G.fühlt

* born to be mild *


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M.8

irgendwo unterwegs in einem fernen, nicht fremden, land.
allein.
überall in den straßen gibt es stände mit strickwaren, mützen in regenbogenfarben, bunte schals, handschuhe. alles schön und gut, aber ich habe keine verwendung dafür, ich schaue mir die sachen nur an. so schlendere ich gerade langsam an den auslagen entlang und möchte wieder raus aus dem stand, doch drei männer stellen sich mir in den weg. ich gehe hinüber zu einer anderen seite, und wieder stellen sie sich mir in den weg. ich halte meine linke hand auf den energetisierten stein, den ich in meiner tasche trage, und spähe nach einem ausweg. ein tourist flüstert mir zu:*pass auf, das haben die hier nicht gern wenn man nichts kauft.* ich winde mich irgendwo hindurch und bin draussen.

aus der hintersten ecke des strickwarenstandes höre ich wie mir einer der verkäufer zuruft:
*SELBSTMORD*.
wie ein fluch kommt dieses wort geflogen und klebt sich an meinen körper.
ich schüttle den kopf voller unverständnis, während ich mich zügig entferne.
ich mag die energie hier nicht mehr.
der nette tourist kommt mir hinterhergelaufen.
*hey, die haben dich verflucht. du mußt den BANN stoppen.*
ich verstehe nicht so ganz.
*verstehst du denn nicht?* fragt er. *sie haben einen fluch ausgesprochen, das leben wird dich in kürzester nächster zeit in den selbstmord treiben. der BANN muß unbedingt durchbrochen werden!*

*niemand hat MACHT über mich.* sage ich, kein bisschen beunruhigt.

ich gehe noch ein stück weiter zum feld, dort liegen ein paar große natursteine. ich steige auf einen stein und lasse mich von der energie durchströmen.
*tschüss.* verabschiede ich mich von diesem besorgten touristen und steige langsam auf.
ich lächle ihm feundlich zu, winke kurz und fliege, schwebe, höher und höher.
ich sehe wie seine augen sich weiten vor staunen und auch sein mund öffnet sich und insgesamt trägt er einen extrem erstaunten gesichtsausdruck.

mein langes kleid flattert um meine beine herum, kurz frage ich mich ob man meinen spitzenunterrock von unten sehen kann, aber wirklich interessieren tut mich das nicht.

ich fliege langsam über die häuser, ich fliege und fliege,
lasse mich treiben,
es war schon immer so.
😉

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G.mauert

 

ganz am ende ALL meiner träume in der nacht … von holzinsekten, die nicht nur fliegen sondern auch sprechen konnten … von großen plastikfahrzeugen, einer gruppe menschen im speisesaal, üppigem nahrungsmittelangebot, dreiecksbeziehungen,
also ganz am ende sah ich eine sehr hohe mauer vor meinem inneren auge.
im vollbildmodus, ungewöhnlich lang- und hochgezogen.
die mauersteine hatten die farbe bronze bis kupfer, sie schimmerten schön und ich konnte ganz deutlich jeden einzelnen stein und den grauen mörtel dazwischen sehen.
einmal bekam ich einen kleinen ausschnitt der mauer ganz nah zu sehen, aus ungefähr 9 steinen, dieses bild wurde hervorgehoben und kam auf mich zu.
ich öffnete einmal kurz die augen – ich war ja schon wach und wollte eigentlich aufstehen – und sah so wunderschön und deutlich das (*mein*) gelb-grün-goldene gitternetz oben an der zimmerdecke.
die zwischenräume zeigten sich in einem kräftigen lila.
das gitternetz darf man sich als eine reihe von unzähligen, sich berührenden kugeln oder kreisen vorstellen.
über dieser reihe dann versetzt berührt diese reihe wieder ebenso viele aneinanderliegende kugeln – und so weiter und so fort.
so ist dieses gitternetz strukturiert – und an einer stelle gibt es ein kleines zentrum.

ich schliesse die augen wieder … sehe die überaus hohe mauer erneut vor meinen augen, und plötzlich beginnt das ganze bild, die mauer, sich unwahrscheinlich schnell auf und ab zu bewegen. auf und ab und nach rechts und links in einer großen schnelligkeit so dass es am ende fast wie ein rotieren ausschaut und sich auch so anfühlt.

und dann erscheinen unten rechts im bild leuchtende symbole, eines nach dem anderen. jedes einzelne symbol umgibt ein strahlen das wie gezeichnet wirkt.
wie mit einem fell ist jedes symbol gleichmäßig mit lichtfäden überzogen.
ich kann mir zwei symbole merken: ein herz und eine schatulle.

ich konnte die symbole von anfang an nicht ganz klar sehen, weil etwas, etwas ganz kleines, im weg war.
so, wie wenn der mauszeiger gerade genau dort draufzeigt wo man hinschauen möchte, ja so ungefähr könnte man es beschreiben.
es schillerte und schmimmerte alles so schön, sie symbole strahlten, leuchteten, ich sehe sie bestimmt wieder.
😉


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G.spargelt

*
ALLaaf, liebe mitLIEBEnden! 🙂
bitteschön, das kommt davon wenn frau früh frei hat. dann hat sie zeit sich hinzulegen, ein schläfchen zu machen, ein träumelein zu haben. während andere karneval fEIERn.

