G.fühlt

* born to be mild *


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G.schult

Schule. Ich sitze ganz rechts in der hintersten Bank, kann den Lehrer nicht sehen, und er mich auch nicht. Naja, sitzen ist gelinde ausgedrückt, ich habe mich eher gemütlich und leger in den Stuhl gefläzt. Ob wir gerade Musikunterricht haben? Ich trage Kopfhörer, höre ein Lied und es gefällt mir. Dabei blättere ich in einem großen Buch, in dem ich viel über Musik eingetragen habe, auch viele Zeichnungen sind darin enthalten.

Erst sehr spät bemerke ich, dass der Lehrer nach hinten kommt und neben mir Platz nimmt. Ich nehme schnell Haltung an. Das ist auch wirklich nicht gut für den Rücken, wie ich da auf dem Stuhl hänge. Er fragt mich etwas zum Unterrichtsstoff, aber wie hätte ich davon etwas mitbekommen sollen? Ich weiß wirklich nicht, was er uns gerade erzählt hat. Er beginnt, in meinem Buch zu blättern und macht einen zufriedenen bis erstaunten Gesichtsausdruck. Besonders bei den Zeichnungen. Dann höre ich ihn murmeln, dass darüber noch verhandelt werde …
Ich verstehe nicht, was er damit meint, frage aber nicht nach, auch hat er den Platz neben mir längst verlassen…

In der großen Pause gehe ich in den Aufenthaltsraum. Dort wird Essen ausgegeben. Es gibt ein großes Buch zur Menüauswahl, und so blättere ich darin, um mir mein Mittagsmahl auszusuchen. Aber es ist leer, keine einzige Seite ist beschrieben. Noch dazu ist das Buch über und über bekleckert mit Orangensaft, und ich fasse es nur mit spitzen Fingern an, in der Hoffnung, doch noch was für mich aussuchen zu können. Überall gehen Menschen mit vollen Tabletts herum, es gibt türkische Spießchen, wie ich sehe. Was immer das auch sein mag.

In der Pause hatte ich ein Treffen mit einer Frau und ihren beiden Kindern. Sie trug einen pinkfarbenen Bademantel. Wir hatten jetzt 1 1/2 Stunden Mittagspause und sie wollte mich mitnehmen, irgendwo hin. Ich kannte mich in der Gegend besser aus als sie. Sie fuhr in Richtung Dormagen. Wir fuhren am Bayerwerk vorbei und ich hörte die laute Stimme des Bademeisters im Freibad über Mikrofon über die Straßen hallen.
„Wir könnten ins Freibad gehen.“, sagte ich. Die beiden Kleinen freuten sich. Wie alt mochten sie sein, der große vielleicht 4, die Kleine so um die 3 Jahre.
Wir hielten am Freibad. Es gab eine wundersame Treppe mit Metallstangen. Unten gab es einen Gang, der uns unter der Straße her zum Freibad führen würde. Ich wußte das, ich kannte mich aus.

Die Frau mit dem pinkfarbenen Bademantel ging an den Metallstangen hinunter. Ihre beiden Kinder saßen oben auf dem Gemäuer, gefährlich nah am Abgrund. Ich schob sie etwas aus der vermeintlichen Gefahrenzone heraus und fühlte ein wenig von meiner Höhenangst.
Dann ging auch ich an den Stangen hinunter. Eine Frau kam mir entgegen.
„Da haben Sie sich aber einen tollen Ort für ihren Filmdreh ausgesucht.“, sagte sie, „und so originelle Einzelheiten wie das eingeklemmte Mädchen.“ Ich wußte nicht wovon sie sprach, sah aber gleich das Mädchen eingeklemmt zwischen den Metallstangen, als ich unten angelangt war.

Das Mädchen schaute mich mit ängstlichem Blick an, seltsam sah das aus, wie sie da oben zwischen den Stangen hing, aber offensichtlich hatte sie schon jemand befreit, sie begann gerade langsam herauszuklettern.

Ich schaute an mir herunter. Ich trug eine weiß-schwarz gestreifte Radlerhose, darunter noch eine Radlerhose im Leopardenlook, die nur wenige Zentimeter herausschaute. Mein Oberteil war weiß, knapp, und ich überlegte mir gerade, ob ich in diesem Aufzug überhaupt schwimmen wollte. Das knappe weiße Oberteil ließ den Blick frei auf einen meiner Rettungsringe. Im Traum war ich schlanker als real, das war mir eine Freude. Aber natürlich war ich immer noch nicht schlank genug. 😉

Ich sehe ganz deutlich ein Bild vor meinem inneren Auge, es sieht nach einem Facebookeintrag aus: Or Gasmus hat ein Video an meine Pinnwand gepostet: Gerti-outdoor-flash.  Das war der Titel.

Darüber wurde ich wach und verspürte unendlichen Hunger. Ich ging in die Küche, schnitt mir eine Scheibe Brot ab, steckte es in den Toaster. In der nächsten Sekunde holte ich es wieder heraus und aß es trocken, ohne alles, so wie es war.

