G.fühlt

* born to be mild *


Hinterlasse einen Kommentar

G.blümt

*

 
schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden 🙂

in der nacht war ich in griechenland … scheinbar hatte ich mich entschlossen, die letzte woche des großen sommerurlaubes dort zu verbringen. GOTT, war das schön!

aber es gab auch noch andere jecke TRAUMsequenzen …

GOTT, was war das für ein niedlicher, kleiner, pummeliger hund! und er gehörte mir! sowas von süß! hellbraun, so groß, bzw. klein, wie *schnuffel*, unser kleiner brauner rammler.
der kleine hund war etwas wackelig auf den beinen, tolpatschig war er. die wohnzimmertür stand offen und ich sah noch, wie er sich durch den schmalen spalt meiner schlafzimmertür schob.
*oh je, die ratten!* dachte ich …
im schlafzimmer stand der rattenstall wie immer offen … der kleine hund sprang in den stall und machte sich über die schwächere der beiden ratten her. wahrscheinlich wollte er nur spielen, folgte seinem instinkt. ich sah wie er der ratte in die kehle biß, aber nicht um sie zu verletzen. die stärkere ratte schnappte sich den hund, umklammerte ihn fest und spritzte ihm gift ein, wie eine spinne. ich kam gerade noch zur rechten zeit um ihn aus ihren fängen zu befreien. er hatte keinen schaden genommen von dieser begegnung, jedenfalls torkelte er nicht mehr herum als zuvor. ich beschloß, ab sofort den rattenstall immer geschlossen zu halten.

ach, was war der schön weich, der kleine! 🙂

*

ein herrenloser hund ging hinter mir her. ich ging an einer hohen, dicken mauer vorbei und wußte, dass der hund irgendwie zu dieser mauer gehörte. er nahm nie einen anderen weg als diesen, direkt an der mauer entlang. ich vermutete seinen besitzer darin.
dann hörte ich ein geräusch in der mauer, so als würde darin gearbeitet. ganz am ende gab es eine kleine treppe mit einer unsichtbaren tür. dort stand ich gerade und aus diesem bereich flog ein in plastikfolie gehüllter zettel aus der unsichtbaren türe heraus. er flatterte direkt vor meiner nase zu boden. ich hob ihn auf. an einigen stellen war er verkokelt, angebrannt, doch konnte ich lesen was darauf stand. ich las den namen des hundes, den namen seines besitzers und ein paar weitere zeilen. ich ahnte, dass sein besitzer in der mauer eingeschlossen war. es war wie ein hilferuf.
ich streichelte den hund, er war scheu und hatte sehnsucht nach seinem herrchen.

*

und nun zu meiner reise nach griechenland …

ich flog schon mal vor, sozusagen. mein freund wollte mit noch einer anderen person von einem anderen ort aus ebenfalls nach griechenland fliegen und sich dort mit mir treffen. am flughafen angekommen fragte man mich, ob ich griechisch oder deutsch spreche, und man sortierte mich entsprechend ein. man fragte mich auch, welche währung ich bei mir trug. ich packte mein portemonnaie aus und schaute hinein. eine große menge geldscheine war darin enthalten. jemand reichte mir noch einen packen geld und ich fügte ihn hinzu.
*EURO* sagte ich.
die leute am flughafen schienen zufrieden zu sein – und ich machte mich auf den weg einen geeigneten treffpunkt zu finden, einen ort, an dem ich meinen freund treffen würde, ohne vorher mit ihm darüber gesprochen zu haben.
auch wußte ich nicht, wann er abflog oder ob er schon dort war.

ich befand mich auf einem großen schulhof, viele viele menschen begegneten mir dort. ich hielt nach einem langhaarigen mann ausschau, konnte ihn aber nirgends sehen.
so erkundete ich dann erst mal die landschaft, mein gefühl sagte mir, dass ich noch etwas zeit hatte.

