war ganz neu hergerichtet, gestern war er noch nicht da, nicht so, das wußte ich ganz genau. Angedeutet eingezäunt war der Spielplatz mit grünbunt bemaltem Holz, und haargenau in der Mitte befand sich ein Spielgerät das wie ein PEACE-Zeichen aussah. Es war so eine Drehscheibe auf der einem schwindelig wurde, da wäre ich eh nicht draufgegangen, aber es sah wunderschön aus. PEACE … toll! Und so schön bunt angemalt! Wie mochten „sie“ das über Nacht gemacht haben, fragte ich mich, und genoss diesen schönen Platz. Von weitem sah ich, wie meine Freundin sich auf eine Mauer setzte und ein überdimensional großes Buch in den Händen hielt. Außen war es so bemalt, dass es offensichtlich auch zu diesem Spielplatz gehörte, aber nicht für Kinder gedacht war. Es war an einem verborgenen Ort hinterlegt, wo Kinder es nicht erreichen konnten.
„Was ist das für ein Buch?“ fragte ich meine Freundin und ging näher zu ihr heran. Dieses große Buch zog mich magisch an.
„Es handelt von PAN.“ sagte sie. Ich war begeistert und freute mich schon auf den Moment, da sie es ablegen würde und ich darin lesen könnte. So geschah es dann auch irgendwann später. Sie legte das Buch wieder zurück an den verborgenen Ort, hoch oben auf eine Mauer gleich unter dem Blumenfenster eines Wohnhauses. Ich reckte mich hoch und nahm es herunter um mir ebenfalls einen gemütlichen Platz auf einer Mauer zu suchen, damit ich darin lesen könnte. Ein paar Männer saßen auf dieser Mauer und ich setzte mich zwischen sie. Sie rückten näher und ich fühlte mich ziemlich eingequetscht von ihnen. Auf der gegenüberliegenden Seite säumten Menschenmengen die Straße. Ach ja, es würde gleich ein Zug hier vorbeigehen, eine Prozession mit Pferdekarren und Menschen in Kostümen. Ich klappte das Buch auf, und da sah ich ihn: PAN.
Mein Sitznachbar rechts fragte: „Was ist das für ein Buch?“
„Es handelt von PAN.“ sagte ich.
„Und wer ist PAN?“
„Was, du kennst PAN nicht?“ Er schüttelte den Kopf. *Wird Zeit dass die Menschen etwas über PAN erfahren.* dachte ich und sagte: „PAN ist eine GOTTHEIT. Er ist der Hüter der Anderswelt, der Hüter der Naturwesen, Elfen, Feen und Einhörner.“
„Ach ja?“ sagte der Mann, und ich spürte, dass er das was ich sagte, und den Inhalt des Buches für ein Märchen hielt. „Das ist kein Märchen,“ sagte ich, „doch ist PAN hier so dargestellt, wie wir Menschen uns ihn vorstellen. Schau mal.“ Und ich blätterte in den dünnen Seiten und gewährte ihm einen kurzen Einblick. Mir wurde ganz heiß und langsam wurde mir das zu eng mitten zwischen diesen Herren. „Rutsch mal ein Stück,“ sagte ich, „du quetschst mich ein.“ Er hatte noch genügend Platz neben sich, so nah musste er mir wirklich nicht auf die Pelle rücken. Er rutschte so weit weg, dass ich kaum noch verstand was er anschließend zu mir sprach. Und das war viel. Er redete förmlich wie ein Wasserfall auf mich ein, dabei veränderte sich sein Gesicht und hatte er zuvor dunkles glattes Haar, so wuschelten nun braune Locken auf seinem Kopf und um sein Gesicht herum.

Die ersten Wagen der Prozession kamen vorbei, und seine erzählende Stimme ging im lauten Geräusch des Pferdegetrappels unter. Ich wollte ihm noch sagen, dass ich ihn nicht absichtlich nicht verstand, dass ich ein leicht vermindertes Hörvermögen habe, ich ließ es aber dann und widmete mich noch kurz dem Buch, bis ich es an den verborgenen Ort zurücklegte.