Alaaf. 🙂

Gerti G.

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G.blickt

Ich ging die Treppen hinunter, ganz unten durch eine Zwischentür und stellte fest, dass der Schlüssel außen steckte. Ich warf einen Blick auf die Tür nach draußen, ging aber nicht hinaus. Ich wußte nicht mehr, was mich da erwartete.
Den Schlüssel zog ich ab und steckte ihn nun innen an die Tür, schloß den Raum ab und ging die Treppen wieder hinauf.

Oben kam ich in Omas Wohnung an. Der Leiter des Kommunikationszentrums tat gerade seine Arbeit und ich wollte ihn keinesfalls stören.
So ging ich in den obersten Raum des Hauses und schaute aus dem Fenster.
Ein wunderschöner zierlicher Vogel mit einem orangenen Federkleid, so einen wie ich ihn noch niemals gesehen hatte, war plötzlich in meinem Blick.
Aus dem Nichts erschien er vor dem Fenster und breitete seine Flügel aus wie ein Schmetterling. Ich konnte jede einzelne Feder seiner Flügel sehen, denn er blieb wie in Zeitlupe in meinem Blick „stehen“ wie Kolibris das machen. Für einen Kolibri war er aber eigentlich zu groß.

So konnte ich eine Weile diesen Vogel betrachten. Orange mit ausgebreiteten Flügeln, stehend in der Luft.
Doch dann flog er langsam davon, und zwar auf so besondere Art, wie ich noch nie einen Vogel hatte fliegen sehen.
Er schwebte und bewegte sich wellenförmig wie ein Delfin durch Wasser.
Ich schaute ihm so lange nach bis er aus meinem Blickfeld verschwunden und ganz in den Himmel eingetaucht war.

Nun schaute ich nach unten auf die kleine Insel mitten im See und entdeckte einen Biber, offensichtlich ein Weibchen. Die Biberin kam gerade aus ihrem Bau, und nun folgten auch ein paar ihrer Jungen. Mindestens drei konnte ich erkennen, so klein hatte ich Biber noch nie gesehen, wie niedlich!
Es musste wohl Gefahr im Anmarsch sein, denn die Bibermutter legte sich schützend mit ihrem großen Körper über ihre Kleinen und versperrte mir die Sicht.

Ich ging die Treppen wieder hinunter in den Raum meiner Oma. Auch da schaute ich aus dem Fenster und wunderte mich, denn es hatte stark geschneit. Mindestens 10 cm frischer Schnee bedeckte alles was ich sehen konnte in der kurzen Zeit die ich oben am Fenster verbracht hatte.
Alles zeigte sich mir so hellstrahlend und weiß.
Auch in der Wohnung war es hell.

Im Flur auf Omas Telefonbänkchen lag ebenfalls Schnee, zumindest sah es auf den ersten Blick so aus. Ich ging näher heran und stellte fest, dass es weißes, weiches Pulver war. Ich strich mit meinen Händen darüber weil ich wissen wollte wie sich dieses Pulver anfühlt. Natürlich war es alles andere als kalt.
Während ich darüberstrich und das Pulver hin- und herbewegte kam Schmuck zum Vorschein, ein goldener Ring und einige goldene Ketten und Armbänder.
Schön, der Anblick gefiel mir, doch dann deckte ich den Schmuck wieder zu, denn der Leiter des Kommunikationszentrums kam aus dem Wohnzimmer und sagte dass er fertig sei.
„Es hat geschneit.“ sagte ich zu ihm und holte ihn ans Fenster, damit er den Schnee sehen konnte.
Doch kaum blickten wir aus dem Fenster, ging der Schneefall in strömenden Regen über. All der Schnee der im Garten und überall lag, schmolz augenblicklich zu Wasser und überflutete alles.
Die Regentropfen klatschten kräftig in die entstandenen Pfützen hinein.
Wie schnell das ging, wundersam …

*Gerti G.


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G.rEinigt

Das schöne an Wochenenden ist unter anderem, dass ich Zeit und Lust habe, meine umfassenden Traumerinnerungen niederzuschreiben … *hach* das macht soooon Spaß!

Hallo liebe MitLIEBEnden, GOTT zum Gruße! 🙂

Das letzte Bild aus meinem ersten Traum war ein knuffelig-knubbelig-kompaktbraun-kräftig-muskulöser Hund, der mit all seinen Kräften einen Staubsaugerschlitten hinter sich herzog. Der Hund trug ein Ledergeschirr wie Pferde vor einem Karren, und ich hielt die Zügel.
„Halten Sie gut fest!“ sagte der Mann, dem der Hund gehörte.
Und tatsächlich, ich musste arg aufpassen mich auf den Beinen zu halten, der Hund hatte eine enorme Kraft. Lustig sah das aus, ich wußte gar nicht wie mir geschah, ich dachte schon fast: ich träume! *hihi

Der Hund hatte nicht nur eine enorme Kraft sondern legte auch eine rasante Geschwindigkeit an den Tag, und der Raum in dem wir staubsaugten war groß! Was war das für ein Raum, in dem ich da war? Sehr groß, ein schöner Teppich als Bodenbelag, aber ziemlich verschwommen und staubig. Das würde eine Weile dauern, bis wir das in Ordnung gebracht hätten. Dieser große leere Raum wirkte trotz fehlendem Mobiliar nicht ungemütlich. Der Staubsauger war sehr sehr saugfähig, so einen starken Sog hatte ich bei einem solchen Gerät noch nie gesehen. Prädikat Stiftung Staubsaugertest: sehr gut!