mein verstand sagte mir, das ich in einem auto fuhr, aber in wirklichkeit flog ich über die straßen.
ich wunderte mich über die schönheit der landschaft.
*soooo schön ist es in griechenland!* dachte ich. *ich sollte wirklich mal wieder verreisen!*
der weg den ich nahm war von bäumen umsäumt, ich flog scheinbar mitten durch einen wald. ich kam an einem wunderschönen haus vorbei. dort lagen steinskulpturen in menschlicher form auf der wiese, in mehreren reihen hintereinander aufgeschichtet. ungewöhnlich, aber schön. es war leicht hügelig und ich bemerkte mehrere senkrechte schlammige schmale pfade, die sogar fußspuren aufwiesen.
*wer konnte sich wohl auf einem solch senkrechten weg so in der waagerechten halten?* fragte ich mich. die fußspuren sahen toll aus, so richtig fett in den schlamm gedrückt. dieses gehen in der waagerechten auf senkrechten wegen war wohl ein sport in dieser gegend hier, denn ich entdeckte viele solcher pfade.

mein ziel war ein wunderschöner garten.
ich traf dort eine ältere dame.
es duftete blumig und ich war von der blumenpracht fasziniert.
eine weile sprach ich mit der frau. dann wurde mir plötzlich bewußt, dass ich vergessen hatte meine kamera mit in den urlaub zu nehmen. das war mir wirklich noch nie passiert. ich betrachtete diese wundervollen blumen und kämpfte mit den tränen. *wegen sowas* wollte ich eigentlich nicht heulen … aber wußte ich, ob ich solch schöne blumen jemals wieder sehen würde? die blütenkelche so üppig und groß mit mustern und ornamenten als hätte sie jemand bestickt. und von einem unbeschreiblich reinen weiß! das gelbe innenleben der blumen hing über den kelchen herab.
die frau sagte irgendwas schlaues zu mir. oder sagen wir … irgendetwas sehr weises. ja, sie strahlte weisheit aus … wahrscheinlich sagte sie sowas wie, dass ich alles mit meinen augen aufnehmen sollte und mich nicht weiter darum zu scheren, die kamera vergessen zu haben.
*das sagen sie so leicht.* sagte ich fast schluchzend und atmete den duft der blumen tief in mich hinein.

ich verließ sie, indem ich rückwärts ging. ich konnte den anblick der dicken weißen blütenkelche nicht loslassen und nahm dieses bild tief in mich auf.
es gab mir kraft, große kraft, und während ich immer weiter rückwärts ging, löste sich mein ärger und meine traurigkeit über die vergessene kamera in luft auf.

zurück zum treffpunkt nahm ich den gleichen weg.
es war, als wäre ich schon oft hier gewesen, denn ich verfuhr, bzw. *verflog* mich kein einziges mal. auch kam ich wieder an dem schönen haus mit den menschlichen steinskulpturen vorbei und wußte, dass ich auf dem richtigen weg war.

*

jaja … macht richtig spaß zu träumen … ne?

habt nen schönen jecken tach, liebe mitLIEBEnden!

MaRa *winkt

*

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

G.wartet

MANN, hab ich viel geträumt! ich weiß nur nicht mehr WAS. 😉

doch … eine kleinigkeit schon. jemand brachte mir einen alten koffer, darin befand sich auf den ersten blick ein wie neu aussehender rechner. und sogleich hatte ich jemanden im sinn der diesen bestimmt gebrauchen könnte, weil er selbst nur sone schlappe lahme kiste von anno drissinderpief besitzt. ich schaute dann näher hin und zeigte demjenigen der mir der koffer brachte etwas was sich noch im koffer befand. nämlich zwei plastikschälchen mit pilzen. sie mussten schon lange in diesem koffer vergessen worden sein. in einem ehemals sicherlich dicken pilz steckte eine gabel, ein doitlicher hinweis darauf, dass jemand wahrscheinlich einst den koffer auf dem beifahrersitz geparkt hatte und dabei gemütlich mit der gabel rohe pilze verzehrte. ja, so ungefähr hatte sich das zugetragen.

ach, tach liebe mitLIEBEnden, na, wie gehts denn an diesem sonnigen herbsttag? ich würd‘ ja auch gern … n stückchen spazieren gehen, in den wald vielleicht, schon mal ein paar fliegenpilze suchen.
aber ich bin ans haus gefesselt.

hier mache ich eine kleine pause für die visuell veranlagten unter oich, damit ihr euch das erst mal genüßlich vorstellen könnt wie das aussieht.

