G.fühlt

* born to be mild *


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G.lauscht

✰ Ein Konzert in der Stille der Nacht. Umfangen von Dunkelheit lausche ich ihren Klängen.
Wind weht Herbstblätter auf der Straße in alle Himmelsrichtungen.
Hin und her höre ich sie über den Asphalt streichen, knorrig und trocken trommeln
sie sanft ihren Rhythmus und singen gemeinsam ihr Lied. Dazwischen wohltuende Ruhe,
Stille, Reinheit in der sternklaren Nacht.

✰ Gerti G

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G.herzt

Irgendwas ist anders geworden, hier auf dieser Plattform … seltsamerweise sehe ich darin erst mal keine Verbesserung, ist das der Trend, die Dinge zu komplizieren statt sie zu vereinfachen? Ein herzliches *Hallo liebe MitLiebenden* ! 🙂

Stille spricht
in meinem Blog
seit Mitte August.

Was sich ALLes ereignet hat, von August bis Dezember, innerhalb von 4 Monaten … ich kann es kaum rekonstruieren.:-)
Wenn ich mich versuche zu erinnern, höre ich viel Musik in der Stille, Gesang

Lachen

Doch gibt es auch Zeiten, in denen die Freude sich auf einer Ebene versteckt, zu der ich keinen Zugang habe.
Das macht aber nix weiter, das ist dann einfach so …

Wellenförmig fließt das Leben, strömt, plätschert, rauscht rasend … weiter.
Wie schnell zwei Wochen vergehen sehe ich daran, dass ich schon wieder mit dem Putzen des Hausflurs dran bin.
Das ist ein An-halts-punkt. 😉

Heute Nacht war ich in einem Schwimmbad, erstaunlich spät für meine sonstigen Gepflogenheiten. Ich war mit einem Mann und einer Frau unterwegs. Der Mann hatte zwei Piercings in der Unterlippe, symmetrisch irgendwie. Er hatte eine besondere Ausstrahlung.
„Unter den Exoten bist du normal, aber unter den Normalen bist du ein Exot.“ sagte ich zu ihm.
Eine leichte Röte überflog sein Gesicht.
Ich überlegte, ob ich wirklich noch mit ins Schwimmbad gehen sollte, es war schon nach 22 Uhr, ich hatte gerade mal noch eine viertel Stunde Zeit zum Schwimmen bis meine Bahn kam. Ob sich das noch lohnte?
Es blieb keine Zeit mehr, darüber nachzudenken und dies abzuwägen, denn ich fand mich im nächsten Moment schon im Bikini in der Badeanstalt wieder. Das Schwimmen machte mir solchen Spaß, dass ich sogar noch eine Bahn später nach Hause fuhr …
doch genau kann ich das nicht mehr sagen, denn ich erwachte aus meinen Träumen und sah den Raum, kaum einen Meter über mir, symmetrisch übersät mit fein geränderten transparenten Kugeln, rechts oberhalb jeder Kugel eine 4-stellige Zahlenkombination.
Wie immer beeindruckend, die Symmetrie, das Geschenk, so etwas zu sehen.
Das Bild löste sich auf und weiter oben, ganz dicht an die Zimmerdecke projiziert, erschien ein weiteres symmetrisches Bild aus dickeren Linien. Ich habe einfach den Anblick sehr genossen und mich bedankt bei meinen himmlisch lichtvollen Begleitern. 😉

Das wars erst mal in Kürze, ein neuer Anfang ist gemacht …

Danke … fürs Lesen und Betrachten.