Und wenn ich nicht aufgewacht wär … dann würde ich jetzt immer noch hinter diesem Hund herlaufen und mit ihm saugen was das Zeug hält. 😉

*

Ich war verheiratet, und meine Schwiegermutter kam überraschend zu Besuch.
Ich war regelrecht erschrocken, als ich die Tür öffnete und sie vor mir stand. Nicht etwa weil ich sie nicht mochte, sondern weil sie sich wirklich immer anmeldete und ich nicht wußte, was ihr unangemeldeter Besuch zu bedeuten hatte.  Außerdem wunderte mich, warum mein Schwiegervater nicht dabei war, sie kam nie ohne ihn. „Komm doch herein.“ sagte ich verstört.  Sie lächelte und sagte: „Ich möchte meine weiße Bluse bei dir zusammenfalten, wo kann ich das tun?“
„Dein Sohn schläft noch.“ sagte ich und führte sie ins Kinderzimmer um ihn nicht zu stören. Und doch landeten wir in dem Raum in dem er schlief. Er trug eine überdimensinal große Brille, das fiel mir auf, erwachte aber nicht, als wir ins Zimmer reinplatzten.

Das ich mich in der eigenen Wohnung verirrte, trug noch mehr zu meiner Verwirrung bei. Ich spürte die Neutralität meiner Schwiegermutter, ihr war das gleichgültig, sie bemerkte es zwar, kommentierte meine Verwirrung aber nicht.  Sie hatte einzig im Sinn, die weiße Bluse zu falten. So führte ich sie ins Kinderzimmer und ließ sie dort tun was sie zu tun gedachte.

Auf dem Rückweg ins Wohnzimmer entdeckte ich einen Raum in meiner Wohnung, in dem ich noch nie gewesen war. Der Eingang war verbarrikadiert mit einem rosanen Kinderbuggy und ein klappbares Holzteil lag in de Mitte quer im Weg. Ich hätte schwören können, dass dies unser Badezimmer war, doch kannte ich es nicht mehr wieder, so wie es sich mir zeigte.

Meine Schwiegermutter kam aus dem Zimmer und ich zeigte ihr den Kinderwagen.
„Den hast du immer noch?“ fragte sie erstaunt.
Recht hatte sie mir ihrer Frage, meine Tochter war längst ausgezogen, warum fand ich nun bloß ihren alten Buggy in meiner Wohnung? Der Wagen war alt aber eigentlich noch brauchbar, nur hätte ich niemanden gewußt, dem ich ihn hätte schenken können. „Ich könnte ihn fotografieren.“ sagte ich, öffnete die Haustür und zeigte auf die unendlich tiefe Treppe, die gleich an der Haustür mit unzähligen Stufen nach unten führte. Ich stellte mir gleich vor wie ich mit einem Assistenten den Kinderwagen die Treppe runterfahren ließ, ich untenstehend mit der Kamera in Bereitschaft. Solch ein Bild hätte bestimmt noch niemand gesehen …