[KLEINE pause]

smaragda … ans haus gefesselt. mit zartrosanen weichen geflochtenen schnüren versteht sich, dehnbar wie gummitwist, damit auch bloß nix irgendwo einschneidet. nicht auszudenken … *g

so sieht das also aus … sitz ich hier und warte schon den ganzen tag auf den anruf vom onkel doktor.
der onkel doktor läßt sich wirklich zeit. ich frag mich warum die … seine mitarbeiterinnen … mir den doc nicht gleich heute mittag mal eben ans rohr gegeben haben als ich anrief um mich in erinnerung zu rufen. ich hörte ihn nämlich im hintergrund irgendwas … na sage ich jetzt mal: philosophieren.

ich bin denen heute zwei mal telefonisch auf den keks gegangen – das merkt man ja leicht an der stimme des gesprächspartners – und hab mich gefragt warum die dame am telefon so schlecht gelaunt ist, schließlich ist heute deren letzter arbeitstag bevor sie dann eine woche die praxis schließen.
das ist auch der grund warum ich unbedingt heute noch was von dem arzt hören muß.

naja, ich schäle mir jetzt erst mal n äpfelchen und harre der dinge die da kommen werden.
eigentlich könnte ich  diesem Dr. Pillemann gut die schuld dafür in die schuhe schieben dass ich heute nicht einkaufen war … wegen ihm hab ich jetzt keine schokokekse im haus obwohl ich da richtig lust drauf hätte.
aber … in wirklichkeit hätte ich heute eh nicht einkaufen gewollt. und schuld schieb ich auch  keinem in die schuhe. das hab ich jetzt ein letztes mal so daher gesagt.
das wort *schuld* habe ich längst gestrichen.

es gibt die *beteiligung von personen am geschehen*.
und daraus ergibt sich das eine oder andere, dieses oder jenes.
je nach betrachtungsart könnte es sogar zu schuldzuweisungen kommen, während sich dieses oder jenes … ergibt … das aber nur, wenn der jeweilige part beurteilt und nicht einfach nur beachtet und mit aufmerksamkeit bedacht wird.
das hört sich vielleicht im ersten moment komplizierter an als zu sagen: du bist schuld. oder … der ist schuld. oder die.
ist es aber nicht.

es ist frei, vor-urteils-frei betrachtet und birgt dadurch sogar eine gewisse reinheit.
ich persönlich halte nix von schuldzuweisungen.
da bin ich raus.
ich halte aber viel davon, AUFMERKSAM zu sein, mit wachen sinnen wahrzunehmen und zu betrachten.

ähm … *hupps … war ich mal wieder kurz im clevershittermodus … 😉

so, jetzt … 18.08 uhr. glaubt einer von euch dass der onkel doktor heute noch anruft? es wär echt wichtig gewesen. für mich. für mein lungengedöns.
naja … dann soll das eben so sein.

19.51 uhr … den anruf schmink‘ ich mir jetzt ab.
*wisch*
dabei hat DER so gedrängelt dass wir unbedingt heute voneinander hören müssen. so, jetzt hab ich da aber genug energie verwendet oder verschwendet.

na dann … jute N8 liebe mitLIEBEnden …

beibei :- )


Hinterlasse einen Kommentar

G.schenkt

 *

OMAR TA SATT, schönen juten morgen, tach, abend … wie auch immer … liebe mitLIEBEnden …

ICH SCHWIMME IM GELD !

dazu mußmöchte ich mir lediglich ein imaginäres FETTES plus vor der aktuellen zahl auf meinem bankkonto vorstellen …

so stehe ich also am rande von diesem riesengroßen herzförmigen gefäß, nackt wie GOTT mich erschuf versteht sich.
rundherum ist dieses becken ausgelegt mit wundergrün weichem samt, vor lauter geldscheinen kaum zu erkennen. finanzielle energie durchströmt mich. ich nehme unzählige tiefe ATEMzüge bis hinein in alle ZELLEn meines körpers. ich wage einen kopfsprung, falte die hände zusammen und dann:
rein ins vergnügen.
REIN ins vergnügen.
rein ins VERGNÜGEN.
ins reine vergnügen.