*

In hoher Geschwindigkeit war ich mit meinem Fahrrad unterwegs. Es war wie ein Rennen. Viele Fahradfahrer und auch Autos waren daran beteiligt. Es gab einige brenzlige Situationen, beinahe hätte ich mal jemanden „geschnitten“ und zu Fall gebracht, und umgekehrt. Aber eben nur beinahe und nie fühlte es sich unangenehm an. Es ging alles gut aus. Ein dunkelhäutiges Mädchen beugte sich am Straßenrand zu den Blumen herunter um ihren Duft besser aufnehmen zu können. Sie tat das gefährlich nah am herannahenden Fluß der Autos und Fahrradfahrer und später bekam sie auch deswegen etwas Ärger mit einer Frau, obwohl nichts passiert war. Sie hatte sportliche, muskulöse Beine.

Ganz allein fuhr ich zum Schluss auf einer schmalen, geschwungenen Straße die steil bergab führte. Auf dicken Pflastersteinen spürte ich jeden kleinen Ruck. Eigentlich wollte ich wie immer rechts an der Seite mit dem Fahrrad heruntergleiten und ein bisschen durch die Luft fliegen, doch heute sah ich einen Absturz vor meinem inneren Auge und nahm lieber den normalen Weg. Langsam begann ich zu bremsen um die enorme Geschwindigkeit ein wenig zu drosseln, schaute an meinem Fahrrad herunter und stellte fest, dass ich auf *Babe* saß, meinem alten rosanen Rad. Die Bremsen von *Babe* waren nicht die besten, funktionierten eigentlich gar nicht und seltsam, denn eigentlich hatte ich mein rosanes Rad kürzlich verschenkt. Wie dem auch war, nun saß ich halt auf *Babe* und musste irgendwie schauen, wie ich die Geschwindigkeit drosseln konnte, während ich rasend über die Plastersteine nach unten ruckelte …

*

Ich wohnte in einem großen weißen Haus. Es klingelte an der Tür. Die Kinderfrau kam. Ich nahm sie herzlich in die Arme, sie ließ sich das auch kurz gefallen, schob mich aber dann weg und es fühlte sich an als habe sie mich in Herzhöhe gekniffen. Ein kleiner Schmerz durchfuhr mich in der Herzgegend, dem ich aber keine weitere Bedeutung beimaß. Es begann zu regnen und ich beschloss einen Lauf durch den Regen zu machen. Als ich einmal unterwegs war gefiel mir das so gut, dass ich einen wirklich ausgedehnten Lauf unternahm. Mir war gar nicht bewusst dass ich so schnell laufen kann, es war fast wie fliegen, und schön erfrischend der prasselnde Regen dazu. Ich sprang leichtfüßig und langbeinig über parkende Fahrzeuge, eins nach dem anderen. Es machte solchen Spaß! Einmal sprang ich über ein Auto und berührte es mit meinem Oberschenkel. Das war wohl doch etwas zu hoch für mich, und wie in Zeitlaupe flog ich zurück und nahm einen anderen Weg. Herrlich, ich lief schwebend über Wiesen und Straßen im Regen.

Als ich wieder zu Hause ankam ging ich gleich in den Raum, in dem mein schönes weißes Auto in der wunderbar weißen Garage stand. So schön hell, weiß und sauber, dass es schon fast unwirklich aussah. Ich öffnete den Kofferraum, nahm ein kleines weißes Päckchen heraus und klappte die Haube leise wieder zu.
So weich war das alles, wie das weicheste Leder was man sich vorstellen kann.

Gerti G.


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G.zottelt

Ich arbeitete auf einem sehr großen weiten Gelände, es war ein Freizeit- und Vergnügungspark und ich kümmerte mich um verwahrloste Tiere und Menschen.
Mit einem kleinen Jungen kletterte ich eine enorm hohe Eisenleiter hoch. Es war ein nicht erklärbares Fungerät, und der Junge wollte von oben herunterspringen. Ganz oben angekommen und kurz vor seinem Sprung sagte er, dass er seine Digi-Cam vergessen habe, und ohne die Digi-Cam wollte er nicht springen. Er hatte geplant seinen Sprung während des Fallens zu fotografieren.
Gut … stiegen wir die Leiter halt wieder hinab.

Es gab einen Ort der Begegnung, einen Treffpunkt, den ich zusammen mit zwei oder drei anderen Menschen bewirtete, bewachte und sauber hielt. Menschen und Tiere trafen sich dort, durften dort leben und wohnen so lange sie wollten, groß genug war dieser Ort und das zu ermöglichen.

Ein Truthahnpaar mit Deformierungen an den Hälsen lebte an diesem Ort, man würde sie als „unansehlich“ bezeichnen, sähe man sie auf Erden. Auch einige größere Katzen die kaum zu bändigen waren, hatten hier ihr Quartier gefunden, es war an mir darauf zu achten, dass diese Tiere nicht aneinandergerieten, sich friedlich oder gar nicht begegneten.
Das funktionierte sehr gut, ich hatte das voll im Griff, es war als könnte ich durch Wände sehen.