Über diesen Gedankenspaziergang hinweg fand ich mich plötzlich bei sehr guten Freunden wieder. Viele Menschen waren bei ihnen und gingen durch die Räume.  Auf einem großen Tisch standen hoch aufgetürmt zahllose goldene Pakete und Päckchen, meine Freundin sah meinen fragenden Blick und sagte: „Wir haben gerade eine Erbschaft gemacht.“, und zeigte auf all die Päckchen. Goldene Pralinenbüchsen, goldene Kaffeepakete einer Marke, die eigentlich eine Schnapsmarke war. Wie Goldbarren wirken sie allesamt so aufgetürmt. Sie wollte all die Menschen die bei ihr waren damit beschenken. „Ich brauch keine Pralinen.“ sagte ich, und schnappte mir trotzdem eine aus einer offenen Dose, steckte sie lächelnd in den Mund und ging weiter durch die Räume. Da sah ich drei Hunde in einem Hundekorb. Meine Freundin hatte keine Hunde, so mussten sie auch bei ihr abgegeben worden sein. Es waren wundersame Geschöpfe, außergewöhnliche Tiere! Der größte von ihnen sprang aus dem Korb und ließ sich bereitwillig von mir kraulen. Er war weiß und hatte ein sehr dichtes, kuscheliges Fell, ungewöhnlich lange Ohren wie ein Widderkaninchen. Ein älterer Herr kam mit seinem kleinen Enkelsohn vorbei, der Junge kletterte in den Korb und stellte sich neben einen Hund, der genauso aussah wie er selbst. „Der Junge sieht ja genauso aus wie der Hund!“, sagte ich.
Doch das hörte der Mann nicht gern, zog den Jungen aus dem Korb und ging.  Ja tatsächlich, der Hund hatte das gleiche Gesicht wie der Junge, wenn auch einen Hundekörper. Ein ungewöhlich kleines, liebliches Gesichtchen mit dunkelbraunem Strubbelhaar und dunkler Gesichtsfarbe. Der dritte Hund sah aus wie eine Katze, war aber ein Hund, ganz eindeutig. Plötzlich spürte ich etwas rechts an meiner Seite. Eine Bekannte hatte ein Gerät an meinem Haar angesetzt … und mir damit das Haar geschnitten. Einfach so, ohne zu fragen! „Hey was machst du denn da?“ fragte ich.
„Ich hab dir nur den Spliss rausgeschnitten.“ sagte sie, und ich schaute auf ein paar kleine Häufchen Haare, höchstens 1,5 cm lang. Sie hatte ein ganz tolles Gerät zum entfernen von Spliss, etwas ganz Neues was die Welt so noch nicht gesehen hatte. Aber trotzdem hätte sie mich vorher fragen können. Ich ging zu einem Spiegel und betrachtete meine rechte Seite.
Mein Haar war lang und wallte wie Wasser. Überall dort wo sie mir den Spliss entfernt hatte, kringelte sich die Haarsträhnen und sahen aus wie goldenes Kräuselband! Schick sah das aus mit goldenen Strähnen im Haar, die linke Seite sollte sie mir auch noch so schön machen, doch musste ich erst eine Weile suchen, bis ich sie in den zahlreichen Räumen wiederfand.

Ich fand sie unter einigen Frauen, die auf Frisierstühlen saßen. Alle hatten blondes, langes Haar und trugen weiße Gewänder. Wie Engel sahen sie aus, und hatten so schönes Haar dass ich mich fragte, wieso sie es frisieren lassen wollten. Dazwischen saß meine Bekannte und konnte mir nun die linke Seite nicht mehr schönmachen, weil sie gleich selbst an der Reihe sein würde …
Ich hatte keine Lust zu warten. *Dann halt ein anderes Mal*, dachte ich, ging noch einmal durch die Räume, warf einen letzten Blick auf die goldenen Pakete, stieg wieder in mein Auto und fuhr nach Hause. Doch so einfach war das gar nicht, alles sah plötzlich ganz anders aus, so als hätte ich mich verfahren. Irgendwo hielt ich an, ein undurchsichtiger Vorhang versperrte mir den Weg.
Ein Junge spielte dort mit seinen Eltern, die schon etwas älter waren für so einen kleinen Jungen.
Vielleicht waren es seine Großeltern, ich fragte nicht danach.
Ich schob den Vorhang beiseite, der Stoff war gestreift und sehr schwer. Hätte ich doch bloß mein Auto nicht aus den Augen gelassen…der Junge war wohl ein kleiner Frechdachs und holte den Staubsaugerschlauch aus meinem Auto. Gespielt autoritär blickte ich den Jungen an und bedeutete ihm, den Schlauch wieder in das Auto zurückzulegen. Erst als seine Eltern ihn dazu aufforderten, folgte er meiner „Bitte“…um als nächstes ein Messer unter meinem Sitz hervorzuholen, das wohl schärfste Messer was es auf Erden gab. Es gehörte meinem Freund, Tomaten ließen sich wunderbar glatt und schnell damit schneiden.

Ich warf einen Blick auf die beiden Erwachsenen, schnell hatte man sich mit diesem Messer geschnitten. Es war beinahe so, als wollten mir diese beiden Personen über Blicke vermitteln, dass es ja wohl unmöglich sei, ein solch scharfes Messer im Auto zu transportieren. Der Junge steckte das Messer wieder zurück und ich machte mich schnell davon. Die hintere Autotür war noch offen, sie würde sich schon gleich schließen wenn ich kurz bremste, denn wie hätte ich sie sonst während der Fahrt schließen können? So fuhr ich am Vorhang vorbei weiter nach Hause. Doch ich hatte mich scheinbar verfahren. Die Gegend kam mir nicht bekannt vor. Plötzlich wechselte der Straßenbelag und ich durfte den ersten Schnee sehen. *Na sowas*, … dachte ich, hatte aber kein Problem mich mit den plötzlich sich ändernden Gegebenheiten zu arrangieren.
Am Ende der Straße standen draußen im Schnee ein paar Tische und Stühle im Kreis. Außen genug Platz um mit dem Auto drumherum zu fahren. So fuhr ich in gemächlichem Tempo rund um den Stuhlkreis durch den Schnee, um wieder zurück zu gelangen. Endlich kam ich in eine Wohngegend die mir wieder vertraut war und meinte mein Haus gefunden zu haben. Mit ein paar Männern ging ich zum Eingang, und erst da merkte ich, dass es die falsche Hausnummer war. Es war die 19 und ich wollte zur 29. So ging ich halt noch mal zurück, stieg wieder ins Auto, es konnte ja nicht mehr weit sein.