Habt nen schönen Samstag
Gerti G. 🙂


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G.spargelt

*
ALLaaf, liebe mitLIEBEnden! 🙂
bitteschön, das kommt davon wenn frau früh frei hat. dann hat sie zeit sich hinzulegen, ein schläfchen zu machen, ein träumelein zu haben. während andere karneval fEIERn.

ein tor tut sich auf, ich sehe eine gestalt. schönheit strahlt sie aus, auch wenn ich ihr gesicht nicht sehen kann. es ist relativ dunkel um sie herum, und die gestalt selbst ist in eine mittelblaue, samtige kutte gehüllt. die kapuze ist weit ins gesicht gezogen. ich sehe nur den verhüllten oberkörper. sie ist mir zugewandt, hat den kopf scheinbar leicht gesenkt.
dieses gefühl von schönheit und einer gewissen erhabenheit und unberührbarkeit ist faszinierend !
das bild verschwimmt, sobald mein „wollen“ mit einspielt.
*hey, laß doch mal die kapuze herunter. ich möchte dich sehen, wer bist du? zeig dich!*

es wird dunkler und dunkler und ich kann nichts mehr sehen, der lichtausschnitt verschwindet, vermischt sich mit allem was ich sehe … so zieht es nun an mir vorbei, zuerst langsam, dann immer schneller und beginnt sich zu drehen.

ICH BIN irgendwo draußen in der natur.
eine frau steht unwahrscheinlich nah vor mir und hält mir ein paar zettelchen oder karten unter die nase. sie sind seltsam eingepackt, an den seiten umhüllen sie kleine korkplättchen. rechts und links sind sie mit je einer büroklammer am kork befestigt.
sie kommt von einem bauern und will uns prozente auf den spargel geben, den sie bald ernten werden.
das angebot klingt gut, doch weiß ich nicht ob es sich lohnt, mir so viele gutscheine zu geben, weil ich selbst sicher nicht so viel spargel kaufen werde.
*da frag ich lieber mal meine kollegin.* , sage ich erfreut über dieses angebot, und doch verwundert darüber, wie ich zu der ehre komme.

über die wiese gehe ich auf das hintere ende meines traumes zu, dorthin wo ich meine kollegin vermute. schon von weitem sehe ich sie, doch sie wendet mir den rücken zu. irgendwo hinten links vor dem gewässer, was ich von hier aus schon sehen kann, befindet sich ein kleiner hügel.
die frau, in der ich meine kollegin zu erkennen meine, kauert auf dem hügel und läßt sich von dem breiten wasserstrahl eines wasserfalles berieseln. es wirkt fast wie ein reinigungsRITUAL. sie trägt ein dunkelgrün gemustertes kleid. auch naß sieht es schön aus. als ich an ihr vorbeigehe dreht sie mir ihr gesicht zu und lächelt mich an. sie ist schlank, hat braunes längeres haar und ein sehr hübsches gesicht.

ich finde dass das nicht der richtige zeitpunkt ist, sie mit gutscheinen für spargel zu behelligen und gehe einfach noch ein stückchen weiter auf das wasser zu. die bäuerin folgt mir, nehme ich an.
ich gehe weiter und betrachte das märchenhafte land, diesen teil davon der wirkt, als habe man jeden stein, jeden strauch, jeden baum dort so angelegt und hingepflanzt, damit dieses fleckchen erde diesen märchenhaften perfekten touch bekommt.
es wirkt geradezu unnatürlich in seiner perfektion.
und genau das ist es, was mich dazu veranlaßt zu denken, dieser teil des gartens würde meinem freund nicht gefallen, führte ich ihn einmal dort hin.
er mag es lieber ursprünglich, urwüchsig, urig, natürlich gewachsen und gerne auch durcheinander.
denke ich.

dennoch … zum zweiten mal in diesem traum bin ich fasziniert von schönheit!
es ist so schön, dass ich es mit worten kaum beschreiben kann, und so versuche ich das auch erst gar nicht.