Schon bevor etwas geschah, bevor eine Begegnung stattfinden würde die den Betreffenden nicht zuträglich war, konnte ich Katze oder Vogel, was es auch immer gerade war, in eine andere Richtung dirigieren und so manch eine Konfrontation mit unklarem Ausgang verhindern.
Es war recht düster in den meisten Räumen, dennoch machte mir dieser Job großen Spaß und ich ließ mich von diesem Mangel an Licht nicht beirren.

Einmal kamen neue Menschen herein und ich ging gleich hinunter zu einem Wesen, dass schon lange an diesem Ort wohnte. Ein Mensch, ein Mann, mit zotteligem Haar, sein Gesicht war vor lauter Haar kaum zu erkennen. Er sprach nie, er brummte nur und wirkte auf Fremde furchterregend.
Doch war er ein gutmütiges Geschöpf unter Gottes Sonne. Keiner Fliege hatte er je etwas zu Leide getan, er unterstützte mich sehr, half mir mit all den Tieren.

Doch wenn neue Menschen zu uns kamen, sprach ich mit ihm und leitete ihn in andere Räume, damit diese neuen Menschen ihm nicht gleich begegneten und Angst bekämen. Ich brauchte nicht viel zu sagen, wir verstanden uns über Blicke, und so verließ er seinen Platz und begab sich brummend in andere Räume.
Die neuen Menschen ließen wir erst einmal sich eingewöhnen, Fuß fassen, all die Tiere sehen, die an diesem Ort lebten, das war für Fremdlinge schon Eindruck genug.
Bisher waren noch immer alle zufrieden mit dieser Lösung, auch das zottelige Menschenwesen selbst.

Ein Kollege, der erst kürzlich zu uns gekommen war um uns zu unterstützen, gefiel mir besonders gut.
Wir hatten uns als Paar zusammengetan. Ich war ungebunden und frei, als ich ihm begegnete und so kam er mir gerade recht.
Er war groß, blond, kräfitg, schön.
Das war aber auch schon alles, wie sich herausstellen sollte. Es gab schon zwei Situationen in denen ich feststellte, dass wir einfach nicht kompatibel waren und nicht zusammen passten.

Und dann kam die dritte Situation, die sich in meinem Jugendzimmer abspielte. Wir wollten feiern gehen, machten uns gerade für die Party zurecht. Zwei Frauen waren gekommen um mitzugehen. Dieser Mann benahm sich so unmöglich, sprach so unmögliche Dinge, unvorstellbar, so dass ich die Beziehung augenblicklich beendete.
„Es ist besser wenn du jetzt gehst.“ sagte ich, während eine der Frauen unbedarft weiter drauflos plapperte. Er nahm seine Jacke und ging zur Tür.
„Wir küssen uns nicht mehr?“ fragte er zum Abschied.
„Nein, ganz bestimmt nicht.“ sagte ich.
Und so stolzierte er von dannen. Einen arroganten Gang legte er an den Tag, so arrogant sah ich noch nie einen Menschen davon watscheln. Hocherhobenen Hauptes, watschelnd wie eine Ente.

Heilfroh war ich als er ging, und ich wußte gleich dass ich ihn niemals wiedersehen würde.
Die beiden Frauen machten sich weiter schick, schminkten sich. Eine wollte unten bei meinen Eltern ein Bad nehmen und fragte, ob es eine große Badewanne sei. Ich betrachtete sie, sie war zierlich und klein und ich sagte:
„Da passt du ausgestreckt rein.“ Sie war leidenschaftliche Schwimmerin, doch sooo groß war die Badewanne nun auch wieder nicht.

Jedenfalls würden wir drei einen wundervollen Abend haben, das wußte ich.
Als wir alle fertig waren und mein Zimmer verließen, bemerkte ich ein Gefäß aus lackiertem Ton, weiß, auf das ich irgendwann einmal all meinen Goldschmuck gelegt haben musste. Es lag alles noch da, Ketten, Ringe, Perlen. Fasziniert  betrachtete ich meinen goldenen Schmuck eine Weile, als hätte ich ihn lange nicht gesehen, erhob mich anschließend und schloß die Tür hinter mir zu.
Wir hatten eine tolle Party!

Träume halt …

Gerti G. 🙂