Ich sah alle möglichen Zahlen, doch keine 29. Ich sah auf der linken Seite der Straße die Häuser mit den ungeraden Zahlen. 25, 27 … die 29 gab es hier wohl nicht.
Die geraden Zahlen auf der rechten Seite sollten mich nicht interessieren, dennoch sah ich jede einzelne. Sogar eine 28 und eine 29 a, doch meine Hausnummer war weit und breit nicht zu sehen.


Ein Kommentar

G.tropft

Ich liege in meinem Hotelbett, bin gerade frisch ERWACHT und schaue lange auf die helle Wand. Plötzlich beginnt sich ein Bild zu entwickeln. In einem großen sonnengelben Fleck entsteht eine helle Gestalt in langem Gewand, ihr Haupt ist in Licht gehüllt, ich sehe weiße Wolken erscheinen und erkenne später, dass es ihre Flügel sind. Jetzt ist das Bild ganz klar, ein wunderbares Lichtwesen in verschiedenen Gelbtönen steht vor mir, zum Greifen nah. Dann verschwimmt das Bild und ein anderes, ähnliches, entsteht, doch in zartem Grün diesmal. Ich mag nicht aufstehen, so lange sich mir noch Bilder zeigen. Sicher bin ich mit den anderen im Hotel verabredet, doch ich komme einfach nicht los von diesen wundervollen Erscheinungen. Ich schließe die Augen und sehe Wasser, Wasser, überall Wasser, nichts sonst. Eine Wasseroberfläche kommt ganz nah an meinen Blick heran, sie ist ganz ruhig und beginnt sich langsam zu bewegen. Einen dicken Tropfen sehe ich hineinplatschen und wieder herauskommen aus dem Wasser. Jetzt folgen weitere Tropfen, es wirkt wie Regen auf einem See. Ich frage mich kurz, ob dies mein Tränenmeer ist und schaue dann weiter zu. Herrliche kleine Kreise zeigen sich auf der Wasseroberfläche, Kreise in Kreisen … zu schön.

Im nächsten Moment bin ich unten vor dem Hoteleingang und spreche mit einer Freundin. Wir beschließen, uns irgendwo Kaffee zu besorgen um ihn im Bett zu trinken. Die Vorstellung, Kaffee im Bett zu trinken finden wir gerade ganz wunderbar. Ich bemerke, dass ich für den Tag viel zu leicht angezogen bin, gehe wieder ins Hotel zurück und finde mein Zimmer nicht. Eine Frau mit weißen Locken nimmt mich an die Hand. „Ich finde meinen Schlafraum nicht.“ sage ich. Und sie führt mich zu einer Treppe nach oben. Ich sehe einen kleinen Tunnel und alle Wege hier kommen mir nicht bekannt vor. Eine weitere Frau gesellt sich zu uns, nimmt mich ebenfalls an die Hand. Irgendwo oben angekommen liegt eine weiche Matte, von dort aus können wir nach unten auf meinen Schlafraum blicken, doch es führt weder eine Treppe noch eine Leiter dort hin. „Springen wir einfach.“ sage ich. Und wir springen. Die Matte fliegt gleich mit, und unten landen wir weich. Doch statt in meinen Schlafraum zu gehen, mich umzuziehen und mir ein paar Sachen mitzunehmen, gehe ich einfach daran vorbei wieder nach unten. Jetzt ist es zu spät um wieder zurück zu gehen. Alle sind schon versammelt und ich gehe mit. Ich fühle in meine Hosentasche und zähle die Münzen. 20 Euro, damit werde ich wohl auskommen.

Einer Freundin möchte ich von meinen Bildern erzählen, doch sie blockt meine Worte ab und sagt, sie möchte nur noch von Dingen hören, die ihr dienlich sind. Ich bin etwas traurig, zu gerne hätte ich ihr von den Engelbildern und von dem Wasser erzählt …

Mit zwei Frauen liege ich auf einer Wiese. Mein Haar ist nass, ich nehme Shampoo und wasche es genüsslich. Nun sitze ich da mit Schaumkronen auf dem Kopf und frage meine Freundinnen, wie ich denn jetzt den Schaum abgespült bekomme, so ganz ohne Wasser.

Wir gehen an einem kleinen Flüsschen vorbei, eine Gruppe Schwimmer ist gerade beim Morgensport. Die Anführerin gibt gnadenlose Kommandos und ich denke: „Ob das Spaß macht in diesem Ton?“.
Da sehe ich, wie ein kleiner gelber Stein auf mich zugeflogen kommt, ich sehe genau wie er fliegt, bevor er in meinem linken Auge landet. Ganz schwach und mit wenig Wucht trifft er mich. Interessant, dass ich ihn voher habe fliegen sehen. Und nun fällt er einfach herunter.