das wasser scheint nicht besonders tief zu sein, gleich vorn liegen hintereinander zwei große, recht glitschige dicke schieferplatten darin. ich setze einen fuß auf den ersten stein um zu testen ob er stabil im wasser liegt, oder etwa wackelig ist. er ist stabil und so nehme ich meinen zweiten fuß noch hinzu.
ich schaue mich um.
die natur zeigt sich an diesem ort in verschiedenen wundergrünen farbtönen. ich atme tief durch und freue mich über das was ich sehe, über das was ich da gerade entdecke, diesen ort an dem ich nie zuvor war. das wasser ist erstaunlich klar und eine unmenge kleingetier befindet sich darin. unter anderem viele verschiedene frosch- und krötenarten. manche vielleicht sogar giftig, jedenfalls solche die man sonst nur in aquarien sieht.
ich möchte vogelgezwitscher hören, doch es ist still.
unendlich still hier.
der zweite stein liegt gleich hinter dem ersten, und so kann ich ihn mühelos betreten. erschrocken stelle ich fest, dass ich auf einen frosch getapst bin. OH GOTT, hoffentlich habe ich ihn nicht verletzt, denke ich, und schüttele ihn vorsichtig von meinem fuß.
er klatscht ins wasser, aber ich höre das geräusch nicht. zum glück hat er die begegnung mit mir unbeschadet überstanden, langsam bewegt er sich im wasser weiter.
wirklich, der teich ist übersäht von fröschen. manche haben sogar stacheln.

nach diesem kleinen erlebnis möchte ich die natur dort lieber nicht länger stören … ich drehe um, springe zurück über die steine ans ufer und mache mich schnell davon. die bäuerin ist nicht mehr da, auch sonst sehe ich niemanden.

und so ERWACHE ich aus diesem traum, falls ich überhaupt geschlafen habe.
wer weiß das schon so genau.

*

na dann feiert mal schön, liebe jecken und narren und närrinnen … *g

jute N8 sacht

MaRa 🙂

*


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M.iNiWiNtErMäRcHeN

Musik liegt in der Atmosphäre.
Der PianoMann spielt die ganze Nacht.
Seine Musik benetzt alles Erreichbare, überzieht ALLes Was Ist wie mit einem zarten Hauch von Puderzucker.
Ein Wintermärchen.
Jeder Ton erreicht, berührt sanft, durchdringt.
Verklingt nimmerdar, schwingt weiter und weiter.
Beschwingt.
So sitzt der PianoMann und spielt die ganze Nacht.

*

Auf einem hohen Berg, tief in ihrem Inneren, sitzt Smaragda und lächelt vor sich hin.
Es ist kühler als sonst an diesem Abend, der Winter steht vor der Tür.
Ein paar trockene Holzscheite hat sie aus ihrem Sammelsurium geholt, ein Feuer angezündet und nun wärmen die lodernden Flammen Herz und Gemüt.
Nicht, dass es so kalt gewesen wäre das man ein Feuer hätte anzünden müssen, Smaragda liebt es einfach, am Feuer zu sitzen und dem Flammentanz zuzuschauen.
Um sie herum, in ihrem Inneren, da ist NICHTS.
Es ist angenehm fließend, ruhig, still.
So sitzt sie gern dort, auf diesem hohen Berg, genießt den Frieden.
Und die ganze Nacht hört sie diese Musik.
Jemand spielt am Piano.
Ein Wintermärchen.
Leidenschaftlich, etwas melancholisch, ruhig und sanft.
Die Töne dringen leise und stetig zu ihr durch und bringen ihr Herz zum schwingen.
Der Klang zirkuliert durch ihr ganzes SEIN und berührt auch da, wo sonst selten Musik hindurchdringt.
Ein zartes Schneeflöckchen läßt sich auf ihrer Nasenspitze nieder und schmilzt sodann.
So sitzt sie am Feuer, die ganze Nacht.
Sie hüllt sich ein in die Musik, deckt sich mit ihr zu wie mit einer wunderweichen Decke und kuschelt mit den Tönen.