OH GOTT … ist das schön!

ich tauche unter und lasse mich zuerst einmal ein wenig treiben in all den GELDscheinen, fühle mich getragen von der ENERGIE. währenddessen lasse ich einige SCHEINE durch meine finger gleiten und versuche mit geschlossenen augen herauszufinden was ich da gerade in der hand halte. einen 200-euro schein, eindeutig, ein kurzes augenöffnen bestätigt mir das. nun schwimme ich ein stück weiter nach unten, fühle den weichen samt am boden und streiche mit den händen darüber, GELD GELD GELD, überall zwischen meinen fingern.
nun mache ich ein paar schwimmbewegungen und begebe mich nach oben, tauche auf. ungewöhnlich sieht es aus, vermute ich zumindest, so bis zum hals im geld zu stehen. ein schönes GEFÜHL. hier und da kitzelt es ein bisschen. irgendwo klemmt ein scheinchen …

*

vor ein paar tagen hatte ich das phantasiert … obiges. ja, und auch mein heißgeliebtes portemonnaie – hab ich mir vor bestimmt 15 jahren mal gekauft – das platzt aus allen nähten. nein nein, jetzt doch nicht wegen der vielen scheinchen darin, einfach nur altersbedingt. aber ich möchte NIE ein anderes haben. MYTHOS.
steht drauf.
auf einem silberschildchen.
und ein PEGASUS, ebenfalls in silber …
mein portemonnaie könnte sagenhafte geschichten erzählen, davon, was alle geldscheine und münzen, die sich jemals darin befanden, schon alles erlebten.
in wessen hosentaschen sie steckten. wie es war, einmal eine 40°buntwäsche miterlebt zu haben, wie das ist im schloidergang.
wie das ist zu fallen, irgendwo zu landen und von einem anderen menschen gefunden zu werden.
wie das ist, geliebt zu werden … oder nicht.
und erst die geschichten zu den zeiten, als großmütter die scheine noch unter den matratzen versteckten. jaa, da gibt es einiges zu erzählen.
geldschein müßte man sein, dann erlebt man was.
*hihi*

*

was war das bloß für ein traum hoite … am ende schenkte meine ehemalige chefin mir 200 euro. mir liefen die tränen, ihr spritze auch eine aus den augen.
zuvor wurde  alles zerstört, was jemals aufgebaut worden war.

und diese prunkvollen häuser an diesem schmalen fluß. wunderschön. ich konnte mich kaum entscheiden in welches  haus ich einziehen würde. das letzte gebäude war ein schmales hohes haus, in wunderprächtigem sonnengelb gestrichen, mit REICHlich gold verziert. im traum dachte ich, es würde meinem freund auch gefallen dort einzuziehen.
direkt am fluß, und so wundergelb sonnig.
irgendwas störte mich aber doch, es war so länglich und schmal, ich überlegte ob dort genügend platz und RAUM wäre für all das was wir tun wollen würden.

die 200 euronen plante ich im traum fest ein für all meine vorhaben demnächst, die mit geld verbunden sind.
ich hab mich noch nicht mal geärgert als ich wachwurde und mir bewußt wurde, dass dieses geld nur in meinen träumen vorhanden war.