In einer Küche springt mir ein kleines braunes Kaninchen in den Rücken. Es hält mich fest und ich spüre ganz deutlich seinen warmen Körper. Es fühlt sich größer an als ein kleines Kaninchen. Ich fühle mich etwas beengt, und jetzt fängt es auch noch an mit seinen kleinen Nagerzähnchen an meinem Kronenchakra zu knabbern … das lasse ich mir nicht lange gefallen und streife das Tier irgendwie ab.

Träume halt …

😉


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G.schlendert

Gestern war ich in der Nacht mit meiner Kamera unterwegs, eine wunderbare Fototour. 🙂
Ich befand mich auf einem Festgelände, überall Zelte, Buden, Stände, einige Menschen. Gerade wird am Ende des Geländes ein großes schwarzes Gummituch heruntergelassen und kurze Zeit später ergiessen sich Unmengen Wasser darüber. Über die ganze Fläche des Tuchs verteilt strömt das Wasser herunter wie ein Wasserfall. Da gehe ich natürlich sofort hin, Wasser in Bewegung fotografiere ich gern. Je näher ich an den Wasserfall herankomme, desto schöner wirkt er auf mich. Von dem schwarzen Gummituch ist nichts mehr zu sehen, vor lauter Wasserstrom. Schön. Ich mache ein paar Bilder.

Rechts von mir sehe ich eine Steintreppe die nach oben führt, und kaum blicke ich dort hin, stehen auch schon ein paar Engel auf den Stufen, ziemlich in der Mitte. Fünf oder sechs Engel in weißen Gewändern, sie wirken zwar irgendwie wie Schaufensterpuppen, sind aber sehr schön und fotogen, bewegen sich leicht. Ich mache ein paar ganz tolle Bilder von ihnen, und irgendwann lösen sie sich auf vor meinen Augen.

Ich schlendere wieder zurück und sehe einen Mann und eine Frau Arm in Arm über das Gelände spazieren. Auf der Schulter der Frau sitzt ein brauner kleiner Plastikhund mit großen blauen Knopfaugen. An einem Mülleimer halten sie an, die Frau nimmt den Hund von der Schulter und lässt ihn über den Mülleimerdeckel gehen.
Langsam nähere ich mich den beiden, klar, dass ich den Plastikhund fotografieren möchte, wann bekommt man sowas schon mal zu sehen!

Die beiden scheinen mich zuerst nicht zu bemerken, ich nähere mich langsam und nehme schon mal einige Kameraeinstellungen vor. Jetzt bin ich ziemlich nah an ihnen dran und möchte die Frau gerade um Erlaubnis bitten, da gibt der Mann ihr ein Zeichen, deutet auf mich und sie schaut mich an. Sie hat hellblondes Haar, fast weiß, eine ganz helle Gesichtshaut, etwas rötlich, und auch sehr helle Augen. Sie sieht tieftraurig aus und spricht Englisch zu mir. Sie möchte nicht dass ich ihren Hund fotografiere, das erklärt sie mir ganz ausführlich. Ich verstehe, und dennoch übersetzt sie das ganze noch in Deutsch. Sie spricht nun so zu mir, als hätte sie bei Google auf den Knopf „in Deutsch übersetzen“ gedrückt, ziemlich zusammenhanglos und durcheinander, aber Deutsch. Die Message hatte ich ja eh schon verstanden. Wir blicken uns in die Augen, und ihre Traurigkeit schwappt über. Meine Augen füllen sich mit Tränen und ich fühle ganz deutlich, dass es IHRE Trauer ist, nicht meine. Ich lasse das Gefühl schnell vergehen, lasse ihre Tränen in ihrer Energie und gehe weiter.

Ich komme an einem offenen Zelt vorbei, zwei ältere Damen mit Kapuzenmänteln sitzen an einem Tisch, kehren mir den Rücken zu. Ich höre ein seltsames Geräusch, wie ein Schmatzen. Eine der Damen steht auf, dreht sich etwas zu mir um, und unter der Kapuze sehe ich einen schwarzen kleinen Hund ziemlich nah an ihrem Herzen liegen.

 


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G.parkt

ich wußte, es würde gefährlich werden, ich konnte hier nicht mehr lange bleiben.
sie hatten meine fähigkeiten entdeckt.
meine tochter war gut versorgt, sie arbeitete am stand mit den zwei frauen zusammen, und so konnte ich beruhigt fliehen und kam schnell am großen see an.
es war schon dunkel.
ein blaues parkhaus hatten sie vor dem see erbaut, es mußte neu sein, ich hatte es noch nicht gesehen und es versperrte mir den ausblick auf das wasser.
der weg hoch zum see war verschneit, auch das parkhaus war leicht schneebedeckt.
ich entschied mich, am parkhaus hochzuklettern um so über den see zu kommen.

