G.fühlt

* born to be mild *


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g.lebt

♫♬♩✰♥✰♫♬♩

Schlammassel –  „schwierige, verfahrene Situation, in die jemand aufgrund eines ärgerlichen Missgeschicks gerät“ – [Duden]

Mit beiden Beinen stehe ich mitten im Schlammassel. So weit das Auge reicht nichts als dickflüssiger Schlamm. Eine warme Substanz zum Glück, das tut meinem Körper gerade sehr gut.
Bis zum Halse stand ich darin, wie erstarrt. Nun steht er mir gerade mal noch bis zu den Knien, so kann ich mich einigermaßen fortbewegen durch das Leben auf dieser Ebene. Langsam, Schritt für Schritt, bewege ich mich vorwärts, raus aus der Starre, beende das innehalten, verharren, schreite voran. Nach vorne, der Nase nach, immer ein Stückchen weiter. Doch wohin? Ich sehe nichts als Schlamm und suche die Brille, die mir zur klaren Weitsicht verhilft. Wahrscheinlich fiel sie herab, als ich „toter Mann“ spielte. Spielen, das sagt man so, es fühlte sich aber nicht an wie ein Spiel, es war echt, wahr, ich konnte wirklich nicht mehr anders als mich hinlegen in die Wärme, mich hingeben dem mich wohlig dampfend umfangenden Matsch.
Ja und JETZT?

Ich sitze auf einer moosbewachsenen Wiese, so weich, so angenehm duftend nach der Natur die ich so liebe. Mit den Fingern streiche ich über die weiche Oberfläche, berühre das taufrische Gras. Lebendig spüre ich das Pulsieren der Erde unter mir. Ein warmer Mittsommertag, Blumen überall, ein leiser Wind, emsiges Vogelgezwitscher in den Bäumen über mir. Und der Himmel, einfach nur blau und wolkenlos, das Bild nur ab und zu unterbrochen von einem Schwarm Vögel. Möwen. Es scheint ein Fluss ganz in der Nähe zu sein, kann ihn nicht sehen vor lauter Bäumen und nehme mir vor, mich aufzumachen um ihn zu suchen. Aber später. Erst einmal geniesse ich die Zeit hier, erhebe mich und gehe beschwingt und fröhlich singend auf den größten Baum zu, den ich hier entdecken kann. Er ist nicht zu übersehen mit seinem mächtigen Stamm, seiner üppigen Krone. Es ist unverkennbar eine alte Eiche. Beide Hände lege ich an den Stamm, lehne mich an die urige Rinde und spüre das Leben im Baum, fühle, wie weitläufig und tief die Wurzeln bis in die Erde reichen. Fühle, wie hoch hinaus die Krone gewachsen ist, wie sich die einzelnen Äste des Baumes der Sonne, dem Himmel, entgegenstrecken.
Ein wunderbares Gefühl, so erdig, verbunden, ich genieße es … und bald fühle ich mich wie der Baum. Tief, fest und weit verwurzelt, sicher verbunden mit der Erde, dem Himmel so nah, mächtig und groß, unerschütterlich, unumstößlich, standhaft, lebendig, saftig und frisch trotz der Jahre. Das nenn‘ ich Gesundheit, oh, lange hatte ich das Gefühl von Gesundheit verloren, nun kann ich es wieder fühlen, langsam, auch wenn es erst mal nur ein Gefühl ist. Ich bleibe in diesem Gefühl … es ist wunderbar anders als das Gefühl der letzten Monate.
Ein frischer Wind weht den Duft von sprudelndem Wasser, Ufer, Fluss zu mir herüber. Reizend! Es kann nicht weit sein, er ist ganz nah, ich fühle mich gerufen.
„Komm in den Fluss.“ flüstert der Wind.
„Ja doch.“ denke ich etwas genervt. Weil ich doch hier gerade so schön stehe an dem Baum und mich so verbunden fühle. So Eins.
Und die schönen Blümchen hier. Die Hummeln und Bienen, die ganzen Insekten, bunte Käferchen, und so viele Vogelarten wie ich sie noch nie gesehen habe. So herrlich ihr Zwitscherkonzert. Der Specht sorgt rhythmisch für die Percussions. Ich möchte das erst alles erforschen bevor ich mich zum Fluss begebe. Darf ich?