*

SmarAgda

😉

 


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Smaragda und Tannensand

Smaragda und Tannensand

Es waren einmal zwei heiße Hexen zwei hübsche Jungfern. An einem wundersonnigen Sonntag im frühen Winter des Jahres 2008, nicht lange vor dem Tag, an dem die Erde stillstand, schwangen sie sich auf ihre Räder sattelten sie ihre Einhörner, packten allerhand wundersamen Kram in ihre geroimigen Taschen schnürten ihr Säckel und fuhren und ritten in den nahegelegenen Wald.
Freudig schnaubten die Einhörner und stimmten mit ein in den gemeinsamen Gruß an den Waldgeist.
OMAR TA SATT, riefen sie ihm in der Sprache der Elohim zu, und das, sage und schreibe, in  alle vier Himmelsrichtungen.
Die laubbedeckten Wege dämpften das sanfte trappeln der Einhörner. Es war so matschig im Wald, dass sie ihre Drahtrösser zuweilen neben sich herschieben mußten. Tannenduft lag in der Luft.
Flugs gelangten sie geradewegs zum Hexenkreis, stiegen ab und betraten mit langsamen, ehrfürchtigen Schritten den grasbewachsenen Boden genau dort, wo sich die Öffnung befand. Und es war, als tat sich ein Raum auf, sobald sie einen  Fuß auf den von Baumstämmen umsäumten Platz setzten. So gingen sie  auf die Mitte des Kreises zu und legten eine warme Decke nieder.

Tannensand, so hieß die Eine, öffnete ihren Zauberbeutel. Heraus kamen einige brauchbare Dinge, um es sich dort so richtig gemütlich zu machen. Da war zum Beispiel eine Flasche mit heißem Apfelwein, ein Kleiner Kobold, ein Räuchergefäßlein, Kohle und etwas Weihrauch zum rumstinken  zum räuchern. 

Auch sMARAgda, so hieß die Andere, öffnete ihr Säckel. Darin befanden sich ein Kerzchen, magische Steine, Rauchwaren, wunderschöne Glaskrüge für den Apfelwein und letztlich ein paar wunderbunte, wohlriechende Essenzen.

Mit einem langen Ast schloß Smaragda nun den Hexenkreis, verband die Öffnung mit den dicken Baumstämmen, und wars zufrieden. Nun konnte sie ihre magischen Herzsteine kreisförmig in alle Himmelsrichtungen verteilen und dann ließen sich beide auf der Decke nieder, zündeten das Kerzchen an und stellten es an einen dafür geeigneten Platz.

Nachdem sie gemeinsam ein Gebet gesprochen hatten vollzog Smaragda ein geheimnisvolles geheimes Ritual, um die Waldwesen und Naturgeister zu sich zu rufen. Sie murmelte viele dieser unverständlichen Worte, und selbst wenn man sie verstanden hätte, so dürften sie an dieser Stelle nicht weitergegeben werden. Anschließend saßen sie noch eine Weile still und mit geschlossenen Augen da und taten dem Wald und all seinen Bewohnern gutes, so, wie es in ihren Kräften stand und in ihrer Absicht lag.

Und dann prosteten sie sich erst einmal fröhlich zu, den frischeingegossenen heißen Apfelwein in den Krügen, und erfreuten sich an seinem Duft. „À votre santé“, sagte Tannensand und lächelte. „À votre … was heißt eigentlich *heilig* auf französisch?“, fragte Smaragda darauf. „Irgendwas wie ’saint‘. Mon Dieu, du stellst Fragen.“ kicherte Tannensand. Und dann tranken sie und zündeten sich etwas Tabakzeug an.

„Siehst du wie sich die Äste biegen, Tannensand ?“, flüsterte Smaragda so leise, als ob sie jemanden verscheuchen könnte, wenn sie lauter spräche. „Schau dir das an, was für ein Gewicht, das müssen viele sein!“ Und wirklich, die mächtigen Tannen rund um den Platz bogen sich leise knarrend, wie unter großen Schneemengen. „Wie schön, dass sie alle hier sind und uns zuschauen!“, führte Smaragda ihren Monolog fort. „All die Devas, die Elfen und Feen, die Gnome und Wichtel. Merlin und Pan sind auch hier, ich spürs ganz deutlich !“ Und sie nahm ihre Essenzen und beide sprühten sich damit ein und genossen den feinperligen Sprühnebel mit diesem herrlichen Duft ebenso wie die Energien, die bald in Wellen auf sie einströmten.