das parkhaus hatte drei etagen, es gelang mir leicht und schnell daran hochzuklettern und nun stand ich oben und hatte ausblick auf den see.
es war als wüßte ich nicht genau um meine fähigkeiten, ich zweifelte ein wenig ob ich das wirklich könnte was ich jetzt vorhatte zu tun.
diese gedanken wunderten mich, weil ich mir meiner fähigkeiten durchaus bewusst war und sicher damit umgehen konnte.
so hob ich also ab und flog los.
ich schwebte über den see und genoss den anblick ohne dabei zu vergessen dass ich auf der flucht war.
es würde einen kampf geben dem ich zu gerne entrinnen würde, ich wollte so weit wie möglich weg.
auf der flucht traf ich einen verbündeten.
ich spürte gleich , dieser mann trug die gleichen fähigkeiten in sich  wie ich. ich traf ihn in einer kneipe und er stellte mich verschiedenen leuten vor bevor wir zu ihm nach hause gingen.

meine widersacher hatte ich vor meinem weggang gesehen, einer von ihnen besaß einen großen gefährlichen spürhund. früher oder später würde er mich ausfindig machen.
bei dem mann zu hause angekommen stellte ich fest, das er sehr offene fenster hatte und man von außen in seine wohnung schauen konnte, vor allem im dunkeln wenn das licht eingeschaltet war.

da wir nun zu zweit waren würden wir das schon schaffen, sollte sich ein kampf ergeben.
auch der mann hielt seine fähigkeiten vor der außenwelt geheim.
einzig die wenigen menschen mit denen er mich kurz zuvor bekannt gemacht hatte, wußten davon und waren vertrauenswürdig.

es dauerte nicht lange, da witterte die katze des mannes draußen etwas ungewöhnliches.
sie sprang leichtfüßig an die wohnzimmerfensterscheibe und verlor ihre form, sie wurde schmaler und schmaler bis sie eins war mit dem fensterglas und nicht mehr zu sehen.

was machen wir nun? –  fragte ich den mann mit einem blick.
er erhob sich und drehte sich in einen vorhang ein. es gab noch einen weiteren vorhang am fenster, der war aber zu schmal als dass man sich hätte eindrehen können, so hüllte ich mich mit meinem verbündeten ein.
ich zitterte am ganzen körper und auch er stand nicht ruhig da.
wenn das mal gut geht, dachte ich.

ein älteres ehepaar erschien draußen vor den fensterscheiben. es waren zwei von den menschen mit denen ich zuvor bekannt gemacht wurde. sie hatten wohl einen schlüssel zur wohnung, denn schon bald standen sie im wohnzimmer und wir drehten uns wieder aus dem vorhang heraus, setzten uns mit ihnen an den tisch, tranken wein und erzählten.
*

*ich habe wenig geld.*
… hörte ich eine innere stimme sagen, als ich ERWACHTE.
sie klang weder bedauerlich noch bedauernswert, sondern neutral als reine aussage.
eigentlich waren das die worte einer jungen frau in einem bus … ich rekonstruiere jetzt mal den nächsten traum.

ich war mit einem silbernen auto in köln unterwegs, das heißt, eigentlich fuhr ich, und ein paar freunde saßen im fahrzeug.
wir kurvten durch köln.
ich weiß weder woher wir kamen noch wohin wir wollten.
plötzlich sah ich eine so sehr fotogene hauswand das ich sagte: *hier könnt ihr mich rauslassen.* obwohl eigentlich ICH die fahrerin war – und das war nicht das einzig paradoxe, ver-kehrte in diesem traum.

die hauswand war wunderblau gestrichen, es gab auch ein weißes quadrat. am haus standen ein paar bäume deren blätter sich schon herbstlich rot-gelb gefärbt hatten und eine kletterpflanze schlängelte sich farbenfroh um das haus.
es war dieser schöne kontrast, der mich veranlasste die „insassen zum anhalten aufzufordern“.
ich fuhr allein weiter und fand gleich in der nähe einen schneebedeckten parkplatz für mein auto. ich schaute kurz an mir herunter um zu prüfen ob ich passend gekleidet wäre für eine fototour durch köln, denn  ich wußte nicht das es geschneit hatte.
mal trug ich ein t-shirt und mal hatte ich darüber meine herbstjacke gezogen, es wandelte sich vor meinen augen. ich entschied dass es okay wäre so wie es ist.

der erste parkplatz den ich ansteuerte war leider ein behindertenparkplatz, das weiße zeichen auf dem asphalt konnte man durch den schnee nicht auf den ersten blick sehen, so fuhr ich auf die gegenüberliegende seite, wo gerade ein fahrzeug den platz verließ und nahm seinen platz ein.