*

so, dann *wollen* wir mal … bisschen einkaufen, später NOTDIENST im krankenhaus haben … und dann URLAUB. ja, schon wieder urlaub, eineinhalb wochen, bis über das KRYONfestival hinaus.
wie wunderfantastisch! 🙂

MACHTs jut, liebe mitLIEBEnden!

sMARAgda

🙂

*


Hinterlasse einen Kommentar

G.gurkt

geSTERN:

*HIMMEL* liebe mitLIEBEnden, ich habe
URLAUB.
JETZT!
JA!
GUTEN MORGEN!
und mein innerer ERwecker steht auf 5.55 uhr. so habe ich mir noch 5 minuten gegönnt über meinen traum nachzudenken.

ich hatte die möglichkeit, den jakobsweg zu gehen. sehr verlockend klang, dass es an vielen stellen am rand des weges dort erdbeer- und kokoseis gab.
das war ein argument. denn sonst bin ich g.fühlt nicht wirklich der typ *wanderer* obwohl schon einige schöne wanderungen hinter mir liegen … soweit ich mich erinnern kann.

mir kommt zu ohren, dass die eisbuden die den jakobsweg säumen, anders sind als ich das gewohnt wäre, so auch die qualität und der geschmack der eisbällchen, ich sollte da nicht zu viel erwarten, zumindest nichts wie ich es schon kennen würde.

ich weiß es zwar nicht mehr, die traum-erinnerung ist futsch, aber wie ich mich kenne bin ich eher nicht gegangen. unter DIESEN vor-aussetzungen … 😉

7 uhr 11.
eine gute zeit, mich wieder hinzulegen …

geSTERN/heute:

das war ein richtig schöner schlabbertag gestern …erst gegen 18 uhr fuhr ich spontan in den garten, MA und OMA besuchen. tante I. und tante M. waren auch da, wir hatten also ne schöne frauenrunde und Mamas grill kam wieder zum einsatz.
„du hast aber nen gesunden appetit.“ meint tante M. und erzählt dann genau, was sie so den ganzen tag essen würde, angefangen bei einem spartanischen frühstück.
jesses … das wär nix für mich. ums essen mach ich mir keinen kopp mehr. ich gehe einfach meinen gelüsten nach und weiß ganz sicher „heute“ noch nicht was und vor allem WANN ich „morgen“ esse. ich überlasse das ganz dem … *irgendwas*.

„sag mal, hast du eigentlich keinen bespanner?“ fragt mich tante I.
„BESPANNER??“ frag ich.
„ja, bespanner, ich nenne das so.“
„es gibt doch gurken.“ wirft eine der frauen in die runde ein. ich weiß nicht mehr wer es war. Oma vielleicht? 😉
„sind gurken nicht zu dick?“ lacht tante I.
„gurken haben auch ihre entwicklung.“ sag ich.
„du meinst, man muß den richtigen zeitpunkt abwarten um sie zu ernten?“ lacht tante I. wieder.
„genau.“ sag ich.
oma lacht sich kaputt. ich bemerke, wie sie gerade mit ihrer blühenden fantasie spazieren geht.
bespanner. tss …

tante I. beginnt dann von verschiedenen discountern zu sprechen, davon, dass sie bei *** noch nie beim fleischkauf enttäuscht wurde und dass sie sich letztens gleich 6 pfund gehacktes  bei *** kaufte, weil’s so günstig war, und alles portionsweise eingefroren hätte.
Mama erzählt, wo sie am liebsten gemüse kauft … und ich nehme mir noch gurkensalat. Oma reicht mir ihren teller und möchte auch noch einen löffel voll.
„mit oder ohne wespe?“ frag ich.
und wirklich … in der salatbrühe schwimmt eine tote wespe. obs der essig war, der ihr das leben ausgehaucht hat, oder obse schlichtweg ertrunken ist?
„ohne natürlich.“ sagt Oma, und ich gebe ihr ein kleines portiönchen auf den teller.
die wespe kommt auf den löffel und ich katapultiere sie auf die wiese.

nachdem ich dann endlich mit essen fertig bin pflücke ich mir ein paar kleine tomaten.
die frauenrunde ist immer noch bei sonderangeboten, bei fleisch und gemüse, bei den zuständen im einzelhandel, wo es aufgeräumt ist und wo nicht, und wie es den angestellten dort geht.
das ist mir … zu weit weg … und ich verabschiede mich bald.