ein tor tut sich auf, ich sehe eine gestalt. schönheit strahlt sie aus, auch wenn ich ihr gesicht nicht sehen kann. es ist relativ dunkel um sie herum, und die gestalt selbst ist in eine mittelblaue, samtige kutte gehüllt. die kapuze ist weit ins gesicht gezogen. ich sehe nur den verhüllten oberkörper. sie ist mir zugewandt, hat den kopf scheinbar leicht gesenkt.
dieses gefühl von schönheit und einer gewissen erhabenheit und unberührbarkeit ist faszinierend !
das bild verschwimmt, sobald mein „wollen“ mit einspielt.
*hey, laß doch mal die kapuze herunter. ich möchte dich sehen, wer bist du? zeig dich!*

es wird dunkler und dunkler und ich kann nichts mehr sehen, der lichtausschnitt verschwindet, vermischt sich mit allem was ich sehe … so zieht es nun an mir vorbei, zuerst langsam, dann immer schneller und beginnt sich zu drehen.

ICH BIN irgendwo draußen in der natur.
eine frau steht unwahrscheinlich nah vor mir und hält mir ein paar zettelchen oder karten unter die nase. sie sind seltsam eingepackt, an den seiten umhüllen sie kleine korkplättchen. rechts und links sind sie mit je einer büroklammer am kork befestigt.
sie kommt von einem bauern und will uns prozente auf den spargel geben, den sie bald ernten werden.
das angebot klingt gut, doch weiß ich nicht ob es sich lohnt, mir so viele gutscheine zu geben, weil ich selbst sicher nicht so viel spargel kaufen werde.
*da frag ich lieber mal meine kollegin.* , sage ich erfreut über dieses angebot, und doch verwundert darüber, wie ich zu der ehre komme.

über die wiese gehe ich auf das hintere ende meines traumes zu, dorthin wo ich meine kollegin vermute. schon von weitem sehe ich sie, doch sie wendet mir den rücken zu. irgendwo hinten links vor dem gewässer, was ich von hier aus schon sehen kann, befindet sich ein kleiner hügel.
die frau, in der ich meine kollegin zu erkennen meine, kauert auf dem hügel und läßt sich von dem breiten wasserstrahl eines wasserfalles berieseln. es wirkt fast wie ein reinigungsRITUAL. sie trägt ein dunkelgrün gemustertes kleid. auch naß sieht es schön aus. als ich an ihr vorbeigehe dreht sie mir ihr gesicht zu und lächelt mich an. sie ist schlank, hat braunes längeres haar und ein sehr hübsches gesicht.

ich finde dass das nicht der richtige zeitpunkt ist, sie mit gutscheinen für spargel zu behelligen und gehe einfach noch ein stückchen weiter auf das wasser zu. die bäuerin folgt mir, nehme ich an.
ich gehe weiter und betrachte das märchenhafte land, diesen teil davon der wirkt, als habe man jeden stein, jeden strauch, jeden baum dort so angelegt und hingepflanzt, damit dieses fleckchen erde diesen märchenhaften perfekten touch bekommt.
es wirkt geradezu unnatürlich in seiner perfektion.
und genau das ist es, was mich dazu veranlaßt zu denken, dieser teil des gartens würde meinem freund nicht gefallen, führte ich ihn einmal dort hin.
er mag es lieber ursprünglich, urwüchsig, urig, natürlich gewachsen und gerne auch durcheinander.
denke ich.

dennoch … zum zweiten mal in diesem traum bin ich fasziniert von schönheit!
es ist so schön, dass ich es mit worten kaum beschreiben kann, und so versuche ich das auch erst gar nicht.

das wasser scheint nicht besonders tief zu sein, gleich vorn liegen hintereinander zwei große, recht glitschige dicke schieferplatten darin. ich setze einen fuß auf den ersten stein um zu testen ob er stabil im wasser liegt, oder etwa wackelig ist. er ist stabil und so nehme ich meinen zweiten fuß noch hinzu.
ich schaue mich um.
die natur zeigt sich an diesem ort in verschiedenen wundergrünen farbtönen. ich atme tief durch und freue mich über das was ich sehe, über das was ich da gerade entdecke, diesen ort an dem ich nie zuvor war. das wasser ist erstaunlich klar und eine unmenge kleingetier befindet sich darin. unter anderem viele verschiedene frosch- und krötenarten. manche vielleicht sogar giftig, jedenfalls solche die man sonst nur in aquarien sieht.
ich möchte vogelgezwitscher hören, doch es ist still.
unendlich still hier.
der zweite stein liegt gleich hinter dem ersten, und so kann ich ihn mühelos betreten. erschrocken stelle ich fest, dass ich auf einen frosch getapst bin. OH GOTT, hoffentlich habe ich ihn nicht verletzt, denke ich, und schüttele ihn vorsichtig von meinem fuß.
er klatscht ins wasser, aber ich höre das geräusch nicht. zum glück hat er die begegnung mit mir unbeschadet überstanden, langsam bewegt er sich im wasser weiter.
wirklich, der teich ist übersäht von fröschen. manche haben sogar stacheln.

nach diesem kleinen erlebnis möchte ich die natur dort lieber nicht länger stören … ich drehe um, springe zurück über die steine ans ufer und mache mich schnell davon. die bäuerin ist nicht mehr da, auch sonst sehe ich niemanden.

und so ERWACHE ich aus diesem traum, falls ich überhaupt geschlafen habe.
wer weiß das schon so genau.

*

na dann feiert mal schön, liebe jecken und narren und närrinnen … *g

jute N8 sacht

MaRa 🙂

*