man musste hier sein auto anketten oder mit einem schloss befestigen, und damit hatte ich so meine not. als ich fertig war mit meinem ersten versuch, lag mein auto auf dem rücken in einer höhle aus schnee.
seltsam.
ein älteres ehepaar kam mit ihren fahrrädern vorbei, der mann sagte etwas zu der art wie ich das fahrzeug angekettet hatte. so könnte man das hier nicht machen, da hätte man „sie“ gleich auf der pelle.
„wen“ wußte ich zwar nicht, machte mich aber gleich daran zu schaffen, das schloss noch einmal zu öffnen um es richtiger zu machen.
langsam drehte sich mein auto wieder in den normalzustand … irgendwie klappte jetzt auch alles und kalt war mir auch nicht.
so ging ich dann wohl los und machte meine fototour …

*

ich wohnte im haus meiner eltern, zumindest war ich DA, oben unter dem dach, dort wo ich mir mit meinem bruder die ebene unter dem dach teilte.
sein zimmer war etwas größer als meines.
seltsam, das haus fühlte sich „leerstehend“ an was es aber definitiv nicht war, denn ich hatte kurz bevor ich die treppe hinauf ging noch unten im wohnzimmer mit meiner mutter gesprochen.

ich hörte stimmen im zimmer meines bruders und öffnete dir zimmertür.
ein dunkelhaariger junger mann und eine kräftige junge frau mit zopffrisur saßen da, der mann hielt einen koffer auf dem schoß.
*wir wollen nach griechenland.* sagte er *bis wir einen flug haben dürfen wir hier wohnen. wir möchten unbedingt vor der geburt in griechenland sein, das kind soll dort geboren werden.*
erst jetzt sah ich, dass die frau die ich für „kräftig“ gehalten hatte, ein KIND unter ihrem HERZen trug.
*und wann wollen Sie weg?* fragte ich.
*sobald wir das ticket haben. wir haben noch 13 tage zeit, dann wird das kind geboren.* sagte der mann.
*haben Sie internetanschluß?* fragte ich – obwohl ich wußte dass es sowas hier im zimmer meines bruders nicht gab.
*nein.* sagte der mann.
ich sah ihn in verschiedenen zeitschriften, zeitungen und büchern blättern.
*warten Sie, ich besorge Ihnen was!* sagte ich und verließ den raum.
ich wollte die treppe hinunter gehen und bemerkte, dass die zweite stufe gefährlich lose war. ich wohnte lange genug in diesem haus um den trick zu kennen, damit man gefahrlos die treppe hinunter gehen konnte, aber die beiden neuankömmlinge da oben, die wußten das sicher nicht …
ich würde es ihnen bei nächster gelegenheit sagen.

ein mann war plötzlich bei mir, er wollte mit mir das andere haus besichtigen, welches schön und groß war und unwahrscheinlich viel potential enthielt, aber noch nicht ganz fertig war.
das andere haus konnte man sehen, wenn man in meinem zimmer aus dem fenster schaute.
es sah etwas dunkel aus, aber man konnte auch auf entfernung erkennen wie schön es aufgeteilt war, geräumig und viele möglichkeiten der verwendung beinhaltend.
ich mußte vorsichtig sein mit diesem mann, denn irgendwas war mit dem anderen haus noch nicht so ganz in ordnung, doch das brauchte dieser mann nicht zu wissen.
ich war mir nicht sicher ob ich ihm voll und ganz vertrauen könnte, er hätte dieses wissen gegen das andere haus verwenden können und das wäre zu schade drum gewesen.
so ging ich lieber ganz auf nummer sicher und ließ ihn das andere haus nicht allein besichtigen, so wie er sich das gewünscht hätte.
auf schritt und tritt begleitete ich ihn, bzw.: ich ging vor und das was er nicht sehen sollte zeigte ich ihm nicht.

*

in einem einkaufszentrum begegnete mir ein mädchen mit seiner mutter. das mädchen hatte geburtstag und ich wollte ihm etwas schenken, hatte aber nicht allzuviel geld.
wir standen an einem wühltisch mit diversen tafeln schokolade. ich gab ihr eine tafel schokolade und die paar euro die ich in der tasche hatte.
ihre mutter war sichtlich nicht so zufrieden mit meiner gabe, empfand das geschenk offensichtlich als zu gering. doch für mich war das okay, es lag gerade im bereich meiner möglichkeiten.
mehr ging nicht.

*

ich war in einem bus mit vielen jungen mädchen unterwegs. sie waren schminkbegeistert, sehr auf ihr äußeres erscheinen bedacht, und probierten allerhand glitzerzeug aus. ich hatte auch glitzifitzi-schminkutensilien in der tasche.
sie unterhielten sich zum teil recht vulgär und wußten ganz genau, dass es unziemlich war und nicht im sinne ihrer herrin, die gerade nicht anwesend war.
ich lauschte ihrer unterhaltung und schnappte allerhand verbal-sexuelles auf.
nun war die herrin im anmarsch, die mädchen veränderten augenblicklich ihre gesprächsinhalte, packten eilig ihre schminke weg, und am ende gab ich einem mädchen, was selbst nicht so viel hatte, meinen glitzerkram.
dann erklang dieser satz: *ich habe wenig geld.* – während ich ERWACHTE.

*