am schönsten fand ich, dass tante I. gleich ihre lautstärke runtergefahren hat, nachdem ich sie gefragt, bzw. gebeten habe, ob sie ein bisschen leiser sprechen könnte. aber nur, wenn die anderen sie dann noch verstehen würden. ja, und von da an wurde es leiser. es dröhnte mir nämlich wirklich im ohr, so lange wie ich dort war hätte ich es sonst nicht ausgehalten … 😉

heute …

ich telefoniere mit einer frau und wir unterhalten uns über die inhaltsstoffe von mineralwasser.
immer wieder tauchen ein paar miligramm *make my dress* mit auf.
„14,2 mg *make my dress*, und hier noch mal ein größerer anteil *make my dress*.“
„was soll das sein, *make my dress* und vor allem, was hat das im sprudelwasser zu suchen?“ frage ich.
ich denke einen moment nach und sage dann:
„das gibts doch nicht, bleichmittel geben die da rein.“
ich bin empört.

ich bin mit verschiedenen fahrbaren untersätzen unterwegs zu meiner tante.
auf einer luftmatratze sitzend, mich mit den händen abstubsend, husche ich ziemlich schnell über die straße. ein rollerfahrer kommt mir entgegen und hinter mir scheint ein motorrad sich zu nähern. ich gebe ein bisschen mehr gas. das heißt: ich stubse mich etwas schneller ab mit den händen. aus der hinteren kammer geht langsam die luft raus, was mich im weiterkommen etwas behindert.
das motorrad verwandelt sich in einen traktor in dem eine frau sitzt die immer so lange mit dem essen wartet bis ihr fast der magen durchbricht.
das erzählt mir jemand den ich nicht sehen kann, während ich meinen blick auf den traktor und die frau richte, die ich auf diese entfernung überhaupt nicht hätte erkennen können … wenn mir dies nicht zugeflüstert worden wäre.

ich habe mich wohl ein wenig verrutscht, verfahren … ich komme in einer stadt an, ein bisschen schnee liegt auf der straße … und frage eine frau die mir entgegenkommt nach dem weg.
„wie komme ich denn von hier nach grevenbroich?“ frage ich sie.
sie zieht sich ihren kragen hoch, schaut mich an, geht an mir vorbei, läßt mich nicht aus den augen … sagt aber kein wort.
dann kommt ein mann, er gibt mir antwort und zeigt mir den weg. „heute morgen hat es geschneit, der schnee schmilzt aber schon.“ sagt er noch.
eigentlich hätte ich gar nicht fragen brauchen, ich war eh auf dem richtigen weg: immer geradeaus.

ich komme an einer großen wiese vorbei, ein grasbewachsener hügel der aussieht wie ein kinderspielplatz, auf dem aber weit und breit kein kind zu sehen ist. vielleicht ist es zu kalt zum spielen? ich bedauere, dass ich meine kamera nicht dabei habe und merke mir diesen ort gut.
markant ist eine holzbank, direkt an einem baumstamm stehend, auf deren lehne rechts und links ein geschnitztes flinkes eichhörnchen sitzt. mit wehendem schweif, sozusagen. find ich interessant, hab ich noch nie gesehen. und kurze zeit später wird mir bewußt, dass diese beiden holztiere  ein hinweis auf das hohe aufkommen von eichhörnchen und anderem getier auf diesem hügel ist. ich blicke den hügel hinauf und sehe baumstämme, die kinder zum balancieren einladen würden. hier nun aber laufen ein paar eichhörnchen über die baumstämme. auch ein paar eher ungelenk wirkende bibermäuse turnen über die dicken stämme. mindestens fünf stämme hintereinander, und auf jedem ein paar tiere. und ich hab die kamera nicht dabei. das ist einfach nur eine feststellung, weil ich schon vor längerer zeit beschlossen habe mich nicht mehr darüber zu ärgern wenn es so ist wie es ist.
ich freue mich dass es so einen schönen ort in der gegend in der ich wohne gibt,  freue mich, dass ich immer wieder etwas neues entdecke …

und ERWACHE …

JETZT mach‘ ich noch ne kleine meditation, hüpf dann in die wanne und später gibts gemeinsames frühstück mit gleichgeSINNten. danach gehts ins kino, Sandra Bullock in *Selbst ist die Braut*
schon der trailer ist zum kaputtlachen … *gg

also … viel SPAß heute!