Stern hatte sich mittlerweile im Moos niedergelassen. Stern, das war der Name den Smaragda ihrem Einhorn einst gegeben hatte, denn das Tier war eines der strahlend weißesten Einhörner, die die Welt jemals gesehen hatte, und eines konnte kaum anders, als dieses freundliche Wesen so zu nennen.
Einige der Waldwesen und Baumwichtel hatten sich von den Ästen herabgelassen und kümmerten sich nun um das Tier. Die Feen und Elfen nahmen sich besonders gern ihre lockige Mähne vor. Im nu flochten sie filigrane hübsche Zöpfchen aus dem langen, schneeweißen Haar.
Die Baumwichtel, die man wegen ihrer äußeren Gestalt nur allzu leicht mit leibhaftigen Baumwurzeln verwechseln konnte, fühlten sich für das glänzende Fell zuständig. Sie kraulten hier und bürsteten da mit ihren groben zarten Händen und waren darin überaus geschickt. Es war, als würden sie sich tagein tagaus mit nichts anderem beschäftigen, als Einhörner zu pflegen. Doch wer in aller Welt wußte das schon so genau, was es mit dem Tagwerk dieser Waldwesen auf sich hatte. Die Devas begleiteten jedenfalls wachsam das emsige Tun der Wesen, und sie waren’s sichtlich zufrieden.

Lord, der einmal ein stattlicher Einhornhengst werden wollte, ließ sich das nur gefallen wenn er sich unbeobachtet fühlte. War Stern in seiner Nähe, so schüttelte er schnell sein Fell wenn die Elfen sich ihm näherten und wollte einfach nicht stillhalten. Er gestattete ihnen allemal einen Ritt auf seinem breiten, für einen so jungen Hengst schon sehr muskulösen Rücken, ein paar Schritte nur, das war für die kleinen Wesen schon eine Weltreise für sich.
Stern warf einen stolzen Blick in seine Richtung. Sie fühlte sich sehr wohl ob der Pflege so vieler Wesen um sie herum. Die kalte Winterluft machte ihren gleichmäßigen Atem sichtbar, den sie zufrieden durch ihre Nüstern blies. Stern hatte sich längst heimlich in Lord verliebt und sie war immer gleich zur Stelle, wenn sie von den Menschen zu einem gemeinsamen Ritt gerufen wurden.

Tannensand hatte unterdessen Weihrauch angezündet, und es duftete durch den ganzen Wald. Am liebsten hätte Smaragda ein großes Freudenfeuer zu Ehren des Waldgeistes und seiner Anhängerschaft entfacht, doch wollte sie dem Gras keinen Schaden zufügen und beließ es dabei, von einem großen Feuer zu träumen, in dem sie nach Herzenslust mit Ästen und Stöcken herumstochern konnte. Sie dachte an dampfende Maronen, Kartoffeln aus dem Feuer, sprühende magische Funken und einiges andere.

Und plötzlich wurde es ganz still. Es wurde so ruhig, still und leise, wie es in diesem Wald wohlmöglich noch niemals nicht gewesen war. Eine machtvoll wuchtige, und dennoch auch leichte Energie erfüllte den Hexenkreis, ja den ganzen Wald, und ließ augenblicklich alles verstummen, so ehrfurchteinflößend als dulde sie keinen Laut.

„Pan …“, flüsterte Smaragda, und da hatte sie wohl recht. Der Gott der Anderswelt, der Gott der Unteren Welt, der Hüter der Waldwesen persönlich war erschienen um sich ihrem Tun dazuzugesellen. Hellgleißende Lichtströme und Wellen gingen von ihm aus, man hätte auch sagen können, er war das Licht selbst. Smaragda und Tannensand schauten mit weit geöffneten Augen wie gebannt auf seine Erscheinung und blieben mucksmäuschen still. Selbst wenn sie gewollt hätten, es war ihnen nicht möglich auch nur eine Wimpernbewegung zu tun.

Die Energie kam nah und näher, und es war, als tat sich der Himmel auf …
Aber davon wollen wir euch in einer anderen Geschichte erzählen … oder wie sagt man?

Gerti G. 🙂