Im Fluss … prickelnd sprudelnd treibt das Wasser mich nach vorn, dem Flusslauf nach, lebendig mich Schwan im Flussumspülend mit frischem, vitalisierendem Nass. Aus dieser Perspektive habe ich den totalen Überblick. Rechts und links vom Ufer sehe ich einfach alles was es zu sehen gibt. Bäume, Sträucher, Menschen, Tiere, Buntes, Grünes – alles in allen Größen, Farben und Formen. Vielfalt, Unterschiedlichkeit. Ich ziehe vorbei, sauge alles in mich auf, Eindrücke en masse.
Ein Baumstamm quer über der Wasseroberfläche, ein Ast an dem ich mich festhalten kann: das mache ich! Ich steige mal kurz aus, gehe noch einmal auf die Wiese, an die schöne alte Eiche zum Auftanken, Aufwärmen, mich verbinden.

Und was machst DU so? 😉

Gerti G.

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44.444

 

einen wunderschnuckeligen juten abend, liebe mitLIEBEnden 🙂

ohjeee, ja, ich habe euch, meine LIEBEn *lesers*, schon länger nicht mehr so angeredet …
doch kann ich dem brodeln in mir gerade nicht mehr standhalten …
dem brodelnden schreibdrang,
mit-teilungsDRANG.
so ist es.

der 44.444te leser meines blogs bekommt übrigens eine handgeschriebene postkarte mit einem bild von mir. ist ja noch n bisschen zeit bis dahin. *smile
*bild von mir* – damit ist nicht etwa ein portrait meiner selbst gemeint, sondern eines meiner FOTOS … da wird sich schon was finden.
und n paar nette zeilen, logisch. 🙂

aus verschiedenen gründen nehme ich mir nur noch wenig zeit im net, in blogs usw. herumzustöbern. einer der gründe ist meine jobsuche. am 1. juni habe ich einen neuen job, es ist nur noch nichts konkretes in sicht.
bewerbungen laufen schon länger, diese und jene. absagen gab es auch schon, so zirka 2.
das ist einer der gründe …

ein anderer ist: ich sehe EINFACH keinen SINN mehr darin, ZEIT, kostbare ZEIT, zu vertrödeln. ich weiß immer, wie ich meine kostbare ZEIT SINN-VOLL nutzen kann. auch wenn nur ich selbst in meinem tun oder NICHT-TUN einen SINN sehe.
das entscheidende ist: wie ICH mich fühle, bei ALL dem was ich tue oder lasse. und wie DU *dich fühlst* bei ALL dem was du tust oder läßt.
das ist das entscheidend wichtigste. für mich.

ich entscheide mich jeweils vordergründig dafür, mich *wohl zu fühlen*.

und wieder ein guter grund ist: ich habe *meine seiten* im netz gefunden, die ich gezielt ansteuere um mich zu *in-FORMieren*. was mich interessiert ist nicht etwa der neueste *klatsch* über diesen und jenen, und auch das globale weltgeschehen – zumindest so wie es in den medien präsentiert wird – erreicht mich nur minimal am rande.

es ist die INNENwelt, der ich mich zuwende.
geistiges, BewußtSEIN, gedankenKRAFT, ALL-MACHT, HEILung.
und WORTE.

oh so vieles brodelt in mir, ich benötige RUHE um eine struktur in ALL das hineinzubringen, so viele worte sind vorhanden, die geschrieben werden möchten. mir ist noch nicht KLAR wo ich beginnen werde, wo der ANFANG ist.
ich weiß nur: es ist viel und es gibt kein ENDE.

ich spüre so einen DRANG in mir zu HELFEN.
ich bin ENTWICKLUNGSHELFERIN.
nicht zu verwechseln mit dem ALLseits bekannten helferSYNDROM. nicht im entferntesten.
ich dosiere meine ENERGIEn wohlbedacht und wende mich gern MENSCHEN zu, die wirklich an ihrer ent-wicklung interessiert sind.
in den letzten jahren habe ich gelernt zu fühlen, wo hilfe – oder ich sage lieber: UNTERSTÜTZUNG – erwünscht ist um das persönliche wachstum zu fördern und sogar liebeVOLL zu beschleunigen.
und ich habe gelernt zu erkennen, dass es menschen gibt, die einfach längere zeit in ihrem thema SEIN „möchten“, darin baden wollen, aus verschiedenen individuellen gründen.
das ist so und darf so sein.
jedem das SEINe.
komme ich mit menschen in kontakt, die in dieser gerade erwähnten phase sind, so nehme ich mich zurück. und das SCHÖNe ist: es geschieht wie von selbst, vollautomatisch. meine energien kehren zu mir zurück, finden wieder ihren platz in mir … ich kann wunderbar loslassen.
der kanal meiner LIEBE und meiner möglichkeiten schließt sich jedoch nie. wie mit fäden bin ich verbunden mit den menschen, mit denen ich in kontakt gekommen bin. und durch diese fäden fließt meine energie in diese begegnungen hinein, auch später noch, ohne dass wir uns noch einmal begegnen müssten … umgekehrt ist das genauso, die fäden der verbindung sind natürlich nach beiden seiten hin OFFEN. mit dieser TATsache mache ich nur gute erfahrungen, denn die pipelines sind in Göttliche Bahnen gebettet.
und das ist so sicher wie mein WISSEN darum, dass BEWUßTSEIN das mächtigste WIRKzeug des menschen ist.

