G.fühlt

* born to be mild *


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G.chillt

Mit vielen Menschen befinde ich mich in einem großen Garten.
Natur, Stein und viele Bademöglichkeiten draussen. Auch in einer Grotte befinden sich einzelne Thermen in denen Menschen liegen, sich unterhalten, miteinander sind.
Alles ist schon voller Wasser, und dennoch gibt es jeweils über jeder Badenische einen Wasserhahn den man aufdrehen kann, damit die Nische sich richtig füllt.
In der Grotte finde ich keinen freien Platz, so gehe ich nach draußen. Da ist noch ein Platz frei im Gartenteich.
Es erstaunt mich und gefällt mir, dass das mal ein Gartenteich ist, in den auch Menschen sich begeben können. Ich drehe den Wasserhahn auf und das Wasser sprudelt frisch heraus. Auch drehe ich mir eine Zigarette und bin froh, dass ich einen Outdoor-Platz erwischt habe. Nach der Arbeit rauche ich immer gerne eine, und gerade heute habe ich das Gefühl, besonders viel gearbeitet zu haben.

Ich lege meine Kleidung ab und sehe Engel Chamuel auf mich zukommen. Er berührt mich mit Augen voller Liebe und in seinem Blickfeld finde ich mich schön und wunderbar.
Mit diesem Gefühl gleite ich in das sprudelnde Quell hinein.

Erst jetzt sehe ich den goldenen Motorradhelm von Chamuel am Teichrand liegen. Oh, er hatte sich diesen Platz wohl reserviert und ich habe ihn ihm weggenommen … es deutete aber auch wirklich nichts darauf hin, dass jemand anderes Anspruch auf diesen Platz hätte. Chamuel dreht sich auch eine Zigarette und ist geduldig, während er mich liebend betrachtet.
Er habe eh noch einiges zu erledigen, bis dahin wäre ich längst wieder raus aus dem Wasser.

Es ist angenehm. Erfrischend. Belebend. Wohltuend.

Gerti G.

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G.wälzt

In meinem Werkzeugkeller entdecke ich ein kleines Aquarium. Ein paar besonders große und einige kleinere Fische schweben darin herum. Goldfische sind es, doch haben sie die Form von Rochen. Ich betrachte sie eine Weile. Es geht kein Weg daran vorbei, das Aquarium bedarf unbedingt mal wieder der Reinigung. So hebe ich also den Deckel ab, es riecht etwas moderig, und mit Hilfe eines Schlauches lasse ich das Wasser größtenteils ab.

Ich sehe, wie anschließend der gesamte Boden des Aquariums wie umgewälzt wird, sehr sorgfältig und keinen Millimeter auslassend. Algen, Steinchen und Sand wirbeln durcheinander. Ich sehe einfach nur zu, denn das geschieht alles von selbst.
Macht sogar irgendwie Spaß zuzuschauen … der Boden dreht sich spiralförmig Zentimeter für Zentimeter. Fische sehe ich keine, sie werden schon wissen wohin, wenn der Boden gereinigt wird.
Nach einiger Zeit bewegt sich nichts mehr. Ganz langsam sinkt der aufgewühlte Grund zu Boden und das restliche Wasser sieht schon wieder sehr klar aus.

So gebe ich eine Menge wohltemperiertes Wasser hinzu. Wunderschön sieht es jetzt aus. Die großen Fische sind nicht mehr vorhanden, als ob sie sich in Luft aufgelöst hätten. Es schwimmen jetzt nur noch ein paar ganz kleine an der Wasseroberfläche und offensichtlich geht es ihnen gut.

Ich bekomme einen Schrecken, als ich das Aquarium ein wenig anders positioniere und es mir beinahe umkippt und überschwappt – kann aber die Situation schnell retten. Nichts passiert. Ein paar weiche Schwämme liegen unter dem Aquarium, es ist gut platziert, jetzt kann ich die Fische in Ruhe weiterbeobachten, wenn ich mal wieder im Keller bin.

das nenn‘ ich mal eine TRAUMhafte GrundReinigung … danke

Gerti G. 😉