beibei,
🙂

 


Hinterlasse einen Kommentar

G.zeiten

liebes GOTT, ich brauch mal deine hilfe.

das ist nämlich so …

heute bin ich schon beim ersten weckerklingeln um 8 uhr aus dem bett gesprungen.
  weil ich meinen körpereigenen individuellen biorhythmus wieder umstellen muß auf … anti-bio sozusagen. ab montag muß sich mein körper nach dem wundervollen geschenk von zwei wochen urlaub wieder an den rhythmus der arbeits-ZEIT gewöhnen, und zwar gleich vom ersten tag an.
5.30 uhr aufstehen.
mein geist fließt wunderbar frei, doch mein körper hat sich noch nicht erholt, der kommt irgendwie nicht hinterher.

ja und so möchte ich dich fragen, ob es die möglichkeit für mich gibt in eine DIMENSION zu wechseln, in der *mein körper und ich* nicht an lineare ZEIT gebunden sind. wo wir gemeinsam schwingen können im einklang mit ALLEM-WAS-IST, einschließlich körper und SEELE.

neinnein, mein seelenkleid gebe ich nicht her, so ist das nicht gemeint … das nehme ich überall mit hin bis ich diesbezüglich eine andere entscheidung treffe, und hege und pflege es mit jedem tag mehr.

GOTT, bist du noch da?

du brauchst nichts zu sagen. meinen WUNSCH erkenne ich gerade als eine sich-selbst-beantwortende frage … und ich freue mich schon sehr auf diese zeit, bzw. NICHT-ZEIT, die immer näher rückt.
und für mein seelenkleid lasse ich mir explizit etwas einfallen, ja, so mach ich das.

GOTT zum quietschfidelen Gruße: Gerti G.


Hinterlasse einen Kommentar

G.bildet

schönen juten morgen, liebe mitLIEBEnden :- ) zum gruße erhebe ich meine tasse, gefüllt mit *Momenten der Ruhe*, meinem derzeitigen lieblingstee: rooibos mandel-ginseng.

jetzt mal was anderes: ich hab U .
ich machs rätselhaft und verrate: der dritte buchstabe ist n L wie
*
Leben
Liebe
LebensLiebe
Leidenschaft
Licht
Liebhaber
lachen
lustig
lucky
Luna
leuchten
Lust
*

na? dämmerts? *g

vorgestern hab ich die erste biene gesehen. sie hatte sich auf die kunststoffblüte einer hawaiikette gesetzt und vergeblich mit ihrem stachel oder saugrohr herumgewuselt.
biene

 

vielleicht wollte sie sich aber auch nur auf dem quietschigen gelb etwas ausruhen.

ich hab jetzt wieder richtig LUST bekommen bei jeder gelegenheit die kamera zu zücken. so war ich gesten im tierpark und hab einiges vor die linse bekommen.
bevor ich loszog hab ich die bananenpflanze auf den balkon in die sonne gestellt. und auch die juccapalme, auf die gefahr hin, das *assel* mir abhanden kommt.
*assel* wohnt nämlich in diesem großen blumentopf. jeden morgen klopfe ich ein paar mal auf den topf und dann kommt er aus seinem mir bekannten versteck gekrabbelt und läuft über die kleine steinstrasse, die ich ihm gemacht habe. er schüttelt sich jedesmal, wenn er gerade draussen ist und ich die pflanze giesse. wasser mag er scheinbar nicht so sehr. ich frag mich was der so frißt, jedenfalls wächst und gedeiht er ganz gut, genauso wie die juccapalme.

 

jedes jahr knipse ich im tierpark die pfauen, wie sie ihr prachtvolles federkleid aufstellen um ihren weibchen zu imponieren. und jedes jahr lösche ich die bilder zu hause dann wieder, weil das einfach nicht wirkt, wenn da so viel zaun und grenze und absperrung im bild ist.