BEWUßTSEIN ist des menschen MACHT.
nur die ausRICHTUNG „muß“ STIMMEn.
und diese ist:
LIEBE
SELBSTLIEBE
MENSCHENLIEBE
LEBENSLIEBE
LEICHTIGKEIT

zudem *hege* und *pflege* ich meine GEDANKEN und WORTE und erfahre den umgang damit leidenschaftlich und mit so großer LUST wie ich noch nie im LEBEN etwas gelernt habe …

* * *

so, nun habe ich gut 4 tage immer mal ein paar sätze geschrieben, und JETZT ist es erst mal fertig so weit wie es ist. jetzt wisster erst mal bescheid.

GOTT sei DANK, dass die 44.444 klix noch nicht überschritten sind. *g
das gilt also noch: postcard from Gerti G. 😉

versprochen!


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M.iNiWiNtErMäRcHeN

Musik liegt in der Atmosphäre.
Der PianoMann spielt die ganze Nacht.
Seine Musik benetzt alles Erreichbare, überzieht ALLes Was Ist wie mit einem zarten Hauch von Puderzucker.
Ein Wintermärchen.
Jeder Ton erreicht, berührt sanft, durchdringt.
Verklingt nimmerdar, schwingt weiter und weiter.
Beschwingt.
So sitzt der PianoMann und spielt die ganze Nacht.

*

Auf einem hohen Berg, tief in ihrem Inneren, sitzt Smaragda und lächelt vor sich hin.
Es ist kühler als sonst an diesem Abend, der Winter steht vor der Tür.
Ein paar trockene Holzscheite hat sie aus ihrem Sammelsurium geholt, ein Feuer angezündet und nun wärmen die lodernden Flammen Herz und Gemüt.
Nicht, dass es so kalt gewesen wäre das man ein Feuer hätte anzünden müssen, Smaragda liebt es einfach, am Feuer zu sitzen und dem Flammentanz zuzuschauen.
Um sie herum, in ihrem Inneren, da ist NICHTS.
Es ist angenehm fließend, ruhig, still.
So sitzt sie gern dort, auf diesem hohen Berg, genießt den Frieden.
Und die ganze Nacht hört sie diese Musik.
Jemand spielt am Piano.
Ein Wintermärchen.
Leidenschaftlich, etwas melancholisch, ruhig und sanft.
Die Töne dringen leise und stetig zu ihr durch und bringen ihr Herz zum schwingen.
Der Klang zirkuliert durch ihr ganzes SEIN und berührt auch da, wo sonst selten Musik hindurchdringt.
Ein zartes Schneeflöckchen läßt sich auf ihrer Nasenspitze nieder und schmilzt sodann.
So sitzt sie am Feuer, die ganze Nacht.
Sie hüllt sich ein in die Musik, deckt sich mit ihr zu wie mit einer wunderweichen Decke und kuschelt mit den Tönen.

*

SmarAgda

😉

 


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G.bildet

schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden :- ) zum gruße erhebe ich meine tasse, gefüllt mit *Momenten der Ruhe*, meinem derzeitigen lieblingstee: rooibos mandel-ginseng.

jetzt mal was anderes: ich hab U .
ich machs rätselhaft und verrate: der dritte buchstabe ist n L wie
*
Leben
Liebe
LebensLiebe
Leidenschaft
Licht
Liebhaber
lachen
lustig
lucky
Luna
leuchten
Lust
*

na? dämmerts? *g

vorgestern hab ich die erste biene gesehen. sie hatte sich auf die kunststoffblüte einer hawaiikette gesetzt und vergeblich mit ihrem stachel oder saugrohr herumgewuselt.
biene

 

vielleicht wollte sie sich aber auch nur auf dem quietschigen gelb etwas ausruhen.

ich hab jetzt wieder richtig LUST bekommen bei jeder gelegenheit die kamera zu zücken. so war ich gesten im tierpark und hab einiges vor die linse bekommen.
bevor ich loszog hab ich die bananenpflanze auf den balkon in die sonne gestellt. und auch die juccapalme, auf die gefahr hin, das *assel* mir abhanden kommt.
*assel* wohnt nämlich in diesem großen blumentopf. jeden morgen klopfe ich ein paar mal auf den topf und dann kommt er aus seinem mir bekannten versteck gekrabbelt und läuft über die kleine steinstrasse, die ich ihm gemacht habe. er schüttelt sich jedesmal, wenn er gerade draussen ist und ich die pflanze giesse. wasser mag er scheinbar nicht so sehr. ich frag mich was der so frißt, jedenfalls wächst und gedeiht er ganz gut, genauso wie die juccapalme.

 

jedes jahr knipse ich im tierpark die pfauen, wie sie ihr prachtvolles federkleid aufstellen um ihren weibchen zu imponieren. und jedes jahr lösche ich die bilder zu hause dann wieder, weil das einfach nicht wirkt, wenn da so viel zaun und grenze und absperrung im bild ist.

 

bei den störchen
sto

setzte sich ein schwarzvogel ( ist das nun ein rabe oder eine krähe? ) auf einen dicken ast.

rab
er verdrehte jedesmal interessiert, erstaunt und rätselnd den kopf wenn er den auslöser der kamera hörte und schaute bald ganz intensiv in meine richtung. irgendwann wirkte es wie „auge in auge“ mit dem schwarzvogel.
es gab ein paar interessante entenarten. kolbenenten.

ent
was für eine haarpracht, der punk unter den enten. was die natur für eine schönheit herausbringt, jesses, auch das federkleid dieses entenpaares sah richtig schön aus in der sonne:

ent2

dieses pärchen hat mir auch gefallen:

ent3

aus der nähe sah *ER* so aus:

ent4
sie kamen bald aus dem wasser. dachten wohl ich würde sie füttern.

ent5

aber nein, wer lesen kann ist klar im vorteil: füttern verboten.  ist wohl nicht leicht, kindern das beizubringen, aber es geht.  das füttern von tieren in tierparks, das wär so ein ding, da wär ich konsequent. es kostet vielleicht ein wenig mühe einem kind zu vermitteln dass es sich auch auf andere weise als durch füttern an den tieren erfreuen kann. einfach durch bloßes aufmerksames betrachten und beobachten. aber wie will man es den kindern beibringen, wenn nicht mal die erwachsenen das begreifen wollen. ich erinnere mich da an einen kleinen ausflug auf die *andere rheinseite* letztes jahr. ein älteres ehepaar saß am ufer auf campingstühlen.  sie hatten zwei pakete toastbrot für die schwäne dabei. ja, toastbrot ist billig, wächst aber weder im wasser noch auf den wiesen. dennoch war es dem mann ein vergnügen dass die schwäne ihm aus der hand fraßen.  naja, ich finds halt un-natürlich und würde lieber dasitzen, dem wasser beim fließen und den schwänen, enten und möwen beim SEIN zuschauen. händchenhaltend und zu zweit – so wie dieses ältere ehepaar – find ich das noch ne nummer schöner.

in diesem jahr möchte ich von anfang an „dabei sein“ und die schwanjungen aufwachsen sehen, und auch nicht erst im park ankommen, wenn die magnolienblüten schon fast verwelken, diesen augenschmaus will ich mir nicht entgehen lassen. tss … ich wieder mit meinen ausSCHWEIFungen und erinnerungen … ;- )

*

ein osterhäschen saß einsam und alleine an einem sonnigen plätzchen.

has
ein lämmlein, ein rehkitz, schildkröten … ich verschone oich mit weiteren bildern. ;- ) vielleicht noch das hier.

blu

ansonsten … ja, der FRÜHling ist voll im kommen und ich freu mich schon auf die explosionsartige ausdehnung von blättern und blüten, denn so karg wie er sich jetzt noch zeigt gibt es für meine kamera noch nicht viel zu tun.

als ich nach hause kam war es schon recht kühl geworden und als erstes hab ich die pflanzen wieder reingeholt. *assel* hätte flüchten können, ich hab ihn aber schnell entdeckt. er saß auf einem stein und wirkte ein wenig erstarrt, wurde aber drinnen in der wärme schnell wieder lebhaft.

so, wo waren wir stehen geblieben? ach ja, bei meinem U.

U wie …
*
U
R
L
A
U
B
*

wenns auch nur ne woche ist, URLAUB ist URLAUB.
ich werds in vollen zügen geniessen.
nein … ich verreise nicht wirklich, jeden tag ne kleine reise vielleicht.
mal nach innen, mal in die galaxien und nach hier und da, steht noch nicht so genau fest.

der wolkenlose blaue himmel ist so verlockend heute, die sonne strahlt schon jetzt so schön.
ich bin dann mal weg, ich weiß nur noch nicht wohin.

habt nen schönen tach, liebe mitLIEBEnden, und grüßt mir die *SONNE*.

beibei :- )

*