 

bei den störchen
sto

setzte sich ein schwarzvogel ( ist das nun ein rabe oder eine krähe? ) auf einen dicken ast.

rab
er verdrehte jedesmal interessiert, erstaunt und rätselnd den kopf wenn er den auslöser der kamera hörte und schaute bald ganz intensiv in meine richtung. irgendwann wirkte es wie „auge in auge“ mit dem schwarzvogel.
es gab ein paar interessante entenarten. kolbenenten.

ent
was für eine haarpracht, der punk unter den enten. was die natur für eine schönheit herausbringt, jesses, auch das federkleid dieses entenpaares sah richtig schön aus in der sonne:

ent2

dieses pärchen hat mir auch gefallen:

ent3

aus der nähe sah *ER* so aus:

ent4
sie kamen bald aus dem wasser. dachten wohl ich würde sie füttern.

ent5

aber nein, wer lesen kann ist klar im vorteil: füttern verboten.  ist wohl nicht leicht, kindern das beizubringen, aber es geht.  das füttern von tieren in tierparks, das wär so ein ding, da wär ich konsequent. es kostet vielleicht ein wenig mühe einem kind zu vermitteln dass es sich auch auf andere weise als durch füttern an den tieren erfreuen kann. einfach durch bloßes aufmerksames betrachten und beobachten. aber wie will man es den kindern beibringen, wenn nicht mal die erwachsenen das begreifen wollen. ich erinnere mich da an einen kleinen ausflug auf die *andere rheinseite* letztes jahr. ein älteres ehepaar saß am ufer auf campingstühlen.  sie hatten zwei pakete toastbrot für die schwäne dabei. ja, toastbrot ist billig, wächst aber weder im wasser noch auf den wiesen. dennoch war es dem mann ein vergnügen dass die schwäne ihm aus der hand fraßen.  naja, ich finds halt un-natürlich und würde lieber dasitzen, dem wasser beim fließen und den schwänen, enten und möwen beim SEIN zuschauen. händchenhaltend und zu zweit – so wie dieses ältere ehepaar – find ich das noch ne nummer schöner.

in diesem jahr möchte ich von anfang an „dabei sein“ und die schwanjungen aufwachsen sehen, und auch nicht erst im park ankommen, wenn die magnolienblüten schon fast verwelken, diesen augenschmaus will ich mir nicht entgehen lassen. tss … ich wieder mit meinen ausSCHWEIFungen und erinnerungen … ;- )

*

ein osterhäschen saß einsam und alleine an einem sonnigen plätzchen.

has
ein lämmlein, ein rehkitz, schildkröten … ich verschone oich mit weiteren bildern. ;- ) vielleicht noch das hier.

blu

ansonsten … ja, der FRÜHling ist voll im kommen und ich freu mich schon auf die explosionsartige ausdehnung von blättern und blüten, denn so karg wie er sich jetzt noch zeigt gibt es für meine kamera noch nicht viel zu tun.

als ich nach hause kam war es schon recht kühl geworden und als erstes hab ich die pflanzen wieder reingeholt. *assel* hätte flüchten können, ich hab ihn aber schnell entdeckt. er saß auf einem stein und wirkte ein wenig erstarrt, wurde aber drinnen in der wärme schnell wieder lebhaft.

so, wo waren wir stehen geblieben? ach ja, bei meinem U.

U wie …
*
U
R
L
A
U
B
*

wenns auch nur ne woche ist, URLAUB ist URLAUB.
ich werds in vollen zügen geniessen.
nein … ich verreise nicht wirklich, jeden tag ne kleine reise vielleicht.
mal nach innen, mal in die galaxien und nach hier und da, steht noch nicht so genau fest.

der wolkenlose blaue himmel ist so verlockend heute, die sonne strahlt schon jetzt so schön.
ich bin dann mal weg, ich weiß nur noch nicht wohin.

habt nen schönen tach, liebe mitLIEBEnden, und grüßt mir die *SONNE*.

beibei :- )

*